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für
>u verwirklichen, nur zu einem bewaffneten Konflikt
Überaus
einträglichen
Der ehemalige Ministerpräsident Laval warf
nnung der Kr 1 ea auf. Bonnet erklärte bi
rechte an Franco
ar-
einen sehr empfindlichen vielleicht gar vernichten- den Schlag erhalten wurde, wenn Italien mit dem
tioes Unternehmen geworden, n cht Zuletzt auch dank der rücksichtslosen Ausnutzung der Monopol-1
Paris, 17. Dez. (Europapreß.) Der französische
die Tatsache, datz fast sechs Siebentel der Bahn-
Große Joorsprengung an einer Vaustelle der Reichsaulobahn
ge-
und alle
Dah der Kanal sich auch für die andern, meist s aus 17 Millionen Goldsranken festgesetzten Aktien- ichaftlichen Bedeutung für das Imperium und ent- zu verwirklich französischen Aktionäre der Suezkanal Gesellschaft kapital der Bahn erhielt em Viertel Kaiser Menelik, sprechend dem ganz überragenden Anteil, den Ita- führen könne.
Straßen angewiesen und emvfindet heute bei der wirtschaftlichen Erschließung seines ostafrikanischen Imperiums die Belastung durch die hohen Tarife
strecke aus dem Gebiet des italienischen Imperiums | „ , ,.. ......... ..........
verläuft, sind für Italien in den kommenden Der- denen Erklärungen wiederholt, wonach Frank-
hnnhhtnnon nomirfitino tMrmtmonfo fnr f olno Ninon 5t h fi h r » i i fD « S » — ; «
Drei Viertel kamen in französischen Besitz Die ernst beträchtlich subventionierte Bahn ist inzwischen dank der hohen Tarife, die sogar die der Suezkanal-Gesellschaft in den Schatten stellen, ein überaus lukra-
a b s ch n i t t der E n t s p a n n u n g , die auf eine glücklichere Eißtwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern schließen läßt und einen bedeu-
waren aber nur 6,8 v fi des Gesamtkapitals während ein Viertel der Aktien sich noch im Besitz des
Es ist wenige Minuten vor 11 Uhr. Das bevor- stehende Ereignis hat natürlich viele Zuschauer an-
weggepreßt. In dem Augenblick, in dem durch die Sprengung der fioMraum entstand sackte der Sanddamm bis auf die Sohle der festen, tragenden Bodenschicht durch, er liegt fetzt in einer Ebene mit ber Umgebung und bildet nun in Zukunft eine feste Unterlage für die Reichsau'obahn.
Wenn man das so liest oder fidi die fchematifchen
zu einem
G"schan ent>
der Minister habe die Bedeutung der jüngsten gemeinsamen deutsch-französischen Er-
Oiploma-enempsänge beim Führer
Oer ch nesische Botschafter und der niederländische Gesandte überreichen ihre Beglaubigungsschreiben.
finanzielle Schmie'-iakeiten die sich Frankreich ,u nutze machte um sich maßgeblichen ^inHuh auf die Bahn »u llchern Es hhfnff mit her B-'-hngef-lllchnft einen Vertrag auf fünfen Jahre und verpflichtete sich zur Zahlung einer sährl-chen Subvention in fiohe von 500 000 Franken 1908 trat Abessinien in einem neuen, auf 99 Hahrp befristeten Vertrag w beiden Seit-n der Bahnstrecke einen Gebietssireifen von je 15 Meter Breite an Frankreich ab. Don dem
3'8 Minen mit einer Gesarntsprengmasie von 20 000 Kilogramm Sämtliche Arbeiter sind in an- gemessener Entfernuna von diesem Sanddamm zu- ruckgezoaen worden. Wenn jetzt die elektrische Aus- lösung der Snrengung prfolat dann erpfnhi-’ren Zuerst die beiden äußersten Reihen der 2O.Ktto- gramm Minen. Die Hauptsprenaung ober erfolgt bereits eine einzige Sekunde fnäter Für den Zu- chauer sind diele beiden Vorgänge nicht zu unter- scheiden Jetzt ist es 11 Uhr Der Augenblick der Sprengung ist da. Im Zeitraum von
Berti n. 18 Dez. (DNB.f Der Führer und Reichskanzler empfing im „Haus des Reichskanzlers den neuernannten chinesischen Botschafter Ehen ° Chieh zur Entgegennahme seines Beglau- bigungsschreibens.
zwei Sekunden steht über dem Hellen Sanddcirtzm da unten im Tal eine undurchdringlich dicke Wand aus schwarzem und giftig gelbem Rauch und Flug- and. Während ein ganz kurzes, verhältnismäßig schwaches Gepolter ertönt, fühlen wir wie der Boden, auf dem wir stehen, zweimal schnell hintereinander sich wie mit ganz kurzen Wellen bewegt. Die Bewegung der Erde ist weicher als bei einem Erdbeben.
