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Samstag, 16./$onntag, iL Hpril 1938

188. Jahrgang

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Inzwischen sind schon wieder fünf Wochen seit dem 13. März vergangen, erlebten wir die beispiel­lose Konzentration des großdeutschen Volkes auf die letzte friedliche Schlacht, die den Kampf um die groß­deutsche Einigung beenden sollte, sahen wir die Triumphzügen gleichenden Fahrten unseres Führers durch alle deutschen Lande, von Königsberg bis hinunter nach Köln, von Köln bis nach Wien und Graz. Bei aller Mißgunst ausländischer Kreise konnte man doch immer wieder in jenen Wochen Schilde­rungen des Staunens und der Bewunderung dar­über lesen, in welcher Entschlossenheit und Geschlos­senheit die 50 Millionen der Stimmberechtigten in ganz Deutschland zu der Front des 10. April auf­marschierten. Auch diese letzte friedliche Schlacht, so unblutig und so siegreich wie die Arbeits- und die Ernährungsschlachten des Nationalsozialismus, liegt nun schon eine ganze Woche hinter uns.

Nichts ist bezeichnender für die wahrhaft schöpfe­rische Energie und das Leistungstempo des neuen Reiches, daß die politische, die wirtschaftliche, die kul­turelle Fundamentierung für den Neubau des Lan­des Oesterreich nicht erst nach dem 10. April einsetzte, sondern daß am Tag der ruhmreichen Abstimmungs- schlacht schon in ganz Oesterreich die lebenssprühen, den Auswirkungen einer vierwöchigen Aufbauarbeit in demselben Lande zu sehen und zu hören waren, dessen Menschen noch vor wenigen Wochen zwischen Sehnsucht und Verzweiflung hin und her gerissen wurden. Haben wir jemals, vom politischen Stand­punkt aus betrachtet, die Ostertaqe festlicher, erho­bener gestimmt gefeiert als im ersten Osterfest Gro^ deutschlands? Nur die Ostertage von 1933 lassen sich

Telegraph" schreibt u. a., Winston Churchill habe bei seinem inoffiziellen Besuch in Paris mit den französischen Staatsmännern über alle schwebenden Fragen gesprochen, und das bri-

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unterrichten Sir sich am besten ages, Derlin- Luchhändler dar ! guter Bücher'

London, 16. April. (DNB.-Funkspruch.) Wie aus einem Teil der heutigen Londoner Morgen­presse heroorgeht, hat der britische Botschaf­ter in Paris nunmehr den Ministerpräsidenten Daladier und den Außenminister Bonnet formell zu einem Besuch in London eingela­den. Es gelte als ziemlich sicher, daß der Besuch am 2 7. oder 2 8. April stattfinden werde.

Wie der diplomatische Korrespondent derTi- m e s" hierzu schreibt, war die Einladungsadresse schon vor Wochen in London ausgeschrieben wor­den. Die Regierung habe nur auf einen günstigen Augenblick zu ihrer Ueberreichung gewartet. D a - lädier werde dem britischen Kabinett einen Be­richt der französischen Besorgnisse hin­sichtlich Spaniens und Mitteleuropas geben. Die britischen Minister ihrerseits würden ihm über das englisch-italienische Abkommen voll unterrichten undzweifellos die Hoffnung aus­drücken, daß der Weg zu einer italienisch-französi- schen Annäherung bedeutend leichter geworden sei". Da die französischen Minister noch vor der Genfer Ratssitzung nach London kämen, werde man ein Abkommen zur Sicherstellung einer gerechten Behandlung der nach Ansicht der britischen Regie­rung nicht normalen Lage im Hinblick auf die An­erkennung Jtalienisch-Aethiopiens an­streben.

Der diplomatische Korrespondent desDaily

als Vergleich heranziehen.

Inmitten eines Frühlings, der allen Segen der Natur für die Ernte dieses Herbstes erhoffen läßt, blicken wir in diesen wahrhaft festlich beschwingten Tagen bereits wieder vorwärts in die Zukunft, be­müht, dem Beispiel des Führers zu folgen, der bei der weiteren Gestaltung seines gewaltigen Lebens­werkes einen bedingungslos verpflichtenden Anspruch auf unsere ständige Mitarbeit und Einsatzbereit­schaft hat. Das, was wir dabei an Tatsächlichem beitragen können, ist gering, verglichen mit dem, was der Führer selbst sich aufgebürdet. Abex wir selbst, das großdeutsche Volk, und auch die Deut- schen draußen in aller Welt, werden die reichste Ernte davontragen. G.W.

