Ausgabe 
17.6.1938
 
Einzelbild herunterladen

Aus aller Welt

9

r

4107C

Klein-Linden, den 17. Juni 1938.

Frau Dr. Marx

02826

Bleichstraße 10

verreist ab 18. Juni.

4113D

Die trauernden Hinterbliebenen.

Alten-Buseck, Gießen, Beuern, den 16. Juni 1938.

Die Trauerfeier findet Montag. 20. Juni, nachmittags 3 Uhr, in der

Kapelle des Neuen Friedhofs in Gießen statt.

4103D

Neustadt, Ecke Bahnhofstraße

4112A

i ItiumpH

| Verkäufe

Ist

Brühl'sche Druckerei, Schulstraße 7, Anruf 2251

die Helfer in Küche u.Haus

Die Beerdigung findet am Samstag, 18Juni, nachmittags i/23 Uhr, vom Sterbehause Wetzlarer Straße 27 aus statt.

Reinhard Dormehl nebst allen Angehörigen.

Wir beraten Sie Wir entwerfen Wir drucken gut

die billigste!

d r ü

h. b'

Ql

P bl 2;

D in 9i

S tx

wurde auf der Stelle getötet, während dre an­deren schwere Verletzungen davontrugen. In einem Dorfe bei Karlowaz schlug der Blitz in das Haus eines Landwirts und tötete dessen 17jährige Tochter, die sich aus Furcht vor dem Ge- Witter unter das Bett verkrochen hatte. Der Vater wurde auf der Hausschwelle von einem zweiten Blitz ebenfalls erschlagen.

Der Kindesmörder INcCall zum Tode verurteilt

Der 21jährige Franklin McCall wurde zum T o d e auf dem elektrischen Stuhl verurtellt. Er hatte bekanntlich den fünfjährigen Jimmy Cash entführt und ermordet, obwohl die Eltern das geforderte Lösegeld von 10 000 Dollar gezahlt und an der be­zeichneten Stelle hinterlegt hatten.

Hitzewelle und Ueberschwemmungen in Rumänien.

Die sommerliche H i tz e erreichte in Bukarest einen neuen Höchststand. In den letzten Tagen zeigte das Thermometer 54 Grad Celsius in der Sonne. Um die gleiche Zeit ging in den Hochgebirgen bei Kronstadt ein Schneefall nieder; abends wurde die Hitzewelle im ganzen Lande durch Wolken- , b r ü ch e unterbrochen. Im südwestlichen Komitat Hunjad verursachten die angeschwollenen Gebirgs­bäche große Ueberschwe mm u n g e n. In ein­zelnen Dörfern konnte sich die Bevölkerung nur mit knapper Not vor den Fluten retten. Der Vieh­bestand hat durch das Unwetter stark gelitten.

den ruhigsten und wertvollsten Elementen unserer Bevölkerung, und ich schließe mich aus vollem Her­zen der Mahnung an: Bewahren Sie sich Ihre herrliche Sprache und Ihre Treue gegenüber dem deutschen Vaterland das ehrt Sie und uns."

Die Zeit der deutschen Auswanderung, auch der­jenigen nach Australien, gehört im wesentlichen der Geschichte an. Und so ist an die Stelle jenes Schick­sals, das ehedem die Deutschen zu Kulturpionieren in aller Welt werden ließ; eine neue Aufgabe ge­treten: durch eine enge und immer enger werdende Verbindung zwischen Mutterland und Auslandsdeutschtum diesem den notwen­digen Rückhalt zu geben, den es für eine weitere Pflege und Erhaltung seiner eigenen Art, seines deutschen Wesens braucht. Darüber hinaus aber bedarf es eines wachsenden Verständnisses der Gast­völker, eines Verständnisses, dem vielleicht niemals jemand besseren und treffenderen Ausdruck verliehen hat als der Gouverneur von Queensland, Lord Laming ton, als er aus Anlaß seines Besuches bei einer deutsch--australischen Gemeinde den Satz aussprach:Ich freue mich, daß Sie so warme Gefühle zu Ihrem Vaterlands hegen, und -fo lange Sie das tun, werden Sie auch gute Untertanen Ihres Adoptivlandes sein."

Zur Rekonstruierung des Tatortes hatte der Ge­richtssachverständige, Medizinalrat Prof. Dr. med. Guillery, der damals die Leichen obduzierte, das Schlafzimmer in einem Modell im Gerichtssaal auf­stellen lassen. In seinem Gutachten stellte er fest, daß bei dem Geldbriefträger sich die Einschußstelle am rechten Hinterkopf befand. Der Schuß war ab­solut tödlich und aus n ä ch st e r Nähe abgegeben. Man könne bei der näheren Untersuchung auf den Gedanken kommen, als sei der Schuß von der Frau so abgegeben worden, daß sie nach dem Geld­zusteller ihren Mann, ögr-fcor diesem saß oder stand, durch die austretende Kugel nicht verletzte. Die Korte sei ebenfalls durch den Kopfschuß von rechts nach links getötet worden. Nachdem sie hingefallen war, wurde ihr ein Knebel so fest in den Mund gepreßt, daß ihr zwei Zähne eingedrückt wurden.

