Ausgabe 
15.6.1938
 
Einzelbild herunterladen

Union derlateinischen Schwestern" wird auch hier wieder zu einem AushängeschiQ ge­macht, das man gegen Deutschland auf« richten möchte. Und so belasten die Politiker, die dieNationale Front" schaffen wollen, sie von vornherein mit der Hypothek des herkömmlichen und gedankenlos übernommenen Gegensatzes zu Deutschland, ein Zeichen, daß man vorläufig nichts gelernt und die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat.

Am gleichen Abend, an dem dieNationale Front" imVelodrome d'Hiver" ihre Versammlung abhielt, verpnftaltete die Sozialpartei des Obersten de la Rocque, auch ein Anwärter auf die nationale Führung, zehn Versammlungen in ver­schiedenen Sälen, de la Roccsue sprach in allen diesen Versammlungen. Der Konflikt mit de la Rocque, von derAction Fran^aise" wegen der Bestechungsgelder, die de la Rocque angeblich emp­fangen haben soll, aufs äußerste geschürt, wird viel­leicht die (Einigung des nationalen Flügels in Frankreich unmöglich machen...

Neuer national,panischer Erfolg südlich von Castellon.

Paris, 15. Juni.-(DNB. Funkspruch.) Nach einer Haoasmeldung aus Castellon haben die natio­nalen Truppen die 10 Kilometer südlich von dem eben erst eroberten Castellon gelegene Stadt Dil­lareal eingenommen und damit einen neuen be­deutenden Erfolg erzielt. Der Ueberqang über den Mijares-Fluß sei ohne große Schwierig­keiten erfolgt. Die sowjetspanischen Truppen schienen durch die nationalspanischen Erfolge völlig entmutigt ZU sein.

Kleine politische Nachrichten.

Am Montag fand in größerem Rahmen eine Besichtigung der Lehrtruppen der Luftwaffe durch den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht statt. An der vorpom- merschen Küst^ wurden im Beisein des Oberbefehls­habers der Luftwaffe, Generalfeldmarschall G ö - ring, sowie der Oberbefehlshaber der beiden an­deren Wehrmachtstelle, Generaloberst von B r au­ch i t s ch und Generaladmiral Dr. h. c. R a e d e r Gefechtsübungen sowie eine Angriffsübung auf einen durch das Lehrgeschwader und Flakartillerie vertei­digten Fliegerort durchgeführt.

Am Dienstagabend hatte der Gauleiter von Ber­lin, Reichsminister Dr. Goebbels, in den Fest- räumeh seines Ministeriums die Vertrauens­männer der Alten Garde der Bewe- aung des Gaues Berlin bei sich versammelt. Jeden einzelnen der alten Mitkämpfer begrüßte Dr. Goebbels durch Handschlag und Worte ganz persönlicher ,Art, so daß in Kürze in dem Kreis der Geladenen die herzliche Verbundenheit herge­stellt war.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat den Charakter als Generalmajor ver­liehen: Dem charakterisierten Oberst im Generalstab im Ruhestand Glaise-Horstenau unter gleich­zeitiger Verleihung des Rechtes zum Tragen der Uniform des jetzigen Heeres. Mit dem 30. Juni 1938 scheidet aus dem aktiven Wehrdienst aus unter gleich­zeitiger Verleihung des Charakters als Oberstleut­nant.und des Rechtes zum Tragen der Uniform des Infanterie-Regimentes Nr. 7: Der Major Klaus­ner im ehemaligen österreichischen Infanterie-Regi­ment Nr. 7. Dem Hauptmann i. R. Leopold im ehemaligen österreichischen Jnfanterie-Rgt. Nr. 6 wurde der Titel eines Majors sowie das Recht zum Tragen der Uniform des Infanterie-Regiments 67 verliehen.

Aus aller Wett.

