lernet ihn.
Die Geschichte kam auf, und Zanten — derselbe Zanten, auf dessen Bücherbord eine Reihe zerlese- ner Philosophen stand — schnauzte den Vater Snyders so gewaltig an, daß dem alten Herrn die Lust verging, Fortuna zum zweitenmal mit dem Terz er ol zu kitzeln.
Reverend Smith griff dse Sache von der geistlichen Seite an und drang hart in den alten Sünder, von Zauberwerk und irdischen Trachten zu
lUJWIl. „ ,
Obwohl Zanten alle funkentelegraphischen Nachrichten für seine Fahrgäste einer genauen Prüfung unterzog und einfach strich, was auf die Di am an- tengeschichte Bezug nahm, so hatte er doch die Hoffnung fahren lassen, er könne seinen Mitreisenden lie böse Botschaft ersparen. Dazu waren schon zu siete Leute an Bord, die mit den Ereignissen bereits vertraut waren: Timperly, Martini, Dr. Wil
dle Baupläne für weitere Kriegsschiffe ausgearbeitet werden. Das Marineministerium forderte im Rahmen der Vinsongesetze bereits 142 Millionen Dollar ür 2 2 neue Schiffe und für die Fortsetzung der Bauarbeiten an 65 Schiffen an.
Roosevelt gegen die private Monopolwirtschast.
Die Grundsteinlegung der Adols-Hiiler-Schulen
Zum Beginn des ersten Bauabschnitts. - In jedem Gau eine Schule.
Dill England 43000-1-Schlachischiffe bauen?
Werden die japanischen Schlachtschiffbauten England zur Revision seines Flottenbauprogramms veranlassen?
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Aber während draußen bereits die Spatzen die Geschichte von dem geheimnisvollen Diamantenraub, ton den Dächern pfiffen, lebten die unmittelbar daton Betroffenen, nämlich die Reisenden auf der ,.Catharina , soweit sie nicht in das Abenteuer verstrickt waren, in völliger Ahnungslosigkeit dahin. !Ucht die Spur eines Schattens trübte ihre Stim-
Anspruch
*"■ Sn91a’nt, 5’m Fracht, -jJQmburg-, ' und auf °ntinent hat ’ehr als ein Rechtfertigung e°gr°Phischen ’n den Lust« rr diese Ma. 1 gehen,
Washington, 14. Jan. (DNB.) Der Presse erklärte Roosevelt, daß sämtliche Holdingge- e l l s ch a f t e n in allen Geschäftszweigen abge- ch a f f t werden müßten, weil sie eine ungesunde, pekulatioe und preistreibende Wirtschaftspolitik verfolgten und den Lolkskörper schwer belasteten. Roosevelt führte die Kontrollgewalt der Elektrizi- tätsgesellschasten Und der Großbanken an, deren Organisationen über das ganze Land reichten, und die zahllose kleinere Betriebe und Banken in Tausenden von Orten beherrschten.
Die Erklärung Roosevelts wird voraussichtlich alles andere eher erzielen, als das Vertrauen der Geschäftswelt in die Regierung oder das Vertrauen der Bevölkerung in die Konjunkturaussichten wie- derherzustellen. Trotzdem ging Roosevelt noch um einen Schritt weiter und betonte, daß er die E r - richtung städtischer Elektrizitätswerke aus Bundesmitteln unterstützen werde, genau so, wie er aus den Mitteln des Notstandsfonds mit Arbeitslosen Straßen, Wasserwerke und Kanalisationen für tzio verschiedensten Städte und Gemeinden bauen Heß. Wenn die Privatindustrie darin eine Konkurrenz erblicke, so müsse er feststellen, daß er auf Grund der Verfassung das Recht habe, alles $u tun, was für das Wohl des Volkes nützlich sei. Die Privatwirtschaft müsse sich mit diesem Wettbewerb ab finden. Der Präsident schloß feine Ausführungen
Einzig und atiein/tne Lenox besaß Humor und Herz. Sie veranstaltete im Rahmen einer traulichen Feier eine Autogrammversteigerung, deren Erlös lern alten Vater Snyders zufließen sollte. Die Autogramme der Lenox lagen ohnehin nicht niedrig im Kurs, an diesem Abend aber erzielten sie Liebhaberpreise: Die luftige Auktion erbrachte vierzig Pfund Sterling — eine Summe, über die der Schiffsarzt den anzüglichen Scherz losließ, bah „man iie doch mehr auf das Konto „Werbungskosten' als auf das der Mildtätigkeit setzen dürfe ...
kens, die 'beiden Detektive, die Offiziere Tweedle : und Olefson und schließlich auch noch der Funker i Steffen, den er selbstverständlich ebenfalls ins Vertrauen ziehen mußte.
