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Die neue rumänische Einheitspartei

Dr.ToVt Ha nptSienstleiter VerRGOAP

siche Mitglieder der Regierung, mit Ausnahme der Geistlichen und der militärischen Würdenträger, fer­ner Politiker aus früheren Parteien. In der amt­lichen Verlautbarung wurde mit allem Nachdruck betont, daß sich auch führende Persönlichkeiten aus Siebenbürgen an der Eingabe beteiligt hätten, ferner mehrere pensionierte Generäle. Schließlich wurde darauf verwiesen, daß sich auch drei führende Männer aus der ehemaligen Sozialdemokra­tischen Partei für die Einheitspartei ausge­sprochen hätten.

Mit der Aufnahme von Mitgliedern in die neugebildete Einheitspartei in Rumänien ist be­reits begonnen worden. Um die Aufnahme kann sich jeder rumänische Staatsbürger bewerben, welcher Volksgruppe er auch angehören mag (!). Juden sind jedoch von der Aufnahme in die Einheitspartei ausgeschlossen. Die Einheitspartei wird keinen besonders zu wählenden Vorstand besitzen, weil sich die politische Leitung der Partei automatisch aus den Mitgliedern der Regierung und des kö­niglichen Rates zufammsnsetzt. Wie die Blät­ter noch zu melden wissen, wird die Bildung der neuen Einheitspartei eine Neubildung der Regierung und die Ausschreibung von Abgeordnetenwahlen zur Folge haben.

Einsatz im Rahmen des WHW., insbesondere während der 5. Reichsstraßensammlung der Hitler- Jugend am kommenden Samstag und Sonntag.

gez. Baldur von Schirach."

Dr. Todt in der Klasse Oeffentliche Arbeiten mit einem Grand Prix ausgezeichnet. Für die hervor-; ragenden Leistungen beim Ausbau der Lustver-1 teidigungszone West wurde Dr. Todt mit dem 1. Oktober' Major der Reserve der Luftwaffe.

Dr. Tort Generalbevollmächtigter für die Bauwirtschast.

Berlin, 16. Dez. (DRB.) Ministerpräsident Ge­neralfeldmarschall Göring hat als Beauftragter für den Bierjahresplan den Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt zum General­bevollmächtigten für die Regelung der Bouwirtschaft ernannt. Durch diese Bestellung soll für die Zukunft eine Ordnung der gesamten Bautätigkeit, des Hochbaues sowohl wie des Tiefbaues, gesichert werden, die insbeson­dere den Erfordernissen der R o h st o f f b e w i ri­sch a f t u n g und des Arbeitseinsatzes Rech­nung trägt

Oie 5 Reichssiraßenfammlung der Hitler-Jugend.

Ern Tagesbefehl des Neichsjrkgendführers.

Berlin, 16. Dez. (DNB.) Aus Anlaß der Stvaßensammlung der HI. am 17. Dezember erläßt d-er Reichsjugendsührer der NSDAP, folgenden, Tagesbefehl an die nationalsozialistische Jugend:

Meine Kameradinnen und Kameraden!

Das WHW. 1933/39 steht im Zeichen Groß- deutschlands. Die gemeinschaftliche Hilfe aller Volks­genossen ist die stärkste Waffe im Kampf gegen Not und Äend, von denen die neuen Gebiete des Deutschen Reichs noch bis vor kurzem heimgesucht waren.

Zum ersten Male nach vielen Jahren sehen die zehn Millionen aus der Ostmark und dem Sudetengau nicht mit Furcht und Ver­zagen, sondern mit Hoffnung und freudiger Zuver­sicht dem Winter entgegen. Ihnen und den vielen hunderttausend Volksgenossen aus- dem Altreich, die das WHW. Jahr für Jahr betreut, großzügig zu helfen und ihren Glauben an das Reich zu stärken, ist in diesem Jahre unserer Geschichte eine San« kespflicht des ganzen Volkes.

Die Hitler-Jugend hat besondere Veranlassung, dem Führer ihren Dank zu sagen. Ich weiß, daß feder Junge und jedes Mädel diesen Dank abstatten will, und erwarte daher einen re st losen

beiden Länder gegebenen Erganzungsmäglichkeiten günstige Vorbedingungen für eine weitere Ausge­staltung der gegenseitigen wirtschaftlichen Be­ziehungen.