FurchibaresEisenbahriunalückin Japan

Tokio, 15. 3unl (Offafienbienff des DVD.) 3n der Provinz Okayama ereignete sich ein furcht- bares Eisenbahnunglück, bei dem nach ersten Meldungen mehr als 2 0 0 Tote und Verwundete zu beklagen sind. Das Unglück er­eignete sich am Mittwoch gegen 4 Uhr bei fiuma- yama zwischen Okayama und Kioto. Der Bahn­damm war an der Unsallstelle anscheinend durch Regen u n t e r w a s ch en. Unter den Toten, von denen bisher 18 geborgen wurden, befinden sich 16 Schulkinder.

Oer Lütticher Giftmordprozeß.

Im Lütticher Giftmordprozeß kam es zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen der Ver­teidigung und dem Untersuchungsrichter. Die Ver­teidigung warf dem Richter u. a. vor, daß er nicht alle elf Personen, die die Becker vergiftet haben solle, ausgraben und untersuchen ließ. Der Unter­suchungsrichter erwiderte, daß das bei der Eigen­art des benutzten Giftes zwecklos gewesen wäre. Dann wurde mit den Aussagen der ärztlichen Sach­verständigen begonnen. Prof. Firket wies darauf hin, daß alle Opfer unter ähnlichen Erscheinungen gestorben sind. Die Krankheit habe unvermittelt nach der Einnahme von Nahrung begonnen. Allen Erkrankten sei der bittere Geschmack der eingenom­menen Nahrungsmittel ausgefallen, und in 15 Fällen hätten sich Erbrechungserscheinungen einge­stellt. Jeder Mediziner müsse aus diesen Erscheinun­gen schließen, daß wahrscheinlich Vergiftung vorliege. Einwandfrei sei nur bei der Witwe Lange Vergiftung als Todesursache festgestellt. Bei den anderen habe man nur vermuten können, daß sie auf dieselbe Weise- umgekommen seien. Die übrigen Sachverständigen schlossen sich diesen Aus­führungen an. Es sollen noch 313 Zeugen ver­nommen werden.

Drei Todesopfer bei einem Einsturzunglück im Schwarzwald.

Bei den Arbeiten zur Verbreiterung der Reichs­straße Zell im WiesentalSchönau im Schwarz­wald, die den Bau einer größeren Stützmauer er­forderlich macht, ereignete sich ein Einsturzun­glück. Infolge der Regenfälle der letzten Tage und durch die Erschütterung der stark befahrenen Straße, deren Rand steil in die Baugrube abfällt, lockerten sich die Erdmassen mitsamt einem großen Baum­stumpf und stürzten in die Tiefe. Drei Arbeiter wur­den erdrückt und konnten nur noch t o t geborgen werden. Ein vierter, der schon bis an die Schulter verschüttet war, konnte sich noch befreien.

Tödlicher Absturz im Höllenlal.

Beim Abstieg von der Zugspitze ins Höllental er­eignete sich ein tödlicher Unfall. Der 22 Jahre alte Tourist Fritz Stadler aus Augsburg war mit einem Freund im Abstieg begriffen und bereits bis unter das Brett gekommen. Hier strauchelte er und stürzte ins Tal hinunter, wo er -euf einem Schneefeld t o t liegen blieb. Sein Begleiter hatte den Absturz nicht gesehen und war zur Höllental- Anger-Hütte gegangen, um den Freund zu er­warten. Als dieser am Abend noch nicht eingetroffen war, machte man sich auf die Suche und fand den Abgestürzten als Leiche auf.

Unwetter in Oberitalien fordern drei Todesopfer.

Nach den außerordentlich heißen Tagen der ver­gangenen Woche wurde die oberitalienische Tief­ebene von schweren Gewittern heimgesucht, die große Verheerungen anrichteten und mehrere

Todesopfer forderten. Ein Wolkenbruch ver­ursachte in San Giovanni Jllarione (Venetien) den Einsturz zweier Brücken. In den Bergen gingen -vielfach Steinlawinen nieder. Die Etsch zeigt in Trient einen Wasserstand von zwei Meter über normal. In einer Ortschaft Venetiens stürzte ein Mann in die Wildwasser eines hoch angeschwollenen Flusses und ertrank. Auch in Alperone wurde ein Mann vom Hochwasser fortgeschwemmt. In Mogliano wurde ein Knabe, der unter einem Baum Schutz gesucht hatte, vom Blitz erschlagen. Hagelschläge haben vielfach großen Schaden in der Landwirt­schaft angerichtet. Die Temperaturen sind überall um 10 bis 15 Grad zurückgegangen. Im oberen Os- sola-Tal herrschte heftiges Schneetreiben. Am Lago Maggiore wurden Straßen, Felder und Häuser überschwemmt. Der Spiegel des Sees stieg in kur­zer Zeit um 80 Zentimeter.

