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Weltkrieges zum Soldaten des Frie­de n s gviüc:uen sei. Noch nie Hube ein Staatsmann bi? d. ich. n V ckkes so entschieden die Theorie vom rb'elnd als überwunden bezeichnet wie Girier. D^r Nationalsozialismus habe keiner­lei C k o b e r u n g s a b s i ch t e n , sondern achte ge! ide aus seinen Grundsätzen heraus das Recht der anderen.

Professur Dr Grimm wurde vor seinem Vortrag imRathausvon Besan^on empfangen. Er hatte ferner Gelegenheit, der Vorführung eines Films vom großen deutsch-französischen Front­kämpfertreffen, das in Besan^on im Herbst ver­gangenen Jahres stattfand, beizuwohnen.

Engste Zusammenarbeit Mischen KdF. und Dopolavoro.

Berlin, 14. Febr. (DRV.) In dem Bestreben, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutsch­land und Italien weiter auszubauen, ist jetzt ein neues Abkommen vom Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sowie dem Generalsekretär S t a r a c e unter­zeichnet worden, nach dem künftig alle in

Deutschland lebenden Italiener, so­fern sie in den Listen der Opera Nazionale Dopo- lavoro geführt werden, dieselben Vergünsti- g u n g e n erhalten wie die DAF.-Mitglieder. Ebenso werden allen Mitgliedern der DAF., die i n Italien leben, dieselben Vergünstigungen zu­stehen, wie den Mitgliedern der Opera Nazionale Dopolavoro. In jedem Jahr werden mehrere Führer der DAF. und der Opera Nazionale Dopolavaro unter sachkundiger Führung das natio­nalsozialistische Deutschland oder das faschistische Italien kennen lernen. In den Monaten April bis Oktober schickt die Opera Nazionale Dopolavaro etwa 6000 Personen in Sonderzügen nach Deutsch­land. Die deutsche Organisation wird zu einer ihr günstig erscheinenden Zeit ebenso viele KdF.-Rei- sende nach Italien senden. Reisedauer und Kilo­meterzahl sind für die Reisenden beider Länder dieselben. Endlich wurde vereinbart, daß für die von der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" angesetzten Jtalienreisen die Opera Nazio- nale Dopolavoro während des ganzen Auf­enthaltes der deutschen Gäste in Italien die D u r ch - führung des Programms übernimmt.

Griechenland ehrt Reichsminister Rust.

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Reichsminifter Rust empfing den Kgl. Griechischen Gesandten Seine Exzellenz Rizo R a n g a b 6 in Begleitung des zur Zeit in Deutschland weilenden Ministerialdirektors M a r i n a t o s, des Prof. K a l i t s o u n a k i s, des Presseattaches der griechischen Gesandtschaft Major Kriaekoukis und des Herrn Dr. Walafis, als Vertreter der Athener Studentenschaft, in An­wesenheit von Staatssekretär Zschintzsch, der Ministerialräte Graf zu Rantzau und Frey und des Presfereferenten Rechtsanwalt G l a u n i n g.

Exzellenz R a n g a b 6 wies in einer herzlichen Ansprache auf die Hundertjahrfeier der Universität Athen im Vorjahre und deren seinerzeitige Gründung durch König Otto von Wittelsbach hin und auf die engen geistigen Beziehungen zwischen Griechenland und Deutsch­land. Sodann fuhr er forhIch schätze mich be­sonders glücklich, als Enkel desjenigen Mannes, welcher vor mehr als 50 Jahren mein Vaterland in diesem Lande vertreten hatte und welcher jahrelang die lebendige Verbindung zwischen der Athener Universität und der akademischen Welt Deutschlands gewesen ist, daß mir heute dieser mich ehrende Auftrag zuteil wurde, Ihnen, Herr Reichsminister, dessen Begeisterung für das grie- chische Ideal ich ibesonders schätze, das Diplom und die Medaille Ihrer anläßlich der Hundert­jahrfeier erfolgten Ernennung zum Ehren­doktor der Universität zu überreichen, ein geringes Zeichen großer Dankbarkeit für alles, was die deutschen Gelehrten unter Ihrer zielbewußten Führung für die Wissenschaft und die griechische Kultur und Gesittung getan haben."

