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16.9.1938
 
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Kr. 2(7 (trftes Blatt

5rettag,(ö. September (958

188. Zahrgang

Siebener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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scheint nicht so.

Eger, 15. Sept. (DNB.) Auch am Donnerstag haben sich die schweren Unruhen, die im gesamten sudetendeutschen Gebiet durch die Verhängung des Ausnahmezustandes und die ungeheuerlichen tsche­chischen Terrormaßnahmen von Polizei und Mili­tär heroorgerufen worden sind, fortgesetzt. Die Stimmung ist bis zur Siedehitze gestiegen. Die Be­

völkerung greift in ihrer Verzweiflung zu den pri­mitivsten Waffen, um sich gegen den Terror, die zahlreichen Verhaftungen und die sinnlosen Schieße­reien, die nunmehr schon mehr weit über 30 Blut­opfer allein auf sudetendeutscher Seite gefordert haben, zur Wehr zu setzen. Schon Dienstag wurden die Marxisten aus der weiteren Umgebung i n E g e r

Unsere Aufnahme vom Mittwoch läßt bereits die drohende Stimmung in Eger erkennen. Man sieht tschechische Gendarmerie mit aufgepflanztem Bajonett vor einem zerstörten deutsches Geschäft. (Associated-Preß-M.)

Prag hofft wohl, daß das Reich in seiner Frie­densliebe auch diesmal keine Gegenmaßnahmen treffen werde, wobei man vielleicht auch auf unse­ren verständlichen Wunsch spekuliert, daß die deutsch­englische Aussprache keine Störung erfahren soll. Aber die Verantwortlichen in Prag sollen sich kei­nen trügerischen Erwartungen hingeben: ein so hinterlistiges Manöver wie das vorn 21. Mai, als man zur Provokation noch die Verleumdung hinzu­fügte und nach dem Ausbleiben der deutschen Gegenaktion von einer politischen Niederlage des Reiches sprach, wird diesmal bestimmt keinen Er­folg haben. Wir können den Tschechen mit aller Be­stimmtheit versichern, daß dies die allerletzte Warnung ist. Möge man sich an* der Moldau

der Rede des Führers erinnern, die er auf dem Schlußkongreß des Parteitages gehalten hat. Es heißt darin:Sie werden verstehen, meine Partei­genossen, daß eine Großmacht ein zweites Mal einen solchen niederträchtigen Uebergriff (wie die tschechische Mobilisation am 21. Mai. D. Schriftltg.) nicht hinnehmen kann ... Ich bin National­sozialist und als solcher gewohnt, gegen jeden An­griff sofort zurückzuschlagen. Ich weiß auch ganz ge­nau, daß durch Nachgiebigkeit ein so unversöhnlicher Feind, wie es das Tfchechentum ist, nicht versöhnt,

Wie die tschechischen Amtsstellen und der tschechi­sche Pöbel sich zu dem Gebot der Stunde verhalten, kann bei der Neuordnung der Dinge keine Rolle mehr spielen. Auch sie müssen sich den Forderungen des Rechtes, dtzr Menschlichkeit und der Zivilisation, sie müssen sich endlich auch vor den Grundsätzen der Demokratie Heugen, die sie einst so heuchlerisch zu ihrem politischen Prinzip erklärt haben. Es hat sich ia bereits gezeigt, daß im tschechischen Volke die Meinungen über das, was zu geschehen habe und was diesem Volke gut tut, durchaus verschieden sind. Die Brüchigkeit des auf einem öden und seelenlosen Zentralismus beruhenden Prager Regimes liegt nunmehr, da die staatliche Autorität ohye jeden äußeren Anstoß gleichsam automatisch verlorenge­gangen ist, vor aller Augen klar zutage. Während auf der einen Seite die Angehörigen der tschechischen Viel-Völker-Armee in Hellen Haufen desertieren, , bewaffnet man aus der anderen Seite den roten Mob und bedient sich der Hilfe des Untermenschen­tums, um das wankende Staatsgebäude zu stützen. Während man in Prag aus der einen Seite durch dummdreiste Lügenmanöver und Hetzfeldzüqe noch einmal versuchte, gegenüber der Weltöffentlichkeit die Schuld von sich auf die Sudetendeutschen abzuschie­ben, war man doch auf der anderen Seite schon so nahe dem Rande der Verzweiflung und.Ohnmacht, daß man den in diesem Stadium der Entwicklung besonders lächerlichen Versuch machte, sich noch ein­mal als einenwertvollen Verbündeten" für Frank­reich hinzustellen und den eigenen Volksgenossen einzureden, England, Sowjetrußland und Frankreich ständen mit ihrer kriegsbereiten Macht hinter den Prager Helden.

