Ausgabe 
16.6.1938
 
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Fliegertechnische Vorschule

Die große WanderlehrschauDas Lebensbild des

mit Spannung den Aussagen der anderen Sach«

Aus aller Welt

ihrer».

verständigen entgegen.

Hauptversammlung des Deutschen Atpenvereins.

bundes der deutschen Studenten. Es wird hierbei angeknüpft an die Tradition der deutschen Stuben- tentage, die seit dem Weltkrieg von der Deutschen!

Don Dienstag, den 21. Juni, bis Samstag, den 25. Juni, findet in Heidelberg derDeutsche Studententag" statt. Tausend Studentenführer aus

Verstärkung -er französischen Lustwaffe

Dom Alpenoereinszweig Friedrichshafen erging die Ausschreibung der Tagungsfolge zur vier« ' zigsten Hauptversammlung de 6 Deutschen A l p e n v e r e i n s Die Haupt« Versammlung ist nach ihrer Tagesordnung ein-

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem früheren Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Freiherr ». Fritsch in Anerkennung seiner großen Verdienste um den Wiederaufbau des Heeres im Dritten Reich zum Chef des Artillerieregiments 12 in Schwerin ernannt.

Der Führer und Reichskanzler über* mittelte dem Kommandeur der Luftkriegsakademie General der Flieger v. Stülpnagel anläßlich der Vollendung feines 60. Geburtstages seine besten Glückwünsche.

Aus Anlaß seiner 30jährigen Tätigkeit erhielt P g. Rudolf Jung ein Bildnis des Führers im Silberrahmen mit folgender Widmung:Dem alten nationalsozialistischen Vorkämpfer Rudolf Jung Zum 15. Ium 1938 mit den herzlichsten Wünschen. Adolf Hitler." Ueberdies verlieh ihm der Führer den Titel Professor.

Drr Führer ordnet Maßnahmen gegen die Unfälle mit Reiseomnibuffen an.

Berlin, 15. Juni. (DNB.) Der Führer Hal an den korpsführer des JISftfL, Hühnlein, folgendes Schreiben gerichtet:

Die wiederholten Unfälle mit Aus- flugso mnibussen erfordern schnelle Blaß- nahmen. Ich beauftrage Sie. Korpsführer Hühnlein, unverzüglich durch sachverslgndige JtSftft.* Führer sämtliche im Gelegenheitsver­kehr mit Omnibussen eingesetzten Kraftfahrer auf ihre persönliche und fachliche Eignung nachprüfen zu lassen. Ihre Vorschläge über weitere Sicherheitsmaßnahmen bitte ich. den zuständigen Reichsministern zu übermitteln.

(gez.) Adolf Hitler.

Gesellschast Heichsautobahnen wird reine Reichsverwaltung.

Die Standorte des Handwerks

Raumordnung im Wirtschaftsleben.

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iber die vorbildliche Betreuung der Mütter und Knder in Deutschland.

Unser Fliegernachwuchs.

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leit gilt e- des Volks, -netz V . größeren ,l9erun» 3,e W* 'm Ämtern

beuttoeSn 6anbmert5r"ein Sranifurt aus Anlaß bes wirb fortgefeljt. Die tzanbwerkskammern, Kreishanb. dieses reichlich mit Zündstoff g-iob-n-n Vechond. Reichshanbwerkertages, wirb in allen Schichten werter,chaften und zuw> Teil auch, d.e Innung-r> lungot^s °t. Mch.ger^

gewählt.

Der 500 000. Besuch beim LuftschiffGraf Zeppelin".

Das LuftschiffGraf Zeppelin" im Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main wurde jetzt von dem 5 0 0 0 0 0. Besucher, Fräulein Hanni Deines aus Darmstadt, besichtigt. Oberingenieur Beuerle überreichte als Betriebsleiter Fräulein Deines als Andenken eine Vase aus Luftschiffmetall.

Drei Tote bei einem Deckeneinsturz in Berlin.

Bei dem Versuch, auf dem Dach einer neuerrichte« ten Garage in Berlin einen Dachgarten anzulegen, stürzte die Eisenbetondecke plötzlich ein. Drei Perso« nen, die sich gerade in der Garage befanden, wurden unter den Trümmern begraben. Alle drei konnten von der Feuerwehr nur als Leichen geborgen werden.

