Ausgabe 
17.3.1938
 
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Aus der engeren Heimat.

Das Neeb-Oenkmal in Lich.

D Lich, 16. März. Nach mehrfachen gemein­samen Besprechungen der maßgebenden Instanzen (Landesdenkmalpflege Darmstadt, Hochbauamt Gie­ßen, Stadtverwaltung Lich und Vorstand der Sän­gervereinigungCäcilia") ist jetzt eine Einigung über den Standort des in unserer Stadt zu er­richtenden Neeb-Denkmals erzielt worden.

Liederkomponist N e e b.

(Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)

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Danach wird es, wie es von feiten derCäcilia" schon vor Jahren geplant war, seinen Platz vor dem Postgebäude finden und somit den vielen Fremden, die täglich von der Bahn her in unser Städtchen eintreten, von dem anerkannt großen Tondichter künden, der unser Neeb zu seiner Zeit war. Da das Denkmal gelegentlich der Hundert­jahrfeier derCäcilia" zu Pfingsten ge­weiht werden soll, wird jetzt mit den Vorbereitun­gen zu seiner Ausführung begonnen. Entsprechend der tiefen Verwurzelung Neebs in seiner Heimat, deren getreuer Sohn er immer blieb und seine Ver­bundenheit durch häufige Besuche bezeugte, wird man zu seinem Denkmal heimisches oberhessisches Material verwenden, das durch eine Reliefplakette des Künstlers geschmückt sein wird Das Modell dazu hat der Bildhauer Ernst R i t t w e g e r , ein Sohn des mit Neeb eng befreundeten Redakteurs und Schriftstellers Franz Rittweger zu Frankfurt am Main, geliefert.

Lehrer-Tagung in Alien-Buseck.

8 Alten-Buseck, 16. März. Hier fand eine Tagung des Lehrerbezirksvereins Gro- ß e"n - B u s e ck statt, an der etwa 25 Lehrkräfte des Bezirks teilnahmen. Am Vormittag wurden im Beisein des Kreisschulrats N e b e l i n g in den Klas­sen von Lehrer Ranft und Dr. H a a s zwei Lehr­proben gehalten. An ein gemeinsames Mittagsmahl schloß sich eine Bezirkslehrerkonferenz an, bei der Dr. Haas überneuzeitlichen Ganz- heitdunterricht" sprach und Lehrer Fay überLage und Ausgabe des deutschen Volkstumskampfes". Abends fand im festlich geschmückten Saale von Einhäuser im Rahmen der Tagung ein Eltern­abend statt. Nach einigen schön vorgetragenen Liedern und Gedichten der Oberklasse begrüßte Leh­rer Ranft die zahlreich Erschienenen und sprach kurz über das Deutschtum im Ausland und seine Bedeutung für das deutsche Volk. Nach einem ge­schichtlichen Vortrag von Dr. Haas über das ThemaDie deutsche Sendung in der Welt" folgte ein historisches Spiel in drei BildernNach Ostland geht unser Ritt", das von Dr. Haas entworfen worden war und das Schaffen und Wirken des Deutschritterordens im Zuge der deutschen Ostkolo­nisation zeigte. Starker Beifall belohnte das gut aufgeführte Spiel. Anschließend sprach Kreisschulrat N e b e l i n g über allgemeine Erziehungsfragen im neuen Deutschland. Seine Ausführungen wurden von allen mit größtem Interesse ausgenommen. Lehrer Ranft sprach das Schlußwort und beschloß den Elternabend in der üblichen Weise.

KdF.-!lrlauber besuchen Schotten.

<£ Schotten, 16. März. Im Laufe des Som­mers wird unsere Stadt das Ziel meh­rererKd F/- U r l a u b e rz ü g e werden. Für Juli und August sind die Züge' schon festgelegt. Auch sonst wird unsere Stadt das Ziel mancher Betriebe und 21 ernter sein, die ihren Betriebsaus-

Meder stattlicher Geldfund bei Zigeunern.

