Ausgabe 
17.8.1938
 
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Viertel des geMI > Makel, der lhin^I iqte schon *f4l Leute heute no<M| ne qute Ware M d, den W e Lebensrnittel, ^ Brot, billig unb M -Wn von E bekömmlich, * Eiweiß und nben und eigne Mch!«it °u-S°»A en 3o^53E,t' 000

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an den 2.^1 n9) in Kiel.

Wehrpaßoll.. lMichriebener L" oheres enthält bas 1 Kriegsmarine, r er- Der am 1.A will, muß st! ünfang Noveind»

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n Tierschuhverem e Verordnung bts linisters wird bei a. M. als allein!« schutzvereine amu | ungen mit gleiche ssia. Der Leiter bk

Vertreter werbe Einvernehmen r i berufen. Verei, hauptsächlichen.^ ider fördern, mix' lören. Der Reitz- rereine zusamM lies zur LereiM- |tn oder zur $kr- 7erschutzes erfuhr- die die Belanze h Betätigung auf die- >ie Verordnung, bie tt am 1. Septmdrr

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Mittwoch, l7.Augustl9Z8

Nr. 191 Erstes Blatt

188. Zahrgang

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Hlinka, der Erwecker der Slowaken 1*.

Prag, 16.Aug. (DNB.) Der Führer der Slo­waken, Pater A n d r e a s $ I i n f a , ift am Diens-

Mit Pater Hlinka 1,_.

feinen Führer verloren, aber er hat lange genug gewirkt, um gute Saat aufgehen zu sehen. tod)on P v < . , o-i x». miohorn

tag um 23.05 Uhr im Alter von 74 Jahren in Rosenberg im Beisein seiner Vertrauten und

Pater Glinka hat die Morgenröte der slowaki­schen Autonomie kommen sehen, aber er hat fte nicht mehr erlebt. Ihm kann man das Höchste nachsagen, das von einer Mannestat überhaupt gilt: Im Dienste seines Volkes verzehrte er seine Kräfte'-

General Vuittemin in Berlin.

pari« ennnrr. an B-Iba- B«fuch und sag.:Die Ach,« Betlin-Bam bl«ib, a° f-st."

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des Fliegerhorstesim engsten Kreise em Frühstück statt, worauf sich General Vuillernin und seine Begleitung zum Ehrenmal begaben.

Am Mittwoch besichtigen General.Duillernin und die übrigen französischen Offiziere das Jagd, geschwader Richthofen m Dobentz, um sich dann in die Erla-Flugzeugwerke in Leipzig-Mockau zu begeben. Hier wird den Gästen u. a. öie bekannte BF 109 der Bayerischen Flugzeugwerke vorgefuhrt, jene Maschine, die beim Geschwmdlgkettswettbewerb anläßlich des Internationalen Meetings m Zur ch und au anderen Veranstaltungen außerordentttch erfolgreich abschnitt. Abends schließt sich dann em Empfang imHaus der Flieger" an.

Tiefer Eindruck in Frankreich.

Paris 17. Aug. (Europapreß.) Der Besuch des französischen Generalstabschefs der Luftwaffe, Gene-

aanqen war. Zunächst aber schien es so als wenn man fich trotzdem einigen könnte. Die slowakischen KnM® traten m die Prager Regierung em, wurden aber bart fo betrogen, wie nachher di-Su- betenbeutjdjen betrogen wurden die auf Me > W- Aiirhe Leimrute gegangen waren. Die ^jmecyen

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»S'-S' w ^TlXnmat StoT.n Gl °i chb-r. ch - u 9*e °n ^teile^ ihre"' Ge?ichtshöf?°als "erlaubte ggm-ÄJ.«

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Schwarzhernden, zusammenschloß, und von Siedlungen an der Donau bis zur Tatra trug chn das slowakische Volk buchstäblich auf Händen.

Als im Juni 1933 rund 150 000 Slowaken nach Neutra gekommen waren, um die 1100. Wieder­kehr des sagenhaften Erweckers der Slowaken zum Christentum, des Slowaken-Herzogs Pribma, m der alben Stadt ihres Landes zu feiern, hatte die Pra­ger Regierung dieses Fest in ihre Finger genom­men Der tschechische Ministerpräsident M al y - petr der tschechische Landespräsident Orzag, der Bischof von Neutra, Dr. Kmetko, wollten nach einem Festzug Ansprachen halten, aber ber Festzug zerriß durch die Anhänger Hlmkas, die Auf­schriften wandten sich gegen Prag, und die tschechi- chen Notabeln einschließlich Bischof mußten ihre Reden unterbrechen, und Pater Hlmkas Scharen be­hielten das Feld mit ihrem Ruf:W i r sind Slowaken und keine Tschechen!"

