SJiXfpoet
An die österreichischenGportkameraden
Der Führer des früheren Turnbundes in Oesterreich, Pg. Müller, hat die Führung der Oesterreichi- schen Turn- und Sportfront übernommen und dem Reichssportführer von Tfchammer und Osten von der Uebernahme Meldung gemacht. Der Reichssportführer sandte darauf ein herzliches Begrüßungs- Telegramm an die österreichischen Kameraden, das folgenden Wortlaut hat:
„Lieber Pg. Müller! Herzlichen Dank für die mir übermittelten Treuegrüße. In der Welle der beispiellosen deutschen Volkserhebung in Oesterreich brausen die Kräfte der Turner und Sportler gewaltig mit. Nichts mehr trennt Volk von Volk, der Traum Jahns findet seine Erfüllung. Den heimkehrenden Brüdern sind unsere Herzen weit geöffnet. Wir wollen ihnen helfen, wo immer wir können. So grüße ich alle leibestüchtigen Menschen Oesterreichs in herzlicher Verbundenheit.
von Tschammer und Osten, Reichssportführer."
Deutsche Rennwagen auf i>er Monza-Bahn.
Die Rennoorbereitungen der deutschen Rennwagen auf der berühmten Monzabahn bei Mailand haben begonnen. Das Hauptaugenmerk richtete sich auf den Trupp um Rennleiter Dr. Feuereis- s e n, der in aller Stille Chemnitz verlassen hatte. Wie wird der neue Rennstall der Auto-Union aussehen? Das war die wichtigste Frage des Tages. Da alle, die bis jetzt vorgesehen waren, zu Schulungszwecken starteten, hat man schon einen guten Ueberblick. Spitzenfahrer sind natürlich der Sieger des Großen Preises von Belgien, Rudolf Hasse, und der frühere deutsche Motorradmeister H. P. Müller, von dem man sich besonders viel verspricht. Außerdem befindet sich jetzt auch der junge ehrgeizige Kautz (Schweiz) bei der Auto-Union,
der in der vergangenen Rennzeit für Mercedes- Benz fuhr. Auf seiner Suche nach weiteren Talenten geht Dr. Feuereissen davon aus, möglichst solche Fahrer für den Rennwagen zu finden, die im Bereich hoher Geschwindigkeiten zu Hause sind, also bereits Erfahrungen — besonders fahrtechnischer Art — besitzen. Zu ihnen zählt Bobby Kohlrausch, der ja selbst auf kleinen Rennwagen groß wurde, ferner der schnelle NSU.-Seitenwagenfahrer Zimmermann (Nürnberg). Dazu kommen noch die beiden Langstreckenfahrer von Han st ein und B i g a l k e. Sie alle drehten zahlreiche Runden auf der Monzabahn, um sich zunächst mit den Wagen vertraut zu machen.
Unter Leitung von Rennleiter Neubauer erschien auch der Rennstall der Untertürkl)eimer. Er setzte seine schon bekannten Nachwuchsfahrer Heinz Hugo Hartmann (Dortmund), Heinz Brendel (Frankfurt a. M.), Walter Bäumer (Bünde) und als Neuling den Werksangehörigen Erwin Bauer ein.
Deutscher 5teiferfieg in Genf.
Mit der Teilnahme am Internationalen Reitturnier in der Genfer Ausstellungshalle eröffnete die Kavalleriefchule Hannover die Reihe ihrer diesjährigen Auslandsstarts. Nach dem Preis von Genf ging gleich am Sonntag zum erstenmal die Hakenkreuzflagge am Siegesmaste hoch. Das über zehn Hindernisse führende Jagdspringen gewann unser vorjähriger Springreiter-Champion Oblt. Brinkmann auf Oberst II mit einem fehlerlosen Ritt in 49 Sekunden. Mit einer nur um zwei Sekunden schlechteren Zeit teilten sich ^-Hauptstuf. Temme auf Nordland und der belgische Hauptmann Ganze auf Ali Baba in den zweiten Platz vor Leutnant de Bartillat (Frankreich) auf Francais. Rittm. Momm auf Alchimist gelangte ebenfalls fehlerlos mit 53 Sekunden auf den siebenten Rang.
Kreisspieltag des Fachamtes Handball in Gießen.
