Ausgabe 
15.11.1938
 
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SJJpori

Fußball für das Mnlerhilsswerk

aber

Wirtschaft

.Teutonia" Watzenborn-Steinberg 1900 Gießen.

10 bis 12 Pf.

Die

Sprecbstundcn ve*r '

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach« mittag geschlossen.

TttSKOV.-Sondervorstellung im Stadttheater.

Mitgliederappell und (Siegesfeier im Turnverein Heuchelheim.

schäft: Herbst; Pankok, Lippert; Günther, Rensing, Schäfer; Schellhaas, Koch, Theis, Hormel, Heuser. Die Gastgeber werden in bewährter Aufstellung an­treten und bemüht sein, sich den Boden für das Punktespiel zu bereiten, sich das Selbstbewuhtsein für den härteren Kampf zu unterbauen. Wie das Spiel endet, ist kaum vorauszusagen. Daß m DÜtzenborn.Steinberg schwer zu gewinnen ist, hat sich allmählich weit herumgesprochen. Die Gießener wissen es jedenfalls sehr gut.

Für die Mannschaften der nächsten Nachbarschaft sind folgende Begegnungen vorgesehen.

jetzt besser auf der Hut sein wird. Für die Lollorer Elf ist das Spiel gleichzeitig eine Kraftprobe; denn gegen Großen-Buseck hat man ja in der Rück­runde wieder anzutreten.

Weitere Handballspiele für das Winterhilfswerk.

Es war leider nicht möglich, die vorgesehene Spielfolge zu Gunsten des WHW. am letzten Sonn­tag restlos abzuwickeln, weil sich verschiedene Ver­legungen notwendig machten. So kommt es, daß das Fachamt Handball die Reuansetzungen für Buß-

Mühe, die Niederlage noch abzuwenden. Allem bfe eiserne Verteidigung der Gäste ließ den erwünsch­ten und auch verdienten Erfolg nicht eintreten.

Tlluschenheim I Lich I 0:2 (0:1).

Mit gemischten Gefühlen fuhren die Rasensvielec am Sonntag zum fälligen Pflichtspiel nach Muschen- heim war es den Gastaebern im letzten Jahre doch zweimal gelungen, die Grün-Weißen mit hohen Er- gebnissen zu schlagen. Schon in den ersten Spiel- minuten verschuldeten die Rasenspieler einen Elf- meterball, den die Platzbesitzer aber verschossen. Durch das vorzügliche Aufbauspiel der Licher Läuferreihe stand die Licher Elf fast während der ganzen Spiel- zeit in der gegnerischen Hälfte. Nur dem guten Unterstützungsspiel hatten es die Gastgeber zu ver­danken, daß nicht mehr Tore fielen.

Allendorf (Lahn) 1. -^Großen-Linden 1. Igd.

Am Sonntag war die Jugend aus Großen-Linden in Allendorf zu Gast. Beide Mannschaften zeigten ein gutes Spiel. Trotz aller Anstrengung der Gaste waren die Gastgeber immer tonangebend. Mit die­sem Spiel sind zwei wichtige Punkte in der Ver­bandsrunde gesichert worden.

Lollar Großen-Buseck.

Heuchelheim Rodheim.

Steinbach Hungen.

Leihgestern Klem-Linden.

Wißmar SA.

Garbenteich Lich.

Muschenheim Grüningen.

Rüddmgshausen Londorf/Geilshousen.

Ettingshausen Harbach.

Grünberg Flensungen/Nieder-Ohmen.

Saasen Göbelnrod.

Lollar I Großen-Vuseck I.

Hans gewannen 1 v. H. auf 98,25, MAN. 0,75 v. H. auf 140,75, Adlerwerke 0,50 v. H. auf 107,50 und Metallgesellschaft 0,40 v. H. auf 117,40. Von den ährenden Werten notierten IG. Farben und Verein. Stahl wie am Berliner Schluß mit 146 (146,25) bzw. 105,75 (106), Mannesmann voll behauptet mit 109,75 (109,65, aber 108,75 in Berlin). Leicht ermäßigt waren Schuckert auf 176,25 (176,75). Sonst kamen u. a. Buderus mit 110, Demag mit 147,25, Scheideanstalt mit 200, Gesfürel mit 134, MoenuS mit 126, Mainkraft nach Pause mit 90 jeweils unverändert zur Notiz. Auch Bankaktien notierten wie im Mittagsverkehr, Commerzbank 113, Deutsche Bank 119, Dresdner Bank 112. Renten waren geschäftslos, nur Farben-BondS gingen zum Mittagskurs von 120 in kleinen Beträgen um.

Zrankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 14. Nov. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) itt Mark: Weizen W9 202, WH 204, W 12 205, W13 206, W16 209, W 18 211, W 19 213, W20 215, Roggen RH 187, R 12 188, R14 190, R1S 191, R16 193, R17 194, R 18 195, R 19 197 Groß­handelspreise der Mühlen der genannten Preis­gebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizen­mehl Type 812 W13 29,35, W 16 29,35, W18 29,35, W 19 29,35, W 20 (Kreis Alzey) 29,35, W 20 (Kreis Worms) 29,70 plus 20 Pf. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl liegen die Preise 30 Pf. unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R15 22,80, R16 22,95, R18 23,40, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10.90, W18 11,00. W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreise ab Müh« lenstation. Roggenfuttermehl R19 12,50, Roggen, vollkleie R19 11,00. Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlen, festpreis ab Mühlenstatton. Treber-. Wieseicheu, handelsüblich, gesund, trocken 5,00, Wiesenheu, gut, gesund, trocken 5,80 bis 6,00, Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50, Weizenstroh, bindfadenqepreßt oder gebündelt 2,80, Roggenstroh, do. 2,90 bis 3,00, Hafer- und Gerstenstroh, do. 2,40 bis 2,50, Erzeuger­preis ab Erzeuger-Verladestation.

$ranffurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a. M, 15. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Markttage: Vorauf trieb: 401 Kälber, 99 Hammel, 184 Schafe, 2900 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hümmel 34 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark.- Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafs und Hammel lebhaft.

burger griffen weiterhin stürmisch an, scheiterten an der sicheren Abwehr ihrer Gäste.

1. Mannschaft des Sportvereins Lollar empfängt die 1. Elf von Großen-Buseck zum Opfer­spiel. Die Paarung der beiden Mannschaften dürfte allgemeines Interesse finden. Die Großen-Busecker waren es, die den SoHarern gleich im ersten Der- bondsspiel die Punkte abnehmen konnten. Ob morgen schon die Revanche gelingt? Man rechnet den Platzbesitzern diesmal eine größere Chance zu, da die (rif verstärkt werden konnte, und wohl auch

Der morgige Buß- und Bettag fit aifi den Fuß- ball-Sportplätzen dem Einsatz für das Wmterhttss- werk gewidmet. In Stadt und Land fmdet eine Reihe von Spielen statt, die sicherlich das Interesse der Fußballfreunde finden werden. Für die Vereine in den Kreisklassen wurden Begegnungen angesetzt, die zum überwiegenden Teil Lokalkämpfe darstellen und Gegner im Kampfe sehen, die schon seit Jah­ren immer wieder und mit wechselndem Erfolg gegeneinander antreten. Wie diese Spiele ausgehen werden, kann im voraus kaum gesagt werden, denn eine Reihe von Mannschaften hat noch keine end­gültige und feste Form gefunden, die mit Sicher- hell einen Schluß auf Sieg ober Niederlage zu­ließe. Man erwartet ritterliche Kämpfe, die nicht nur dem Winterhilfswerk einen schönen Erttag i bringen, sondern auch eine Werbung für den Fuß- ballsport darstellen sollten.

VfV.-Relchsbahn I Sportverein Wetzlar I.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse schwach.

