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Fragen der Gasversorgung
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Hundert Ähre M'nnerchor 1838 Butzbach
Fahnen- auf der Sänger- auf der goldenes
anderen Seite auf blauem Grund ein Hakenkreuz und eine Lyra.
für 40jährige aktive Mitarbeit und die Sänger I Am Montag fand noch eine Nachfeier auf dem Fest- Buhlmann, Dörr und Zörb für 25jährige platz statt, und damit schloß das erste Jahrhundert Sängertätigkeit die Ehrennadel. Anschließend fand des Mannerchors 1838 ab.
ein Konzert statt. •
Ewald Kluge Giegei- in der englischen TT.
Kreisverbandstag der Feuerwehren in Krofdorf-Gleiberg.
ORunhfunfprogramm
Freitag. 17. Juni.
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Ebenso ausaezeichnet wie die ausländische Besetzung ist auch die deutsche Bis jetzt wurden vom Neichsfachamt für Leichtathletik die folgenden Frauen der Kern- und Nachwuchsmannschaft aufge- I fordert:
100-Meter.Lauf: Krauß, Albus, Winkels, Weizenkorn-Hannover.
100-Meter-Lauf (Mädchen): Wohlfahrt- Waiblingen.
Hochsprung: Ratjen-Bremen, Kaun-Kiel, Nie- meier-Emden, Staudt-Limburg.
Weitsprung: Kuhlmann-Hamburg, Venus- Nordhausen, Praeh-Salzwedel, Wohlfahrt-Waib- I lingen.
Kugel st aßen: Schröder-Mannheim, Wessel- Jserlohn, Kirchhoff-Bielefeld, Bolkhausen-Dortmund.
Diskuswerfen: Schröder - Mundenheim: Wessel-Iserlohn, Kirchhoff-Bielefeld, Bolkhausen- Dortmund, Hagemann-Kassel.
4X100-Meter-National st affe l: Al- I bus, Krauß, Winkels, Weizenkorn.
Erfolgreiche Marburger Segelflieger.
Das Nationalsozialistische Fliegerkorps und die Abteilung Luftfahrt des Hochschulinstituts für Leibesübungen an der Universität Marburg führten vom 1. bis 14. Juni mit 115 Teilnehmern Segelflugkurse für Anfänger und Fortgeschrittene durch. Die Schulung (Gummi, Winde und Flugzeugschlevp) hatte außerordentlich günstige Erfolge zu verzeichnen. Bei einer Gesamtzahl von 13 7 0 Starts wurden 21 A-, 8 ö - G l e i t s l i e g e r - Prüfungen, 2 C- und 2 amtliche C. Prüfungen mit Flugzeugschleppgenehmigung durchgeführt. Die fortgeschrittenen Segelflieger mach- teil Ueberlandflüge von 60, 90, 120 und 190 km; hierbei wurden Weilburg, Melsungen, die Reichssegelflugschule Dörnberg und der Harz angeflogen. Die Kursusteilnehmer setzten sich zusammen aus Studenten der Universitäten Frankfurt a. M., Königsberg, Marburg und der Technischen Hoch- schule Darmstadt.
GchwersteEtappederDeutschlandfahrt
In der Gesamtwertung haben sich keine grundlegenden Veränderungen ergeben. Schild behielt zwar das gelbe Trikot, verlor aber rund sechs Minuten, da er nur den 31. Platz belegte. Der Chemnitzer hat jetzt noch einen Vorsprung von dreieinhalb Minuten vor Thierbach, Bonduri und Weckerling, der durch den Zeitverlust von de Caluwö auf den vierten Platz vorrückte.
Um die deutsche Handball-Meisterschast.
Am kommenden Sonntag werden im Handballsport die beiden Mannschaften ermittelt, die al- beste deutsche Vereins-Vertretungen sich am 26. Juni gegenüberstehen werden, um den deutschen Meister 1938 festzustellen. In den beiden Vorspielen der Vorschlußrunde gab es zwei nicht geringe Ueberra- schungen: Waldhof ließ sich zu Hause von den Weißenfelser Soldaten überraschend hoch überfahren, und der MTSA. Leipzig, deutscher Meister 1937, unterlag als Favorit in Minden. Während nun der Mittemeister als Endspiel-Teilnehmer so gut wie sicher ist, wird es in der Messestadt noch einen erbitterten Kampf zwischen Leipzig und Minden um den Eintritt in die Endrunde geben.
