Ausgabe 
13.8.1938
 
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D633

vom

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treide haben zu einer großen Knappheit an Lagerraum geführt, obwohl der Bl

Von der korrekten Anpassung einer Brille hängt gutes Sehen ab. Jede auch die einfachste Brille wird nach Hab gefertigt und ist dennoch im Preis nicht teurer bei

ren Friedens Europas.

Das halbamtliche Organ des Außenministeriums, derP e st e r Lloy b", schreibt, die Reffe des Reichsoerwesers vollziehe sich im Geiste der Ge­rechtigkeit für die ehemaligen Besiegten, im Zeichen der Entschlossenheit, den europäi­schen Frieden ebenso, wie den Frieden im Do­nautal aus fester und gerechter Grundlage aufzu- bauen.

Marschall Balbo beim Technischen Ami der Lustwaffe

Neueste Flugzeuge im Fluge vorgeführt. 1

B erlin, 12. Aug. (DNB.) Der Luftmarschall des italienischen Imperiums, Itulo Baldo, ver­brachte den Freitag im Bereich des Technischen Amtes der Luftwaffe, um die letzten Muster des deutschen Fluggeräts zu besichtigen. Der Chef des Technischen Amtes, Generalmajor übet, emp­fing den italienischen Gast und gab Erläuterungen bei der eingehenden Besichtigung des im Versuch

Prag, 13. Aug. (DRV.) Am Samstag werden die Abgeordneten der Sudetendeutschen Partei, kundt. Rosche und Peters, möglicherweise auch der Abgeordnete Richter, in Begleitung einiger sudetendeutfcher Industrieller bei Lord Runciman empfangen werden. Unter den Industriellen befinden sich der Präsident des Hauptverbundes der deutschen Industrie. L i e b i n g. ferner Ingenieur Willy Weber und Dr. krei - big. Der Empfang soll eine erste Fühlungnahme zwischen der subetenbeutschen Industrie und Lord R u n c i ma n Herstellen. Ein offizieller Empfang des Hauptverbandes der deutschen In­dustrie wird vielleicht noch später slattfinden.

Wie das fudetendeutsche Tagblall ..Die Zeit" er­fährt. wird Lord Runciman dieses Wochenende auf der Besitzung des Fürsten Ulrich Kinsky in der Nähe von Vöhmisch-Kamnih verbringen. Böh- misch-Kamnih liegt in dem landschaftlich schönen waldreichen Teil Rordböhmens zwischen Tetschen und Vöhmisch-Laipach. Der Aufenthalt ist rein pri­vater Natur. Politische Besprechungen sollen nicht vorgesehen sein

Am gestrigen Freitagmittag hat Lord Runci­man eine Abordnung der vereinigten un­garischen Parteien, bestehend aus den Ab­geordneten Grafen Esterhazy, Szullo und Iarotz, empfangen und mit ihnen über das Me­morandum verhandelt, das sie ihm vor einiger Zeit vorgelegl hatte.

Wenzel Valeries Jeifehmg.

Sein Grab klagt das Prager System an.

ich also zum Nutzen des Ernteertrages und damit der Ernährung aus eigener Scholle sehr gut aus- aewirkt. Voll Stolz darf der deutsche Bauer eststellen, daß seine Mühe von gutem Er­folg gekrönt war.

Mhr Lagerraum für Getreide.

Anordnung des Beauftragten für den Bierjahresplan.

Berlin, 12. August. (DNB.) Die h e rv o r - ragende Getreideernte dieses Jahres und die außerordentlich großen Lagerbestände an Ge-

Tausende an seine Stelle und sind bereit, weiter Opfer zu bringen. Denn heute gilt der Spruch: Die Fahne ist mehr als der Tod! Das ist das Vermächtnis der Frontgeneration, daß die Idee, für die wir kämpfen, mehr wert ist als das Leben."

