Ausgabe 
15.7.1938
 
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hen. Jahr für Jahr wirbt sie mit dieser Arbeit im deutschen Volk, um den letzten Volksgenossen durch Taten zu überzeugen. Von Jahr zu Jahr wird sich der Leistungsstand heben, aber auch die Front derjenigen wachsen, die gewillt sind, durch Taten ihren nationalsozialistischen Wehrgeist unter Beweis zu stellen. Der Führer fordert für Deutsch­land ein männliches und hartes Geschlecht. Die SA. wird diesen Auftrag des Führers zu erfüllen wissen.

die Form einer Verstärkung der lokales, kom­munalen, distriktmäßigen und landschaftlichen A ut o n o m i e. Die verschiedenen Landschaften würden das Recht der Selbstbestimmung über eine ganze Reihe sie interessierender Fragen erhalten, ja auch rechtswichtiger Fragen, wie z. B. des Un­terrichts, der sozialen Gesetzgebung und des Ver­kehrswesens. Sie würden hierfür Landtage wählen. Bereits früher habe es derartige Land­tage in Böhmen gegeben, und nichts stehe im Wege, sie wieder ins Leben zu rufen. Das sei der Weg, den man einzuschlagen gedenke. Man sei ebenfalls geneigt, die Gesetzgebung über den Gebrauch der Minderheitensprachen zu mildern.

Aus der anderen Seite könne man nicht dul­den, daß ein totaler Staat im Innern der Tschecho-Slowakei entstehe. Man habe weiter auch von einem autonomen Territorium der Sudetendeutschen gesprochen. Aber diese zweite Lösung sei ebenso undurchführbar wie die erste. Die Henlein-Partei habe eine gewisse Wandlung durchgemacht, man hoffe zu einer Eini­gung mit ihr zu kommen. Unter allen Umständen aber werde das in Vorbereitung befindliche Min-

Oie Sudetendeuischen müssen befriedigt werden.

Eine Zuschrift Lord Buxtons an dieTimes".

Field alle Mühe, die rund 25 0 0 0 Zuschauer zurückzuhalten.^die sich zum Empfang der Weltflieger eingefunben hatten, um die Ma­schine von Beschädigung zu bewahren, als der große silberne Eindecker nach einer Doppelrunde um den Flugplatz auf genau demselben Fleck landete, von dem er am Sonntagnachmittag zum Flug um die Welt gestartet war. Howard Hughes stieg als erster aus dem Flugzeug. Man reichte ihm Blumen und Rundfunkmikrophone. Er erklärte:Ich bin sehr glücklich über unseren Erfolg. Aber ich möchte nicht noch einmal beginnen. Jetzt möchte ich vor allem schlafen, mich rasieren und

Jn 3 Tagen 19 Stunden um den Erdball

Hughes in Neuyork angekommen. - Der Rekordflug um 4 Tage verbessert.

Tokio, 15.3u GmzM huns Dreilanderecke, m Sowjetunion zuja Meter südlich 40 die Grenze \ vor. Sie besetzte verschanzten sich dieser Truppe sischeAbteil in 20 Kilometer t

Englischer Parlamentarier hetzt dieZuden gegen die englische Mandatsherrschast aus Ein aufschlußreicher Dries des Abgeordneten Wedgewood.

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stammt. Rach Ablauf von zehn Jahren tritt eine Verminderung des Darlehens ein, das bis zur führt, je länger die Ehe­bleiben. Im anderen Falle