Mercedes-Benz trainiert in Heims.
Die drei Spitzenfahrer der Daimler-Benz-AG.. Rudolf Caracciola, Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch erschienen am Dient- tag auf der Rundstrecke bei Reims, die am 3. Juli Schauplatz des Großen Autopreises von Frankreich sein wird, um sich schon jetzt auf den schweren Kampf etwas vorzubereiten. Alle drei fuhren zebn Runden und erzielten dabei bemerkenswert hohe Durchschnitte. Auf der Geraden kam man sogar auf 250 km/st. Caracciola erledigte sein Pensum mit 178,280 km/st, von Brauchitsch kam auf 176,240 km/st und Lang, der noch etwas verhalten fuhr, begnügte sich mit 174,620 km/st.
Nach einem Musikstück sprach Bürgermeister Dr. Mörschel, der die Bedeutung der beiden Feste hervorhob, und betonte, daß, wenn in diesem Jahre das Weidig-Bergfest hinter dem Jubelfest des Männerchors 1838 etwas zurückgestanden habe, dies keineswegs als Zurücksetzung zu betrachten sei. Dann wurde noch an alle Vereine, die mit Fahne erschienen waren, als Erinnerungszeichen ein Bild des Marktplatzes überreicht. Unter dem Gesang der Nationallieder fand die Feier ihren Abschluß. Die Vereine begaben sich zum Feftplatz, wo bei Konzert und Tanz ein fröhliches Volksfest gefeiert wurde.
Kreisschulungsleiter R e e h (Wetzlar), als Vertreter des Kreisleiters, sprach von der weltanschaulichen Durchdringung des Volksgenossen und der daraus sich ergebenden Verpflichtungen der Gemeinschaft gegenüber. Die Ausführungen des Be- zirksfeuerwehrführers Diehl (Wiesbaden) richteten sich an das Derantwortungsbewußtsein der Wehrführer, gleichzeitig brachten sie näheres über das neue Reichsfeuerwehrlöschgesetz. Einen herzlichen Jubiläumsgruß entbot Kreisfeuerwehrführer Dietz der Krofdorfer Wehr, dankte im gesamten den Kameraden für alle Dienstleistungen des vergan- aenen Jahres und erhoffte weiterhin stete Einsatzbereitschaft. Dem Appell schloß sich ein musterhaft durchgeführter Vorbeimarsch vor dem Pro- vinzialfeuerwehrführer in der Hauptstraße an.
Orohbrandangriff auf Burg Gleiberg.
Nach der Mittagsrast in den einzelnen Gast-, Häusern versammelten sich die Teilnehmer und mit । ihnen zahlreiche andere Zuschauer aus dem Burg- Hof, um Zeuge eines „Großbrandangriffes" der beiden einheimischen Wehren auf die Gebäude der Burg Gleiberg zu sein. Schwarze Rauchwolken ver- hüllten plötzlich den Nassauerbau, und bald alar-
Pb. Butzbach, 14. Juni. Eine girlanden- und fahnengeschmückte Feststadt, insbesondere der alt- ehrwürdige Marktplatz! Hier begann die feierliche Eröffnung der 100-Jahrfeier und gleichzeitig auch die des 2. Weidig-Bergfestes. Vereinsführer Sichau begrüßte nach dem Lied „Die Himmel rühmen" die Ehrengäste, den Ortsgruppenleiter und Bürgermeister Dr. Mörschel und die Vertreter der 'Wehrmacht. Ortsgruppenleiter Dr. Mörschel eröffnete sodann das Fest und sprach den Sängern [eine Glückwünsche zur Jubelfeier aus. Eine kleine Ausstellung „100 Jahre Männerchor Butzbach", die in Dokumenten, Bildern usw. besteht, wurde daraufhin in der Weiseler Straße im leerstehenden Laden von Mack eröffnet. Der Toten wurde vor Eröffnung des Festes gedacht und durch den Vereinsführer ein Kranz niedergelegt. Abends fand in der Halle am Wetzlarer Tor die Aufführung des Festspiels „Wehrhaft Volk" statt, das aufgeführt wurde vorn Männerchor 1838, dem Musikkorps und dem Spielmannszug des 11/36, dem Sängerchor der Wehrmacht, dem Knabenchor der Stadtschule und einer Abteilung der Wehrmacht. Sprecher war Karl Maas. Die Leitung hatte Musikdirektor Willi I o st (Frankfurt a. M.). Die Aufführung fand starken Beifall.