Einskurzunglück in einer rumänischen Kirche.

In der Trinitatiskirche in Braila (Rumänien) stürzte bei einer Taufe der Fußboden ein; die ver­faulten Bretter des Bodenbelages waren durch­gebrochen. Etwa 20 Personen, die an der Taufe teilnahmen, fielen in den Keller und wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Zwei Schwerver, letzte, ein lOjähriger Knabe und eine 36jährige Frau, wurden in bedenklichem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

Neun Tote bei einem Hauseinsturz in Saloniki.

In der Hauptstraße von Saloniki stürzte ein vier­stöckiges noch nicht vollendetes Haus zusammen. Sämtliche an dem Bau beschäftigten Arbeiter wur­den unter den Trümmern begraben. Bisher sind Neun Leichen geborgen rporden. Anscheinend wurde das Haus unvorschriitsmäßig errichtet. Jedenfalls hat die Polizei den Architekten verhaftet.

Großfeuer im Bukarester TUilitär-ZHufeum.

Im Bukarester Militär-Museum brach ein Brand aus, der großen Umfang annahm. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache fing das Kuppeldach Feuer, und in kurzer Zeit stand das gesamte Gebäude in Flammen. Sämtliche Feuerwehren der rumänischen Hauptstadt mußten ausrücken. Es gelang erst nach vierstündiger angestrengter Arbeit, und nachdem ein heftiger Regen eingesetzt hatte, des Brandes Herr zu werden.

Warschauer Polizei faßt internationalen Verbrecher.

Der internationale Verbrecher Jack Erickson aus Reuyork wurde von der Warschauer Polizei gefaßt. Jack, einst einer der besten Boxer der Ver­einigten Staaten, fand es für gut, seine Tätigkeit , in der Unterwelt von Reuyork nach Polen zu ver- , legen, weil ihm die amerikanische Polizei auf den , Spuren war. In Warschau nahm er unter dem . Namen Anton Thomson in einem der vornehmsten t Hotels Quartier. Gleich sein erster Betrugsversuch i wurde ihm zum Pechängiiis» Er schickt« den Hotett

lung noch nicht abgeschlossen sei und dessen Gröhe nur geahnt werden könne. Wir alle schaffen am Bau dieser großen Zukunft, jeder an seinem Platz.

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gesundheitlichen und beruflichen Gründen nieder« gelegt. Sein Nachfolger ist der Leiter des Insel- Verlages, Professor Anton Kippenberg (Leip­zig). Zum ersten Vizepräsidenten wurde Professor Hans Wahl (Weimar), zum Zweiten Vizepräsi­denten Professor Eduard Spranger (Berlin)

1^. Partei, fl einer ! ^beaMp. ^^niunge,

werden auf Anweisung des Reichsstandes des deut- aber war die Aussage des Gerichtsarztes, eines schen Handwerks für ihre Bezirke gleichfalls Lütticher Professors, der neuerdings bekräftigt, bei Standortkarten für jeden einzelnen der Leichenöffnung der beiden letzten Opfer, der Handwerkszweig anlegen. Die Bezirkskar-1 Frauen Weiß und Lange, keinerlei Veraif« ten werden sich also auf die Stadt- und Landkreise tungsspuxen gefunden zu haben. Man sieht dahev erstrecken. Für Stadtgemeinden sind Stadtpläne für ~ die Anfertigung der Standortkarten zu benutzen, so daß aus diesen genau hervorgeht, in welcher Straße ein Betrieb des betreffenden Handwerkszweiges an-

säfsig ist. Man wird alsc.in kurzer.Ze" sehr genau Ausschreibung der Tagungssolge zu: wißen, wo ein Handwerker irgendeiner Branche mit M A hauvtvers am ml u na

Aussicht auf Erfolg eine Existenz finden kann und I undstchzigsten £ au p t ü e r 1 a m m lun g

