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Zahnstein gefährdet Ihre Zähne!
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eine wunderbare Menschengestaltung die Königin Gertrude von Hermine Körner. Besonderes Aufsehen erregten die Bühnenbilder von Rochus G l i e s e. Ein festlich gestimmtes Haus dankte für
kommissar Gauleiter Bürckel, Reichsstatthalter Dr. Seyß-Jnquart und zahlreiche Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht.
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Krühlingsfest der rhein-mainischen presse.
ihr einen Äahlsteg errungen, dessen Ergebnis nicht nur alle unsere Hoffnung erfüllt, sondern sie noch weit über alle Erwartungen hinaus übertroffen bat. Unter Verhältnissen, die bei jedem anderen Volk geeignet gewesen wären, Angst und Verschüch- teruna unter die Massen der Wählerschaft zu tragen, habt ihr kaltblütig und unbeirrbar eure Pflicht getan und aufs neue unter Beweis gestellt, daß das Sudetendeutschtum fest entschlossen ist, unverrückbar an seinen Forde- rungen nach Selb st Verwaltung fest- z uh alten. Im Kampfe um die Erfüllung unserer begründeten Rechtsansprüche sind durch eure vorbildliche Haltung neue Kräfte zugemach s e n. Die Tatsache, daß gerade heute im entscheidenden Abschnitt unseres Ringens um die Lösung des Nationalitätenproblems mehr als 90 o. H. aller Deutschen dieses Staates sich zur Sudetendeutschen Partei und ihrer Politik bekannt haben, wird unzweifelhaft nun nicht nur in Prag, sondern auch im Auslande den Ernst der Lage und die Notwendigkeit der Erfüllung unserer gerechten Forderungen aufs neue unterstreichen. Euch, meine Volksgenossen, danke ich für euer Vertrauen, euren Mut und euren unerschütterlichen Glauben, mit dem ihr für den Sieg unserer guten Sache gearbeitet und gekämpft habt. Ein Volk, das sich so schlägt, wird niemals zugrundegehen, sondern es wird und muß siegen, weil mit ihm das Recht ist."
Gründung eines Sudetendeutschen Studentenbundes.
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Der japanische Vormarsch gegen Hankau
Anking am Jangtse von japanischen Truppen genommen.
Für einen Dinar zehn Würmer aufgegessen.
Einige südslawische Bauern aus der Gegend von ^lgrad arbeiteten in einem Weingarten. Während des Mittagsmahles kamen die Leute unter anderem auch auf Wurmex zu sprechen, wobei sich der Bauer Vranjo Paftet verpflichtete, um einen Dinar "Ufzu essen. Die Wette wurde abgeschlossen, Paftet schluckte tatsächlich zehn Würmer hinunter und gewann die Wette. Nach beendetem Mahl äußerte er, daß ihm die Würmer ausgezeichnet geschmeckt hätten, und trug suchen Freunden sogar noch eine Wette an, daß er, wieder um einen Dinar, zehn Engerlinge essen wolle. Die an- deren Bauern gingen aber darauf nicht ein, da ihnen em Dinar im Sack lieber war, als die 3ehn Würmer im Magen des Paftet.
Himalaja-Expedition im Lager II.
Nachdem am 3. Juni eine kleine Gruppe von Bergsteigern und Trägern der deutschen N a n g a - Parbat-Expedition das Lager I besetzte, galt es, zunächst einen Weg durch den schwierigen, von zahlreichen Spalten zerrissenen Eisbruch des Raklot-Gletschers zu bahnen. Diese Aufgabe ist nun- mehr gelost.. Nach einer Meldung des Expeditions- leiters Paul Bauer wurde am 9. Juni das Lager II besetzt, das schon oberhalb dieser Stelle hegt.