Doch was die tschechische Regierung gegenwärtig denkt und tut, ist nicht so wichtig wie das, was die verantwortlichen Staatsmänner der großen europäi­schen Kulturmächte beschließen. Der offene Brief, d?n Mussolini an Lord Runciman gerichtet bat wird wohl nicht allein den Demokraten des We­stens, sondern auch den tschechischen Heißspornen die Augen darüber geöffnet haben, wie man in den Hauptstädten Europas über die Verwirklichung völ­kischer Urrechte denkt. Da auch London und Paris in immer deutlicherer Weise gezeigt haben, daß sie dem Prinzip der freien S e l b st b e st i m m u n g die Bahn nicht versperren wollen, stand das bolsche- roifierte Prag im Augenblick der Berchtesaadener Unterredungen bereits allein auf weiter Flur.

zusammen gezogen, nach Pilsen befördert und dort ausgerüstet. Mittwochvormittag wurden sie in der Militärkaserne von Eger von Gendarmerie und Polizei vereidigt.

Gegen 18.30 Ühr sammelte sich dann eine große Horde bewaffneter und uniformierter Rote. Wehr - Männer der marxistischen P a r 1 e i g a r d e in der Bahnhofsgegend. Plötz­lich fielen in rascher Folge Gewehrschüsse. Zu gleicher Zeit rückten drei Tanks gegen die Haupt st elle der Sudetendeut- f ch e n Partei vor. Die Schießerei verstärkte sich, die Tore der Hauptstelle wurden m i t Handgranaten gesprengt, dann traten Maschinengewehre und die Geschütze der Tanks in Tätigkeit. Die Marxisten und Tsche­chen schossen wahllos auf jeden, der sich zeigte, Flüchtende wurden schonungslos niedergemacht. Zu der gleichen Zeit machten schwerbewaffnete Banden einen Feuerüberfall auf die Bezirks st elle der SDP., wobei der Be­zirksleiter hansmann niedergeschofsen wurde.

Bewaffnete Banden drangen in die Häuser ein, um Verhaftungen vorzunehmen und ihre Opfer niederzumachen. Das Schießen und Schreien wollte kein Ende nehmen. Dazwischen gellten tsche­chische Kanonen und Hornsignale. Immer wieder gellten Hilferufe. Mit ganz wenigen kurzen Unter­brechungen ging das so dis nach 22 Uhr. Dann trat einigermaßen Ruhe ein, wenn auch weiter Panzer­autos durch die Straßen fuhren und noch immer aus den Häusern Leute geholt wurden. Die Hotels Victoria und Welzl, die Sitze der Hauptstelle der SDP., bieten einen trostlosen Anblick. Das Mauer-

Wir wollen heim ins Reich!

Proklamation Konrad Henleins an die ganze Welt.

Eger, 15. Sept. (DRV.) Der Führer der Sudetendeutschen Parte!, Konrad Henlein, erläßt an das Sudetendeutschtum, an das deutsche Volk und die gesamte Welt folgende Proklamation:

Meine Volksgenossen!

Als Träger Eures Vertrauens und im Bewußtsein meiner Verantwortung stelle ich vor der gesamten Weltöffentlichkeit fest, daß mit dem Einsatz von Maschinen­gewehren, Panzerwagen und Tanks gegen das wehrlose Sudetendeutschtum das Unterdrückungssystem des tschechischen Volkes feinen Höhe­punkt erreicht. Dadurch hat das tschechische Volk aller Welt vor Augen geführt, daß ein Zusammenleben mit ihm in einem Staate endgültig unmöglich geworden ist. Die Erfahrungen einer 20jährigen Gewaltherrschaft und vor allem die schweren Vlutopfer der letzten Tage verpflichten mich, zu erklären:

l. 3m Fahre 1919 wurden wir bei Vorenthaltung des uns feierlichft zugesicherten Rechtes auf Selbstbestimmung gegen unseren Willen in den tschechischen Staat gezwungen. f

2. Ohne jemals auf das Selbstbestimmungsrecht verzichtet zu haben, haben wir unter schwersten Opfern alles versucht, im tschechischen Staat unser Dasein zu sichern.

