Ausgabe 
15.10.1938
 
Einzelbild herunterladen

bereiten. Man bedenke dabei vor allem, daß sie ihre

Bestellkarte ausgestellt sind'und zum Bezug der Pflicht ehrenamtlich tun und daß ihre mühe- Dolksgasmaske berechtigen. Die Blockwalter der' volle Arbeit der Sicherung aller Volksgenossen gilt.

Oer Grünberger Gallusmarkt

Globus wäs eher

6579^

UfEDDE DRUCKSACHEN W en DE Brühl. Gießen

für Kartoffeln und Rüben, nalit auf jed Waschzuber.

Leistung 60 Pfd. je Minute

Trommel verzinkt

Hersteller: Fr. C. WeißNachf.

Inhaber Heinrich Schroer, Land- maschinen. GrttnbergfHessenll

Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlichen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens unddamitdurcherweitertesWissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift:Aus der Natur Hugo BermQ hier Verlag Berlin-Lichterfelde

Oer Verkauf der Volksgasmaske beginnt

Oie ersten 5000 Stück in Gießen eingetroffen.

Hotel Hirsch

Am Gal I usmarkt Erstklass. Stimmungskapelle MittwochabendTanz!

Bekannt gute Küche la Weine und Biere

6581 D

NSV. nehmen gleichzeitig die Anträge auf Verbilligung der Volksgasmaske ent- aegen. Die Ausstellung der Zuweisungsscheine er­folgt lediglich durch die NSV.-Ortsgruppen. Be­triebe, die Sammelbestellungen aufgeben, haben die Anträge bei der zuständigen NSD.-Ortsgruppe ein­zureichen.

In der Zeit vom Mittwoch, 26. Oktober, bis Dienstag, 15. November, erfolgt zunächst täglich von 14 bis 20 Uhr die Ausgabe und Derpassung der Volksgasmasken. Dies geschieht, soweit bisher feststeht, im NSD.-LagerEinhorn", Eingang Wetzsteingasse, und in den Räumen der NSV.-Orts- grupve Gießen-Nord, Walltorstraße 38 (Vorder­haus). Jeder Besteller hat dazu persönlich zu er- scheinen.

Alle Anfragen sind an die NSV.-Ortsgruppen zu richten; in Zweifelsfällen gibt die Kreisamtsleitung der NSV., Goethestraße 34 (Fernruf 2297, Neben­stelle 02) jegliche Auskunft.

Es ist Pflicht jedes Volksgenossen, dem ihn be­suchenden Amtsträger des RLB. und den Amts­waltern der NSV. einen freundlichen Empfang zu

sitz des Schutzgerätes.

Ab Montag, 24. Oktober, werden dann die Blockwalter der NSV. in den einzelnen Haushaltungen vorsprechen und die Zuwei­sungsscheine verkaufen, die entsprechend der

über die Richtlinien für Billigkeitsmaßnahmen auf dem Gebiete der Grundsteuer für den älteren Neu­hausbesitz. Der Reichsminister der Finanzen hat sich im Einvernehmen mit dem Reichsminister des In­nern damit einverstanden erklärt, daß die Ge>mein- den, soweit die Besteuerung des älteren Neuhaus­besitzes für die Zeit vom 1 April 1938 ab zu einer Verminderung der Rückflüsse aus den vom Lande Hessen, der Hessischen Landesbank Staatsbank Darmstadt und den öffentlichen Sparkassen in den Rechnungsjahren 1924 bis 1930 ausgegebenen Woh- nungsbaudarlehen gegenüber 1937 führt, die Rück­flüsse entsprechend aufzufüllen haben. Für Darmstadt, Bensheim, Offenbach, Gießen, Friedberg, Nauheim, Butzbach, Mainz, Worms, Alzey, Bingen und Op­penheim gelten die Baudarlehen aus Sonderge­bäudesteuermitteln, die zu den gleichen Zins- und Tilgungsbedingungen (2 v. H. Zinsen und 1 v. H. Tilgung) ausgeliehen wurden.

