Ausgabe 
16.6.1938
 
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diener in eine Bank, um zehn Dollarnoten einzu­wechseln. Auf der Bank wurden vier von den zehn Banknoten als gute Fälschungen erkannt. Eine An­frage bei der Polizei ergab, daß eine vorliegende Personalbeschreibung aufThomson" vorzüglich paßte. Als man ihn verhaften wollte, sprang der Verbrecher aus einem Fenster ins Freie, schwang sich in einen Kraftwagen und versuchte zu ent­kommen. Die Polizei jagte aber hinter dem Flüch­tigen her und nahm ihn fest. Man fand bei ihm drei falsche Pässe und eine Unzahl gefälschter Bank­noten. Er wird nach Amerika ausgeliefert werden.

Opfer der Arbeit.

LPD. Rüsselsheim, 15. Juni. Dienstag vor­mittag ereignete sich in den Opelwerken ein Betriebsunfall, der leider ein Menschenleben for­derte. Arbeiter luden von einem Fernlastzug mit einem Kran größere Mengen Blech ab, als sich plötzlich ein Bund Blech löste und den 35jährigen Arbeiter E h m a n n aus Flörsheim so unglücklich traf, daß das rechte Bein unmittelbar am Rumpf ab getrennt wurde. Arbeits­kameraden zogen den Berunglückten, der noch bei Bewußtsein war, unter dem Blechstapel hervor und brachten ihn zur Sanitätsstation, wo er kurz dar­auf seinen Verletzungen erlag.

Unwetter in Ungarn fordert acht Todesopfer.

In den letzten Tagen ging ein schweres Unwet­ter über fast ganz Ungarn nieder. In den verschie­densten Landesteilen, besonders in der nordungari­schen Gebirgsgegend wurden Hunderte von Häusern durch Blitzschläge oder Ueberschwemmungen zerstört. Acht Personen wurden getötet und elf schwer verletzt.

Rund 15 000 Todesopfer der Cholera in Indien.

Die' Cholera-Epidemie in Mittel-Indien hat, nach amtlichen Darstellungen, bisher rund 15 0 0 0 Todesopfer gefordert. Die Zahl der von der Seuche erfaßten Personen beträgt das Dop­pelte. Die Epidemie ist die verheerendste seit dem Jahre 1928, wo fast 50 000 Personen umkamen.

Eine Ziege frißt einen Fünfzig-lNark- Schein.

Einen kostspieligen Spaß erlebte ein Landwirt in Bassenheim bei Koblenz. Sein Töchterchen hatte das Milchgeld einkassiert und auf den Küchentisch gelegt. Unter dem Geld befanden sich mehrere Scheine. Durch die offene Tür spazierte eine neugierige Ziege herein, die das Geld beschnupperte und schließlich einen Fünfzig-Mark-Schein verschlang. Bevor sich die Ziege an dem teuren Futter noch wei­ter gütlich tun konnte, kam die Frau des Landwirts hinzu und verhinderte weiteren Schaden, lieber den schmerzlichen Verlust suchte sich der Landwirt nach dem ersten Schrecken zu trösten indem er meinte: ».Jetzt ist unsere Geiß 50 Mark mehr wert!"

Das erste Goldstück derCutine geborgen.

Der Bagger ,Karimata"ist jetzt vor Terschelling auf das Wrack derL u t i n e" gestoßen. Zuvor hatte man Schwierigkeiten, da die Baggereimer mit den Betonklötzen in Berührung gekommen waren, die der Engländer Lyons bei seinem Ber­gungsversuch kurz vor dem Kriege dort versenkt hatte. Die Betonklötze wurden schließlich zerstoßen. Dann kamen verschiedene Wrackstücke,, kupferne Nägel und Kanonenkugeln zutage. Schließlich fand sich das e r st e G o l d st ü ck in der Waschtrommel, eine spanische Münze aus dem Jahre 1781. Der Bagger arbeitete auf einer Tiefe von 12 bis 14 Metern.

Petri-heil!