Zu einer Arbeitstagung waren am Sonntag die Dereinsspielwarte, Uebungsleiter, Schiedsrichter und Anwärter in Gießen zusammengekommen, um einmal den Rechenschaftsbericht des Kreisfachwartes und seiner Mitarbeiter zu hören, und um zum andern die Richtlinien für die zukünftige Arbeit zu erhalten. Eine recht ansehnliche Zahl der verantwortlichen Männer im Handball- hatte sich versammelt, als Kreisfachwart Luh die Tagung mit einem kurzen Hinweis auf die letzten Ereignisse und einem schlichten Heldengedenken eröffnete.
Der Jahresbericht ergab eine erfreuliche Zunahme des Spielbetriebes auch in bezug auf die Zähl der teilnehmenden Mannschaften. Daneben war auch eins nicht von der Hand zu weisende Steigerung der Leistungen in allen Klassen festzustellen. Eine erfreuliche Tatsache konnte besonders hervorgehoben werden: Die Pflichtspiele konnten ohne nennenswerte Vorkommnisse restlos gefallen. Daß das Fachamt Handball auch mit den besten Aussichten in die Zukunft sehen könne, beweise bereits heute der stetig wachsende Freundschaftsspielbetrieb. Die Staffelsieger in allen Klassen stehen mit einer einzigen Ausnahme fest, so daß in Kürze schon mit den Aufstiegspielen begonnen werden kann.
Der Bericht des Kreisschiedsrichterobmanns Becker unterstrich im wesentlichen die Ausführungen des Kreisfachwartes. Die Lehrgangstätig
keit war sehr rege, und die angesetzten Lehraänge waren ausnahmslos gut besucht. Auch die ost als schwierig bezeichnete Nachwuchsfrage der Schiedsrichter kann als gelöst betrachtet werden. Es gilt jetzt nur dafür Sorge zu tragen, daß auch an der Fortbildung in entsprechender Weise gearbeitet wird. Als Kreisjugendfachwart machte Kamerad Becker längere Ausführungen und besprach sein Programm in Zukunft.
Einen breiten Raum nahm die Durchsprache der neuen Handballspielordnung ein, die eine ganze Reihe Aenderungen aufweist. Die wichtigsten Neuerungen wurden herausgestellt und die ergangenen Anweisungen bekanntgemacht. Zu dem Fest der Leibesübungen in Breslau übergehend, wurde darauf aufmerksam gemacht, daß sich auch das Fachamt Handball mit großen Sondervorfüh- rungen beteiligen würde. Es soll u. a. ein Turnier der Städtemannschaften durchgeführt werden, mit dessen Vorbereitungen schon jetzt begonnen werden wird. Innerhalb einer anzusetzenden Runde werden die beiden Teilnehmer des Gaues ermittelt.
Die im Anschluß an die Ausführungen durchgeführte Aussprache war rege und ergab eine Fülle von neuen Anregungen. So machte Kamerad Becker, der technische Leiter des großen Gießener Hallenturniers, ins einzelne gehende Ausführungen über die Gestaltung und die Organisation der einzigartigen Veranstaltung.
Die Handball-Ereigmffe des Sonntags.
Schneller, als man allgemein erwartet hatte, hat sich die Lage m der Gauklasse geklärt. Der Turnv. Wetzlar ist durch seinen Sieg über Jahn Gen- jungen und die Tatsache, daß auch Tusp» Bettenhausen gegen CT. Kassel. verlor, Handballmeister des Gaues Hessen geworden. Damit sind nicht nur alle Terminschwierigkeiten behoben; der Gaufach- wart kann vor allen Dingen auch eine Mannschaft melden, die zur Zeit als die spielstärkste- im Gau angesehen werden muß. Dieser Umstand aber wird sich gerade bei den kommenden Spielen bemerkbar machen.
Das Spiel gegen Jahn Gensungen war nochmals eine schwere Nervenprobe und es sah am Anfang noch gar nicht nach einem Wetzlarer Sieg aus. Erst in der zweiten Halbzeit, als sich die Mannschaft gefunden hatte, war es um den Gegner geschehen.
In der B e z i r k s k l a s s e standen nur zwei Spiele an. Die Mannschaft des Mtv. Gießen, die eine geschlossene Leistung vollkommen vermissen ließ, mußte sich auf eigenem Platz vom Turnv. Hörnsheim geschlagen bekennen. Hörnsheim hat durch diesen Sieg seine Stellung nicht unwesentlich verbessert. — Eine gute Leistung bot der Turnv. Heuchelheim in Roth. Obwohl die Gäste auf eigenem Platz schon mancher Mannschaft gefährlich ge- rnorden sind, konnten sie einen 10.6-Sieg sicherstellen und so den Turnv. Roth endgültig auf den letzten Platz der Tabelle verweisen.
