34 Ringe; Uoffz. ^uffmann 33; Schwalenberg, 1. Komp. MG.-Batl. 2, Mandler (Wieseck), Schmidt (Leihgestern), Thone, Knorr, Haus (Gießen), je 32; Magel (Annerod), Feldw. Jullmann, Sauer, Lei- dinger, Kuhl, Eug. Velten (Leihgestern), Willi Metz, Klingelhöfer, je 31 Ringe.
Fernschießwettkampf (Reichs-Städtewett- kamps aus Wehrmalrn, 175 Meter): 1. W. Schilling
474 Ringe; 2. Gg. Schilling 454; 3. Heinrich Appel 451; 4. Hofes Krumpen 441; 5. Wilh. Scheut 423;
6. Dr. Wilhelmi 421; 7. Willi Grorg 396; 8. Karl Haitz 394; 9. Willi Becker 393; 10. Heinrich Balser 387 Ringe. Insgesamt wurden also 4334 Ringe erzielt. Man hofft im Endergebnis auf einen günstigen Platz.
Radsportereignis auf der Aschenbahn.
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Das siegreiche Paar K n e l l e r - Bonn (X) / Neumann - Gießen (XX), das in einer großartigen Form das 50- Kilometer - Mannschaftsrennen mit 45 Punkten für sich entschied. Beide Fahrer stellten bei jeder Wertung den ersten Sieger. (Aufnahme: Neuner, Gießener Anz.)
Wieder einmal trat die Gießener Radfahrer-Vereinigung mit einer großen Radsportveranstaltung an die Oeffentlichkeit. Das lang erwartete Eröffnungs-Bahnradrennen 19 3 8 wurde gestern gestartet und wurde wieder au einem schönen Erfolg. 2000 Zuschauer säumten, trotzdem der gestrige Sonntag noch manche andere Veranstaltung brachte, die Kampfbahn und bildeten den richtigen, stimmungsvollen Rahmen. Das Programm des Tages hielt sich in der Form der früheren Rennen. Nur daß diesmal über allen Rennen von vornherein die Ungewißheit lag, wer wohl den Sieger stellen würde. Schorn, der jpurtstarke Kölner, war nicht da, der sonst den Löwenanteil an Blumensträußen an sich riß. Vielmehr bestritt diesmal ein Feld die Rennen, das sich aus vielen gleichwertigen Fahrern zusammensetzte. Dies ver- schuf dem Rennen einen besonderen Reiz. Die Hoffnungen der großen Gießener Radsportgemeinde trugen wieder Neumann und Preis. Mit großem Interesse wurde die Fahrtechnik der beiden verfolgt. Einen schönen Sieg errang Neumann im Vorgabefahren über 5 Runden, in dem er alle Konkurrenten hinter sich ließ.
Die Startliste verzeichnete folgende Fahrer: Schenk, Oster (Saarbrücken), S ch w i e r s (Dülken), Kartenberg, Prinz, Frey (Köln), Harre und Schneider (Dortmund), Neumann, Preis (Gießen), Weiler (Köln), Gassenmeyer (Offenbach), Bär (Frankfurt), G e l p k e (Köln), Heck, Linnemann (Alsfeld), Straßfeld, Lewe (Köln), Richter, Basser- m a n n (Hanau), Buchheister, Ferschke (Kassel), K n e l l e r (Bonn).
Den Auftakt der Rennen bildeten wieder die fünf Vorläufe für das
Flieger-Hauplfahren, in denen sich die Fahrer Schenk, Frey, Oster, Bassermann, Preis, Gelpke, Kneller, Bär und Lewe für die Zwischenrunden qualifizierten, in denen sich wiederum Schenk, Oster, Kneller und Bär für die Entscheidung durchsetzten. Im vorher gestarteten Hoffnungslauf konnte Neumann leider nur Zweiter werden und vermochte so nicht in die Entscheidung einzugreifen. Im Endkampf, der wieder zwei Laufe brachte, kam Kneller, der taktisch sehr flug fuhr und anscheinend über erhebliche Kraftreserven verfügt, zum verdienten Sieg. Zweiter wurde Oster (Saarbrücken) vor Bär (Frankfurt) und Schenk (Saarbrücken). Der Endkampf gestaltete sich deshalb besonders anregend, weil die Fahrer nicht sofort robust loszogen, sondern sich gegenseitig heftig belauerten und so die Zuschauer zu gesteigerter Aufmerksamkeit herausforderten.
