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SJ.-fpori

Reichssportführer stiftet Leistungspreis für Spitzensportler.

Reichssportführer von Tschammer und Osten hat für die Spitzensportler aus allen La­gern einen Preis gestiftet, dessen Art und Gestal­tung noch bestimmt werden und den zu erringen ein sehr strenger Maßstab angelegt wird. Entschei­dend für die Vergebung sind die Leistungen, die unsere Spitzensportler beispielsweise in der Leicht­athletik in der Zeit zwischen den deutschen und den Europameisterschaften d. I. vollbracht haben. Wer in dieser Zeit die Leistungen der Olympiaklasse, die das Mittel der Leistungen der je sechs Endkämpfer in Los Angeles und Berlin darstellt, mindestens zweimal ereicht oder gar Überboten hat, wird mit dem Sonderpreis des Reichssportführers ausgezeich- net. In der Leichtathletik sind dies unsere beiden Hammerwerfer Erwin Blast und Karl Hein, Rudolf H a rb i g für feine 400-Meter-Läufe, Ger- Hard Stück und Hans Wällte im Kugelstoßen, sowie der Hamburger Schmidt als Geher. Stock hat die Olympiaklassen-Leistung von 15,80 Meter einmal erreicht und mit 15,83 Meter auch Überboten. Wollte kam auf 15,88 Meter und 16,52 Meter. Harbig lief die 400 Meter in 46,8, sowie des öfteren unter 47,5 Sekunden, der Grenzleistung. Pech^hatte Lt. Holling, unser Rekordmann über 400 Meter Hürden. Hier liegt die Grenze bei 53,5 Sekunden. Holling schuf nun zwar mit 53,1 einen neuen deut­schen Rekord, aber seine nächstbeste Zeit heißt erst 53,6 Sekunden, so daß er mit dem Sonderpreis nicht bedacht werden konnte.

FachamtSchilauftagteaufderZugspihe

Reichsfachamtsleiter Rüther berief im Einver­nehmen mit der Reichssportführung die Gau- und Kreisfacbwarte zu einer Arbeitstagung auf der Zug­spitze zusammen, um noch einmal alle praktischen und organisatorischen Fragen im Hinblick auf den bevor­stehenden Winter durchzusprechen, lieber 100 Teil­nehmer waren am Montagvormittag zur feierlichen Flaggenhissung angetreten, die den Kursus einleitete. Unter Leitung erfahrener Lehrkräfte wird in dieser Woche ein abwechslungsreiches Programm erledigt. Reben drei- bis vierstündiger praktischer Arbeit auf den Schneefeldern füllen theoretische Vorträge und die Behandlung organisatorischer Fragen das Tages­programm aus. Rach der Eingliederung der Ostmark und des Sudetenlandes ist dos Arbeitsgebiet des Fachamtes Schilauf wesentlich erweitert worden. Vertreter dieser Gaue werden dafür zur Mitarbeit herangezogen.

Der Reichsfachamtsleiter gab noch einmal die Richtlinien für den kommenden Winter bekannt und stellte die Sch itouriftik als Werbemittel für die Breitenarbeit in den Vordergrund. Beson­dere Aufmerksamkeit wird auch der Ausbildung der Lehrwarte und der Förderung unse­rer Spitzenkönner zugewandt. Weitestgehende Vorbereitungen erfordern die Ausrichtung der gro­ßen Meisterschaften, sowie der internationalen Wett­bewerbe. Eine endgültige Beschlußfassung über die Teilnahme unserer deutschen Mannschaft im Aus­land ist noch nicht erfolgt. Fest steht bis jetzt lediglich der Start bei den Weltmeisterschaften in Zakopane. Ganz auf Gegenseitigkeit wird die Beschickung inter­nationaler Veranstaltungen des Auslandes aufge­baut fein. Rationen, die Läufer zu deutschen Wett­bewerben entsenden, dürfen der Teilnahme einer deutschen Expedition bei ihren Veranstaltungen ge­wiß sein.

Lieber 700 Gchiveranstaliungen.