Das prächtige Wetter der letzten Zeit ließ einen erhöhten Freundschaftsspielbetrieb aufkommen. Eine ganze Reihe von Spielen war abgeschlossen worden. Nachstehend die wichtigsten Ergebnisse:
Sportv. 19Ö0 Gießen — MSV. Barbara Gießen 1:12,
Turnv. Hausen — Turnv. Wißmar 13:3,
Tv. Allendorf (Lahn) — To. Nauborn 12:5,
Tv. Groß-Rechtenbach — To. Kirch-Göns 8:8, Tv. Dutenhofen — Tv. Grüningen 11:7, Tv. Dutenhofen Jgd. — To. Grüningen Jgd.
3:7,
To. Garbenheim — Tv. Katzenfurt 13:6,
To. Garbenheim Jgd. — Tv. Nauborn Jgd. 11:3.
Wißmar mußte mehr als deutlich erfahren, wie schwer es ist, in der 1. Kreisklasse zu spielen. Jedenfalls hatte seine Mannschaft nicht viel zu bestellen. — Eine gute Figur gab öib Mannschaft des Tv. Allendorf (Lahn) ab, die ihren Gegner nach einem schönen Spiel sicher schlagen konnte. — Der Sieg, Den Dutenhofen über Grüningen feierte, geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Die Gäste liehen das notwendige Zusammenspiel fehlen und kamen so nie richtig in Schwung.
1900 I — III. AR. 9 I 1:12.
Das Gesellschaftsspiel der 1900er gegen den MSV. „Barbara" nahm einen unerwarteten Verlauf und endete mit einem überraschenden, um nicht 4" sagen irregulären Ergebnis. Bevor auf die Gründe des Versagens der Platzbesitzer eingegangen
wird, sei den Artilleristen bescheinigt, daß sie eine äußerst kampfkräftige Elf ins Feld stellten, die in den einzelnen Reihen gut aufeinander eingespielt war. Anders die 1900er! Die Einstellung von vier Ersatzleuten (Torwart, Außenläufer und zwei Stürmer) bewirkte, daß nur selten einheitliche Aktionen zustande kamen. Die Chance, den Halbzeitvorsprung der Barbarajungens von 4 Toren aufzuholen, wurde durch das Ausscheiden von zwei Spielern, die mit den Entscheidungen des Schiedsrichters nicht einverstanden waren, zunichte gemacht.
Iußball-Ergebmiie der Kreisklassen.
1. Kreisklasse.
Rodheim — Alten-Buseck 0:3: Es war ooraus^usehen, daß die spielstarken Alten-Busecker in Rodheim ihr Spiel gewinnen würden.
Heuchelhei^n I — S A. - Kampfgemeinschaft Gießen I 4:0: Ein flottes Spiel in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit ließ das Tempo auf beiden Seiten nach.
Großen-Buseck — Wieseck 9:1: Bei diesem Spiel hatte Wieseck nichts zu bestellen, zudem trat Wieseck mit nur zehn Mann an.
Leihgestern — Steinbach 5:0: Die Leih- gefterner hatten einen guten Tag, trotzdem Steinbach neue Leute eingestellt hatten, gewannen die Leihgesterner auch in dieser Höhe verdient.
2. kreisklasse.
Flensungen — Queckborn 5:1: Ein schönes Spiel, das Flensungen verdient gewann.
Geilshausen — Treis 2:3: Ein spannendes Spiel, bei dem Treis durch Glück zwei Punkte erringen konnte.
Muschenheim — Oppenrod/SA. - Kampfgemeinschaft Gießen II — Grüningen I: Zu beiden Spielen traten die Gäste nicht an.
Lehn heim — Grünberg 1:7: Die Grünberger haben ihre Mannschaft verstärkt und konnten gegen Lehnheim hoch und verdient gewinnen:
SV. Heuchelheim I.— 52L-$fanbarfe 116 I. 4:0 (3:0).