Riesiger Iuwelendiebskaht in Paris.
der Luxuswohnung einer aus Kanada ftam- menben Dame namens Davis M o r t i m e r an der Esplanade des Invalides in Paris wurden aus einer Stahlkassette ein Armband und drei Ringe reich mit Juwelen besetzt und im Wert von zusam-' men zwei Millionen Franken, ferner 8000 Franken m Banknoten, gestohlen. Weitere Juwelen im Wert von ebenfalls zwei Millionen Franken ließ der Dieb unbeachtet. Bis jetzt hat man keine Anhaltspunkte, wer der Täter sein könnte
"Lutme angesetzt,, sondern will sich vielmehr aus technischen Gründen langsam daraufzuarbeiten. So ^men bisher nur große Mengen Muscheln, Steine, Glasscherben und eine überwachsene Metallkugel in die Wqschtrommel. Die Maschinerie des Baggers arbeitet reibungslos. Trotz des hohen Seegangs lag der Bagger vollkommen ruhig.
Verheerendes Großfeuer in Mecklenburg.
In Elmenhorst bei Bad Doberan entstand auf einem Anwesen ein Feuer, das erst bemerkt wurde, als eine Feuergarbe aus einem strohgedeckten Gebäude schoß und im Moment auch die Strohdecke der übrigen Häuser des Hofes in Brand setzte. In kürzester Zeit brannten auch die in Windrichtung hegenden Gebäude dreier weiterer Bauern ab. Die Feuerwehren der Umgebung konnten nichts mehr retten und mußten sich nur auf die Bekämpfung des Brandes beschränken. Bei der Schnelligkeit, mit der das Feuer, sich ausdehnte, konnte von dem Hausrat und Wirtschaftsinventar nur wenig gerettet roerben. Diele neue Maschinen wurden vernichtet, yte'ben zahlreichem Federvieh verbrannten mehrere Schweine und zwei Kälber. Insgesamt wurden dreizehn.Gebäude eingeäschert.
Schüler als fünffacher Lebensretter.
In Ebernburg bei Bad Kreuznach hatte sich ein Schuler beim Baden zu weit in die Nahe geroaat* er ging unter und drohte zu ertrinfen. Sein Karne- ra£ Paul Freudenberger bemerkte das und rettete unter Einsatz feines eigenen Lebens den Er- trinfenöen. Es ist dies schon das fünfte Mal, daß Nch der tapfer^ Junge als Lebensretter von Karne-
raden eingesetzt und dabei sein eigenes Leben aufs Sp-el gesetzt hat. Der kleine Lebensretter ist das zwölfte Kind einer Ebernburger Familie.
Brandkatastrophe in einer lettischen Stadt.
Die Stadt Ludsen in Ostlettland wurde von einem k? " d u n g l u ck betroffen, wie es in Lettland bisher noch nicht verzeichnet wurde. Etwa ein Drit- Stadt wurde in Asche gelegt. 212 Häuser s'yd vernichtet worden, darunter 17 öffent- id)e Gebäude, 2 Kirchen, die Kaserne, Vermal- tungs- und Polizeibauten. Heber 100 Personen war- den v e r l e tz t, z. T. schwer. Rund ein Drittel der Bevölkerung, über 2000 Menschen, sind obbach- X bisher nicht gefunden morden. An
den Loscharbetten beteiligten sich über 500 Feuerwehrmänner, Militär, Schutzwehr und Polizei. Den vereinten Kräften gelang es nach mühevoller Arbeit den Brand, der besonders die Innenstadt heimsuchte^ einzukrelsen. Unter der Bevölkerung herrschte eine Panik.
Spielende Sinder entfesseln ein Groß feuer.
Die Gemeinde Nevicke bei Uzhorod in der Kar» paryo-Hkralne wurde von einem großen Brand - ""5/uck betroffen, dem bisher 16 Bauernrnirt- ichasten samt den Nebengebäuden zum Opfer ge-
Der Geldbriefträgermord in Köln.
Aufklärung eines Kapitalverbrechens im Ehescheidungstermin.
