Ausgabe 
17.10.1938
 
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mann (Sorina Mitarbeiten, ueutityiano merue nie uieuue-^iugiuiiuii vergessen, daß ihm Italien auf diese Weise in so fröhliche Stunden.

lichunq wissenschaftlicher kolonialer Forschungsarbeit

EnJTÄK J°L°r'^ne"h7r zNch -1 «AMA 6ob R°ich-m°r. Dazu äen wettere ft en Glückwünsche aus und dankte ihm m 115 000 Reichsmark, die durch Vermittlung von änoerer Unterhaltuna für seine großen Verdienste Staatssekretär Hofmann für den gleichen Zweck auf- in Krieg und Frieden, für seinen frühzeitigen sof- gebracht wurden. Die Glückwünsche der Landesregie. hntiidien Einsatz im Dienste der nationalsozialisti- rung übermittelte Ministerpräsident Siebert, zu-

Berlin, nungspolizei, Presse einen

Alten Hagenmarkt. Ein Musikkorps der Wehrmacht spielte, während Dr. Ley und Präsident Gianetti die Spenden entgegennahmen. In kurzer Zeit konn­ten sowohl Dr. Ley wie auch Präsident Gianetti die ersten vollen Büchsen abliefern.

rer Oberstleutnant B a u s z u s als ältester kolonia­ler Mitkämpfer übermittelte die Glückwünsche des kolonialpolitischen Amtes und des Reichskolonial­bundes mit einer Stiftung des Bundes zur Ermög-

faminen mit Staatsminister Gauleiter Wagner. Die Glückwünsche der Hauptstadt der Bewegung sprach Oberbürgermeister Fiehler aus Weiter übermittelte Reichsminister Frank die Wünsche der Akademie für Deutsches Recht. Oberbürgermeister M e m m e l überreichte die Ehrenbürgerurkunde der Stadt Würzburg in einer prunkvollen Plakette. Nach einem Ständchen des Reichsarbeitsdienstes über­brachte Generalarbeitsführer Baumann eine Truhe mit schonen Schnitzarbeiten. Die Grütze der Polizei überbrachte der alte Kriegsadjutant des Ge­nerals und jetzige Stabschef des Generals der Ord-

Hilfe, die uns in den Befreiungstagen aus dem Alt- reich brüderlich geboten wurde. Aber wir wollen auch aus eigener Kraft mithelfen, daß die schleichende Not, die so viele Jahre an unserem Mark zehrte, in ihren Wurzeln ausgetilgt wird. Es darf in unserer Heimat keine hungernden und ar­beitslosen Volksgenossen mehr geben. Wir hatten einst eine blühende Wirtschaft und Industrie. Die Tschechen haben sie in ein Trümmerfeld verwandelt. Sie sollen nun zu neuer Blüte erstehen, und ich bin überzeugt, daß der Fleitz des sudeten­deutschen Arbeiters und der Wert seiner Arbeit für das gesamte Reich einen Kraftzuwachs bringen wird. Wir werden auch Anteil haben an den gewaltigen Arbeitsvorhaben und Bauplänen des Führers. Reichsautobahnen und neue Straßen­züge sollen durch das Sudetenland gelegt werden. Die ungehobenen Schätze des Bodens sollen auf ihren Ertrag geprüft werden, die deutschen Welt­bäder sehen nach Jahren der Verarmung einem ungeahnten Aufstieg entgegen. Durch unsere Aebeit soll es wieder das stolze und blühende Reichsland werden, das es in der Vergangenheit gewesen ist. Die Eigenschaften und Tugenden, die uns im Kampf stark und unbezwinglich gemacht haben, wer­den uns auch in der Arbeitsschlacht friedlichen Auf­baues begleiten und uns den Erfolg nicht versagen. Ich brauche jede Kraft, ich brauche jedes Mannas Stirn und jedes Mannes Arm, soll der Auftrag, den ich vom Führer erhalten habe, bis zum Letz­ten erfüllt werden. Ihr habt in den Notzeiten euere Pflicht getan, und ich weiß, daß ich mich auch heute und in Zukunft auf euch verlassen kann.