Anschließend überbrachte der Kreisführer des Sängerbundes Lehrer Breidenbach (Hochweisel) für den verhinderten Gauführer, Ministerialrat R i n g s h a u s e n , Grüße des Sängergaues XII und überreichte als Erinnerungsgabe ein Bild, einen Holzschnitt, einen trommelnden Jungvolk- jungen darstellend. Weiterhin überreichte er für den Kreis Wetterau dem Jubelverein eine Erinnerungsplakette. Alsdann nahm er zum Schluß die Ehrung verdienter Sänger vor. So erhielten Ädert S ch o l
! Rach einem verdienten Ruhetag nahmen am Mittwochmorgen noch 49 Fahrer die sechste Etappe der Internationalen Deutschland-Radrundfahrt von Jnsbruck nach dein231,4 km entfernten Friedrichshafen in Angriff.^Mit dieser Tagesstrecke, die über den schwierigen Arlbergpaß führte, wurde zugleich das schwerste Teilstück der ganzen Fahrt erledigt. Der Belgier Wierinckx kam in 6:50,20 Stunden zu seinem zweiten Etappensieg, diesmal vor Aarents und dem überraschend gut fahrenden Dänen Petersen,
unserem Orte und die erforderlichen Schutzmaß. nahmen handelte. Die Hebung nahm in allen Teilen elnen befriedigenden Verlauf, dem auch Regie- rungsrat Dr. Krüger vom Kreisamt Gießen, der re?k/ne,5?e9 Reichsluftschutzbundes, Lehrer Mek- kel (Llch) und Oberbrandmeister Roth (Langs- oorf) Ausdruck gaben. Bürgermeister Kneipp, der vor Beginn der Hebung aufklärende Erläute- rungcn über die Hebungslage gegeben und die lei- tenden Persönlichkeiten begrüßt hatte, sprach zum Schluß allen Mitwirkenden, die ihre Kraft Vorbild- uch in den Dienst dieser vaterländisch so notwen- j digen Aufgabe gestellt hatten, wohlverdienten Dank I aus. kameradschaftliches Beisammensein beschloß die Veranstaltung. — Hier fand der R e i ch s b e - ru .9,mtel^amPf statt, der für Haus- und Land- wirtschaft von der Bezirksbauernschaft für den Kreis Gießen durchgeführt wurde. Es nahmen an ihm teil 28 land- oder hauswirtschaftlich tätige Mädchen aus Langsdorf, 4 aus Bettenhausen, 3 aus Nieder-Bef- [ingen, 9 aus Lich, 10 aus Steinbach. Die Wett- kämpfe wurden auf verschiedenen Gebieten der Haus- und Landwirtschaft ausgetragen, soweit sie innerhalb der bäuerlichen Hofreite vorkommen. Mit einer schriftlichen Arbeit fanden die Aufgaben ihren Abschluß. — Die hiesige Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft konnte ihre Mit- glieder zu einer Fahrt an die Edertalsperre ein» I laben. Einige 70 Landwirte nahmen an der in zwei Autobussen durchgeführten Reise teil. Von dem gro- ßen Edersee ging die Fahrt nach Kassel, wo man Schloß Wilhelmshöhe besichtigte und den Herkules bestieg. Am späten Abend trafen die Teilnehmer noch einem genußreichen Tag wieder in der Heimat ein.
