Aus der engeren Heimat.
Das Neeb-Oenkmal in Lich.
D Lich, 16. März. Nach mehrfachen gemeinsamen Besprechungen der maßgebenden Instanzen (Landesdenkmalpflege Darmstadt, Hochbauamt Gießen, Stadtverwaltung Lich und Vorstand der Sängervereinigung „Cäcilia") ist jetzt eine Einigung über den Standort des in unserer Stadt zu errichtenden Neeb-Denkmals erzielt worden.
Liederkomponist N e e b.
(Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
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Danach wird es, wie es von feiten der „Cäcilia" schon vor Jahren geplant war, seinen Platz vor dem Postgebäude finden und somit den vielen Fremden, die täglich von der Bahn her in unser Städtchen eintreten, von dem anerkannt großen Tondichter künden, der unser Neeb zu seiner Zeit war. Da das Denkmal gelegentlich der Hundertjahrfeier der „Cäcilia" zu Pfingsten geweiht werden soll, wird jetzt mit den Vorbereitungen zu seiner Ausführung begonnen. Entsprechend der tiefen Verwurzelung Neebs in seiner Heimat, deren getreuer Sohn er immer blieb und seine Verbundenheit durch häufige Besuche bezeugte, wird man zu seinem Denkmal heimisches oberhessisches Material verwenden, das durch eine Reliefplakette des Künstlers geschmückt sein wird Das Modell dazu hat der Bildhauer Ernst R i t t w e g e r , ein Sohn des mit Neeb eng befreundeten Redakteurs und Schriftstellers Franz Rittweger zu Frankfurt am Main, geliefert.
Lehrer-Tagung in Alien-Buseck.
8 Alten-Buseck, 16. März. Hier fand eine Tagung des Lehrerbezirksvereins Gro- ß e"n - B u s e ck statt, an der etwa 25 Lehrkräfte des Bezirks teilnahmen. Am Vormittag wurden im Beisein des Kreisschulrats N e b e l i n g in den Klassen von Lehrer Ranft und Dr. H a a s zwei Lehrproben gehalten. An ein gemeinsames Mittagsmahl schloß sich eine Bezirkslehrerkonferenz an, bei der Dr. Haas über „neuzeitlichen Ganz- heitdunterricht" sprach und Lehrer Fay über „Lage und Ausgabe des deutschen Volkstumskampfes". Abends fand im festlich geschmückten Saale von Einhäuser im Rahmen der Tagung ein Elternabend statt. Nach einigen schön vorgetragenen Liedern und Gedichten der Oberklasse begrüßte Lehrer Ranft die zahlreich Erschienenen und sprach kurz über das Deutschtum im Ausland und seine Bedeutung für das deutsche Volk. Nach einem geschichtlichen Vortrag von Dr. Haas über das Thema „Die deutsche Sendung in der Welt" folgte ein historisches Spiel in drei Bildern „Nach Ostland geht unser Ritt", das von Dr. Haas entworfen worden war und das Schaffen und Wirken des Deutschritterordens im Zuge der deutschen Ostkolonisation zeigte. Starker Beifall belohnte das gut aufgeführte Spiel. Anschließend sprach Kreisschulrat N e b e l i n g über allgemeine Erziehungsfragen im neuen Deutschland. Seine Ausführungen wurden von allen mit größtem Interesse ausgenommen. Lehrer Ranft sprach das Schlußwort und beschloß den Elternabend in der üblichen Weise.
KdF.-!lrlauber besuchen Schotten.
<£ Schotten, 16. März. Im Laufe des Sommers wird unsere Stadt das Ziel mehrerer „Kd F/- U r l a u b e rz ü g e werden. Für Juli und August sind die Züge' schon festgelegt. Auch sonst wird unsere Stadt das Ziel mancher Betriebe und 21 ernter sein, die ihren Betriebsaus-
Meder stattlicher Geldfund bei Zigeunern.
