Ausgabe 
15.8.1938
 
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Uhr erreicht, und um 8 Uhr wurde die holländische Küste angeflogen.

Immer wieder betonten die Flieger die ausge­zeichneten Eigenschaften des Flugzeuges und der Motoren. An den Motoren brauchte nicht ein­mal eine Kerze ausgewechselt zu werden. Nie­mals kam auch nur ein Gefühl der Unsicherheit darüber auf. daß man in einem £ a n b f t u g - zeug den Ozean überquerte. Die Ge­wißheit des Gelingens des doppelten Ozean­fluges war so groß, daß man es nicht einmal für erforderlich gehalten hatte, das Flugzeug zu

Ein unbequemer Gessel.

Polen über die Genfer Liga enttäuscht.

Vewunderungswürdige Tat.

Glückwunsch des Feldmarschalls Göring.

Nach der offiziellen Feierlichkeit und nach einem kleinen Imbiß hatten die Pressevertreter Gelegen­heit. sich mit den Ozeanfliegern zu unterhalten. Flug­kapitän Alfred Henke, Hauptmann Rudolf von Moreau, Oberfunkermaschinist Paul D i e r b e r g und Oberflugzeugführer Walter K o b e r bilden eine echte Flieg ergemeinschaft. Das, was sie geleistet haben, was von aller Welt als eine der größten fliegerischen Leistungen anerkannt wird, er­scheint ihnen wie eine Selbstverständlichkeit. Einer ergänzt in diesem Gespräch die Ausführungen des anderen, und keiner macht großes Aufheben von den Schwierigkeiten und Gefahren eines solchen Fluges. Besonderes Lob zollen alle der Beratung des Reichswetterdienstes durch die Deutsche See­warte, die so ausgezeichnet gewesen sei, daß sie da­nach chre ganze Navigation, ausrichten konnten. | Funkpeilung und alle übrigen Hilfsmittel waren

Die erste Begrüßung wurde ihnen noch in der Luft durch Spezialflugzeuge amerikanischer Filmgesell­schaften und Berichterstatter zuteil. Uebrigens haben unsere Flieger die Fllme von ihrem Empfang in Neuyork gleich nach Deutschland mitgebracht, da es eine schnellere Transportmöglichkeit nicht gab. Der Flug nach Neuyork erfolgte auf der kürzesten direk­ten Strecke. Zeitweise herrschte starke Wolkenbil­dung, und in der Nordsee wurde von weitem ein Gewitter beobachtet. An der Küste von Neufundland wurde der übliche Neufundland-Nebel angetroffen. Das aufregendste Erlebnis auf dem Hinflug war die !Sichtung eines Eisberges. Hauptmann von Moreau, der feinen ersten Ozeanflug machte, meinte, einkomisches Schiff" zu sehen, D i e r b e r g aber, der zwei Jahre als Katapultflieger auf der Bremen" war, stellte fest, daß es sich um einen !Eisberg handelte, und Kober erstattete dann so- fort pflichtgemäß funkentelegraphische Meldung. |j Schlechter wurde das Wetter erst an der amerikani- W schen Küste, aber für unsere Ozeanflieger spielte das K keine große Rolle mehr, denn das Landflugzeug H hatte den Ozean überquert, und man wußte sich

Flug bis zur letzten Minute vollkommenes Still« schweigen bewahrt habe.

DerI n t r a n s i g e a n t" bezeichnet den Flug derCondor"-Maschine als eine hervorragende Lei­stung des deutschen Flugwesens und schreibt, die Deutsche Lufthansa, deren erfolgreiche Flüge im

Ehrung derGonbor-Befaf$ung im haus der Flieger in Berlin.

Anläßlich der Ehrung, die der Besatzung des Focke-WulfCondor" am Sonntagvormittag im Haus der Flieger zuteil wurde, trugen sich die erfolgreichen deutschen Ozeanflieger m das Goldene Buch der Stadt Berlin ein, das ihnen der Oberbürgermeister der Reichshauptstadt Dr. L i p p e r t (Zweiter von links) dort vorlegte. Bon links erkennt man Flugkapitän Henke, Oberflug.zeuqfunker Kober, Hauptmann von Moreau und Oberfunkermaschinist Dier- b e r g. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Ozeanflleger setzten ihre Namen unter die Unter­schrift des italienischen Luftmarschalls Jtalo B a l b o.

Staatssekretär Milch überreichte jedem der vier Männer eine Erinnerungsgabe, die ihre persönlichen Freunde im Luftfahrtministerium gestiftet haben.