Anschließend wandte sich Pros. K a l i t s o u n a - kis im Auftrage der Universität Athen an Reichs­minister Rust und überreichte ihm das Ehrendiplom

der philosophischen Fakultät der Universität Athen, das Tephisma, und die silberne Jubiläumsplakette. Er wies darauf hin, daß der Rektor der Universität das Diplom mit einem Briefe begleitet habe, in dem es heißt, daß die Ernennung in Anbetracht der hohen Wirksamkeit von Reichsminister Rust in allen Unterrichtsangelegenheiten Deutschlands und der mit so großer Liebenswürdigkeit erfolgten Wieder- aufnahme der Ausgrabungen in Olym- p.i a erfolgt fei, für die der Führer in so edler Weise die Mittel zur Verfügung gestellt habe. Der Besuch des Ministers in Griechenland und die Herz­lichkeit, mit der er überall empfangen worden sei, bezeuge, wie tief die Sympathie des griechischen Volkes für Deutschland und für die Männer sei, die es heute fuhren.

Reichsminister Rust dankte für die Ehrung, die er im Namen der deutschen Wissenschaft entgegen­nahm. Er erinnerte an den feierlichen Augenblick, als der Fackelträger das Feuer von Olympia durch das Marathontor des Olympia-Stadions in Berlin gebracht habe und wies darauf hin, daß uns heute durch unser eigenes völkisches E r - wachen das hellenische Volk wieder lebendig und nahe gebracht worden sei. Wir sehen im alten Hellenentum die Offenbarung des Gesamtmenschentumes, in dem die Einheit der Frömmigkeit, der Kunst und des politischen Denkens sich in seltener Harmonie gebildet habe. Er nehme das Diplom auch im Namen der nationalsozialistischen Bewegung an, bei der die alte Liebe der Deutschen zu Hellas einen neuen Sinn erhalten habe. Anschließend überreichte der Presseattache Major Kriaekoukis Reichs­minister Rust ein besonderes Exemplar seines ge­meinsam mit Dr. Böhmer verfaßten BuchesHellas und das neue Deutschland" mit einer Widmung.

Die Kämpfe am Hwai-Fluß.

Wir lesen nun schon wochenlang von Kämpfen zwischen Japanern und Chinesen am Flusse Hwai in Mittelchina. Dieser Fluß ist auch auf guten Karten großer Atlanten nicht leicht zu finden, weil er nicht in das Meer, sondern in einen der großen mittelchinesischen Binnenseen, den Hungtsöhu mündet. Er entspringt in dem Hwai-

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Gebirge, einem Gebirgszug, der bis zu 1500 Meter Höhe aufsteigt und der die große nuttelchmesische Ebene von dem unteren Tale des Hankiang trennt. Würden die Japaner diese Wasserscheide zwischen dem Hwai-Fluß und dem Hankiang, einem Neben­fluß des Jangtsekiang, überschreiten, so wurden sie

H a n k a u , den augenblicklichen Regierungssitz der chinesischen Behörden am mittleren Jangtsekiang um einige 100 Kilometer überflügeln! Damit deuten wir aber im Grunde Zukunftsperspektioen an. Zu­nächst handelt es fid) um Kämpfe am unteren Hwai, dessen wesentliche strategische Eigenheit darin besteht, daß eine japanische Nord- und eine japanische Südarmee die chinesischen Streitkräfte, die noch Widerstand leisten, in die Zange zu nehmen versuchen. Lange hat man als das Ziel des japanischen Fortschrittes die Stadt H s ü tf ch a u angegeben und das mit einigem Recht, denn diese Stadt liegt an der Kreuzung der von Tientsin nach Nanking führenden Bahn und der wichti­gen Ostwestbahn, die in dem mittelckinesischen Hafen Haitschau beginnt und einmal die Nord­südbahn TientsinNanking und dann die Nordsüdbahn Peking Hankau kreuzt, um an der Westgrenze Honans zu enden, und zwar ge­rade an dem Punkt, wo der berühmteGelbe Fluß", der Hoangho, seinen großen Knick aus der Nordsüd- nach der Westostrichtung macht. Im Gegensatz zu diesen Vermutungen über einen be­stimmten örtlichen Zielpunkt Der Japaner steht offenbar jetzt ihr strategisches Ziel, dieses ganze Eisenbahnnetz als solches anzuschneiden und für die Chinesen unbrauchbar zu machen, ohne daß einzelne besonders wichtige Eisenbahnknotenpunkte in den Vordergrund geruckt werden. Damit verlieren die zum Schutze dieser Knotenpunkte ausgebauten chine­sischen Feldbefestigungen wesentlich an Wert.

Eine Reise nach Tokio.

I Von unserem H. Tr.-Äerichierstatter.

VI. Blick aufs Festland...

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Tokio, im Januar 1938.

Eine japanische Zeitung stellte soeben fest, daß sich in verschiedenen japanischen Bezirken bereits ein erheblicher M a n g e l a n l an Ö mir t s ch aft- lichen Arbeitskräften bemerkbar mache. Und zwar, weil ein Teil der Landarbeiter in die 1 gut verdienende K r i e g s i n d u st r i e abgewandert und der Rest zum H e e r e s d i e n st emgezogen fer Mit anderen Worten: Das ganze Ausmaß der japanischen militärischen Krastanstrengung kann man erst dann würdigen, wenn man °°n,T°kw aus einenBlick aufs Festland wirft, wo fick die militärischen Operationen weiter entwickeln. Will man die Singe, die auf dem pefttan? jpielen, einigermaßen richtig werten bann muß m°n °uch d°rt M' ®biV Ä fft etUo graf wie Deutschland, und Frankreich zusammengenammen. Das von den jap°- ? ®

jSiL'L L ® ataeto» 370 000 2u°dratmeilen m dmen nur

an nasÄ»: arme- mcht » Gruppe durchgesiihrt werden dann^liegt auf der Hand. Man wird nun uerftefjen,

warum die Chinesen glauben, gewisse Hoffnungen auf den Kleinkrieg setzen zu können, zu dem sie sich entschlossen haben. Detin die chinesischen Armeen, die als sogenannteProvinzial-Armeen" in dem jetzt völi den Japanern besetzten Nordchina ge­standen haben, sind zwar geschlagen, ab e r nicht vernichtet worden. Sie haben sich in kleine und kleinste Formationen aufgelöst und sich irgendwo in Sicherheit gebracht. Also um bei geläufigen europäischen Begriffen zu bleiben: eineArmee hat sich in die Karpathen zurückge­zogen, eine andere hat sich in dieBöhmischen Wälder" geflüchtet, die dritte hat sich imOst- preußischen Seengebiet" versteckt, eine andere ist nach Süditalien gezogen, wieder eine andere hat sich die italienischen Alpen ausgesucht usw. Die Japaner haben also zwar Nordchina erobert, aber dies Riesengebiet muh nun erst noch von den versprengten chinesischen Truppen gesäubert werden. Vorsichtige Rechner nehmen die Zahl Der japanischen Besatzungstruppen mit 500 000 Mann an. Diese Zahl ist vielleicht stark übertrieben. Immerhin fällt die gesamte Besatzungsarmee für Operationen gegen eine Dritte angreifenDe Macht aus, weil jeher Mann zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem feindlichen Gebiet von riesengroßer Ausdehnung gebraucht wird.

Trotz dieser Schwierigkeiten sind die Japaner mit ihrer gewohnten Energie sofort Daran gegangen, im besetzten Gebiet wenigstens klare politische Verhältnisse zu schaffen. Zu diesem Zweck ist durch den japanischen Generalmajor Kita in Pe- fing eineautonome Regi.erung" gebildet morden die aber selbst von den Japanern noch als Provisorium" bezeichnet wird, well sich bisher keine

geeignete chinesische Persönlichkeit von Ansehen und Einfluß zur Uebernahme dieses' Postens gefunden hat. Zunächst aber kommt es Darauf an, Ruhe und Ordnung wieder herzustellen und wieder Handel und Wandel in Gang zu bringen.

Und hier erhebt sich ein neues Problems Die Haupteinnahmen der chinesischen Regierung bildeten die See-Zoll-Einnahmen, aus Denen auch Der Zinsendienst für die europäischen Anleihen bestritten wird. Da Der europäische Handel mit dem Fernen Osten infolge der Kriegs­wirren außerordentlich stark zurückgegangen ist, sind auch die Zolleinnahmen entsprechend gefallen, und da die japanischen Waren fast durchweg in Nordchina zollfrei eingeführt werden, fallen hier die Zolleinnahmen vollkommen fort. Das aber kann natürlich nicht im Interesse der neuenautonomen Regierung" dzw. Der Japaner liegen, wie erklär­licherweise auch diese neue Regierung nicht auf die Hölle Verzicht leisten kann. Also muß Japan einen Zoll auf seine eigenen Waren legen.

