Ausgabe 
16.7.1938
 
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Mannschaften zusam- I Emser Regatta international besetzt.

Ämb^ehn«" Zur international besetzten ^erregatto in $ a b

l nisterpräsident Generalfeldmarschall Göring.

Wirffchast

-heimische Turner für Breslau startbereit

Aias bietet nun eine Ruder-Regatta dem Laien?

Die fterne Schönheit hatte schon lange die Ohren Rembrand erwiderte nichts. Er tauchte einen gespitzt, als sie aber das hörte, fühlte sie sich oer- Pinsel in weiße Farbe undi malte innerhalb'wemger raten und verlassen und das Herz brach ihr. Motor- Minuten einen zarten Spitzenschleier über das Bild, defekt nennt man das bei ihren Geschlechtsgenossen, der so täuschend wirkte, daß sich keiner der beeren» Sie blieb mitten auf der Straße stehen und alles lüsternen Spatzen mehr sehen ließ. Der Maler be»

Zureden nützte nichts. I

Der Fahrer leuchtete mit der Taschenlampe den»

Oie Ferne Schönheit.

Don Helene Ehristatter.

Rur der Erste erhält im Rudersport einen Preis! Und zwar nicht die Mannschaft, sondern der Her­ein. Die Mannschaft ist im Rudersport alles, der einzelne nichts.

nen Rennen gewonnen hat. Senior ist, wer in einem unbeschränkten Rennen einer Hauptregatta gesiegt hat oder wer beim Deutschen Meisterschafts-

Der Aktienmarkt erfuhr zu den ersten No» tierungen bei ziemlich kleinen Umsätzen durchschnitt­liche Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H., die sich im Verlaufe teilweise um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. aus­dehnten. Am stärksten gedrückt waren AEG. mit 112,75 bis 111,50 (113,75), ferner büßten Adler- werke Kleyer 1,25 v. H. auf 111,25 und Deutsche Linoleum 1,25 v. H. auf 154,75 ein. Montanaktien ermäßigten sich bis 0,75 v. H., Buderus 114,25 (115), Hoesch 108,90 (109,75), Verein. Stahl 104,50 (104,90), Mannesmann nahezu behauptet mit 108,65 (108,75). Von chemischen Werten fielen JG.-Farben auf 151,40 bis 151 (152) und Scheideanstalt au 220 (220,50). Im einzelnen setzten u. a. Rhemmetall 0,65, RWE. 0,75, Westdeutsche Kaufhof 0,75 und Zellstoffaktien bis 0,50 v. H. schwächer ein, hingegen konnten sich Cement Heidelberg mit 153,50 und BMW. bei zeitweise etwas mehr Geschäft mit

kannte sich reumütig als geschlagen.

Bernd Brennecke. ,

t all-Mannschaft mit zehn Gemeldeten sowie Itoturnern und Turnerinnen zusammen. K.

alge zunickbleibg ies Leides bis p ine Schmach ui erspart, unter b letzten Soldate-! mdernrwert blit hen, die noch rc Glanz und Rch

er wie ein k ^nuar des Jahres, in dem die Wettfahrt statt- _--r- ----- - - -

im In- und Auslande noch keine vier offe-'Plätzen der Zuschauer, beginnt derEndspurt

ia dachte er nrä jIT Männerturnverein wird mit insgesamt etwa Monaten sein ie! ; odeteiligten zum Turn- und Sportfest nach

surchtbare ie ifrelau fahren. Don diesen 30 Turnern bzw. Tur- lte. Am 26. Ap utrhnen werden 17 aktiv sein. Die Wettkcvmpf-Ab- r 1918 befikst jtzlling für Breslau setzt sich aus einer Basket- lie nach Jet: - - r ' r' m1

chaffen. Bis e

Als Schülerin?" fragte ein wenig ungelenk der junge Gelehrte, der galant fein wollte. Sie lachte ihn aus darob. Ihr Lachen klang herzerfrischend. Richt alle Lehrerinnen konnten so hübsch lachen, dachte der Fahrer, und hatten dabei so ein liebes Frauengesicht mit warmen Augen.

Man unterhielt sich. Der junge Geoaraph erläu­terte die Gegend, wußte von Wasserscheiden und Gesteinsschichtungen zu erzählen, von Ueberresten ehemaliger Vergletscherung und von Hochmooren, die durch starke Luftfeuchtigkeit entstanden waren. Sie hörte aufmerksam zu, tat kluge Fragen. Die Ferne Schönheit lief auf drei Zylindern, 5er Fah­rer bemerkte es nicht. Sie knirschte mit dem Hinter­rad, dessen Mutterschrauben ausgeleiert waren, er hörte nur das klingende Lachen seiner Gefährtin.