Nacheinander werden die beiden Angeklagten in das rekonstruierte Zimmer geführt. Sie zeigen an Hand der aufgestellten Möbel und der Tür, wie sie sich bei der Tat verhalten haben. Aber auch diese Aeußerungen ergeben kein neues Bild. Die Ange­klagte erklärt auf Befragen laut und deutlich:Ich habe den Schuß auf Frl. Kortenichtab- g e g e b e n!"

Oer Lütticher Gifimordprozeß.

Die Zeugenvernehmung, in dem Lütticher Prozeß gegen die Giftmörderin Marie Becker, auch die der Gerichtsärzte, hat bis jetzt noch keinen einwandfreien Beweis für die Schuld der AngeAagten erbracht. Die Tatsache, daß bei der Leichenuntersuchung der Opfer keine Giftspuren er-

9 r r

1 n n C li a d nj n ft .

L ft di. n ft d.

T( C P te

T l UV r .

1

Der Herr Regi­ments-Komman­deur Jnf.-Regts. 116 hat d.Kame­radschaften zur Teilnahme an d. Regts.-Avvell d. 116er aufgeford. Am Sonntag: Antreten pünkt­lich 9.15 Uhr mit Fahnen u. Stan­darten an d. Ecke Dammstr.'Wall- torstraße.Eswird bestimmt erwar­tet, daß alle Ka- meradsch.pünktl. zur Stelle sind. Arbeilsgemeinschaft GieDener So dalen- Kameratahalleu.

vergüte Xotne füigutc

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den Siebener Anzeigei

mat unverfälscht und unverändert gebliebenen deut­schen Lebensatmosphäre, sie enchält zugleich eine Erklärung dafür, wieso es besonders den deutschen Siedlern im Auslande und sei es im fernen Australien, amEnde der Welt"! möglich war, ihre Aufgabe als Kulturpioniere so musterhaft und vorbildlich zu erfüUen. Fleiß, Ausdauer, Begabung und guter, gesunder Lebenswille, das waren Eigen­schaften, die jeder Auswanderer in die neue Heimat mitbringen mußte, wollte er den harten Kampf mit den neuen und zum Teil gefahrvollen Lebens- bedingungen der Fremde erfolgreich bestehen. Bei den ersten deutschen Siedlern jedoch kam noch etwas anderes hinzu: ihr bewußtes Feschalten an ihrem Deutschtum! Das war die tiefsteQuelle ihrer Kraft". Und so kann es nicht wundernehmen, daß auch die englischen Behörden Australiens an diesem Phänomen nicht vorbeizusehen vermochten. So führte beispielsweise der Oberrichter von Süd­australien bei der Grundsteinlegung einer deutschen Kirche in Adelaide im Jahre im Jahre 1899 u. a. folgendes aus:In der Entwicklungsgeschichte un­serer Kolonie hat das deutsche Element eine Rolle gespielt wie kein anderes Volk... Don den Ufern der Oder und des Rheins kamen jene fleißigen deutschen Pioniere; sie pflanzten Reben und führten den Obst- und Gemüsebau ein; sie schufen ein Para­dies aus der Wildnis. Die Deutschen zähle ich zu

S in? W äi . di, je! Zc m> t0!'

sel ' de sei an Lu/,' tei Ml Fr \ all fas 9"'.. ad da kai Ev wi eui lich . fpc bei Hai Zu au erst . 9ez 9el sich Fr ste! Un , obe. dur schc net , . ab!

T I Do < tsch Der i Tei ' Bei gen drei' Knj.f. Inf . lin däck We dun Kri vom En; mat We entt tior

MW mit Schlaraffia- matratz.u.Nacht- tisch preiswert zu verkauf. 02819 Moltkestr. 12II. | Vereine

(200 ccm)

Umstände halber zu verkauf. 02813

£onömannftr. 13

Meine liebe Frau, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabethe Dormehl

geb. Holler

wurde am 16. Juni, mittags um 1 Uhr, im 43. Lebens­jahre durch einen sanften Tod von ihrem schweren Leiden erlöst

Mur die beste Drucksache neben der Zeitungsanzeige kenn Ihre lA/erbung wirksam unterstützen. Gering­wertige Drucksachen schaden mehr als sie nutzen. Deshalb sparen Sie bei

Leinensakkos:

7.90 9.80 13.50

21. 29.