Während der Begrüßungsfeier lief eine große Anzahl von Glückwunschtelegram­men ein. Reichsminister Dr. Goebbels hatte der Besatzung desCondor" folgendes Telegramm gesandt:Zu Ihrer großartigen Leistung, die uns alle mit Stolz und tiefer Bewunderung erfüllt, spreche ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche aus. Heil Hitler! Reichsminister Dr. Goebbels."

Bor dem Haus der Flieger wartete während des Festaktes eine große Menschenmenge, die immer wieder Hell-Rufe ausbrachte.

Der Glückwunsch des Führers.

Berlin. 14. Aug. (DNB.) Der Führer sandle an die erfolgreichen deutschen Ozeanflieger folgendes Telegramm:

An die Besatzung der D ACON, Berlin, haus der Flieger.

Zu Ihrem glänzenden Erfolg spreche ich Ihnen meine Anerkennung und herz-

Im Anschluß an seinen Besuch beim Führer und Reichskanzler Adolf Hitler auf dem Obersalzberg unternahm der italienische Lustmarschall Jtalo Balbo eine Fahrt an den T e g e r n s e e und trat

I von hier aus die Fahrt nach Italien an.

Francos Vormarsch.

Bilbao, 15. Aug. (DNB. Funkspruch.) In den Kämpfen an der Ebro-Front konnten die na­tionalen Truppen ihre Operationen et» erfolgreich fortsetzen. Sie vertrieben die Bolsche. wisten, die schwere Verluste erlitten, aus dem Pan- dol-Gebirge, das sich jetzt völlig im Besch der na- tionalspanischen Heeresmacht befindet.

An der Estremadura-Front wurden im Abschnitt Vawe Caballeros eine Anzahl wichtiger I feindlicher Positionen genommen. Im Abschnitt Ca- beza del Duey dauert der Vormarsch an. Nach Zalce Capilla vorrückend, besetzten die national- spanischen Truppen das Pedrag-Gebirge und er­reichten längs der Bahnlinie nach Ciudad Real die Höhe Mangabas. Der Gegner erlitt schwere Der-

Zerichte der Ozeanflieger.

Neuer Nekord ausgestellt: 6600 km in 19 Stunden 54 Minuten. Durchschnittsgeschwindigkeit 335 km in der Stunde.

Staatssekretär Milch verlas sodann unter be­geisterter Zustimmung ein Glückwunschtelegramm des Reichsministers der Luftfahrt Generalfeldmar­schall Göring und erklärte hierzu, er glaube, der Reichsminister der Luftfahrt werde den Fliegern, die freiwillig und in so guter Kameradschaft diesen I Flug begonnen und progrannnäßig zu Ende ge­führt hätten, ein gutes Flugzeug zur Verfügung stellen, mit dem sie

weitere Flüge unternehmen könnten, sobald sie wollten und wohin sie wollten.

In diesem Sinne", so schloß der Staatssekretär, danke ich euch nochmals im Namen des General-1 feldmarschalls für das, was ihr geleistet, für das, was ihr fo tapfer und bescheiden getan habt. Bleibt weiter gute Kameraden der Luft. BleibtI weiter vorbildlich für Tausende und aber Tausende junger Flieger, die den Rock des Soldaten oder den Rock des zivilen Luftfahrers tragen. Ich wünsche euch in unser aller Namen Glückab und Hals- und I Beinbruch."

Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert

sagte der tapferen Besatzung im Namen der Reichs-1 Hauptstadt herzlichstes Willkommen und beste Glück­wünsche. Die Herzen der Berliner schlügen den tapferen Fliegern entgegen.

Der Präsident des Aero-Clubs von Deutschland, von Gronau, begrüßte die Fliegerkameraden im Namen des Aero- Clubs und im Namen aller früheren Ozeanflieger, die ganz genau wüßten, welche Tat diese vier Männer vollbracht hätten. Sie alle hätten in Ge­danken den Ozeanflug und den festlichen Empfang in Neuyork miterlebt. Die heutige fliegerische Groß­tat werde wahrscheinlich in etwa fünf Jahren eine Selbstverständlichkeit sein.

Mel der Berliner. '

Nach der Feier im Flughafen setzte sich die Wa­genkolonne in Bewegung. Sie nahm ihren Weg durch ein nach vielen Zehntausenden von Volksgenossen zählendes Spalier und durch festlich geschmückte Straßen. Ueberall auf diesem Wege ümbrandete der Jubel der Dolksmassen die deutschen Ozeanflieger. Die Absperrketten wurden mehrfach durchbrochen und eine riesige Zahl von Blumensträußen in die Wagen geworfen. Die Ber­liner zeigten, daß sie Ozeanflieger ebenso herzlich zu feiern wissen, wie es die Amerikaner können.