Vor dem Schwurgericht in Köln begann der Prozeß gegen den 31jährigen Otto Schönewald und dessen 26jährige Ehefrau, die unter der chweren Anklage stchen, im November 1932 die 61jährige Zimmeroermieterin Auguste Korte er- chossen und unmittelbar darauf an dem Geld- Zusteller Körner einen Raubmord verübt ZU haben. Fünf Jahre blieb trotz aller Nachforschungen das schwere Verbrechen unaufgeklärt, bis Schönewald, der mit seiner Frau in Scheidung lebt, am 19. November v. I., dem Tage, an dem der Ehescheidungstermin anftanb, bei der Staatsanwalt- chaft seine Frau der Mordtat beschuldigte und sich so als Mitwisser hinstellte.
Schönewald studierte in Köln, als er seine spätere Frau kennenlernte, die auch hier chren Studien oblag. Schönewald wurde 1931 wegen Verleumdung einer Studentin von der Universität entfernt. Kurz darauf heiratete er. Die Lage des Ehepaares wurde immer mißlicher, da das aus eigener Arbeit erzielte Einkommen kaum nennenswert war. Es reifte bei ihnen der Plan, einen Geldbriefträger zu ermorden und zu berauben. In der unter falschem NaMen iei Frau Korte gemieteten Wohnung erwarteten ie zwei Tage nach ihrem Einzug ihr Opfer. Kurz nach denf Eintreffen des Geldbriefträgers wurde Zunächst die Zimmeroermieterin als mutmaßliche Tatzeugin durch einen Revolverschuß getötet, im benachbarten Zimmer dann der ahnungslose Geldbriefträger, als er eine von Frau Schönewald elbst aufgegebene Postanweisung über 15 RM auszahlen wollte. Mit der Geldtasche des Beamten' ?l€ J 0 0 0 RM. Bargeld enthielt, konnte bas Morberpaar die Wohnung ungesehen verlassen. Die Mordtat wurde erst mehrere Stunden später entdeckt. Das geraubte Gelb war halb wieder auf- gebraucht, zumal bas Ehepaar sich von diesem Gelde
-----------— o। der rhein = mainischen Presse fand in diesem 2ähr in sämtlichen Räumen des Kurhauses - Bad Homburg statt. Es legte roiberum Zeugnis davon ab, wie weit verzweigt und mannigfaltig die Bedungen der Presse sind. So ist der Kreis der Gaste unbegrenzt. Partei und Wehrmacht, Künstler und Wissenschaftler, Techniker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und unbekannte Zeitungsleser, alle waren nach Homburg gekommen, um mit der Presse des Rhein-Main-Gebiets bas Frühlingsfest zu feiern. Das entzückende kleine Theater des Kurhauses war zu frischem Leben erwacht. Eine Reihe von Künstlern aus bem Rhein-Main- '(Bebiet hatte sich zu einer ausgezeichneten Wiedergabe des zweiten Aktes der „Fledermaus" unter der Leitung des Berufskameraden Dr. Süchte- noth zusammengefunden. Die solistischen Leistungen von Ilse B e r na tz (Eello) und Rose Ste in (Harfe) erregten allgemeine Bewunderung. Ein Hauptanziehungspunkt des Festes war selbstverständlich wieder die reich beschickte Tombola. Die liebenswürdigen Verkäuferinnen hatten schon nach wenigen Stunden sämtliche Lose abgesetzt. Den Hauptgewinn, ein Auto, erhielt eine junge Frankfurterin. In festlicher Stimmung verlief bas Früh- lingsfest bis in die frühen Morgenstunden.