Sommer-

Waschjacken: 2.90 3.50 4.75 5.75 7.50

Janker: 4.75 6.50 9.80 11.50 14.75

Lüster- und

Tussor-Sakkos

Betr.: Die Festsetzung der Grundsteuerhebesätze für 1938 Rj.

Bekanntmachung.

Mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung Abtlg. III vom 18. Mai 1938, zu Nr. III / 37646, und nach Anhörung der Ratsherren habe ich die Grundsteuerhebesätze für 1938 wie folgt vorläufig festgesetzt:

a) für land- und forstwirtschaftliche Betriebe auf 280 v. H. des Steuermeßbetrages;

b) für Grundstücke auf 135 v. H. des Steuermeß­betrages.

Die Steuerbescheide nebst zugehörigen Steuermeß­bescheiden werden den Pflichtigen in diesen Tagen

Seltene Natururkunden von den Halligen und vom Wattenmeer

eInhalt die Neuerscheinung, die alle Natur­freunde und Dogeiliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden:

Unter Säbelschnäblern und Seeschwalben

Beobachtungen und Natururkunden aus der Dogelwelt der deutschen Nordseeküste

Don (Eugen Schuhmacher

Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern nach wundervollen Naturaufnahmen. In Leinen gebunden NM. 3.90. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das ausführliche bebilderte Werbeblatt.

Hugo Vermühler Verlag Berlin-Lichlerfelde

Plötzlich und unerwartet verschied unser lieber Vater, Schwieger­vater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Ludwig Eberhard Seuling

Küfer und Landwirt

im 76. Lebensjahre.

zugestellt.

Gießen, den 16. Juni 1938.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: V o g t.

Kinderwagen zu verkauf. 02824 Kaiserallee 40 H

Wetterbericht

Während der nordosteuropäische Tiefdruckwirbel in Auffüllung begriffen ist, verlagert sich das west­liche Hochdruckgebiet langsam ostwärts. Damit ist eine Umgestaltung der Großwetterlage im Gange, die auch in unserem Bezirk freundlicheres und zu­nehmend wärmeres Wetter bringen dürfte.

Vorhersage für Samstag: Wolkig bis heiter und meist trocken, wieder höher ansteigende Tagestemperaturen, veränderliche Winde.

Vorhersage für Sonntag: Im wesent­lichen freundliches und wärmeres Wetter.

Lufttemperaturen am 16. Juni: mittags 14,8 Grad Celsius, abends 12,8 Grad; am 17. Juni: morgens 11,6 Grad. Maximum 15,5 Grad, Minimum 9,1 Grad Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. Juni: abends 15,5 Grad; am 17. Juni: morgens 13,8 Grad. Sonnenscheindauer 1,9 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantworllich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriol; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 38: 9163. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs, preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs, preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Der Kölner Doppeimordprozeß.

Im Kölner Doppelmordprozeß gegen den ehemaligen Studenten Otto Schänewald und dessen geschiedene Ehefrau begann am letzten Der- handlungstage die Vernehmung der Zeugen, unter denen sich auch der Vater des Angeklagten befindet, der einen sehr leidoollen Eindruck macht. JA Er­gänzung der Aussagen der beiden ersten Tage be­hauptet Frau Schönewald nochmals ausdrücklich, daß von vornherein der Plan bestanden habe, auch die Zimmervermieterin zu erschießen. Ehe man zum Tatort ging sei beschlossen worden, daß j e d e r einenerledigen" solle.

Als erste Zeugin wird dann die Schwester der Zimmeroermieterin, Ulla Korte, vernommen. Sie schildert ihre Schwester als eine sehr ruhige Per­son, die allen Menschen traute. Sie (die Zeugin) sei bei ihrer Schwester gewesen, als Schönewald das Zimmer mietete und fünf Mark anzahlte. Aber schon damals sei es der Schwester aufgefallen, daß Ulla Korte glaubte, in der nächsten Zeit würde etwas passieren. Sie weinte auch damals und mußte von chrer Schwester beruhigt werden. Ein früherer Vermieter der Schönewalds erzählt^, die beiden hätten kurz nach der Tat bet ihm gewohnt. Nachdem sie die Miete für dreieinhalb Monate im voraus bezahlt hatten, ging es mit beiden immer mehr bergab. So mußte er sich bei Nachfragen wegen der Miete alle möglichen Schimpfereien ge­fallen lassen, wobei sich ganz besonders Frau Schöne­wald hervortat, die chn einmal schlug und sogar mit einem Hocker bedrohte. ________________