Ein Punktefahren der L-Klasse
führte über 15 Runden. Die Nachwuchsfahrer legten sofort ein viel zu scharfes Tempo vor, das sie übrigens erstaunlich lange hielten und erst in den
Schlußrunden etwas abbauten. Immerhin gab es bei den Wertungen noch manchen heftigen Spurt, bei denen die Fahrer gute Veranlagung bewiesen.
Das Vorgabefahren,
das über fünf Runden führte, sah den Gießener Neumann in großer Form. Er startete in der am weitesten zurückgesetzten Gruppe und arbeitete sich allmählich in famoser Technik nach vorne. An zweiter Stelle kam Buchheister ein, Dritter wurde Lewe.
Den Höhepunkt des Rennens bildete wieder das
50-Kilometer-2Nannschaf1sfahren.
Neun Mannschaften traten dazu an und lieferten sich einen ebenso harten wie abwechslungsreichen Kampf, der allerdings mit einem sehr eindeutigen Ergebnis endete. Das Paar Kneller (Bonns- Neumann (Gießen) landete einen haushohen Sieg. Beide ließen sich keine Wertung, die ihnen fünf Punkte bringen konnte, entgehen. Leider hatte der zweite Gießener Vertreter, Heini Preis, viel Pech. Er stürzte und schied nach 50 gefahrenen Runden aus. An seiner Stelle fuhr Gassenmeyer weiter, dessen ursprünglicher Partner Bär durch Sturz ebenfalls aufgeben mußte. Eine sehr gleichmäßige Leistung zeigte auch das Paar Schenk-Oster (Saarbrücken), die bei den meisten Wertungen den zweiten Platz hielten. Auch das Paar Schwiers-Kartenberg hielt sich sehr gleichmäßig, so daß mit diesen drei Paaren die Sieger schon sehr bald feststan- ben. Immer wieder versuchten die Konkurrenten gegen das favorisierte Paar vorzustoßen und so gab es jeweils beim Wertungsspurt Kämpfe, die oft nur um Dorderradbreite entschieden wurden. Aber den Spitzenreitern mar nichts abzujagen. Immer hielt' Neumann die Position und Kneller sicherte in den Spurtrunden den Sieg. Selten sah man bei bisherigen Rennen eine so unerschütterlich gleichmäßig starke Leistung. Leider schied gegen Schluß noch das Paar Gelpke-Ferschke aus, so daß sich das Feld auf sechs Mannschaften verringerte. Unter großem Jubel fuhr das Paar Kneller-Neumann das Rennen zu Ende, in dem sie auch die letzte Wertung an sich rissen und mit 45 Punkten, mit bedeutendem Punktvorsprung vor den zweiten Siegern, Schenk-Oster (Saarbrücken), Sieger wurden.
Die Eraebniffe:
Flieger - Hauptfahren: 1. Kneller (Bonn), 2. Oster (Saarbrücken), 3. Bär (Frankfurt a. M.), 4. Schenk (Saarbrücken).
Punktefahren, L-Klasse: 1. Beck (Hanau), 2. Hock (Gießen).
Vorgabe - Rennen: 1. Neumann (Gießen), 2. Buchheister.
50 - Kilometer « Mannschaftsrennen: 1. Kneller-Neumann, 45 Punkte; 2. Schenk- Oster, 21; 3. Schwiers-Kartenberg, 18; 4. Gassen- meyer-Weiler, 6; 5. Prinz-Frey, 2 Punkte.
Das Ende der Gauligaträume?
Oberurfd-1900 5:1.
Der Versuch der Blauweißen, sich in Oberursel durch ein einigermaßen günstiges Ergebnis achtbar aus der Affäre zu ziehen, ist mißlungen. Mit dafür ausschlaggebend war, daß sich die Mannschaft gegen die von außen kommenden Einflüsse nicht freimachen konnte und so lange nicht an die spielerische Leistung der Vorsonntage herankam.
