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Eintrittskarten 50 Pf. (einschließlich Programm und Tanzgeld) im Vorverkauf bei Challier. Restkarten an der Abendkasse 60 Pf.
Dauer der Ausstellung: Sonntag, den 16. Januar bis Sonntag, den 6. Februar 1938
Bezirksstelle Gießen
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Besuchszeit:
Sonntags von 11 bis 13 Uhr Werktags von 17 bis 18 Uhr
Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünfte jederzeit in- Schulgebäude, Gießen. Goethestr. 32, Ruf 2486.
Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 30 Pfennig: für Militär, Studenten und Schüler 10 Pfennig
Gießen lMihelmstr.öv), den n.3anuar 1938
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und einen Hügel hinabrollte. Im Rollen traf er auf einen zweiten Elefanten, den er umwarf. Dieser zweite Elefant riß einen dritten mit sich, diese drei Tiere glitten nun über den Hügelrand in eine Schlucht hinunter. Eine Stunde später konnte der Jäger die drei Kadaver erreichen und zu seiner eigenenen Verwunderung den Tod von drei Elefanten durch einen einzigen Schuß konstatieren.
Die schüchterne Patientin.
(—) Aberdeen.
Ein bekannter englischer Arzt erlebte folgendes: Zu ihm kam eine alte Engländerin, die ihm mit niedergeschlagenen Augen erzählte, sie habe sich an einem Knie verletzt. Als er die Ansicht vertrat, das Knie sehen zu müssen, um es behandeln zu können, trat eine verlegene Pause ein. Endlich griff die Patientin zu einem Paket, das sie mitgebracht hatte. In dem Paket befand sich eine große Puppe — selbstverständlich vollkommen angezogen. Dieser Puppe streifte sie vorsichtig das Röckchen in die Höhe und zog das Strümpfchen herunter und zeigte dann auf einen bestimmten Punkt am Puppenknie und sagte: „Sehen Sie, Herr Doktor, an diesem Punkt habe >ch mein Knie verletzt!" Was sollte der Arzt anderes tun? Er ließ sich den Fall beschreiben und gab bann seine Anweisungen an Hand der Beschreibung am Puppenknie.
Das verdächtige Kutzhändchen.
(es) Paris.
Zwei Polizeibeamte waren eines Mittags auf eine Frau aufmerksam geworden, die in der Nähe des Gefängnisses aus ihrer Wohnung merkwürdige Zeichen zu den vergitterten Fenstern hinaufschickte. Sofort witterten die Beamten irgendeinen myste-
sich an die Gerichte zu wenden und dort fein Recht zu suchen. Er klagt auf Exmission, wenn diese auch im Augenblick nicht nötig ist, da Ben Moktar mit seinem Kamel bereits in die Heimat abgereift ist. Aber wenn nichts geschähe, stünde ja seine Wiederkehr drohend bevor.
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unterwegs, und die Weichen waren so gestellt daß er genau die Strecke abfuhr, die er fahren sollte, und so gelangte er über den Markt und über die Maraaretenbrücke, wo von neuem eine Steigung beginnt, die als Bremse wirkte und den Wagen gerade an der Stelle zum Stehen brachte, wo er wirklich Haltmachen sollte. Die Budapester haben großes Glück gehabt, es war auf der ganzen Strecke hid)ts passiert, und nachdem der Fahrer und der Schaffner in eister Taxe schnell nachgefahren waren, konnte der Ausreißer die erste regelmäßige Mor- genfahrt antreten.
Streit um die Cannebiere.
(ur) Marseille.