Für die Reichsstatthalterei gratulierte der Staats- sekretär Generalmajor Hofmann. ---Brigadefüh-

Aussig, 16. DEL (DNB.) Tetschen-Bodenbach, Aussig, Leitmeritz, Lobositz und Teplitz-Schönau hat­ten die Parteimitglieder zu einer Kundgebung in die Elb e st ad t Aussig zusammengeführt. Zu ihnen sprach Konrad Henlein. Wir sind heimgekehrt ins Reich Adolf Hitlers, so sagte er, unsere Heimat ist nun ein Teil jenes größeren Deutschlands, für das wir gekämpft, gelitten und geblutet haben. Uner­meßlich ist der Dank, den wir dem Führer ab- zuftatten haben, der durch seine Idee diese Entwick­lung eingeleitet und durch die Kraft seines Han­delns verwirklicht hat. Gerade wir Sudetendeutschen, die das harte Geschick eines erbarmungslosen natio­nalen Kampfes um deutschen Raum und deutschen Boden Jahrhunderte hindurch tragen mußten, die wir in den Zeiten des Niederganges des Reiches doppelt schwer spürten, was die Stärke der Nation gerade für den Grenzkamps bedeutet, ge­rade wir können ermessen, wie beispiellos die Tat des Führers in der Geschichte dasteht. Jeder von euch, der auf seinem Posten ausharrte, der den Kreis seiner Verantwortung mit seiner ganzen Kraft verteidigte und erfüllte, hat Anteil an dem Siege, der auch ein Sieg der sude­tendeutschen Volksbewegung i st.

Der Kampf ist zu Ende. Die gewaltigen Aufgaben des Aufbaues stehen nun vor uns. Es ist mein entschlossener Wille, daß die An­gleichung an die Einrichtungen des Reiches in Der-, ivaltung und Wirtschaft, in Partei und Staat, in kürze st erZeitvollzogen ist. Das Sudeten- land muß in kürzester Zeit ein kräftiges und vollwertiges Glied des Reiches werden. In tiefer Dankbarkeit gedenken wir der tatkräftigen

München, 15. DEL (DNB.) Der Führer stattete dem Reichsleiter der NSDAP., Reichsstatt­halter General der Infanterie Ritter von Epp aus Anlaß seines 70. Geburtstages einen Besuch ab. Gr sprach dem um die nationalsozialistische Bewe-

schule in Kochel überbracht.

Während um 11.15 Uhr eine EhrenEompanie des NS. -Reichskrieger bundes vor dem Hause aufmarschierte, ebenso eine Kolonialkriegerkamerad­schaft, überbrachte der Reichskriegerführer, General a. D. Reinhard, seine Glückwünsche. Die Reichs­führung h*! vertrat der Ghefadjutant des Reichs­führers ^-Gruppenführer Wolf. Weiter erschien der Kommandierende General des VII. Armeekorps, General der Infanterie Ritter von Schobert, der Kommandeur des Infanterie-Regiments 61, der Vertreter des Stabschefs der SA., Obergruppen- führer Hertzog, der italienische Generalkonsul Mi­nister Pittalis, der ungarische Generalkonsul sowie der Vertreter des französischen und des argentini­schen Generalkonsulats. Unter dem Jubel der Volks- genossen erschien um 12.30 Uhr der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, um dem verdienten Reichsleiter der NSDAP, zum Zeichen des Dankes ein Kriegsgemälde zu überreichen. Un­ter den weiteren zahlreichen Geschenken, die sowohl der einfache Mann wie bekannte Führer der Partei und des Staates übersandten, sind noch hervorzu­beben eine goldene Zigarettendose mit eingravierter Widmung von Generalfeldmarschall Göring, ein Bild mit Widmung von Reichsminister Dr. Goeb­bels, die Statuette eines Ritters von der Stadt der Reichsparteitage sowie ein Bildwerk aus der Geschichte des Kampfes der Bewegung von Reichs­bildberichterstatter Professor Hofmann. Eine beson­dere Ehrung bereitete dem Reichsstatthalter noch die Universität Hamburg, die ihm die Goldene Ehrenmünze und die Ehrenmitgliedschaft der Uni­versität verlieh. Zur Feier des Geburtstages gab die bayerische Landesregierung im HotelVier Jahres­zeiten" einen Empfang. Ministerpräsident Sie­bert sprach in seiner Festrede von der großen Ver­ehrung und Liebe, die der Reichsstatthalter allgemein genieße. In ihm sähen die Volksgenossen den ver­körperten Wehrwillen und die verkörperte Selbstbe­hauptung des deutschen Mannes und den unentweg­ten Kämpfer für alles Gute und Schöne. General Ritter von Epp dankte dem Ministervräsidenten. Es bedeute für ihn ein großes Glück, daß er den groß­artigen Abschluß all der Entwicklungen, die die 70- iährige Spanne seines Lebens ausgefüllt hätten, an feinem 70. Geburtstag habe erleben können. Die habe Auszeichnung durch den Führer habe ihn sehr glück­lich gemacht.