Das Reichsfachamt Schilauf im DRL. veröffent­licht jetzt die großdeutschen Schitermine für den nahenden Winter. Genehmigt wurden 663 Veran­staltungen, zu denen noch die des Sudetengaues hin- zukommen, der, mit einer einzigen Ausnahme, feine Termine noch nicht festgesetzt hat. Mit den Vorhaben im Sudetenland dürste die Zahl von 700 Schiver­anstaltungen überschritten werden. Die meisten Wett­kämpfe bringt wie üblich der Januar (246), während der Februar, auf den die Meisterschaftstermine ent- fallen,nur" auf 184 kommt.

Den Start in den Winter bringt der 27. November. An diesem Sonntag wird auf der Adolph-Schanze in der Nähe der neuen schlesischen Baude (Riesen­gebirge) und auf dem Zugspitzplatt gesprungen. Des Altreichs höchster Berg, die Zugspitze, wird dann am 11. Juni nächsten Jahres mit einem Torlauf auch den Abschluß dieses Schiwinters erleben. Da­zwischen liegt dann die Riesenzahl der großdeutschen Schiwettkämpfe mit den Höhepunkten vom 3. bis 5. Februar in Oberhof und 25. und 26. Februar in Kitzbühel (Deutsche und Wehrmachts-Schimeister­schaften). Die in Großdeutschland international ausgeschriebenen Veranstaltungen sind:

Mitte oder Ende Januar Schispringen in Har­rachsdorf; 26. bis 29. Januar Internationale Winter­sportwoche von Garmisch-Partenkirchen; 5. Februar Großtorlauf Londonderry-Rennen bei Gurgl; 11. bis 12. März II. Arlbergrennen um den Tschammer- Pokal bei St. Anton; 18. bis 19. März Internatio­nales Feldbergrennen.

Fußball im Zeichen des Winterhilfswerks.

Württemberg gegen Nationalelf 1:1.

Das bedeutendste Fußball-Winterhilfsspiel des Bußtages führte in der Stuttgarter Adolf-Hitler- Kampfbahn die mit vielen jungen Kräften durch­setzte deutsche Auswahlmannschaft mit einer Gau- Vertretung Württembergs zusammen. Bei trübem Wetter hatten sich rund 15 000 Besucher einge­funden, die einen von der ersten bis letzten Minute schönen und spannenden Kampf erlebten.

Württemberg bot eine sehr gute Gesamtleistung und machte einen wesentlich aeschlosseneren Eindruck als die Nationalelf, bei der das Spiel nicht immer nach Wunsch lief. Die Schwaben hatten im Feld stets kleine Vorteile, und wenn diese Feldüberlegen­heit keinen zahlenmäßigen Ausdruck finden konnte, so lag das einmal an der Schußunsicherheft der wärt- tembergischen Stürmer und dann an der ganz fa­mosen Arbeit des Schlußdreiecks der Nationalen.

Jakob, Janes und Müsch waren in ganz aus­gezeichneter Form undretteten" der Nationalmann­schaft das Unentschieden. Die Läufer der National­mannschaft Gellesch, Tibulski und Manner

traten fast während des ganzen Spiels nur als Ab­wehrspieler in Erscheinung, wodurch natürlich der Sturm nicht die notwendige Unterstützung fand und deshalb auch nicht die erwartete Wirkung erzielte. Mittelstürmer Schön wurde ganz vorzüglich bewacht und kam ebensowenig zur Geltung wie die beiden Außenstürmer Arlt und Biallas, die nicht geschickt genug eingesetzt wurden. Am besten konnten noch die beiden Halbstürmer Rirsch (Wien) und Fiederer (Fürth) gefallen, und von ihnen hinterließ wiederum der Fürther, der ein großes Talent ist, den besten Eindruck.

WHW.-Spielergebniffe im Gan Hessen

FC. Hanau 93 VfR. Mannheim 0:3; SC. 03 Kassel Schwarzweiß Essen 2:6; VfB. Friedberg gegen SV. Groß-Karben 6:1; Stadtelf Fulda Wehrmacht Fulda 0:3; Hessen Hersfeld MSV. Hersfeld/T. Friedlos 8:2; FC. 03 Gelnhausen Kewa Wachenbuchen 3:4; Spvg. Langenselbold Dunlop SD. Hanau 0:6; SV. Somborn/SD. Neu­ses VfL. Groß-Auheim 3:1.