Bolkstrachtengruppe

im Dienste des Winterhilfswerks.

Die heutige und morgige Reichsstraßensammlung für das Winterhilfswerk 1938/39 soll nicht nur im zahlenmäßigen Ergebnis, sondern auch rein äußerlich ein großer Erfolg werden. Neben den gestern bereits angekündigten Platzkonzerten am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag wird auch die Trachtengruppe aus dem Hüttenberg unter Leitung unseres Heimatdichters Georg Heß (Leihgestern) bei der Werbung für die Spende tätig sein. Die Trach­tengruppe, die sich insbesondere aus Mädchen und Burschen aus Leihgestern, Lang-Göns, und Kirch- Göns zusammensetzt, tritt als Gruppe der NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" auf und wird ihr Können sowohl im Gesang schöner Volkslieder als auch mit Volkstänzen zeigen. Die Trachtengruppe tritt zuerst am Sonntagnachmittag um 15 Uhr am Selferstor auf. Anschließend wird noch auf dem Kreüzplatz getanzt und gesungen. Sicherlich werden sich viele Volksgenossen unserer Stadt das schöne Schauspiel, das sich dabei bieten wird, nicht entgehen lassen und ihrer Dankbarkeit auch den entsprechenden und erwarteten Ausdruck mit Opferspenden in die Sammelbüchsen geben.

Südwestdeutsche Hals-, Nasen- und

Ohrenärzte tagen in Gießen.

Die Vereinigung südwestdeutscher Hals-, Nasen- und Ohrenärzte, in der sämtliche Fachärzte dieser Gruppe vereinigt sind, halten in den Tagen vom 22. und 23. Oktober in unserer Stadt ihre 28. Tagung ab. Zum Gebiet des Verbandes gehören auch die Spe­zialisten der Universitäten in Marburg, Gießen, Hei­delberg, Frankfurt a. M. und Freiburg i. Br., die bei dieser Tagung sämtlich vertreten sein werden.

Der Samstag, 22. Oktober, bringt im Studenten­heim den Begrüßungsabend. Am Sonntagnachmittag beginnt im Hörsaal des Physiologischen Instituts die Wissenschaftliche Sitzung. Die Wissenschaftliche Sitzung sieht folgende Vorträge vor:

Brüggemann (Gießen): Referat über Ohr­tuberkulose;

Schütz (Berlin): Verteilung der erblichen Taub­stummen in Hessen;

Schwarz (Frankfurt): Erbliche Mißbildungen des äußeren Ohres;

H. U f f e n o r d e (Frankfurt): Die Bedeutung des Röntgenbildes für die Begutachtung der erwor­benen und erblichen Taubstummheit;

Richter (Erlangen): Der Einfluß der Pneu­matisation auf den Verlauf der akuten Mittel­ohrentzündung;

Berendes (Heidelberg): Kurze. Bemerkung zur Hörrestbestimmung bei Simulanten;

Schmidt-Hackenberg (Hersfeld): Fasten­kuren in der Ohrenheilkunde;

L. K. S t e r n (Marburg): Das Röntgenbild von normalen Nasennebenhöhlen.

K. Stern (Marburg): Das Röntgenbild von entzündlich erkrankten Nasennebenhöhlen.

Knapp (Münster): Zur Frage des malignen Granuloms.

Moritz (Gießen): Malignes Granulom.

Griebel (Frankfurt): Das E-Ditamin im Krankheitsgeschehen.

Waeser (Stuttgart): Diagnostik und Therapie des Heufiebers mit Pflanzensamenextrakten.

Ar old (Gießen): Heilerfolge bei Kehlkopftuber­kulose.

Die Tagung steht unter der Leitung von Prof. Dr. Brüggemann (Gießen).

Gestern sind im Güterbahnhof Gießen die ersten 5000 Volksgasmasken eingetroffen und in das Lager der NSV. aebracht worden, um demnächst zum Verkauf zu gelangen.