Das grvßdeuifche Volksfest in München.

Eröffnung des Deutschen Jagdmufeums.

München, 16. DEL (DNB.) Bei herrlichem Spätherbstwetter wurde in München unter dem Zu­strom von vielen Tausenden das großdeutsche Volks- ; fest gefeiert. Die Sonderzüge aus dem Sudeten- land und aus allen Gauen der deutschen Dftman > brachten zahlose Gäste in ihren herrlichen Heimat- . sichen Trachten. Mittelpunkt des Festes war v,e

Deutsch-italienische Arbeiter-Kreundschast

Präsident Gianetti stiftet die erste DAZ.-Fahne für den Gndetengan. Eine Eianetti-KdF -Halle in Fallersleben.

Am Nachmittag traten Dr. Ley und sein Gast die Fahrt zum KdF.-Wagenwerk nach Fal­lersleben sowie zu den Reichswerken

Aufgaben des Aufbaus im Sudetengau

Konrad Henlein spricht auf einer Massenkundgebung in Aussig.

Der Führer ehrt Franz von Epp.

Der Heichsstatthalter zum Ehef des Infanterie-Regiments 61 ernannt.

daß vor einzelnen, besonders gekennzeichneten Kreuzungen zur Gewährung der Vorfahrt nicht wie bishermäßige Geschwindigkeit" einzu­halten, sondern bis zum Stillstand anzu­halten ist. Erst wenn sich der Fahrzeugfuhrer davon überzeugt hat, daß sich ein vorfahrtberechtig­tes Fahrzeug nicht nähert, darf er seine Fahrt fort» setzen. DiefeStopstraßen" werden durch ein neues VerkehrszeichenHalt, Vorfahrt auf der Hauptstraße beachten!" und zusätzlich noch durch einen roten Querstrich auf der Fahrbahn anaezeigt.

Da die Strafe für den Verkehrssünder fühlbar sein muß, wurden die Polizeibeamten angewiesen, in geeigneten Fällen auf der Straße d i e Luft aus d e r Bereifung der Kraft­fahrzeuge abzulassen. Dies sei auch für den Reichen eine fühlbare Strafe, bei der er Ge­legenheit habe, bei der Montage der Ersatzreifen oder beim.Aufpumpen der leeren Reifen über sein vorschriftswidriges Verhalten nachzudenken. Eine weitere wirksame Maßnahme bestehe im V e r*b o t der Ausübung der Fahrerlaubnis für eine Woche bis zu drei Monaten. In diesen Fällen werde der Führerschein vorläufig abgenommen. Schließlich werde an der Eintragung von Strafen in den Führerschein festgehalten. Alle Polizeivollzugsbeamten und Sachbearbeiter haben auf Fahrten, die sie in und außer Dienst, in Uniform oder Zivil, in Dienst- ober privaten Kraftfahrzeugen ausführen, ständig den Straßen­verkehr zu beobachten und bei Verletzungen s o - fort einzuschreiten. Das sei keinesfalls eine schikanöse Behandlung der Verkehrsteilnehmer, denn es handele sich um nichts anderes als um das Be­mühen, die erschreckenden Zahlen von jährlich oVUU Toten und 175 000 Verletzten wenigstens z. T. her­abzudrücken.