Nach Wiederanpfiff sah man zunächst noch das gleiche Bild. Nach den gebotenen Leistungen traute man keiner Mannschaft ein Tor zu. Nur einige Fernschüsse belebten das Spielgeschehen etwas, aber beide Hintermannschaften waren auf der Hut. In der 65. Minute gelang es dann doch Hormel, seine Elf in Führung zu bringen. Einen hohen Flanken­ball klatschte Burger ab und Hormel verwandelte tm Nachschuß. Aufgemuntert dadurch, erzwangen nun die Teutonen eine klare Ueberlegenheit, aber wieder scheiterte man am Torwart. Erst als Herbst verletzt zehn Minuten ausscheiden mußte, gelang es Bernhardt einen von der Latte abspringenden Ball ins Netz zu befördern. Bei diesem Erfolg sollte es auch bleiben. In den restlichen Minuten wurde noch tapfer gekämpft, aber zu Erfolgen reichte es nicht mehr. Beide Mannschaften befleißigten sich aller Ritterlichkeit.

Heuchelheim I *- Rodheim I 2:1 (0:0).

Das Winterhilfsspiel in Heuchelheim brachte den annähernd 500 Zuschauern einen ausgezeichneten Fußball. Die Einheimischen standen mit: Wämser; Römer, Kreiling; Garth, Mandler, Waldschmidt; Christ, F. Arnold, Hofmann, Schmidt, Henkelmann. Auch Rodheim hatte eine ausgezeichnete Mannschaft zur Stelle, die durch großen Kampfgeist und Eifer die überlegene Technik der Blauen auszugleichen versuchte, 3n den ersten Minuten schon folgte ein Angriff nach dem anderen auf das Rodheimer Heiligtum. Fast eine halbe Stunde lang Überboten ich die Heuchelheimer Stürmer in prächtigen Kom­binationen, bei denen jedoch der krönende Torschuß ausblieb. Die Gäste überstanden bange Augenblicke in ihrem Strafraum. Radheim fand sich jedoch gegen Ende der ersten Halbzeit und antwortete mit gefährlichen Gegenangriffen. Kurz nach der Pause konnten die Gäste nach einem überraschenden An­griff das Führungstor erzielen. Das brachte die Kombination der Blauen wieder in Schwung; das Rodheimer Tor stand im Belagerungszustand, und endlich, nach einem Eckball lenkte der blaue Halb- linke mit schönem Kopfball zum Ausgleich ein: 1:1. Die Einheimischen beherrschten durch vorbildliche Ballbehandlung das Spielgeschehen, und nur ab und zu konnte Rodheim sich freimachen und durch Gegenangriffe antworten. Ein Schulangriff brachte dann das Siegestor, das der Halblinke auf Flanke von Christ durch die Rodheimer Abwehrmauer hin­durch unter dem Jubel der Zuschauer einlenkte. Die Blauen hatten großes Schußpech, auf der anderen Seite besaß Rodheim ein vorzügliches Schlußtrio, das oft nur noch in der letzten Sekunde retten

konnte. Alles in allem: ein vorbildlicher, fairen Kampf, der die Zuschauer befriedigte und dem WHW. eine für unseren Ort ansehnliche SummS einbrachte.

Vor dem Spiele der ersten Mannschaften lieferten! sich die Jugendmannschaften beider Vereine eirt schönes Spiel, das die Rodheimer mit 3:1 gewann neu.

Lollar I Großen Vuseck II 26:0 (14:0).

Ein ausgesprochenes Schützenfest wurde in Lollar veranstaltet. Die Großen-Busecker hatten es vorge­zogen, nur mit ihrer zweiten Garnitur anzutreten und obendrein noch mit nur zehn Mann. Dadurch verlor das Spiel schon von vornherein bei den zahl­reichen Zuschauern die nötige Spannung. Großen- Buseck hat damit dem guten Zweck nicht sonderlich glücklich gedient. Lollar trat, bis auf zwei verletzte Spieler, komplett an. Die Platzbesitzer sahen das

Die Sckukc glänzen, das £idec tlritt uicick, denn £adix putzt und pfbgt Zugteick I

QUALITÄTS-ERZEUGNIS DER SIDOL-WERKE

Ganze mehr als Trainingsspiel an und übten sich im Torschuß. Daß die Gäste überhaupt nichts zu bestellen hatten, dürfte aus der hohen Torzahl her- vorgehen. Die Zuschauer kamen nicht auf ihre Rech­nung. Man hätte von den Gästen mindestens eine bessere und vor allem eine vollzählige Elf erwartet.