Schiedsrichter Hörner (Kassel) stellten sich folgende Mannschaften:
Oberursel: • Kircher
Scheller II Scheller I
Nagel Wolf Remy
Hirsch Leipold Köhler Pletzsch Meisinger
Hauser Sack Hormel Koch Lehrmund
Knauß Quick Erhard
Lippert Pankok
1900 : Fischer
Der Anstoß der Blauweißen bleibt bei Wolf hängen, der den Ball sofort auf den linken Flügel gibt und Meisinger sofort eine gefährliche Sache heraufbeschwört. Da hierbei von außen her die erforderlichen Anfeuerungsrufe erfolgen, spielen sich die Platzbesitzer in eine Begeisterung hinein, die ihnen eine deutliche Feldüberlegenheit einbringt. Bis zur 18. Minute können die Blauweißen diesem Druck standhalten. Als Meisinger den Halblinken Pletsch gut bedient und dieser acht Meter vorm Tor frei zum Schuß kommt, heißt es aber 1:0 für die Oberurseler. Dieses Ergebnis können die Blauweißen einige Zeit halten und auch im Feldspiel etwas zu Wort kommen. Bei einem Angriff in der 30. Minute bringt die Verteidigung den Ball nicht weit genug weg. Wolf, der im Hintergrund lauert, schießt taufs Tor. Don Pankok prallt das Leder Pletzsch vor die Füße, der keine Mühe hat, zum 2:0 zu erhöhen. Eine Umstellung, Sack wechselt mit Quick, bringt einige Vorteile. Bei einer Flanke von Lehrmund Tann Hormel denn auch mit Kopfstoß auf 2:1 verkürzen. Dieser Erfolg gibt dem Verlauf gleich ein anderes Bild. Die Blauweißen haben jetzt verschie
dene gute Momente, und bei etwas Glück konnte leicht der Ausgleich Zustandekommen. Bei einem Durchbruch von Meisinger kommt der Ball zu Köhler, der zum Rechtsaußen Hirsch weiterleitet. Knauß versucht dies zu verhindern und nimmt, hierzu die Hand. Die Frage, in oder außerhalb des Strafraumes, entscheidet der Linienrichter mit dem Hinweis auf den Elfmeterpunkt. Diese günstige Gelegenheit läßt Pletzsch nicht ungenutzt und entscheidet damit praktisch den Kampf.
Nach dem Wechsel ist Oberursel weiter überlegen. Nur ab und zu können die Blauweißen durch einen durchbruchartigen Vorstoß etwas zu Luft kommen. Bei der Ueberlegenheit der Platzbesitzer können Tore nicht ausbleiben, und als Knauß einen Strafstoß verschuldet, heißt es dann auch durch Köhler 4:1. Eine letzte Anstrengung bringt den Blauweißen ihre beste Zeit. Sack ist jetzt wieder im Sturm. Verschiedene Flanken von Heuser eröffnen Chancen, die sehr gefährlich sind. Im letzten Gegenangriff kommen die Platzbesitzer bann durch Meisinger noch zu einem Erfolg, der von dem zahlreichen Anhang genau so bejubelt wird, wie der kurz darauf erfolgende Schlußpfiff.
Die außergewöhnlich gute Leistung der Platz- besitzer dürfte wohl in erster Linie darauf zurückzuführen sein, daß die Blauweißen durch ihren vorsonntäglichen Sieg den Oberurselern die schon geglaubte Aufstiegsmöglichkeit verdorben haben. Dadurch fanden sie einen Gegner vor, der mit explosivem Geist geladen war und eine Zuschauermenge, die ihre Mannschaft vom Anfang bis zum Schluß mit den lautesten Zurufen anfeuerte.
2m zweiten Spiel der Gruppe Süd zwischen Elz —Dunlop-Hanau konnten die Platzbesitzer dem Spitzenreiter bis zur Pause ein Unentschieden abtrotzen.
Hanau 4 3
Oberursel 4 2
1900 4 2
Elz , 4 —
1 — 14:6 7:1
1 1 11:7 5:3
- 2 8:7 4:4
4 5:17 0:8
Die Kämpfe um die Fußball-Weltmeisterschaft.
pari«!: Ztalien - Frankreich 3:1 (1:1).
Von den vier Spielen der Zwischenrunde um die Fußball-Weltmeisterschaft hatte die Begegnung zwischen Frankreich und Italien im Colombes-Stadion zu Paris das meiste Interesse erweckt. Dor rund 65 000 Zuschauern siegten die Italiner dank einer besseren Gesamtleistung in der zweiten Halbzeit 3:1 (1:1).