Unter den Klängen des Liedes vom guten Kame­raden senkte sich dann der Sarg in die Erde. Nach der Trauerfeierlichkeit ging die nach Tausenden zäh­lende Menge in stiller Ergriffenheit, aber auch in verhaltener Erbitterung auseinander.

Tschechischer Ossiziersverband statt.

Einmischung in die Politik.

P r a g , 12. Aug. (DNB.) Während die tschechische I Regierung nunmehr ernstlich Anstalten macht, die Verhandlungen mit der SDP. durchzuführen, häu- Ifen sich die Vorstöße ffchechischer Parteien und Ver­bände, die Hodza von vornherein die Hände binden wollen.'Demonstrativ wird die Regierung ge­warnt, bei den Verhandlungen aus nichtparlamen­tarischem Bodenzu weitgehende" Zugeständnisse zu machen.

Don nicht zu unterschätzender Bedeutung ist ein Aufruf des Verbandes der tschechischen Offiziere, der in der Zeitschrift des Verbandes Duftojmcke Listy" veröffentlich wird. Darin heißt es u. a.:Die Autorität des Staates darf unter keinen Umständen geschmälert, untergraben oder herabgesetzt werden, nicht durch eine einzige Tat, 1 nicht durch ein einziges Wort mehrt Von dieser

Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung wer« den nach den allgemeinen Vorschriften der 2. Ver­ordnung zur Durchführung des Dierjahresplanes 5. 11. 1936 bestraft.

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Optiker am Bahnho Lieferant auch Ihrer Krankenkasse

schimpfungen derdeutschen Henlein-Leute". Es for­dert dann, über den Boykott der deutschen Kauf­leute hinaus, dazu auf, auch derFreiwilligen Feuerwehr", die sich zum geeinten Deutschtum be­kenne, keine Unterstützung zu gewähren. Wie man sieht, überschlägt sich der tschechische Haß förmlich und bemüht sich, eine Einrichtung aus Opfern der Hilfsbereitschaft zu zerschlagen, die bei der Brand­abwehr doch wahrhaftig keine Unterschiede zwischen den Gehöften und Häusern und der Gefährdeten und Verunglückten der einen oder der anderen Na­tionalität macht.

Auf diesen neuen tschechischen Haßaufruf antwor­teten die Deutschen in Tannwald mit dem schlichten Satz:Wer sein Volk liebt, haßt kein anderes."

Voykott auch gegen Polen.

Juden versuchen Panikmache.

Warschau, 12. August. (DNB.) Die Polnisch Telegraphenagentur berichtet aus Mährisch- Ost r a u über neue Boykott-Aktionen, die gegenüber den polnischen Kaufleuten sei­tens tschechischer Staatsbeamter und der tschechischen Bevölkerung angewandt werden. Besonders starke Ausmaße habe der Boykott bei einem der polnischen Kaufleute angenommen, der seine Kinder in die polnische Schule schickt. Die Frau des örtlichen tsche­chischen Grenzbeamten habe dem polnischen Kauf­mann gegenüber erklärt, daß der Boykott erst auf­hören werde, wenn der polnische Kaufmann seine Kinder in die tschechische Schule einschulen läßt.

Nach einer Meldung der Polnischen Telegraphen- agentur versuchen die jüdischen Industriel­le n im sudetendeutschen Grenzgebiet eine Panik­stimmung hervor zuruf en. In den letzten Wochen haben nach dieser Mitteilung jüdische Ftr- men ihre Zentralen und Warenlager aus dem su- detendeutschen Gebiet nach Prag verlegt.

Von Berlin nach Prag.