Eger, 12. Juni. (DNB.) In der Gedenkhalle zu Eger waren die Studenten her sudetenbeutschen Hochschulen zur Proklamierung bes Stubentenbun- bes angetreten. Wie ber Beauftragte für Hochschulwesen mitteilte, haben in vollkommen freier Ent- chließung alle völkischen Hochschulkorporationen ein- timmig beschlossen, sich zum Sudetenbeutschen Stu- Jcntenbund zusammenzuschließen unb diesen als Formation ber Sudetenbeutschen Partei in die politische Kampffront einzugliedern". Der Führer ber Studenten, Dr. Rudolf Meckl (Prag), ernannte den Studenten Wirth zum Führer bes Stuben- fenbunbes in Prag unb den Studenten Materna zum Führer bes Brünner Studentenbundes. Darauf nahm ber Stellvertreter Konrad Henleins, ber 2Ibg. Karl Hermann Fr an.k, bas feierliche Irene- gelöbnis ber Sprecher ber Stubenteiwerbänbe entgegen.
Der Kehler von 1919 muß wiedergutgemacht werden.
Die »Times'' fordert Zusammenarbeit zur Lösung der tschechischen Krage.
Allen auf bem Yangtse verkehrenden auslän - bischenKriegs- und Handelsschiffen ist vom japanischen Oberkommando eine Warnung jugegangen mit der Aufforderung, sich aus dem Flußabschnitt zwischen Hankau unb Wuhu z u - rückzuziehen, da für die nächste Zeit mit heftigen Kämpfen in diesem Gebiet gerechnet werden müsse. Der Kommandant ber in Schanghai liegenden amerikanischen Flotte, Vizeadmiral Yar- nell, übersandte ber japanischen Heeresleitung eine Rote, in der er darauf hinwies, die Vereinigten Staaten müßten sich das Recht nehmen, sich in ollen Gewässern aufzuhalten, wo sie ihren Staats- angehörigen notwendigen Schutz unb Hilfe gewähren könnten. Auch ber englische Oberbefehlshaber hat bem japanischen Militärkommando eine ähnliche Mitteilung zukommen lassen. Die englischen Kanonenboote in ber Nähe von Wuhu, oberhalb Nankings und bei Kiukiang, werden ihre Ankerplätze nicht verlassen.
Riesige Ueberschwemmungen am Hoangho.
Schanghai, 13. Juni. (DNB.) Nach Meldungen aus chinesischen Quellen sollen am Gelben ulu B durch Deichzerstörungen zwischen Tscheng- tjchau und bem Schnittpunkt ber Lunghai-Peking- Hankaubahn Kaifeng riesige-Gebiete über« > ^.u t e t sein. Von japanischer Seite wird eine unmittelbare Gefahr für die bei Tschentschau stehenden, auf Hankau angesetzten Truppen bestritten. Es wirb
WM^n, daß unter dem Druck des chine- Mchen Militärs die chinesischen Bauern am Gelben ,o*uB die Deiche durchstechen mußten. Nach chinesischen Meldungen soll die Stadt Kaifeng be-
Der Untersuchungsrichter wies in einem langen Plädoyer darauf hin, baß die Becker nie die Adresse ber angeblichen Frau Daumens gekannt hat, mit ber sie eng verbunden gewesen sein will. Die Becker sei vor Jahren mit 40 000 Franken verschuldet gewesen, und fein Mensch wisse, wovon sie seither gelebt habe. Sie behauptet, Schneiderin gewesen zu fein, könne aber nicht einen einzigen Stunden angeben, für den sie gearbeitet hat. Der Untersuchungsrichter verlas dann eine Aussage der Witwe G u i ch n e r. Als diese sich mit ihrem Mann überworfen hatte, sagte ihr die Witwe Becker: „Ich kann dir ein Pulver geben, das keine Spur hinterläßt. Man stirbt wie vom natürlichen Tode!" Der Richter teilt auch mit, daß die Becker nach bem Tobe eines ihrer Opfer, ihres ehemaligen Geliebten Beyer, plötzlich eine Zeitlang in Saus und Braus lebte und ihre Schulden bezahlen konnte, während man bei bem Toten kaum einen Pfennig and. Aehnlich habe sich die Angeklagte in fast allen Fällen verhalten.