Seltenes Glück hatte ein Bodenseefischer in Arbon, dem der Fang einer 29 Pfund f ch w eren Forelle gelang. Der Fisch hatte eine Länge von 103 Zentimeter und einen Umfang von 73 Zenti­meter. Vor wenigen Tagen hat der gleiche Fischer einen checht von 132 Zentimeter Länge gefangen.

200 Jahre Sevres-Porzellan.

Die staatliche Porzellanmanufaktur von Sevres bei Paris kann in diesem Jahre ihr 200jähriaes Bestehen feiern. Die Werkstätten und Brandösen, in denen das weltbekannte blaue Feinporzellan entsteht, waren ursprünglich im Schlosse von Vincennes untergebracht. Das Fein­porzellan hat in Frankreich verhältnismäßig spät Verbreitung gefunden. Während die kurfürstliche

Manufaktur in Dresden bereits anfangs des 18. Jahrhunderts Feinporzellan herstellte, begnügte man sich in Frankreich damals mit der Nachahmung chinesischer Porzellane. Die staatliche Porzellan­manufaktur von Sevres, die sich der besonderen Förderung der Madame Pompadour erfreute, er­fuhr ihren eigentlichen Aufschwung erst, als Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich große Vor­kommen an Kaolinerde entdeckt wurden.

3m Dienst der Nächstenliebe.

Anstalten der Inneren Mission.

Lpd. Wer einmal Gelegenheit hat, einen Blick zu tun in die Arbeit jener Menschen, die ihr Leben in den Dienst der Nächstenliebe gestellt haben, insbesondere der Betreuer von Krüppeln und Epileptikern, wird ihnen dank­bare Anerkennung zollen für die selbstlose Hingabe, mit der sie sich täglich bemühen, diesen Armen ihr schweres Los erträglich zu gestalten. Die Innere Mission, die mit den staatlichen Stellen und der NSV. zusammen- arbeitet, unterhält auch in unsereip Gau eine Anzahl von Anstalten, in denen körperlich und geistig Kranken geholfen und versucht wird, sie nach Möglichkeit wieder als brauch­bare Glieder dem Volksganzen einzufügen.

So liegen unweit von Darmstadt, inmitten einer reizvollen Landschaft des hier beginnenden Oden­waldes, die Nieder-Ramstädter Anstal- t e n. Diese nach dem Vorbild von Bethel auf Ini­tiative von Bodelschwingh im Jahre 1900 gegrün­dete Anstalt beschäftigt sich mit der Pflege von Geistesgebrechlichen (Epileptischen, Schwachsinnigen und Bladen). Für diese Menschen, die in ihrer Hilflosigkeit in der Öffentlichkeit heimatlos sind, wurde hier eine Heimstätte geschaffen, die ihnen Ersatz bietet für all das, was sie infolge ihrer Krankheit fönst entbehren müßten. In den Nieder- Ramstädter Anstalten werden zur Zeit 450 Kranke