Zum ersten Male in der 27jährigen Geschichte der ruhmreichen englischen Tourist Trophy ist es damit einem deutschen Fahrer auf deutscher Ma- schind geglückt, einen Wettbewerb der TT, des schwersten Motorradrennens der Welt, zu gewinnen.
Korpsführer hühnleiiz beglückwünscht Kluge.
Den größten Sieg in feiner an Erfolgen gewiß nicht armen Rennfahrer-Laufbahn hat der deutsche Meister Ewald Kluge am Mittwochnachmittag auf der Insel Man in der Irischen See errungen: er | gewann das Rennen der' 250er-Maschinen auf seiner schnellen DKW. in der neuen Rekordzeit von 3:21,56 mit einem Stundenmittel von 126,301 Kilometer für die 425 Kilometer. Diese Geschwindigkeit hätte noch im Jahre 1934 ausgereicht, Sieger in der Senior-TT (500-ccm-Klasse) zu werden. Der bisherige Rekord des Vorjahressiegers Tenni (Italien),
JW Verfügung standen, als fehl gill anzu- sprechen.
# Daubringcn, 15. Juni. Die Gemeinde schaffte für Zwecke des Luftschutzes eine neue Sirene für Handbetrieb an. — Auf eigenen Wunsch wurde Pg. Stein vom Amte des e r st e n Bei- g e o r b n e te n entbunden und in der jüngsten Sitzung als Gemeinderatsmitglied eingeführt.
< Eberstadt, 15. Juni. Der Eberstädter Spar- und D a r l e h e n s k a s s e n v e r e i n hielt im „Deutschen Haus" eine außerordentliche Hauptversammlung ab. Rechner Rühl erstattete Bericht über den Stand der Kasie und sprach erläuternd über das neue Kreditgesetz. Es wurde sodann beschlossen, die Pflichteinzahlungen je Ge- schäftsanteil auf 40 RM. zu erhöhen. Ferner wurde beschlossen, die bisher unverzinsten Geschäftsanteile ab 1. Januar 1939 mit dem üblichen Satz zu verzinsen.
D Lich, 16. Juni. Schpn seit Menschengedenken gewährt die Stadt Lich ihren Ortsbürgern einen „O r t s b ü r a e r n u tz e n", der zuletzt jährlich 20,70 Mark betrug und den Ortsbürqern entweder in bar ausbezahlt ober bei Verpflichtungen der Stadt gegenüber verrechnet wurde. Im Hinblick auf die Gemeindeordnung, nach Anhörung der Rats- Herren und mit Genehmigung des Kreisamtes wird dieser Ortsbürgernutzen nunmehr aufgeho- b e n. Als Ablösungswert gilt das 15fache des Jahreswertes, der als Tilgungsfchuld von der Ge- meinde übernommen und im Verlaufe von 15 Jahren abgetragen wird.
cx) Langsdorf, 15. Juni. Hier fand eine Luftfchutzubung statt, bei deren Plan es sich um die Annahme feindlichen Fliegerbesuchs über
em:
"Zum erstenmal in der 27jährigen Geschichte der englischen TT, dem schwersten Motorradrennen der Welt, brachten Sie, NSKK.-Sturmführer Kluge, in ber Klasse bis 250 ccm den Sieg an Deutschland. Ich beglückwünsche Sie und die DKW.-Werke zu dieser überragenden Leistung."
gez. Korpsführer Adolf Hühnlein.
Erste Nennungen zum Internationalen Krauensportfest in Bad-Nauheim.
