Ausschuß genehmigte diese Summe, die
te gleichfalls angeforöerten einschlieht. Konteradmiral
1000 Flugzeuge
Jungmädeldienst neu geregelt
noch bekanntgegeben.
"'-der die Kämpfe und
Nationalspanifcher Erfolg an der Alfambra-Kroni.
nur als ein organischer Schritt in der Entwicklung der Jugendorganisation des jungen Deutschland, sondern als eine Tat, die auf weite Sicht das vielfältige Leben des ganzen Volkes mitbestimmt.
lieber die Aufgabe des BDM.-Werks „Glaube und Schönheit" ist in den letzten Wochen bereits viel gesagt und geschrieben wordeck. Wir haben gehört, wie „Glaube und Schönheit" den Mädeln im Alter von 17 bis 21 Jahren eine ihren Neigungen und Anlagen in diesem Alter entsprechende Erziehung geben wird. Wir haben gehört, welche Einrichtungen den Rahmen des neuen Werkes bilden werden, um über die Einordnung in die Gemeinschaft der Jugend den Typ der jungen deutschen Frau zu prägen.
Wir haben uns mit der Reichsreferentin für den BDM. beim Reichsjugendführer, Jutta R ü - diger, in Verbindung gesetzt, um einen zusammenfassenden knappen Ueberblick über den organisatorischen Aufbau des neuen BDM.-Werks
schleumgt werden solle. Konteradmiral Dubose veranschlagte die K o st e n für die geplanten 46 Kriegsschiffsbauten auf 1,05 Milliarden Dollar, also 250 Millionen Dollar mehr als nach den Schätzungen des Ausschußvorsitzenden Mnson. Der
Dubose teilte mit, daß eine Anwendung der Gleitklausel des Londoner Flottenvertrages keinen Einfluß auf die Gröhe der bereits bewilligten zwei Schlachtschiffe haben werde.
reits in der Entwicklung durch Artillerie erstickt. Der Gegner wurde bis weit hinter seine eigenen Ausgangsstellungen zurückgetrieben.
1/05 Milliarden Dollar
für Amerikas Flottenneubauten.
.Washington, 18. Febr. (DNB.) Der Marineausschuß des Abgeordnetenhauses begann die Beratungen der Flottenaufrüstung. Konstrukteur Konteradmiral Dubose betonte die Notwendigkeit einer Modernisierung und Erweiterung der Marinewerften, falls das Bauprogramm be
schritten werden. ™ .
Auch der D i e n st der Mädel des BDM.-Werks „Glaube und Schönheit" ist schon genauer festgelegt worden: Die Mädel haben am Mittwoch jeder Woche Dienst, wobei am ersten Mittwoch des Monats ein Heimabend stattfindet. 2Iuf unsere Frage nach der Aufgabe der Heim a b e n o e erklärte uns die Reichsreferentin, daß sich die Zlr« beitsausrichtung für die Heimabende aus dem ^'el ergibt, das Mädel für seine Aufgabe in Volk/ uno Familie heranzubilden. Der Heimabend in Den vier Jahren der Mitgliedschaft im BDM -Werk „Glaube und Schönheit" wird dazu dienen, eine Ausweitung des Blickfeldes der Mädel unter besonderer Se- ziehung auf die Persönlichkeit des einzelnen Madels zu geben, nachdem es nach einer fiebemahrigen systematischen weltanschaulichen Schulung als Jung- mädel und BDM -Mädel bereits eine klare weit- anschauliche Grundeinstellung bei der Überweisung in das BDM.-Werk „Glaube und Schonbett mit- hrinat. Eine Jabraan Gliederung im BDM.-W.rk
Berlin, 15. Febr. (DRB.) Die Reichsjugendführung hat jetzt im Hinblick auf die bevorstehende Aufnahme der Mädel des Jahrganges 1928 in den Junamädelbund die neue Regelung des Jungmädel- Dienftes bekanntgegeben. Wöchentlich i st ein Heim- und Sportnachmittag und monatlich eine Fahrt vorgesehen. Weiter umfaßt der Jungmädeldienst, so melDet der Reichsjugendpressedienst, die Teilnahme an Lagern sowie den S o n d e r d i e n st. Jedes Jungmädel, das sich der ärztlichen Untersuchung unterzogen hat und für „tauglich" bezw. „bedingt tauglich" befunden worden ist, hat die Pflicht, an diesem Jungmädeldienst teilzunehmen.