herrscht wird. Um das zweieinhalb Kilometer süd­lich von Sarrion auf einem Felskegel gelegene Kloster San E r i st o b a l wurde zwei Stunden lang gekämpft, bis es den Truppen des Generals Varela in die Hände fiel. Damit wird der wichtige Straßenknotenpunkt A l b e n t o s a, dessen Ein­nahme unmittelbar bevorsteht, beherrscht. Die sow­jetspanischen Milizen sind offenbar vollkommen er­schöpft. Die in die Hände der Rationalen gefallenen Gefangenen gehören fast ausnahmslos den erst jüngst eingezogenen Jahresklassen an. Seit Mitt­woch morgen beträgt der Geländegewinn in der Richtung aus Teruel 12 Kilometer in der TiefeH Die Luftwaffe bombardierte mehrere Bahnhöfe^ in der Provinz Valencia und die Häfen Palamos (Katalonien) und Cartagena, wo Munitionslager in die Luft gingen. Besi einem Luftkampf wurden zwei Boeing-Bomber abgeschossen.

Auf einer Front von 15 Kilometer Breite gingen 20 000 Milizen in Unordnung zurück und suchten den Bahnhof von Albentosa zu erreichen, während alle Straßen und die verlassenen Stellungen rings­um mit Kriegsmaterial übersät waren, das die flüchtenden Milizen zurückgelassen hatten. General Franco besichtigte am Donnerstagnachmittag das Kampfgelände südlich von Sarion und ließ sich von den Artilleriebeobachtern die Kampftage erläutern^

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zu ihrem Erlaß bewogen hat. Dann werden auch diese Maßnahmen dazu beitragen, die früher künst­lich zwischen Stadt uyd Land aufgerichteten Gegen­sätze zu überbrücken.

Das Dritte Reich geht in den neuen Verordnungen davon aus, daß es darauf ankommt, die Landbevöl­kerung, insbesondere die ländlichen Arbeiter, seß­haft zu machen. Die Ehestandsdarlehen, die bisher die Zahl von fast einer Million erreicht haben, erhalten für junge Paare auf dem Lande eine weitere Ausgestaltung. Wenn einer der beiden Eheleute mindestens fünf Jahre in den erwähnten Berufen tätig war, tritt eine Stundung der sonst üblichen Tilgung ein, wenn sie aber 10 Jahre nach der Verheiratung noch auf dem Lande tätig sind, wird aus dem Darlehen ein Geschenk. Dar­über hinaus ist für jedes junge Paar unter den gleichen Voraussetzungen ein Einrichtungs­darlehen (in bar) vorgesehen, das 800 Mark beträgt, wenn beide Ehegatten landwirtschaftlich tätig waren und bleiben, das 400 Mark beträgt, wenn nur einer der beiden Teile aus diesem Berus

esse n." Einer der ersten Wünsche, den die Flieger äußerten, war der nach Zigaretten. Mit ihren drei Tage alten Bärten und den Kleidern, die sie seit dem Start nicht mehr gewechselt hatten, sahen sie nicht schr salonfähig aus Die Maschine ist, ab­gesehen von der abhanden gekommenen Antenne, völlig unbeschädigt von dem Fluge zurück- gekehrt. In der gesamten amerikanischen Oeffentlich- feit findet die außerordentliche Leistung der Wett- ftieger bewundernde Anerkennung.

Wettslug auf die Minute."

Bertram zum ersten ftugplanmätzigen Passagierftug um die Erde gestartet.