Das Treffen der beiden Mannschaften gestaltete sich zu einem Sportereignis für Heuchelheim. Es ging um den zweiten Platz in der Tabelle. Heuchelheim konnte durch überragenden Einsatz in der ersten Halbzeit den Sieg sicherstellen und hiell in der zweiten Hälfte durch aufopferungsvolles Verteidigungsspiel den erkämpften Vorsprung.
Heuchelheim spielte mit Müller, Wämser, Kreiling, Henkelmann 21., Waldschmidt, Bach, Christ, Arnold, Hofmann O., Mandler 21., Schmidt.
Die S A. trat mit Leimbach, E. Sauer, Weller, Peppler, Heilmann, Glitsch, Lotz, Peusch, Weihrauch, Schmitz und Schneider an.
Die SA.-Mannschaft war körperlich leicht überlegen. Heuchelheim dominierte durch besseres Zusammenspiel und Technik. Der beste Spieler auf dem Platze war unbestreitbar Arnold, der drei Tore erzielte.
Heuchelheim hatte Mittelanstoß, der Ball wanderte von Mann zu Mann, Arnold erwischte das Leder in aussichtsreicher Stellung, und schon hieß es 1 :0 für die Gastgeber. Heuckelheim lag weiter im Angriff, erzielte mehrere Ecken hintereinander. Bei einem weiteren Durchbruch verwandelte Arnold zum zweiten Male unhaltbar. Auch die SA. drehte nun mächtig auf, mußte aber immer wieder an der eisernen Abwehr der Heuchelheimer scheitern. Der Heuchelheimer Sturm zeigte Kabinettstücke der Kombination. Mandler, der zurückgezogene Stürmer, schickte mit langen, für die Gegner unverhofften Vorlagen seine Stürmer auf die Reise. Nach glänzender Zusammenarbeit im Sturm erzielte Arnold durch Bombenschuß den dritten Treffer für seine Farben. Kurz daraus mar Pause. Die Gäste waren nun etwas deprimiert. Die Blauweißen verteidigen zäh und entschlossen. Der überragende Mittelstürmer der Einheimischen vermochte sogar in der Mitte der zweiten Halbzeit durch forschen Alleingang die Torzahl auf vier ,zu erhöhen. Nachdem der Mittelstürmer der Gäste noch eine sichere Torchance vergaben hatte, fand das Spiel, ohne eine weitere Veränderung im Ergebnis zu erfahren, seinen Abschluß. Schiedsrichter Offenbacher leitete korrekt.
Fußball der Zugendmannschasten
Spiele um die Vannmeiskerschafl.
Gef. 15/116 Großen-Linden — Gef. 17/116 Wieseck 14:1 (5:0). Die Wiesecker Hitlerjungen stießen hier auf einen Gegner, der nicht zu besiegen war. Bis zur Halbzeit leisteten sie trotz der fünf Tore noch heftigen Widerstand.
Stand der Vannmeisterfchaftssplele.
Spiele
Großen-Linden 3
VfB-Reichsbahn 2
Klein-Linden 3
Gew. Verl. Tore Pkte^
3 0 27:4 6:0
1 1 11:5 2:2
1 2 2:17 2:4
Sportv. 1936 Ettingshausen — Sportv. 1930 jungen 3:2 (1:2). Die Gäste gingen überraschend in Führung. Nach der Pause kamen die Platzbesitzer besser in Schwung und erzielten noch die beiden Tore, die zum Punktgewinn nötig waren.
Tuspo Butzbach — 1928 Garbenteich 1:1 (0:1). In Butzbach lieferten sich beide Mannschaften einen äußerst spannenden Kampf.
Saasen 1. Jugend 1900 1. Jugend 513 (2:1).
Durch ein Mißverständnis traten die Blau- Weißen mit nur zehn Mann auf dem gefährlichen Gelände von Saasen an. Man muß schon weit greifen, wenn man eine Jugendmannschaft finden will, die die 1. Jugend von Saasen auf eigenem Platze bezwingen konnte. Die Blau-Weißen waren ihrem Gegner zu jeder Zeit ebenbürtig, in terfy» nischer Hinsicht sogar während dem ganzen Spiele überlegen. Durch eine starke Verletzung muhte der Tormann der Blau-Weißen während der ganzen zweiten Spielhälfte aussetzen. Trotzdem hielt sich die 1. Jugend von 1900 überraschend gut und eqt in der letzten Viertelstunde gelang es den Platzbesitzern den Sieg an sich zu reißen.