Besonders biß beiden Detektive machten Zanten chwere Sorgen. Sie hatten sich von ihrer. Nieber- age rasch erholt und setzten, was ja leicht zu ver- tehen ist, alles daran, um ihre Schlappe gutzumachen. Sie waren mit Zantens Maßnahme, die Sachlage vor den Fahrgästen gcheimzuhalten, durchaus nicht einverstanden und erklärten ihm sehr deutlich, daß ihnen die fröhliche Stimmung an Bord höchst gleichgültig sei. Zum Glück waren die Direktoren der Mine einsichtig genug, auf einen aus» ührlichen Bericht Zantens hin ihre Beamten anzuweisen, sie hätten sich in jeder Hinsicht nach den Anordnungen des Kapitäns zu richten. . Die Detektive fügten sich nur widerwillig diesem Beschluß; sie beschuldigten Zanten heimlich sogar, er habe ihnen einfach eine erfundene Antwort eingehändigt; diesen Verdacht offen auszusprechen getrauten sie sich denn allerdings doch nicht.
Um die Zeit aber nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, zogen sie zunächst auf drahtlosem Wege genaue Erkundungen über alle an Bord befindlichen Personen ein. Wenn sie auch an der Täterschaft Martinis nicht einen Augenblick zweifelten, so folgten sie hierbei doch der nicht unbegründeten Vermutung, daß Martini einen Helfer an Bord haben müsse. . r
Die rasch eintreffenden Auskünfte wiesen zum Teil merkwürdige Unstimmigkeiten mit den per« sönlichen Eintragungen der Fahrgäste in der Pas- sagierliste auf — derart überraschende Unstimmigkeiten, daß es sich auf jeden Fall verlohnte, die betreffenden Persönlichkeiten scharf unter die Lupe zu nehmen.
Ihre mehrfachen Bemühungen, Herrn Humphrey Timperly zum Verbündeten zu gewinnen, scheiterten allerdings. Der wies jeden Annäherungsversuch mit der starren Absage zurück, er wolle mit dieser Geschichte nichts mehr zu tun haben.
Vielleicht hatte er das Rennen wirklich aufgegeben? z . v <_
Sein Versuch jedenfalls, Dierenbrook, den Mann mit dem Kopfschuß, zu Überrumpeln, war ein glatter Mißerfolg gewesen. Obwohl er nicht mehr daran zweifeln konnte, daß Dierenbrook tatsächlich der Kerl gewesen war, den er — oder der ihn : überrascht hatte, so mar er bei der Aufwartung, > die er ihm gemacht hatte, so unrühmlich angefah- ren worden, daß ihm die Lust zu einem zweiten - Versuch, Dierenbrook zu einer Ayssage gegen Mar- 1 tini zu veranlassen, gründlich vergangen war. - Humphreys gereizten Hinweis, er werde nicht zö- . gern, Dierenbrooks Rolle bei dem Diamantenraub i Zanten zu unterbreiten, beantwortete der Kerl mit i der höhnischen Frage, ob Humphrey ihn vielleicht . dabei photographiert habe, und die Erkundigung, Jtoie et seinen Kopfputz zu rechtfertigen gedenke,
London, 15. Jan. (DNB. Funkspruch.) „Daily Telegraph" berichtet, daß Japan augenblicklich eine Anzahl von Schlachtschiffen auf Kiel lege die d i e größten der Welt fern werden. Hm ei dieser Schiffe, die je eine Verdrängung Jon 43 000 Tonnen hätten, seien bereits im vergangenen Jahre auf Kiel gelegt, zwei weitere würben in Kürze in Bau gegeben werden Das britische Flottenbauprogramm für 1938 sehe drei bis fünf Schlachtschiffe vor, die an und für sich 35 000 Tonnen haben sollten. In Anbetracht des japanischen Bauprogramms (et es aber möglich, daß sie größer sein würden. Japan fülle kürzlich auch 10 0 0 0 -Tonnen- Kreuzer auf Kiel gelegt haben, die mit Geschützen von acht Zoll (= 20,3 cm) Kaliber bestückt seien. Wenn sich dies bestätige, bann würbe dies auch eine Revision ber Kreuzer- arenze bedeuten, die bisher 8000 Tonnen bzw. beschütze von 6 Zoll (= 15,2 cm) Kaliber betragen habe.