Die Olympiasiegerinnen und Spitzenkönnerinnen folgender Länder haben Einladungen zur Teilnahme am „Internationalen Frauensportfest" in Bad-Nau- heim erhalten: Ungarn: Czak und Vertefsy; England: Obam und Jofsrey; Frankreich: Leißner; Jta- lien: Valla und Testoni; Holland: Koen, Doorgest und van Balen-Blanken.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Nach, ruhten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Krnd. 10: Schulfunk. 10.30: SA., Hitler-Jugend, Wehrmacht und zwei Olympiasieger bauen ein Sta- bion. Rundfunkberichte von Paul Gnuva. 12- Mit- tagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzort (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: „Es wohnt am Sesgestade ein armes Fischerpaar" (Szenen aus Lortzings „Undine"). 15: Klaviermusik. 16: Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher (Industrie- und Eigenaufnahmen). 19: Nachrichten. 19.10: Sing Sang — Kling Klang. 20.30: Aus Opern von Charles Gounod (geb. 17. 6. 1818). 21: Der Zauberbaum. Musikalischer Schwank. 22: Nachrichten. 22.15: Deutschland-Nad-Rundsahrt. 22.301 Unterhaltung und Tanz. 24 bis ß; Nachtmusis»
Kr6”8 I Arbeit I einen Wglürk. ■Jorine |We[, lr aus kustrie. Ildjeibe, fn und I feiner H ber ll °us «cht, pweren p Ar. pn in b Der Puetf. si'ch zu chulter. P erlitt n aus [n an n war 'Hurter k Last, tounfatt ^tzgers Hirner.
in die
.miede die Feuersirene die Feuerwehrmänner in Krofdorf und Gleiberg. Schnell eilten die (Bleiberger Hierbei und setzten verschiedene Schlauchleitungen an Dem Hydranten des Burghofes an, um sofort den IBau außen und innen unter Wasser zu nehmen. I Mittlerweile kam ein Teil der Krofdorfer Wehr mit dem Kraftwagen an, um die (Bleiberger Kameraden nad) Kräften zu unterstützen. Da aber der greifbare Wasseroorrat für die Bekämpfung eines größeren Brandes kaum ausreichen dürfte, fuhr die Krof- barfer Motorspritze gleich an ben „Rechten Brunnen", legte von der Burg eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung den Berg hinunter bis an einen wasserreichen Tümpel des Fohnbaches. Zu dessen Verstärkung wurde ein Teil Des Wassers aus dem Schwimmbad abgelassen. Infolge der starken Steigung und der Länge mußten an ber Schlauchleitung 2 Zwischen st ationen eingelegt werben, an denen die Motorspritzen von Robheim und Dutenhofen arbeiteten, während die von Atzbach in Reserve bereitftanb. Das Experiment ! ßriang und bewies, wie weitgehend eine Bekämpfung im Ernstfälle der heimatlich schönen Burg möglich ist. Weiter fanden Vorführungen mit Schaumlöschgeräten auf dem Dach des Albertus- baues, in dem sich das Schulungslager befindet, starke Beachtung.
Im Kaisersaal versammelten sich alsdann die Delegierten ber einzelnen Wehren zur
Verbandstagung.
Nach Begrüßung der Gäste gab der Kreisfeuerwehrführer einen Heberblick über die wichtigsten Gescheh- nisse des Jahres. Der Jahresbericht von Kamerad Ch rist hob den Neuaufbau und die Vervollkomm- nung des Feuerlöschwesens hervor, berichtete von
Schon kurz nüch dem großen Sieg von Ewald Kluge in der Leichtgewichtsklasse der englischen Tourist Trophy traf in Douglas für ihn folgendes Glückwunsch-Telegramm des Korpsführers Hühnlein
Die Werk-, Verkaufs- und Werbeleiter sowie Gas- beratmimen der Gaswerke des Bezirks Hessen- Naffau hatten sich in Gießen eingefunben, um Berichte über die neueste wirtschaftliche Tarifentwick- hing im Gasfack entgegenzunehmen und im Er- fahrungsaustausch die Mittel und Wege zu be- sprechen, die für eine zweckmäßige Lösung der energiewirtschaftlichen Aufgaben bei den Gasver^ sorgungsunternehmungen erforderlich sind.
Der Leiter des Bezirks der Gas- und Wasserver- forgung, Direktor Schumacher (Frankfurt a. M.), mies darauf hin, daß jeder Bezirk auf die Eigen- art seiner wirtschaftlichen Struktur Rücksicht zu nehmen habe, um den besonderen Erfordernissen der energiepolitischen Art vollauf gerecht zu werden.