Salamanca, 16. April. (DNB. Funkspruch.) Der nationale Heeresbericht bestätigt die Einnahme der Küstenorte Vinaroz, Benicarlo. Ealig, San Jorge und der an der Grenze von Castellon und Taragona ge­legenen Ortschaften Ulldecona, San Ra­phael und Lacenia. Damit ist die Ver­bindung zwischen Katalonien und dem übrigen noch von den Bolschewisten unterdrückten Teil Spaniens in einer Breite von 2 5 Kilometer unter­brochen.

Die hierdurch herbeigeführte Unterbrechung der Verbindung zwischen dem süd­lichen und dem nördlichen Spanien ist eine Folge der schweren Niederlagen, welche die Bolschewisten bei ihren Widerstandsversuchen in den letzten Tagen einstecken muhten. In Benicarlo wurden fünf noch verwendungsfähige sowjetrussische Tanks, eine große Zahl von Maschinengewehren und mehrere Munitionsdepots erbeutet. Außerdem fielen hier 700 Gefangene den nationalspanischen Truppen in die Hände. Westlich von M o r e l l a gelang es, wichtige feindliche Stellun­gen zu erobern.

Auf dem Frontabschnitt in den Pyrenäen setzten die Navarra-Brigaden ihren Vormarsch nach Horben fort. Den nationalen Truppen gelang es, an der westlichen Pyrenäen-Front den 3 300 Meter hohen Gipfel des Maladetta-Gebirges einzunehmen. Zugleich fielen den Rationalen acht Ortschaften in die Hönde, von denen die wichtigste.

Der Durchbruch zur Küste wurde in bester Zusammenarbeit der Kolonnen der Generale A r a n d a , V a l i n o , E s c a m e z und den Legio­när-Formationen durchgeführt. Die Legionäre durch­stießen nach Säuberung der westlich von Tortosa gelegenen Gebirge den südlichsten Zipfel der Pro­vinz Tarragona auf der Straße Tortosa Vinaroz. Sie besetzten den 16 Kilometer südlich von Tortosa gelegenen Ort Ulldecona. Die Kolon­nen des Generals Aranda nahmen auf dem Wege

Französische Besorgnisse." - Das italienische Imperium.

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Großdeutsche Ostern.

An diesem Osterfest werden im größeren Deutsch­land die Glocken von Turm zu Turm in festlichem Geläute den überwältigend schönen Sieg des deut­schen Volkes feiern. Das Reich ist wiedererstanden. Das herrliche Gefühl, ein Deutscher zu sein, ist über- 1 all lebendig, soweit die deutsche Zunge klingt. Ich ! bin ein deutscher Bürger! Das Wort hat wieder 1 Klang und Geltung, einen hellen Klang sogar, weil , die große Schöpfertat des Führers sich in Frieden , und' Freiheit vollzogen hat.

In der Tat: ein wahrhaftes Fest hat uns^ der Wiederbegründer Großdeutschlands zu diesen Ostern 1938 bereitet. Zum ersten Mal feiern wir es zu­sammen mit dem Lande Oesterreich im Rahmen eines Deutschland, dem unser Führer Adolf Hitler der friedlichste Mehrer wurde. Während dieser gan­zen Jahre seit der Machtergreifung hat die österliche Zeit wie durch eine seltsame Fügung des Schicksals immer unter dem Eindruck eines großen geschicht­lichen Vorganges oder einer bedeutsamen Aktion des neuen Reiches gestanden. Die Ofterzeit von 1933 trug das Kennzeichen der Reichstagswahlen vom 5. März, der ersten großen siegreichen Wahlschlacht, die Adolf Hitler im befreiten Deutschland schlug. Der Staatsakt von Potsdam war feierlichstes Symbol jener Tage.

Ganz eigenartig dann der politische Rahmen der Ofterzeit von 1934: noch wirkte in Europa der Ein­druck der Februarrevolution in Oesterreich nach, mit ihren Hunderten von Toten fast zur gleichen Zeit konnte das nationalsozialistische Deutschland, Friedensbereiter mitten in einem friedlos gärenden Europa, einen neuen Kranz um das Banner feiner froyen Volksgemeinschaft winden, indem es die er­sten tausend Arbeiter mit ,Kraft durch Freude" in Urlaubszügen zur Erholung nach den bayerischen Bergen sandte. Es war ein Zeichen der Zeit, daß dieses lebensfreudig beschwingte WerkKraft durch Freude" damals von der Umwelt vielfach mit spöt­tischem Lächeln abgetan wurde; heute, wo ein ge­radezu riesiger Verattstaltungsplan dieses Werk in seiner ganzen imponierenden Größe repräsentiert und wo die KdF.-Flotte soeben durch den zweiten Großschiffs-Neubau vermehrt wurde, sieht die Welt mit lauter oder mit verhohlener Bewunderung auch guf dieses Teilgebiet nationalsozialistischer Friedens­arbeit.