Prag, 13. Aug. (DNB.) Der tschecho-slo- wakische Gesandte in B e r l i n, Dr. Maftny, ist am Donnerstagabend zur Berichterstattung i n Prag eingetroffen und wird hier voraussichtlich bis kommenden Montag bleiben.

befindlichen Nuggeräts. Im Beisein des Staats­sekretärs General der Flieger Milch und des Chefs des Generalstabes der Luftwaffe, Generalleut- nant Stumpff, wurden dem Luftmarschall diel neuesten Flugzeuge im Fluge vor-l geführt. Generalmajor Udet flog den Fieseler Storch" selbst vor, um die ausgezeichneten Flug­eigenschaften dieses Flugzeuges besonders anschaulich zu machen. Der Luftmarschall gab seiner Anerken­nung über das Gesehene in -temperamentvoller Art Ausdruck.

Während des Frühstücks, das die italienischen Fliegeroffiziere mit ihren deuffchen Kameraden in der Offiziersmesse vereinte, begrüßte Generalmajor Udet mit einer kurzen, humorvollen Ansprache den hohen Gast und trank auf das Wohl des Luft- marschalls und das schöne Land Italien.

Marschall Balbo erwiderte, indem er sowohl für den herzlichen Empsana durch den Chef des Technischen Amtes als auch für die freundliche Auf­nahme, die er überall innerhalb der deuffchen Luft-1 waffe gefunden habe, Dank sagte. Er feierte die Männer, die durch ihr persönliches Beispiel Deutsch­lands fliegerische Jugend erzogen haben, und be­tonte, daß er tief beeindruckt sei von dem Wandel, der sich seit seinem letzten Besuch in Deutschland in der männlichen Jugend vollzogen habe. Treue und leidenschaftlicher, entschlossener Einsatz des ganzen Menschen habe er überall in der deuffchen Luftwaffe gefunden, Tugenden, die auf den Traditionen des Krieges beruhten. Er sprach die Ueber^eugung aus, daß die deutsche Luftwaffe ihre Ausgabe für das Volksganze voll erfüllen werde.

waltungsbehörde endgültig. Weigert sich der In» Haber eines Lagers, die nach dem Lagervertrag zur nachgemessenen Verwahrung erforderlichen Hand­lungen vorzunehmen, so kann die Reichsstelle diese auf seine Kosten und mit den Mitteln seines Be­triebes ausführen oder ausführen laftukunb nötigen» alls mit Hilfe der zustänbigen Polizeibehörde burch polizeiliche Zwangsgewalt ben Vollzug sichern.

Außerbem werden burch die Anordnung des Be­auftragten für den Dierjahresplan alle Lager- halter und alle Mühlen mit einem Jahres­grundkontingent an Roggen und Weizen von zu-

zuscrmmenfanden.

Inzwischen hat sich Europas Gesicht merklich verändert: Oesterreich hat unter lebhaftem Beifall unseres ungarischen Nachbarn den Weg ins Reich zurückgefunden, womit eine Quelle ständiger Sorgen und Konflikte versiegte. Dafür sind neue ScAoierigkeiten im Zusammen­leben der Nationen entstanden, die nach unserer Meinung jedoch nicht so beschaffen sind, daß sie nicht bei allseitigem guten Willen aus der Welt geräumt werden können. Es fft Nicht nötig, sie im einzelnen aufzuzahlen; sie sind bekannt. Um so angenehmer empfinden wir das ausgezeichnete Ver­hältnis zu unserem alten Waffengefährten aus dem Weltkrieg, zu Ungarn, das, schicksalsver­bunden mit uns, ben gleichen Weg gehen mußte, | den wir hinter uns haben. Mit einem Unterschied indessen: während Deutschlands Retter, Adolf Hit- ter, erst nach einer Periode fünfzehnjähriger Er­niedrigung, politischer Ohnmacht und innerer Zer­fleischung unsere Nation in eine bessere Gegenwart hineinführen durste, war bas Schicksal ben Ungarn etwas günstiger gesinnt. Es gab ihnen beizetten den Mann, der jetzt unser hoher Gast sein wird. Nikolaus von Horthy räumte in dem zerschla- genen und zerstümmelten Ungarn mit der Bolsche­wistenherrschast auf, er brachte den tiefverwurzelten ungarischen Patriotismus zu neuer Blüte, sorgte clber auch durch ruhige und zielbewußte Ausbau- arbeit dafür, daß Ungarn durch alle Fahrnisse der Nachkriegszeit sicher hindurchgelenkt wurde, ohne _

daß es von feinen nationalen Grundsätzen irgend- Die Beisetzun «inen zu opfern brauchte. -