Ehrung im Haus der Flieger.

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liche Glückwünsche aus.

Adolf Hitler.

jedoch nach dem Fluge des Amerikaners Hughes! aufgegeben worden, und man habe dann den Ohnehaltflug B e r 1 i n N e u y o r k und zurück unternommen. Dieses Vorhaben fei fast aut Die Minute genau ausgeführt worden.

Staatssekretär Milch gedachte der großen Ver­antwortung, die alle vier Männer der Besatzung | am Steuer, an den Motoren und im Funkbetrieb auf sich genommen und so erfolgreich durchgeführt haben.

hier habe sich die hohe Kameradschaft gezeigt, die heute in Deutschland zwischen der militä­rischen und der zivilen Luftfahrt bestehe: drei TNänner entstammten der Deutschen Lufthansa, einer der Luftwaffe. Diese Kameradschaft habe die Leistung ermöglicht.

Weiter gedachte der Staatssekretär mit dankbaren Worten der herzlichen Aufnahme der deutschen Flieger in den Vereinigten Staaten und der Aner­kennung ihrer Leistung durch die amerikanischen Behörden und die Oeffentlichkeit. Er dankte be­sonders dem amerikanischen Botschafter Mr. W i l - f o n für seine Anwesenheit bei dem heutigen Emp­fang, vor allem aber auch für die kameradschaft­liche Unterstützung durch die amerikanischen Flieger.

luste an Gefangenen.

Fahrt durch Neuyork ausgeübt zu haben, die ml Die nationalspanische Luftwaffe war äußerst rege schnellstem Tempo mit großer Eskorte und voran- und bombardierte außer den toaffenfabriten non fahrenden Sirenen var sich ging. Dieselbe Eskorte Palomos den huf-n von D°l°nc>° fow'e brachte die Flieger nach dem Flughafen Floyd-Ben- den Hasen und den Bahnnhas ® *' 5? "1L" nett zurück Eigentlich sollte der Rückflug erst am der Ebro-Front wurden 13 bolschewistrsche Flug Sonntag erfolgen, doch hatten die Neuyorker Blätter zeuge abgeschossen.

berichtet, daß der Abflug am Samstag, 9 Uhr Orts- Der natwnalspamsche FrontberichterstaUer teilt zeit, erfolgen werde, und kurz entschlossen startete dazu ergänzend mck, daß d.e Zentralarme-des Ge- dieCondor"-Maschine dann auch zu der von den nerals Saliguet der ENremadura-Front mit Neuyorker Blättern vorgesehenen Zeit, einem Et n br u ch iaus 2.8 K i lo me

Der Abflug von Neuyork erfolgte nach überaus Fron i^n 27^1 m herzlicher Verabschiedung, In liebenswürdiger Für- 2 b £eIt! des Generalissimus

forglichkeit hatten die Amerikaner unsiren F-'-g-rn ^°n d°? Zenuäl?rme° und der Südarme« durch-

Vorräte mrtgegeben, die für die fünffache Zett ge- ^"7. A«; hi» Tntnnon nuA m>aen die außer-

reicht hätten. Wegen der hohen Belastung flog das ^^^!^obei die Truppen auch gegen außer

Flugzeug zunächst drei Stunden fangin 2000 Wlcd bolschewistische Heeresleitung ordnete die ter Hohe, ging dann auf 3000 Meter und spater ' ' m,.«bla de Alcacer an

auf 4000 Meter, weil dort günstigere Wind- ange- ° Estr-m°dur°-Fr°?t an. Unter den Gefangenen troffen wurden. befinden sich 15jährige Knaben und 60jahnge

Auf dem Rückflug wurde die südliche, alfo @rei|e Der nationale Frontberichterstatter stellte längere Route gewählt. erfolgreiche Aktionen der nationalspanischen Flieger

Die 6600 Kilometer wurden in der Be- bei Luftangriffen an beiden Ufern des Ebro fest,

forbieit von 19 stunden 54 ffiinu- Feindliche Nachschublimen wurden schwer m Mit-

s«« zurückg°l-g" d h -iN-r DurchfchnMs. i»f Zahlreiche Transporte z°>

geschwindigkeit von 335 Kilometer. Ueberläufer, die an der Ebro-Front zu den

Auch auf dem Rückflug war das Wetter größten- nationalspanischen Truppen übergingen, berichteten, teils gut. Die Dampfer meldeten zwar schweren daß b^r rote Generalstabschef, der für de Seegang, aber über ben Wolken flog man gescheiterte Segre^Osfensive verantwortlich ist ab imSonnenschein. Heber Irland kam das Flug- gesetzt wurde. Sein neuernannter Nachfolger we- zeug in der Höhe von 4000 Meter in eine Der - gerte sich, das Kommando zu übernehmen bevor e i s u n g s z 0 n e hinein und mußte daher tiefer die Operation nicht beendet ist. Der Feind stellt gehen, um das Eis los zu werden. Der europäische einstweilen seine Tätigkeit m diesem Abschnitt ei Kontinent wurde bei Irland am Sonntag früh 4.45 und setzte lediglich weite Pinienwalder in Brand.