Neues für bei

Der Neue Brock haus, Allbuch in vier Bänden und einem Atlas. Verlag F. A. Brockhaus, Leipzig. Preis jedes Textbandes: Ganzleinen 11,50 Mark, Halbleder 15 Mark. Von dem schönen neuenBrockhaus" liegt nun der dritte Textband vor, der Abschluß des ganzen Werkes wird für diesen Sommer angekündigt. Das Bestreben des Allbuches ist es, lebendige Anschau­ung zu geben. Bettachten wir beispielsweise ein­mal die TafelPost". Wir verfolgen den Weg eines Briefes von dem Augenblick an, Da er in den Post­kasten geworfen wird, bis zum Eintreffen beim Empfänger. Dabei tun wir einen Blick in die All­tagsarbeit eines Berufsstandes, mit dem wir täg­lich in Berührung kommen und dessen vielfältige Tättgkeit uns durch die Bildertafel desAllbuchs" vor Augen geführt wird. Andere Fragen, die auf diese Weise anschaulich beantwortet werden: Wie wird Papier oder Porzellan hergestellt, wie Leucht­gas gewonnen? In langem Zug ziehen die Bilder art uns vorüber: berühmte Persönlichkeiten, Kunst, völkerkundliche Bilder, Naturkunde, Technik. Wäh­rend es dieKonversationslexika" bisher als ihre Aufgabe ansahen, das Gegenständliche darzustellen, bezieht das Allbuch auch das Sprachliche ein. Es beschränkt sich nicht daraus, einen Gegenstand ab­zubilden, sondern es benennt seine Teile, es stellt seine Arten zusammen. Was ist der Kipphebel einer Lore, Mas die Knopfnut am elektrischen Bügeleisen, der Abzug an der Pistole, der Sterz am Pflug? Was für verschiedene Arten Nägel gibt es, wie sieht eine Häkelnadel, eine Sattlernadel, eine Maschinen­nadel, eine Stricknadel aus? Bild und Text er­gänzen einander. Immer ist darauf Bedacht ge=- nommen, alles so darzustellen, daß wir im täg­lichen Leben etwas damit anfangen können: lesen wir einmal unterMiete" nach (Wann können wir kündigen, wenn keine Frist vereinbart ist? Welche Rechte gibt das Mieterschutzgesetz? Was ist unter gesetzlicher Miete zu verstehen?). Die Mundarten sind nicht vergessen. Die Anführung von Sprich­wörtern und Redensarten (auch fremdsprachigen), Titeln von Büchern und Theaterstücken, Kurz­

versorgt, denen durch das Zusammensein mit Lei­densgefährten gleicher Art das eigene Kranksein weniger belastend erscheint. Diese psychische Ent­lastung ändert oft das gesamte Krankheitsgefüge. Auch die Möglichkeit, fast jeden Kranken irgendwie in den Strom der Arbeit hineinzuführen, ist für das Leben des einzelnen von größter Wichtigkeit. Er hat nicht mehr das Gefühl, unnütz und über­flüssig zu sein. Hieraus ergibt sich ein Lichtblick; wenn es gelingt, rechtzeitig und intensiv den Kran­ken mit planmäßiger Arbeit zu befassen, besteht Aussicht, daß die Epilepsie geheilt wird. Seit 1910 widmen sich die Nieder-Ramstädter Anstalten auch Der Krüppelfürsorge. Nach dem Krieg wurde ferner ein Lehrlingsheim für körperbehinderte männliche Jugendliche eingerichtet, das die Erziehung und Be­rufsausbildung übernimmt.

Die Aumühle bei Wixhausen ist ein Ueber- gangshcim für Strafgefangene und aus der Siche­rungsverwahrung Entlassene. Es kann bis 30 Per­sonen aufnehmen, die hier unter fachkundiger Lei­tung mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt und, wenn sie sich bewährt haben, von Freunden der Anstalt, meistens Landwirten im Odenwald, eingestellt werden. Ein erheblicher Teil der hier untergebrachten Leute konnte wieder in ein ordent­liches Leben zurückgeführt werden.

Bei Eberstadt liegt Haus Burgwald, eine Heilstätte für Alkoholkranke und auch Rauschgift­süchtige, die freiwillig in die Anstalt gekommen find. Mit psychotherapeutischen und heilpädagogischen Maßnahmen wird der Charakter des Kranken um­geformt und das Selbftverantwortungsbewußtsein gestärkt. Vom ersten Tage an völlige Enthaltsam­keit von Alkohol und eine genaue geregelte Arbeits­weise im Garten ober auf Dem Felde machen aus diesen Süchtigen nach einigen Monaten wieder brauchbare Menschen.

Am Fuße des Frankensteins liegt in einem herr­lichen Tal das Erholungsheim W a l d m ü h l e, das zahlreichen Müttern und Kindern Den schönsten Aufenthalt bietet.

t Büchettisch.

Wörtern und Abkürzungen steigert die Benutzbar­keit für den Tagesgebrauch.