Die Amtsträger des Reichsluftschutz­bundes werden nunmehr ab kommenden Mon­tag, 17 Oktober, damit beginnen, von Tür zu Tür zu gehen, um die Bevölkerung über die Versorgung mit Volksgasmasken aufzuklären. Die Amtsträger des Reichsluftschutzbundes haben Bestellkarten bei sich und werden auf jede einschlägige Frage ant­worten. Diese Aufklärungsaktion des Reichsluft­schutzbundes wird während der ganzen nächsten Woche durchgeführt. Außerdem werden Flugblätter in allen Haushaltungen verteilt. Wer die Bestell­karte sogleich ausfüllt und dem Amtsträger des RLB. zurückgibt, erleichtert wesentlich den Verkauf und die Ausgabe der Volksgasmaske. Wer sich da­bei rasch entschließt, gelangt auch zuerst in den Be«

Of'm Gallmährt es goar schi, Drum gieh mer all se same hi Mit Gäul, en Säu, en Rinner, en aach met ise Kinner.

Es gibt nichts Schön'res auf der Welt als Gallusmarkt und recht viel Geld. Die ganze Welt könnt's nicht verstehn, würd' jemand nicht zum Gallmarkt gehn.

Der Gallmarkt is des schönst' Fest off de Welt, Den hol de Deufel, dem er net gefällt.

Parol is:Es wird off de Gallmarkt gegange, Wer net hingeht, der wird affgehange."

Dem Konerad, dem gefällt's naut mih, drim will e off de GallmährtHieh, do wird mr wirrer lewensloftig, ean hem zou eas mr naut mih dorfchtig.

Diese vier Proben aus dem vorjährigen Schüler­wettbewerb zum Lobe des Grünberger Gal­lus m a r k t e s zeigen uns, wie hoch der Gallus­markt schon bei den Kindern in Ansehn steht, und wie es bei ihnen als ganz selbstverständlich gilt, daß man an ihm teilnimmt. Daß diese Beteiligung am Gallusmarkt aber auch für die Erwachsenen von Grünberg und aus der ganzen Umgegend ebenso als Selbstverständlichkeit gilt, das bestätigt sich Jahr« für Jahr aufs neue. Am Gallusmarkt feiern selbst die Leute, die sich sonst von manchen Veranstaltungen fernhalten. So sparsäm sie auch sonst leben, an diesem Tage sitzt auch ihnen das Geld locker in der Tasche, und mit dem Spruche: 's eas nur emol Gallmährt" suchen sie ihr Tun und Treiben zu entschuldigen. Und wie der Grünberger an seinem Gallusmarkt hängt, das beweisen auch die auswärts wohnenden Söhne und Töchter der Stadt, die stets in großer Zahl zu dieser Feier in der Heimat erscheinen, um sie im Kreise ihrer Verwandten und Bekannten begehen zu können. Aber auch für die Umgebung ist er eine große festliche Angelegenheit. Der vordere nord­westliche Vogelsberg, die Rabenau, selbst Teile des Ebsdorfer Grundes, das Busecker Tal, die nördliche Wetterau schicken zahlreiche Besucher zum Gallus­markt. Selbst die Nachbarstadt Gießen entsendet all­jährlich eine große Zahl Besucher, viele von ihnen sind gewissermaßen Stammkunden, die es auf eine ganz beträchtliche Anzahl miterlebter Gallusmärkte gebracht haben. Kamen früher im September die Reservisten aus der hiesigen Gegend zur Entlassung, so hieß es beim Abschied:Of'm Gallmährt treaffe mr is wirrer." Sicherlich werden auch dieses Jqhr, sofern die vom Führer angekündigte baldige Reser­vistenentlassung bis zum Gallusmarkt durchgeführt ist, all die Männer, die seither ben feldgrauen Rock trugen, besonders und mit großer Freude den Gallus­markt feiern. So ist er das große Stelldichein für die

ganze Gegend, alte Bekanntschaften und Freundschaf­ten werden wieder aufgefrischt, neue geschlossen. Am Mittwoch, als dem Hauptmarkttag, ist Grünberg das Ziel großer Scharen von Menschen, die zu Fuß, zu Rad, mit Auto oder mit der Bahn kommen.

Freilich hat der eigentliche Markt nicht mehr die Beschickung aufzuweisen, wie in den letzten Jahr­zehnten des vorigen Jahrhunderts, da man oft über 300 Krämerstände, 200 bis 300 Stück Rindvieh und weit über 1000 Schweine zählte. Hier hat der Gal­lusmarkt wie alle Jahrmärkte im Laufe der Zeit ver­loren. Trotzdem zählt er heute noch "zu den größten Jahrmärkten Oberhessens. Eine Vorbedingung dazu ist auch in der günstigen Lage Grünbergs gegeben, das durch seine Bahnverbindungen der wirtschaftliche Mittelpunkt an der Grenze der drei oberhessischen Kreise Gießen, Alsfeld und Schotten ist. Aber auch die Marktkommission ist in rühriger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bestrebt, den Markt auf seiner Höhe zu erhalten.

Grünbergs Geschäftswelt bietet alles auf, um den zum Kauf kommenden Landbewohnern mit ihren Waren dienen zu können, für sie ist ja der Markt eine Haupteinnahmequelle des Jahres. Den größten Umsatz weisen wohl Gasthäuser, Metzgereien und Bäckereien auf; bei ihnen sind die Markttage Groß­kampftage im wahren Sinne des Wortes. Zu Bergen aufgetürmt liegen am Dienstagabend in den Metzger­läden die Erzeugnisse von Rind, Kalb und Schwein, und der staunende Beschauer hält es für unmöglich, daß diese Mengen alle benötigt werden. Die Wirt­schaften richten für die Markttage außer den Gast­stuben noch alle irgendwie verfügbaren Räume als Wirtschaftsräume ein, um den Ansturm der Besucher, der namentlich bei regnerischem Wetter sich stark in die Stadt ergießt, bewältigen zu können. Das ist ein frohes Leben und Treiben in den Wirtschaften, denn nicht nur Geschäfte will der Landbewohner erledigen, sondern am Gallusmarkt ist die Gelegenheit, wo der sonst sparsame Bauersmann es sich auch einmal etwas kosten läßt. Bei einer Portion Fleischwurst, Braten oder Solberfleisch wird mancher Schoppen in fröhlicher Gesellschaft geleert. Die Jugend der Dörfer kehrt nach ausgiebiger Besichtigung des Jux­platzes in die Säle der Stadt ein, um hier dem Tanze zu huldigen, und bis lange nach Mitternacht hört man noch den Gesang der in Scharen heim­ziehenden Burschen und Mädchen.

Groß ist der Zustrom von Schaustellern, Artisten aller Art und fahrendem Volk. Musikanten und Har­fenmädchen lassen auf den Straßen, in den Wirt­schaften der Stadt und in den Wirtschaftszelten des Marktes ihre Weisen und die neuesten Schlager hören. Schon in der vorhergehenden Woche treffen die ersten Schausteller mit ihren Wagen auf dem Juxplatz ein und beginnen mit dem Aufbau ihrer Buden, so daß am Sonntag schon Eröffnungsvorstellungen statt­finden können. Nachdem am Montag und Dienstag noch die Nachzügler eingetroffen sind und am Diens­tag auch die Verlosung der Krämerstände erledigt ist, so daß auch deren Aufbau vor sich gehen kann, prä­sentiert sich der Platz des Gallusmarktes die Käs­wiese neben dem Finanzamt an der Gießener Straße als eine große Buden- und Zeltstadt. Nach den bei dem Marktausschuß vorliegenden Meldungen ist auch dieses Jahr wieder eine gute Beschickung des Juxplatzes zu verzeichnen; u. a. sind angemeldet: ein Globusfahrer mit Motorrädern, ein Irrgarten, eine Schau mit 100 Exoten und 50 Wunderaffen, die sich Märcheninsel Hawai" betitelt, ein großes Autoselbst­fahrer-Geschäft, ferner Karussell, Schiffschaukel, Schießhallen und Verlosungsbuden.