ä» sääsrts Siw» .w,

"Doll S10 lz begluckwunsche i ch Sie_.|u Probeflügen über den Nordatlantik seit Iah-

dieser großartigen Lelstung und_ befa£nt feien# habe der Weltöffentlichkeit einen

Sie auf das herzlichste. Sie haben nitt Jhr^r be- aeliefert daß sowohl ihr Material,

wunderungswurdlgen Tat erneut dazu beigetragen, D jhrPers'onalvon außerordentlich Deutschlands Könnern in der Luftfahrt w'k^^ualität ^as amerikanische und vor aller Welt zu zeigen. k Flugwesen, so schließt das Blatt nach

Große Veivunderung in England f5^Sunö1 der ,^Condor"-Besatzung, hörten

London, 15. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der nicht auf, Erstaunen zu erwecken.

Rekordflug derCondor" von Neuyork nach Berlin

t^ä ETs ß obb Tn nf:: UlavWM Balbo beim Führer

Raum.' ^n ?hren^Berliner Berichten" die^ durch Berlin, 14. Aug. .(DNB.) ^^"aliemsch^ Luft. Bilder illustriert werden, schildern die Blätter den marschall und Generalgouverneur von Libyen, begeisterten Empfang, der den Lufthelden in Ber- Italo Balb 0, flog am Samstagvormtttag vom lin bereitet wurde. Die Zeitungen heben zum Teil Fliegerhorst Staaken nach herzlicher Derabschledung in den Überschriften hervor, daß der Rekordflug ab. Der Flug führte nach M u nchen, wo der Mar- Wiley Posts von Neuyork nach Deutschland im schall um 12 25 Uhr landete und rwn dem Stellver Jahre 1933 von derCondor" um fechs Stunden treter des Führers, Reichsminister Rudolf H - ß, unterboten wurde. herzlichst empfangen wurde. Marschall ß al b o

weilte mittags zu einem Essen im kleinsten Kreise im Hause des Stellvertreters des Führers.

Am Samstagnachmittag empfing der Führer im Berghof auf dem Obersalzberg bei Berchtes- gaben Marschall Balbo. Im Anschluß an den Empfang sand in der Halle des Führerhauses em Tee statt, an dem außer dem Führer und Mar- schall Balbo die Begleiter des Marschalls und eine Reihe deutscher Persönlichkeiten teilnahmen. Don italienischer Seite waren u. a. anwesend General Brigandi, Generalkonsul Baron Scola Camenm, Oberst Cagna sowie der italienische Luftattache in Berlin, General Liotta. Don deutscher Seite waren u. a. zugegen General der Flieger Sperrte, General ber Artillerie Ritter von Schobert, Reichsjugend­führer Baldur von Schirach, ferner ber deutsche Luftattache in Rom Generalmajor Freiherr von Bülow unb Oberstleutnant von Waldau, sowie bie persönlichen und militärischen Abjutanten des

Warschau, 15.Aug. (DNB. Funkspr.) Emen unbequemen Sessel" nennt der regierungs- freundlicheExpreß Poranny" Polens Sitz tm Ständigen Rat der Genfer Liga in einer Betrachtung, die noch eiymal auf die Bedeutung des letzten polnischen Schrittes in Genf eingeht. Das Blatt verweist darauf, daß sich niemand über die Zurückziehung der ständigen polnischen 93ertTetung bei der Liga gewundert habe. Das versichern. I einzige nämlich, was eine Verwunderung hervor-

Obgleich keiner ber vier Männer während des rufen könne, sei die Tatsache, daß diese kostspielige Fluges eine Minute geschlafen hat, machen alle und von Fahr zu "berflusstgere Ei ch YZ

zrmzöfischr Anerkennung.