Gigli als Feuerwehrmann.

Benjamino G i g l i.wechselte dieser Tage bei einer Aufführung vonLa Boheme" in der Londoner Covent-Garden-Oper plötzlich seine Rolle als Rudolf und betätigte sich als Feuerwehrmann. Als die Künstler, wie in den Rollen vorgesehen, Manu­skripte und Papier in den zur besseren Illustrierung erleuchteten Ofen warfen, fing das Papier Feuer. Ohne die Aufführung zu unterbrechen und die Feuerwehr zu bemühen, ging Benjamino Gigli hinter die Kulissen, holte zwei Eimer Wassel und einen Eimer Sand und löschte damit höchst eigen­händig den Brand in der Oper«.

Erstes Reichest ontdichtertreffen in Guben.

Das erste Reichsfrontdichtertreffen derMannschaft", zu dem Frontdichter aus allen Gauen des Reiches nach Guben gekommen find, brachte als Höhepunkt eine Feierstunde. Reichs­kriegsopferführer Oberlindober ging von der Führungsaufgabe des deutschen Frontsoldaten aus. Dieser habe sich immer als Träger einer aktiven Politik gefühlt. Reichsleiter Rosenberg führte u. a. aus, es zeige sich erneut, daß die großen Wen­den in der Geschichte der Volker nie aus leichten Siegen kommen, sondern aus schweren Schicksals­schlägen.Aus dem Erlebnis einer neuen Kamerad­schaft ist eine neue Kraft der Erinnerung gewor­den, und die Kraft der Erinnerung hat dann eine schöpferische Antwort verlangt. Kameraden der Mannschaft", diese Antwort hoben Sie gegeben, jeder seinem Temperament gemäß, nach seiner Kraft. Wir müssen alle einen Protest einlegen ge­gen jede Konjunktur, die sich mit dem Weltkrieg und mit dem nationalsozialistischen Kanrpf befaßt. Jeder muß sich immer wieder prüfen, ob das, was er geschrieben hat, würdig ist, an die Öffentlichkeit zu kommen. Ich habe die Schirmherr­schaft übernommen in dem Bewußtstem, daß hier eine Gemeinschaft von Menschen ist, die die Ereig­nisse der oergange-nen Jahre in gestaltprächtiqer Form wiedergegeben hat. Dieses Schrifttum wird einst ein wichtiges Erziehungsmittel darstellen." Nach der Feierstunde fuhren die Teilnehmer zum alten Blücherschloß Buderose. Oberbürgermeister S ch m i e d i ck e (Guben) übergab das Schloß der StiftungHaus der deutschen Frontdichter" mit dem Wunsch, daß die Künder des deutschen Front­erlebnisses hier eine Stätte der Ruhe und Erholung finden möchten. Reichsleiter Rosenberg verkün­dete die Uebernahme der Schirmherrschaft über Schloß Buderose.

Die Lhemiker-Tagung in Bayreuth.

Die Tagung der deutschen Chemiker in Bayreuth wurde von dem Vorsitzenden des Ver­

eins deutscher Chemiker, Dr. Karl Merk (Darm» stadt) eröffnet; er begrüßte neben den Ehrengästen besonders die in großer Zahl aus Oesterreich ge« fommenen Chemiker. Dr. M e r k gab dann folgende Ehrungen bekannt: Die Ehrenmitgliedschaft des Vereins wird an Prof. Dr. Paul Duden (Frank- furt a. M.) wegen feiner Verdienste um den Ver­ein verliehen. Die Liebig-Denkmünze wird an Prof. Eduard Sinti (Darmstadt) verliehen. Prof. Dr. Alder (Leverkusen) wurde davon verständigt, daß der Verein ihm die Emil-Fischer-Denkmünze per» leiht. Schließlich wurde der Karl-Duisberg-Gedächt- nispreis an Frl. Dr. Elisabeth Dane, Dozentin an dem Chemischen Universitätslaboratorium Mün­chen, verliehen. Dann berichtete Dr. Merk über die Arbeiten des Vereins und seiner einzelnen Fach« gruppen.