Frankfurt a. M., 14. Nov. Die Börse setzte zum Wochenbeginn am Aktienmarkt in schwacher Haltung ein. Es lagen erneut Abgaben vor, wobei es sich offenbar um Geldbeschaffungsverkäufe han­delte. Da die Zurückhaltung in vollem Umfange fortbestand, kam es bei verhältnismäßig kleinen Umsätzen zu durchschnittlichen Einbußen von 2 bis 3 v. H. Später setzten sich jedoch auf dem ermäßigten Stand einige Käufe ein, so daß eine teilweise Er­holung Platz griff und die Umsätze etwas lebhafter wurden. Eine inzwischen bekanntgewordene An­ordnung, wonach Aufträge aus jüdischem Besitz nicht ausgefährt werden dürfen, trug zu der Er­holung wesentlich bei. Starke Rückgänge ergaben sich besonders in Montanwerken, von denen Verein. Stahl auf 105 (108), Hoesch auf 114 (117,25), Mannesmann auf 109,25 (111,40) zurückfielen.

Interessante Begegnungen in der Bezirksstaffel Marburg.

In der Gruppe Marburg gab es am vergange­nen Sonntag einige Ueberraschungen. Das Spiel WallauWetter endete Unentschieden 1:1. Der Neuling Wetter konnte sich damit auf dem Wallauer Platz Werraschend gut behaupten. Eckelshausen Holts sich in Breidenbach mit 1:6 eine derbe Abfuhr. Eins etwas unerwartete Niederlage gab es für die Mann­schaft aus Ockershausen. In Sarnau verlorin dis Gäste mit 2:1 Toren.

VfL. Warburg SpV. Voklenhorn 3:3 (3:1).

Während / die Marburger zu diesem Spiel itt stärkster Aufitellung antreten konnten, gingen dis Bottenhorner mit gemischten Gefühlen in den Kampf, denn sie hatten ihre Läuferreihe ersetzen müssen. Dieser Umstand machte sich denn auch während des ganzen Spieles bemerkbar. Durch Deckungsfehler des linken Läufers kam Marburg bereits in der ersten Halbzeit zu drei Toren, wäh­rend die Bottenhorner durch Scheid I nur ein Totf erzielten. In dep zweiten Halbzeit schien bann ein hoher Sieg der Platzbesitzer sicher zu sein, denn Marburg spielte zeitweise überlegen. Doch überstan­den die Gäste die Drangperiode gut, zudem des junge Torhüter ausgezeichnet hielt. In der Folgs kam die Gastmannschaft mehr auf und erzielle durch Scheld I auch das zweite Tor. Dadurch angefeuerk gingen nun die Bottenhorner mehr aus sich heraus und im Anschluß an einen Eckball erzielte Maser' durch schönen Kopfball das dritte Tor. ^Die Mar-'

st-hens oft g-schütt-lt tootben, aW ihr Sem war, gesund, und was besonders ins Gewicht fiel: an der Spitze standen stets die rechten Männer. Da sind vor allem die Bereinsführer zu nennen, aus deren Reihen die Namen Noll, Seidewand, Berber um nur einige zu nennen hervorragen. Bis! auf den heutigen Tag verstanden es diese Manner, das Vereinsschiff so zu steuern, daß große Gefahren und gefährliche Klippen nicht schaden konnten. Ebenso trugen tüchtige Chorleiter immer wieder dazu bei, der Sangesfreudigkeit neuen Aufschwung zu geben. Genannt sei hier Chorleiter Becker, dessen vorbildliches Wirken auch heute noch nicht vergessen ist. Der derzeitige Dirigent, Musiklehrer Schöttler, ist ein würdiger Nachfolger seiner Vor­gänger, der nicht nur die Leistungen auf der alten

mann und der Vereinsführer Otto Rinn. Dem Tur­ner Stahlhut händigte Dr. Schäfer im Auftrag des Reichssportführers das silberne Leistungsabzeichen des Reichsbundes für Leibesübungen und die Be- sitzurkunde aus. Diese Auszeichnung nebst einer weiteren Urkunde errang Stahlhut für feine Leistun­gen bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart, mo er bei den Mehrkämpfen der Leichtathlettk bei schärfster Konkurrenz im Fünfkampf den 5. und im Zehnkampf den 4. Platz belegte. Im Namen der mit der Ehrung bedachten Turner dankte Turner Fabri­kant Rinn. Er erinnerte an die Entstehung des Vereins vor 50 Jahren und den Kampf, den der Verein für die Turnsache durchzukämpfen hatte. Der- einsführer Rinn gab dann noch eine Schilderung des Breslauer Festes. Zum Schlüsse nahm Kreis- führer Dr. Schäfer als Beauftragter des Reichs­sportführers die Weihe der dem Verein verliehenen neuen Reichsbundfahne vor. Die Veranstaltung klang in einem Kameradschaftsabend aus, bei dem der kürzlich vollzogene Zusammenschluß des Sport­vereins 1920 mit dem Turnverein zu schöner Gel­tung kam.

Das Spiel, das die genannten beiden Mannschaf, ten am morgigen Mittwoch in Watzenborn^tein- berg austragen, hat den Charakter eines Probe- fpieles, denn schon vier Tage später sollen sich die Mannschaften abermals im Kampf um die Punkte gegenüberstehen. Es ist nur xu wünschen, daß auch das morgige Spiel im Interesse der guten Sache gut

** Aus der Evangelischen Gemeinde Gießen. Nach dem Uebertritt von Pfarrer Bech- t o l s h e i m e r in den Ruhestand sind mit Wirkung o , v

vom 1. November ab die Amtsgeschäfte der CEnange-1 befU(^t fejn möge. Die Spielvereinigung 1900 tritt lischen Gesamtkirchengemeinde auf den Seelsorger I ^ri Mann Ersatz an und stellt folgende Mann- der Markusgemeinde, Pfarrer Becker, als neuen Ersten Pfarrer übergegangen. Zum Nachfolger von Pfarrer Bechtolsheimer als Seelsorger der Lukasgemeinde wurde Pfarrer Lic. Wiß - mann in Darmstadt ernannt, der sein Amt in Gießen voraussichtlich am 1. Januar antreten wird.

** Ein Siebenundsiebziajähriger. Der Oberpostschaffner i. R. Konrad Lehr, Wilhelm- straße 51, kann am morgigen Mittwoch, 16. Novem­ber, in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 77. Geburtstag begehen. Der hochbetagte Mann ge­hört seit 49 Jahren zum treuen Leserkreis des Gie­ßener Anzeigers. Wir beglückwünschen den alten

Auch Braunkohlenwerte sehr schwach, Rhein. Braun­kohlen 205,50 (210,25), Ilse Genuß 130 (133). Von chemischen Werten verloren IG. Farben 3,50 v. H. auf 145,50, Deutsche Erdöl 3 v. H. auf 123,50, Metallgesellschaft 2,50 v. H. auf 117. Auch Maschinen- unb Elektropapiere sowie Zellstoffaktien ließen bis zu 3 v. H. nach. Verhältnismäßig behauptet blieben Bekula mit 162,40 (162,75).

Am Rentenmarkt war bad Geschäft bei teilweise leicht nachgebenden Kursen klein. Reichsaltbesitz 130,80 (131), ReickSbahn-Vorzugsaktien 125,40 (125,50), Kommunal-Umschuldung halbamtlich 93,35 (93,50). Am Pfandbriefmarkt bröckelten Siquiba* tionSwerte z. T. leicht ab. Stabtanleihen lagen un­verändert, auch sonst zeigten festverzinsliche Werte kaum eine Abweichung.

Im Verlaufe wurde das Geschäft sehr ruhig, es herrschte allgemein Zurückhaltung. Auf Teilgebieten ergaben sich Besserungen bis zu 1 v. H., die aber in keinem Verhältnis zu den anfangs eingetretenen Rückgängen standen. Nochmals 1 v. H. niedriger lagen Conti Gummi mit 199 nach 200. Höher waren u. a. Verein. Stahl mit 106,25 bis 106 nach 105, Hoesch mit 115 nach 114, Klöckner mit 117,50 nach 116,50, Mannesmann mit 109,65 nach 109,13, IG. Farben mit 146,25 nach 145,50, Gesfürel mit 134 nach 133. Bei den erst später notierten Werten stellten sich immerhin noch Einbußen von 2 bis 3 v. H. ein, Scheideanstalt verloren sogar 5 v. H. auf 200 und ziemlich schwach lagen auch Westdeutsche Kaufho mit 102,25 (105,50). Der EinheitSmarkt war eben falls recht schwach.

«bendbörse behauptet.

Wenn auch die Unternehmungslust klein blieb, so schien die Haltung an der Abendbörse nach den Rückschlägen im Mittagsverkehr Wetter etwas be­ruhigt, zumal weiteres Angebot nicht herauskam. Die Kursentwicklung war etwas uneinheittich und die Umsätze bewegten sich in engen Bahnen. Deutsche Erdöl besserten sich um 1,25 v. H. auf 124,75, Jung-

Im Opferspiel für die Winterhilfe stehen sich am Duß- und Bettag auf dem Waldsportplatz die Mannschaften von BfB.-R. und Wetzlar gegenüber. Das Spiel fit gleichzeitig ein Probegalopp, denn die Gegner stehen sich am nächsten Sonntag in Wetzlar im Kampf um die Punkte gegenüber. Die Gäste, die ihren zweiten Tabellenplatz behaupten, sind nach an­fänglich schlechtem Start wieder erstarkt und haben

Fußball der Kreisklaffen.

Lleln-Linden I Großen-Vuseck I 1:0 (0:0).

Was niemand erwartet hätte, traf beim Spiel gegen den. derzeitigen Tabellenführer Großsn-Bu- seck am Sonntag ein. Klein-Linden zeigte, obwohl es den größten Teil der Spielzeit nur mit zehn Mann bestreiten mußte, eine Leistung ersten Ran­ges. Großen-Buseck mußte die erste Niederlage au eigenem Platze hinnehmen. Der siegbringende Tref­fer war ein Elfmeterball, der kurz nach Halbzeit fällig war. Eine Möglichkeit zum Ausgleich wurde Großen-Buseck kurze Zeit später ebenfalls in der Form eines Elfmeters geboten. Aber es kam dabei nichts heraus. Klein-Linden hatte seine besten Kräfte in der Hintermannschaft und in der Läufer­reihe. Der Sturm konnte sich nicht recht entfalten. Die Großen-Busecker gaben sich die erdenklichste

Herrn herzlich zum Geburtstag.

**VersetzungenbeiderGendarmerie. Mit Wirkung vom 1. November ab wurden Gendar­meriehauptwachtmeister Klapp von Büdingen als Stationsführer nach Londorf und Gendarmeriewacht-1 meister Maus von Londorf als Stationsführer nach Ober-Erlenbach versetzt.

** Gang über den Alten Friedhof. Wie alljährlich, unternimmt der Ortsring Gießen des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat am mor­gigen Buß- und Bettaa einen Gang an denkwürdige Grabstätten unseres Alten Friedhofs. Oberkriegs- gerichtsrat Koch wird im Anschluß an die Führung in der Alten Friedhofskapelle über alte Gießener Geschlechter sprechen. Den Abschluß bilden Chöre des Kirchengesangvereins unter Leitung von I. Nebe - Ung. Jeder Volksgenosse ist willkommen.

** Verbreiterung der Löcher Straße in Angriff genommen. Im Laufe des gestri­gen Tages wurde damit begonnen, auch in der Licher Straße für die geplante Verbreiterung die ersten Vorarbeiten zu treffen. Arbeiter der Stadt, die vor etwa drei Monaten die Bäume in der unteren Kaiser- allee fällten, haben nun auch Hand an die Bäume auf der rechten Seite der Licher Straße gelegt.

Kleeheu als Brandursache.

Die behördlichen Ermittlungen über die Ursache des großen Brandes in Bellersheim am Sonn­tagmorgen haben ergeben, daß Brandstiftung nichtin Betracht kommt. Es ist vielmehr mit größ­ter Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß der Brand durch Selbstentzündung von Kleeheu entftanben ist.

Rekorde des Auslandes.

Alle Rückenrekorde für van Feggelen.