Berlin, 15. Juli. (DNB.) Am Freitag um 0.30 Uhr startete der deutsche Flieger Hans Ber­tram mit einer planmäßigen Maschine der Lufthansa vom Flughafen Tempelhof aus zu einem Flug um die Welt, der unter dem Leit­wort steht:Weltflug auf die Minute". Bertram hat damit einen Flug über 39 350 Kilo­meter angetreten, der ihn in 19 Tagen 21 Stunden und 35 Minuten um den gesamten Erdball führen soll. Rach Erledigung der üblichen Formalitäten, die in wenigen Minuten erledigt waren, da Bertram nur elf Kilogramm Gepäck mit sich führt, startete um 0.30 Uhr die Ju52Oswald Boelcke" zu ihrem planmäßigen Flug nach Bagdad, der ersten Etappe des Weltfluges Bertrams. Von Bagdad be­nutzt Bertram die französische Linie Air France über Karatschi Kalkutta nach Bang­kok. Hier nimmt ihn bis Hongkong die eng­lische Imperial Airways auf. Von da geht es wei­ter ü b e r M a n i la Guam Island Wake Is­land Midway Island Honolulu San Franzisko bis nach Neuyork; dort benutzt der Flieger auf der Landstrecke die United Air Line und für die Seestrecke die Panamerican Airways. Für die letzte Strecke seines Fluges über Lissa­bon nach Berlin nehmen ihn dann wieder die planmäßigen Maschinen der Deutschen Lufthansa auf. Die Landung Bertrams in der Reichshaupt­stadt wird am Mittwoch, 3. August, gegen 22 Uhr, erwartet. Wie der Flieger erklärte, unternimmt er diesen Flug nicht als Rekordleistung, sondern um denen ein Denkmal zu setzen, die mit Einsatz ihres Lebens den Luftraum unseres Erdballes erkämpft und besiegt haben.

OieReichsweiikämpfe der GA.

NSG. Die Reichswettkämpfe der SA., die am 16. und 17. Juli im Reichssportfeld zur Durchführung kommen, sind der Jahresappell der körperlichen Er­tüchtigungsarbeit der SA., auf dem die einzelnen SA.-Gruppen des Reiches Zeugnis ablegen von dem Einsatzwillen und Können ihrer Mannschaften und Einzelkämpfer.

In monatelanger Arbeit hat der Sturmsührer durch wiederholte Ausscheidungskämpfe seine körper­lich fähigsten Männer ausgesiebt. Die Standarten­sporttage brachten gesteigerte Anforderung. Die Standarten wieder sandten ihre besten K.mpser zu den Gruppenausscheidungskämpfen und erst wer hier in vorderster Front lag, konnte damit rechnen, als Vertreter seiner Gruppe zu den Reichswett­kampfen nach Berlin zu kommen. Die Sieger von Berlin gehen als Vertreter der gesamten. n a m Nürnberg zu den NS.-Kampfspielen, um im Kampf gegen andere Gliederungen der Par­tei gegen Wehrmacht und Polizei vor den Äugen des Führers ihr Letztes herzugeben.

Der unbekannte SA.-Mann iift es auch hier wieder, der Opfer an Freizeit und Geld bringt, um im soldatischen Einsatz Körper und Geist zu stählen Alte und junge Kämpfer, Großstädter und Bauern, Arbeiter der Stirn und der Faust in einer Kampforganisation zusammengeschweißt, ar­beiten hier an sich selbst und damit zwangsläufig an der Wehrkraft des deutschen Volkes, wenn sogar ehemalige Frontsoldaten ihre Tornister packen, um im friedlichen aber harten Wettkampf mit ihren jün­geren Kameraden schwere Marschleistungen zu voll­bringen und über die Hindernisbahn zu gehen. Richt der Sieg ist hier das entscheidende, sondern der Kampf, der den letzten SA.-Mann im entlegensten Dorf er­faßt. SA.-Sport fordert disziplinäre Einordnung,Mut und Einsatzwillen, weil er soldatisch ist. Wir freuen uns, wenn einer der Unfrigen die Kugel am wei­testen stößt, stolz sind wir aber, wenn unser Mann­schaftsgeist über andere Gruppen triumphiert. Ge- wiß haben wir auch sportliche Einzelkämpser mit überragendem Können in unseren Reihen, die SA. lehnt es aber ab, Hochspringer oder Läufer zu züchten, die im Dienstanzug mit Gewehr und Tor­nister auf der Wehrkampfbahn infolge ihres über­züchteten 6p.^i(Uiftentums yexsagm müssen. Denn

Niederschlagung leute auf dem Lande ____ _

beträgt die Tilgung 3 v. H. monatlich. Im Gegensatz hierzu ist der Einrichtungszuschuß von 400 bzw. 200 Mark, der an Eheleute gezahlt wird, die fünf Jahre in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren ukid auch länger in diesem Beruf verbleiben wollen, ein reines Geschenk ohne Rückzahlungs­verpflichtung. Da dieser Zuschuß alle fünf Jahre wiederkehren soll, stellt er einen Ausgleich zu den Löhnen in der gewerblichen Wirtschaft dar, die naturgemäß zur Zeit günstiger liegen als in der Landwirtschaft. Alle diese Vergünstigungen gelten für den Bauern wie für den Landarbeiter öder den ländlichen Handwerker. Sie werden dazu dienen, junge Familien auf dem Lande zu gründen und zu echalten und die Gefahr der Landflucht einzudäm­men, die auch ein schwerer Nachteil für unsere Be-

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Neuyork, 14. Juli. (Europapreß.) Der ame­rikanische Fiieger Howard Hughes hat seinen Flug rund um den Erdball in Rekordzeit beendet. Howard Hughes traf am Donnerstag um 19.30 Uhr (deutscher Zeit) auf dem Flugplatz Floyd-Bennett bei Neuyork ein. Howard Hughes hatte Neuyork in der Nacht zum vergangenen Montag verlassen und benötigte für seinen Rund-um-die-Welt-Flug ein­schließlich der Unterbrechungen für die Zwischen­landungen insgesamt 91 Stunden, 17 Minuten, also 3 Tage 19 Stunden 17 Minuten, während die eigentliche Flugzeit nur zwei Tage 23 Stunden und 11 Minuten betrug. Die auf feinem Flug zurückgelegte Strecke betrug 22 944 Kilometer, die das Flugzeug mit einer Stundengeschwindigkeit von 320 km zurücklegte. Der Rekord des Amerikaners W i l e y P o st, der 7 Tage und 19 Stunden betrug, ist durch die Leistung von Howard Hughes um genau vier Tage verbessert worden. Der Flug aing mit folgenden Start-, Zwischenlandungs- und

für die deutsche Wehrkraft ist es wichtige eine Kampfmannschaft noch einem 20-Ki Gepäckmarsch geschlossen über die Hindernisbahn kommt, als wenn ein Stabhochspringer in elegan­tem Bogen über die Latte springt. SA.-Sport ist das Erziehungsmittel, das Charaktere formt und eine politische Gesinnung voraussetzt, denn SA.- Mann sein heißt Vorbild und vielseitig sein. 3abr für Jahr geht die SA. nach Berlin zur großen Ge­neralprobe über den Leistungsstand in ihren Rei-

Paris, 14. Juli. (DNB.) DasPetit Journal" veröffentlicht eine Unterredung mit dem tschecho­slowakischen Außenminister K r o f t a. Auf die Frage, ob die Entspannung in Mitteleuropa den Tatsachen entspreche und dauerhaft fein werde, erklärte Krofta, diese Entspannung sei in der Tat Wirklichkeit und sie könnte dauerhaft sein. Man könne nicht annehmen, daß irgendein Land im Augenblick einen Krieg wünsche. Auf die Frage, ob die Tschecho-Slowakei bereit sei, sich gegenüber den Forderungen gewisser Minderheiten versöhnlich zu zeigen, erklärte Krofta, sie sei sogar zu we­sentlichen Zugeständnissen bereit. Frankreich und England ermutigten die Tschecho- Slowakei auf diesem Wege, und man werde die Ratschläge dieser Länder um so bereitwilliger be­folgen, zumal diese Länder sichtbare Beweise ihres Interesses an der Unabhängigkeit der Tschecho­slowakei an den Tag gelegt hätten. Man werde bis an die Grenze des" Möglichen gehen, im demo­kratischen Geiste der Verfassung und im Rahmen der Integrität des Landes.