Verleihung des Mozart-Preises 1938.

Jy einer stimmungsvollen Feier wurde im Salz­burger Mozarteum in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und des Vorsitzenden der Johann-Wolf- gang-von-Goethe-Stiftung, Professor Dr. Metz, Freiburg i. Br., der Mozart-Preis für das Jahr 1938 an den steirischen Dichter Franz N a b l und den Tiroler Dolksliedmeister Professor Josef P ö l l verliehen.

Beginn der Weimar-Festspiele mitWallenstein".

Nach der Eröffnung der W ei m a r - Fest­spiele der 'deutschen Jugend durch den Reichsjugendführer nahm im Nationaltheater die Festspielreihe ihren Beginn. Es wurden die drei Teile desW a l l e n st e i n" gegeben. Die jungen Reichs- und Gausieger des Reichsberufswettkamp- ses, die Mannschaft des Ktll/urlagers der Reichs- lugendführung und die Hitler-Jugend aus den Schul- qnippen des Schülerbundes bildeten eine andächtige Festgemeinde.

Wetterbericht

Die großräumige Luftdruckverteilung über Europa ist unverändert. Während jedoch in den letzten Ta­gen bei wechselnder und oft regendrohender Bewöl­kung überwiegend niederschlagsfreier Wetterablauf herrscht, ist am Mittwoch vorübergehend ein stärke­res Eingreifen der Tiefdruckstörung zu erwarten. Im ganzen setzt sich weiterhin das wechselhafte und un­zuverlässige Wetter fort. Die Temperaturen gehen erneut zurück.

Vorhersage für Donnerstag: Wechsel­haftes Wetter mit Neigung zu einzelnen, leicht schauerartigen Niederschlägen. Bei lebhaften Winden aus nördlichen Richtungen noch etwas kühler.

Vorhersage für Freitag: Bei Luftzu­fuhr aus West bis Nord wechselhaftes und unzu- verläfiges Wetter, für die Jahreszeit zu kühl.

Lufttemperaturen am 14. Juni: mittags 19,9 Grad Celsius, abends 13,9 Grad; am 15. Juni: morgens - 11,8 Grad. Maximum 20,4 Grad, Minimum 9,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. Juni: abends 18,9 Grad; am 15. Juni: morgens 15,5 Grad, t- Sonnenscheindauer 4,2 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 38: 9163. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K -G, sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkauss- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Leit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

| Vermietungen"! | Mietgesuche

] A.MMIU . MM

rszim

Frau Elisabeth Pfau

verw. Ochs, geb. Schultheis.

Für die trauernden Hinterbliebenen:

[Verschiedenes |

Gießen, den 15. Juni 1938.

Für Wanderer und Naturfreunde'

02803

Dr. Nohl

wieder Sprechstunde

17. Juni 1938

4074D

Standort Gießen.

4064°

ießen. «es0

Mündlich können Sie e5 nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen (Sie eS allen

Garage

Nahe des Bahn­hofs gesucht.

Schriftl. Angeb. unt. 4069V an d. Gießen. Anzeig.

Junge, tüchtige Frau enwf.sich i. Mess. Ahe u. Kleidungsstücke Schriftl. Angeb. unt.02791anden Gießen. Anzeig.