Der Heim- und Sportnachmittag darf die Dauer von zwei Stunden nicht überschreiten; er muß im Sommer späte st e n s um 20, im Winter um 19 Uhr beendet fein. Die Fahrt hat innerhalb des Jungmädeldienstes einen besonderen erzieherischen Wert, denn einmal wird das Mädel zum Schauen angeregt, es lernt seine Heimat kennen, zum anderen zeigt sich bei der Fahrt besonders, wie das einzelne Jungmädel in der Gemeinschaft steht. Nach jeder Stunde Wanderung ist eine Ruhepause vorgeschrieben, so daß also eine Ueberanftrengung auf Fahrt nicht in Frage kommt. Die Jungmädelfahrt muß im Sommer spätestens um 19, im Winter um 18
Oer Aufbau des BOM- erkes „Glaube und Schönheit.
Ein Gespräch mit der Reichsreferentin für den BOM,Jutta Rüdiger.
Einheit Mädel der verschiedensten Jahrgänge vorhanden sein werden. Eine altersmäßige Aufgliederung der Themen der Heimabende, die immer zeit- politisch mitbestimmt fein werden, ist daher nicht erforderlich.
Die Mädel sollen sich mindestens auf ein Jahr für e-ine Arbeitsgemeinschaft verpflichten, können nach einem Jahr jedoch in eine andere Arbeitsgemeinschaft hinüberwechseln. Der Dienst der Arbeitsgemeinschaften kann freiwillig r>ermehrt werden; dabei soll zusätzlicher Sportdienst oorgezogen werden. Erwünscht sind weiterhin Teilnahme an Berufsbi'ldungskursen, Uebungswirt- chaftlichen Kursen der DAF., an der hauswirt- chaftlichen Ertüchtigung usw. Die D i e n st k l e i - düng der Mädel des BDM.-Werks bleibt die Tracht des BDM., zu der die Angehörigen des BD^P.-Werks „Glaube und Schönheit" ein be« sonderes Abzeichen tragen werden, an dessen Entwurf zur Zeit gearbeitet wird. Die Mädel des BDM.-Werks zahlen wie jedes BDM.-Mädel und Jungmädel, jeder Hitlerjunge und Pimpf einen monatlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe des bisherigen BDM.-Beitrages.
Die Durchführung des BDM.-Werks auf dem Lande, so sagte Jutta Rüdiger, ist natürlich schwieriger als in der Stadt. Die in den Dörfern eingerichteten Arbeitsgemeinschaften werden fo lebendig wie möglich und auf die Gemeinschaft des -Dorfes abgestimmt sein. Arbeitsgemeinschaften für Kulturarbeit und Gesundheitsdienst werden hier im Vordergrund stehen.
Der zusammenfassende Ueberblick, den uns die Reichsreferentin über den organisatorischen Aufbau des BDM.-Werks „Glaube und Schönheit" gibt, zeigt den organischen Entwicklungsgang des großen Werkes aus der vom BDM. in langen Jahren des Aufbaues geleisteten Arbeit auf. Führung und Organisation einer jungen Gemeinschaft sind bereit, mit freudigen Kräften ein Ideal Wirklichkeit werden zu lassen und über alle Hemmnisse hinweg einen Lebensstil zu prägen, der in jenen Worten am besten gedeutet ist: „Glaube und Schönheit".
Oie Gommerarbeii der HI.