Schanghai, 13. Juni. (Europapreß.) Die japanische Offensive auf dem Yangtse führte am Montag nach ein?r Mitteilung bes Flottenstabes zur Einnahme von Anking, der Hauptstadt der Provinz Anhwei, 400 Kilometer unterhalb Hankaus, durch japanische Seesoldaten, die von Flugzeugstaf- feln unterstützt wurden. Die Truppen gingen östlich von Anking unter starkem Sperrfeuer an Lanb und konnten bann, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, in die Stadt einmarschieren, ba bie Mehr- Zahl ber chinesischen Truppen, die am Vortage bem japanischen Landungsversuch heftigen Widerstand entgegengesetzt hatten, während ber Nacht zurück- genommen worden war. Vor ihrem Abzug hatten die Chinesen alle wichtigen Gebäude, Werkstätten und Lagerhäuser zerstört. Anking bildet punmehr ben Südflügelpunkt ber japanischen Landfront, die sich langsam gegen das Hankau vorgelagerte Höhengelände vorschiebt. Die Truppen sind in ber Luftlinie nur noch 200 Kilometer von Hankau entfernt. ' Es dürfte jeboch ben Japanern nicht so leicht fallen, die in ben letzten Monaten von ben Chinesen auf bem Yangtse errichteten Flußsperren zu beseitigen. Die erste bieser Sperren befindet sich achtzehn Meilen von Hukau. Es folgen auf ber 200 Meilen langen Strecke nack Hankau unzählige andere, bie, wie von chinesischer Seite betont wirb, selbst burch Luftangriffe schwer freigelegt werben könnten.
Amerikas Waffenhandel.
Frauen-ProtestgcgendieFlugzeug-Ausfuhr nach England.
Washington, 13. Juni. (DNB.) Die nationale Munitionskontrollbehörde gibt bekannt, daß sie seit ihrem 2'/2jährigen Bestehen Ausfuhrli- z e n z e n in Höhe von 118 363 700 Dollars erteilte. Davon entfielen von November 1935 bis November 1937 auf Flugzeuge einschließlich Ersatzteile 64 711 475, auf Munition 11 783775, au Waffen 5 598 932. Hauptausfuhrländer waren Ehma, Sowjetrußland, Japan sowie sudamerikanische Länder, hauptsächlich Brasilien. China erhielt für 21,7 Mill. Dollars Kriegsmaterial, Somjetrußland für 15,5 Mill. Dollars und Japan für 9,04 Mill. Dollars. Mehrere Frie- densorganrfationen, darunter die Frauenliga für Frieden, fordert das Staatsdepartement auf, bie geplante Ausfuhr von 400 Flugzeugen nach England zu verbieten. Es fei wohlbekannt, daß Englund in Indien hilflose Frauen unb Kinder bombardieren lasse. Wenn die amerikanische Regierung diese barbarischen Methoden unterbinden wolle, solle -sie die englischen Aufträge zur Lieferung von Flugzeugen sofort ab st oppen. Falls ber Ausfuhr van Waffen Unb Munition nicht bald ein Ende gemacht würde, werde der Waffenhandel solche Ausmaße annehmen, baß keine amerikanische Regierung es künftig mehr wagen könne, hier Halt zu gebieten aus Angst, baß dadurch der Wirtschaftsgang gestört werde.
Riesenweizenüberschnß in Amerika.