Der Führer und Reichskanzler sagte m_ feiner Erwiderung: Die beiderseitigen Be« muhungen um eine weitere Vertiefung unserer kulturellen Beziehungen werden, wie ich hoffe, auch in Zukunft mit Erfolg fortgesetzt werden können. Ebenso wie Sie sehe auch ich in den durch die verschiede »artige wirtschaftliche Struktur unserer
~ fiter eine kurze schematische Darstellung des oprenancrWens. Durch Wasserspülung, die mit einem Druck bis zu 8 Atmosphären arbeiten kann,
trag von den Italienern projektierte Bahnbau von Siua dem fiafen in Italienisch-Eritrea, über ar und Addis Abeba nach Mogadischo an der Küste von Italienisch-Somaliland, verschlang so ungeheure Summen, daß er nur bis Asmara vorgetrieben werden konnte. Italien war also während des Abessinienfeldzuges fast ausschließlich auf die
Sanddamm von etwa 8 bis 12 Meter fiöhe in der Länge des betreffenden Moorstucks aufae» schüttet. (Die fiöhe des Dammes entspricht etwa der Mächtigkeit der zu verdrängenden Moorschicht.) Das gewaltige Gewicht der Sandmassen hat zur Folge, daß schon vor der Sprengung das darunterliegende Moor bis zu einem berechenbaren Grade beiseitegedrückt roirb.
Zeichnungen einer solchen Mooriprenaung ansieht, dann ist der Vorgang so einfach wie die bekannte Geschichte mit dem Kolumbusei Aber in beiden füllen aehört eben der geniale Einfall dazu. Rur der Einfall und die technischen Kenntnisse? 21‘'er wenn man uns Laien einmal nur einen Ueberbttck über die vielerlei Berechnunoen geben wollte, die dazu nötig sind, daß eine solche gewaltige Bewegung ganz ornnu nadi d"m Vlin erfolgt, mi* g"vau berechneten Maßen und Gewichten ufro dann würden wir wohl in geziemender Bescheidenheit Bewunderung mindestens: „Donnerwetter — Achtung!" sagen.
auf, daß die französische Regierung sich an das Londoner Abkommen halte, das die Anerkennung als kriegführende Macht von gewissen Bedingungen abhängig mache, die zur Stunde noch nicht erfüllt feien. Danach forderte Laval, daß die französische Regierung einen Vertreter nach Burgos entsende. Die Anregung, zu der der Außenminister nicht Stellung genommen ZU haben scheint, ist von der Mehrhest des Ausschusses beifällig aufgenommen worden.
Gardimen-Bekuch des Ouce.
Erwartungen der „Times".
London, 17. Dez. (Europapreß.) Der bevorstehende Besuch Mussolinis auf Sardinien beschäftigt Londoner Kreise. Die „Times" rechnet mit einer Rede des Duce und meint, Mussolini werde voraussichtlich nicht den scharfen Ton gegen Frankreich anschlagen, den man ursprünglich erwartet habe, fiter- ZU hätten die fialtung Frankreichs sowie die Ausführungen Ebarnherlains im Unterhaus weitgehend beigetragen. In der Tunis-Frage meint die „Times", hier könne eine territoriale Verschiebung nicht in Frage kommen Der Suezkanal sei die lebenswichtigste Verbindungsstraße zwischen dem italienischen Mutterland und seiner größten Kolonie. Italien müsse entsprechend der Benutzung dieser Wasserstraße auchEinfluß auf die Verwal- tu n g b e r Gesellschaft haben, sowie a n b e n Einnahmen beteiligt sein. Auch bie italienischen Forderungen bezüglich der Dschibuti- Eisenbahn werden von der „Times" als Diskutabel" bezeichnet.