In Bühl brauste gerade der Zug ein. ,Lch fahre Sie bis nach Karlsruhe", sagte er schnell.

Ja? Das ist fein." Aber sie errötete ein wenig dabei.

Die Ferne Schönheit brummte eifersüchtig und begann zu trödeln.Da ist wieder die Düse ver­stopft", sagte der Fahrer ärgerlich. Das Junge Mädchen meinte, man hätte ja Zeit, und lächelte heimlich verträumt vor sich hin.

An einer Tankstelle wurde der Schaden behoben. Er hätte es ganz gut selbst machen können, aber aus einem dunklen Gefühl heraus scheute er sich selbst durchzublasen, der Mund roch dann gleich so nach Benzin. Hm ...

Run flitzte man wieder dahin. Der Frühlings- abend mit herrlichem Himmelsgold und einem Ru- bingefunkel hinter blühenden Obstbäumen, fand sie am Ausgang des Gebirges. Es wurde dämmerig, es dunkelte. Die Stadt breitete ein helles Lichter­band vor ihnen aus. Da wurden sie schweigsam. Der linke Lichtkegel suchte pflichtgemäß die Straße ab, der rechte tat nichts. Die Ferne Schönheit war sichtlich verstimmt. Und plötzlich neigte sich Kopf zu Kopf. Lippe zu Lippe und der Mann meinte, das sei die schönste Fahrt feines Lebens gewesen, und ob sie nicht auch fernerhin so zu zweien fahren i wollten. Sie erwiderte seinen Kuß und gab zu, i daß er ein guter Kamerad sei, und daß sie es mit ihm versuchen wollte.

fragte der Maler spöttisch.

Rembrand erwiderte nichts. Er tauchte einen

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Ruderregatta als Mnnschafiskamps

31.Huber<Regüffa in Gießen.

Sie Ferne Schönheit ist schon alt und strapaziert, ji- oon einer unverwüstlichen Konstitution. Was ? sie nicht schon alles mitgemacht! Regen, Hitze, sl st und das Spielen der Kinder in ihren Ein- IMben kann sie vertragen, wie sie ja überhaupt kinderlieb ist. Roch nie hat sie gestreikt, wenn ^-n der Klappe und auf dem Ehrenfitz von fünf rtfn wimmelte. Wenn sie aber einen kritischen ^toager, der unehrerbiettge Aeußerungen über ^ ehrwürdiges Alter getan hat, zu einem sehr Ewigen Anschlußzug fahren soll. Dann rächt sie * stellt sich tot, will nicht anspringen, lacht ihn ^lmlich aus, daß alles schütter!. Sobald aber der Wirer hofft, daß der tote Punkt nun überwunden

lie Ferne Schönheit hatte ihren Namen daher, dch eine Freundin meines Sohnes erklärte, daß sie eijintüd) nur noch von Ferne schön sei.

Ins kränkte ihn ein bißchen, denn er liebte sie fnir wenn er auch selber einsah, daß der Aus- f r. ch wahr war, aber er wollle es doch nicht Iflsben. Sie ging immer grün gekleidet, vermut- lh weil ihr das am besten stand, aber ihr Aeuße- iis hätte wirklich ein bißchen gepflegter sein dür­ft Ich fühlte mich sozusagen als Schwiegermutter uti war, wie alle Schwiegermütter, etwas kritisch t{?n sie, wenn ich auch ihre großen Vorzüge nicht üi'annte. Aber Kritik an der Femen Schönheit Äm der Besitzer übel, deshalb sagte ich nichts 'nüber, daß die Ferne Schönheit mit den Jahren toas bockig geworden war, schwer in Gang zu Wugen und auch sonst sich üble Gewohnheiten des ikrs zulegte.

fta, die Feme Schönheit ... sie läuft nämlich auf ( Gummirädern, von denen zwei sogar neu sind.

ich das noch nicht gesagt? Sie hat em klei- !6 Verdeck, das einmal vor Regen schützte, als 5 noch jung war, und hinten eine Klappe, die jp ganze wuselnde Kinderschar faßt, während der ^enolatz für alte Damen vorn beim Chauffeur J' Was mich zwingt, im Geist immer mit zu tuffieren, jedes dumme Huhn, das den Weg ftuzt, zu beobachten und gegen unvorsichtige M fahrer die Faust zu ballen. Beinahe bilde ich ein, ich könnte schon selbst fahren. Ich beachte je Warnungstafeln, entgegenkommende Heuwagen, E mich aber. Den Fahrer auf dergleichen auf» 5e8fam zu machen, weil das unbeliebt ist.

rudern gestartet hat.