Auf die Frage, welche Form die Konzes- Uüp e n an nah me n würden, erklärte Krofta,

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derheitenstatut zur Anwendung gebracht werden, gleich, wie die Besprechungen ausfallen sollten. Man werde darüber wachen, daß die Zu­geständnisse nicht zu einer Schwächequelle für die Tschecho-Slowakei selbst würden.

Außenminister Krosta zur AationalMensrage

Autonomes Territorium der Gudetendeutschen undurchführbar."

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Damaskus, 14. Juli. (DNB.) Ein Brief des englischen Labour-Abgeordneten Wedgewood an den Präsidenten und die Offiziere des Ver­bandes ehemaliger jüdischer Offi­ziereErez Israel", 47. Rotschild-Boulevard, Tel Aviv, vom 30. Mai 1938 enthält die Aufforde­rung an die Juden in Palästina, ihre Vorherrschaft mit Gewalt und passivem Widerstand d u r chz u s e tz e n. Es ergibt sich somit die erstaun­liche Tatsache, daß ein Mitglied des englischen Unterhauses es mit seinen nationalen Pflichten für vereinbar hält, Juden gegen d i e britische Mandatsregierung in Palästina auf- z u h e tz e n. In dem Brief, der für sich selbst spricht, heißt es: Ich glaube nicht, daß Repressalien in der Form, daß man unschuldige Araber ermordet, moralisch gerechtfertigt sind. Ich glaube aber, daß Sie moralisch berechtigt sind, sich zu bewaffnen, um sich selbst und Ihre vorge­lagerten Kolonien zu schützen, weiterhin Verteidi- gungsmaßnahmen zu ergreifen, soweit dies möglich ist. Dies werden Sie aber zweifellos bereits getan haben. Es verbleibt also passive Resistenz, wie sie Gandhi in Indien ausgeübt hat. Passive Resistenz hat verschiedene Formen: Das Besetzen von L a n d und die Verweigerung, es zu verlassen, es sei denn durch Gewalt und sich einsperren lassen. Verweigerung, Steuer zu bezahlen, sich gegen das Gesetz verstoßen und sich einsperren zu lassen. Verweigerung, die Hilfe der Gerichtshöfe in Anspruch zu nehmen oder deren Rechtsprechung anzuerkennen und sich ins Gefängnis werfen zu lassen. Teilnahme an Demonstrationen, die für illegal erklärt worden sind. Verteilung illegalen Agitationsmaterials. Bewachung und Boykottierung derUnloyalen".

Versuchen Sie doch einmal den Beamten ins Gesicht zu schießen und nicht nur Sie, sondern auch die Presse. Wenn Sie das nicht wagen, sind Sie Ihres Landes nicht wert. Erst wenn Sie das tun, aber nicht vorher, wird man Sie wert erachten, zur Verteidigung des englischen Weltreiches und der Demokratie Waffen zu tragen. Ebenso wie Sie wünsche ich ein freies, männliches, kampfbereites Volk, wie es die Makkabäer in Palästina einst waren. Ich wünsche eine Armee von 40000 Juden zu sehen, die geeignet ist, all das zu ver­teidigen, was Ihnen und mir teuer ist. Wider­willig bin ich zur Uebetzeugung gekommen, daß wir nur auf der obengenannten harten Straße zum Ziele gelangen.

prompte Reaktion.

Jüdische Flugblätter rufen zum Widerstand gegen die Staatsgewalt auf.

Jerusalem, 14.Juli. (DNB.) Nach Bekannt­werden des Brieses sind in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa illegale hebräische Flugblätter verteilt worden, die zum Widerstand gegen d i e Staatsgewalt und Steuerverwei­gerung aufreizen. Es heißt auch darin, daß die gemäßigten Zionistenführer, welche Zurückhaltung empfehlen, Volksverräter feien. Die jüdischen Flugblätter nehmen Bezug auf den Brief, worin der jüdische Widerstand gegen die Staatsgewalt empfohlen sei. Mit der Verteilung die­ser illegalen Flugblätter hätten die Juden bereits den ersten Punkt der Wedgewood-Empfehlungen zu erfüllen begonnen.

völkerungspolitik ist.