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Diesmal in Lollar.

Vor einigen Wochen wurde in Watzenborn-Stein­berg eine Zigeunerbande von der Gendarmerie aus­gehoben, bei der man einen Geldbetrag von weit über 1000 Mark vorfand.

Einen gleichen Fang machte, wie uns von einem Augenzeugen aus Lollar berichtet wird, die Gen­darmerie am gestrigen Mittwoch in Lollar. Dort stellten die Beamten eine Zigeunergesellschaft, die aus 5 Männern, 4 Frauen und 9 Kindern bestand und die alle miteinander in einem einzigen Wohn­wagen hausten. Ein zweiter kleinerer Wagen diente als Unterkunft für Affen, die von den Zigeunern als Vorführungstiere mitgeführt wurden. Bei der Prüfung der Papiere durch die Gendarmeriebeamten stellte sich heraus, daß die Pässe der Zigeuner­bande nicht in Ordnung waren. Eine des­halb verhängte Strafe wurde sofort an Ort und Stelle bezahlt.

Bei der Durchsuchung des Wohnwagens machten die Gendarmeriebeamten die überraschende Ent­deckung, daß eine Kommoden-Schublade bis zur Hälfte mit Kleingeld (Kupfer, 5- und 10-Pfennig-Stücken) gefüllt war, ferner fan­den die Beamten ein etwa 15 Zentimeter hohes und

20 Zentimeter im Durchmesser breites Säckchen, das nahezu ganz mit Silbergeld ge­füllt war. Dieses Kleingeld, das offenbar den armen" Zigeunern beim Fechten von der Bevöl­kerung geschenkt worden war, würde weitaus besser an die NS.-Volkswohlfahrt für deren gute Arbeit im Dienste unseres Volkes gegeben werden, als es einer solchen Gesellschaft von Landstreichern zu schenken.

In einer Mappe wurden außerdem noch zahl­reiche alte Tausend-, Hundert- und Fünfzigmarkscheine vorgefunden, sämtlich rotgestempelt, also heute nicht mehr im Kurs stehend. Vielleicht ist die Annahme nicht unberechtigt, daß diese Scheine von den Zigeunern zum Teil bei Wechselfallenschwindeleien verwendet wurden.

Nachdem die Gendarmeriebeamten die sehr gründ­liche Untersuchung zu Ende geführt hatten, wurde von einem anscheinend höheren Beamten des Krei­ses Gießen die sofortige Ausweisung der Zigeunerbande angeordnet und daraufhin die ganze Gesellschaft auf das benachbarte preußische Gebiet abgeschoben.

flug hierher in den Vogelsberg legen, um die Schön­heiten unseres Gebirges kennenzulernen.

NSV.-Kindergarien in Schotten.

h. Schotten, 16. März. Mit Ablauf dieses Monats wird der seither vom Alicefrauenverein- Zweigverein geführte Kindergarten in andere Hände übergehen und auf eine neue Grundlage ge­stellt. Schon vor dem Kriege bestand hier eine Kleinkinderschule. Dor zehn Jahren nahm der hiesige Zweigverein des Alicefrauenvereins den Kindergarten in die Hand. Im Hinterhaus des Herrn Schneider, direkt am schönen Schloßgarten anstoßend, war die Kinderschule untergebracht. Die Leiterin Gretel Weber, beliebt bei groß und klein, verstand es ausgezeichnet, mit den Kindern umzug eh en, und der Besuch des Kindergartens war daher stets sehr gut. Mit dem 1. April wird die NSV. den Kindergarten übernehmen und mit Unterstützung der Stadt weiterführen. Die Ziele des Alicefrauenvereins als Zweigverein des Roten Kreuzes liegen nach der neueren Regelung nunmehr auf anderem Gebiet.

Spar- und Darlehnskaffe Watzenborn-Steinberg.