Die vorgenannten Mannschaftsklassen gelten für alle Boots-Typen. Wie verläuft nun die Regatta? Wenik der Tag gekommen ist, wehen die Flaggen am Regatta-Platz. Die Meldungen find zehn Tage vorher abgegeben. Die Rennboote sind rechtzeitig eingetroffen und liegen auf ihren Plätzen. Buntes Gewimmel von Ruderern, Zuschauern, Obmännern und Kritikastern. Plötzlich ertönt die Glocke: ein Achterrennen wird abgeläutet. Die Daran beteiligten Mannschaften heben ihr Boot (20 Meter lang und nur 60 Zentimeter breit) über die Köpfe vorsichtig ins Wasser. Noch einmal wird jedes Ruder, jeder Fußriemen und jede Steuerleine geprüft. Dann geht es bei langsamem Ruderschlage (um nicht vor­her zu ermüden) hinaus zum Start.

Plötzlich ein wildes Toben: 40 oder mehr Ruder peitschen zugleich Das Wasser: Die Boote sind ge­startet! Und nun entwickelt sich auf Der 2000-Meter- Strecke ein spannender Kamps. Ein herrlicher An­blick, wenn das Feld geschlossen herankommt. We­nige hundert Meter vor Dem Ziele, gerade vor den ' Dläken der Zuschauer, beginnt derEndspurt".

146,50 behaupten.

Am Rentenmarkt zeigte sich teilweise eben­falls größeres Angebot, besonders Reichsschatzan- roeifungen und verschiedene Industrie-Obligationen sowie einige im Freiverkehr gehandelte Papiere wurden gegeben. Kommunal-Umschuldung verloren 15 Pf. auf 95,50. Von amtlich notierten Werten er­holten sich Reichsanleihe-Altbesitz auf 131,10 (130,90) und Reichsbahn-VA. auf 124,25 (124,13), sowie De- kosama I auf 139 (138,75). Für Dekosama III er­höhte sich die Schätzung auf 112 bis 113 (l. K. 108,13). Neu eingefuhrt wurden 4,50proz. Reichs­schatzanweisungen von 1938, Folge II, zum Emi - sionspreis von 98,75 v. H. Am Pfandbriefmarkt war die Lage ausgeglichen, Liquidationswerte gin­gen jedoch teilweise bis 0,25 v. H. zurück. Stadtan- lechen lagen wenig verändert, auch Industrie-Obli­gationen tarnen ziemlich unverändert zur Notiz.

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Hal­tung schwächer, was aber in den Kursen mangels Umsätzen nur vereinzelt zum Ausdruck kam. IG.- Farben 150,25 nach 151,40, Rheinstahl 140 nach 140,75, Hoesch 108,50 nach 108,90. Die später no-

Jhr schönstes und letztes Erlebnis aber haben sie im Schwarzwald miteinander gehabt. Sie kamen gerade von der Hornisgrinde und fuhren langsam am Murnrnelsee vorbei, um die dort badenden Nixen zu beobachten (sie trugen bunte Anzüge mit tiefem Rückenausschnitt) als sie vor sich auf dem Weg ein schlankes Mädchen mit einem Köfferchen sahen. Es rannte aus Leibeskräften und es war deutlich zu merken, daß es zu irgend einer Eisen­bahnstatton wollte. Aber Die Ferne Schönheit hatte sie natürlich, kaum gesehen, auch schon eingeholt. Sie ließ ein kleines, aufmunternDes Tuten los, was mit einem Beifeitetreten und einem bittenden Blick erwidert wurde. Das Auto hielt wie von selbst und eine einladende Bewegung Des Fahrers ließ das hübsche Fräulein sein Köfferchen hinemreichen und dann selbst auf den Ehrenplatz der alten

Frankfurt a. M., 15. Juli. Die Anlieferung gen von Himbeeren, Johannisbeeren und Stachel- beeren, die weit unter dem Ertrag des Vorjahres liegen, waren ausreichend, Dagegen hielten sich die Zufuhren von Heidelbeeren, Kirschen und Pfirsichen werter in sehr engen Grenzen und decken bei wei­tem nicht den Bedarf. Bei festen Preisen verlief bas Geschäft lebhaft.