Später empfing der Führer und Reichskanzler den . Königlich-N lederländischen Gesandten Dr. jur. Ionkheer van haersma de With, der anstelle des durch einen Autounfall aus dem Leben geschiedenen Gesandten Ridder van Rappard die Niederlande in Berlin vertreten wirb. Der Gesandte bekundete den Willen seiner

Regierung, die festen freundschaftlichen und nach­barlichen Verbindungen, die zwischen dem König­reich der Niederlande und dem Deutschen Reich seit altersher bestehen, auch künftig zu pflegen und auszubauen. Der Führer und Reichskanzler ge­dachte in seiner Erwiderung zunächst des tragischen Todes des früheren Gesandten und ging dann auf die freund nachbarlichen Beziehungen zwischen bei­den Ländern ein, deren Erhaltung und engerer Gestaltung das Deutsche Reich in gleicher Weise größtes Gewicht beimißt.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern hat auf­grund der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 dieGesellschaft deutsche Freiheit e. V."und denGeuse nb und" mit sofortiger Wirkung a u f g e l ö st. Gleichzeitig sind die von der Gesellschaft deutsche Freiheit e. V." herausgege­benenJnformationsb riefe" verboten. Jede Tätigkeit, die den Versuch einer Fortführung dieser Organisationen oder einer Neugründung mit gleichen oder ähnlichen Versuchen darstellt, wird nach § 4 der genannten Verordnung bestraft.

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'Der Reichsminister des Innern Dr Frick hatte die Reichsstatthalter. die Innenminister der Länder, die Oberpräsidenten und die Regierungspräsidenten zu einer Arbeitstagung zufammengeruftn. Reichs­minister Dr. Frick erörterte aktuelle Fragen der inneren Verwaltung. Nach ihm ergriff Reichswirt- schaftsminister Funk das Wort. An der Tagung nahmen ferner Reichsminister Dr. Lammers und Graf Schwerin von Krosigk teil; in Vertretung für den Beauftragten des Dier- jahresplanes, Generalfeldmarschall Göring, waren die Staatssekretäre Körner und Neumann erschienen.

Der italienische. Außenminister Graf Ciano trifft, einer Einladung des Reichs Verwesers folgend, am Montag zu einem viertägigen Ungarn- besuch ein.

Bukarest, 16. Dez. (Europapreß.) Die Blätter bringen Auszüge aus dem Gesetzentwurf über die Schaffung der neuen rumänischen Einheitspartei Front der nationalen Wiedergeburt". Darin heißt es, es sei heute ein Ding der Unmöglichkeit, die öf­fentliche Meinung durch eine Vielzahl politischer Ideologien zu beunruhigen. Das Land bedürfe einer durchweg ruhigen politischen Atmosphäre. Dies mache die Schaffung einer einheitlichen politischen Partei notwendig. Dieser Partei falle dann die Auf­gabe zu, die politischen Führerpersönlichkeiten des Landes hervorzubringen.

Als interessantes Moment bei der Bildung der rumänischen Einheitspartei wird verzeichnet, daß weder die führenden Politiker der alten Libera­len Partei, noch die der Nationalen Bauernpartei (Nationalzaranisten) zur Unter­zeichnung der Eingabe um Bewilligung zur Grün­dung der Einheitspartei veranlaßt werden konnten. Auch der Leiter der altrumänischen Gruppe der Nationalen Bauernpartei, Michalache, hatte seine Unterschrift ebenso verweigert wie die Leiter der Siebenbürger Gruppe der Partei, Maniu und M a d g e a r u. Es wurde nun auch bekanntgegeben, welche Persönlichkeiten die Bildung der Einheits­partei befürwortet hatten. Darunter finden sich sämt-

B er 11 n, 16. Dez. (DNB.) Die Reichspressestelle der NSDAP, gibt bekannt: Der 5 ührer hat auf Borschlag des Stellvertreters des Führers Pg. Ru­dolf Heß den Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Pg. Dr.-Ing. Fritz Todt zum Hauptdienstleiter der NSDAP, ernannt.