Antibes: Schweden - Kuba 8:0(4 0)
In Antibes gewann Schweden das Zwischenrundenspiel gegen die Fußball-Elf von Kuba ganz überlegen mit 8:0 (4:0) Toren. Das Ergebnis beweist am besten, wie erdrückend geradezu die Ueberlegenheit der Nordländer war. Zum Glück für die Schweden hatte die tropische Hitze in dem Rimera- ort nachgelassen. Noch am Samstag regnete es, und erst eine Stunde vor Beginn des Kampfes erschien die Sonne. Rund 20 000 Zuschauer erlebten einen recht einseitigen Kampf.
Lille Llnaarn —Schweiz 2:0 (1:0).
In Lille wurde die ermüdete Schweizer National- Mannfchaft von Ungarn im Kamps um die Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschaltet. Die Ungarn gewannen 2:0 (1:0) und treffen nünmehr in der Vorschlußrunde am Donnerstag, 16. Juni, in Marseille auf Schweden. Zum Kampf gegen Ungarn hatten die Schweizer ihre gegen Deutschland siegreiche Mannschaft auf zwei ^Posten ändern müssen. Das Fehlen zweier vorzüglicher Spieler (Minelli und Albi) machte sich natürlich bei den Eidgenossen sehr nachteilig bemerkbar. Die Schweizer erreichten nie die große Linie der beiden Pariser Treffen gegen Deutschland. Besonders der Angriff ließ den mitreißenden Schwung vermissen. Der linke Flügel kam fast gar nicht ins Gefecht. Ungarn gewann verdient.
Bordeaux: Tschechoslowakei-Brasilien 1:1.
Eine rauhe Auseinandersetzung, bei der die sportlichen Regeln wenig beachtet wurden, gab es am
Sonntag in Bordeaux zwischen der Tschechoslowakei und Brasilien. Beide Mannschaften konnten nad 120 Minuten Spielzeit keine Entscheidung herbei, führen, so daß beim Stande von 1 :1 ein Wieder« holungsspiel notwendig wurde, das am kommenden Dienstag erneut in Bordeaux ausgetragen wird
Die Vorschlußrunde.
In der Vorschlußrunde, die am Donnerstag, 16. Juni, ausgetragen wird, stehen sich nun gegen, über:
in Paris: Schweden—Ungarn;
in Marseille: Italien—Brasilien oder Tschechoslowakei.
Brasilien und die Tschechoslowakei müssen den Dorschlußrundengegner Italiens im Wiederholungs. spiel am Dienstag in Bordeaux ermitteln.
2. Etappe der Deutschland-Rundfahrt.
Schild (Ehemnih) Elappensieger.
Wesentlich günstigere Bedingungen als am Dor. tage trafen die Teilnehmer an der internationalen Deutschland-Rundfahrt auf ihrer zweiten Tages, strecke von Zittau nach Chemnitz (294,1 Kilometer) an. Kühles Wetter hatte die Sonnenglut des Vortages abgelöst und die kurzen Regenschauer Dertru- gen die Fahrer wesentlich besser als die unerbittliche Sonye. Wieder gab es einen deutschen Sieg durch den spurtschnellen Chemnitzer Schild in 9:43,11 vor seinem belgischen Markengefährten Bonduel, bet nunmehr i,n der Gesamtwertung in Führung liegt und Träger des gelben Trikots geworden ist. Um- benhauer, der Sieger des Vortages, vermochte sich nicht zu behaupten, er stieg fast bei jedem Dorftoh den Ausreißern nach und hatte sich dabei so verausgabt, daß er zum Schluß erschöpft ins Hinter, treffen, geriet.
Wer 700 Wettkämpfer beim 2. Weidig-Vergsejl
Stahlhut Tv. Heuchelheim Weidig-Bergfest-Eieger.