Garbenleich I Lich I 0:2.

Zum angesetzten Winterhilfespiel weilten die Ra­senspieler gestern in Garbenteich. Beide Mannschaften hatten Ersatzspieler in ihren Reihen, die sich in erster Linie bei den Gästen äußerst bemerkbar machten. So hatten die Grün-Weißen ihre liebe Not, die Platz­besitzer mit obigem Resultat, das schon bei Halb­zeit feststand, zu schlagen.

Lollar HI.-Manrftchafl Großen Vuseck HZ.- Mannschaft 2:2 (1:0).

Die Loklarer Jugendelf mußte drei ihrer besten Spieler an die Land-Jugend-Mannschaft abgeben. Dadurch war die Elf etwas geschwächt und konnte es nicht verhindern, daß die Gäste noch kurz vor dem Schlußpfiff aufholen konnten.

M nochmals Handball für das WHW.

Das Ergebnis des ersten WHW.-Sonntags konnte nicht restlos gefallen. Aus diesem Grunde sah sich die Kreisspielleitung gezwungen, am Buß- und Bet­tag weitere Spiele anzusetzen. Die Vorbedingungen waren diesmal etwas besser, so daß auch das End­ergebnis wesentlich anders war. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen kann der Kreis VIII für die Winterhilfe Dank der tatkräftigen Mithilfe seiner Vereine einen ansehnlichen Betrag zur Ablieferungen bringen, der das Ergebnis des Vor­jahres erheblich übersteigt. Damit ist nicht nur der Zweck des Einsatzes erfüllt, die Bemühungen sind vor allen Dingen belohnt. Es standen sich diesmal gegenüber:

Tv. Lützellinden/Tv. Hörnsheim Stadtmann­schaft Gießen 11:3.

Tv. Grüningen Tv. Nauborn 16:7 (8:3).

Tv. Krofdorf Tv. Heuchelheim 13:13 (5:7).

Tv. Allendorf(L.) Tv. Dutenhofen 5:8 (2:3).

Tv. Atzbach Münchholzhausen 11:4 (5:8).

Tv. Garbenheim SA. J 33 Wetzlar 9:2 (5:2). Tv. Dornholzhausen Tv. Holzheim 9:7.

Tv. Hochelheim Tv. Lang-Göns 13:9 (7:4). Tv. Katzenfurt II Tv. Ewersbach 14:7 (6:2). SA. 88 Niederscheld Tv. Dillenburg 8:2 (5:2).

Die Gießener Stadtmannschaft konnte, zumal sie mit Ersatz und mit nur 10 Mann antrat, gegen die starke Kombination nicht viel ausrichten. Die Ein­heimischen zeigten besonders in der Hintermann­schaft ein ganz großes Spiel und ließen nur schwer

einen Balldurchrutschen". Der Sturm allerdings war weniger durchschlagskräftig, so daß die Tor- ausbeute nicht die tatsächliche Spielstarke miebergibL Grüningen ist auf eigenem Platz nicht zu schlauen.

Das bewies auch die neuerliche Begegnung wieder Es kann aber auch fein, daß man aus der vorsonn­tägigen Niederlage gelernt hat und für die Folge etwas vorsichtiger zu Werke geht.

Krofdorf lieferte gegen den großen Gegner eine ausgezeichnete Partie und konnte zum Schluß ein verdientes Unentschieden sicherstellen. Allerdings waren die Gäste nicht komplett zur Stelle, ihre Mannschaft war aber ttotzdem stark genug, um den recht zahlreichen Zuschauern ein ausgezeichnetes Spiel zu vermitteln.

Eine zweite Vorstellung gaben diealten Herren?' des Tv. Allendorf im Spiel gegen Dutenhofen. Dies­mal klappte es wesentlich besser und nur knapp wurde der Endsieg abgegeben.