?in^ßrieiß5 ^^.naSnhör2ret^n fÖnnCn Um Ctne I Versammlung ist nach ihrer Tagesordnung ein- ÄSVÄXf jMj W SÄKX2 tSfÄS 41,7. Für Der djiebene Honbw°rkszwei°e g.bt -s »««r-m »er »reunoe -«- »rpm-n -diu eums un« ausgefprodjene Stanbortverb.chtunaen. Lvoon m°. Der B such b-r Must-n bu­chen im allgemeinen bie großen Hanbwerkszweige »ngemauer ner «I » I .

siya? aSsÄ «.ÄS»..'z5*. Äw gleichmäßig stark vertreten sind. Die Handwerks- Silvretta bllden den Abschluß.

zweige, die sich standortmäßig verdichten, umfassen Deutscher Studententag 1938.

die große Gruppe der mehr oder weniger s p e z i a-1 Don Dienstag, den 21. Juni, bis Samstag, den l i s i e r t e n Handwerke, von denen es im Vergleich

zu den anderen auch nur wenige Betriebe gibt. I Studententag" statt. Tausend Studentenführer aus Dazu gehören u. a.: die Steinbildyauer, Steinmetze, allen Gauen werden sich versammeln, aemeinsam Marmorschleifer, Stukkateure, Gipser, Töpfer und mit ungefähr 250 Amtsträgern des NS.-Altherren- Ofensetzer, Brunnenbauer, Nagelschmiede, Werk-'" * * 1 '**

zeugmacher, Feinmechaniker, Büchsenmacher, Boots­und Schiffbauer, Drechsler, Böttcher und Küfer, _o_r ... v .

Musikinstrumentenmacher, Korbmacher, Holzschnitzer, Studentenschaft, die schon damals in sich alle Stu- Büßten- und Pinselmacher, Schirm- und Stock- denten deutscher Abstammung und Muttersprache macher, Brauer und Mälzer, Kürschner, Weber, I vereinigte, veranstaltet wurden.

> Tuchmacher, Wirker, Stricker, Pantoffelmacher, Die Tagung der Goelhe Gesellschafl.

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1 604 588 betraaen (ohne Oester! umrahmte die Sitzung, in der Professor Peter, MWMW8MWWMZ we>ilige Umsatz an teil in einem Handwerks- unternehmen mit Ladengeschäft sich beläuft (für Werkstatt und Laden). Man hat den Einzel­handelsumsatz häufig überschätzt und den Hand­werksumsatz unterschätzt. Die Statistik versteht heute unter Handwerksumsatz den gesamten Umsatz, der aus selbsterzeug ten Waren erzielt wird. Der Einzelhandelsumsatz ist dagegen nicht ohne I weiteres der Umsatz, der im Handwerksladen er­zielt wird, sondern lediglich der Umsatz, der aus dem Verkauf nicht selbsthergestellter Waren zu­stande kommt. Den größten Einzelhandelsumsatz haben deshalb die Schuhmachereien, die mit einem Laden verbunden sind (75 v. h.), während z. B. bei den Fleischern der Anteil der nicht selbsthergestellten oder verarbeitenden Waren äußerst gering ist (2,5). Durch das Werk über die Standorte der Handwerks­zweige werden rund 250 verschiedene Handwerks- berufe erfaßt. Man rechnet ungefähr mit 135 hand­werklichen Vollberufen und etwa 435 handwerk­lichen Nebenberufen. Es ist also eine sehr beachtliche Spezialisierung oorgenornmen worden. H. D.

S mid Junkers-Ausbildungsstätten in Dessau.

fAW Dessau, 16. Juni. (DNB.) Aus Anlaß der

Ä Nmveihung der Fliegertechnischen Vorschule und FeinÄ! -»er Junkers-Ausbildungsstatte fand m Dessau eine >r iJS Kundgebung statt. Schon seit 1927 gingen die Jun- rerswerke aus der Sorge um eine gediegene Aus- W her Lehrling- an bi- s°st°ltung -M-S djen S'i i-u-n Ausbilbung-w-I-ns heran. Durch bie Steig«, ta runa ber Gefolgschaft mußte auch b-r Nachwuchs au' ä' durch -ine höhere L-hrlmgszahl ge stch-rt werben.