Braunschweig, 15. Dft. (DNB.) Auf der Fahrt zum KdF.-Wagenwerk in Fallersleben trafen Reichsorganisationsleiter Dr. Len und der Präsi­dent der italienischen Arbeiterconfederazion, Gia­netti, in Braunschweig zur Teilnahme an der ersten Reichsstraßensammlung ein. Präsident Gianetti stand schon kurz nach der Ankunft mit Dr.

nungspolizei, Polizeigeneral von Bomhard, während Minister von Glaise-Horstenau die Glückwünsche des Reichsstatthalters Seyß-Jnquart und der österreichischen Landesregierung übermit­telte. Eine besondere Ehrung bereitete der R jägermeister dem Jubilar durch die Verleihung des Ehrenhirfchfängers der Deutschen Jäger­schaft, den Dberftjägermeifter Scherping mit den Glückwünschen des Generalfeldmarschalls Göring überbrachte. Im Auftrage des Korpsführers des NSKK. wurde dessen Bild mit Widmung und ein Bild der nach hem General benannten Motorsport-

schen Partei und damit des deutschen Volkes. Als Ausdruck dieses Dankes hat der Führer als Dberfter Befehlshaber der Wehrmacht den General der In­fanterie Ritter von Epp z u m E h e f d e s J.-R. 61 ernannt, das die Tradition des ruhmreichen bayeri­schen Jnfanterie-Leibregiments fortführt, an dessen Spitze der General im Weltkrieg gestan­den hat. Der Führer überreichte bei seinem Besuch General Ritter von Epp die Ernennungsurkunde.

Was will man von mir?" fragt der französische Despot, auch seinerseits sittliche Enttüstung hervor- kehrend.Daß ich mich entehre? Niemals! Ich werde zugrundegehen, ehe ich eine Handbreit Boden ab» trete. Eure auf dem Thron geborene Fürsten kön­nen sich zwanzigmal schlagen lassen und doch immer wieder in ihre Hauptstädte zurückkehren. Ich, nur ein Sohn des Glücks, würde an dem Tage nicht mehr regieren, an dem ich aufgehört hätte, stark und deshalb gefürchtet zu sein." Mit Genugtuung vernimmt Metternich solche Äußerungen.Aus alledem", entgegnet ersehe ich einen neuen Be­weis für die Wahrheit des Satzes, daß Sie und Europa zu keiner Verständigung kom­men können. Ihre Friedensschlüsse waren immer nur Waffenstillstände. Ihre Niederlagen wie Ihre Erfolge treiben Sie zum Krieg." Ein Wutanfall schüttelt den Kaiser.Herr!" schreit er,Sie sind fein Soldat und wissen nicht, was in der Seele eines Mannes vorgcht. Ich bin im Felde aufgewachsen, und ein Mann wie ich spuckt auf das Leben einer Million Menschen!" Metternich quittiert gelassen diese Erkenntnis:Wir wollen die Türen und Fen­ster offnen, damit Ihre Worte von einem Ende Europas bis zum andern Ende widerhallen!"

Für ihn stand fest, der Kaiser war ein verlorener Mann. Sein Innerstes zeigte sich zerrissen von der Wucht des europäischen Gedankens. Nun konnte Desterreich die europäische Einigkeit durch seinen Beitritt zu dem russisch-preußisch-englischen Bündnis vervollständigen. In diesem sah er auch genug Kraft, den aufkommenden Nationalismus in Gren- zen zu hatten. Er hat sich darin nicht getäuscht. Nach dem Dölkerringen hielt dieHeilige Allianz" das überlieferte Staatengeflige im großen und ganzen zusammen. Allerdings konnte sie nicht die Heraus­sonderung eines nationalen Italiens und Deutschen Reiches verhindern. Doch verbürgte die ihr inne­wohnende Kraft noch hundert Jahre den Habsbur­ger Vielvölkerstaat. Nachdem er durch den Weltkrieg zerbrochen, spielt bemerkenswerterweife in der Er- örterung über die endgültige Gestaltung des Schick­sals der Nachfolgestaaten der europäische Gedanke eine ständig beachtlicher werdende Rolle. Trotz der Aufspaltung Europas in politisch recht verschiedene Lager wird man sich doch der Gemeinsamkeiten im früheren Sinne mehr und mehr bewußt.