Josef Pfitzner: Das Sudeten- d e u t f ch t u m.Schriften zur völkischen Bildung" im Verlag Hermann Schaffstein, Köln. Preis geh. 0,40 RM. (177) Das Sudetendeutschtum als größte außerhalb der Reichsgrenzen lebende deutsche Volksgruppe ist in unseren Tagen mit einer uner­hörten Raschheit und Wucht in den Gesichtskreis der europäischen Völker und Staatsmänner getreten. Daher ist es von besonderem Nutzen, wenn in die­sem Büchlein die Frage nach Den tragenden Kräf­ten der sudetendeutschen Geschichte erhoben wird. Nur dieser Vorgang gestattet eine Bewertung Der sudetendeutschen Einheitsbewegung.

Der rührige Verlag C. Berte Is mann in Gütersloh gibt eine Reihe wirklich spannender G e - schichten fiü r unsere Jugend heraus, die in sorgfältig gestaltetem buntem Umschlag meist mit mehreren Zeichnungen im Text zu dem verhältnis- mäßig billigen Preis von 20 Pf. unseren Jungen einen wertvollen Ersatz für die Nic-Carter- und Sherlock-Holmes-Hefte früherer Jahrzehnte bieten will. Die Hefte nehmen ihren Stoff aus Dem Welt­krieg, aus Natur und Technik und fernen Welten.

L.

Werner Sombart: Weltanschau­ung, Wissenschaft und Wirtschaft. Preis 0,90 RM. Verlag: Buchholz 8z Weißwange, Char- lottenburg 2. (181) Sombart zeigt, wie nicht so sehr Die Wirtschaft Die Weltanschauung bestimmt, als vielmehr diese auf jene ihren Einfluß ausübt: Die Frage: bb es einvoraussetzungsloses" Wissen gibt, verneint er. Was man billigerweise allein vorn Forscher verlangern.könne, sei die unbeirrbare Absicht, das Richtige zu erkennen, dieverstehende", geistwissenschaftliche Volkswirtschaftslehre wird, eine Wiedergeburt Der alten Kameralistik, Der praktischen Volkswirtschaftslehre, begünstigen.

Peter Purzelbaum: Vom Hun­dertsten ins Tausendste. III. Töne und Tinte. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O. Preis kart, mit buntem Bildumschlag 1,90 RM.

(117) Musikanten und Bürokraten, Dichtet und Kaufleute erscheinen Arm in Arm, auch Gast» wirte verzapfen ihren trockenen Humor, und braun» gebrannteAfrikaner" aus unseren Kolonien wissen manch' lust'ges Stück zu erzählen von ihren Aben» teuern pnd von Mohren, die ihre Schuldigkeit ge­tan.

Hans Richter: Wohin gehörst Du, Mario n? Roman. 223 Seiten. Kart. 2,75, Ganz, leinen 3,75 Mark. Verlag Otto Janke, Leipzig. (192) Der Roman erzählt die Geschichte des Mädchens Marion, Das, von Den Großeltern in Buenos Aires erzogen, als es erwachsen ist, erfährt, daß der Vater in Deutschland noch lebt. Marion entscheidet sich sofort und fährt nach Europa, um Das Leben des Vaters zu teilen. Das ist nicht leicht, denn der Großvater ist ein reicher Mann und Der Vater lebt in einfachen Verhältnissen. Aber Ma­rion nimmt Den Kampf auf, sie findet gute Kame­raden und findet unter ihnen Den Mann, dessen Leben sie einmal teilen wird.

Schlank werden schlank bleiben auf natürlichem Wege ohne Entbehrungen. Eine praktische Anleitung nach neuesten Erfahrungen für jedes Mädchen, jede Frau und jeden Mann. Von A. Glucker. Mit 70 Bildern. Kart. 1,80 Mark, Seinen 3 Mk. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H. Stuttgart-Dl. (153) Hier wird leichtverständ­lich gezeigt, wie man ohne Entbehrungen, ohne" Schädigung der Gesundheit auf natürlichem Wege, durch Bewegung, spezielle Muskelschulung, Kor­rektur der Haltung und Massage, Durch Atmung und richtige Ernährung sich von Korpulenz befreien und eine gute Körperform behalten kann.