Stets wußte Nikolaus von Horchy Manner um sich zu versammeln, die mit ihm eines Sinnes und die vor allem von dem gleichen Aufbau-! willen beseelt waren. Nur so konnte die natio­nale Wiedererrichtung Ungarns folgerichtig Schritt für Schritt fortgesetzt werden. In dem Patrioten I m r 6 d y besitzt er einen der vielen Männer, die ihr Leben ausschließlich chrem Vaterland und dessen Zukunft geweiht haben. Diese Männer sind gleich- zeitig auch Garanten der deutsch-unga­rischen Freundschaft, die chren treffhärften Ausdruck durch die Deuffchlandreffe Horthys und die vorzunehmende Taufe eines deuffchen Kriegs- schiffes durch dessen Gattin findet. Wo aber Freundschaften auf diesem Kontinent der Sorgen herrschen, da dürfen die Völker ruhig und sicher ihre Lebensaufgaben erfüllen. Sbt.

treibelagerräumen in ben letzten Jahren mit allen Mitteln geförbert worden ist. Um diesen Lager­raummangel zu beheben, wird der Neubau von (Betreibelagerraum nunmehr noch verstärkt betrieben werden. Das erforderliche Eisen ist bereitgestellt. Um aber bie augenblicklichen Schwierigkeiten zu überwinden, und um bie letzten Lagermöglichkeiten zu erfassen, hat der Beauftragte für ben Vierjahresplan eineAnorbnung zur Sicherstellung bes Lagerraumes für Zwecke ber Ge- treioelagerung" erlassen, die im Reichsanzeiger Nr. 186 vom 12. 8. 1938 verkündet worben ist.

Durch biese Anordnung wird die Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirtschaft­liche Erzeugnisse ermächtigt, Räume, bie zur Lagerung von (Betreibe geeignet sind, für Lager­zwecke in Anspruch z u nehmen. Für die In­anspruchnahme des Lagers wird die ortsübliche Vergütung gewährt werben. Besteht Streit, ob bie zu zahlende Vergütung ortsüblich oder angemessen ist, so entscheidet hierüber die für ben in Anspruch genommenen Raum örtlich zuständige höhere Ver-

ZdR. Durch eine amtliche Verlautbarung und eine Anordnung des Beauftragten für den Vier- jahresplan, Generalfeldmarschall Göring, wird jetzt bestätigt, was bereits allgemein aus Grund von Einzelbeobachtungen vermutet wurde: Deutsch­land hat in diesem Jahr eine hervor­ragende Getreideernte zu verzeich­nen. Der Kamps des deutschen Landvolkes um die Nahrungsfreiheit, der in diesem Jahr infolge des Mangels an Landarbeitern besonders hart war, ist von der Vorsehung gesegnet worden. Die An- trengungen, die in diesem Jahr bie Bauern und Landwirte gemacht Haden, um die Erzeugung weiter zu steigern, haben Erfolg gehabt. Dieser Erfolg ist beim Getreide so groß, daß wir bereits eine große Knappheit an Getreidelagerraum zu ver­zeichnen haben. Dies ist insbesondere deshalb der Fall, weil die hervorragende Getreideernte zu- fammentrifft mit erfreulich großen Lagerbestänben aus dem vorigen Getreidewirtschaftsjahr.