Berlin, 16. Dez. (DNB.) Die 3000 Autobahn- arbetter, die anläßlich ber Fertigstellung bes 3000. Kilometers ber Reichsautobahnen als Gäste bes Führers in ber Reichshauptstabt weilen, hatten Ge- tegenheit, an einer Baustelle für ben Aous-Zubrin- ger bei Saarmunb, unweit bes Sübfangente bes Autobahnringes, ber gewaltigen, mit nicht weniger als 20 000 Kilogramm Sprengstoff burchgesührten M o o r f p r c n g u n g beizuwohnen. Auch viele andere Gäste waren erschienen. Generalinspektor Dr. Tobt sprach davon, baß mooriges Gelände bisher noch von ben Straßenbauern ängstlich gemieden würbe, weil es ben Straßenkörper nicht zu tragen vermag, fieute sei es gelungen, Moore burch Sprengung au beseitigen. Ohne befonbere Schwierigkeiten könne man jetzt mit fast mathema- "scher Genauigkeit und kaum mehr anzuzweifeln- dem Erfolg so gewaltige Sprengstofsmengcn wie bis» •ter ansetzen. Professor Dr.-Ing. C a \ a g r a n b e ber Sachverstänbige für Moorsprengung unb Bodenkunde, erwähnte, baß in ben letzten vier Jahren n Ttl'llf IHaJahÄ h n i h a k A < 1 QYX : < f !
m man kann dabei bis auf 30
Meter Tiefe in den Boden gehen Die Minen, die untereinander durch eine elektrische Zundleitung ver- bunden werden, sind innerhalb der auszusprengen- ^.ad:KJor verteilt, daß in der mittleren Längen- achse die starsten Minen bis zu 100 Kilogramm und an den äußersten Rändern die kleinsten Minen von 20 Kilogramm e ngelagert sind: dazwischen liegen Reihen mittelstarker Minen ”
Die ganze Sprengfläche wird mit einem
wickelt hat mögen einige wenige Zahlen verdeutlichen Während im Jahre 1870 erst 435 Schiffe ben Kanal passierten, waren es 1912 schon 5373 gewor- ben mit 20 275 120 Netto Register-Tonnen Auch in den ersten Nachkriegsjahren hat der Verkehr burch- jchnittlich 16 bis 20 Millionen Tonnen betragen. Italiens Abesfinienfelbzug mit ben sich daraus ergebenden großen Truppen- unb Malenaltranspor- fen durch den Kanal, hat den Durchgangsverkehr im Jahre 1936 auf 32,4 Millionen Tonnen und im Jahre 1937 gar auf 36,5 Millionen Tonnen empor- schnellen lassen. Noch deutlicher kommt der Einfluß des Abessinienkrieges in den Zahlen des Paff.zgier- verkehrs zum Ausdruck Während 1934 nur 262 000 Personen den Kanal passierten waren es 1936 schon 782 000 und 1937 wieder etwas weniger: 698 000. Wie sich dieses Anwachsen des Verkehrs auf den Geldbeutel der Aktionäre auswirkte, zeigt sich darin, daß 1912 den Einnahmen der Kanalgesellschaft von 140 Millionen Franks Ausgaben von nur 48 Millionen gegenüberstanden unb die Aktie von nominal 500 Franks, die im Jahre 1871 nur 163 Franks wert war, schon im Jahre 1905 einen Kurs von 4650 Franks, also mehr als das Neunfache des Nominalwertes erreicht hatte unb feitbem immer weiter gestiegen ist. 1936 betrugen die Einnahmen ber Gesellschaft 940 Millionen. 1937 sogar 1346 Millionen Franks. Die Dividende ist von 555 Franks im Jahre 1936 auf 756 Franks im Jahre 19X7 gestiegen und der Kurs beträgt an der Pariser Börse gegenwärtig 17 000 Franks. Das ist kein Wunder, denn der Tarif betrug bislang im Warenverkehr trotz mehrfacher fierabsetzung immer noch 5.75 Gold- franken für die Netto-Tonne und 2,85 Goldfranken für die Brutto-Tonne.und im Passagierverkehr zehn Goldfranken pro Perlon Man muß sich diele Zahlen verdeutlichen, um zu begreifen, welche Belastung diese hohen, mit ben Unkosten der Instandhaltung und Verwaltung des Kanals in keinem gerechtfertigten Verhältnis stehenden Tarife für Italiens Truv- pen- und Materialtransporte während des Abessinienfeldzuges bedeutet haben und heute noch bedeuten, wo Italien zu feinem ostafrikanischen Im-
Handlungen gewichtige Argumente für seine For- I reich keinen Fuß breit Boden in berung, auch an bem (Eigentum wie an ber Der- Nordafrika an Italien abtreten wolle maltung ber Dschibuti-Bahn entsprechend ihrer wirt-1 unb jeder italienische Versuch, derartige Forderungen
Unser Bild zeigt den Augenblick der Sprengung, bei bem 20 000 Kilogramm Sprengstoff gleichzettighochgingen. Man erkennt deutlich in der Mitte die aufgefdjutteten Sandmassen. — (Scherl-Bilberbienst-M.)