Das einleitende Referat über moderne Gastarif- aeftaltung, das im Anschluß von Dr. Wolff (Berlin) erstattet wurde, ging von einer Würdigung der Tatsache aus, daß rund die Hälfte aller in Deutschland verbleibenden Steinkohlenförderuna entgast werde und daß die Unterbringung der hierbei anfallenden Gasmengen eine volkswirtschaftliche und energiepolitische Aufgabe ersten Ranges sei. Von der Geftaltuna der Gastarife, die auf Grund eines genauen Studiums der jeweiligen MarktverhäÜ- nisse geschehen müsse, hänge die Lösung dieser Aufgabe wefenttich ab. Die Preise müßten so gestaltet
werden, daß mit wachsendem Verbrauch die Kosten für die Meßeinheit absinken, und zwar in kräftiger Stufung der Preise, damit die neueren Gasan- wendungsmöglichkeiten in jedem Haushalt rationell ausgewertet werden können.
Die starken Anforderungen auf Gasversorgung, die aus den Kreisen des Gewerbes und der Industrie an die Gaswerke gestellt werden, zwingen dazu, daß auch die Gewerbe- und Jndustrietarife überall in eine feste Ordnung gebracht und zeitgemäß gestaltet werden. Die Umstellung der Gas- und Jndustrietarife bei Verwendung des Brenn- stoffes „Gas" gehe im Zuge der modernen Arbeitsgestaltung so rasch vor sich, daß mit der einschlägigen I Reform keine Zeit zu verlieren wäre.
Die Erfahrungsberichte bezogen sich hauptsächlich auf die Beobachtungen über die Beratungstätigkeit
die erste die Fragen der Haushaltsgasversorgung, die andere die der Gewerbe- und Jndustrieversor- gung behandelte. Aus allen Berichten der 23er» sorgunasunternehmungen ging hervor, daß der Gasabsatz zur Zeit eine sprunghafte Steigerung crufweist und daß die Aufnahmefähigkeit des 'Marktes außerordentlich groß ist.
Am Sonntagmorgen trafen die Sänger und auch die Turner zum Bergfest ein. Die Begrüßung der Gäste fand auf dem Marktplatz statt, worauf sich die Sänger zum Wertunassingen in die Turnhalle bzw. den „Hessischen Hos" begaben, während die Turner zu den Wettkämpfen auf den Schrenzer marschierten. Am Nachmittag fand ein großer Festzug statt, der mit verschiedenen Festwagen ausgestattet war, insbesondere fiel der Wagen mit der neuen Fahne des Judelvereins auf, die später enthüllt und feierlich übergeben wurde. Kreisführer Lehrer Breidenbach hielt, nachdem unter der Leitung des Kreischormeisters Hachenberger ein Massenchor von 1200 Sängern der Sängergruß und der Beethovenchor „Die Himmel rühmen" I machtvoll erklungen war, eine längere Rede über die vergangenen 100 Jahre. Dann enthüllte er die neue Fahne und übergab diese dem Vereinsführer L i e b a u, der sie zu treuen Händen der ~ ' aborbnung weitergab. Die Fahne trägt einen Seite das Stadtwappen und das bundeszeichen auf weißem Grund und
gründlichen Schulungen sowie von vorgenommenen Ergänzungen und Verbesserungen der Löschgeräte. 87 freiwillige Wehren und eine Werksfeuerwehr gehören dem Kreisverband an. Der Mitgliederstand ist feit 1935 von 2604 auf 3018 gestiegen. Während 1935 nur 13 Motorspritzen vorhanden waren, sind es jetzt 33. Fast in allen Gemeinden wurden die Löschutensilien erheblich vermehrt. An vier Lehrgängen nahmen 300 Männer teil, 33 Feuerwehrführer besuchten Kurse der FSuerwehrschule in Kassel. Brandfälle gab es: zwölf Großfeuer, ein Mittelfeuer, fünf Kleinfeuer, ein Waldbrand. Auch auf dem Gebiete des Luftschutzes wurde ~ '
liches geleistet.
Die Rechnungsablage wurde für richtig befunden und Entlastung erteilt.