mittelt werden konnten, schließt nach Ansicht der Sachverständigen nicht aus, daß die Becker die Spuren des Giftes durch Beimischung eines anderen Mittels getilgt hat. Diese Vermutung wird auch im Zuhörerraum durch die kühne Behauptung, die Becker habe einenPakt mit dem Teufel" geschlossen, zum Ausdruck gebracht. Allgemeines Erstaunen löste in der letzten Sitzung der Vorschlag eines Ver­teidigers aus, der darauf bestand, die Geschworenen sollten das von der Becker gebrauchte Gift in Tee ausgelöst in kleinen Mengen zu sich nehmen, um dessen Wirkung sozusagen am eigenen Leibe zu erproben. Selbstverständlich wurde dieses Ansinnen vom Gericht unter allgemeiner Heiterkeit der Zu­hörerschaft mit Entrüstung abgelehnt. Man darf in Zusammenhang damit daran erinnern, daß in den 70er Jahren ein.deutscher Arzt, der versuchs­weise kleine Mengen desselben Giftes zu sich nahm, knapp dem Tode entging.

Zwei Psychiater gaben Gutachten über die An­geklagte ab und kamen übereinstimmend zu dem Schluß, daß die Angeklagte für ihre Taten voll verantwortlich zu machen ist. Die Becker habe ein außerordentlich gutes Gedächtnis. Ihre Neigung zur Lüge sei auffallend, sie sei skrupellos. Bei dem Alter der Angeklagten seien ihre zahl­reichen Liebschaften erstaunlich. Bei einem Apo­theker hat sich, wie die weitere Verhandlung ergab, die Becker mehrmals Gift auf Kredit ge­kauft. Als sie dann die ganze Rechnung bezahlte, fiel dem Apotheker aus, daß die Frau 10 000 Franken bei sich hatte.

Reichskriegerlag erst 1939.

Die durch den Führer dem NS.-Reichskrieger- bund zugewiesene Aufgabe, die ehemaligen deut­schen Soldaten zu vereinen, erfordert während der nächsten Monate die Durchführung umfangreicher organisatorischer Maßnahmen, die alle Gliederun­gen des NS.-Reichskriegerbundes bis zu den Ka­meradschaften berühren.. Dies hat den Reichskrieger­führer veranlaßt anzuordnen, daß der alljährlich in Kassel stattfindende Reichskrieg c.r tag in die­sem Jahr ausnahmsweise nicht abgehalten wird. Der nächste Reichskriegertag des NS.-Reichskrieger- bundes findet im Jahre 1 9 3 9 in Kassel statt. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben werden.

Don der deutschen Himalaya-Expedition.

Das Flugzeug der deutschen Himalaya-Ex­pedition hat seinen zweiten Flug zum Nanga Parbat durchgeführt. Don Süden kommend überflog es das Massiv in einer Höhe von 630Ö Meter und umkreiste zunächst die Stelle, wo vor genau flnem Jahre sieben deutsche Bergsteiger und neun Träger durch eine Eislawine ums Leben gekommen sind. Es ist geplant, an dieser Stelle später für die Errich­tung des Lagers 4 Lasten abzuwerfen. Das Flug­zeug warf dann über dem Hauptlager 175 Kilo­gramm Lasten ab. Nach zweistündigem Flug kehrte es nach Srinagar zurück.

Drei Menschen vom Blitz erschlaget.

Schwere Unwetter in Mittelkroatien haben an vielen Stellen die Telegraphenleitungen zerstört. Ein Blitz schlug bei Vukowar in eine Eiche, unter der sechs Landarbeiter Schutz gesucht hatten. Einer

Sie mussten sich die vielseitige Auswahl einmal anzusehen!

BORRMANNS

Gießen/NeuStadt5 Ruf4165

F Nur 4 Tage in Gießen

twoeb, den 15. Juni, bis Samstag, den 18 Juni 1938

Ein Posten

echter Perser-Teppiche

Besonders preiswertes Angebot:

Kirman, Keshan. Bochaia. Täbriz, fuikbaff, Sparta. Afghan. I

Schiraz usw. Teilweise Vorkriegsstücke. Reichhaltigste

Brücken-Auswahl aller Provenienzen. 4042 V I

Unverbindliche Besichtigung erbeten.

E. W. Pinzenscham aus Offenbach a. M. I

z. Z. Hotel Schütz, (neben

DJ)!».

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 18 Juni, nachmittags 3 Uhr,

vom Trauerhause Obergasse 9 aus statt.

4114D

In tiefer Trauer:

Heinrich Binz IV. und Frau Elisabeth, geb. Amend , Heinrich Binz VI. und Frau

Emma Binz und Bräutigam.

Allendorf (Lahn), den 16 Juni 1938.

Jer. 31,3: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, herzensgute Tochter, Schwester, Schwägerin und Enkelin

Elisabeth Binz

nach langem, schweren Leiden im Alter von 27 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen.