Ausgabe 
15.10.1938
 
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Was ist Arbeitseinsatz-MaßnahmeLanddienst der HZ"?

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-Brigadeführer Dr. Grawitz (Berlin), wohn­ten der Feierstunde bei. Vor dem Heim hatten die Bereitschaften des DRK. in Ehrenfront Aufstel­lung genommen, die ^-Brigade sichrer Grawitz und DRK.-Generalhauptführer Staatssekretär Rei­ner abschritten.

' Im Mittelpunkt der Feierstunde stand die An­sprache von Staatssekretär Reiner, der die gro-

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Folgt der Parole des Führers gebt nach besten Kräften zur ersten Reichsstrahensamm- lung der Deutschen Arbeitsfront am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag! Das schaffende Volk dankt damit dem Führer!

ßen Ausgaben des Deutschen Roten Kreuzes in Krieg und Frieden umriß. Er unterstrich, daß der Führer des Dritten Reiches wiederholt den Frie­denswillen,des deutschen Volkes bekundet und durch die Tat bewiesen habe, daß aber dennoch für das Deutsche Rote Kreuz ebenfalls die Richtschnur gel­ten müsse, immer bereit zu sein. Er dankte allen Männern und Frauen der Gefolgschaften für ihre

ix L2D Frankfurt a. M., 14. Okt. Da in dieser i/ocktt !ein neuer Erkrankungsfall an spinaler K * y i mb k l ä t) m u n g aufgetreten ist, wird mit Zu- (r x nnnur? des Stadtgesundheitsamtes der Schul- ^'0kutfchr,,t!!r icht an allen Frankfurter Schulen am 12, roafie C )N!-.ac 17. Oktober, wieder ausgenommen. 11 bis 12 /,' » bis 7 Mark,

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Anschließend fand ein Rundaang durch das neue Heim der' Landesstelle XII des Deutschen Roten Kreuzes statt, während die Bereitschaften einen Propagandamarsch unternahmen.

Kartoffeln richtig lagern! Die zur Zeit in vollem Gange befindliche, zum Teil schon be­endete Kartoffelernte gibt Veranlassung, schon jetzt auf die richtige Einlagerung der Kartoffeln zu achten. Es ist unbedingt dafür Sorge zu tragen, daß nicht durch unsachgemäßes Einlagern die Kartoffeln später dem Verderben preisgegeben werden. Besonders muß darauf geachtet werden, daß kranke und be­schädigte Kartoffeln vor der Einlagerung ausgelesen werden. Sollten sich da oder dort krebskranke Kar­toffeln zeigen, so ist sofort die zuständige Polizei­behörde zu verständigen.

dienste der früheren Großherzogin und der großherzogin von Hessen um das Deutsche Rote Kreuz.

Einweihung des neuen Heimes der Roten- Kreuz-Landesstelle Darmstadt.

Lpd. Darmstadt, 14. Okt. Am Freitagnach­mittag erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Hauses der Landesstelle XII des Deutschen Roten Kreuzes in Darmstadt, Hermann­straße 41. Zahlreiche Ehrengäste aus Partei, Staat, Wehrmacht, den Formationen der Bewe­gung und der Stadtverwaltung, sowie der gefchäfts- führende Präsident des Deutschen Roten Kreuzes,

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Bis zum Jahre 1933 war jeder Bauernhof schutzlos der Systemwirtschaft ausgeliefert, was zur Folge hatte, daß eine große Anzahl gesunder Bauernhöfe derart verschuldeten, daß' sie einfach nicht mehr in Betrieb gehalten werden konnten. Nachdem die Zwangsvollstreckung durchgeführt war, verließ der Bauer mit seinen Angehörigen den Hof und ging in die Stadt, um hier seinen Lebensunter­halt als Arbeiter zu verdienen. Wenn zu solchem Handeln schon ehemalige Betriebsführer und selb­ständige Bauern gezwungen wurden, ist es nicht verwunderlich, daß die Mitarbeiter der Bauern, Knechte und Mägde, das flache Land in hellen Scharen verließefi. Hinzu kommt noch, daß feit Jahrhunderten über den Bauer mit einer gewissen Leichtfertigkeit, ja sogar mit Verachtung gesprochen u^urde und ein Angehöriger des Bauernstandes bei manchem von der Stadtbeoölkeruna allmählich als rückständig angesehen wurde. Dies führte dazu, daß in Deutschland eine Landflucht einsetzte, die, wenn sie nicht durch Maßnahmen der Reichsregierung und des Reichsnährstandes abgestoppt worden wäre, sich zu einer Katastrophe für die Nation aus- gewirkt hätte. Es aalt daher, nicht nur das flache Land von dem Einfluß des Judentums zu säubern, feste Preise für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu bestimmen, sondern vor allen Dingen mußte dafür gesorgt werden, daß die auf dem Lande be­findlichen Arbeitskräfte dort verblieben und neue hinzukommen, damit die Aufgabe des Reichsnähr­standes, die Ernährung des deutschen Volkes sicher­zustellen, durchgeführt werden kann.

Man wird nun fragen: Was hat die Hitler- Jugend mit diesen Dingen zu tun? Seit einigen Jahren ist es gerade die Jugend des Führers, die für diese Arbeit das größte Verständnis entgegen­bringt und sich imL a n d d i e n st der Hitler- Jugend" zur ernsten Mitarbeit dem Bauern zur Verfügung stellt. Es sind dies die schulentlassenen Jungen und Mädel, die in Landdienstlagern zu­sammengefaßt werden und bei den Bauern arbei­ten. Sie werden hierfür tariflich entlohnt und er­halten einen Nettolohn von etwa 12 bis 15 Mark monatlich. Die Verpflegung wird vollkommen von dem Bauern gestellt, ebenso wird die Instandsetzung der Wäsche und Kleidungsstücke von dem Bauern vorgenommen.