<D Watzenborn-Steinberg, 16. März. Die hiesige Spar - und Darlehnskasse hielt bei Mitglied Georg Sommer VI. unter Leitung des Aufsichtsratsoorsitzenden, Bürgermeister Schäfer, ihre ordentliche Jahreshauptversammlung ab.

Bürgermeister Schäfer gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung der verstorbenen Mitglieder, so­wie des Gründers des Ländlichen Genossenschafts­wesen Raiffeisen, deren Andenken in üblicher Weise geehrt wurde.

Direktor Lehrer K. Philipp legte dann Rechen­schaft ab über die Leistungen der Kasse im Ge­schäftsjahr 1937. Die Einlagen weisen eine Er­höhung von 41 000 Mark auf, gegenüber 1000 Mark Erhöhung im Jahre 1936. Es wurden 63 neue Sparbücher ausgegeben. Die Bilanzsumme hat sich um 11 000 Mark erhöht. Die Bankschuld konnte von 68 000 Mark auf 35 000 Mark gesenkt werden und brachte eine Zinsersparnis von 600 Mark. 34 neue Kredite im Gesamtbeträge von 57 120 Mark wurden gewährt. Auch der Kleinsparbetrieb erfuhr eine beträchtliche Steigerung. Die Einlagen der Schulsparkasfe stiegen von 5334 Mark auf 6548 Mark, damit erreichte sie den höchsten Stand in den 13 Jahren ihres Bestehens. Den zur Entlassung kommenden Konfirmanden floß ein Betrag von 3510 Mark zu, die in den meisten Fällen abge­hoben wurden. An Kartengelder gingen 8275 Mark mehr ein als im Vorjahr. Dieser Zweig des Klein­sparens erfreut sich in unserer Gemeinde besonderer Beliebtheit. Die Entwicklung der Kasse ist folgende (die Zahlen in Klammern sind die des Jahres 1936): Mitglieder 479 (462), Umsatz 2 683 086 Mark (2 539 954), Bilanzsumme 579 308 Mark (568 610), Einlagen 493 244 Mark (452 544), Geschäftsguthaben 23 226 Mark (22 044), Reserven 24 695 Mark (23 544), Gewinn 2132 Mark (1837). Die Zins­spanne betrug 1,05 v. H., die Unkosten einschließlich Steuern 0,9 v. H. der Bilanzsumme. An Dividen­den wurden wieder 5 v. H. ausgeschüttet. 29 Ge­nossen sind beigetreten, demgegenüber sind 7 durch Tod und 5 durch freiwillige Kündigung ausgeschie­den, so daß die Genossenschaft am Ende des Ge­schäftsjahres 479 Genossen mit 480 Geschäftsanteilen Zählt.

Rechner Ludwig Schmitt erläuterte die Jah­resrechnung und Vermpgensbilanz, sowie die Ge­winn- und Verlustrechnung. Nach dem Verlesen des Revisionsberichtes wurde Vorstand unh Aufsichts- rat Entlastung erteilt und die Bilanz genehmigt.

Satzungsgemäß schieden aus vom Vorstand Balthasar P i tz III., vom Aufsichtsrat Karl Phi­lipp IV., Karl Jung I. und Karl Burger I., die wieder in ihre Aemter berufen wurden.

Da die Kassenräume unbedingt einer Erweite­rung bedürfen, tragen sich Vorstand und Aufsichts­rat mit dem Gedanken, bei passender Gelegenheit ein Haus in der Mitte des Dorfes käuflich zu er­werben. Laut Verfammlungsbefchluß muß bei einer solchen Gelegenheit eine Generalversammlung ihre Zustimmung geben.

Seinen schweren Verletzungen erlegen.

* Nidda, 16. März. Der bei einem Ver­kehrsunfall am Montag unweit unserer Stadt verunglückte Autoschlosserlehrling Georg Becker aus Ober-Mockstadt erlag am heutigen Mittwoch in der Chirurgischen Klinik zu Gießen seinen schweren Verletzungen. Der bedauerns­werte Junge war mit seinem Motorrad gegen einen Kraftwagen geraten und hatte dabei, wie wir be­richteten, einen schweren Schädelbruch, einen Ober­schenkel- und einen Knöchelbruch erlitten.