aud) bie Lehrgang- b-r Technischen Ll.eger- -Me hier in Den21usDiioung9|ianen uet werke ausgebildet werden und sich auch diese zahlen- J^Qn fe jnäfeia steigern, mußten neue Gebäude errich- tet öerben9 So entstanden die Lehrwerk st üt-

malsoziLlis!» ' 3ugfnh( iar. Der 3m ür Deull Gesetzes au' ieichsacheik r beteitigtu

Anlaß ein; Ernannt liche »Sin ir im M 'derlich, diiji : schützen llxmann hci ber Äinini mg des Hi­er Seldti entsprungen^ eiftungen bi- 1 an Leib besitzt. Das rforgerild)tt cherzustellen sarbeiMyen

richtete fei' >r Schafsung teten. Önner» cht mehr eine in mitoeranl- ses Staa- nunfl der 3u- n der W n wir unten ndrecht.' >

Baldur w» als Sn* renzei<heil°'k für Deuti^ betonte, w lichts anhttK . z,eih-> * is dem # Gnindhollll^ schaftsordM n(ti E punlt |ö«6-®

Der Führ - r unb Reichskonzler hat b-m Köni-g von Schweden zum 80. Geburtstag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.

*

Der Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht, General der Artillerie Keitel, legte in Begleitung des deutschen Gesandten, des Lan­deskreisleiters der NSDAP, und des deutschen Ml- litärattachös einen Kranz am ungarischen Äe^en- denkmal nieder. Zur Begrüßung des Generals hatte sich der Kommandierende General der Budapester Garnison, Nagy, sowie der Bürgermeister von Budapest eingefunden. General Keitel legte bann auch auf dem deutschen Heldenfriedhof einen Kranz nieder.

*

Der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß und seine Gattin empfingen in den Räumen des Berliner Schlosses Charlottenburg die anläßlich ihres Deutschlandbesuches in Berlin west

nehmung der Angeklagten ein anderes Bild. Um acht Uhr brachte die Wirtin dos Frühstück ins Zimmer. Da habe Schönewald sie, wie mit seiner Frau vereinbart war, in das Schlafzimmer geschickt, um ein Paar fremde Schuhe dort wegzunehmen. Schönewald selbst will in diesem Augenblick die Tür zum Flur geschlossen haben, bann sei auch schon der Schuß im Nebenzimmer gefal­len. Diesen Schuß habe seine Frau abgegeben, die sich vorher hinter die Tür des Schlafzimmers versteckte.

Gegen 8.15 Uhr schellte es, der Geldbriefträaer stand vor der Wohnung. Meine Frau, so fährt Der Angeklagte fort, öffnete die Tür und fragte den Gewzusteller, ob er zu Lange wollte. Als er be­jahte, ließ sie ihn ins Zimmer, wo der Mann am Schreibtisch saß. Die Frage des Beamten nach einem Ausweis überraschte beide, da sie hierauf nicht vorbereitet waren. Er selbst habe nun nach einem Ausweis gesucht, da sei hinter ihm der Schuß gefallen, der den Beamten in den Hinterkopf traf. In ihrer alten Wohnung hätten sie dann das Geld gezählt und festgestellt, daß es 3 00 0 Mark und eine 100-Gulden-Note waren. In seiner furchtbaren Angst vor Entdeckung habe er veranlaßt, daß beide in einen benachbarten Wald fuhren und dort die Tasche des Geldzustellers sowie den Mantel des Schönewald verbrannten. Die Piswle soll in einen nahen Weiher geworfen worden sein.

Frau Schönewald, die sehr bleich aussieht, und noch aufgeregter als am Vortage spricht, wurde vom Vorsitzenden ernstlich ermahnt, nun einmal der vollen Wahrheit die Ehre zu geben. In vielen Punkten decken sich ihre Aussagen mit denen des. Mannes, Wesentlich weicht bis Frau

tin unb entftanb fchließlich bi- neu- Werk- 'ckule für 1000 Lehrlinge mit zahlreichen Klassen- -äumen, Räumen für Verwaltung, Lehrmaterial und loyale Betreuung. Es wurde ferner em L ehr- lingsheim für die auswärtigen Lehrlinge er- richtet. General Milch sprach von dem Gluck der Jugend, die hineingeboren sei m eine große Zeit, die damit aber auch eine ebenso große Verpflichtung auf sich genommen habe.