NSG. In der Gebietsführerschule „Christian
Zur Durchführung des BDM.-Werks werden neben der Beauftragten in der Reichsjugendfuh- rung, zu der der Jugendführer des Deutschen Reichs die Führerin des Obergaues Franken, Obergauführerin Clementine zu Castell, berufen hat, eine Beauftragte in jede Obergauführung und eine Beauftragte für jeden BDM.-Untergau bestellt. Es wird die'dringlichste Aufgabe der Beauftragten, die der zuständigen Obergauführerin oder Untergaufuh- rerin unterstellt sind, sein, die notwendigen Fachkräfte an Sport- und Gymnastikleh- rerinnen, Werklehrerinnen, Sprachlehrerinnen, Ausbildungskräfte für Gesundheitsdienst usw. zur Ausbildung der Mädel heranzuziehen. Es sind Arbeitsgemeinschaften für Gymnastik, Wertarbeit, Brauchtumsarbeit, Auslandskunde, Spiel und Musik, Gesundheitsdienst u. a. geplant. Für die Aufstellung, der Einheiten ift die Grenzziehung der HI.-Gefolgschaft maßgebend; es soll für den Bereich einer Arbeitsgemeinschaft in keinem Fall die Grenze einer Mädel-Gruppe und in Den Großstädten die Grenze eines Mädel-Ringes über-
Salamana, 18. F-br. (DNB. Funkspruch) Der nationalspanische Heeresbericht besagt: liniere Truppen überschritten an b e r 2111 a m d r • Front den Fluß Alfambra und brachen Den feindlichen Widerstand. Sie drangen meh. rere Kilometer tief vor und besetzten verschiedene feindliche Stellungen. Der Gegner erlitt lüste. Umfangreiches Material, Darunter Maschinen, gewehre und viel Munition würde erbeutet. Weiter wird berichtet, die nationalen Truppen trugen Den Angriff in Drei Kolonnen vor unD erstürmten oie Stellungen, Die der Feind erst in den letzten Tagen mit fieberhafter Eile ausgebaut hatte. Der Vormarsch erstreckte sich auf eine Tiefe von 5 bis 6 Kilometer. Die Bolschewisten flüchteten m NiH tuna Der Sierra del Pobo, 10 bis 12 Kilometer östlich von Alfambra. Auf sowjetspanischer Seite kämpften fast ausschließlich Truppen der internationalen Brigade. Angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung des an der Front von D e la Serena an die Nationalen verlorenen Gebiete organisierten die Bolschewisten einen erbitterten Gegenangriff Der Angriff wurde aber de-
Die indische Frage ist für England plötzlich wieder aktuell geworden. In zwei großen indischen Provinzen sind die Regierungen zuruck getr e- t e n, weil die Provinzgouverneure im Einverstand- -nis mit dem Dizekönig Einspruch gegen einen Strafnachlah für politische Gefangene erhoben. Die indische Verfassung vom Jahre 1935 kennt außer den indischen Fürstentümern 11 Provinzen; m sechs von diesen elf Provinzen hat die nationalistische Kongreßpartei im Vorjahre nach starken anfänglichen Hemmungen Regierungen gebildet In England wird nun gefürchtet, daß das Vorbild der zwei zurückgetretenen Prooinzregierungen aus Die anderen vier Provinzregierungen zuruckwirken wird, die ebenfalls von Der Kongreßpartei gestellt sind. In ihr gibt es einen gemäßigten und einen radikalen Flügel, wobei Mahatma Ghandi die Konservativen und Pandit Nehru die Radikalen fuhrt. Ghandi hat den Ausschlag zur Regierungsbetelll- flung gegeben. Um so mehr fallt es ins Gewicht, daß er jetzt eindeutig g e g e n Die englischen Pro- vinzgouoerneure und damit auch gegen den Wze- töniq selbst Stellung nimmt. In sehr zugespitzter Form hat er die Frage gestellt: „Warum mischen sich die Gouverneure ein, roenn Die ^Wrung unter Der Verfassung Die Macht haben soll. Pandit Nehru aber machte den Ernst der Lage mit den Worten klar, man müsse den Tornister ^relthalten uni) auf sofortigen Abruf zum Marschieren bereit sein. Die englische Regierung ist pi fenbar bedacht, ihr Prestige, das durch die Vorgänge im Fernen Osten so stark in Mitleidenschaft gezogen ift, vor Erschütterungen m Indien zu bewahren. Die Gouverneure verhandeln jetzt mit Den Führern Der Opposition wegen einer Neubildung Des Kabinetts, die aber auf große Schwierigkeiten stößt, da eine Mehrheit nicht erzielt werden kann. Man rechnet daher mit einer Auflösung der gesetzgebenden Körperschaften und Neuwahlen oder mit einer teilweisen oder völligen Aufhebung der Verfassung.