Amerikanischer Kreuzerbesuch in Gingapore und Sidney.
Eine symbolische Demonstration.
Washington, 14. Jan. (DNB.) Nach den Besprechungen Präsident Roosevelts mit dem Chef des Abmiral'stabes und Außenminister Hüll, war verlautbart worden, baß sich die Vereinigten Staaten
„Nichts", antwortete Humphrey abweisend.
„Und Sie waren ber einzige Kopf, ber noch mal einen gescheiten Gedanken hatte!" klagte Zanten düster. „Die beiden Kerle von der Mine sind ja ausgemachte Trottel. Die werden es so lange treiben, bis auch noch hier an Bord der Teufel los ist." . _ ,
„Haben Sie mich rufen lassen, um nur diese Neuigkeiten aufzutrschen?" fragte Humphrey un- liebenswürdig.
Zanten schüttelte den Kopf: „Nein — wegen einer anderen Sache. Ich habe es bisher verschwiegen, daß dieser Diebstahl draußen ziemlich viel Staub aufwirbelt..." Er deutete mit dem Kopf nach Osten, wo weit hinter grünem Wasser und weißen Wolken -die große afrikanische Küste lag' „Ja, Humphrey, so stehen die Dinge: Durch einen blöden Zufall ist die Geschichte dieses Gauner- streichs in die Zeitungen gekommen und erregt unbegreiflicherweise in der ganzen Welt Aufsehen. Die Blätter sind voll dayon ..."
„Um Gottes willen — das hat ja gerade noch gefehlt!" rief Humphrey erschrocken. Die Eiskruste schmolz von seiner Brust. Er bedauerte Zanten aufrichtig, den guten alten Onkel Paul.
„Ja", seufzte der alte Herr, „das hat mir ge- rabe noch gefehlt! Vielleicht werden Sie verstehen, Humphrey, baß ich biefe,9Benbung unter allen Umständen verschweigen möchte, auch bann, wenn die Diebstahlsgeschichte selbst sich an Borb herumspre- chen sollte? Aber wissen Sie, ich wünsche mir keine Trauerkränze unb Beileibsbesuche, bevor ich nicht enbgültig tot bin. Herr Tweedle hat leider so eine vertrackte Art, sich die Erbmasse anzusehem ehe man noch den letzten Schnaufer getan hat..."
Humphrey nickte. Es rührte ihn, daß Zanten so hoffnungslos sprach. Er machte einen Versuch, den alten Herrn zu trösten
„Ach, lassen Sie nur, mein guter Junge! wehrte Zanten wehmütig ab. „Aber noch hab' ich den Spiegel nicht verhängt .." Er ging zu seinem Schreibtisch, öffnete eine Schublade und kam mit einem beschriebenen Blatt in ber Hand zurück. „Dor einer halben Stunde brachte mir Steffens diesen Funkspruch. Er ist für Fräulein Hollerthau bestimmt. In Berlin aufgegeben und über Kapstadt in unsertz Antenne gelaufen. Er enthalt die Aufforderung, ihre Berliner Schriftleitung über bie neuesten Wendungen in der Diebstahlssache auf dem laufenden zu Haltenr Und nun wollte ich Sie bitten, Humphrey — da mir diese Geschichten wirklich über den Kopf wachsen und zum Halse heraus- hängen —, Fräulein Hollerthau den Funkspruch zu übermitteln und sie gleichzeitig über die Lage an Bord zu unterrichten. Ich stelle ihr frei, ellenlange Berichte nach Berlin zu fabeln; nur bitte ich Sie, Ihre Freundin daraus aufmerksam zu machen, daß dieser Raub für bie übrigen Fahrgäste vorläufig
, noch ein Geheimnis bleiben muß."
(Fortsetzung folgt.)
machen, baß bas von charakterlicher Eigenart oder einer besonderen Lebensgeschichte geprägte Gesicht sich gegenüber dem Gesicht durchsetzt, das „süß im Sinne eines begeisterten Backfisches ist. Ein amerikanischer Regisseur, Tay Garnedt, hat jetzt zehn Gebote für angehende Filmstars erlassen. Darin finden sich allerlei Selbstverständlichkeiten, so der Rat, nur nach Hollywood zu kommen, wenn der Anfänger wenigstens sechs Monate bequem ohne Hoffnung auf einen Pfennig Honorar leben kann ober im Falle bes Erfolges eifrig zu sparen, sintemalen Hollywoob Menschen frißt unb liebens- würbigerweise auch roieber ausspeit. Aber bas vierte Gebot bes amerikanischen Filmregisseurs lautet klar und deutlich: „Versuchet nicht auszu- sehen wie ein anderer Star. Diele Stars sind in den Hintergrund gekommen, weil sie einander so heftig glichen. Hollywood ist auf der Ausschau nach neuen unb unterschieblichen Gesichtern."
Ein Schutz — drei Elefanten.
(hk) Nairobi.
Man möchte vielleicht von einem sehr kräftigen Jägerlatein sprechen, wenn man von einem Schuß hört, burch den brei Elefanten getötet wurden. Selbst Münchhausen würde hier einen Augenblick gezaudert haben. Aber der Fall ist durch das Zeugnis von mehreren Regierungsbeamten bestätigt. Es ist also nicht daran zu zweifeln. Freilich handelt es sich nicht um einen normalen Schuß, sondern um eine Kugel mit sehr merkwürdigen Folgewirkungen. Der Jäger, der in Uganda auf bie Elefantenjagd ging, hatte bisher noch nie große Erfolge zu verzeichnen gehabt. Der Schuß aber, den er dem Elefanten, den er aufs Ziel genommen hatte, versetzte, war so gut, daß der Dickhäuter tot zusammenbrach
Aus Anlaß der heute von Waldbröl im Gau Köln-Aachen vorgenommenen Grundsteinlegung für bie z.ehn ersten Abolf-Hi-ler-Schulen gibt der Inspekteur ber Abolf-Hitler-Schulen, Ge- bietsfiihrer Petter, Einzelheiten über bas große nationalsozialistische Erziehungswerk der Partei und der Hitler-Jugend bekannt.
Vor einem Jahr hat der Führer und Reichskanzler die Verfügung über bie Grünbung ber Abolf-Hitler-Schulen erlassen, am 19. April 1937 rückten bereits bie ersten 300 Pimpfe aus zehn Gauen als erster Jahrgang in die Ordensburg Krössinsee unb später in bie Drbensb-urg Sonthofen ein. Auch der zweite Jahrgang wirb Ostern 1938 zunächst bie Drbensburg Sonthofen beziehen, bis bie neuen Abolf-Hitler-Schulen fertiggestellt sind. Das Ziel ist, in jssdem Gau eine Schule zu errichten, wobei sich bie Große der Schulen nach der Bevölkerungszahl der einzelnen Gaue richtet. Im ersten Bauabschnitt hat nun Reichsorganisa- tionsleiter Dr. Ley die Mittel für zehn Schu- l e n genehmigt. Die besten Baumeister des Dritten Reiches sind mit ber Herstellung ber Entwürfe urtb Baupläne beauftragt worben. Nachbem ber Führer bie Pläne persönlich geprüft unb genehmigt hat, kann jetzt mit dem Bau begonnen werben. Am heutigen Jahrestag ber Entstehung ber Abolf- Hitler-Schulen wird nun von Waldbröl aus die
vorläufig nicht von den Philippinen zu- . rückziehen würden, sondern bis 1960 in engen wirtschaftlichen Beziehungen bleiben wollten. Heute ist nun bekanntgegeben worben, baß brei ber amerikanischen Kreirrer, bie zur Teilnahme an der 150-Jahrseier Australiens bereits aus San Diego ausgelaufen find, auf englische Einladung nach Singa- jore fahren werden, um an der Eröffnung der -roßen Marinedocks teilzunehmen. Es handelt sich im die Kreuzer „Trendon", „Milwaukee" und «Memphis", die sich nach ihrem Besuch in Singa- jiore wieder ber amerikanischen Flotte im Stillen vzean anschließen. Der vierte Kreuzer „Louis- ville" verbleibt, verschiedenen Einladungen folgend, mehrere Wochen in den australischen Gewässern, (sine Erklärung darüber, welche Bedeutung man Lieser Kreuzerfahrt zu geben habe, lehnte Roose- uelt ab. Auch im Staatsdepartement wollte man sch nicht äußern, unternahm aber auch nichts, um |en Eindruck zu verstreuen, daß es sich um eine «symbolische Demonstration" handele.