1935 feierten wir Ostern im Zeichen der Rückkehr des Saargebietes, im Zeichen des Neubaues der Wehrmacht, im Zeichen der Wiedereinführung der allgemeinen Dienstpflicht. Die österliche Zeit von 1936 brachte die Wiederbelegung der Rheinlandgar­nisonen und den großen Befriedungsplan der Reichs­regierung für Europa, der mit feinen 19 Punkten in der Reichstagsrede des Führers verkündet wurde. 1937 trug die Ofterzeit das Merkmal der (Erneue­rung des Kolonialanspruches Deutschlands, formu­liert in der Rede des damaligen Botschafters von Ribbentrop auf der Leipziger Frühjahrsmesse, wobei er gleichzeitig ebenso wirksam wie nachdrücklich alle Einwände zurückwies, die den deutschen Anspruch bestreiten wollen. Ist es nicht, als fei die kurze Reihe der Osterzeiten seit 1933 zu vergleichen den Statio­nen des Siegeszuges eines friedlichen Eroberers, der uns binnen fünf Jahren aus völliger Recht- und Wehrlosigkeit zu der steilen Höhe emporführte, auf der das neue Großdeutischland liegt? Wer unter uns hätte damals diesen steilen Aufstieg und gar die­sen Gipfelpunkt zu erhoffen gewagt!

Salamanca, 16. April. (DNB. Funkspruch.) Am 37. Tage der Offensive gelang den national- spanischen Truppen der Durchbruch zum M i 11 e t m e e r. 250 Marschkilometer wurden von Saragossa aus über Alcaniz, Caspe und Morella zurückgelegt. Die Unterbrechung der Ver­bindung zwischen Barcelona einerseits und Valencia und Madrid anderseits beschwort für die bolschewistische Herrschaft schwerwiegende Folgen herauf, muß doch damit gerechnet werden, daß die bolschewistischen Horden über keine einheitliche Führung mehr ver­fügen, sondern in ein katalanisches und ein ßeoante= Heer gespalten sind. Sehr bedeutsam dürfte sich der Riegel der nationalspanischen Truppen auswirken für die Lebensmittelzufuhr und den Nachschub an Kriegsmaterial au s Frankreich. Madrid und Valencia erhielten aus Frankreich über Katalonien bisher monatlich etwa 500 Tonnen Lebensmittel. Da nunmehr die Wirksamkeit der nationalen Blockade von der See her wesentlich erhöht wird, ist der Verkehr mit den Levantehäfen Valencia Ali­cante, Cartagena und Almeria fast unmöglich ge­macht. Valencia und Madrid erhielten aus Kata­lonien die notwendigen Rohstoffe zur Herstellung von Waffen und Munition, ferner Benzin in gro­ßen Mengen. Die K r a f t str o m v e r s o r g u n g Valencias hängt zum größten Teil von der Zufuhr aus Katalonien ab Die (Erae aus den Gruben von Almadea und dem bolsche­wistischen Andalusien, die den Valencia^Bolschewisten zum Austausch von Waffen dienten, können die Erzeugungsstätten nicht mehr erreichen Es ist weiter­hin zu berichten, daß infolge der wirksameren Blo- kade die K o h l e n l i e f e r u n g e n aus den anda-

Daladier und Vonnel nach London eingeladen. | Der Sieg des Lebens.