Nun hofft man in Japan allerdings, daß sich alle diese Schwierigkeiten überwinden lassen und daß sich mit den natürlichen Reichtümern Nordchinas die gesamten Kriegskosten bezahlen lassen werden. Immerhin gilt es zu bedenken, daß viele Werte entweder durch die kriegerischen Operationen oder von den Chinesen absichtlich vernichtet worden sind, so daß sehr viel Zeit und Geld erforderlich sind, um diese Werte wieder ertragsfähig zu machen. Und dies wird von den Japanern durchaus erkannt und in Rechnung gestellt.

Der Gauleiter überreicht das goldene Ehrenzeichen.

NSG. Auf einer Zusammenkunft des hesten- nastauifchen Führerkorps der Partei überreichte der Gauleiter am Montagnachmittag den Partei­genossen: stellvertretender Gauleiter e. h. Staats­sekretär Reiner, Kreisleiter e. h. Landrat Lam­met, Gauamtsleiter e. h. Ministerialrat Löwer, Gauamtsleiter Bürgermeister Bremmer, Kreis­leiter e. h. Bürgermeister Hollenders das ihnen am 30. Januar vvm Führer verliehene goldene Ehrenzeichen derPartei. Im weiteren Ver­lauf des Zusammenseins sprachen NSKK.-Ober- gruppenführer S e y d e l über das Aufgabengebiet des NSKK. und Gauamtsleiter Prof. Dr. Kranz über rassenhygienische Fragen.

Parle-gründuugsfeier

in der Hauptstadt der Bewegung.

München, 14. Febr. (DNB.) Die Reichspresse­stelle der NSDAP, gibt bekannt: Die Nationalsozia­listische Deutsche Arbeiterpartei begeht am 24. Fe­bruar 1938 ihren Gründungstag. Wie alljährlich, so werden sich auch Heuer die ältesten Kämpfer Der Bewegung an Diesem Tage im denkwürdi­gen Hofbräuhaus versammeln. Infolge Der Dortigen beschränkten Platzverhältnisse wird eine Parallelkundgebung im Bürgerbräu­keller stattfinden. Teilnahmeberechtigt sind: Die Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens der Partei, Die gleichzeitig im Besitz Des Blutordens sind. Die In­haber des Goldenen Ehrenzeichens. Die Inhaber des Blutordens. Die Sterneckergruppe. Die Teilnahme an der Feier im Hofbräuhaus kann nur in b e - fchränktem Maße erfolgen, da sich eine große Anzahl von Altparteigenossen aus dem ganzen Reich gemeldet hat. Die auswärtigen Teilnahmebe.rechtig- ten müssen bis spätestens 18. Februar Antrag an die Gauleitung München, Prannerstraße 20, stellen.

Schafft Schießstände für die Hiller-Zugend!

Berlin, 10. Febr. (DNB.) Eine Million Jungen üben heute am Kleinkalibergewehr, und bald soll jeder, der mit 18 Jahren die Hitler-Jugend verläßt, wenig st ens ein guter Durchschnitts­schütze sein. 7000 Hitlerjungen haben im vorigen Jahre im ersten Reichsschießwettkampf um den Ehrenpreis des Reichsjugendführers und um den Titel des R.eichsfiegers bei den HI.-Kampfspielen in Nürnberg gekämpft, und bei Den jetzt beginnenden Ermittlungsschießen für den Reichsschieß- wettkampf 1938 sollen bereits alle HI.- Ein­heiten vertreten sein.

Schießen ist Uebungssache, urib die Bekannt­schaft mit Kimme und Korn wird deshalb am besten schon in Der Jugend gemacht. Das heißt nicht wie von maßgebender Stelle immer wieder ein­deutig festgestellt wurde, daß wir etwa nach Dem Muster vieler anderer Länder schon den Jüng­sten oder gar der weiblichen Jugend Die Kriegs­waffe in Die Hand geben. Die Luftbüchse des Jungvolkes und das Kleinkaliber-Gewehr Der HI. dienen nicht dazu. Den Jungen das Kriegshandwerk einzudrillen. Vielmehr ge­hört die Schießausbildung in den planvollen Er­ziehungsweg, auf dem die Jugend heute pon Der Pimpfenprobe über Die Grundschule Der Leibes­übungen bis zu Den Leistungsabzeichen z u er­höhter körperlicher unD geistig-cha­rakterlicher Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft geführt wird. Wie jeher Junge schwimmen und boxen lernt, so muß er auch in Der Handhabung des Gewehrs sicher sein, die ihm Verantwortungsbewußtsein und Sicherheit, Kon- zentrations- und Entschlußkraft anerzieht.

Da Die HI. nicht in Der Lage ist, aus eigenen Mitteln Schießstände zu bauen, wird es auf die Unter st ützung Der Gemeinden, Der Partei und ihrer Gliederungen ankom­men. Was der gemeinsame Einsatz aller beteiligten Stellen auch mit geringen Mitteln in kürzester Frist vermag, Dafür hat Das Baujahr Der Hitler-JugenD genügenD nachahmenswerte Beispiele geliefert.

Die Reichsstelle für Sippenforschung

Berlin, 11. Febr. (DNB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Himmler und Staatssekretär im Reichsministerium des Innern, ^-Oberführer Dr. Stuck art besichtigten die Reichsstelle für Sippenforschung in Berlin. Die Führung hatte ^-Sturmbannführer Reichsamts­leiter Dr. Mayer, Der Den Aufgabenkreis (Klä­rung schwieriger Abstammungsverhältniffe im staatlichen unD parteiamtlichen Interesse) umriß unb Die Sicherung und Auswertung des Quellenmate­rials im Interesse einer lebendigen und zukunfts­frohen Bevölkerungspolitik herausstellte. Die aus den bereits erteilten, rund 70 000 Abstammungs­bescheiden und anderen Quellen erwachsene soge­nannte F r e m d st ä m m i g e n - K a r t e i und die Ahnen st arnm-Kartei (Ahnen vor 1800) fanden besonderes Interesse. Durch photographische Aufnahme von Kirchenbüchern und Erstellung von Neubüchern wurde bereits Erhebliches für Rettung gefährdeter Quellen getan. Der Reichsführer ff gab

der Hoffnung Ausdruck, daß von allen Dienst­stellen Der Partei und des Staates Der Reichsstelle für Sippenforschung noch mehr Die Möglichkeit ge­geben werde, für Die Durchführung Des Programm­punktes 4 Der NSDAP, zu wirken.

Kleine politische Nachrichten.

Der Gauleiter der Reichshauptstadt, Reichsmini­ster Dr. Goebbels, überreichte den Parteigenos­sen Staatssekretär Hanke, Ministerialrat Hä­ger t, Polizeipräsident Graf He11dorf, ff- Gruppenführer Moder und Drtsgruppenleiter Wollenberg das Goldene Ehrenzeichen der Be­wegung, das ihnen der Führer anläßlich des 30. Ja­nuar verliehen hatte.

Die Deutsche Lufthansa hat für ihre Aus­stellungserzeugnisse auf der P a r i s e r Weltaus­stellung einen Grand Prix erhalten. Aner­kannt wurden vor allen Dingen die Darstellung des Lufthansa-Fernstreckenverkehrs, die zeigte, wie um­spannend das Luftverkehrsnetz der deutschen Han- delsluftfahrt ist, und die ausgezeichnete Zusammen­stellung Der gesamten Anschauungsstücke.

Mussolini spenDete im November vorigen Jahres für das Winterhilfswerk des deutschen Vol­kes 10 00 Doppelzentner Harr ar-Ka f - f e e. Nachdem 100 Doppelzentner bereits Anfang Dezember in München eingetroffen waren, wurden am Montag die restlichen 900 Doppelzentner in Hamburg ausgelaben. *

Der Kaiserlich JapanischeBotschafterund Frau Togo gaben einen Tee-Empfang in der Bot­schaft. Das Diplomatische Korps war zahlreich ver-

Die Rachwehen der Grippe

wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwächezustände und Frösteln werden wie die Grippe selbst mit toilfe v "N Klosterfrau-Melissengeist leichter überwunden. Man trinkt dreimal täglich eine Tasse heißen schwar­zen Tee oder Pfefferminztee, dem 1 bis 172 löffel Klosterfrau - Melissengeist zugeselzt werden. Sehr gut ist es auch, Klosterfrau - Melissengeist- Heißtrank (nach Gebrauchsanweisung) zu trinken oder zweimal täglich Klosterfrau-Melissengeist in einem geschlagenen rohen Ei unter Zusatz von etwas Zucker zu nehmen. Sie erhalten Klosterfrau- Mellssengeistin Apotheken unb Drogerienin Maschen von 90 Pf. an. Nur echt in der blauen Packung mit Den Dtei Nonnen; niemals lose. esrv

treten. Unter Den Deutschen Gästen sah man Reichs- außenminister vonRibbentrop sowie viele füh- renDe Vertreter von Staat, Partei, Wehrmacht, Kunst unD Wissenschaft.