Witterungsvorhersage

für Die Zeit vom 16. bis 25. Juni.

Herausgegeben von Der Forschungsstelle für langfristige Witterungsvorhersage Des Reichs» Wetterdienstes, Bad Homburg v. D. H.

Im ganzen Reichsgebiet bis ungefähr Mitts nächster Woche unbeständiges Wetter, häufig wolkig und regnerisch, besonders in Den Alpen und am AlpennorDrand, jedoch mit zwischenliegenden Auf­heiterungen von teilweise etwa ganztägiger Dauer. Besonders im äußersten Südosten öfters heiter und trocken. Schwankende Temperaturen, für die Jahres­zeit aber meistens, vom Südosten wahrscheinlich abgesehen, zu kühl. In der zweiten Hälfte der nächsten Woche Wetterbesserung.

Gesamtsonnenscheindauer in dem zehntägigen ^ett, raum meiftenorts größer als 50 Stunden.

Wetterbericht

Von Der Rückseite des skandinavischen Tiefdruck« Wirbels, der auch bei uns Unbeständigkeit auslöste, ist ein Vorstoß von Meereskaltluft über das euro­päische Festland erfolgt. Er macht sich auch, in Deutschland in weiteren Temperaturrückaängen be­merkbar, wirkt sich jedoch gleichzeittg auf das west­europäische Hochdruckgebiet nad) Osten hin aus. Damit wird sich auch bei uns wieder häufig auf» heiterndes Wetter einstellen, ohne daß die Gesamt» läge durchaus beständiges Wetter aufkommen läßt.

Vorhersage für Freitag: Häufig auf­heiternd, aber nicht allgemein niederschlagsfrei, nachts sehr frisch, tagsüber leichte Wärmezunahme, abflauende Winde.

V o r h e r s a g e f ü r Samstag: Wechselhaftes und leicht unbeständiges Wetter, tagsüber mäßig warm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen« leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 38: 9163. Druck und Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurferei R. Lange, K^G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs« preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs« preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Gießen, den 16. Juni 1938.

4090D

4088A

Gießen, den 13. Juni 1938.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus,

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heugrasversieigerung der Stadl Gießen.

INontag, den 20. Juni 1938, soll das Heugras von den städtischen Wiesen öffentlich versteigert werden, und zwar:

Um 8 Uhr (Zusammenkunft an Ort und Stelle) von Den Wiesen in Den Gemarkungen Großen- Buseck und RöDgen, sowie Der Wiesen am Bügeeck unD SchinDerseck.

Um 824 Uhr (Zusammenkunft an Der AnneröDer Straße) von Den Wiesen im Utersbrunnen.

Um 10 Uhr (Zusammenkunft in Der Restaura­rationZur StaDt Lich", Licher Straße 59) von Den Wiesen im Heegstrauch, Ohleberg, am Weiher, eine Wiese hinter Der Kläranlage, Der Insel, von Den Wiesen im Wiesecktal an Der Eselwiese, 3 Wie­sen beim Schlachthof, sowie 2 Wiesen am Luther­berg.

Steigliebhaber, welche die Wiesen zu. besichtigen wünschen, wollen sich an den Wiesenmeister Klos, Bückingstraße 4, wenden.

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Die Anforderungszettel für die Hundesteuer 193.8 Zehen den Steuerpflichtigen in. diesen Tagen zu. Wenn auch das in Vorbereitung befindliche Gesetz zur Aenderung des Hessischen Hündesteuergesetzes, auf dem die Erhebung der Hundesteuer 1938 durch die Gemeinden (in Den selbstänDigen Gemarkungen durch Die Kreise) beruhen wirD, noch nicht erschienen ist, so wirD Den Steuerpflichtigen in ihrem eigenen Interesse Doch DringenD empfohlen, zu Den auf Dem AnforDerungszettel angegebenen Fälligkeitsterminen einstweilen freiwillig die angeforderten Ratenzah­lungen auf ihre Hundesteuer 1938 zu leisten.

Gießen, den 15. Juni 1938.

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