Die starke Holländerin van Feggelen stellte am Samstag im Amsterdamer Schwimmbad einen neuen Wellrekord über 100 Meter Rücken auf. Sie verbesserte die erst vor zwölf Tagen in Kopen­hagen von ihrer Landsmännin Cor K i n t aufge« stelle Bestleistung von 1:13,5 auf 1:13,2 Min. Der anerkannte Rekord lautet noch auf 1:13,6 Min. und gehört der Olymviasiegerin Nida Senfs. Dan Feg­gelen spielt in her Rückenlage die gleiche über­ragende Rolle wie Ragnhild Hveger in der Kraul, läge; gehören ihr doch jetzt sämtliche Welt- und Europarekorde im Rückenschwimmen.

und Bettag vorgenommen, gleichzeitig aber auch einige weitere Spiele eingeschaltet hat.

Es begegnen sich:

To. Lützellinden - Hörnsheim Stadtmann, , schäft Gießen

To. Grüningen T». Nauborn

To. Hochelheim To. Hausen

To. Garbenheim SA. I 33 Wetzlar

Zu einem nicht alltäglichen Großkampf mtrb es in Lützellinden kommen. Den Gießenern geht em guter Ruf voraus. Es steht zu erwarten, daß man in Grüningen auch diesmal alles einsetzt, um einen ansehnlichen Betrag dem WHW. zuführen zu kön­nen. Das Vorspiel hat Hausen knapp gewinnen können. Ob es Hochelheim auf eigenem Platz gelingt, diese Scharte auszuwetzen, bleibt abzuwarten.

To. Krofdorf To. Heuchelheim

Tv. Dornholzhausen To. Holzheim

To. Holzheim Tv. Lich

Tv. Atz-bach Tv. Wetzlar.

Ein weiterer und vor allen Dingen interessanter Kampf steigt in Krofdorf. Die Heuchelheimer müs­sen sich sicherlich anstrengen, wenn sie die eifrigen Platzbesitzer schlagen wollen. In Dornholzhausen sollten sich zwei gleichwertige Mannschaften gegen- überstehen. In Holzheim wird Lich um eine Niederlage nicht herumkommen.

Dielen Kameradinnen und Kameraden der Natio­nalsozialistischen Kriegsopferversorgung wurde am Sonntag eine große Freude bereitet. Die Bezirks- führung der NSKOD. hatte zu einer Sonderbar- stellung im Gießener Stadttheater eingeladen. Stele ...

alte Kameraden und manches alte Mütterchen, Die ber2t{qfe aiusfichten auf den Meistertitel. Die Grün­vielleicht zum erstenmal in ihrem Leben im Theater mej&en haben in den letzten Spielen nicht überzeu- waren, fanden sich ein. Das Stadttheater war bis fönncn und werden alles daransetzen müssen, auf den letzten Platz besetzt. Zur Aufführung gelangte P ein achtbares Ergebnis erzielt werden, das LustspielDer Frontgockel", das mit lebhaftem ' ' J ®

Interesse und heiterem Schmunzeln verfolgt wurde. Sladtjugevd gegen Landjugend.

Die Schauspieler fanden ein sehr dankbares Pu- Dor dem Opferspiel DfB.-R. Wetzlar treffen blikum. I die beiden HJ.-Mannschaften Stadt und Land auf-

Gießener Wochenmorktpreije. einander. Schon oft sind die besten Jugeirdspieler

. m , <r t- c-nun.n rniAffumdber Stadt Gießen und Giehen-Land auseinanderge-

W feine r, Hkg ȀXK

warba?'stütf 4'bi5 SSkftaa Aufstellung der Stadtjugend blicken. Wird

s mää xMWKÄ -&ÄÄL....

tf»" Mi 5 toVÄÄ S,n..8 f < - * 1 Ä ST

Karotten kg 7 bis 10 Pf., rote Rüben 10, Spinat! lDfB.-R.), W. Schlitz ^umer Hrat^L,

T°.' Kraft II. (Spcgg9 1900), Bonarius fSpvgg. 1900), Rosenkohl 15 bis 35, Feldsalat, /10 o bis 1U, 4,0- Anfmnnn lbride DiB.-R)

tvg 6208 SAmar^r3beIn 25° bis* Z^'Kür bis ^and: Weber (Klein-Linden); Reuschling (Heu-

®blSt s ka 35 hie 40 K M^eim), Weller (Klein-Linden); Fr. Rinn (Heu-

8 bis 9, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 35 bis 40 W-1/ . x e,unter Dollar) Schmidt (Saa en); O.