Em anderes Gesetz ist ebenfalls in den Aufbau der nationalsozialistischen Agrarpolitik einzuordnen: das Erlöschen der Fideikommisse. Schon seit Jahren geht der Streit um die Berechtigung dieser Form des Familienbesitzes. Auf Grund der 'eimarer Verfassung ist seine Auflösung zwar in die Wege geleitet worden, aber längst noch nicht abgeschlossen, zumal die Vorschriften der einzelnen Länder durchaus verschieden gestaltet waren. Auch hier schafft das Reichsgesetz den Vorzug der Ein­heitlichkeit und der übersichtlichen Durchführung. Bis Ende d. I. wird der Vorgang im großen und ganzen abgeschlossen sein. Fideirommiß wurdengestiftet", um einen großen Besitz, hauptsächlich Landbesitz, in einer Familie vererblich, aber unteilbar und un- beleihbar zu erhalten. Der nationalsozialistische Staat hat die Bildung derartig großer Grundbesitze als unerwünscht ansehen müssen, da er auf dem Standpunkt der Förderung des Bauerntums aus Blut und Boden steht. Die einzige unteilbare Besitz­form in der Agrarwirtschaft ist der Erbhof. Es ist durchaus denkbar, daß sich manches Fideikommiß in einen oder mehrere Erbhöfe umwandeln wird. Der Großgrundbesitz als solcher wird auch keines­wegs aufhören zu bestehen, weil das Gesetz das Fideikommiß als solches abschafft. Die wirtschaftliche Lage hat sich auch im Großbetrieb durch die Preis­politik und die bessere Rentabilität des Waldes so verbessert, daß der Großbesitz bestehen kann: er ist aber nicht mehr unteilbar ober unverkäuflich. Er kann durch Verkauf, Erbteilung ober Verwendung für Siedlungszwecke ganz oder teilweise in andere Hände kommen. Daraus wird sich langsam aber sicher eine Verstärkung des bodenständigen Bauern­tums durchsetzen. B. R.

Geschenk des hessen-nassauischen Land­volkes an den Reichsbauemführer.

NSG. Dem Reichsbauernführer R. Walther Darre wurde z u seinem 43. Geburtstag am Donnerstag, den 14. Juli, von Landesbauern­führer Dr. Wagner eine künstlerische Marmor­arbeit überreicht, die das Gebiet der Lan­de s b a u e r n s ch a f t Hessen-Nassau und den errichteten Darre-Gedenkstein wieder- gibt. Als Material diente verschiedenfarbiger Mar­mor aus den Brüchen in Schupbach, Runkel und Villmar sowie Stolberger Silber unter Verwen­dung der Erze von Laurenburg und Bad Ems. Die Ausführung lag in den Händen des Frankfurter Bildhauers Hans B u k o r.

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London, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der frühere ßabourabgeorönete Lord Noel Buxtons behandelt in einer Zuschrift an dieTimes" das sudetendeutsche Problem. Die Entwicklung seit dem 21. Mai habe in Prag ebenso wie in Paris zu der Annahme geführt, daß praktische Konzessionen der Tschechen überflüssig seien. Die Lage sei voller Gefahren. Man vergesse zu leicht, daß in der Tschecho-Slowakei ein aeschlossener Block Deutscher eine Bevölkerung, Die größer fei als in Der» chiedenen europäischen Staaten unmittelbar an der Grenze des Reiches läge und daß diese Deut» chen 1919 dagegen protestiert hätten, unter fremde Herrschaft gestellt zu werden. Ebenso ver­gesse man, daß die britische ßabourpartei diesen Protest stark unterstützt habe, da es unmöglich sei, ständig ein Volk niederzuhalten, das durch die Ver­weigerung einer Autonomie unzufrieden sei.