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Mit der Ernennung zum Hauptdienstleiter erfährt die langjährige Tätigkeit des Pg. Todt eine beson­dere Anerkennung. Dr. Todt ist einer der ältesten Gefolgsmänner des Führers. Seit vielen Jahren gehört er zum Stabe des Stellvertreters des Füh­rers und ist in der Reichsleitung der Partei mit der Leitung des Hauptamtes für Technik betraut.

Fritz Todt tvurde 1891 in Pforzheim in Baden geboren. Er studierte Ingenieur-Wissenschaften an den Technischen Hochschulen in München und Karls­ruhe und beschäftigte sich damals schon eingehend mit dem Straßenbau. Nach dem Studium war er als Hilfsbauarbeiter tätig, dann übernahm er Stel­len als Bauführer und Bauleiter großer Tie^bau- unternebmen, bis er 1928 Geschäftsführer und Tech­nischer Leiter einer großen Straßenbaufirma wurde. Durch seine berufliche Tätigkeit lernte er die Stra­ßenbauverhältnisse ganz Deutschlands, aber auch aller übrigen europäischen Länder, in die ihn Stu­dienreisen führten kennen. Im Weltkriege war Todt vom ersten bis zum letzten Tage an der Westfront, zuerst als Artillerist, dann als Fliegerbeobackfter.

Am 5. Juli 1933 wurde Dr. Todt zum G e n e j ralinspektor f ü r das deutsche Stra­ßenwesen bestellt. Damit wurde zum ersten Mal der gesamte deutsche Straß.'Nbau einer ein­heitlichen Leitung unterstellt. Dr. Todts Hauptauf­gabe wurde dabei der Bau der Reichsauto- bahnen, deren 3000. Kilometer in diesen Tagen für den Verkehr freigegeben werden konnte. Neben diesem Werk, besten Entwicklung Dr. Todt heute schon in der ganzen Welt Anerkennung einne- tragen hat, wurde dem Generalinspektor im Früh­jahr 1938 noch eine Sonderausgabe übertragen: die Beschleuniaung der Verteidigungsan- lagen im Westen, die im Hinblick ans die politische Lage zur Sicherung des Reiches geboten schien. Auch diese Arbeiten wurden unter der Leitung von Dr. Todt mit der größten Energie du'-chgeführt.

Für diese überraaenden Leistungen wurde Dr.- Jng. Todt auf dem Parteitag 1938 der Deutsche Nationalpreis verliehen. Dr. Todt steht an der Spitze der deutschen Techniker. Er ist Vor­sitzender im NS. - Bund deutscher! Technik und führt zugleich auch das Amt für | technische Wissenschaft in der DAF. Im Mai 1938, übernahm er auch den Vorsitz im DDT Auf der Internationalen Ausstellung Paris 1938 wurde

Mit der lebhaften Ostströmung hat die Durch­flutung des europäischen Festlandes mit arktischer Kaltluft rasch weitere Fortschritte gemacht. In Deutschland wurden am Samstag östlich der Weser allgemeine Fröste von mehr als minus 10 Grad, westlich derselben von mehr als minus 5 Grad beob­achtet. Die Frostperiode dauert fort, doch sind nur strichweise geringe Schneefälle zu erwarten. Im Balkangebiet treten dagegen verbreitete Schneefälle auf.

Vorhersage für Sonntag: Wolkig bis heiter, höchstens vereinzelt geringe Schneefälle. Wei­tere Frostzunahme, östliche Winde.

Lufttemperaturen am 16. Dezember: mittags 0,5 Grad Celsius, abends2,6 Grad; am 17. Dezember: morgens 7 Grad. Maximum 2,8 Grad, Minimum , heute nacht 7,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. Dezember: abends 2,8 Grad; am 17. De­zember: morgens 1,9 Grad. Sonnenscheindauer 3,3 Stunden.

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Nur in den Hochalpen Schneesportmöglichkeiten. In Cronberg im Taunus gute Eisbahn. Der Alt- könig hat schöne Rauhreisbilüung.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Einst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Leck. Dsran wörtlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. XI. 38: 10718. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R Lange, K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf mehr. Einzeloerkausspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ift Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig

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