Die alte Hessenstadt Butzbach beging zum Wochen- ende ein großes Wetterauer Heimatfest. Deutscher Reichsbund für Leibesübungen und Sängerschaft feierten unter starker Förderung der Partei und der Stadt zusammen das Fest der Gemeinschaft und des Volkstums. Daß in den Rahmen der 100-Jahrfeier des Butzbacher Männerchors 1838 die Turner und Sportler sich freudig eingefügt haben mit ihrem Weidig-Bergfest auf dem Schren- zer, liegt nicht nur aanz im Geiste des Gemeinschaftsgedankens, der Ausdruck unserer Zeit ist, sondern findet auch historisch eine sinnvolle Begründung. In der Zeit vor 100 Jahren waren es Turner und Sänger, die Schulter an Schulter für den großdeutschen Gedanken gekämpft haben, und kein Geringerer als Heinrich v. Treitschke hat das einmal geschichtlich gewürdigt, indem er sagte, daß die deutsche Einheit zu einem guten Teil errungen und ertur.nt worden sei. Dr. Friedrich Ludwig Weidig, der Zeit- und Gesinnungsgenosse Jahns und Arndts, der für den Gedanken der deutschen Einheit gekämpft und gelitten hat und als einer der Väter der völkischen Leibeserziehung immer ehrend genannt werden wird, hat auch der Sängerbe- roegung nahegestanden. Wenn er auch die Gründung des Männerchors 1838 Butzbach nicht mehr erlebt hat — er starb am 23. Februar 1837 in der Kerkerhaft —, so sind es bekannte Weidiq-Sckniler gewesen (in erster Linie der spätere mittelrheinische Kreisvertreter Moritz Kuhl), die an der Wiege des ersten Butzbacher „Singvereins" gestanden haben und den Geist des hochverehrten Lehrers in die junge Gemeinschaft der Sänger hineintrugen.
Die „frohen Höhen" des Schrenzers mit dem herrlichen Blick ins hessische Land hatten auch beim 2. Weidig-Bergfeste eine starke Anziehungskraft ausge/ibt. Genau 718 Wettkämpfer, 100 mehr als im Vorjahre, hatten sich in der Frühe des Sonntags auf der Bergeshöhe eingefunden, wo eine kurze
Morgenfeier
das Bergtreffen eindrucksvoll einleitete. Die von Lied und Spruch umrahmte Ansprache des Ab- schnittsdietwarts Studienrat Dietz (Bad-Nauheim) würdigte kurz das Lebenswerk Fr. L. Weidigs und war im weiteren ausgerichtet auf das Deutsche Turn- und Sportfest in Breslau. Der Inhalt der Ansprache war dann auch Gegenstand der völkischen Aussprache, der sich die Wettkampfriegen freudig unterzogen, und die uns zeigte, daß in unseren DRL.-Vereinen das eine Wort „Breslau" nicht nur Inhalt aller Arbeit ist, sondern auch die Verpflichtung in sich birgt, innerlich bereit zu sein für das
Bhein-Mainische Börse.
Rach anfänglichem Rückgang leicht erholt.
Frankfurt a. M., 11. Juni. Die Börse lag auch noch zum Wochenschluß anfänglich schwächer. Montanwerte setzten ihren Rückgang fort, wobei Verein. Stahlwerke um 1,40, Klöckner 0,65, Mannesmann 0,25 v. H. abbröckelten. Der Maschinen- und Motorenmarkt lag uneinheitlich. Rheinmetall trotz des günftiaen Abschlusses 0,50, Eßlinger Maschinen 0,75 v. H. schwächer, Moenus gehalten. Auch Adlerwerke, DDM. und Demag behauptet, dagegen Daimler 0,40 v. H. niedriger. Am Zellstoffmarkt verloren Waldhof 2, Feldmühle 0,40 v. H. Elektrowerte erneut leicht gedrückt, hier- gaben Schuckert 0,90, Gesfürel 0,40, AEG. 0,25 v. H. nach. Sonst zogen Reichsbahn-Dorzüge 0,25 o. H. an, Reichsbank-Anteile verloren 1,13 v. H.
Der Rentenmarkt war ebenfalls bei kleinsten Umsätzen zum Teil etwas leichter. Die Altbesitz-Anleihe gab um 0,13 auf 132 nach. Oesterreichische Schilling- werte wurden zu unveränderten Kursen bei steigender Nachfrage umgesetzt.
Im Verlaufe konnte sich am Aktienmarkt eine leichte Erholung durchsetzen. Dabei zogen IG. Farben zunächst um 0,50 v. H. an. Am Montanmarkt holten Verein. Stahlwerke ihren Anfangsverlust um 1 v. H. wieder auf. 3um Schlüsse konnten sich die höchsten Tageskurse jedoch nicht behaupten. Im Freiverkehr zogen Rastatter Waggon um weitere 1,25 v. H. an, Ufa wurden etwas schwächer genannt, Großalmerode Thon bei 102,25 angeboten.
Am Rentenmarkt gingen späte Schuldbücher mit 99,90 (99,75) v. H. um, Kommunal - Umschuldung
Erleben und Geschehen um das Hochfest deutsche: Leibesübung und deutschen Volkstums in des Reiches heiliger Ostmark.