Berlin, 17. Februar.
Erst wenige Wochen sind es her, daß der Jugend- ührer des Deutschen Reiches, Baldur v. S ch i r a ch , die Schaffung des BDM.-Werks „Glaube und Schönheit" verkündete. Zuschriften und Stimmen aus allen Teilen des Reiches bestätigten in diesen Tagen die Anteilnahme, mit der die Verkündung dieses Werkes überall aufgenommen wurde. Wie die Jugend es freudig begrüßt als ein unter der Führung Baldur von Schirachs in Jahren des Kampfes und des Aufbaues von der Gemeinschaft selbst erarbeitetes Ziel, so wird es auch in den Stimmen der älteren Generation gewertet nicht
zu erhalten.
Die Grundlage für das BDM.-Werk „Glaube und Schönheit" bilden die Mädel vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Demnach erfaßt das BDM.-Werk „Glaube und Schönheit" die letzten vier Jahrgänge des BDM., also die 18-, 19-, 20- und 21jährigen. Die Mit gliedssperre für die entsprechenden Jahrgänge 1917, 1918, 1919 und 1920 soll für das Jahr 1938 gelockert werden; der Termin für den Beginn die,er Lockerung der Mitgliedssperre wird
tattfinben.
Reform des privaten Krankenversicherungsrechts.
Berlin, 16. Febr. (DRB.) Der Ausschuß für Versicherungswesen ber Akabemie für Deutsches Recht hat unter bem Vorsitz von Generaldirektor Dr. Ullrich (Gotha) einen Gesetzentwurf zur Regelung des privaten Krankenversicherungsrechts ausgearbeitet. Der Entwurf will nationalsozialistisches Recht schaffen, er erklärt des- halb eine Reihe wichtiger Bestimmungen für u n • abdingbar. Im Interesse der Klarheit sollen die Versicherungsbedingungen und Tarife sich unmißverständlich Darüber aussprechen, ob die ver- prochenen Leistungen bestehen: a) im Ersatz 3er Aufwendungen für die Heilbehandlung (Arzt-, Arznei-, Krankenhaus- und Transport- 'osten), oder b) in fest vereinbarten Leistungen (Wochenhilfe, Krankengeld, Sterbegeld). In der Frage der sogenannten alten Leiden soll im Einzelfalle eine vertragliche Regelung er« olgen. Damit soll auf den Einwand des „alten Leiden" verzichtet werden, wenn während einer gewissen Zeit nach Abschluß des Versicherungsvertrages ein Prämienzuschlag entrichtet wird. Für den Ausschluß der Haftung für alte Leiden hat der Entwurf eine besondere Einoerständniserklärung des Versicherungsnehmers vorgesehen. Damit der redlich Versicherte nach Ablauf einer gewissen Frist nicht mehr zu befürchten braucht, wegen gesteigerter Be- anspruchung der Versicherung im Alter,oper infolge besonderer Notfälle ausgeschlossen zu werden, gewährt ihm der Entwurf mit zwingender Wirkung einen weitgehenden Kündigungsschutz. Der Erhaltung der Volksgesundheit dient eine Bestimmung, die dem Versicherer die Möglichkeit gibt, Krankheitsverhütungsmaßnahmen zu treffen, ohne daß eine Krankheit bereits vorliegt. Wenn die private Krankenversicherung mit ber gesetzlichen Krankenversicherungspflicht zusammentrisft, oll der Versicherungsnehmer nicht an den Vertrag gebunden sein. Doch muß er dem bisherigen 23er« icherer den Eintritt der gesetzlichen Krankenversiche- rungspslicht nachweisen. Mit dem Abschluß des Versicherungsvertrages reiht sich der Versicherte einer Gefahrengemeinschaft ein. Er hat die Belange dieser Gemeinschaft mit zu wahren, soweit djese von seinem Verhalten abhängig sind.-
Musikabend beim Führer erbrachte 4073 714 UM. für das WHW.