Eine vollkommen unerwartete Niederlage mußte die starke Vertretung des Tv. Münchholzhausen in Atzbach einstecken. Die Platzbesitzer waren allerdings in großer Form.

Garbenheim war seinen Gästen jederzeit über­legen und gewann wie es wollte. Wenn auch Holz­heim alles daran setzte, um das Treffen für sich zu entscheiden, so war der Endsieg den Platzbesitzern doch nicht zu nehmen.

Die Hochelheimer boten auch diesmal wieder eine sehr gute Leistung. Sie schlugen ihren Gegner auch der Höhe nach verdient.

Ritterliche Kämpfe auf heimischen Plätzen.

Vfv.Reichsbahn I 05 Wetzlar I 2:4 (1:2).

Es hatte sich eine stattliche Zuschauermenge auf dem Waldsportplatz eingefunden, die Zeuge eines spannenden Spieles wurde, dessen Ausgang aber nicht dem Spielverlauf entsprach. Die Grunweißen, die mit zahlreichen Ersatzleuten anzutreten gezwun­gen waren, lieferten eines ihrer besten Spiele, ledig- lich die Stürmerreihe war schwach. Obwohl die Mannschaft etwas mehr vom Spiel hatte, brachten es die Stürmer nicht fertig, die Ueberlegenheit m Tore auszudrücken. Ein Unentschieden hatte dem Spielverlauf entsprochen. Die Gäste hatten zwar auch vier Ersatzleute in ihren Reihen, ftdvch konnte vor allem die Stürmerreihe vollauf befriedigen.

Vom Anstoß an griffen die Wetzlarer stürmisch an und konnten ihre erste Ecke erzielen, bie m der dritten Minute den Führungstreffer der Gaste er­gab. Die Grünweißen, die sich erst jetzt zurechtfan- den, erwiderten mit flotten Gegenangriffen und Godglück wurde in aussichtsreicher Position abge- stoppt, den Freistoß schoß Lukaschewstt über bas Tor. Die Grünweißen hatten in ber Folge etwas mehr vom Spiel. Die Wetzlarer Hintermannschaft hatte nunmehr bange Minuten zu überstehen, doch konnten alle Angriffe abgewehrt rve^den. Eine zweite Ecke für die Grünweißen brachte nichts em. In der 19. Minute kam eine schöne flanke von Lehrmund zu Lukaschewski, der wuchtig zum Aus­gleich einschoß. Die Grünweißen griffen wieder an und man glaubte den Ball schon im Tor, als Zrel- berg, der routinierte Verteidiger der Wetzlarer, aus - der Linie rettete. Die Gäste konnten m ber Folge das Spiel ausgeglichen gestalten. Die Grunweißen hatten eine große Chance, als Lehrmund kurz vor dem Tore stehend, am Tor vorbeischoß. D'e Gafte erzielten drei Ecken hintereinander, deren letzte den 2Beg ins Retz fand und so den Halbzeitstanb ergab.

Rach der Pause hatten zunächst die Grünweißen etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch dem Gegner gefährlich zu werden, da der Sturm das Schießen vergaß. Das Tempo wurde etwas langsamer. Ver­schiedene Ecken für die Grünweißen brachten nichts ein. Obwohl die Grünweißen meistens in der Spiel­hälfte der Gäste waren, brachte ein überraschender Angriff ber Gäste in der 60. Minute das dritte Tor. Die Grünweißen griffen mächtig an und Gobgluck würbe im Strafraum festgehalten, konnte ledoch den verhängten Elfmeter nicht verwandeln und schoß dem Torwart in die Arme. Nachdem die Grun­weißen eine weitere Ecke über das Tor schossen, machten sich die Gäste frei und der Mittelstürmer konnte durch unverhofften Schuß auf 4:1 erhöhen. Mehrere Angriffe der Grünweißen brachten nichts ein, einmal war e$ der Pfosten, ein andrWSl

Latte, die den Erfolg vereitelte. Jedoch in der Schlußminute konnte Schlitz einen Handelfmeter verwandeln 'und damit das Ergebnis verbessern. Schiedsrichter war Best (Gießen).

Jugend Stadl Jugend Land 3:2.