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Diesmal in Lollar.
Vor einigen Wochen wurde in Watzenborn-Steinberg eine Zigeunerbande von der Gendarmerie ausgehoben, bei der man einen Geldbetrag von weit über 1000 Mark vorfand.
Einen gleichen Fang machte, wie uns von einem Augenzeugen aus Lollar berichtet wird, die Gendarmerie am gestrigen Mittwoch in Lollar. Dort stellten die Beamten eine Zigeunergesellschaft, die aus 5 Männern, 4 Frauen und 9 Kindern bestand und die alle miteinander in einem einzigen Wohnwagen hausten. Ein zweiter kleinerer Wagen diente als Unterkunft für Affen, die von den Zigeunern als Vorführungstiere mitgeführt wurden. Bei der Prüfung der Papiere durch die Gendarmeriebeamten stellte sich heraus, daß die Pässe der Zigeunerbande nicht in Ordnung waren. Eine deshalb verhängte Strafe wurde sofort an Ort und Stelle bezahlt.
Bei der Durchsuchung des Wohnwagens machten die Gendarmeriebeamten die überraschende Entdeckung, daß eine Kommoden-Schublade bis zur Hälfte mit Kleingeld (Kupfer, 5- und 10-Pfennig-Stücken) gefüllt war, ferner fanden die Beamten ein etwa 15 Zentimeter hohes und
20 Zentimeter im Durchmesser breites Säckchen, das nahezu ganz mit Silbergeld gefüllt war. Dieses Kleingeld, das offenbar den „armen" Zigeunern beim Fechten von der Bevölkerung geschenkt worden war, würde weitaus besser an die NS.-Volkswohlfahrt für deren gute Arbeit im Dienste unseres Volkes gegeben werden, als es einer solchen Gesellschaft von Landstreichern zu schenken.
In einer Mappe wurden außerdem noch zahlreiche alte Tausend-, Hundert- und Fünfzigmarkscheine vorgefunden, sämtlich rotgestempelt, also heute nicht mehr im Kurs stehend. Vielleicht ist die Annahme nicht unberechtigt, daß diese Scheine von den Zigeunern zum Teil bei Wechselfallenschwindeleien verwendet wurden.
Nachdem die Gendarmeriebeamten die sehr gründliche Untersuchung zu Ende geführt hatten, wurde von einem anscheinend höheren Beamten des Kreises Gießen die sofortige Ausweisung der Zigeunerbande angeordnet und daraufhin die ganze Gesellschaft auf das benachbarte preußische Gebiet abgeschoben.
flug hierher in den Vogelsberg legen, um die Schönheiten unseres Gebirges kennenzulernen.
NSV.-Kindergarien in Schotten.
h. Schotten, 16. März. Mit Ablauf dieses Monats wird der seither vom Alicefrauenverein- Zweigverein geführte Kindergarten in andere Hände übergehen und auf eine neue Grundlage gestellt. Schon vor dem Kriege bestand hier eine Kleinkinderschule. Dor zehn Jahren nahm der hiesige Zweigverein des Alicefrauenvereins den Kindergarten in die Hand. Im Hinterhaus des Herrn Schneider, direkt am schönen Schloßgarten anstoßend, war die Kinderschule untergebracht. Die Leiterin Gretel Weber, beliebt bei groß und klein, verstand es ausgezeichnet, mit den Kindern umzug eh en, und der Besuch des Kindergartens war daher stets sehr gut. Mit dem 1. April wird die NSV. den Kindergarten übernehmen und mit Unterstützung der Stadt weiterführen. Die Ziele des Alicefrauenvereins als Zweigverein des Roten Kreuzes liegen nach der neueren Regelung nunmehr auf anderem Gebiet.
Spar- und Darlehnskaffe Watzenborn-Steinberg.