Der Führer und Reichskanzler hat im Rahmen einer musikalischen Veranstaltung führende Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft in seinem hause empfangen. 3m Dienste des Winterhilfswerkes hatten ihre Kunst zur Verfügung gestellt die Kammersängerinnen Erna Verger, Warta Fuchs, Wargarethe Klose, Tiana Lemnitz, Wargrit Pfahl, sowie Frau Marie Luise Schilp und Frau Tresi Rudolph: ferner die Kammersänger Rudolf Vockelmann, Walter Ludwig, Professor 3osef von Manowarda, Helge Ros« । wSnge, Heinrich Schlusnus, Franz Völker und Herr Karl S ch m i 11 - W a l t e r. Aus freiwilligen Spenden der Gäste ergab sich ein Betrag von 1 073 711 Reichsmark, den die Künstler dem Winterhilfswerk des deutschen Volkes überwiesen haben.
Größmann" in Niederwalluf fand eine Arbeitsbesprechung der Bann- und Jungbannführer des Gebietes Hessen-Nassau statt. Mit besonderer Freude konnte der Beauftragte für die Heirnbeschaf - jung der HI. im Gebiet Hessen-Nassau mitteilen, daß sich fast alle Gemeinden darum bemühen, den Bau von Heimen Der HI. in Angriff zu nehmen, wenn auch zu berücksichtigen bleibt, daß auf Grund örtlicher finanzieller oder fonftigg: Schwierigkeiten die Pläne oftmals nicht sofort verwirklicht werden können. Bisher sind im Gebiet Hessen-Nassau 18 Heime entweder fertiggestellt oder noch im Bau. Im Jahre 1938 wird ein Mehrfaches dieser Zahl errichtet werden. Das Ideal ist die Schaffung eines Jugendgeländes: Heim, Sportplatz, Schwimmbad und Schießstand auf einem Raum. Außer dem Vorteil für Die praktische Durchführung des Dienstbetriebes bedeutet dieses Jugendgelände auch städtebaulich eine Verschönerung. Jedoch soll das Heim nicht mehr als zwei Kilometer von Der Stadt entfernt sein. Wo die Schaffung eines Ju- gendgeländes nicht möglich erscheint, sollen die Heime an besonders schönen Stellen im Mittelpunkt der Stadt errichtet werden.
Gebietsführer Brandt kündigte für April eine Altmaterialwoche an, in der alle Einheiten der Hitler-Jugend und des Deutschen Jungvolks auch das letzte Altmaterial seiner Wiederverwendung zuführen werden. Die Hitler-Jugend wird dabei in erster Linie in den Gaststätten sammeln, während die Pimpfe die Haushaltungen aufsuchen werden An weiteren Maßnahmen erwähnte Ge- bietsführer Brandt die Leistungsbewertung der Einheiten, den Gesundheitsappell, die Erfassung aller zehnjährigen Jungen und ihre Aufnahme in das DJ am Geburtstag des Führers. Der Leiter der Abteilung für Leibeserziehung verkündete, daß rem zahlenmäßig Der Leistungssport durch seine Em- beziehung in den Dienstbetrieb Der HI. eine unge- ahnte Zunahme erfahren habe. Der Geländesport sei noch mehr zu pflegen. Mit Beginn des Friih-
Uhr beendet sein. Während Die 10- und 11- jährigen Jungmädel nicht länger als einen Tag unterwegs sein dürfen und Die 12- bis 14- jährigen im Monat eine eineinhal btägige Fahrt durchführen, sind Großfahrten sowie längere Radfahrten für Jungmädel verboten. Jungmädel dürfen nur in Jugendherbergen und festen Quartieren übernachten, was auch für die Sommerlager zutrifft. Neben dem täglichen Lagerbetrieb, Spiel, Sport und kleinen Wanderungen, ist im Sommerlager für genügend Freizeit und vor allem für ausgiebige Nachtruhe gesorgt. Für die genaue Durchführung des Jung- mädeldienstes ist die Jungmädelführerin voll verantwortlich. Sie hat Dafür Sorge zu tragen, daß die Bestimmungen genau eingehalten werden.