Die letzten Regenfälle haben Das Wachstum Der Gemüsefelder stark gefördert, so daß das Angebot durchweg gut war. Besonders Bohnen, Karotten, Gurken, Kopftalat, Tomaten und Wirsing sowie Blumenkohl lagen reichlich und preiswert vor. Trotzdem nahm das Geschäft einen meist schleppen- den Verlauf, und die Preise gingen in Den meisten Fällen etwas zurück.

Frankfurter Pferdemarkt, vorbericht.

Beim Frankfurter Pferdemarkt am 19. Juli wird die durchschnittliche Zufuhr von 200 Pferden über­schritten werden. Importierte belgische und unga­rische Tiere werden weniger vertreten sein. Hin­gegen werden Ermländer, rheinische und nord­deutsche Pferde in guter Beschaffenheit zum Ver­kauf gelangen; auch Mittelpferde und ältere Arbeits­pferde werden gehandelt. In Schlachtpferden war beim letzten Markt der Auftrieb nicht der Nach- frage entsprechend, man erwartet Diesmal eine stärkere Zufuhr.

Noch einmal reißen sich die ! men, kein Schlag Darf verschenkt Krebs" gefangen werden, es geht um die Zehntel­sekunde. Plötzlich wieder ein Glockenzeichen: Mit kaum sichtbarem Vorsprung hat der Sieger das Ziel passiert. Die Lautsprecher geben die genauen Zahlen des Rennens bekannt. Die Spannung, Die über allen gelegen hat, läßt nach. Musik ertönt. Das nächste Rennen beginnt.

tierten Werte lagen durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. unter gestern, Metallgesellschaft2 v. H. auf 127,50. Licht und Kraft 4 v. H. auf 136. Groh- bankaktien bröckelten weiter ab, auch sonst stellten ich die Kurse am Einheitsmarkt vorwiegend niedri­ger.

Im Freiverkehr wurden u. a. genannt: Rastatter Waggon 52 (53), Growag 86 (87), Elsäss. Bad. Wolle 78 (78 bis 80), Franks. Maschinen 158 (160), Großalmerode Ton 99 (101,50), Ufa unv. 75. Tagesgell) unv. 2,50 v. H.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse nahm auf allen Gebieten einen ruhigen Verlauf. Es zeigte sich weder weiteres An- gebot, noch bestand auf Dem ermäßigten StanD irgendwelches Interesse von außen her. Infolge- Dessen bewegten sich Die wenigen Umsätze in sehr engen Grenzen, unD die Mehrzahl der Kurse stellten nominelle Feststellungen dar, wobei in Anpassung an Den Berliner Schluß noch leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Etwas mehr ermäßigt waren Bemberg mit 133,25 (134,50), ferner gaben Scheide­anstalt auf 219 (220), MAN. auf 126,50 (127,50), Gesftirel auf 132,25 (133) und Rheinmetall auf 128,25 (128,65) nach. Von Bergwerkswerten bröckel­ten Mannesmann auf 108 (108,25), Hoesch auf 108,50 (108,90) und Verein. Stahl und Deutsche Erdöl um je 0,50 v. H. ab auf 104 bzw. 127. Knapp gehalten lagen außerdem IG.-Farben mit 150 (150,25), Metallgesellschaft mit 127 (127,50), Licht und Kraft mit 135,50 (136), Goldschmidt mit 132 (132,25) und Junghans mit 111 (111,40), sowie Reichsbank mit 192,75 (193). Adlerwerke Kleyer zogen bei kleinem Umsatz auf 111,50 (111,25) an. Großbankaktien kamen unverändert zur Notiz. In Renten kamen kaum Abschlüsse zustande, nur Kam- munal-Umschuldung im Freiverkehr wurden mit unv. 95,50 gehandelt. Farben-Bonds waren zu unv. 123 und Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. niedriger mit 124,13 gefragt.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Damen springen.

Glück muß man haben", lachte sie und strich sich die dunklen Locken aus dem heißen Gesicht.Ich habe den Autobus nach Bühl verfehlt", erzählte sie, und das ist schlimm, denn das ist der letzte Zug und morgen früh muß ich wieder in Karlsruhe in Der Schule sein."