Am 9. Juni entschlief sanft im 88. Lebensjahr meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter und Urgroßmutter

KleineAnzeigen nn Gießener Anzeiger werden von laufen Den beamtet und aelei-o

'Vornehm I Geschmackvoll I Persönlich I Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus führungsarten und Papieren zu mäBIgenPreisen Brühlsche Druckerei. Schulstr. 7. Ruf 2251

Ihre Geschäfts- Drucksachen

teilen dleVerblndung her zu Ihren Erzeug­nissen.Man «teilt eich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen, Brief umschlÄge.Post­karten, Rechnungen, Beschäf tskarten I hres Hauses beurteilt. Le­gen Sie deshalb Wert aut gepflegte Druck­sachen I Wir bieten eie Ihnen preiswert 1 Brühlsche Druckerei Schulstr. ?. Ruf 2251

Mine Wohnung 2 Zimmer undKüche,part., Seitenb., an ält. Pers.od.Ehev.z. 1. Juli zu verin. Scyr.Angeb.unt. 02806 an d.G.A.

5-6'3immet- WWllg

in guter Lage mit Bad u. Zentral­heizung 3.1. Okt. gesucht. Balkon oder Gartenan- teil erwünscht.

Angebote mit Preisangab.unt. 4078V a.d.G.A.

MOWOO, eotl. Sans mit all. Zubehör per sofort oder später gesucht. Prof. Dr. Dietz, Gießen,

Hindenburgw.57 Tel. 3161. «2792

20 Ova- Scheckserien sow.Fußball"-- Jahrgängel935, 36,37 zu verkauf. Anzus. abds. zw. 7 u. 8 Uhr, außer Montagsu.Don- nerstags. 4o?6D Molikeftr. 20H

Mädchen nicht unter 17 Jahren, als Hilfe f.Dunkelkammer» arbeiten gesucht. Germania-Drogerie Franks. Sir. 39

Tüchtiges

Mädchen für tagsüber ge­sucht. Vorzustell. vorm. v. 1012 u. nachm. v. 4 bis 8 Uhr. Näh. i. d. Geschäftsst. d.: Anz. 02734

Selbständiges

Haus» mäddien welch, gut nähen und bügeln kann, in Herrschafts­haus f. baldigen Eintritt gesucht. Bitte um nähere Angabe. Reise w. bezahlt. Frau Julia Merck, Jugenheim a.d. Bergstr.,Haus auf o.Höh". 4

Gerhard Pfau

Elisabeth Rabe, geb. Ochs.

Aelt. Ehep. sucht ab l.Juli o.svät. 2-Zimmer- Wohnung mit Küche und Zubeb. Schriftl. Angeb. u. 02805 an 0. Gieß. Anz.

Besser

mööl. WM in gutem Hause an einen berufst. Herrn ab 1.7.38 am Hindenburg- wall zu vermiet. Zu erfr.imGieß. Anzeiger. 0279s

Die Einäscherung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt Allen, die unser in Liebe gedachten, danken wir herzlich.

der gut schwim­men kann, sofort gesucht. 02795 Müllersche Badeanstalt.

Ein Sünden« und Sittenbuch.

Mit 64 Kunstdrucktafeln u.viel.Textabbildungen, preis broschiert M 2.85, gebunden JtUl. 3.60. Zu beziehen durch lebe Suchhandlung.

Hugo Bermühler Verlag

Berlin-Lichterfelde

Jüngere

Gehilfin f. Tamenschnei- derei für sofort gesucht. 02804

Vlockstr. 11II.

Tüchtiges

MiiiflNien gesucht. 4048° Schlageter- anlage 10 v.

Baue gut.... mit Äbermann

Lsvänner

Almen

Sut erhalten, ig zu verkauf.

Wo? sagt der

Gieß. Anz. 02798

Tüchtiges ieiäitteii gesucht. 4086d Hotel Schütz, Gießen.

zeigen in die Hei- Nachtdienst ges. matzeitung, den Hotel Schütz, BießcnerAazeiflox Gießen. 4oe;-

Tüchtige

Sprechstunden- hie

sofort gesucht, evtl. Aushilfe.

Näheres bei

Dentist Erich Lohr

Kaiserallee 26.

Hausfrauen Kein Putzen mehr!

Gebr. Messer, Gabeln, Löffel verchromen lassen! 02797 Annahmestelle:

Schleiferei, Bismarckstr. 10.