Paris, 14. Aug. (DNB.) Die Pariser Sonntag-Aufgabe zu erfüllen. Die Abneigung der Genfer abenbblättor widmen dem Atlantikflug derCan- Einrichtung gegenüber sei um o dor"-Maschine eingehende Aufmerksamkeit. In den unter dem Einfluß Sewisier Faktoren sta ge^ Ueberschriften unterstreicht man besonders die hohe Umgestaltung zu einem Bl o ck drohe, dergeg Geschwindigkeit auf dem Rückflug und hebt der Liga nicht angehorenben 'Stalen Staaten ge hervor, daß es'sich nicht um eine Spezialmaschine, richtet sei. Für Polen spreche unzweiselhH tel*

sondern um ein normales Verkehrs flug- Tur, auf den SitzimStanbig e n R a t z zeug ber Focke-Wulf-Werke hanbele. Zichten. Polen habe nämlich auf^diesem S tz

Der ,P a r i s S o i r" bringt auf ber Titelseite nerlei Vorteile und übernehme durch dessen Bei ein großes Bild von ber Ankunft berCondor" behaltung die Mitverantwortung dafür, was D.* auf dem Tempelhofer Flughafen unb schreibt, dieser Liga tut ober nicht tut. Huf biefe> .'Urteile sensationelle Flug ber Deutschen reihe sich an den genfer Liga aus der po^'A^s Austritts Rahmen der zahlreichen Probeflüge ber Lufthansa unb gebe nichts dafür. Die Frage be t menn über den Nordatlantik an. Diese neue Bekundung Polens aus ber mürbe at( ber Fortschritte ber deutschen Derkehrsluftfahrt sei ste sich zu ememberfe.nbllchen^ntru^ um so eindrucksvoller, als man über denisollte, von dem Polen sich sernzuhalte icy.

Im Festsaal des Hauses der Flieger fand eine herzliche Ehrung ber Ozeans Neger im Kreise ber offiziellen Persönlichkeiten, ihrer Kame- raben und ihrer Angehörigen statt.

Präsident von Gronau sprach nochmals einige

Worte der Begrüßung unb wies bar auf hin, roie. rf., ~ ä ungeheuer die Aufgaben ber Luftfahrt in den letz- eigentlich mir etm* Kontrott. ten Jahren gewachsen sind. Hin- unb Ruckflug sind ohne Zwischenfalle ver-

Dieser boppette Ozeanslug sei ein Markstein in laufen. An ben Motoren hat es nicht ben ge- ber Geschichte ber Luftfahrt. ringsten Schaben gegeben.

Wenn bie Flieger auch in Amerika erklärt hätten, Der Flug Berlin-Neuyork würbe einen Tag daß sie nur bas geleistet hätten, was Hunderte unb früher angetteten, als ursprünglich geplant war, Tausende ihrer Kameraden gerne auch getan hätten, I weil die Wetterbedingungen gerabe sehr günstig sofern ihnen die Mttel bazu an die Hand gegeben waren. Tatsächlich war das Flugwetter auch ai^er- roorben seien, so müsse doch hervorgehoben werden, ordentlich gut mit Gegenwind von 29 bis 38 ftilo- daß diese vier Männer die Kraft und die Energie Meter in der Stunde Aist dem Hinflug wurde aufgebracht, daß sie sich durchgesetzt hätten, um eine Hohe von durchschnittlich 2 00 0 Me- diese Möglichkeiten in die Hand zu bekommen unb ter gewählt, weil hier die Gegenströmungen nicht ihr Vorhaben burchzuführen. Aus der Hand des sehr erheblich waren und man mit dem Dmzin Präsidenten von Gronau nahmen die Flieger je ein haushalten mußte. Bei der Ankunft in Neuyork Erinnerungsgeschenk des Aero-Clubs in Gestalt war noch em Bezmvorrat vorhanden, der für wei- einer silbernen Schale in Empfang. tere 2/2 Flugstunden gereicht hatte.

Oberbürgermeister Stadtpräsident Dr. L i p p e r t 3n Neuyork hatten bie Flieger erroadd, gleich bat bann bie vier Flieger, ihre Namen zur blei- ins hold gehen zu können. Der ihnen bereitete

benben Erinnerung an biefe Leistung in bas Gol- Empfang war aber so überroältigenb

bene Buch der Stadt Berlin einzuttagen. Das Buch und herzlich, baß baran noch lange nicht

war, um ben Fliegern eine Fahrt ins Rathaus zu ,u denken war.

ersparen, im Fesisaal aufgelegt. Die vier deutschen >

bereits wieder über festem Boden.

3n Neuyork mußte bas Flugzeug von 50 2Ha- rinefolbaten unb 300 Polizisten vor bem An-

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in neuer Rekordzeit über dem Flughafen der Reichs-1 weife gesorgt.

hcmxWdt Mk Lavdung. (Scherl-BUderdienst-W.) Nachhaltigen Eindruck scheint auf unsere Flieger die