<D Watzenborn-Steinberg, 16. März. Die hiesige Spar - und Darlehnskasse hielt bei Mitglied Georg Sommer VI. unter Leitung des Aufsichtsratsoorsitzenden, Bürgermeister Schäfer, ihre ordentliche Jahreshauptversammlung ab.
Bürgermeister Schäfer gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung der verstorbenen Mitglieder, sowie des Gründers des Ländlichen Genossenschaftswesen Raiffeisen, deren Andenken in üblicher Weise geehrt wurde.
Direktor Lehrer K. Philipp legte dann Rechenschaft ab über die Leistungen der Kasse im Geschäftsjahr 1937. Die Einlagen weisen eine Erhöhung von 41 000 Mark auf, gegenüber 1000 Mark Erhöhung im Jahre 1936. Es wurden 63 neue Sparbücher ausgegeben. Die Bilanzsumme hat sich um 11 000 Mark erhöht. Die Bankschuld konnte von 68 000 Mark auf 35 000 Mark gesenkt werden und brachte eine Zinsersparnis von 600 Mark. 34 neue Kredite im Gesamtbeträge von 57 120 Mark wurden gewährt. Auch der Kleinsparbetrieb erfuhr eine beträchtliche Steigerung. Die Einlagen der Schulsparkasfe stiegen von 5334 Mark auf 6548 Mark, damit erreichte sie den höchsten Stand in den 13 Jahren ihres Bestehens. Den zur Entlassung kommenden Konfirmanden floß ein Betrag von 3510 Mark zu, die in den meisten Fällen abgehoben wurden. An Kartengelder gingen 8275 Mark mehr ein als im Vorjahr. Dieser Zweig des Kleinsparens erfreut sich in unserer Gemeinde besonderer Beliebtheit. Die Entwicklung der Kasse ist folgende (die Zahlen in Klammern sind die des Jahres 1936): Mitglieder 479 (462), Umsatz 2 683 086 Mark (2 539 954), Bilanzsumme 579 308 Mark (568 610), Einlagen 493 244 Mark (452 544), Geschäftsguthaben 23 226 Mark (22 044), Reserven 24 695 Mark (23 544), Gewinn 2132 Mark (1837). Die Zinsspanne betrug 1,05 v. H., die Unkosten einschließlich Steuern 0,9 v. H. der Bilanzsumme. An Dividenden wurden wieder 5 v. H. ausgeschüttet. 29 Genossen sind beigetreten, demgegenüber sind 7 durch Tod und 5 durch freiwillige Kündigung ausgeschieden, so daß die Genossenschaft am Ende des Geschäftsjahres 479 Genossen mit 480 Geschäftsanteilen Zählt.
Rechner Ludwig Schmitt erläuterte die Jahresrechnung und Vermpgensbilanz, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung. Nach dem Verlesen des Revisionsberichtes wurde Vorstand unh Aufsichts- rat Entlastung erteilt und die Bilanz genehmigt.
Satzungsgemäß schieden aus vom Vorstand Balthasar P i tz III., vom Aufsichtsrat Karl Philipp IV., Karl Jung I. und Karl Burger I., die wieder in ihre Aemter berufen wurden.
Da die Kassenräume unbedingt einer Erweiterung bedürfen, tragen sich Vorstand und Aufsichtsrat mit dem Gedanken, bei passender Gelegenheit ein Haus in der Mitte des Dorfes käuflich zu erwerben. Laut Verfammlungsbefchluß muß bei einer solchen Gelegenheit eine Generalversammlung ihre Zustimmung geben.
Seinen schweren Verletzungen erlegen.
* Nidda, 16. März. Der bei einem Verkehrsunfall am Montag unweit unserer Stadt verunglückte Autoschlosserlehrling Georg Becker aus Ober-Mockstadt erlag am heutigen Mittwoch in der Chirurgischen Klinik zu Gießen seinen schweren Verletzungen. Der bedauernswerte Junge war mit seinem Motorrad gegen einen Kraftwagen geraten und hatte dabei, wie wir berichteten, einen schweren Schädelbruch, einen Oberschenkel- und einen Knöchelbruch erlitten.