Wenn Faust, in Goethes ewiger Dichtung die Verkörperung des problematischen Deutschen mit seiner unstillbaren Sehnsucht, alle Lust und Qual, alle Wunder und Geheimnisse zwischen Himmel und Erde in einem einzigen Menschenleben auszuschöp­fen, in der Dämmerfrühe des Ostermorgens die tod- _ bringende Schale durch desGlockentones Fülle"

tische Kabinett sei bei der Prüfung des Berichtes vom Munde gezogen wird, spüren wir mit elemen- zu der Ansicht gekommen, daß fein Besuch in Paris toter Gewalt die bewegende Kraft in dem symbo- einem nützlichen Zweck gedient habe. Freilich dürfe lischen Vorgang. In der Begrenzung des Mensch- man nun nicht gleich onnehmen, daß man bereits lichen liegt es beschlossen, daß die Urgegensätze des Pläne auf der Linie des inoffiziellen Gedanken- Lebens zwischen dem erdgebundenen Körperlichen austausches zwischen Churchill und den französischen und der metaphysischen Allweite, zwischen Zeitlich- Staatsmännern mache. feit und Ewigkeit, zwischen den Trieben der Sinne

tfx- und dem Frieden der Seele, zwischen der Unvoll-

OtplOtnOtl!U)C 41itlVltät Itl pOri0. kommenheit des Irdischen und der Vollkommenheit m n r : 6 ic 9[nr;r /wnra \ Außenminister im Wunschbild des Idealen, die dem Ausgleich sich ®?nn «mpfmg 8=iU »i-

Präsidenten b er Republik empfangen. gerufen öurd) eine doppelte Kraft: durch dieholde Der enalikcke Krieasniinister in Neapel. Nachricht" von oben, durch Glockenklang und Engel- L-er eiiyniiwc 311 ivyvimiiMivi durch bie Erinnerung an das Glück einer un-

Rom, 13. April. (DNB.) Der englische Kriegs- schuldigen Kindheit, und durch den Zauber, den ein minister Hore-Belisha ist am Freitagnachmit-unbegreiflich holdes Sehnen" auf ihn ausübt in- tag an Bord eines Militärflugzeuges in Neapel mitten der erwachenden Natur, der österlichen Um- eingetroffen, wo er vom Präfekten und hohen faschi- weit, die wie eine neue Schöpfung aufersteht. Und stischen Beamten, sowie dem englischen Konsul be- immer wieder, wenn mir die Osterfeier begehen, grüßt wurde. Hore-Belisha wird Samstag vor- das älteste und eigentlich höchste Fest der Christen- mittag seinen Flug nach Catania und Malta heit Weihnachten dämmert in seiner rührenden fortsetzen. Schönheit aus dunklen und ungeklärten Dorzeit­

tagen herauf, Pfingsten, die Feier , des heiligen t. e a Geistes in der Gestalt der vom Himmel herab-

Francos Durchbruch zum Msitelmeer fest; äs. sää s »vf I Festes offenbar: in der Einheit des Rufes von oben,

in 25 Kilometer Breite aelunqen !" ÄÄsyasÄ ax III I ö ö |unb blühenden Erde,der Frühlingsfeier freies

Die Verbindung zwischen Valencia und Barcelona bereits unterbrochen.

Glück" zu künden.

Ostern war immer ein Fest der Freude Ha««,««« <cue«« innnn 1 n Siln lin dieser zwiefachen Bedeutung. Die Vorstellung der Benasque. im Esteaa Tal. knapp 1 k germanischen Altvordern verschmolz mit der Dor-

meter von der französischen Grenze Wellung der christlichen Botschaft: in der Freude entfernt, liegt. Ferner wurde das Chia-Gebirge ber Segnung durch das neugewonnene Licht, durch gesäubert. 3m Abschnitt VaIaguer schlugen die das Licht der Sonne, deren erstarkende Kräfte aus Truppen Francos zwei bolfchewifttsche Angriffe ab. Himmelshöhen die Erde überströmten, durch das 3m Abschnitt Vinaroz schoß die national- Licht des symbolischen Gedankens von der Aufer- spanische Luftabwehr zwei bolschewistische Flug- stehung aus der tiefsten Nacht des Todes. Beides irnfinnnfiDflniifhp laabHieaer ver - ruht im Geheimnis des Göttlichen. Im Geheimnis zeuge ab. der Wiedergeburt des ewig sich wandelnden Lebens,

folgten auf flehende Bo ejn ^hahen schöner Jubelgesang, vielleicht

schewisten. Zwei dieser Fluchtlmgsschiffe wurden schönste der alten Kirche, der ertönt, wenn die zur Rückkehr gezwungen, während auf der Höhe Osterkerze im Dunkel des Gotteshauses entzündet von San Carlos ein Schiff versenkt wurde. und geweiht wird:Frohlocken sollen die (Engel« . scharen der Himmel! Frohlocken die Geheimnisse