Washington, 12. Juni. (DNB.) Präsident Roosevelt hatte mit dem Lanbwirtschaftsminister Wallace und dem Unterstaatssekretär Sayre über den Weizenüberschuß der diesjährigen Ernte der Vereinigten Staaten eine Unterredung. Roosevelt hob hervor, daß das Ergebnis dieser Ernte die Vereinigten Staaten vor ein sehr ernstes Problem stelle. Die Weizenernte wird auf 1 020 623 000 bis 1035'623 000 Bushel geschätzt. Das bedeutet einen voraussichtlichen Ueberschuß von über einer halben Milliarde Bushel und ist mehr, als bie Vereinigten Staaten überhaupt auf« peichern können. Roosevelt, gab die Anweisung, amtliche Möglichkeiten, die für den Absatz in anderen Ländern vorhanden seien, zu erschöpfen. Man rlaubt, daß England, Frankreich, Deutschland und Italien für eine Abnahme in Frage kämen.
London, 14. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die „Times" befaßt sich erneut mit der sudetenbeutschen Frage. Es sei selbstverständlich wesentlich, daß eine vernünftige Lösung mittels friedlicher Methoden gefunden werbe. „Es würbe für bie Kunst ber europäischen Staatsmänner einen Bankerott bedeuten, wenn bie Zukunftsfrage von über drei Millionen Sudetendeutfdjen einen Kontinent in einen alles zerstörenden Krieg hineintreiben würbe." Nicht nur in Prag, sondern in ber ganzen Welt wünsche man ben Beschwerben ber Subetenbeutschen entgegenzukommen. Die einzige wirklich wichtige Frage ober sei bie, ob bie Subetenbeutschen bort bleiben wollten, wo sie seien, oder ob sie es wünschten, irgendwo anders hinzu- gehören. Es sei einer der Fehler der Friedensverträge gewesen, daß, obschon der Grundsatz der Selbstbestimmung damals in Paris anerkannt wurde, die Deutschen in Böhmen und ihre Artgenossen in Oesterreich niemals nach ihren Wünschen befragt morden seien, bzw. ihre Wünsche einfach unbeachtet geblieben seien. Es bleibe also übrig, den Fehler von 1919 wieder gutzumachen unb ben Sudetenbeutschen zu gestatten, auf friedlichem Wege lhre eigenen Ansichten über ihre Zukunft ^012^50™# zu bringen. Selbstbestimmung sei ein Grundsatz, den diejenigen, die bie Friebensver- tragc gemacht hätten, mißachtet hätten, ebenso die Genfer Liga. Jetzt verlangten bie Reichsdeutschen die Selbstbestimmung für ihre Stammesge- • «offen in ber Tschechoslowakei. Alle beteiligten Län- der seien mit verantwortlich für bie augenblickliche Sackgasse, unb alle sollten sich daher zu- sammentun, um eine Lösung zu finden, die nur dauerhaft fein könne, wenn sie mit ben Wünschen ber betroffenen Bevölkerung üb er ein stimme. Aus dem Wahlergebnis gehe klar hervor, baß mindestens 90 o. H. der deutschen Bewohner ber tschechoslowakischen Republik Henlein als ihren Führer betrachten. Henlein könne jetzt sagen, daß er im Namen der Sudetenbeutschen sprechen könne.
Mit uns das Recht.
Konrad Henlein dankt denSndetendentschen
Prag, 13. Juni. (DNB.) Konrad Henlein hat allen Sudetendeutschen für die mustergültige Haltung in ber Zeit der Gemeinbewahlen gedankt. Seine Dankabresse lautet:
„Sudetenbeutsche! In bewundernswerter Disziplin unb mit beispielloser Einsatzbereitschaft habt
auch einen Kraftwagen angeschafft hatte. Die Ehe zerfiel immer mehr, und am 19. November v. I. stand der Ehescheidungstermin an. Am selben Tage reichte Schönewald die Anzeige ein.
An bem Prozeß wird u. a. nie zu klären fein, ob beide die Tat gemeinschaftlich ausführten oder nur einer bie Morde verübt und der andere als Mitwisser auf trat. Zunächst wurde der Angeklagte und bann seine Ehefrau vernommen, die ausführlich ihre Lebensverhältnisse vor unb nach ber Tat barlegten, lieber bie Tat selbst wird das Geriäst bie Angeklagten erst am zweiten Verhanblungstag oer- nehmen.