Präsident Roosevelt hat heute angekündigt, daß er während des Wochenendes feine Botschaft über Verstärkung der amerikanischenWehr- macht entwerfen werde, um sie am Montag oder Dienstag dem Bundeskongreß zu übersenden. Admiral Leahy erklärte Pressevertretern, das Marneministerium habe dem Präsidenten Roosevelt empfohlen, dem Kongreß eine Abänderung des so- jenannten Vinson-Flottenbauprogrammgesetzes vor- iuschlagen und, um die Ermächtigung nachzusuchen, ber die Grenzen des Vinsongesetzes hinaus em langfristiges Bauprogramm festzulegen. Nach dem Vinfongefetz sollte die Flotte der Vereinigten Staaten bis 1940 bis zu der im abgelaufenen Londoner Flottenpakt vorgesehenen Vollstärke ausgebaut werden. Leahy erklärte, das Marineministerium wünsche zunächst nur eine Ermächtigung zum Bau weiterer Schiffe zu erhalten. Es werde jedoch keine weiteren Bewilligungen für bas nächste Rechnungsjahr verlangen. Das Ministerium hoffe aber, sofort Bewilligungen für len Bau weiterer Hilfsschiffe zu erwirken. Während der Bauzeit dieser Hilfsschiffe würden
mung.
Sogar der Gott des Meeres und der Winde ‘meinte es gnädig mit ihnen: Der dritte Kajüten- , teward snyders, ein uraltes, zahnloses Männchen, »er zur Aushilfe mitfuhr und hauptsächlich den Gelegenheitsposten einer Reinmachefrau bekleidete, Hessen Broterwerb also aufs engste mit dem Barometerstand verknüpft war, wandelte kummervoll lind enttäuscht durch bie Gänge. Am brüten Tage ter Fahrt schoß er, aus Verzweiflung über die spiegelblanke See und bas Wohlbefinden ber Fahr- -äste, aus dem Bullauge des Stewardlogis heimlich mit einem Terzerol auf einen Hai. Das nämlich -alt als sicherstes Mittel, um Neptun zu erzürnen ... Er traf den unangenehmen Begleiter der „Catharina" freilich nicht — dazu zitterten ihm schon viel zu sehr die Hände —, aber der Knall
kleine Druckerei vorgesehen, die mit den modernsten Unterrichtshilfsmitteln ausgeftaltet werben.
Die Unterbringung der Schüler.
Besonderer Wert wird auf die Unterbringung der Adolf-Hitler-Schüler gelegt. Die Jungen werden in größeren Gruppen ber verschiebensten Jahrgänge in einzelnen Wohnhäusern zusammengefaßt. Die Mahlzeiten werden von der gesamten Schuler- schäft in einem großen Speisehaus gemeinsam eingenommen, bas allen Erfordernissen der Neuzeit gerecht wird. Jedes Schulhaus bekommt ein eigenes Krankenhaus mit eigenem Arzt unb Zahnarzt. Dazu kommen noch die nötigen Verwaltungsgebäude, Wachgebäude und Personalwohnhäuser.
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In der Nähe der Adolf-Hitler-Schule in Waldbröl wird gleichzeitig der Grundstein 3ur er ff en Ur eis bürg Deutschlands gelegt, in der alle Partei- und Vehördendienststellen des Ureises zusammengesaßt werden sollen. Nach diesem Vorbild soll künftig jeder Ureis einen Mittelpunkt für das gesamte politische Leben erhalten.
feierliche Grundsteinlegung für die zehn Schulen des ersten Bauabschnitts erfolgen.