Am Jahrestag

der Völkerschlacht bei Leipzig.

Den Auftakt der Feier zur 125. Wiederkehr des Tages der Schlacht bei Leipzig bildete eine Gedenk­feier vor dem Schloß Roetha, das vom 16. bis 19. Dftober das Hauptquartier der ver­bündeten Monarchen war. Im Park hatten bei Fackelschein die Formationen Ausstellung genom­men. Festliches Glockengeläut leitete die Feier ein. Bürgermeister Menge überreichte dem Besitzer des Schlosses, Freiherrn von Friesen, eine Broncetasel, die künftige Geschlechter an das historische Ge­schehen in Roetha erinnern soll.

finden glaubte deshalb so großzügig gegen das fran­zösische Volk sein zu müssen, weil dieses am meisten die Faust des Diktators, des uneuropäischen Despo­ten gefühlt. Europa aber war stolz auf seine politi­schen und kulturellen Fortschritte. Man darf nie übersehen, daß dem napoleonischen Zeitalter die Aufklärung voranging, in der selbst die Für­sten erklärten, die ersten Diener ihres Volkes zu jein, wo Glaubensfreiheit undallgemeine Men­schenrechte" ein Weltbürgertum geschaffen hatten, das nationale Belange zwar nicht verkannte, aber die Forderungen des Sittengesetzes nach Recht und Unrecht höher stellte.

Napoleon hatte aber gegen alle Errungenschaften des europäischen Geistes verstoßen. So ging sein Weg von Bayonne schließlich auf die Schlachtfelder von Rußland. Das Gottesgericht hier im russi­schen Eis erschien dem europäischen Gewissen als eine Bestätigung seiner heftigen Erregung. Der europäische Freiheitskampf mußte deshalb gewagt werden, auch wenn er Gefahren in sich schloß, die in dem erwachenden Nationalgefühl der eigenen Völker begründet waren. Preußen und Rußland fühlten sich zwar durch diesen Gedanken nur wenig bedrückt, da ihre Grenzen wenig Fremdwörter ein» schlossen. Für den Habsburger Staat aber bedeutete er die Frage von Sein oder Nichtsein. Niemand war das deutlicher bewußt als feinem leitenden Staatskanzler Metternich. Trotzdem wagt er wäh­rend des Waffenstillstandes nach dem Frühfahrs- feldzug den entscheidenden Schritt und schließt sich den Preußen und Russen, an, allerdings erst, nach- dem er in einer vielstündigen Unterredung mit Na­poleon in Dresden die Sachlage nach allen Rich­tungen hin geprüft hat.. Dabei spielt der euro­päische Gedanke eine ausschlaggebende Rolle, besonders in seiner Abwehr gegen Napoleon.

15. Dft. (DNB.) Der Ehef der Drd- General Daluege, hielt vor der ........ Vortrag über den Stand der Ver­kehrsunfallbekämpfung. Er führte aus, daß die Un= allziffer noch lange nicht in einem Maße ab­genommen habe, die zufriedenstellend sei. 1936 habe es bei rund 2 475 000 Kraftfahrzeugen rund 267 000 Unfälle gegeben. Im nächsten Jahre habe sich der Bestand der Fahrzeuge um ungefähr 375 000 er­höht, die Unfallziffer sei jedoch um rund 1000 ge- allen. 1938 fei neuerlich eine Erhöhung der Kraft­ahrzeuge um etwa 390 000 auf insgesamt 3 242 000 zu verzeichnen gewesen. Die Unfallziffer aber habe trotzdem die Grenze des Jahres 1936 nicht über­schritten, was immerhin bemerkenswert sei, weil gegenüber diesem Jahre f a st 8 0 0 0 0 0 Fahr­zeuge mehr im Verkehr gestanden hätten. Diese Entwicklung könne jedoch keineswegs befriedigen, denn es bleibe die Tatsache bestehen, daß es alle Jahre über 8000 Tote und rund 175000 Verletzte infolge von Unfällen gebe.