Der Sonderdienst Der JungmäDel erstreckt sich auf Teilnahme an Elternabenden und Werbeaktionen, KunDgebungen, Festen, Feiern und ihren Vorbereitungen und an Appellen. 10- und 11jährige Jungmädel Dürfen an Aufmärschen und Straßensammlungen nicht teilnehmen und auch nicht Spalier stehen. Die Verantwortlichkeit der Führerin, die ständige Ueberwachung durchdie BDM.« A e r z t i n sowie eine genügende Anzahl von ausgebildeten Mädeln des Unfalldienstes geben die Gewähr für eine genaue Durchführung der Bestimmungen.
Alfred Bosenberg spricht im Gau Hessen-Nassau.
NSG. Am 21. April 1938 jährt sich zum 450. Male der Geburtstag de^Dichters Ulrich von Hutten. Ulrich von Hutten ist ein Kind unseres Gaues und wurde auf der Steckelburg bei Schlüchtern geboren. Der Gau Hessen-Nassau betrachtet es als eine Ehrenpflicht, das Vermächtnis des Dichters und Kämpfers Ulrich von Hutten zu wahren und diesen er st en bewußten Künder des Reichsgedankens wieder als lebendige Kraft in den politischen Aufbau des Dritten Reiches hineinzustellen. Der Höhepunkt der geplanten Veranstaltungen wird eine Kundgebung auf der Geburtsstätte Des Dichters, Der Steckelburg, sein, bei der Reichsleiter Alfred Rosenberg sprechen wird. Ferner sind vorgesehen eine Huttenausstel- I u n g und Die Fortführung Der bereits vergangenen Jahre begonnenen Hutten-Freilicht- j p i e l e auf der Steckelburg.
Oie erste Gauheimmütterschule.
Trier, 16. Febr. (DNB.) Das Deutsche Frauen- werk, Gau Koblenz-Trier, hat aus dem ehemaligen Burghotel bei Ramstein (Kreis Trier) eine Heimmütterschule, die erste im Reiche, Herrichten lassen. Die Schule wurde von der Reichsfrauenführerin Frau Sch oltz-Klink ihrer Bestimmung übergeben. In ihr sollen den jungen Frauen und Mädchen die Kraft gegeben werden, in jeder Situation durchzuhalten. Nicht das, was den Frauen an äußerlichen Dingen beigebracht werde, sei das Wesentliche, sondern die Seele der Frau müsse gewonnen und das Vertrauen auf ihre eigene schöpferische Kraft gestärkt werden. Das schönste Ziel des Mütterdienstes liege darin, die deutsche Frau zur leiblichen und jeelischen Mutter der Nation zu erziehen. In dieser ersten Gaumütterschule sollen Die Frauen sich v i c r Wochen lang erholen und kräftigen können. Gleichzeitig würden sie aber auf den lebenswichtigen Gebieten eingehend geschult werden, so daß jie nach Beendigung des Kurses gelernt .hätten, wie man den Haushalt verbessern und für Mann und Kinder das Heim noch schöner und sonniger gestalten könne.
3m Dienste der Hausgemeinschaft.