Die Jungen und Mädel kommen abends nach ge­taner Bauernarbeit in das Lager zurück, und nach­dem der Tag mit einem Heimabend, Sport, Sin­gen, weltanschaulicher Schulung oder Werkarbeit beendet, ist um 21.30 Uhr Zapfenstreich und Bett­ruhe bis um 6 Uhr das neue Tagewerk beginnt. Sie haben in dem Lagerführer und bei ihren Kameraden jederzeit einen festen Rückhalt. Der Lagerführer ist seiner vorgesetzten Dienststelle da­für verantwortlich, daß er darüber wacht, daß kein

Ueber dem gesamten Landdienst-Einsatz steht als verantwortliche Führungsstelle das Landdienst- Referat der Gebietsführung der Hitler-Jugend, von welchem alle irgendwie auftretenden Fragen durch persönliche Fühlungnahme mit den in Frage kom­menden Personen geklärt werden.

Es ist also den Eltern der Landdienstjungen und -mädel von vornherein die Gewähr gegeben, daß ihr Kind in jedem Zweifelsfall 4 bis 5 Führungs­stellen der Partei, ihrer Gliederungen und des Staates um Rat und Hilfe angehen kann, die ihm ohne weiteres zuteil wird.

Mit Rücksicht auf die ungeheure Bedeutung der Aufgabe, deren Erfüllung der Bauer übernommen hat, wäre es sehr zu begrüßen, wenn viele Eltern ihr Einverständnis dafür geben würden, daß ihr Junge oder Mädel, die Ostern zur Schulentlassung kommen, vorerst ein Jahr Bauernarbeit imLand- dienst der HI." leisten dürfen, um somit als die Jugend des Führers ihm bei der Erfüllung einer feiner wichtigsten Aufgaben helfen zu können.

Auskunft und Anmeldungen für den Landdienst der HI. bei allen Arbeitsämtern, HI.- und BDM.- Dienststellen.

Junge irgendwie ausgenutzt und über seine Kräfte hinaus beansprucht wird.

Es bekommen nur solche Bauern einen Land­dienstler zugewiesen, die weltanschaulich unbedingt zuverlässig und würdig sind, einen 14jährigen Jungen oder ein 14jähriaes Mädel zu erziehen. Die Auswahl der Betriebe wird in Zusammen­arbeit mit dem Reichsnährstand, d. h. mit dem jeweiligen Ortsbauernführer, der der HI. für die Zuverlässigkeit jedes einzelnen Bauern verantwort­lich ist, vorgenommen. Die Hilfe, die unsere Jungen und Mädel dem Bauern bringen, ist als die einer zusätzlichen Arbeitskraft zu betrachten. Um die Zu- sätzlichkeit zu gewährleisten, wird jeder einzelne Betrieb vor Vertragsabschluß in bezug auf seine Zusätzlichkeit geprüft und bejahenden Falles zuge­lassen.

Die Hitler-Jugend als Träger der Arbeitseinsatz­maßnahmeLanddienst" schließt sowohl mit dem Bauern als auch mit dem Jungen oder dem Mädel einen Arbeitsvertrag, der von dem Ortsbauern- führer gegengezeichnet wird. In diesem Arbeits- vertrag ist die Arbeitszeit festgelegt, und zwar pro Jahr 2800 Stunden, die dann auf den jeweiligen Arbeitsanfall nach ortsüblicher Arbeitszeit ent­sprechend verteilt werden.

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oOtQ^ -ki- Unfall erlitten, der ihre Aufnahme in das VWL Dichaus nötig machte. So mußte das ©ofbene mSfteC tzM.läum hier begangen werden. Die Schwe- Men ' ' es Hau es hatten durch sinnigen Schmuck «llusm J njj Aschenk die Feier vorbereitet, Gesang, An- ^tterie h irdw des Geistlichen, viele Geschenke unb Be- 'en ist 85 Ralfen den Gedenktag verschönen. Eben ^oQe'eJ5, M in ber hiesigen Försterschule wieder lelpuntt ? n i Lörkursus für Forstbeamte, Holzhauer usw. hirob) fiLln ah, [er die Teilnehmer in allen einschlägigen

Oet rcneli des Waldbaues unterichtet. Eine be- ber ejg Mts Gotztstätte und Sommerfnsche war die alte

M ! r o f d o r f ° G l e i b e r g, 14. Okt.

bhuf des Sommerhalbjahres schied Frl. Hed- Eh t e r n a ch t, Tochter des hier im Ruhe­nd übenden Rektors Echternacht, infolge Ver- irdwg aus dem Schuldienst aus. Frl. Echter- chr t-treute außer der weiblichen Fort- Wimgsfchule Krofdorf-Gleiberg eine Reihe M« Schulen gleicher Art in Orten der Um- iblanhi p bnng Der Beginn ihrer Tätigkeit reicht in den Aallnn^? rfiiinc des Bestehens der im Kreise Wetzlar ein« rbnifn»'. riihieen ländlichen weiblichen Fortbildungs- es np?ulr M M und sie hat seit dieser Zeit zur Zufrieden- iltpnCJ ?' itii br Behörde, der Eltern und Schülerinnen lührLs d' rea iäenft versehen, der den zum größten Teile ruh»iom ui Berufsleben stehenden jungen Mädels üblich , -Dchtigkeit und Vielseitigkeit von hausfrau- A.mud pran« Lj, vokkspolitischen Kenntnissen theoretisch letzun ^ah. krisch vermittelte. Als Nachfolgerin nahm Mohl zur { . jginn des Winterhalbjahres Frl. Lydia "kn beiden , i: r-. b den Dienst an den Schulen oirf.

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