Die nieberlänbische Regierung hat Die Beglau- b i g u n g 5 f d) r e i b e n für Den neuernannten nie- berlänbischen Oefanbten in Rom Dr. Hubrecht fertiggestellt. Obgleich Dies nicht besonders betont wird, werben bie Beglaubigungsschreiben an ben König von Italien, Kaiser von Aethio- pien gerichtet sein, so baß ihre Ueberreichung einer tatsächlichen Anerkennung ber italieni­schen Besitzrechte in Afrika burch bie Nieberlanbe gleichkommt.

Die sowsetamtliche ,Hswestija" erwähnt an ver­steckter Stelle, baß bas Oberkommando über bie gesamten sowjetischen ßuftftreit- f r ä f t e gegenwärtig ber Armeekorpskommanbeur Loktionow inne hat, ber bisher Befehlshaber im Militärbezirk Sowjet-Mittelasien war. Er hat also Die Nachfolge Des verhafteten Armeekomman- banten Alksnis als Chef ber roten Militärluft­flotte angetreten.

Das amtliche Enbergebnis ber Wahlen z u m No rb irischen Parlament hat für bie Re­gierungspartei bes englanbfeinblichen Lorb Crai- g a ü o n 39 von 52 Sitzen gebracht, währenb sämt­liche anderen Parteien zusammen nur 13 Sitze er­halten haben. Die Regierungspartei hat gegenüber den letzten Wahlen 3 Sitze gewonnen.

Kunst und Wissenschaft.

Oer Rassenforscher

Professor Ludwig Schemann f.

Der Ehrenbürger der Stabt Freiburg, Professor Dr. Lubwig Schemann, ist gestorben. Der Oberbürgermeister ber Stabt Freiburg, Dr. Ker­ber, hat Die Ratsherren zu einer Trauersitzung zusammenberufen. Schemann, ber im 86. Lebens- fahr ftanb, lernte im Hause Richarb Wagners ben Grafen (Bobine a-u kennen, besten Arbeiten über Die Rastenfrage er ber beutschen Welt zugänglich machte. Der Bedeutung Schemanns trug bas Dritte Reich baburch Rechnung, daß ber Führer ihm am 16. Oktober 1937 bei Vollenbung feines 85. Lebens­jahres bie Goethemebaille für Kunst unb Wissen­schaft verlieh.

Schemann würbe am 16. Oktober 1852 in Köln geboren, wirkte von 1875 bis 1891 als Bibliothekar in Göttingen unb griinbete 1894 bie Gobineau-Ver- einigung. Neben feinen Arbeiten über Oobineau und feinenErinnerungen an Richard Wagner" schrieb Schemann über Lagarde und Cherubim, fernerDon deutscher Zukunft" unbDie Rasse in ben Geisteswissenschaften": auch gab er Gobineaus und Schopenhauers Briefe heraus.

Aus aller Wett.

Schneestürme über ganz Europa.

Die starken Schnee stürme übet Südeng » land und den Küstengebieten hielten weiter an. Der Kanalverkehr ist infolge des Sturmes teilweise stillgelegt. Am Montagvormittag strandete der englische DampferTartary", ber sich auf dem Wege von Rotterdam nach . Hüll befand, an der Küste von Norfolk. Den Rettungsmannschaften von Gorleston gelang es erst nach dreimaligem Versuch, Die Besatzung zu retten. Das Hochwasser bat'in der Grafschaft Norfolk schweren Schaden angerichtet. Weite Flächen in ber Gegend von Horsey stehen unter Wasser, zahlreiches Vieh ist ertrunken. Der Ort Horsey ist von jeder Verbindung abgeschnitten.

Ganz Belgien wurde von schweren Stür­men heimgesucht, bie großen Schaden anrichteten. Die Küstenschutzgebiete wurden an zahlreichen Stellen durch Die Fluten zerstört In Marckendries wurde durch die Gewalt des Sturmes ein Haus 3um Einsturz gebracht. Der auf Der Strecke Dover - Ostende verkehrende KanaldampferPrinzessin Astrid" mußte eine ganze Nacht lang auf der Hohe »von Dünkirchen warten, bevor er in Ostende ein*