Heber bie nun folgenbe Sprengung berichtet uns ber ar-Äorrefponbent unserer Berliner Schriftleitung folgenbes:
Der ganze Sprengvorgang bauerte zwei S?kuw ben. In biefem Augenblick vollzog sich genauer ge* agt eine Doppelsprengung, bei der rund 170 000 Kubikmeter Moor unter der zukünftigen Autobahn- Itrecke beiseitegedrückt und durch einen darüber auf- geschütteten Sanddamm von 320 Meter Länge, etwa 20 Meter Kronenbreite unb 9 bis 10 Meter fiöhe ersetzt mürben.
Man kennt das Verfahren schon seit 1934 und hat es seitdem in Deutschland wesentlich vervollkommnet Das Sprengverfahren ist an die Stelle des früheren Aushebeoerfahrens mittels Bagger ober jumpen getreten. Es ist erheblich billiger unb beansprucht nur einen Pruchleil ber Zeit bes Aus- hebeversahrens. Man rechnet bei ber Moorsprengung |e nach ben Dobenverhältnissen 40 Pf. bis eine Mark pro Slubihneter an Unkosten, bas Aushebeverfahren ijt minbestens fünfmal so teuer unb verlangt wo- $enlan9c Vorarbeiten. Die Ersparung bei sämtlichen Sprengungen hier in ber Nähe bes Dorfes Saar« beträgt gegenüber dem Aushebeoerfahren rund 5 Millionen Mark.
Ausbau einer Autostraße von dem eritreischen fiafen Assab aus fast parallel zur Bahn ins Innere beginnen wurde. Man wird also in Paris darauf sinnen müssen, den italienischen Wünschen weitgehend ent- geaenzukommen. zumal sie ebenso der Billigkeit entsprechen wie die aus. eine Aenderung des Suez- kanal-Regimes gerichteten Forderungen Itahens.
Dr. Fr VC'. Lange.
Frankreichs Außenpolitik.
Laval fordert Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu franco
Auch auf dem kulturpokitischen Gebiet stehen wisse nege Gesetzesbestimmungen bes Dritten Rei- ches, wie das Erdhofgesetz und die vom Staat gejordette Ahnenwrschung, rm Einklang mit der in China feit altersher hochgehaltenen Ahn nver- . eprung und ber gesunden Grundlage des chinesischen i Bauerntums. Derartige gemeinsame Auffassungen i [r99eu zur engeren Gestaltung der Verbundenheit । Völker bei. Die chinesische Nationalpartei, Regierung und Nation sind von starkem Willen zur friedlichen Aufbauarbeit im Lande, sowie zur Mitarbeit zum Gemeinnutz ber Welt erttillt In der Außenpolitik verfolgt meine Regierung bas Ziel, die Beziehungen zu allen befreundeten Na- honen zu fordern.
stellung, bie [ie sich im Verkehr von ber Küste ins Innere Abessiniens erhalten konnte.