I Zum Schluß noch eine kurze Uebersicht, wie Bür­

germeister und Marktausschuß den Verlauf des dies« jährigen Gallusmarktes festgelegt haben. Der voraus» gehende Sonntag (16. Oktober) bringt im Sitzungs» saal des Rathauses die Eröffnung der Ausstellung Das Dorf- und Hausbuch". Gleichzeitig werden im unteren Rathaussaal die Gewinne der Gallusmarkt» lotterte, die in diesem Jahre mit der Lotterie des Kalten Marktes" in Ortenberg verbunden ist, aus­gestellt. Der Abend bringt in der Turnhalle einen großen Heimatabend", in dessen Mittelpunkt ein Vortrag von Lehrer Schmoll (Elpenrod) über Heimatliebe und Heimattreue" steht.

Am Dienstagabend (18. Oktober) wird der eigent­liche Markt aus dem Marktplatz beim Rathaus mit Platzkonzert, Ansprache des Bürgermeisters und His- jung der Marktfahne feierlich eröffnet.

Der Mittwoch (19. Oktober) als Hauptmarkttag wird zwar dieses Jahr auf den Rindvieh- und Schweinemarkt infolge der Seuchengefahr verzichten müssen. Durch verschiedene Maßnahmen verspricht man sich aber eine stärkere Beteiligung des Pferde­marktes. Anschließend ist Krämermarkt, Volksbelusti­gung auf dem Juxplatz und vom Nachmittag ab Tanz in allen Sälen der Stadt und in der Turnhalle.

Der Donnerstag (20. Oktober) als zweiter Markttag bringt die Fortsetzung des Krämermarktes und der

RUHL Seilersweg Nr. 67 I

adlO Telephon Nr. 3170 I

eparaturen I

Volksbelustigung auf dem Juxplatz. Für die Jugend sind noch besondere Kinderwettspiele vorgesehen, z. B. Sacklaufen, Topfschlagen, Wettlaufen über einen Schwebebaum, Wurstschnappen am Kletterbaum und Mattewettessen.

Der Sonntag (23. Oktober) bringt die Abschieds­vorstellungen auf dem Juxplatz und Wiederholung der Kinderwettspiele. Vorgesehen ist sowohl an diesem Tage als auch am zweiten Markttag ein Ballonwett­bewerb. Ein billig zu erwerbender Kinderballon wird mit einer Meldekarte des Marktausschusses versehen. Die am weitesten fliegenden Ballone erhalten Preise.

Selbstverständlich wird die Stadt während der Markttage, wie das schon über ein Jahrzehnt üblich ist, wiederum im Flaggen- und Wimpelschmuck pran­gen. Außerdem wird, wie in den beiden letzten Jah­ren, die Beleuchtungsanlage am Rathaus sowohl zur Eröffnung am Dienstag als auch an den beiden Markttagen am Mittwoch und Donnerstag im Hellen Lichterglanz erstrahlen.

Gießener Dochenmarktpreise.

* Gießen, 15. Oft. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12^, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, ausländische 11 bis 12%, Wirsing, % kg 8 bis 9 Pf., 50 kg 5 bis 7 Mark, Weißkraut, % kg 6 bis 7 Pf., 50 kg 3 bis 5 Mark, Rotkraut, % kg 7 bis 8 Pf., 50 kg 5 bis 7 Mark, gelbe Rüben und Karotten 7 bis 10 Pf., rote Rüben 10, Spinat 12 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün 20 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Erbsen 30 bis 40, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat, 1Iio 8 bis 10, Tomaten, % kg 10 bis 25, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 35 bis 70, Schwarzwurzeln 35 bis 40, Kürbis 8 bis 9, Pilze 20 bis 50, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3,15 bis 3,45 Mark, Aepfel, % kg 30 bis 45 Pf., Birnen 20 bis 40 Pf.,' junge Hähne 1 bis 1,20 Mark, Suppenhühner 80 Pf. bis 1,05 Mark, Enten 1,20 Mark, Gänse 1 bis 1,10 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumen­kohl 10 bis 60, Salat 5 bis 12, Endivien 5 bis 12, Salatgurken 10 bis 20, Einmachgurken 3 bis 5, Oberkohlrabi 5 bis 12, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 8 bis 12, Brombeeren, % kg 35 Pf.