Noel Buxtons stellt dann fest, dann, wenn Irland im Falle eines deutschen Sieges im Welt­kriege zu einer unabhängigen Republik erklärt wor­den sei, England dann nach einigen Jahren mit Gewalt vorgegangen wäre. Man behaupte oft, daß Deutschland äußerst aggressiv sei. Aber bisher sei diese aggressive Absicht Deutschlands nicht bewiesen. Die deutsche Unterstützung für die sudetendeutsche Forderung auf Autonomie beweise nicht mehr als einen Germanismus, der feine Berechtigung habe.

England und Frankreich würden einem Angriff Widerstand leisten. Mehr als das sei aber nötig die Zuerkennung einer angemessenen Autonomie für hie sudetendeutschen Gebiete. Man sollte die tschechischen Minister dazu bringen, zu zeigen, daß England und Frank­reich im/Interesse des europäischen Friedens und auch der Tschecho-Slowakei selbst Zugeständ­nisse verlangten. Ein Teil der tschecho­slowakischen öffentlichen Meinung versteife sich auf einen Widerstand gegen Konzessionen. Die Tschecho- Slowakei möge vielleicht den Willen haben, Frank­reich als ihren Verbündeten in einen Krieg zu ziehen. Eine analoge* Beziehung zwischen Serbien und Rußland im Jahre 1914 habe die Ausweitung eines ursprünglichen Balkankrieges in einen Welt­krieg verursacht. Wolle man jetzt das Risiko laufen, eine ähnliche Entwicklung zu einem noch größeren Krieg führen zu lassen?

Oaladier an Chamberlain.

Vermutungen der französischen Presse.

Paris, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der ßonboner Berichterstatter des Figaro erklärt, daß Ministerpräsident D al adi er kürzlich ein persön­liches Schreiben an Chamberlain gesandt habe, das dem Premierminister durch den fran­zösischen Botschafter in ßondon überreicht worden sei. Der Inhalt dieser Botschaft sei nicht bekannt- gegeben worden, doch vermute man, daß er sich auf die augenblickliche internationale ßage und be­sonders auf eine Verstärkung des französisch-tschecho­slowakischen Beistandspakts bezogen habe. Man wisse nicht, wie die Antwort Chamberlains aus­gefallen sei. DasOeuvre" schreibt, Daladier habe besonders die französisch-englische Politik gegenüber Italien behandelt.Ordre" erklärt, in ßondon be­wahre man über das Schreiben absolutes Still­schweigen. /

Die natwnalspamsche Offensive.

Paris, 14. Juli. (Europapreß.) Am Donnert tagmorgen ist der Vormarsch der nationalspanischen Truppen an der Front von Sarrion bis Nu les mit Unterstützung der Artillerie und der ßuftroaffe wieder ausgenommen worden. Im Süden von Sarrion wurden zu beiden Seiten der Straße TeruelSagunt. neue Stellungen ge­nommen, durch die die rechts nach Süden abzwei­gende Straße von Albentosa nach Manzanara be-

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Neuyork ab Montag 0.20 Uhr

Paris an Montag 16.35 Uhr

Paris ati Dienstag 1.18 Uhr

Moskau an Dienstag 9.16 Uhr

Moskau ab Dienstag 11.33 Uhr

Omsk an Dienstag 19.00 Uhr

Omsk ab Mittwoch 1.37 Uhr

Jakutsk an Mittwoch 10.08 Uhr

Jakutsk ab Mittwoch 13.00 Uhr

Fairbanks an Donnerstag 1.18 Uhr

Fairbanks ab Donnerstag 2.35 Uhr

Minneapolis an Donnerstag,14.30 Uhr

Minneapolis ab Donnerstag 15.30 Uhr

Neuyork an Donnerstag 19.30 Uhr.

Starke Polizeiketten hatten in Floyd Bennett