Die diesjährige Körnerernte ist ein vor- zügliches Zeugnis für ben deutschen Bauern, der allerdings hart hatte arbeiten müs­sen, um bie Felber zu bestellen und in Ordnung zu halten. Jeder, ber seit dem vorigen Herbst den Pflug führte, die Aussaat besorgte oder sonstwie die Fel­der bewirtschaftete, mußte seine Arbeitskraft noch mehr steigern, als im Vorjahr. Denn überall machte sich der Mangel an Helfern und Mitarbeitern so empfindlich fühlbar, daß diesmal vielfach bie Glie­derungen der Partei mit ihren Mitgliedern ein­springen mußten, um die Ernte zu bergen. Selbst­verständlich haben die günstigen Witterungsverhält­nisse ganz wesentlich dazu beigetragen, daß die Saat vielfältige Frucht trug. Aber auch die Verbilligung der künstlichen Düngemittel hat sich sehr gut aus- gewirkt. Ihre Verwendung ist gegenüber früheren Jahren erheblich gestiegen. Glaubte man ursprüng­lich, erst mit Ablauf von vier Jahren eine Steige­rung um 30 v. H. erzielen zu können, so hat sich jetzt nach ein bis eineinhalb Wirtschaftsjahren her- ausgestellt, daß die wichtigsten, im Preis verbillig­ten Düngemittel in der Verwertung bereits diese Grenze erreicht haben. Die Preisverbilligung hat

Oer Gast aus Ungarn.

In wenigen Tagen wird der Reichsverweser Un­garns, Nikolaus von H o r th y , in Begleitung feiner Gattin, bes ungarischen MinisterpräMenten von I mr ed y, des Außenministers von K a - nya.des Honvedministers von Ratz und einer Reihe anderer maßgeblicher Persönlichketten des ungarffchen Königreiches die Grenzen des Deutschen Reiches überschreiten, um einer Einladung des Führers Folge zu leisten. Es ist nicht das erste- mal, daß die beiden Männer, Nikolaus von Horthy und Adolf Hitler, gujammentreffen. Schon einmal, am 22. August 1936, sahen sich bie beiden Staatsoberhäupter auf dem Obersalzberg, wo sie sich in herzlicher und offener Aussprache

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fammen mehr als 750 Tonnen verpflichtet, der Reichsstelle binnen einer Frist von zwei Wochen nach Inkrafttreten dieser Anordnung ihre Lager­räume zu m e ld en , die für die Einlagerung von (Betreibe geeignet sinb. Bei dieser Meldung ist anzugeben, ob und in welchem Umfange diese Lager­räume im Zeitpunkt der Meldung mit (Betreibe be­legt sind.

80000 SA.-Männer marschieren in Nürnberg.

Berlin, 12. Aug. (DNB.) Auch in diejem Jahre werden wie beim vorjährigen Reichsparteitaz 80 000 SA. - Männer in Nürnberg marschieren, zu deren Beförderung 81 Son- Verzüge notwendig sind. Unter ihnen befinden sich erstmalig 6500.ost märkische SA. - Plän« n e r ber drei Gruppen Donau, Südmark und Alpenland, die vollkommen neu eingekleidet wur­den. Bon den 42 SA-, den 14 ff« unb 21 NSKÄ« Standarten, deren Weihe der Führer selbst vor­nehmen wird, sind 12 SA.-Standarten aus dem früheren Oesterreich.

Die Männer werden in 408 großen Zelten in 24 Baracken im SA.-Lager Langwasser unter- gebracht und vom 7. bis 12. September bzw. 13. September in ber Stadt der Reichsparteitage bleiben. Sie nehmen am Appell in der Luitpold« Arena, am Vorbeimarsch, sowie an den NS.» Kampfspielen teil. Fast für alle Mannschaftskämpfe: der NS.-Kampfspiele stellt die SA. drei Mann­schaften, während sie bei den Einzelkämpfen mit je fünf Wettkämpfern beteiligt fft. Außerbem nimmt sie teil am (Belänberitt, an den Staffeln, am Schwimmen, Boxen, Ringen, Gewichtheben, Säbel­fechten, Hand- und Wasserball.

Raffenfragen in Italien.