Aus der engeren Heimat.

Zuchthäusler entflohen.

Lpd. Butzbach, 14. Oft. Am Donnerstagabend ist ein Gefangener des Zuchthauses Marienschloß in Rockenberg, der auf Außen- arbeit war, in den Wald gegen Munzenberg Wohnbach flüchtig gegangen. Es ist damit zu rechnen, daß er durch Einbruchsdiebstahl sich Kleider zu beschaffen versuchen wird. Alle diesbezüglichen Wahrnehmungen sind sofort der nächsten Gendar- meriestation zu melden. Der Gefangene trägt blau- weiß gestreiften Anstaltsanzug. Es handelt sich um den 31 Jahre alten Strafgefangenen Adolf Ludwig Uhl aus Rüssingen (Pfalz).

Landkreis Gießen.

«^Leihgestern, 15. Oft. Seinen 81. Ge­burtstag kann am Montag, 17. Oktober, der frühere SchuhmachermLister Johannes Dietz in guter Gesundheit begehen.

Kreis Schotten.

j Schotten, 14. Oft. Eine schöne Feier sand heute im hiesigen Kranfenhaus statt. Die Eheleute Karl Eberhard aus Oberschmitten begingen heute ihr Goldenes Ehejubiläum. Vor furzem hatte die Ehefrau einen landwirtschast»

Grünberger Gattusmarst 1538

Sonntag, den 16. Oktober: n16 Ubr tm Erd- geichoi; des Rathauses Ausstellung von Gewinnen der Sammelverloiung zugunsten der Viebmärkte von Grünberg und Ortenberg; tm oberen Rathaussaal: Ausstellung Das Dorf- uod Hausbuch" 20 Uhr- Heimatabend in der Turnhalle

Dienstag, den 18. Oktober: 20Ubr vor dem Rad haus Erösinung de^ Gallusmarktes durch Plahmusik, Ansprache de-'- Bürgerm tsters und Hiskung der Marktfahne anschließend - Anfeiern des Marktes in den Gaststätten.

Mittwoch, den 19. Oktober: 9 ubr- Begrüßung der auswärtigen Markt- gaste mit Marschmusik durch die Straßen.

PFERDEMARKT

Krämermarkt und Volksfest, in den Gasthäusern Stimmungs- und Tanzmusik, in der Turnhalle Filmvorführung mit anschließendem Tanz unter Mitwirkung von Künstlern des Frankfurter Stadtorchester^, eines Ansagers und einer Ballettgruvve._________

Donnerstag, den 20. Oktober: Ab 9 Uhr bis abends: Krämermarkt und Volksfest; 10 Uhr, vom Marktbrunnen aus: Abmarsch mit Musik zum Frühschoppen im Wirtszelt, in den Gasthäusern Stimmungsmuslk; 14 Uhr aus dem Gallusmarkt- platz: Kinderfest mit Wettspielen für die Schul'ugend von Grünberg und Umgebung, Volksfest bis zum Abend. 20 Uhr in der Turnhalle: Wiederholung der Film- und Tanzveranstaltung mit Einlagen wie am ersten Markttag.

Sonntag, den 23. Oktober: Nachmittags: Nach­feier und Kinderwettsviele auf dem Gallusmarktplatz.

Sondevzüser

Siehe Aushänge an den Bahnhöfen.

Es laden ein: ewo0

Vüvgevmelttev u.GaUusmavktausstbuk

6623D

Trinkt Hveing-Melchior-Pier /5 das Gute