Landkreis Gießen.

* Lollar, 16. März. Am Samstagabend fand der Monatsappell der K r i e g e r k a m e r ad- sch a f t Lollar statt. Es wurden die letzten Kreis­befehle bekanntgegeben, ferner mitgeteilt, daß der diesjährige Reichskriegertag vom 10. bis 13. Juni wieder in Kassel stattfindet und der Kameradschafts­bund ehemaliger 87er zur Wiedersehensfeier in Mainz-Wiesbaden vom 8. bis 10. Mai anläßlich der 130. Gründungsfeier des JR. 87 Einladung hat ergehen lassen. Den Kameraden Heinrich Bauer, Julius Jughard, Richard Lim- berger, Konrad Pfeffer, Adolf Rau, Johs. Schäfer und Johs. Schmitt wurde durch den Kameradschaftsführer Taube rt, beauftragt von der Kreisführung des Kreisverbandes Gießen, das durch die Bundesführung verliehene Kyffhäuser- Ehrenzeichen 2. Klasse überreicht. Mit dem üblichen Gruß an den Führer und den Nationalliedern wurde der Appell geschlossen.

Y" Watzenborn - Steinberg, 16. März. Bei Mitglied Georg Sommer hielt die hiesige Milchabsatzgenossenschaft ihre Jahres­versammlung ab. Direktor Karl Schmandt ge­dachte eingangs der verstorbenen Mitglieder und erstattete sodann den Geschäftsbericht. Von 206 Milchlieferanten wurden im vergangenen Geschäfts­jahr 716 000 Liter Milch abgeliefert. 1936 wurden 670 000 Liter geliefert, so daß also die Steigerung im vergangenen Jahre 46 000 Liter betrug. An Magermilch wurden 365 000 Liter von der Milch­zentrale zurückgenommen. Die beiden hiesigen Milch­verteiler konnten den Frischmilchumsatz ebenfalls um 12 000 Liter steigern. Der Umsatz an Frisch­milch betrug 105 657 Liter. Der Kassenbericht, vor­getragen von Rechner K. Philipp, wies einen guten Stand auf. Die Einnahmen betrugen 1464,06 Mark, die Ausgaben 1386,81 Mark. Der Rein­gewinn betrug 77,25 Mark. Die Kasse wurde in Ordnung befunden. Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Die ausscheidenden Vor­stands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden wieder­gewählt.

8. L a n g - G ö n s , 16. März. In einer Ver­sammlung, die von der DAF. einberufen war, sprach Pg. Jung (Gießen) über dieAufgabengebiete dec DAF." Seine Ausführungen fanden lebhaften Bei­fall. Obmann B i n k schloß dann die Versammlung in üblicher Weise.

cx) Eberstadt, 16. März. Die hiesige Pferde-. Versicherungsanstalt hielt im Gasthaus Zum Schwanen" ihre Jahreshauptversammlung ab. Der Vorsitzende Ferd. L ö b r i ch hieß die fast vollzählig erschienenen Mitglieder willkommen. Kassenwart Schmandt erstattete die Jahres­rechnung, die mit einem Ueberschuß abschloß. Ins­gesamt sind 101 Pferde und Fohlen versichert. Der bisherige Vorstand legte wegen vorgeschrittenen Alters sein Amt nieder. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender August G ö r- l a ch , Kassenwart Karl G ö r l a ch III., Schätzer Richard Weisel, Richard.brich und Heinrich Eifer. Eine Aussprache über Pferdezucht beschloß

Die Bereitstellung eines Freiplahes für einen Feriengast ist praktische Mitarbeit bei der 3t$23.