Auf dem Festplatz der Junterswerke hatten die Männer der Arbeit, die Lehrlinge und Abordnun- □en der Luftwaffe Ausstellung genommen. General Milch, der vor Jahren ebenfalls hier im Dienste des Werkes gewirkt hatte, erinnerte an die Zeit ber ersten Entwicklung, als nur ein kleiner Stamm von Arbeitern das große Werk begann. An der Größe des jetzigen Werkes erkenne man den Auf­stieg des Reiches. Sodann gab ber Reichsju- aendführer seiner Freude Ausdruck, sprechen au können zu den alten Kämpen der Arbeit und m den Jungen, die hier ihren Lebensweg beginnen und das Erbe weiterführen werden. Diese Jugend ffteht auf einem Boden, in einer Garde als zu- sammengeschmiedete Mannschaft ber nationalsozia­listischen Idee. Reichsorganisattonsleiter Dr. Ley mckhnte an die Größe des deutschen Volkes,

Oer Ooppelmordprozeß Gchönewald.

Nachdem in dem Kölner D o p p e 1 m o r d p r o - zeß gegen Otto Schönewald und Frau der Lebenslauf der beiden Angeklagten vor und nach der Tat geschildert worden war, wurden die Töter über die Vorbereitungen zu dem Verbrechen und dessen Ausführung vernommen. Immer wieder unterhielten sich damals beide über die Möglichkeit, in Köln einen G e 1 d z u st e 11 e r zu überfal­len. Man beschloß, unter falschem Namen zwei Zimmer zu mieten. Dies geschah unter dem Na- men Student Karl Lange. In der Zwischenzeit hatte die Frau bei der Hauptpost in Köln eine Post- anweisung über 15 Mark an den Studenten Karl Lange aufgegeben. Schönewald will erst bei seinem Einzug bei der Zimmervermieterin Ulla Korte bemerkt haben, daß von dem gemieteten Schlaf­zimmer aus eine Derbindungstür zu den Raumen der Korte bestand. Er verließ die Wohnung und kehrte zu seiner alten Wohnung zurück, wo seine Frau sich bereits zu Bett gelegt hatte. Der Student erklärte, er könne die Tat nicht ausfuhren, er habe keinen Mut dazu, im übrigen fei ein Mord an einem Geldzusteller unmöglich, da in den Neben­räumen sämtliche Geräusche zu Horen seien. Frau Schönewald war darüber sehr aufgebracht, machte ihm Vorwürfe und erklärte nach längerem Streit: Wenn du es nicht kann st, tue ich es!'

Wenn ursprünglich von der Mordkommission an­genommen wurde, daß zuerst der Geldzusteller Körner und bann die Zimmervermietenn Korte erschossen worden sei. jo ergab bis Ver-

Berlin, 15. Juni. (DNB.) Nachdem die Reichsbahn 1937 aus der Gesellschaftsform wieder zu einer reinen Reichsverwaltung umge­staltet und die Leitung der Reichsbahn dem Reichs- verkehrsminister übertragen worden ist, erhält nun das bisher alsGesellschaft" bezeichnete Zweig- unternehmen der Deutschen Reichsbahn, bie Reichs- au tob ahnen, nach dem Gesetz vom 1. Juni 1938 ebenfalls die Form einer reinen Reichsver­waltung. Die Stellen der Neichsautobahnen sind Reichsbehörden. Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Dr. Todt, wird Vor­sitzender des Vorstandes ber Reichsautobahnen. Da- mit werden Aufsicht und Leitung vereinigt. Der Verwaltungsrat wird zu einemBeirat" umge­staltet, dessen Vorsitz der Reichsverkehrsminister bei­behält. Die verwaltungsmäßige Verbundenheit zwi­schen Reichsbahn und Reichsautobahnen bleibt auf. rechterhalten. Die Reichsbahnbeamten, die für bie Reichsautobahnen tätig sind, verbleiben dort. Auch arbeiten einzelne Geschäftsstellen ber Reichsbahn für die Reichsautobahnen weiter.