Die berühmteste Straße von Marseille ist be- kanntlich die Cannebiere. Aber bis heute hat man sich noch nicht darüber einigen können, ob nun die Cannebiere mit einem n oder mit zwei geschrieben werden muß. In Marseille selbst halt sich die Stadt- Verwaltung aus diesem Streit der Philologen heraus, indem sie an dem einen Ende der ©trabe den Namen mit einem n und am anderen Ende mit zwei n schreibt. So wird man beiden Ansichten gerecht. Jetzt aber scheinen sich jene Sprachforscher durchzusetzen, die die Cannebiere zu einem einzigen n verurteilen. Sie haben nämlich ermittelt, oatz in jener Straße zu einer sehr frühen Zeit die Seil- macher ihren Hanf drehten. Nun heißt Hanf in der Sprache der Provence canebe. Auch im mittelalterlichen Französisch findet man das Wort canebiero als Bezeichnung für ein Feld, auf dem der Hans emporschießt. Nun wird canebe und auch das fron- zösische Chanvre, das mit dem ersteren verwandt ist, mit einem n geschrieben. In absehbarer Zeit wird man sich also wohl in Marseille auf die Caneoiere mit einem n geeinigt haben.
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riösen Anschlag. In aller Eile besetzte man die Fenster, von wo aus man die Wohnung jener Frau genau im Auge behalten konnte. Im Sante-Ge° fängnis selbst traf man umfassende Sicherungsmaßnahmen. Und dann schritt man überraschend zur Verhaftung der Zeichengeberin. Doch die Beamten mußten bald enttäuscht ihren bösen Verdacht fallet lassen. Die Frau war wirklich ein harmloses Erdenwesen. Da ihr die (Befangenen leid getan hatten, hatte sie ihnen wenigstens jeden Tag ein paar Kuß- h'ände hinübergeschickt.
Ist das Kamel ein Haustier?
. C.K. Paris.
Eine schwierige Frage werden die Pariser *Ge- richte demnächst zu entscheiden haben. In der Weltausstellung war der Kamelführer Ben Moktar aus Tunis tätig, der auf der Schwaneninsel auf seinem Kamel Kinder und auch Erwachsene spazieren reiten ließ. Er hatte sich in einer Pariser Straße mit längerem Kontrakt eine Wohnung gemietet, und in diese brachte er jeden Abend fein Kamel mit. Natürlich entstand große Aufregung im Viertel, da man doch nicht mitten in der Stadt in einem Miethause« ein Kamel unterbringen könnte, und der Hausbesitzer schritt ein. „Ich will kein Kamel in meinem Hause", erklärte er. „Wie beliebt?" fragte Mn Moktar und holte ruhig seinen Kontrakt hervor. „Was steht da drin? Weder Katze, noch Hund, noch Papagei dürfen im Hairse gehalten werden", las er mit Betonung vor. „Aber von Kamelen steht nichts darin!" Damit blieb er in der Wohnung und kündigte auch feine Absicht an, wenn die Weltausstellung im nächsten Jahre wieder eröffnet würde, dorthin zurückzukehren, da sein Vertrag so lange laute. Was blieb dem Hauswirt anderes übrig, als
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Als an einem der letzten Morgen Bewohner von Budapest, die schon um halb sechs Uhr früh die Straßenbahn am Südende der Margaretenbrucke nehmen, den hellerleuchteten und geheizten Wagen fast voll besetzt hatten, um in die innere Stad zu fahren, waren sie sehr erstaunt, daß kein Fahrer und kein Schaffner zu sehen war Es kam auch längere Zeit kein Beamter, und schließlich wurden die Fahrgäste, die ihre Zeit zu versäumen fürchteten, ungeduldig und wandten sich an einen Polizisten in der Nähe. Auch dieser wußte nicht, was los war; man nahm schließlich an, es sei einem der beiden Straßenbahnbeamten unwohl geworden und man habe ihn zur nahen Apotheke gebracht, aber auch dort wurde niemand gefunden. Jetzt rief der Polizist bei dem Straßenbahnhof an und verlangte Erklärung. „Der Fahrer und der Schaffner sind hier , erklärte ihm ein Beamter, „der Wagen ist ausge- rissen!" In der Tat erfuhr man dann, daß der Wagen, nachdem er aus der Halle gebracht und auf den Schienen stehen geblieben war, auf dem abfallenden Gelände erst langsam, dann schneller av- gefahren war, ohne daß es irgend jemand bemerkte. Schließlich fuhr er mit ziemlicher Geschwindigkeit durch die inneren Straßen der Stadt. Glücklicherweise waren noch keine anderen Straßenbahnen
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