Und als der Kampf der Nationalitäten geoe«

B e r l i n, 16. Aug. (DNB.) Auf Einladung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehls­habers der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Go-

Freunde sanft entschlafen. I r i n g, traf am Dienstagmittag um 13.30 Uhr der

cin Rotenberg begannen, als die Todesnachricht Chef des Generalstabes der französischen Luftwaffe, bekannt würbet fam.liche Gl°--°n .511 lauten. Von General V u i l l - m i n, im Flughafen.Staaken Gemeinde zu Gemeinde verbreitete sich mit Windes- General Vuillemrn lst bei seinem Besuch m ßil^bie Trauerbotschaft und alle Glocken der Slo- Deutschland, außer von seinem Adjutanten Kaftan wakei schlossen sich an. Eine unübersehbare Menge Roger Petiti ean, von General d Asti e , volkstreuer Slowaken umringt in tiefem Schmerz Oberst M o rag all a, Major d e V11 r o e W-M-Nb bas Pfarrhaus von Rafenberg. unb^aup.mann Chem^.b^n^begle.te

h°t Ä9Xr^^f^CSlVeen nebkn"b°rReichfttl°x

gemiitt,"um gute Saat aufgehen zu gMben°är^franzöfstch'e' Botschafter^ Franeois

in ber letzten Zeit, als ber Pater wieberhal^. ehr ^'^7^ -er franzWche Luftattach" in Berlin, krank war, zeigte stch, daß ein junger Nachwuchs P^o^ ^'Gefrier mit seinem Gehilfen Haupt­entstanden war, der folgerichtig und mit jenem ^nn Stehlin, sowie der französische Militär­attache General R e n o n ö e a u. Don deutscher Seite waren anwesend als Vertreter des Reichs- ministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Göring, der Staats­sekretär der Luftfahrt, General der Flieger Mil ch, der Ehestes Generalstabes der Luftwaffe, Gene­ralleutnant S t u m p f f, der Befehlshaber der Luft­waffe Gruppe I, General der Flieger Kesfel- 1 ring, ber Chef der Zentralabteilung im Reichslust- fahrtministerium, General der Flieger v. Eitzen­dorf der Generalinspektor der Luftwaffe Gene­ralleutnant Kühl, Generalleutnant K l e p k e und

^D°m Nifch-N Geistlichen, felbst -rn.er Bau- , prn Kind ist es nicht leicht geworden, das Ohr seiner Nation zu finden. Zu tief saß der Jude a s Viehhändler und Getreidekommissionär tm ^m der Slowakei, zu primitiv waren lahrzehnte- lona die Verhältnisse, als daß sich em bewußter slowakischer Nationalismus von heute auf morgen hätte formen lassen. Pater Hlinka un ernahm die Nationwerdung eines Volkes. Er kEpfte nach^ em er in Zyps studiert hatte, zunächst für die wirt schaftliche ^Selbftändigwerdung der ®.IoafeI' ** grünbek fBauern- unb Kr°biw-r°in° Emkau, - unb

§at, b9er Liberalen, die bamals in Ungarn den> Ton anaaben unb erkannten, bah diese w.rtfcha tl ch- Selbstbefreiung bie grohte Gefahr sur das ^rter^ nationale Judentum bedeutete. ftlrnka mme aufs Ganze ging, wurde.er »m Jahre

Slowakischen Volkspartei geachtet, er murue u errat« angeklagt und fern

Monsignore Pardy von Zyps,.ließ ihn fallen un suspendierte ihn vorn Amt als Seelsorger. Da g^s Rom ein; die Slowaken konnten jetzt dem 9 Prediger unb Aufrüttler Pater «ünta Ä?, berg ungestört zuhören, und geroßt,

r. ,r,ÄÄ. »sti: Slowakei in dem "u"!?tellen folle mit eigenem autonomen Bestandteil da^t-llenfolle=mQ»i|d)Cr Landtag, bodenständiger Magistra , 1' Amtssprache usw. Der Vertrag hatte oen einer tschechischen De^fttchtung. zufam-

Kaum hatten bie Tschechen ihren StE z Mengelogen, da "urde ^Staatspräsidenten

gen. Die erste Batfcha,t de«/rs on,aten Mafaryk Hub an: ,M>r Tschechen UNO $oIt sind bis auf wenige Minoritäten 9 3 Mio- beifammen." Die Phrase von den "wemgen^ ritäten" war eine bewußte 29-^ Seelen wa- detendeutschen mit aber Masaryk

ren gewiß keine kleine Mmortt ' Gernein- wollte mit seinem Appell Staatsvolk

schäft die Tschechen als das Ein ge.^ hinstellen, obgleich sie m ru en al5 be;

berheit finb, unb alle übrigen Do g nter auch langlose unb rechtlose Minberheit , binbe|tri(f)ioR bie Slowaken. Deshalb erfanb er n^xchoslowa- tschecho-slowakische Nation unb den ken, ben es nirgenbs gibt. Es war daher em glaubliche Kühnheit, zu sagen, dasl.C> 1 sie kische Volk" habe bie Verfassung ^enornrn - anderen Nationalitäten bie ©^e2rTforg- Ungarn, bie Polen unb bie UJrain / roorben. -ichst von der Dunkelkammer ftrn«°h°«°n « ,

Pater chlinka begann f og e ch den. x um bas Pittsburge r D e r s p ^^|em saryk leugnete seine Unterschrift ab, ^cinb