Das Spiel der Auswahlmannschaften der Jugend von Stadt und Land, das auf dem Waldsportplatz ausgetragen wurde, endete mit einem knappen Sieg ber Stadtjugenb. lieber das Spiel berichten wir noch.

Teutonia Steinberg I 1900 Gießen I 1:1 (0:0).

Zum dritten Male hintereinander brachten die Teutonen cs jedesmal nur zu einem Unentschieden. Wäre bereits an den beiden vorhergegangenen Sonntagen ein Sieg durchaus verdient gewesen, so kann man cs vom gestrigen Spiel auch behaupten. Meistens konnte man eine leichte Feldüberlegenheit der Teutonen feststellen, cs wurde auch, trotz der schlüpfrigen Bodenverhältnisse, schöner Fußball ge­spielt, jedoch der letzte Einsatz vor dem Tor fehlte. Anderseits muß man anerkennen, daß 1900 eine äußerst starke Abwehr besaß, an der Spitze der Tor­mann Herbst, der die schwierigsten Bälle meisterte. Die Läuferreihe war meistens in der Defensive be­schäftigt, und tat vollauf ihre Pflicht. Der Sturm bot kein geschlossenes Bild und wurde auch nie sehr gefährlich. Bei den Teutonen konnte man eine ge­schlossene Mannschaftsleistung sehen, ohne daß eine überragende Spielweise gezeigt worden wäre. Le­diglich oorm Tor fehlte die Uebersicht, um den ver­dienten Sieg herbeizuführen. Beide Mannschaften traten mit je drei Mann Ersatz an, so daß sich unter der Leitung von P o st (Wieseck) folgende Aufstel­lungen formierten:

1 90 0: Herbst

Pankok Lippert

Günther Rensing Schäfer Schellhaas Kochi Theis Hormel Heuser Buß Haas Jung Däublin Bernhardt Fritsche Hederich SchmandtH.

Fett Schmandt K.

Steinberg: Burger . .

Mit dem Anpfiff machte gleich 1900 einige ge­fährliche Vorstöße und die Steinberger Abwehr hatte zu tun. Einmal hielt Burger in feiner Manier einen scharf geschossenen Ball. Allmählich wurde das Spiel offener und der Teutonen-Sturm versuchte es mit kurzem Kombinationsspiel, der Erfolg blieb aus. Die Steinberger Läuferreihe schickte ihren Sturm immer wieder mit weiten Vorlagen ms Ge­fecht und mancher Schuß fand das Tor. Doch Herbst war nicht zu schlagen. 1600 wurde nur zwischen- durch gefährlich, aber auch ohne Zahlbares zu erret­ten. Torlos ging es in die Paufe-

Kußball der Kreisklaffen.

1. Preisklasse:

Heuchelheim Lollar 2:1; Großen-Buseck Klein-Linden 0:1; Wißmar Rodheim 1:2; Lol­lar II Garbenteich 1:2; Muschenheim Lich 0:2; SA. Hungen 8:1.

2. Preisklasse:

Ettingshausen Geilshausen 2:4; Saasen Rieder-Ohmen 1:4; Flensungen Göbelnrod (Ges.- Spiel) 3:1; DfB.-R. III Krofdorf 2:4; Grünin­gen Treis 2:2. ,

Wißmar I Rodheim 1 1:2 (1:1).

Zum fälligen Verbandsspiel trafen sich auf dem Wißrnarer Sportplatz die 1. Mannschaft der Fuß­ballabteilung des To. Wißmar und die 1. Mann­schaft des To. Rodheim. Etwa nach einer halben Stunde konnte Wißmar durch den Halblinken in Führung gehen. Unglücklicherweise verhalf der Gast­geber den Gästen durch ein Selbsttor zum Aus­gleich. Bis zur Pause änderte sich an dem Stande nichts mehr. Rach dem Wechsel kämpften beide Mannschaften verbissen um den Sieg, aber trotz großer Ueberlegenheit der Gastgeber gelang es den Rodheimern, eine halbe Minute vor Schluß, den Siegestreffer anzubringen.

Rieder-Ohmen Saasen 4:1.