Bürgermeister Schmidt (Krofdorf) gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Tagung auf der historischen Stätte des Gleibergs allen Kameraden in bester Erinnerung bleiben möchte und ein jeder in dem Gedanken an die Volksgemeinschaftsidee geftärft den Grundsatz immer wieder beoenfet „Einer für alle und alle für einen!"
Der 2. Vorsitzende des Gleiberg-Vereins, Direktor M e n k e n (ikinzenbach), überbrachte die Grüße von Kreisdirektor Dr. Lotz (Gießen) und dankte dem Verband für die an der Burg gezeigte Hebung, die für den Betreuer der Burg, den Gleibera-Verein, das beruhigende Gefühl ergeben, habe, oaß im Ernstfälle eines Brandes größtmögliche Hilfe geleistet werden kann, wie es auch stets des Vereins Bemühen fei, die Feuersicherheit der wertvollen Burg zu erhöhen. Am Spätnachmittag fand die Tagung ihr Ende. Im Verein mit der Bevölkerung verlebten bann die Kameraden noch fröhliche Stunden auf dem beliebten Ausflugsort.
Nuvolan wieder rennbereit?
Die römische Zeitung „Jl ßittoriale", die im Mo- torsport sehr gut unterrichtet ist, berichtet, daß Nu- oolari wieder Rennen bestreiten und schon am Großen Preis von Frankreich am 3. Juli teilnehmen werde.
Italiens Meisterfahrer Tazio N u v o l a r i erklärte nach feinem Unfall beim Training in Pau, wo er sich mit Mühe und Not aus dem brennenden Wagen retten konnte, er werde nie wieder in den Rennwagen ft eigen. Später schwächte er seine Erklärung ab, er wolle wieder fahren, aber nur in einem Fahrzeug, das nach seinen Plänen gebaut ist. Dann fuhr Nuvolari nach USA. und wohnte als Zuschauer dem Großen Preis von Indianapolis bei. Zn dieser Zeit fiel der Entschluß des Rennstalles Alfa Corse, in diesem Jahre keine Formelrennen mehr zu bestreiten. Nun kehrte Nuvolari wieder zurück. Kaum betrat er in Cherbourg europäischen Boden, da wurde er schon als Starter für Reims bezeichnet.
Gauenischeid
der studentischen Kameradschasten.
In dem Bericht über den Gauentscheid der studentischen Kameradschaften in Darmstadt (in unserer Ausgabe vom Samstag, 11. Juni) und die Beteilt- gung der Gießelfer Studenten ist richtigstellend nachzutragen, daß im Handball nicht die Gau-, fon- dem die Bereichsmeisterschaft ausgetragen wurde. Beim Handball-Bereichssieger handelt es sich ferner um die „Kameradschaft Fr. L. Jahn" der Hniver- fität Marburg (nicht Gießen).
* Krofdorf, 14. Juni. Seit 1913 besteht die Krofdorfer Freiwillige Feuerwehr, und sie hat sich bis heute in den 25 Jahren zu einer der stärksten Wehren des Kreises entwickelt. Ihr zu Ehren legte man den diesjährigen Kreisverbandstag der Feuerwehren nach Krofdorf-Gleiberg. Alle Häuser prangten in Würdigung des besonderen Ereignisses im Flaggenschmuck.
Am frühen Sonntagvormittag rückten zu Fuß und mit Fahrzeugen von allen Seiten die blauen Kolonnen an. Gegen 10 Uhr war auf dem weiten Platz an der Turnhalle unter den Klängen einer starken Musikkapelle mit einem Spielmannszug der Aufmarsch zum
Appell
beendet. Nach Abschreiten der Fronten der in einem Viereck angetretenen über tausend Feuerwehrmänner durch den Provinzialfeuerwehrführer 6e- griißte Kreisfeuerwehrführer Dietz (Burgsolms) ie zahlreichen Gäste. In einer Ansprache skizzierte Provinzialfeuerwehrführer Kilian (Kassel) den umfangreichen Aufgabenkreis der Wehren im Rahmen der Neuoraanisation. Regierungsrat Harms (Wetzlar) überbrachte die Grütze des Landrats,
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