lenden Mitglieder der British Empire Service, werden in drei (; Leegue Souch Africa der großen südafrikani-I offiziere, darunttr schen Frontsoldatenorganisation und' ihre Frauen, an der Spitze den südaftikanischen Ge­schäftsträger sowie den britischen Militärattache. Don deutscher Seite waren u. a. erschienen: Reichs- außenminifter von Ribbentrop, Stabschef Lutze, Reichsführer jf Hinzmler, Korpsführer Hühnlein, Gauleiter Bohle und Schwede- Coburg, der Herzog von Eo-burg, Reichskriegsopferführer Oberlindober.

Reichshandwerkertages, wird in

die Ueberzeugung gestärkt haben, daß der i Handwerker in der. Geschichte unseres Volkes im | städtischen Leben das Gegenstück zum deut- schen Bauern verkörpert. Auch ber städtische l Handwerker ist einmal aus der ländlichen Schicht > hervorgewachsen. In wirtschaftlicher, Hinsicht prägt sich wohl bei feinem anderen Berufsstand der Per- - sönlichkeitscharakter stärker als gerade beim Hand- werter aus. Aus alledem geht hervor, wie wichtig es ist, daß dem deutschen Volke ein gesunder Handwerkerstand erhalten 'bleibt. Das nationalsozialistische Reich hat diese Wahrheit von Anfang an erkannt und deshalb durch gesetzliche Maßnahmen wirtschaflliche Förderung und wissen­schaftliche Forschung das Handwerk aus der früheren Nivellierung emporgehoben. In diesem Monat, wo nach dem Handwerkertag aus Anlaß der Inter­nationalen Handwerks ausstellung in Berlin, die Handwerksoertreter fremder Völker in großer Zahl in die Reichshauptstadt strömen, wird den deutschen Meistern Gelegenheit geboten, nach fünfjähriger nationalsozialistischer Wirtschaftsführung ihrmeisterliches Können" zu beweisen.

Wenn gerade in diesen Tagen das große wissen- schaftliche WerkDer Standort der Hand- werkszweige" der Oeffentlichkeit übergeben werden konnte, so ist das ein glücklicher Umstand, weil durch diese Untersuchung klargestellt wird, daß das Handwerk in allen Teilen des Reiches die starke Mittelsäule im wirtschaftlichen Aufbau darstellt. Dadurch ist aber auch bereits entschieden, daß das Handwerk aus dem deutschen Wirtschaftsleben nicht wegzudenken ist und gerade die Erfüllung des Dierjahresplanes ein 1 e i st u n g s- fähigesHandwerk erfordert. Aus dem großen Kartenwerk, über die Verteilung der handwerklichen Betriebe eriennt man weiter, wie entscheidend sich die Raumordnu-ig im Wirtschaftsleben aus- wirken kann. Die Standortauswahl für gewerbliche und im besonderen für handwerkliche Betriebe ist ein Teil der großen Gemeinschaftsaufgabe, zu deren Verwirklichung die Reichsstelle füx Raumordnung eingesetzt worden ist. , ,

Der Leiter Der Reichsstelle, Dr. Puttkamer, hat in Der Einleitung zu diesem Werk zum Aus- Druck gebracht, daß es Sinn Der RaumorDnung ist, die Nutzung des Raumes und die Verteilung der Bevölkerung im Raume nach den großen vdlkspoli- tischen Richtlinien des Nationalsozialismus zu über­wachen und zu lenken. Dadurch sollen ungesunde Bevölkerungsballungen, soweit es möglich ist, ver­hindert werden. Man will Die wirtschaftlichen Kräfte Der kleinen Städte stärken und die Land­flucht bekämpfen. Auch geschwächte Grenz- gebiete sollen in jeder Hinsicht gefördert werden.