Denn ber nach bem zwischen Frankreich, England unb Italien über die Aufteilung ber Interessensphären in Abessinien 1906 abgeschlossenen Ver-
brei Viertel kamen in französischen Besitz Die einst lien für den so reichen Ertrag ber Bahn aufbringt, L„ ... -
' ,r- » beteiligt zu werben. Frankreich befindet sich auch bie Frage ber Zuerkennung der Kriegs
insofern in einer schlechten Position, als seine Bahn
Exnegus fia'le Selassie befinbet, statt baß es, wie । utn ueiutn «uriuern lajuegen lugr unv einen oeoeu« es rechiens gewesen märe, an seinen Rechtsnach- tenben Faktor für ben allgemeinen Frieben bar» folger, ben König von Italien als Kaiser von stelle, fiinsichtlich ber französisch -italienischen Aethiopien übergegangen märe. Dies somohl roie
hatte Frankreich in bem schon genannten Vertrag, ben ßabal am 6. Januar 1935 in Rom abgeschlossen . hatte, ben Italienern 20 o fi. der in französischem flärung unterstrichen. Diese Erklärung eröffne Staatsbesitz befindlichen Bahnaktien abgetreten, das zmischen Deutschland unb Frankreich einen Zeit -
perium keinen anbern Zugang besitzt als ben Kanal. Menn bie Suezkan tt Gesellschaft nun eine erneute fierabsetzung ihrer Tarife bekannt gibt, so roirb in internationalen Schilsahrtskreisen barauf hingeroie- fen. daß diese Verminderung nur einen Penny für bie Tonne und einen Schilling für ben Pallagier ausmacht womit der Suezkanal immer noch um runb ein Drittel teurer ist als ber Pan-amakanal, obwohl dieser burch feine großen Schleusenanlagen weit höhere Betriebskosten Hot. Die fierabsetzung der Tarife mürbe von ber Suezkanal Gesellschaft bereits beschlossen, bevor durch die italienisch-französische Debatte das Kanal-Prohs^m akut geroorben nt Die fierabsetzung mar eine Maßnahme, um ber steigenden Abwanderung des Schiffsverkehrs auf ben Weg um das Kap der Guten fioffnung zu begegnen, die wohl der beste Beweis für bie verfehlte Tarifpolitik ber Kanal Gesellschaft ist. Aber wenn die italienische DeffenHi*feit sich so leihrnl*-'1 für eine Revision bes Kanal-Regimes einsetzt, so tut sie das nur in Zweiter Linie aus ben materiellen Gninden kitzer Minderung der ungeheuren Lasten, bie die überhöhten Tarife ber Suezk-.-mal Gesellschaft Iür die italienische Schiffahrt bedeuten Es w'der- Prirht nach italienischer Auffassung ber Bebeutung ies Suezkanals als einer ber wichtigsten Welttchjss- fahrtsroege, über ben zwangsläufig fast ber gesamte Verkehr nach und non Ostafrika unb bem Fernen Lsten bis nach Australien sich abwickelt, daß bie Tarifpolitik auf biefer W-tttverkehrsstraße nach rein privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtet wird unb eine solche Weltverkehrsaber sich in ben fiänben einer privaten Kapitalgruppe befindet, statt im Besitz der Völker, deren fiandel auf sie angeroie* fen ist. Diese Auffassung roirb auch in in'^rnationa« len Schiffahrtskreisen vielfach geteilt. Italien kann s'G dabei noch barauf berufen, daß es ber Suez- tanal-Gesellschaft zweitbester Kunbe ist, ohne im Derwaltungsrat ber Gesellschaft überhaupt ver- treten zu sein, der rein nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen zusammengesetzt ist, io daß Frankreich, obwohl es als Benutzer des Kanals er ft an fünfter Stelle steht, mit 19 von insgesamt 32 Verwaltungs- rntsmifnliebern ben mahaehenh^n Einttuß hat Diese Derwaltungsratsvosten sind feit jeher einträgliche Sinekuren für Persönlichkeiten, bie sich im öffent- li(hen Leben Frankreichs hervorgetan ober eine gesellschaftliche Rolle gespielt haben. Neben biefen phen zehn Engländer, »roei Aeanvter und ein finl lanber, ber seit bem Kriege ben bis dahin von einem Deutschen besetzten Platz eingenommen hat. im Vermaltungsrat unb beziehen alljährlich jeder bie runbe ©wmme von 400 000 Franks. Im enalifchen Auswärtigen Amt sagte einmal vor Jahren ber da- Sn,1Lfl.®t<5fna,6ferrefär Lorb Derbn dem französischen Geschäftsträger, als die Rede auf den Suezkanal fam: „(Ein Unternehmen, an bem unter L"bens- infereffe hängt, können wir nicht ber Alleinherr- ^Haft anderer überlassen " Dies in ber mährenb bes -«eltkneges erschienenen auiae^cirhne#en kl-inen Monoaraphie über Aeapvten des verstorbenen Leip- Z'ger Aegnptologen Georg ©teinborff überlieferte Argument bes britischen Imperialismus kann heute mH mindestens dem gleichen Recht Italien für sich gatenb machen, wenn es seinen Anteil an d"r Ver- W ?es Suezkanals fordert und eine G-bühren. poli"k. bie der Bedeutung des Kanals als Weltverkehrsader gerecht wird Bei h-'m für hnn Hnnnar Des fommenben Jahres ongefünbiaten Beiuch des britischen MinistervrHsidenten (Vhamberlam in Rom wirb also wohl bie Suezkanal-Frage ebenso eine IKoUe fpielen, roie bei den bevorstehenden italienisch- ftanzosischen Verhandliingen.