3. Alle Bemühungen, das tschechische Volk und seine Verantwortungsträger zu einem ehrlichen und gerechten Ausgleich zu bewegen, find tm ihrem unversöhnlichen Vernichtungswillen gescheitert.

3n dieser Stunde sudetendeutscher Rot trete ich vor Euch, das deutsche Volk und die gesamte zivilisierte Welt und erkläre:

Wir wollen als freie deutsche Menschen leben! Wir wollen wieder Friede und Arbeit in unserer Heimat! Wir wollen heim ins Reich!

Gott segne uns und unseren gerechten Kampf!

Heim ins Reich!

-Der Zerfall des tschecho-slowakischen Staates, seiner Organe, seiner Einrichtungen und feiner Re­gierung hat begonnen. Nach der großen Rede von Nürnberg, erst recht aber nach den chaotischen und blutigen Vorgängen der letzten Tage in Böhmen gibt es nur noch eine Meinung in der Welt: dem Selbstbestimmungswillen des sude­tendeutschen Volkes muß sein Recht werden! lieber diesem Chor der friedenfordern­den Stimmen hinaus tönte aus dem Munde Kon­rad Henleins der millionenfache Ruf feiner Volksgenossen: Wirwollen heim insReich! Die Tschechen nicht nur, sondern alle Menschen guten Willens, denen die Erhaltung des Friedens am Herzen liegt, waren und sind damit vor eine Entscheidung gestellt, die sich nun auf keine Weise mehr umgehen läßt. Die europäische Landkarte, die einst von den Zufallssiegern des Großen Krieges in Versailles verunstaltet wurde, ist r e i f z u r R e * oifion.

sondern nur noch mehr zur Ueberheblichkeit gereizt wird." Man müßte annehmen, daß diese Worte auch in Prag verstanden worden wären. Aber dem ....... H. Ev.

Deutschland duldet keinen zweiten 2^. Mai

Erneut militärische Vorbereitungen in der Tschecho-Glowakei. Prag spielt mit dem Feuer.

Konrad Henlein.

Mrd und Terror in Eger.

Oer tschechische Mob wütet mit Gendarmerie und Militär hemmungslos gegen alles Deutsche.

Karlsbad, 15. Sept. (DNB) Die Ein­ziehung von Reservisten in der Tschecho- Slowakei hat solche Formen angenommen, daß in vielen Betrieben schon mehr als die Hälfte des Personals zum Heeresdienst eingezogen worden ist. Die Einziehungen erstrecken sich auf das gesamte tschecho-slowakische Staats­gebiet und auf sämtliche Jahrgänge von 18 9 4 ab. Die Kasernen reichen trotz engster Belegung bei weitem nicht mehr aus, und so sind für zahlreiche Truppen Turnhallen usw. re­quiriert worden, ferner auch z. T. die Schu­len. Die Straßen im ganzen Gebiet sind verstopft durch lange motorisierte Truppenteile, unter denen man besonders zahlreich Panzerwagen bemerkt.

3n den unmittelbaren Grenzgebieten herrscht außerordentlich lebhaftes Mliitarifches Treiben in den ausgebauten Stellungen, in die insbesondere zahlreiche Munition s- transporte geleitet werden. Fast alle Brücken und wichtigen Straßenkreuzungen sind wieder wie am 21. Mai militärisch beseht. Es finden überall Passanten- und Wagenkontrollen statt. Fast alle Lastwagen, Omnibusse sowie zahlreiche Personenwagen und Motorräder sind für den Heeresdienst beschlagnahmt worden.