Der deutsche Fußball-Mei st er ^Schalke 0 4 lieferte am Samstag vor 20000 Zuschauern in Essen wieder einmal ein wundervolles Spiel und besiegte die gewiß nicht schlechte Mannschaft von Schwarzweiß'Essen überlegen mit 8:1 (2:1).
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
rNitlagsbörfe fest.
Frankfurt a. M., 14. März. Die Börse war im Anschluß an die kräftigen Erhöhungen vom Samstag auch zum Wochenbegmn weiter fest, da sich an Den meisten Gebieten des Aktienmark' t s s Käufe der Kundschaft fortsetzten. Auch die Kulisse sah sich zu weiteren Decfungsfäufen veranlaßt. Der Umbruch in Oesterreich findet stärkste Anteilnahme, auch verschiedene wirtschaftliche Momente regten etwas an. Indessen war die Umsatztätigkeit nur in wenigen Spezialwerten lebhafter. Nach den ersten Notierungen, die durchschnittlich 1 bis 2 v. H. höher lagen, flaute das Geschäft merklich ab und auch die höchsten Kurse wurden nicht immer voll behauptet. Besonders fest lagen unter Berücksichtigung des Abschlages der Dividende und der Ausschüttung des Anleihestocks Reichsbankantelle, die mit 197 (211) rund 3 v. H. gewannen. Ebensoviel höher notierten Bemberg mit 147,50 bis 147 (144,50). Lebhafter waren IG.-Farben mit 159,75 bis 160 bis 159,50 (158,75). Maschinen- und Motorenwerte erhöhten sich um 1 bis 2 v. H., Montanpapiere bei teilweise stärkeren Umsätzen um 1 bis 1,50 v. H., Elektropapiere tarnen größtenteil 1 bis 2 v. H. höher an, Gesfürel plus 2,50 v. H. auf 148,50, dagegen Rheag Stamm 129,25 (129,75). Auch Zellstoffpapiere gewannen bis 2 v. H. Im Freiverkehr fanden Bürbach Kali größeres Interesse bei 72,50 bis 73.
An den Rente nmärkten war es dagegen recht still. Reichsaltbesitz blieben mit 132,75 voll behauptet, ebenso nannte man Kommunal-Umschul- dung mit 96 bis 91,05 und 4proz. Rentenbank- Ablösung mit 94,90 bis 95 wenig verändert. In Goldpfandbriefen mar die Nachfrage etwas ruhiger, trotzdem erfolgten bei unveränderten Kursen noch überwiegend Repartierungen. Liquidationspfandbriefe konnten sich zumeist nur knapp behaupten, ebenso lag in einigen Stadtanleihen kleines Angebot vor. Kommunal- und Jndusttle-Obli- gationen waren wenig verändert.
Abendbörje ruhig.
Die Abendbörse nahm einen ruhigen Verlauf. In einiaen Großwerten erfolgten weiterhin kleine Kundschaftskäufe, die meisten Marktgebiete wurden jedoch vernachlässigt und waren ohne Geschäft. Die Kurse wichen gegen den Mittggsschluß nur unwesentlich ab und lagen zumeist unverändert und nominell. Einiges Geschäft wiesen Reichsbank mit 198 (197), IG. Farben mit 160 (159,75) und Verein. Stahlwerke mit unverändert 113,25 auf, ferner Gesfürel bei unverändert 148,50 und Adlerwerke bei unverändert 120,50. Sonst notierten im einzelnen u. a.: Buderus 120,50, Mannesmann 113,75 (114), Rheinstahl 143, Bemberg 146,50 (147).
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. März. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W16 214, W19 218, W 20 220, Roggen R 12 193, R 15 196, R18 200, R19 202 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futter- Hafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,50, W 16 29,60, W 19 29,60, W 20 29,95, Roggenmehl Type .1150 R12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber getr. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockeistchnitzel —, Heu —, Stroh —.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 609 Kälber, 57 Hämmel, 59 Schafe, 4332 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Hämmel 32 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hümmel und Schafe lebhaft.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben dis Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Aoend- börse
Schluß- kurs
Schluß! Mittag- börse
Schlußkurs
Schluß?. Abendbörse
Schlußkurs
Scklußk. Mittagbörse
Datum
12-3.
14-3.
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Daium
12-3.
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12.3.
14 3.