Zur großen Armee wurden ab­berufen am 6. Juni 1938

Josef Schmidt, Giefeen Postinspektor i. R.

und am 9. Juni 1938

Heinrich Döpfer, Rüddingshausen

Telegrapheninspektor a. D.

Wir betrauern in ihnen zwei treue, aufrichtige Kameraden, deren kameradschaftlicher Geist vorbildlich in uns fortleben wird. Die Bei­setzung fand in der Stille statt.

Reichstreubund ehemal. Berufssoldaten

2500.- RM. zu leihen gesucht. Schriftl. Angeb. unt.02790anden Gießen. Asreig.

Donnerstag, den 16r Juni 1938, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Versteigerungslokal Neuenweg 28 dahier) zwangs­weise gegen Barzahlung: 4079° 2 Personenwagen, Chaiselongues, Diwans, Sofas, Sessel, Stühle, Büfetts, Ausziehtische, Diplomat- schreibtische, Registrierkassen, Wa­ren-, Glas-, Küchen- und Kleider­schränke, eine Korbmöbelgarnitur, Schreibmaschinen, Nähmaschinen, 1 Klavier, 1 Staubsauger, 5 Särge, 1 Mantelkessel, Thermosflaschen, Konservengläser, Milchkannen und andere Haushaltungsgegenstände. Bestimmt: eine Kommode, 1 Schreibsekretär,1 Standuhr.

M Gerichtsvollzieher inGießen, Ludwigstr.33I,Telefon3239.

Wissenschaftliche Werke

Sondergebiet der

Brühl*sehen Druckerei

Schöne, sonnige, geräumige 5-ZimmJoiiii

Nähe d. Univer­sität, z. 1. August an Beamten zu vermieten. Schr. Ang. unt. 4063 D an d. Gieß. Anz.

[Stellenangebote

Keine Zeugnisse in Urschrift

lonbem nur Zeugnis. abichMen oem Be> werbungSichretben bei» legen i Lichtbilder unoBemerduaqsunter, tflen müiien zur Ver­meidung von Verlusten auf Der Rückseite Jlo men und Anschrift des

Bewerber» trauen I

Laden

mit Nebenraum, auch f. Geschäfts­stelle oder Büro oeeigriv bald, zu verpacht. Schr. Angeb u. 02788 an d. Gieß. Anz.

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darnm: Kleinan-

Mett lollOltUlm für 1» bis 2 mal in der Woche für

| Verkäufe ""| Einige

Mesel- Koioren preiswert zu ver­kaufen. Schriftl. Angeb. u. 4067V an o. Gieß. Anz.

NSU.- Motorrad (500 ccm) zu verkauf. 02793

Wieseck, Marburg.Str.17

Südviertel. Wohnung 5 Simmet und Küche im Hinterhaus ab 1. 7. 38 zu Derrn. Preis RM. 50.^. Schr. Anfrg. unt. 02802 a.d.G.A.

Zu vermieten geräumige 4-Zimm.-Wohnung mit 2 Kabinetts, Küche usw. o28oo Mäusburg 12. Näheres daselbst bei August Noll im Laden.

Einige getragene

Anzüde

für jung. Mann mittlerer Größe, Halbsdiuhe Gr. 41, sowie ein Vogelkäfig zu verkauf. 4o75D Moltkestr. 20II. | Kaufgesuche |

Auto- Garage

zu kauf, gesucht. Näheres 02799 Franks.Str.12 II

Zum 1. Juli od. früher suche ich ein jünger. 4081° MW für Hausarbeit rnmein. 2-Pers.- Haushalt, evtl, auch tagsüber.

z.smio som.

Johannesstr. 11.

02799

Epheser 2, Vers 8.

Heute früh durfte mein lieber Mann, unser Vater, Gfoßvater, Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Nebeling

im 78. Lebensjahre heim gehen.

Im Namen der Trauerndem

Anna Nebeling, geb. Sarnes.

Gießen (Menzelstraße 4), den 14. Juni 1938,

Die Traueifeier findet am Freitag, dem 17. Juni. 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.