Rom, 12. Aug. (DNB.) Parteisekretär Sta« race hat für das faschistische Kulturin stititt Die folgenden, insbesondere die faschistische Ral­le npolitik betreffenden Forschungsauf» gaben feftgelegt:

1. Feststellung der Wesensart ber italienische» Rasse vom alten Rom bis heute.

2. Richtlinien, Gradlinigkeit und Entwicklung Del Aktion des Regimes zur Verteidigung der ^alK, Maßnahmen und Einrichtungen für den Schutz uno dir Hebung der körperlichen und geistigen Gesuno--

Hartmanitz (Böhmerwald), 11.Aug. (DNB.) Die Beisetzung bes jüngsten Blutzeugen ber sudetendeutschen Bewegung, Wenzel P a i e r l e, gestaltete sich zu einer ergreifenden Kundgebung ber subetenbeutschen Notgemeinschaft.

Am Grabe gebuchte als erster ber Kreisletter der SDP., Senator Ludwig Frank, des Toten als eines treuen unb einsatzbereiten Kameraden, unb sagte bann u. a.:Am offenen Grabe klage ich an ein System bes Unrechtes unb der Ungesetzlichkeit, mit ber gegen bas völkische Subetendeutschtum gekämpft wirb. Durch biefes System wirb in moralischer Hinsicht ein schlechtes Beispiel gegeben für alle minderen Elemente. Ich kluge un ein System, dus Ungesetzlichkeiten durch Verdrehungen bemäntelt, um nuch außen hin ein anderes Bild zu geben, als es der Wahrheit ent­spricht, ein System, das statt der Völkeroersöhnung dem Huß dient, das es duldet, daß der Haß gepredigt wird bis zum Mord, ein Sy­stem der politischen Justtz, bas gegen die Sudeten- deutschen mit aller Strenge geahndet wird, gegen bie Gegner ber Subetenbeutschen aber Milde walten läßt, so daß bem persönlichen Haß freier Lauf ge­lassen wird, ein System, welches duldet, daß solche I Taten geschehen können, daß dort Blut fließt, wo es durch entsprechenbe Maßnahmen verhindert wer­den könnte. Das Blut schreit zum Himmel, und wenn wir heute die Welt anrufen, können wir ge­wiß fein, daß der Ruf Widerhall finden wirb.

Der Stellvertreter Konrab Henleins, Kurl Her- munn Frunk, überbrachte in Vertretung Kon­rab Henleins unb im Namen des Sudetendeutsch­tums dem toten Kameraden die letzten Grüße.Mit­ten aus deinem jungfrischen Leben", so rief er, mitten aus deinem Kampf für Volk und Heimat !hat dich, ben Unbewaffneten, bie Hanb feiger Meu­chelmörder hingestreckt. In tiefem Schmerz, aber auch in berechtigter Empörung steht Idas Sudeten deutschtum an deinem Sarg. Seit dem 21. Mai, an dem sich die Prager Regierung bemüßigt fühlte, besondere Maßnahmen über unser ohnedies gequältes deutsches Land zu verhängen, bist bu, Kumerab Paier le, ber dritte Blutzeuge für unser deutsches Recht. So wie die beiden Kameraden von Eger, bist auch bu gefallen für d i e große Jbee, der wir alle verschworen sind bis zum letzten Mann. So wie sie, bist bu, Kumerab, uns allen burch den Tod Sendbote geworden einer lichte- Iren deutschen Zukunft. An dieser Stelle schwören wir Treue um Treue. Wir senken die Fahnen vor der Größe deines Opfers. In aller Zu­kunft marschierst du unvergessen in unseren Reihen mit. Dein Leben war eingestellt auf Treue, Opfer­bereitschuft und Aufopferung. Du hast der Idee der Gemeinschaft des Volkes das größte Opfer gebracht, bas ein Mann bringen kann, bu gabst bein blühenbes junges deutsches Leben. Die Größe deines Opfers ' aber und die Rechtlosigkeit der feigen Mordtat kann nicht verringert werden durch die Verlogenheit der tschechischen und jüdischen Presse. Der Gegner soll es wissen: W i r fürchten ben Tob nicht! Dort, wo einer fällt, treten

Runciman empfängt fudetendeutsche Industrielle

Vertreter der Gudeiendeutschen Partei nehme« an der Besprechung teil.