Oie Baupläne.
Schon bie bauliche Gestaltung der Schulen, wie sie bie vorliegenden Pläne erkennen lassen, zeigt, mit welcher Großzügigkeit dieses Erziehungswerk in Angriff genommen wirb. In ber Anordnung ber (äebäubegruppen kommt deutlich ber nationalsozialistische Erziehungsgrundsatz zum Ausdruck, daß Körper, Gei st und Seele eine Einheit bilden. Die sportlichen Anlagen umfassen Sportplätze, Spielfelder, Hindernisbahn, Freischwimmbad, Schwimmhalle und Turnhallen, wobei alle Einrichtungen nach den modernsten Grundsätzen angelegt sind. Für bie geistige E r - Ziehung sind die Klassenzimmer, Arbeitsgemeinschaftsräume, Hörsäle, Sondersäle für Physik, Chemie, Biologie, Sprachen, eine große Bücherei mit Lesesaal u. a. bestimmt. Der musischen Erziehung dient ein großer Feiersaal mit Ehrenhalle unb Glockenturm, der bie Krönung ber ganzen Anlage bilben wirb. Für bie zweckmäßige Ausgestaltung der Musikstunden stehen ein großer Gemeinschaftssaal mit Bühne unb Tonfilmanlage, Mu- sikzimmer, Uebungsräume für Chor unb Orchester, Cinzelübungskammern, Spielzimmer ufw. zur Verfügung. Für bie handwerkliche Erziehung sind Werkstätten für Eisen, Holz, Leder und eine
mit dem Hinweis, daß es der Privatwirtschaft allerdings überlassen bleibe, ihre Verdienste auf eine Hohe herabzusetzen, die recht und billig sei, um mit den städtischen Betrieben konkurrieren $u können. Der freie Wettbewerb bleibe em Grundsatz ber amerikanischen Verfassung.
„Glücklichere Beziehungen."
Der britische Verteidigungsminister würdigt dieNenjahrsansPrnche desFührers
L o n b o n , 15. Jan. (DNB- Funkspr.) Der englische Verteidigungsminister I n s k i p ging in einer Rebe über den Stand ber englischen Ausrüstung auch auf bie Neujahrsansprache bes Führers ein, in der ber Führer bie friedlichen Ziele ber nationalsozialistischen Regierung unterstrichen hatte. Der Verteidigungsminister erklärte: Wenn ich lese, baß Adolf Hitler als Antwort an die Vertreter anderer Länder bei seinem Neujahrsempfang faate, baß er auf ein Jahrbes Friedens hoffe und in die Zukunft sehe, um für den Frieden unb bas Glück seines deutschen Volkes zu arbeiten, so bin ich bereit, dies als solches hinzuneh - men, danach zu arbeiten unb darauf glücklichere Beziehungen zwischen Deutsch- lanb und England aufzubauen. Ich muß das, was Adolf Hiller gesagt hat, herzlich erwidern.
Der Verteidigungsminister wies bann die Vorwürfe unb Anschulbigungen, bie in letzter Zeit, insbesondere von einem Teil ber Linkspresse, gegen die englische Flugzeugindustrie und auf den Luftfahrtminister Lord Swinton selbst erhoben worben sind, entschieben zurück. Jnskip erklärte, baß er in bem, was in den letzten Jahren in ber englischen Luftwaffe getan wurde unb was noch zu tun übrig bleibe, nichts entdeckt habe, was zu bedauern ober zu beklagen wäre. Die Erzeugung , ber Flugzeugmotoren nähme zu unb übertreffe fo- : gar bie Erwartungen. Die „Schattenfabriken", die , nur im Kriegsfälle für die Rüstungsindustrie voll > ausgebaut werben sollen, seien im wesentlichen voll- > endet.
mit ber höchst einfachen Bemerkung, es stünde in den Beförderungsbedingungen ber „Catharina" nichts bavon, mit was für einer Kopfbedeckung man an Borb zu erscheinen habe.
Nein: Humphrey hatte nicht bie geringste 23er- anlassung, mit diesem Mißerfolg hausieren zu gehen, unb für bie Auffindung ber gestohlenen Diamanten war es schließlich burchaus gleichgültig, ob Martini oder Dierenbrook bie beiden Detektive umgelegt hatte.