Landkreis Gießen.
* Lollar, 16. März. Am Samstagabend fand der Monatsappell der K r i e g e r k a m e r ad- sch a f t Lollar statt. Es wurden die letzten Kreisbefehle bekanntgegeben, ferner mitgeteilt, daß der diesjährige Reichskriegertag vom 10. bis 13. Juni wieder in Kassel stattfindet und der Kameradschaftsbund ehemaliger 87er zur Wiedersehensfeier in Mainz-Wiesbaden vom 8. bis 10. Mai anläßlich der 130. Gründungsfeier des JR. 87 Einladung hat ergehen lassen. Den Kameraden Heinrich Bauer, Julius Jughard, Richard Lim- berger, Konrad Pfeffer, Adolf Rau, Johs. Schäfer und Johs. Schmitt wurde durch den Kameradschaftsführer Taube rt, beauftragt von der Kreisführung des Kreisverbandes Gießen, das durch die Bundesführung verliehene Kyffhäuser- Ehrenzeichen 2. Klasse überreicht. Mit dem üblichen Gruß an den Führer und den Nationalliedern wurde der Appell geschlossen.
Y" Watzenborn - Steinberg, 16. März. Bei Mitglied Georg Sommer hielt die hiesige Milchabsatzgenossenschaft ihre Jahresversammlung ab. Direktor Karl Schmandt gedachte eingangs der verstorbenen Mitglieder und erstattete sodann den Geschäftsbericht. Von 206 Milchlieferanten wurden im vergangenen Geschäftsjahr 716 000 Liter Milch abgeliefert. 1936 wurden 670 000 Liter geliefert, so daß also die Steigerung im vergangenen Jahre 46 000 Liter betrug. An Magermilch wurden 365 000 Liter von der Milchzentrale zurückgenommen. Die beiden hiesigen Milchverteiler konnten den Frischmilchumsatz ebenfalls um 12 000 Liter steigern. Der Umsatz an Frischmilch betrug 105 657 Liter. Der Kassenbericht, vorgetragen von Rechner K. Philipp, wies einen guten Stand auf. Die Einnahmen betrugen 1464,06 Mark, die Ausgaben 1386,81 Mark. Der Reingewinn betrug 77,25 Mark. Die Kasse wurde in Ordnung befunden. Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Die ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt.
8. L a n g - G ö n s , 16. März. In einer Versammlung, die von der DAF. einberufen war, sprach Pg. Jung (Gießen) über die „Aufgabengebiete dec DAF." Seine Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Obmann B i n k schloß dann die Versammlung in üblicher Weise.
cx) Eberstadt, 16. März. Die hiesige Pferde-. Versicherungsanstalt hielt im Gasthaus „Zum Schwanen" ihre Jahreshauptversammlung ab. Der Vorsitzende Ferd. L ö b r i ch hieß die fast vollzählig erschienenen Mitglieder willkommen. Kassenwart Schmandt erstattete die Jahresrechnung, die mit einem Ueberschuß abschloß. Insgesamt sind 101 Pferde und Fohlen versichert. Der bisherige Vorstand legte wegen vorgeschrittenen Alters sein Amt nieder. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender August G ö r- l a ch , Kassenwart Karl G ö r l a ch III., Schätzer Richard Weisel, Richard Lö.brich und Heinrich Eifer. Eine Aussprache über Pferdezucht beschloß
Die Bereitstellung eines Freiplahes für einen Feriengast ist praktische Mitarbeit bei der 3t$23.