NSG. In einem Schulungslehrgang wurden etwa 100 Kreisfachgruppenleiterinnen der Reichsfachgruppe Hausgehi7fen in der DAF. auf der Reichsschulungsburg Oberursel zusammengefaßt. Neben allgemeinen Einführungen in die Aufgaben unserer Rassen-, Bevölkerungs- und Wirtschaftspolittk betraf der Hauptteil ber Schulung Fragen der Berufserziehung, der Nachwuchsbildung usw. Die für Die Regelung des Arbeitsverhältnisses der Hausgehilfen besonders wichtigen Bestimmungen aus dem Arbeits- und Sozialrecht wurden eingehend behandelt. Wie wichtig gerade diese sozialpolitische Schulung ist, beweist die Tatsache, daß es Der Reicks-
Feigheit sowie in ihrer moralischen und politischen Unfähigkeit, die wahren Probleme der Menschheit zu lösen, Tag für Tag neues Material liefern, um Die Kultur des Abendlandes zu untergraben. Der Bolschewismus wird von den großen, liberalen und kapitalistischen Demokratien geradezu gezüchtet: Auf politischem Gebiet durch den ftanzösisch-sowjet- russischen Pakt und Die Haltung Englands, auf militärischem Gebiet durch die Vereinigten Staaten, Die Sowjetruhland Großkampfschiffe von 35 000 Tonnen liefern, vor allem aber auf sozialem Gebiet durch die 30 Millionen Arbeitslosen in der ganzen Welt. Die „großen Demokratien", die sich einge- bildet hatten, sich des Bolschewismus' für ihre imperialistischen Ziele bedienen zu können, seien heute nur noch im Schlepptau der Poli- ti k Moskaus und könnten mit ihrer Haltung lediglich Abscheu erwecken. Dieser Abscheu habe auch Budenko erfaßt, Der Deshalb um ein Haar Stalins „Säuberungsaktion" zum Opfer gefallen wäre. Nie- manD Dürfe aber hoffen. Daß Diese Abscheu auch Den englischen Außenminister und Anführer der „jungen Konservativen" erfassen konnte. Bei Der nächsten Behandlung der Frage der spanischen „Freiwilligen" werde er sich ruhig neben den noch nicht der „Säuberungsaktion" verfallenen Genossen Maisky setzen. Der argwöhnische Stalin wisse aus reichlicher Erfahrung sehr wohl, daß, wenn er jemandem mißtrauen müsse, sich dieses Mißtrauen nicht gegen die englischen Konservativen, sondern -gegen Boljchewisten richten könne.
Der König von England plädiert für körperliche Ertüchtigung.
Fhr jeden sollen Sportrnöglichkeiten geschaffen werden.
London, 18. Febr. (DNB.) König Georg- hielt in Der Guildhall in London im Rahmen des Feldzuges für körperliche Ertüchtigung eine Rede. Die Notwendigkeit dazu hat sich aus den schlechten Rekrutierungsergebnifsen ergeben. Während in Deutschland Die körperliche Ertüchtigung tief in Das Volk eingedrungen ist, beschäftigt sich in England, Dem „klassischen Lande des Sports", das Interesse Der meisten Bevölkerungskreise an der Teilnahme als Zuschauer bei großen Sportveranstaltungen. Der König sagte nun, man müsse immer daran denken, daß es der Körper sei, mit dem man zu arbeiten habe. Er brauche ebenso eine Erziehung wie der Geist, wenn man seine Rolle im Leben spielen wolle. Nichts führt mehr zur Freude am Leben und an der Arbeit wie körperliche Fähigkeit. Um aber körperlich fähig zu fein, müssen wir alle die Möglichkeit eines regulären Trainings haben. Unser Ziel ift es, für jeden — jung ober alt — Die Möglichkeiten zu schaffen, auf GrunD feiner persönlichen Neigung Sport zu treiben. Einige mögen Dies lieber zu Hause tun, anDere im Freien. Niemand aber braucht an irgendeinem organisierten Training teilzunehmen, wenn er nicht -will. Wenn auch die Bedürfnisse Der Jugend naturgemäß an der Spitze stehen, wird die neue Bewegung sich doch auch bemühen, Möglichkeiten zu schaffen, um auch Die Erwachsenen anzuziehen. Der König wanDte sich Dann mit Der Bitte um Unterstützung an alle, Die Dazu in Der Lage sind, wobei er heroorhob, daß er in feinem Jugendlager, Das er bereits als Herzog von York unterhalten hat, gesehen habe, was körperliche Ertüchtigung für Die Jugend bedeute. -
Krisenstimmung in Indien.
Sportfeste ein. Die ersten Veranstaltungen Dieser Art sind Die Sportwettkämpfe im Rahmen Des Reichsberufswettkampfes und am 6. März die Ge- bietsmeisterfchaften im Geräteturnen, denen am 10. April in allen Einheiten die Waldlaufmeister. ........v, schäften folgen. Am 21. Mai findet der Reichssport, nicht die Ausgaben für die gleichfalls angeforDerten wettkampf der HI. statt. Die Bannsportfeste werden innn 1einschließt. Konteradmiral im Juni und das Gebietssportfest am 2. und 3. Ju>'