Jrn Gebiet Rumburg, Teplitz, Mährisch-Ostrau und Warnsdorf sind viele Straßen durch spa­nische Reiter und querge ft eilte W a - g e ft gesperrt und gesichert. Sappeure sind dabei, die Straßen aufzureißen und die Spreng­kammern an den Brücken zu laden. Aus dem Bahn­hof Neuhütte-Lichtenwald an der Strecke Rumburg- Leipa wurden am Mittwochabend zwei Güter- Züge mit Tanks und Kampfwagen ent­laden. Die Schöder-Stellung, von der aus man etijen beherrschenden Einblick in deutsches Gebiet hat, ist durch zahlreiche Truppenteile besetzt wor­den. Für den Derpflegungs- und Mumtionstrans- port wurden auch zahlreiche Wagen und Gespanne sudetendeutscher Bauern requirier? Die Fami­lien der tschechischen Beamten und Grenzler sind zum größten Teil ins Landesinnere abtransportiert worden. Lehrer und Beamte wurden bewaffnet und der Gendarmerie zugeteilt. So find z. B. die Steuer­ämter und Gerichte in zahlreichen Orten geschlossen, weil von den Beamten niemand mehr anwesend ist. In der kleinen Grenzstadt Groslitz befinden sich 400 Mann Militär, 300 Gendarmen und etwa 300 bewaffnete Bahn- und Postbeamte! Am Marktplatz standen zwei Tanks und 15 große Militäi astkraft- wagen. Panzerwagen durchfuhren Silberbach und standen dann vor Schwaderbach. Die Grenzorte' Schwaderbach und Markhausen, die man von reichsdeutscher Seite einsehen kann, gleichen ausgestorbenen Orten. Die Ordner der SDP., die bisher für Ruhe und Ordnung gesorgt hatten, folg­ten ihren geflüchteten Angehörigen über die Grenze. In die Sperrmauer der Talsperre von Aussig sind Sprengkapseln eingesetzt worden. Da die Talsperre durch die schweren Regenfälle der letzten Zeit voll­ständig gefüllt ist, würde eine Sprengung der Xab sperre nicht nur für das sudetendeutsche, sondern auch für das sächsische Elbegebiet die verhängnis­vollsten Folgen haben.

Den Bürgermeistern aller Orte wurden die Mobilisierungsplakate zugesandt, jedoch die Weisung gegeben, sie aus außen­politischen Gründen vorläufig nicht aus- z u h ä n g e n. Auch zahlreiche sudetendeutsche Bürgermeister haben diese Plakate erhalten. Die angeordneten Maßnahmen dagegen ähneln de­nen, die am 21. Mai getroffen waren.

Prag isi gewarnt.

Während der tschecho-slowakische Staat innerlich zusammenbricht, während seine Wirtschaft und seine Finanzen der Katastrophe entgegentreiben, während an allen Ecken und Enden die Völker dieses Staa­tes immer lauter die Forderung nach nationaler Eigenständigkeit erheben, glauben scheinbar die tschechischen Machchaber und Militärgewaltigen noch, dieses zusammenbröckelnde Etwas, das sie ihren Staat nen-nen, durch bewaffnete Aktionen, durch die Entfesselung aller brutalen Instinkte ihrer uniformierten Horden erhalten zu können. Viel­leicht glauben sie sogar, das Experiment vom 21. M a i mit Erfolg zu wiederholen. Anders als eine notdürftig verschleierte Mobilmachung kann man jene Maßnahmen kaum noch bezeichnen, die von den tschechischen Kommandostellen während der letzten vierundzwanzig Stunden in überstürzter Eile getroffen wurden. Reservisten-Einziehungen im ge­samten Staatsgebiet, massenhafte Truppenbewegun­gen in Richtung der Grenzgebiete, Munitionsstape­lungen und -transporte in den sudetendeutschen Be­zirken, Beschlagnahme -aller greifbaren Beförde­rungsmittel, Anlage von Sprengvorrichtungen an Straßen, Brücken und Talsperren, Flucht der tsche­chischen Zivilpersonen aus den Grenzbezirken, er­neute Beschießung der sudetendeutschen Dörfer und Städte, Feuerüberfälle und Mordtaten das alles läßt nur den einen Schluß zu, daß man in Prag wiederum planmäßig die Entfesselung des Krieges vorbereitet. Die Aehnlichkeit der Vorgänge mit dem 21. Mai ist zu überzeugend.