5% Deutsche Reichsanleihe v. 1937 4% Deutsche Reichsanl. von 1994 iy.% Deutsche Reichsschatzcmwei-
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C <
Iccumnlatoren-Fabrtk....... 14 lichafsenburg Zellstoff........6
Zemberg............. O
Jelula............ 8
ZuberuS Eisen...... 6
«ment Heidelberg...........7
>ment Karlstadt............6
Dnti Gummi ..............18
Daimler Motoren..........6*4
Miauet Gas ........... 4
deutsche Erdöl..............5
deutsche Gold- und Silber .... 9
deutsche Linoleum......... 10
Beitritte Lieferungen........6
elektrische Licht und Kraft.....7
f. G. Farben-Jndustrie.......7
feiten & Guilleaume.........6
öesfütel.......... 7
H). Goldschmidt.............6
Sritzner Maschinen...........O
>arpener................. 8*4
welch Eisen............... 3!?
Zhtlivv Holzmann........... 8
Ule Bergbau...... 6
Ule Genüsse................6
kalt Aschersleben............4
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Jlainltaft.............. 4
Mannesmann.............4%
Ransfelder Bergbau......... 7
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Dtenfiein & Koppel..........0
141 144,5 165,5
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149
28,5
iyt% Deutsche Reichsschatzanwei- jungen von 1935, II. ftolge ...
4%% Deutsche Reichsschatzanweisungen von 1938, III. Folge ..
5yt% Doung Anleihe von 1930 .. V/i% Hesiische Dolksstaat von 1929 V/t% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I.....................
4*/z% Deutsche Reichsbahnschatz
von 1936 1..................
Lberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos -Rechten ..
iy»% Hess. Lan desbk. Darmstadt
Goldpfe. R. 12..............
sy2% Hess. LandeS-Hyp.-Banl
Liqu. Goldpfe. ..............
4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19..............
4V2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 il/2% Darmstädter Komm.-Lan-
Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe
Auslos.-Rechte I.............
4J4% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4yt% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Cbl. 2 3...............
sy2% Franst Hyp. Liquidation Goldpfe....................
6*4% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................
Lteuergullchein-Berrechnungskurs
A.G. für Verkehrswesen .... 6H Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hamburg.Amerika Paket......O
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
Rettrbank................. 12
Berliner Handelsgesellschaft .
Commerz, und Privat-Bank ... 6
ttbeinische Elektro............6
»betnstablwerke..............6
lbeinitt-Westfältsche Elektro .. fi
iütgerswerke ...............7
Lalzdetsurtb Kali............6
schustert & Co.............. 7
Lchulthets Patzenhofer........ 4
Siemens S Halske....... 0
süddeutsche Zucker.......... 10
bereinigte Stahlwerke......4%
Deltdeutsche Kaufhof.........0
Lesteregeln Alkali............ 4
Rellftofj Waldhof ............ 6
Dresdner Bank........ 4
btavt Minen.......... 0,6
Devisenmarkt Berlin - Zrankfur» a. M.
12.März
14.März
12.März
14-NUirz
Amtliche Notierung Geld | Briel
Amtliche Notierung Geld | Bries
Amtliche Notierung Geld | Bries
Amtliche Notierung
Geld | Bries
Buenos Arres.............
0,640
0,644
0,640
0,644
Japan.................
0,723
0,725
0,723
0,725
Brüssel...................
41,84
41,92
41,84
41,92
Jugoslawien ..............
5,694
5.706
5,694
5,706
Rio de Janeiro............
0,144
0,146
0,144
0,146
Oslo ................
62,32
62,44
62,32
62,44
Polen....................
47,00
47,10
47,00
47,10
Wien...................
48.95
49,05
48,95
49.05
Kopenhagen...............
55,36
55,48
55,36
55,48
Lissabon...............
11,265
11,285
11,265
11,285
Danzig...................
47,00
47,10
47,00
47,10
Stockholm ................
63,85
63,97
63,85
63,97
London..................
12,40
12,43
12,40
12,43
Schweiz................
57,28
57,40
57,29
57,41
Helsingfor»................
5,485
5,495
5,485
5,495
Spanten..................
Paris....................
7,887
7,903
7,722
7,738
Prag...................
8,711
8,729
8,701
8,719
Holland..................
138,24
138,52
138,26
138,54
Budapest............
gtalten...................
13,09
13,11
13,09
13,11
Neuyork..................
2,487
2,491
2,483
S.487