Kämpf« und Leistungen. ,
Bei einem Bergfest mit seinen einfachen Wett« kampsanlagen erwartet man keine Rekorde. Trotzdem hoben sich manche Leistungen als beachtliH hervor, und man darf noch mehr von, dem Weidig- Bergfeste erwarten, wenn die noch in Erscheinung getretenen Mängel technischer Art in Zukunft behoben werden, was vom Weidig-Bergfest-Ausschuh schon jetzt zugesagt worden ist.
Ueberragenö war die Leistung des Heuchelhei-
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LPD. Blitzableiter nachsehen! Die 3^ des Sommers ist die Zeit der Gewitter. Zu dieses Zeit sollte man alljährlich die Blitzableiter von einem geprüften Blitzableitersetzer nachsehen uit) nachprüfen lassen. Man scheue diese kleinen Kostei nicht, da sie im Ernstfälle hundertmal wieder hereinkommen. Es kann im Laufe des Winters leiift
mers Karl Stahlhut, der mit 97 Punkten — 17 UeberpuNkte! — im schwersten Wettbewerb, in Vierkampf der Männer-Oberstufe verdient der Weidig-Bergfe st- Sieger 19 3 8 wurde. Sein Hochsprung von 1,80 Meter fand begeisterten Beifall der zahlreichen Zuschauer; auch der Weil- fprung von 6,80 Meter war bei den Mängeln, die der Sprunganlage noch anhaften, eine beachtliche Leistung. Im Kugelstoßen (7% kg) der Oberstule vollbrachte Artz vom To. Massenheim eine reit beachtliche Leistung, während im 100-Meter-Lau der Södeler Philipp Klee, der in der Männer unterstufe turnte, mit 11,4 Sek. die beste Zeit des Tages erzielte. Bei den Frauen überragte Erika Röhmig vom M t v. Gießen. Mit 103 Pun («
erzielte Erika Röhmig 1,50 Meter
Harte und spannende Kämpfe gab es bei den Staffelläufen um die Wanderpreise. Hier tjt besonders der Sieg des Mtv Gießen in der Frauen- staffel bemerkenswert, gelang es der Mannschaft doch, die Staffel des VfB.-R. Gießen zu schlagen, nachdem diese in diesem Jahre schon zweimal Sieger vor Mtv. gewesen ist.
Siegerehrung.
Die Wettkampfleitung lag bei Kreissportwait Hofmann (Friedberg) und Kreisfachwart L o tz (Massenheim) in guten Händen. Gausportwart Hausse (Kassel), der als Vertreter des Gauführers anwesend war, sprach der Veranstaltung vollste Anerkennung aus. Die Siegerehrung durch den Kreisführer SA.-Oberfturmführer Otterbein (Friedberg) fand im Rahmen des Gemeinschaftsfestes der Turner Und Sänger auf ,bem Butzbacher Marktplatze in würdiger Weise statt.
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durch Rost und Frost eine Beschädigung des Ableitedrahtes hervorgerufen worden sein, die sich bei Fahrlässigkeit im Ernstfälle bitter rächen würde. Auch die Antennenerdung bedarf zu dieser Zeit besonders sorgfältigen Nachprüfung. Der Mann baut vor.
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ten wurde sie im Dierkampf überlegene Fra fiegerin vor Lotte Diehl vom VfB.-Reic, bahn Gießen mit 81 Punkten. Im Hochsprung
Rundfunkprogramm
Dienstag, 14. 3unL
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Molgenlied, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühko» zert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Aus Bik' lingen (Schwarzwald): Bäderkonzert. 9.40: Klein« Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk 11.45: Weltwirtschaftlicher Monatsbericht. 12: MÜ' tagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: O holde Frau Musical In! Kleines Konzert für Violine und Klavier. 16: Nach' mittagskonzert 18: Zeitgeschehen. 18.30: Wir waren in Norwegen... 19: Nachrichten. 19.10: Mein Sinn der ist ins Feld gerichf. Ewiges Sanssouci. 21 Stuttgart spielt auf. 22: Nachrichten. 22.20: Polstischi Zeitungsschau. 22.35: Nacht- und Tanzmusik.
mit 96,20 (96,25). — Tagesgeld war infolge bes Steuertermins stramm gesucht zu dem auf 2,75 (2,50) v. H. erhöhten Satze.
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