Bagger „Karimala"
auf der Suche nach dem Goldschatz der „LuNne".
Seit mehreren Tagen arbeitet ber große Bagger „Karimata" ber Billiton-Maatschappij ununterbrochen auf ben Westergronden vor Terschelling, um dort bie letzten Reste bes Wracks bes britischen Kriegsschiffes „Lutin e" zu durchforschen, das an dieser Stelle im Jahre 1799 mit reichen Gold- unb Silberschätzen untergegangen ist. Man hat den Bagger noch nicht unmittelbar über bem Wrack ber
Liebe scheiternden Frau. Von unheimlicher Düster- fallsstürmen.' IN ber ^estlon-
!k>.Tranck. sah man Reichsminister Dr. °-b b - l s? Reichs-
Präsident Roosevelt wird am 7. Juli bas Weiße Haus verlassen, um eine längere Reise durch die größten ameritanitoen Städte zu machen. Don San Franzisko aus wird er bann eine Fahrt tm Stillen Ozean antreten, bie ihn bis zu den Ga- lapagos-Jnseln führen soll. Die Rückfahrt erfolgt burch den Panama-Kanal.
Die „Giftmischerin von Lüttich" ver- wickette sich im Verlauf des viertägigen Verhörs in schwerwiegende Wider spräche. Sie behauptete plötzlich, daß die Brillanten und Wertstücke ber 1935 verstorbenen Witwe Crulle von einer Verwandten des Opfers gestohlen morden seien. Der Vorsitzende stellte fest, daß diese Behauptung neu ei; dem Untersuchungsrichter gegenüber habe bie Angeklagte darüber nichts verlauten lassen. Die Angeklagte hat jeboch auf jede Anschuldigung eine Antmort. Sie behauptet frech, baß bie Zeugen unb selbst die Richter entweder lögen ober sich täuschten. Die Witwe Crulle hat ein Testament zugunsten ber Witwe Becker hinterlassen. Die Anklage stellt jedoch fest, baß das Testament gefälscht ist.
Die Untersuchung ber weiteren Mordfälle ergibt immer dasselbe Blld: Die Angeklagte schlich sich in das Vertrauen der älteren Frauen ein und gab ihnen Limonade, Tee qder andere Getränke zur „Stärkung" zu trinken. Die Opfer erkrankten unb erbrachen sich öfters, bevor sie starben. In ben meisten Fallen behauptet bie Angeklagte bei bem Tode ber Opfer nicht anwesend gewesen zu sein.
Im Falle der Frau Hoby wurde von Zeugen ausgesagt, baß bie Becker dieses Opfer mehrfach zu erner Tasse Schokolabe ober Tee in ein Lokal ein- gelaben hatte. Dorf habe sie einmal aus einer in Ja)rem Taschentuch versteckten Flasche Giftttopfen in die Getränke praktiziert. Frau Hoby erkrantte darauf schwer, konnte sich aber -später wieder erholen. Im Fall ber Witwe Crulle schenkte bie Angeklagte bem Opfer eine Flasche Wein. Mehrere Tage daraus starb bie Witwe. Man fand, baß zahlreiche Diamanten aus dem Traueryause verschwunden waren. Beim Begräbnis eines anderen Opfers traf die Angeklagte mit ber Frau Weiß, wiederum einer wohlhabenden Witwe, zusammen. Unmittelbar nach bem Begräbnis lud bie Angeklagte die Witwe Weiß zu einer Tassee Tee ein, und zwei Jage spater war auch diese Frau bereits eine Leiche. Ihre Ersparnisse von 50 000 Franken waren verschwunden.
reits weithin unter Wasser stehen. Man ist der Ansicht, baß bie Chinesen vor keinem Mittel zuruckschrecken, um ben japanischen Vormarsch aufzuhalten.