Die Lenker der Kraftfahrzeuge seien in 75 v. H. aller Unglücksfälle der schuld- tragende Teil gewesen, während die Rad­fahrer nur in 9 v. H. und die Fußgänger, gleichgültig ob Mann, Frau oder Kind, nur in 8 v. H. die Schuld am Unfall trugen. Es liege daher auf der Hand, daß vor allen Dingen eine entsprechende Erziehung der Kraft­fahrer durch polizeiliche Maßnahmen zu erfolgen habe, um die Unfallursachen möglichst zu beseitigen. Die Verschulden der Kraftwagen­lenker setzten sich in erster Linie aus dem Nicht- beachten der Vorfahrt (25 v. H.), dann aus dem falschen Ueb er holen (15 v. H.), ferner aus übermäßiger Geschwindigkeit (13 v. H.) und schließlich aus falschem Einbiegen (12 v. H.) zusammen. Es'sei angeordnet worden,

Mehr Disziplin im Straßenverkehr!

Noch immer 8000 Todesopfer von Verkehrsunfätten. - Strenge Strafen für Verkehrssünder.

Die festlich geschmückte Stadt Leipzig begann die Reihe der Veranstaltungen mit einer Gedächt­nisstunde des Heimatwerkes Sachsen. Im Mittel­punkt des Abends stand ein Vortrag des Unioersi- tätsprofessors Geh. Rat Dr. Brandenburg. Der Sonntag begann mit einem großen Wecken durch alle Musikzüge der Wehrmacht und der Gliederungen der Partei. Die Stadt ließ an den Denkmälern, die an das große Geschehen erinnern, ferner an den Massengräbern Kränze niederlegen. Im Vorort Lindental wurde am Vormittag in einer schlichten Feier auf dem Kirchplatz ein Gedenk­stein, der bereits 1913 gesetzt und jetzt erneuert worden ist, geweiht. Anschließend wurde an der alten Schmiede, die Blücher und Gneisenau 1813 als Quartier diente, eine Gedenktafel geweiht. Auch der Baumeister Glemens Thieme, der 1894 den Patriotenbund zur Errichtung eines Dolkerschlacht- denkmals gründete, wurde durch eine Gedenktafel geehrt. Am Dölkerschlachtdenkmal erfolgte der Start zum MarathonlaufRund um das Leipziger Schlachtfeld", der die besonders bekannt gewordenen Schlachtorte berührte. Eine Weihe­stunde des Deutschen Patriotenbundes als Erbauer und Besitzer des Denkmals wurde mit Glocken­geläut aus der Kuppel eingeleitet. Sodann legte der Standortälteste, Generalleutnant G a b ck e, am Katafalk in der Krypta, zu dessen beiden Seiten Soldaten der Wehrmacht die Ehrenwache hielten, während die Fahnen und Ehrenzeichen in den Nischen zwischen den Kriegergestalten aufgestellt waren, im Auftrage Des Führers und Dbersten Befehlshabers der Wehrmacht einen Kranz nieder. Trompetenklänge aus der Kuppel riefen zur ewigen Ruhe, während die Orgel das Lied vom guten Kameraden spielte und vor dem Ein­gang zur Denkmalsanlage die Wehrmacht einen Salut von 21 Schuß löste, wurden zahlreiche Kränze niedergelegt. Ein EhorgesangDeine Pflicht", der am Schluß, von jubelnden Frauen­stimmen gesungen, in das Deutschlandlied aus« mündete, leitete zu der Gedenkansprache des stell- verttetenden Vorsitzenden des Patriotenbundes, Turndirektor Groh, über.

Dr. Ley und Präsident Gianetti sammelten am der Reichsbauernstadt Goslar fswerk. Bei einem einstündigen

eben der engen Verbundenheit zwischen den italieni- schwerer Zeit durch die Bereisitellung von fleißigen scheu Korporationen und der Deutschen Arbeitsfront tüchtigen und dlsziplmlerten Facharbeitern geholfen die erste DA F. -Fahne für den neuen habe.