London erwarte« SnWeidnng

in den nächsten Wochen, leyyiz

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vrukk und Verlag: vrühlsche UniverfitStrdruckerei «.Lange in Stehen. Schriftleitvng und Seschäftrftelle: Schulftrahe 7

Truppen

Daily Telegraph" überschreibt seine Meldung faustens wegzuzleyen. * äFranrC0 Es bedarf keiner großen Einbildungskraft, sich

"'mI9' mi^Ü Por3ufteIIen- was in den Klimaten unsrer Hemi-

nete Manner sollen Francos Vorstoß aushalten. vergangenen Zeiten die Wiedergeburt des

Tausende von Bauern auf der Aucht. 3n der 1 ß;^te5 ben Menschen bedeutete. Winterliche Oede

Meldung heißt es. Die Lage b e r f 0 L ringsum, vereiste Wälder, verschneite und ungang«

n i f $ e n Haupt I in g ß f e a ußerst $ ro bare Wege, der Himmel wolkig verhangen, tue

r i g g e wor d en. Im ^/^Eel schreibt das B^tt, ^nne erloschen, und in trüber Dunkelheit der

in den nächsten Wochen müsse sicherlich die Entschei ^^nsch in die spärliche Wärme des häuslichen Herd« düng fallen. feuers gebannt. Dumpfe, lange Monate desVer-

liegens", wie es in der Rittersprache des Mittel- ~ alters genannt wird, der Untätigkeit, der Einge-

schloffenheit. Man wird an die schwere seelische Be- .lastung erinnert, die die Polfahrer, die Forscher in lusischen Gruben ausbleiben. Angesichts der arktischen Breiten zu überwinden Haben wenn die Tatsache, daß sich das Zentrum der bolschewistischen winterliche Polnacht über sie kommt, d^e ins Uner« Herrschaft in Barcelona befindet, erscheint der Le- tragliche sich dehnende Dunkelheit. Welch ein Gluck, vanteteil von jederstaatlichen" Organisation los- welch eine Erlösung, welch Freudengeftchl die gelöst, wird doch in Barcelona seit langem aus- Menschen erfüllt haben mag - in e'nem noch we t aiebia regiert", wo sich zur Zeit dreiRegie- tiefem Maße in jener in allem primitivem, dazu rungen"" am Ruder befinden, nämlich die bolsche- naturnähern Zeit als heute -, 'st. aus unserm wistischen Oberhäupter der heimatlosen baskischen eignen Erleben zu schließen, wenn d,e Sonne sich - «'>"«S KÄS Hl «S

Bolsch-wift-nschifi- gefasert «tfe" ÄÄ»

Große Beute der nationalen Truppen. Licht^u'b^egrüße^m irWe $Iammc ba51)immI,fd)C

Salamanca, 16. April. (DNB. Funkspruch.) Es sind die letzten Ausläufer alten Volksglaubens Die nationalspanischen Truppen wurden bei ihrem aus grauer Vorzeit. Uns ist es gegeben, das Licht Einzug in die eroberten Küstenstädte Vinaroz in uns zu entzünden und zu bewahren in künftige und Benicarlo mit unbeschreiblicher Be - Zeit. Das wachsende Licht der Tage ist die nährende geistern n g von der Zivilbevölkerung empfangen. Hoffnung auf das sich stetig erneuernde Leben Im Hafen vonVinaroz gelang es, das größte die Flamme in uns weckt Tat und Liebe. So schrieb Schiff sowie zahlreiche kleinere Dampfer, auf denen dmn auch Geibel vor heute fast hundert Jahren: sich bereits eine große Anzahl von Bolsche-Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein wisten zur Flucht eingeschifft hatten, zu Vom Grabe springt, dem wir den Staub nur weihten; tapern. Die Beute an Gefangenen und Kriegs- Und was du ewig liebst, ist ewig dein." material ist sehr umfangreich. *

' ' " Es ist wohl so etwas wie dunkle Schicksalsbestim­mung, die dem deutschen Volke auferlegt ist, daß es im Lauf seiner Geschichte durch so viele und schwere Passionszeiten hat hindurchgehen müssen, die bis hart an die Grenze der Möglichkeit des Erduldens und des Ertragens, bis an die Grenze des Opfer­todes herangingen. Aber immer wieder kam eine österliche Auferstehung und führte es aus der Tiefe zur Höhe, immer wieder wuchsen die zerstörten Le­benskräfte aus einem gesunden Wurzelbereich von neuem empor, immer wieder erblühte eine neue

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