50 kg 3 dis 3,45 Mark. Aepfel, kg 30 ('ßoIIar)j Dolkman'n (Heuchelheim), Becker

Su"p "nhühE^SO^Pf.°l^Mark/ 0anM,lO bis <Rtsi,Sinben)' 2' Mman"

1,20 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blu- (Heuchelheim).

menkohl 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Endivien 5 bis ' ' -* * -* -

10, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 35, Rettich 10 bis 20, Radieschen, das Bündel

Die Mitglieder des Turnvereins sammelten sich dieser Tage zu einem Appell in der Turnhalle. Nach der Begrüßung durch Dereinsführer O. R i.n n folg­ten die Berichte über die sportliche Tätigkeit im Laufe des Jahres. An örtlichen Veranstaltungen waren die Gauausscheidungskämpfe für Breslau und das 50. Stiftungsfest hervorzuheben, «ehr zahl- H-w,-----------------.o .reich waren die Kämpfe, die auswärts ausgetragen

Höhe zu hallen, sondern auch noch zu steigern wußte. mur^n un^ w denen immer eine stattliche Anzahl Das bewies auch wieder das diesjährige 3ubi» DOn Iurn6rn geschickt wurde. Der Turnverein hat läumskönzert. Die sorgfältig zusammengestellte Folge in jeincn Reihen ausgezeichnete Turner und Tume- verband das gute Mte mit guten Werken der neu- den Berichten der Fachwarte erfuhren

zeitlichen Chorliteratur. Neben Schubert, Zöllner Mitglieder, wie vielseitig der Sportbetrieb ge- unb Silcher, dessen 150. Geburtstag wir im kommen- p|[egt ^ird. Anschließend nahm Äreisfubrer Dr. den Jahr feiern, standen Armin Knab, Richard S ch ä f e r die Ehrung von zehn verdienten Turnern Trunk, Bruno Stürmer und Lißmann. Bei allen DDr bennr ^en Kreisehrenbrief überreichte. Er diesen Werken zeigte die stattliche Sängerschar , bQlf)ei ben Männern den Dank für langjahri- einen ausgeglichenen, runden Chorklang, deutliche verdienstvolles Wirken aus. Ausgezeichnet wur- AuSfprache und mit einer einzigen zufälligen Aus-1 Jakob Hahn, Ludwig Hahn, Gg. Nesseldreher, yahme große Treffsicherheit in der Intonation; Schmidt, Ludwig Rinn, Jakob Rinn, Hem- das zeigte sich besonders in den schwierigen Chören Schmidt, Ludwig Dolkmann, Heinrich Dolk- Half von Zöllner undDeutsches Credo" von Lißmann. Ehrenchormeister Schüttler brachte bte so verschieden gearteten Stücke mit feinem Em« fühlen in die Stileigentümlichkeit, wie sie z. B. Tiroler Nachtwache" undWiderspruch" von Schu­bert zeigten, treffsicher zum Klingen. Die sehr zahl-1 reiche Hörerschaft dankte durch reichen Beifall.

Der Solist des Abends, H. W. Guth aus Frank- furt, hatte sich keine leichte Aufgabe gestellt. Neben der anspruchsvollenWandererfantasie" von Schubert spielte er die technisch sehr schwere Etüde in a-moll von Chopin, dessen Scherro in h-mo!l und die 12. Rhapsodie von Liszt. In all diesen Werken zeigte er eine recht fortgeschrittene, wenn auch noch nicht ganz fertige Technik und vor allem ein frisches, in den Inhalt eindringendes Musikantentum, das besonders in dynamficher Hinsicht wirkungsvoll Licht und Schatten zu verteilen verstand. Dem jungen Künstler wurde herzliche Anerkennung.

Mit frischem Mut kann dieHeiterkeit" m em neues Jahrzehnt gehen. Wenn sie auf diesem Weg weiterschreitet, wird auch ferner der Erfolg Nicht fehlen. Heinrich Blaß.