Ems am Sonntag, 24. Juli, haben 20 Vereine ins­gesamt 59 Boote mit 327 RuDerern aemeldet. Der internationale Einschlag Der Veranstaltung mirD Durch Die Mannschaften von Trinity College OxforD unD De Hoop AmsterDam gewahrt. Die Briten haben für Den Großen Vierer unD den Großen Achter ge­meldet, während die Holländer den Jungmann- und den Junior-Achter bestreiten werden. Im Ersten Se­nior-Vierer m. St. bewerben sich Kölner CsW., Mainzer RV., RG. Ruhrort, Trinity College Oxford und Germania Köln um den Ehrenpreis von Mi-

Motor ab und tat so, als ob er etwas davon ver- stünde. Er Drehte an Schrauben und maß das Benzin. Das Mädchen kuschelte sich auf seinem Sitz zusammen und genoß Das Schauspiel.

Einmal muß auch Der beste Wagen sterben , sagte er traurig.Er hat mir lange treu gedient."

Jetzt hast Du Dafür mich", sagte das Fräulein unD stieg aus. Er nahm Das Köfferchen und Arm in Arm manDerten sie in Die StaDt hinein. Am Straßenrand aber lag tot und dunkel Die Ferne Schönheit.

Sie kam zum Verschrotten. Doch ist sie unver­gessen, selbst im lebendigen jungen Liebesglück, und wenn ein graugrünes Auto mit Klappe vorbeisaust, sagt er wehmütig:Gerade wie meine Ferne Schön- heit."

Erzeugerpreise für Heu.

Fwd. Als Ergänzung zu Der Anordnung Der Hauptversammlung Der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft vom 1. Juli dieses Jahres erscheint im neuen NNDBl. eine Bekanntmachung vom 11. Juli dieses Jahres betr. Verkaufspreise Der Erzeuger für Heu. Für Wiesenheu sind je nach Beschaffenheit und Besatz Drei verschiedene Preise von 5,40, 6,40 und 7,20 RM. festgesetzt. Für Timotheeheu, Luzerne, Esparsette und Seradella betragen die Erzeugerpreise je nach Qualität 8,00 bzw. 8,60 RM., während Kleeheu je nach Be­schaffenheit einen Erzeugerpreis von 7,60 bzw. 8,00 RM. erhalten hat. Die vorstehenden Verkaufs­preise Der Erzeuger gelten als Höchstpreise, Die nicht überschritten roerDen Dürfen. Die festgesetzten Höchst­preise gelten für alle Verträge, Die hinsichtlich Der Lieferung im Zeitpunkt Der Verkündung noch nicht erfüllt sind.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 15. Juli. Die bekannten Abgaben aus nichtarischen Kreisen in Verbindung mit einigen Geldbeschaffungsverkäufen der Indu­strie losten an der heutigen Börse wieder eine schwä­chere Tendenz aus. Dem herauskommenden Ange­bot standen Anlagekäufe nur ganz vereinzelt und nur schwache Aufnahmelust gegenüber.

Strack bestreitet einen volkstümlichen Dreikampf. Für den Zehnkampf Der Männer starten Gg. Schwan, Karl Kraft unD H. Haa s; für Den Neunkampf der Männer, Klasse 3c, hat Der betagte Vereinsführer Müller Meldung abgegeben. Er wird sich an einem Neunkampf seiner Altersklasse beteiligen. Für Den Dreikampf Der Frauen startet mit guten Aussichten Erika Rahmig. Voraussicht­lich wird Margret Seim beim Zehnkampf mit im Wettbewerb liegen. Die Teilnehmer Des Männer­turnvereins werden auch bei Den Massenfreiübun­gen Der Frauen und Männer Mitwirken.

Auch Turnverein Wieseck stark vertreten.