die Versammlung. Auch die Mil cha b satz- genossenschaft hielt ihre Generalversammlung ab. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Georg Schmandt erstattete Rechner Hermann Biehl den Geschäfts- urd den Kassenbericht. Die Genossenschaft zählt 91 Mit­glieder. An die Milchzentrale Gießen wurden 477 368 Kilogramm Milch geliefert. Magermilch wurden 209 780 Kilogramm und Butter 1165 Kilo­gramm zurückgenommen. Der Durchschnittspreis dec Vollmilch betrug bei einem Fettgehalt von 3,4 v. H. 13,2 Pfennig. Als höchster Preis wurden bef 4,7 v. H. Fett 16,7 Pfennig und als niedrigster Preis bei 2,5 v. H. Fett 9,7 Pfennig ausbezahlt. Der Kassenbericht, der einen Ueberschuß aufwies, wurde gutgeheißen. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Vorstand und Aufsichtsrat blieben in ihrer bisherigen Zusammensetzung im Amt. Nach einer Aussprache über die Behandlung der Milch sowie über Molkeneiweiß als Futtermittel wurde die! Versammlung geschloßen.

[]] Ettingshausen, 16. März. Am korst- menden Freitag, 18. März, können Wilhelm Mohr II. und Frau Margarethe, geb. Keil, in voller Rüstigkeit und im Kreise von drei Kindern und fünf Enkelkindern das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Jubilar steht im 75., feine Lebensgefährtin im 69. Lebensjahr. Das Jubelpaar nimmt noch regsten Anteil an den großen Ereig­nissen unserer Zeit. Wir beglückwünschen zum Ehe­jubiläum!

Kreis Friedberg.

= Butzbach, 15. März. Im großen Saal des Hessischen Hofes" fand die Mitgliederver­sammlung der Partei statt. Nach einigen Musikstücken der SA.-Kapelle und dem Gesang des LiedesVolk ans Gewehr" sprach Ortsgruppenleiter Dr. Mörschel über die Bedeutung der Ereignisse in Oesterreich. Dann sprach Heinrich S ch l e y über nationalsozialistische Weltanschauung. Durch den Ortsgruppenleiter wurden dann geschäftliche Mit­teilungen bekanntgegeben und eine Anzahl Mit­gliedskarten und -bucher ausgehändigt.

Kreis Wehlar.

< W i ß m a r, 16. März. Die hiesige Schäfe­reigenossenschaft hielt eine Versammlung ab, in deren Mittelpunkt die Ehrung zweier lang­jähriger verdienter Züchter stand. Die Schafzüchter Heinrich Schwalm und Georg Ufer waren durch den Landesschafzuchtverband für fünfzig­jährige Züchtertätigkeit mit einem Ehrendiplom und einem Geldgeschenk bedacht wor­den. Ortsbauernführer Wagner übermittelte im Auftrage des Verbandes den beiden Jubilaren diese Auszeichnungen. Der Landwirt Hch. Speie r fiel in seiner Hofreite so unglücklich, daß er zwei Rippen brach und zur ärztlichen Behandlung in die Chirurgische Klinik zu Gießen gebracht werden mußte. Die Holzhauerarbeiten in unse­rem Gemeindewald sind abgeschlossen. Die frei­gewordenen Arbeitskräfte haben bereits wieder anderweitige Beschäftigung gefunden.

* Niederkleen, 16. März. Hier wurde von der Untergruppe Niederkleen des Reichsluft­schutzbundes ein Lehrgang durchgeführt. Die Lehrgangsteilnehmer wurden über alle Fragen des Luftschutzes unterrichtet. Zahlreiche praktische Uebungen ergänzten den Unterricht. Der Kursus schloß mit einem Kameradschaftsabend, bei dem die Lehrgangsteilnehmer für ihre künftigen Aufgaben innerhalb der Gemeinde verpflichtet wurden. Ein lehrreicher Film ergänzte das gesprochene Wort. Die Frauen und Mädchen, die an dem Lehrgang beteiligt waren, verfolgten die Vorträge mit großer Aufmerksamkeit und setzten sich bei den praktischen Uebungen eifrig ein.

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