Das Handwerk in den kleinen und kleinsten Städten stellt ja heute diejenige Gruppe der gewerb­lichen Betriebe, Die noch nicht alle Folgen Der Sy­stemzeit überwunden hat. Man findet überall im Reich hier und Da noch einevergessene Stadt", Die verkehrspolitisch ungünstig liegt und von den groß» zügigen Aufbaumaßnahmen, die überall sonst ein- gesetzt haben, nicht ergriffen worden ist. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der eben nur durch eine vernünftige Raumordnung und Die daraus resultie- renben Maßnahmen sich ändern kann. Deshalb liegt gerade in dieser Feststellung. Die große Bedeutung Des Standortwerkes, denn nun hat man eine wei­tere Unterlage zur Hand, um der Wirtschaft in Den kleinen Städten erfolgreich unter die Arme zu greifen.

Gruppen eingeteilt: 2473 Flieger-, in ihrer Aussage von der des Mannes ab offiziere, darunter 11 Diuisionsgenerale, 18Brigade. ,ie b-streitet, bte ^«n«JFKe.TtnÄ& nenerale und 65 Obersten. Von diesen 2473 Osst- zu haben:Ich habe den Schuh nicht zieren bürfen höchstens 223 nichtsti-g-nd- Offiziere UNd n> e nn all«s g °s-n m'ch l?r"ht h>in 33R tedinifche Dffuiere darunter ein Brigade-1Den Mord an dem Geldzusteller streit 1 general und^4 Obersten. 277 V-rwaltungsoffiziere, nicht ab. Nach hnrimhir »in Dhprü Dem ßuftfabrtmin ftenum mung der Frau folgen Gegenuverireuungen veo werden ^für 1938 ^neü eKr^e di te von 47 545 000 ! Angeklagten, die beide bei ihren Aussagen bleiben. Franken zur Verfügung gestellt werden.. Eine £üfftd)Cr GistM0rdvrozeß.

periodische Verstärkung der Lustarmee wird je nach WIliW« F 9

Der außenpolitischen Lage und Der finanziellen Be- x>er Tag der Zeugenvernehmung des

lastung des Landes erfolgen. Der Luftfahrtminlster I Lütticher Giftmordprozesses stand im wies in Der Kammer darauf hin, daß das beste oei^en ^ner scharfen Attacke der Verteidigung ftanzösische JagdflugzeugMoräne 406" bereits in ben Staatsanwalt und Den als Zeugen auf- Serienbau genommen worden sei. JkoA tretenbcn Untersuchungsrichter Destexhe. Deni vor Ablauf von Drei Monaten werde Frankreich Anstoß dazu gab Der Zeuge mit Der Feststellung, mehr als 200 Apparate im Monat her- Angeklagte sei entweder ein Engel oder ein! ausbringen, im März nächsten Jahres rechne man I Dämon, Der Höllenpein verdiene. Er, der Unter« mit einem monatlichen Bau von Trrin'beften5 250 luchungsrichter, glaube letzteres, Denn alle Anzeichen Apparaten. Die hierfür notroenbigen Fabriken seien deuteten auf Die Schuld Marie Beckers hin. Auf zum Teil schon in Betrieb genommen unb arbeite- eine Zwischenfrage Der Verteidigung über den ten ohne Unterbrechung. x Charakter der Angeklagten erklärte Der Zeuge, die

Becker sei von ihrer Umgebung entweder gehaßt 1 ober angebetet worden. Seiner Ansicht nach sei fie< wie auch aus Den Aussagen ihres früheren Lieb« Habers yervorgehe, eine Mysterikerin. Die Derteidi« gung wies nicht nur diesen Ausdruck des Zeugeni als ^unpassend zurück, sondern zieh auch das Ge­richt Der Parteilichkeit. Richter und AngeklagtL .wohnten als stumme Zeugen diesem Duell zwischen , Die Arbeit über die Standortplanungender Verteidigung und dem hauptsächlichsten Zeugen.

Paris, 15. Juni. (DNB.) ImJournal Osfi- o s,.r swwnPT. riri" wurde die Gesetzesverordnung über Die Ver-

fetWÄ.gÄa..« &KU&VS:

- «* biet« x«6kn.l im Obigen aktiven Dienst in Friebens-

zriten ist auf 3085 Offiziere und 59 410 Unter­offiziere und Mannschaften festgesetzt. Die Offiziere

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IW M, cn die Zukunft des großen Reiches, dessen Entwick- schen ReP - -J - < -<»-<-«-- r-mrXfeö

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