Die Arbeit Des Turnvereins Wieseck ist nun ganz aus Breslau eingestellt. Zehn KameraDen werDen beim Deutschen Turn- und Sportfest aktiv beteiligt fein. Es wurde zu folgenden Wettkämpfen ge- melDet: Zwölfkampf Deutsche Meisterschaft, Klasse I ( Schöffmann und Wolf Kreiling); Zehn­kampf Unterstufe, Klasse I (Frey, Jäger, S e n g ft a f e) ; Zwölfkampf im Geräteturnen, Klasse I (Bettin ) ; Zwölfkampf der Aelteren, Klasse II (Otto Kreiling); Neunkampf Der Aelteren, Klasse Illa (Römer). Außerdem stellt der Verein zwei Kampfrichter (Daupert und Heller). Bei den Pflichtvorführungen der Ver­eine, die einen Einblick in Die Dereinsarbeit geben sollen, wird eine Riege von 12 Turnern, unter Der Leitung von Männerturnwart Bettin, Hebungen im Bodenturnen vorführen. SelbstverstänDlich beteiligen sich Die Wiesecker Turner auch an Den allgemeinen Vorführungen Der Körperschule unD Der Kugel­gymnastik. Insgesamt werden 30 Kameraden Des Turnvereins Wieseck die Reise nach Brelau antreten.

sei und bereits rückwärts schielt, um heil auf Die Straße zu kommen, schweigt sie wieDer eiskalt, hat nie gelacht unD Denkt nicht Daran, Den heimi­schen Hof zu verlassen.

Aber wie gesagt. Das tut sie nur bei hochmütigen Gästen, bei bescheidenen und dankbaren leuchtet sie vor Diensteifrigkeit, und selbst wenn sie eine Strecke einmal nur auf drei Zylindern fährt, tut sie, was sie kann, um rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein. Dazu ist sie sehr sparsam erzogen und nimmt mit wenig Nahrung vorlieb.

Und, wie ist die Ehe mit Der Fernen Schön­heit glücklich gewesen. Sie hat ihn, er ist Geograph, auf Nordlandreisen begleitet, sie ist unverdrossen über den Julierpaß im tiefen Schnee gefahren. Sie hat in Chur Panne gehabt und d,ie Devisen mangelten zur Reparatur, sie ist in Italien^ herurn- gegonbelt, in Ostpreußen und Polen, im Schwarz­wald und an Der Nordsee. Nie hat sie ihn im Stich gelassen, und als es einmal an der Oppen­heimer Fähre ausländischen protzigen Wagen ge­zeigt werden mußte, was ein deutsches Fabrikat ist. Da verstand sie sofort die Gefühle ihres Freun­des und brauste an den schwarzlackierten Herrn vorbei mit höhnischem Getute... Nachher knallte sie zwar mit Fehlzündung, aber das tat sie aus liebermut und Siegerfreude.

Kunterbunt.

Lehrer:Kann mir eines von euch sagen, welches der kleinste Wald in Deutschland ist?"

Fritz:Ich weiß es, Herr Lehrer es ist der Odenwald!"

Lehrer:Nanu, wie kommst du Denn daraus?

Fritz:Na, wir fingen doch immer: Es steht ein Baum im Odenwald!" *

Ein ausländischer Offizier bot Kardinal Richelieu seine Kriegsdienste an. Unverblümt gab er zu er­nennen, daß er es nur wegen des Geldes tue.Wir Franzosen kämpfen eigentlich nur für unsere Ehre", entgegnet der Kardinal im hochtrabenden Ton, woraus Der Offizier ihm, unbefangen lächelnD zur Antwort gab:Jeder ficht eben für das, was er am nötigsten hat!"

Von Rembrand wird erzählt, daß er eines Tages von einem ehrgeizigen Maler zum Wettstreit auf» gefordert wurde. Im Atelier des Malers, nahe am Fenster, stand ein Bild, auf dem eine Weintraube so lebensecht Dargestellt war, daß fortgesetzt einige Spatzen vom Hausfirst hinzuflogen, um Daran zu picken. ,

Kann Eure Kunst etwas Aehnliches bieten?

H f,M< [L, Des letzten Kaisers . .

uberenTjtit ' j- und feiner Familie ist ausgelöscht. Noch in Der werDen Die Leichen nach einem in Der Nähe letzt im Stiert, verfallenen Schacht gebracht, mit Benzin -Glossen unD verbrannt. So enDigte ein Geschlecht, 1 ist ! )rei JahrhunDerte über RußlanD regiert unD >nnt nl tyitl unD schlechte Herrscher hervorgebracht hatte. Den» ?Lman auch sagen, Daß unter Der Regierung Ni- II. manche Grausamkeit begangen morDen fr sie mürben tausenD-, ja millionenfach m Den ties n ?Us ki ^iten gestellt Durch Die Ströme von Blut, Die itU r* N unter Der JuDenherrschaft Des Bolschewismus ^?Wnpnb-

An der Bremse hängt dein Leben!