Humphrey zog sich zurück. Er wich Zanten aus. Er ging aber auch jebem Gespräch mit ben Mitwissern bes Geheimnisses möglichst aus bem Wege. Er verkehrte mit Martini in einem gleichgültigen, höflichen Ton, aber er vernachlässigte auch Carola. Denn er hatte bie Fahndung nach dem Dieb keines- wegs aufgesteckt! Er übkrließ es Martini, Carola zu unterhalten und ihr Gesellschaft zu leisten, und bemerkte mit eifersüchtigem Zorn, wie angeregt sie mit Martini plauterte, wie neu und verwandelt ihr Lächeln war und wie sorgfältig sie Schmuck und Kleidung aufeinander abstimmte.
Er ließ es geschehen. Er war wie behext. Die sichere Ruhe Martinis machte ihn rasend. Er hatte Stunden tiefster Hoffnungslosigkeit, Stunden, in denen er nahe daran war, an ber Lösung des Rätsels zu verzweifeln. Aber biese Augenblicke ber Mutlosigkeit gingen vorüber, unb er verbohrte sich immer tiefer in seinem Ehrgeiz, Martini zu überlisten und bas Versteck ber Steine zu entbecken...
So standen bie Dinge, als Zanten Humphrey zu sich rufen ließ. *
Der alte Herr sah recht vergrämt aus. Die letzten paar Tage hatten ihn mächttg mitgenommen. Er rückte Humphrey einen Stuhl hin. „Sie sind mir in jüngster Zeit aus bem Wege gegangen, Hum- phrey", begann er matt, „Sie haben mir meine offenen Worte wegen der Tweedle-Geschichte doch nicht etwa übelgenommen?"
„Durchaus nicht!" erwiderte Humphrey kühl. „Sie waren ja durchaus im Recht, und ich hoffe, Sie find inzwischen in unserer Angelegenheit ein ordentliches Stück weitergekommen."
„Nun werden Sie auch noch ironisch, Humphrey! murrte ber alte Herr bitter. „Unb bie Geschichte ist auch ohne Ihre Ironie hoffnungslos genug."
„Ja, bas kommt mir allerbings auch so vor", bemerkte Humphrey ungerührt. „Darf man vielleicht erfahren, was Sie nun eigentlich zur Auffindung ber Steine unternommen haben?"
„Wir haben den Kasten von oben bis unten durchsucht. Was bleibt-uns auch sonst übrig?"
„Alles ©ute!" t
„Seien Sie nicht fo stachlig, Humphrey! bat Zanten. „Sie fühlen sich ganz zu Unrecht von mir । gekränkt. Es lag nie in meiner Absicht, Sie zu be- : leidigen. Helfen Sie mir lieber, diese verdammte : Nuß zu knacken, an ber ich mir meine letzten echten , Zähne ausbreche! Haben Sie was Neues zu ver- , melden? Haben Sie irgendeine Spur entdeckt^
Geschichten ans aller Welt.
„Nene Gesichter" in Hollywood.
B. D. Los Angeles.
Der „letzte Schrei" ber amerikanischen Filmindustrie lautet: „Neue Gesichter". Selbst in ben Vereinigten Staaten ist bas Publikum ber zum Klischee geworbenen „Filmvisage" überbrüffig geworben. Also geht bie Jagb auf neue eigenartige ober wenigstens persönliche" Gesichter los. Tatsächlich konnte man schon vielfach' bie Beobachtung
Leistungsfähig sein, vorankommen, mehr verdienen, dazu braucht man gute« Sehen I Oder die tadellos angepaßte Brille von (ssstD Optiker^ || a.Bahnhof XÄ VllVl
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übet A Ja: So unbeschwert war bie Stimmung an Bord.
OE" SIber natürlich konnte es nur eine Frage ber Zeit sein, baß bie buntlen Wolken bie „Catharina er-
Att-h-Ä - Achten, ........ .......
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bie Stabt dienst-M)
i Europas und ihre sübasrika« t unb fast ent- nichts Besserer ülung über bie- Tagesgespräch an dritten Ran« Niger!
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