Jahre eine amerikanische 2lborbnung | c r

des Originals nachwies, baß M 1 um qe »

leichtfertig mit ber Wahrheit umg

ral Duillernin, in Berlin ist für bie Pariser Blätter bas großeTageserelgniS. Die Zei tungen bringen bie Berichte über ben Besuch des Generalstabschefs in großer Aufmachung. In den meisten Artikeln ber Pariser Morgenpresse wird hervorgehoben, dem französischen Fliegerge.ieral fti in Berlin einsympathischer Empfang zuteil geworden. Die Blätter betonen auch daß bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal Unter den Lin­den eine große Menschenmenge ben franzosifchen Gast herzlich begrüßt habe, obgleich der Zett- punkt dieser Gefallenenehrung nicht amtlich bekannt- gegeben worden sei. , ..

Die Pariser Morgenblätter heben auch die Be- grüßungsartikel hervor, bie bie beutsche Presse dem französischen Fliegergeneral mibmet. Es werden lange Auszüge ber großen beutfchen Blatter wie- bergegeben. Ohne Zweifel hat biefe Wurbigung bes französischen Fliegergenerals burch die deutschen Zeitungen in ber französischen Oesfent- llchkeit einen tiefen unb nachhaltigen Einbruck gemacht.

So schreibt bie ,^nformattone , ber ritterliche Geist, ber bie französischen unb deutschen Flieger während bes Krieges beseelte, werbe bie n u tz l i ch e Fühlungnahme erleichtern. Der Helden- mut ber in beiben Armeen an ber Tagesorbnung war, habe eine gegenseitige Achtung hervorgerufen. Warum solle baraus nicht ein U euer es Der- stänbnis folgen, bas ben Möglichkeiten bes Friebens weite Aussichten öffnen wurde?

DasPetit Journal" schreibt:Man muß es den Deutschen lasten, daß sie es verstehen, die- icnigen mit Ehren zu empfangen, die ihre früheren tapferen Feinde waren. Sie wissen auch, was W a f f e n k a m e r a d s ch a f t be- deutet. General Duillernin, ber em Held bes Weltkrieges war und jetzt Generalissimus der Luft- armee ist, haben Generalfeldmarschall Göring, der selbst ein Fliegergeneral ist, und General Milch einen herzlichen und großartigen Emvfang bereitet. Aber man darf nicht vergessen, daß Gene- ralfeldmarschall Göring vor diesem Besuch den Marschall Balbo, ben ersten ber italienischen Flieger, empfangen hat.Die Achse Berlin Rom bleibt also fest."

Die kommunistischeHumanite leistet sich eine Extratour und sucht nach Anlässen, um an bie- fern Besuch herumzumäkeln. Sie stellt die Frage, warum man gerade diesen Augenblick gewählt habe und warum General Duillernin es nicht vor­gezogen habe, in diebedrohte Tfchecho-Slowakei zu gehen,die auf Frankreichs Hilfe rechnet, um sich zu verteidigen".

Kranzniederlegung General Bunl«mins °General

ßrE°d°^angette°7n:n är°n^pam° der Luftwaffe ad. (Sch°r.-M,

I Generalmajor U de t.

Kurz vor 13.30 Uhr traf über dem Fliegerhorst I einePotez 65" ein, in der sich die Begleiter des französischen Generalstabschefs befanden. Kurz bar- I auf würbe auch bie silberhelleAmiot 340 gesich­tet, jener Typ, ber vor kurzem ben mternationa en Rekorb über bie 2000-Kilometer-Strecke auf stellt^ Nach mehreren Schleifen über bem Fliegerhorst unb dem Stabtrand lanbete die Maschine Das Musik- korps spielte einen Marsch, unb ber Staatssekretär der Luftfahrt General der Flieger Milch, hieß den französischen Gast im Namen des Reichsmimsters

r > s., 74 ber Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe,

tat erwacht sind, bann ist bas nicht zuletzt Par 9 'D^. iere jQlutierten, bas Musikkorps mit ber französischen Nationalhymne unb bann mit den deutschen Nationalhymnen ein. Darauf meldete der Kommandant des Fliegerhorstes, Oberstleutnant T r a u t v e 11 e r, die Ehrenkompanie, die der fran­zösische Generalstabschef und ber Staatssekretär der Luftfahrt General Milch mit den Herren ihrer Begleitung abschritten.

Im Anschluß an den Empfang fand tm Kasino

ben bie tschechische Willkür immer heftiger wurde, hat Pater Hlinka abermals seinen Mann gestanden. Das Fest in Preßburg mit dem Scheiterhaufen für den tschechisch-moskowi tischen Mili­tärvertrag, die Feiern der Amerikaslowaken, die scharfen Forderungen auf Erfüllung des guten slowakischen Anspruchs, alles das gehört ber Ge­schichte ber allerjüngsten Zeit, zum Teil der Gegen­wart an, unb bie Slowaken habe mit ihrem Auto­nomieanspruch dasselbe getan, was bie Subeten- deutschen tun: sie fordern von Prag bas m jedem gesitteten Lande Selbstverständliche.

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