For Der Fahrt: Kontrolliere Die Bremsanlage, »ei Beginn: Probiere Die Bremse!

Whrend Der Fahrt: Fahre so vorsichttg, daß du

V. 1846 Giehen mit 28 Teilnehmern.

Gütern abenD wurde hn kleinen Rahmen des h nickte -'urnvereins 1 846 die Teilnahme am Deut- ) w m, iien Turn- und Sportfest in Breslau besprochen, schweb» Verein entsendet zu dieser großen Heerschau

mAn ®Urk iir deutschen Leibesübung eine Expedition von io iS Teilnehmern. Don diesen 28 sind 18 aktiv an Den AM Qnbert eUämpfen beteiligt. An Den Mehrkämpfen Der ihp6 er = irrer beteiligen sich Die Turner Reuter, Gut- etn Slutboi Mtz Müller, L. Herbert, Hamel, Vogt . ^chEmel. AußerDem beteiligen sich Die Tur- lAQ9eMatmoi ri!rijnßn Frl. Schmieder, Ziegler, Hauck für Frau Emmerich an Den Mehrkämpfen Der a°.erW ener: «[gerinnen. An Den volkstümlichen Wettkämpfen e Rußland unter MMichel und Arzb ächer beteiligt. Ferner iriri der Turnverein 1846 durch Ludwig (3er- ii ^72 Halb und Frau Drewes in den Fechtwettbe- 9t. 67 I vertreten. Der bewährte Faustballspieler ln Nr.3170 IHHnger wird für eine Mannschaft voraus- I Mch Ems Der Turm in der Schlacht fein. Als IR8,L' 1 lMpftichter sind Sauer bei Den Schwimmwett- i-ewrben und voraussichtlich Oberturnwart Erb ich glaube,men* in'?n turnerischen Wettbewerben beteiligt. Hoffent- 5 letzte Band zen ] i gelingt es Den Turnern unD Turnerinnen des rgangenljeit w Jains, unsere Stadt würdig zu vertreten.

nh t,tIe bl' NTV. Gietzen mit 17 Aktiven dabei.

aus dem Hause Roma- Die Bremse so wenig wie möglich notwendig hast!

" ' Von diesem wichtigen und doch unscheinbaren

Teil hängt nicht nur deine Sicherheit und Dein Leben ab, sondern auch das vieler Volksgenossen! Versagt die Bremse bei voller Fahrt, dann wehe denen, die zufällig in der Nähe stehen.

Wie groß ist die Bremstrommel? Wie ein Teller, ünd der Rand entspricht Dem Bremsbelag! Mit diesem schmalen Streifen an jedem Rad bremst man mehrere hundert Kilo von 100 km/st auf 20 herab und wundert sich, wenn es mal nicht klappt.

Doch nichts ist falscher, als die Bremse zu zag­haft zu benutzen. Sie schleift Dann auf Der Brems- trommel, bremst nicht gut, aber sie erhitzt sich, und bald finD Die Belege oerDorben. Energisch, doch weich ansetzenb, trete Die Bremse!

Und im übrigen: Denke immer an deine zehn Pflichten als Kraftfayrer! E. D. (RAS.)

de von der Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 inet erntete Regatta konnte aus örtlichen Grün- , , .... ^en nicht am 2. und 3. Juli stattfinden. Der Reichs-

User 3urom|(i| mtsleiter, Regierungspräsident Pauli (Ber- etregierung. M JU, hat daher den Termin auf den 6. und 7. August n RomonoM D ^st^fetzt.

uf an, den Mi 2>as bietet nun eine Ruder-Regatta dem Laien? i beseitigen. Sie- jk, Freude am sportlichen Wettkampf hat, wer sich . Roh Mden öie miteifeen läßt von Der Spannung eines End- iffen, K---ro*A'"

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Imnfes zwischen Achtern, Dem wird eine Ruder- ....... . ,_D_ta mehr bieten, als manche andere Sportart. 'et toirb. Imov ; |ltn Ruder-Regatten sind Mannschaftskämpfe itte stellen, Ordnung. Hier entscheidet nicht die Glanz-

ihm und red)» tttsttng eines einzelnen, sondern hier kämpfen 23ie= Großsürstinm er- und Achtermannschaften, durch monatelanges, is spricht Am» ft Es Training zusammengeschweißt, 2000 Meter witsch, Are v Imc gegeneinander.

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