Besuch bei treuen Freunden.-

Bubupest, 12.Aug. (Europapreß.) In feinem Leitaufsatz vom Freitag zu ber bevorstehenben Reffe des Reichsverwesers von Horthy nach Deutsch­land betont das RegierungsorganEstl Ujsag unter ber ÜberschriftBesuch bei treuen Freunben" die Gemeinsamkeit der politischen^ Ziele, Interessen und Aufgaben ber beiben Natio­nen, bie Schulter an Schulter für ben gerechten Frieden und für die Verteidigung von Kultur und Zivilisation gegen die bolschewistische Barbarei kämpften. Die Anwesenheit des Reichsverwesers bei ber Taufe bes neuen Kreuzers der Kriegsmarine in Kiel sei ein Symbol der heldenhaften Traditio- nen, auf denen die in schwer st en Zeiten be­währte u n g a r i s ch - d e u t s ch e Freund­schaft beruhe. Wie immer, so stünden die beiden treuen Freunde auch heute, bu sie neuen Zielen entgegengingen, fest nebeneinunber, opferbereit unb entschlossen zum Schutz ihrer Rechte unb bes wuh-

Hervorragende Getreideernte in Deutschland.

Neuer Erfolg der Erzeugungsschlacht.

Stellung darf kein Rückzug ungetreten werben. In ihr können wir leben unb arbeiten, verteidigen und kämpfen. Wir können sterben, aber wir können nicht mehr zurückweichen, nicht um einen Schritt, nicht um einen Fuß breit*

Es erregte in politischen Kreisen Aufsehen, daß auf diese weise die tschecho - slowakische Armee sich in die Politik einmischt, denn es ist kein Zweifel, baß mit dieser Aufforderung gegen Zugeständnisse an die Sudetendeutschen Stimmung gemacht werden soll.

Die Staatsautorität bedroht niemand, ausgenom­men jene tschechischen Kreise, bie unter dem Deck­mantel der Staatsautorität eine Willkür Herr­schaft im sudetendeutschen Gebiet auf­zurichten trachten. Es ist im allgemeinen nicht üb­lich, baß der offizielle Verband eines Heeres mit polttifchen Forderungen in einem derartigen Ton an die Regierung herantritt. Für den Friedens­willen maßgebender tschechischer Kreise ist diese E i nm ischung von militärischer S e 11 e ebenso ein Zeichen, wie für die in dieser Armee herrschende Disziplin. Es wäre interessant zu wis­sen, wie Lord Runciman die so geschaffene Lage auffaßt.

Die Deutschen sind unsere Feinde."

Selbst die Feuerwehr wird von den Tschechen gehaßt.

Gablonz u. d. N., 12. Aug. (DNB.)Die Deutschen sind unsere Feinde!" so steht es unverblümt in einem Flugblatt, bas die Tsche­chen in Tannwalb in ber Nacht zum Donners­tag in ben Hauptstraßen ausstreuten. Das Hetzblatt fordert, mit ber Begründung, daß die Tschechen die Feinde ber Deutschen seien, zum Boykott deut­scher Geschäfte auf. Die Tschechen, die vor Europa immer mit ihrer Staatseinheit zu operieren pflegen, sondern hier haßerfüllt eine Nationalität aus, geben die Brüchigkeit des ffchecho-slowakischen Vielvölkerstaates zu und arbeiten selbst daran, feinen Auseinanberfall herbeizuführen.

Das ffchechische Flugblatt ergeht sich weiter in Be-