Reichsgau Sudetenland stiften werde. Dr. Ley undPräsident Gianetti sammelten am Die Arbeiterschaft aller italienischen Provinzen Sonntagmittag m der Reichsbauernstadt Goslar werde bei der Anfertigung dieser Fahne mitroirten. i für das Winterhilfswerk Sei einem einftunbigen Die ft ahne solle in Rom feierlich geweiht und dann Gang durch die tausendjährige Stadt, vor allem aus in der neuenKraft durch Freude"-Halle der Volks- ter Sammelbüchsen der örtlichen Sammelleitung waqenfabrik Fallersleben veranstalteten Festabend ( übergeben. In der Stadthalle zu Goslar vereinigten teilte Dr. Ley mit, daß die große K d F. - H a 11 e sich am Abend 2400 italienische A^eiter, darunter den Namen ,Gianetti - Halle Kraft durch auch etwa 100 Landarbeiter sowie 1500 deutsche Ar- ftreube" erhalten wird, einaedenk der Tatsache, beiter aus den Reichswerken Hermann Goring zu daß oiefe tausend italienische Arbeiter am Aufbau einem fröhlichen Kd F.- F e st m Anwesenheit des der Volkswagenfabrik und der Reichswerke Her- Präsidenten Gianetti. Em großartiges Kraft-durch- Sj eVm ann ® or i nflan. Die Fchrt'd-rchin er.1 mann Säring Mitarbeiten. Deutichian^merde nie Zreude-Programm nerschafste den Schaffenden ntele olgte bereits im KdF.-Wagen, der erneut feine hervorragenden Eigenschaften und nicht zuletzt sein Durchhalten hoher Geschwindigkeit unter Beweis teilen konnte. Dr. Ley unternahm dann mit Gia­netti einen Gang durch das Werkgelände. Zwischen Kranen und Greifbaggern, Feldbahnschienen, Ba­racken und hoch gestapelten Baumaterialien wachsen die Eisenbetonmauern und Stahlskelette der riesigen Hallen empor; die Hauptfronten dieses mit den Er­rungenschaften der modernsten Technik versehenen Werkes werden eine Länge von mehr als einem Kilometer haben. Vier große Bauten werden das Gelände beherrschen: Die Halle für Werkzeugbau, das Preßwerk, die Karosseriebauhalle und die me­chanische Werkstatt. Auf dem Dach eines solchen Baues erläuterte Dr. Len seinem Gast anhand eines Planes die Einzelheiten der Anlagen. Unter den Ar­beitskameraden, die hier beschäftigt werden, befin­den sich 2400 Italiener. Von Den vier, eine Fabri- kationsfläche von 200 000 Quadratmeter einnehmen­den Hallen werden bis Ende des Jahres bereits zwei im Rohbau fertiggestellt sein, nämlich das in Stahlkonstruktion errichtete Preßwerk und die me­chanische Wertstätte, so daß dann mit Der Innen­ausstattung und Dem Einbau der maschinellen An­lagen begonnen werden kann. An Material werden im Tagesdurchschnitt allein 2000 Kubikmeter Kies und 12 000 Sack Zement benötigt. Ein großer Teil der Baumaterialien wird auf dem dicht vorbeiführenden Mittellandkanal herangeschafft. Das Stahlskelett des Preßwerkes besteht aus 7000 Tonnen Eisen. Auch ein Kraftwerk ist schon im Entstehen, ebenso der Gleisanschluß zum Bahnhof Fallersleben.

Gegen Abend traten Dr. Ley und Präsident Gia­netti eine Besichtigungsfahrt zu den Hermann- Göring-Reichswerken in Watenstedt, 30 Kilometer südöstlich von Braunschweig an. Dort wurden bei einem kameradschaftlichen Zusammen­treffen der deutschen und italienischen Arbeiter herz­lich gehaltene Ansprachen zwifchen Präsident Gianetti und Dr. Ley gewechselt. Präsident Gianetti teilte mit, daß die italienische Arbeiterschaft im Zei-