die Versammlung. — Auch die Mil cha b satz- genossenschaft hielt ihre Generalversammlung ab. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Georg Schmandt erstattete Rechner Hermann Biehl den Geschäfts- urd den Kassenbericht. Die Genossenschaft zählt 91 Mitglieder. An die Milchzentrale Gießen wurden 477 368 Kilogramm Milch geliefert. Magermilch wurden 209 780 Kilogramm und Butter 1165 Kilogramm zurückgenommen. Der Durchschnittspreis dec Vollmilch betrug bei einem Fettgehalt von 3,4 v. H. 13,2 Pfennig. Als höchster Preis wurden bef 4,7 v. H. Fett 16,7 Pfennig und als niedrigster Preis bei 2,5 v. H. Fett 9,7 Pfennig ausbezahlt. Der Kassenbericht, der einen Ueberschuß aufwies, wurde gutgeheißen. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Vorstand und Aufsichtsrat blieben in ihrer bisherigen Zusammensetzung im Amt. Nach einer Aussprache über die Behandlung der Milch sowie über Molkeneiweiß als Futtermittel wurde die! Versammlung geschloßen.
[]] Ettingshausen, 16. März. Am korst- menden Freitag, 18. März, können Wilhelm Mohr II. und Frau Margarethe, geb. Keil, in voller Rüstigkeit und im Kreise von drei Kindern und fünf Enkelkindern das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Jubilar steht im 75., feine Lebensgefährtin im 69. Lebensjahr. Das Jubelpaar nimmt noch regsten Anteil an den großen Ereignissen unserer Zeit. Wir beglückwünschen zum Ehejubiläum!
Kreis Friedberg.
= Butzbach, 15. März. Im großen Saal des „Hessischen Hofes" fand die Mitgliederversammlung der Partei statt. Nach einigen Musikstücken der SA.-Kapelle und dem Gesang des Liedes „Volk ans Gewehr" sprach Ortsgruppenleiter Dr. Mörschel über die Bedeutung der Ereignisse in Oesterreich. Dann sprach Heinrich S ch l e y über nationalsozialistische Weltanschauung. Durch den Ortsgruppenleiter wurden dann geschäftliche Mitteilungen bekanntgegeben und eine Anzahl Mitgliedskarten und -bucher ausgehändigt.
Kreis Wehlar.
< W i ß m a r, 16. März. Die hiesige Schäfereigenossenschaft hielt eine Versammlung ab, in deren Mittelpunkt die Ehrung zweier langjähriger verdienter Züchter stand. Die Schafzüchter Heinrich Schwalm und Georg Ufer waren durch den Landesschafzuchtverband für fünfzigjährige Züchtertätigkeit mit einem Ehrendiplom und einem Geldgeschenk bedacht worden. Ortsbauernführer Wagner übermittelte im Auftrage des Verbandes den beiden Jubilaren diese Auszeichnungen. — Der Landwirt Hch. Speie r fiel in seiner Hofreite so unglücklich, daß er zwei Rippen brach und zur ärztlichen Behandlung in die Chirurgische Klinik zu Gießen gebracht werden mußte. — Die Holzhauerarbeiten in unserem Gemeindewald sind abgeschlossen. Die freigewordenen Arbeitskräfte haben bereits wieder anderweitige Beschäftigung gefunden.
* Niederkleen, 16. März. Hier wurde von der Untergruppe Niederkleen des Reichsluftschutzbundes ein Lehrgang durchgeführt. Die Lehrgangsteilnehmer wurden über alle Fragen des Luftschutzes unterrichtet. Zahlreiche praktische Uebungen ergänzten den Unterricht. Der Kursus schloß mit einem Kameradschaftsabend, bei dem die Lehrgangsteilnehmer für ihre künftigen Aufgaben innerhalb der Gemeinde verpflichtet wurden. Ein lehrreicher Film ergänzte das gesprochene Wort. Die Frauen und Mädchen, die an dem Lehrgang beteiligt waren, verfolgten die Vorträge mit großer Aufmerksamkeit und setzten sich bei den praktischen Uebungen eifrig ein.
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