Am Sonntag spielte der Sportverein 1933 Nie- dcr-Ohmen mit seiner 1. Mannschaft in Saasen. Der Spv. 1933, der schon in den letzten Spielen sehr schöne Leistungen gezeigt hat, kam auch auf döm gefährlichen Gelände in Saasen zu einem über­zeugenden Sieg. Sicher arbeitete die Hintermann­schaft, die Läuferreihe ließ durch ihr aufopferndes Spiel den Gegner kaum zur Entfaltung kommen und der verjüngte Sturm brachte sich durch schnelles und genaues Spiel zur Geltung. Bereits bei Halb­zeit stand der Sieg mit 3:0 sicher. Dieser Stand wurde in der zweiten Hälfte noch auf 4:0 erhöht. Kurz vor Schluß gelang dem Gastgeber ber ver­diente Ehrentreffer.

Die deutschen Tennis-Ranglisten 1938.

In den Ranglisten, die das Fachamt Tennis für das abgelaufene Spieljahr bei den Männern und Frauen aufgestellt hat, konnten die sudetendeutschen Spieler, an ihrer Spitze Roderich Menzel (Reichen- berg) und Frau Hein-Müller (Karlsbad), noch nicht derücksichttgt werden. An der Spitze der Männer steht wieder Henner Henkel (Berlin) vor seinem Davispokalgefährten Georg von Metaxa (Wien), dessen Landsmann Hans Redl und dem Berliner Rolf ©opfert. Bei den Frauen nimmt die Wies- badenefln MarieluHe im wA

Irmgard Rost den Platz teilen mußte, allein den ersten Rang ein vor der Leipzigerin A. 1111 ft e i n, der Berlinerin T. Hamel und der Wienerin! R. Kraus.

Leipzig gewinnt den Turnstädtekampf.

Am Dienstag erlebte Deutschlands bebeutenbsteü Städtekampf im Kunstturnen zwischen Leipzig, Ham« bürg und Berlin in Leipzig seine 35. Austragung Die Leipziger Turner konnten ihren am 15. April d. I. in Berlin errungenen Sieg wiederholen und damit den Ehrenpreis des Hamburger Senats er­folgreich verteidigen. Mit 2521 Punkten gewann Leipzig vor Hamburg (2516 Punkte) und Berlin (2453 Punkte) und kam damit zum 14. Male vor Hamburg (13) und Berlin (8) zum Erfolg. Bests Einzelturner waren Haustein (Leipzig) und Jür­gensen (Hamburg) mit je 331 Punkten.

Rundfunkprogramm

Freitag, 18. November.

Tag der Stadt D a r m ft a b t.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. EinlageL Gespräch mit dem Stondortältesten: Darmstadt als Garnisonstadt. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.305 Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Aus Darmstadtt Nachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche unÄ Haus. Darmstädter Spezialitäten. 10: Schulfunk, Im Räderwerk der Technik. Eine Hörfolge um bick Technische Hochschule Darmstadt. 10.30: Hörbe nichts aus der motorsportlichen Arbeit der Hitler-Jugend, 10.45: Platzkonzert. Einlage:Das Ernährungs­hilfswerk der NSV. in Darmstadt". 12: In den! Domen der Arbeit. 13: Nachrichten. 13.15: Jift Glock en Hof des Schlosses Darmstadt: Platzkonzert« 14: Nachrichten. 14.10: Aus dem Luftschutzbaus, Darmstadt: Frohe Musik. 15: Darmstädter Kom« poniften. 15.30: Aus bem Luftschutzhaus, Darme stabt: BDM.'WerkGlaube und Schönheit":Deut# sche Hausmusik". Unsere Mädel musizieren zumk Tag der Stabt Darmftabt. 16: Ein fröhlicher Nach­mittag. In Zusammenarbeit mit ber NS-Gemeins schäft. 18: Zeitgeschehen. 19:Das Tor zur Berg­straße". Hörbild um die Stadt Darmstadt. 20: Nach­richten. 20.15: Aus bem Großen Haus des Heffischenk Landestheaters Darmstadt: Sinfonie-Konzert. 22|f Nachrichten. 22.15: Das Sportleben in Darmftadti 22.30: Kammermusik. Darmstädter Komponisten. 237 Wir tanzen bis Mitternacht. 24 bis 2: Nachtkonzer^

Sprechstunden vcr ron.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 u)r. Samstagnach^