he?e,<nbi^nLIe^,erS "irb sicher auch die Zukunft der Dschibuti-Bahn zur Sprache kommen Dieser einzige Schienenstrang onn ber Küsie des Raten Meeres ins Innere Aheffiniens nimmt in tnb! D0n französisch Somaliland dem i r 000 .Anwohner zählenden fiafenort Dschibuti leinen Ausgang. Don den insgesamt 693 Kttameter ber Bahnstrecke von Dschibuti nach Addis Abeba behüben sich nur 106 Kilampter auf fran- zosischem Baden, aber Frankreichs Einftuß auf d'e Bahn geht weit darüber hinaus 1894 hatte Kaller Menelik von Abessinien zwei Inaenieuren dem Franzosen (Thefneur und dem Schweizer Ilg der water als Minister M"neliks am fiel non Addis
Kegonnen, aber schon fünf Jahre fnö»er PnUt nben Minen ^°^^ume für die
finanzielle Srhrniedafeiton hl» n* ne" CWn-
stelle, fiinsichtlich
i Beziehungen habe der Minister, wie es in ber Per- . lautbarung weiter heißt, seine vor einigen Tagen in | ber Außenpolitischen Kammerkommission abgege»
Als ber scharfe Wind bie bunte Rauchwanb zer- c’ v;.* ( ----- v-id--« —• setzt hat, ist ber lange Sanbdamm verschwun -
gelorft. Auf bem fiugelgelanbc, von bem aus man ben, eingeebnet in die Talfläche Die ungeheure auf bas luhmfhn. sinrf Druckkraft der fast flIeid)3eitia explodierenden M
Minen hat das Moor in der Länge und Breite her Dammaufschüttung darunter nach links unb rechts
ftung burch bie hohen Tarife Außenminister Bonnet hat Ausführungen ge» der Dschibuti-Bahn als außerordentlich störend Nun macht^ über die die amtftche Verlautbarung mitfeilt.
Der Botschafter überreichte das Schreiben des Präsidenten der Natwnalregierunq der chinesischen Republik mii einer in chinesischer Sprache gehal» tenen Rede, in welcher er aussührte: Die freund- scha tlichen Beziehungen zwischen uns -ren beiden Lanbern hai>en seit D stehen der chinesischen Natio- nalreg-ierung insbesondere aitf beim Gebiete ber Ortschaft eine merkliche Vertiefung erfahren Die! ? L“ H 2 * n f U V nad) llhina ist m ben letzten Jahren an bie z w e i te Stelle g e • r urft Eh Ina mit seinen reichen Bodenschätzen unb bem Bestreben zum friedlichen Auchau einerseits ?^"^chland mit seinen wifsenschaftlichen und techni chen (Erfahrungen andererseits können sich gegenseitig gut ergänzen. Führung und Volk in Ehma erblicken Hierin die Möglichkeit einer weiteren günstigen Entwicklung unserer Beziehungen.
auf das zukünftige Stück Au'obahn im Tal herab- sieht, find wohl an die 4—5000 Menschen versammelt An einer großen Tafel mit schematischen Dar- stellungen gibt Generalinspektor Dr. Todt schnell noch einige kurze Erklärungen an den neben ihm stehenden Reichsstatthalter Ritter von Epp und andere Gäste. Es geht ein schneidend kalter Wind bitt oben, in bem auf ber Kuppe bes fiügels n ' u ........knatternd bie Fahnen weben Drunten Im Tal sieht
Äub “m ter Mo°?E u 0 nnC,n Im " r” l“nl(’ef,rc(f,c Helle Viereck oufpefchüt. i Wenn ma,
erspart mürben.


