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SJl-tfpOTt
Der SA -Sporttag der Standarte 116
U
-leuchteter Menschen
22/116, mit 73,86 Meter, mit 57,57 Meter. Klasse 25/116, mit 46,90 Meter.
100-Meter-Lauf
Kreis Kreis Kreis Kreis Kreis
8B — Kreis 11
8 A — Kreis 7
7 — Kreis 11
8 A — Kreis 11
dritter durchs
n echtes Cer noch । heisam»
5:0 2:5 5:10
6:7
5:3
(2:0) (2:3) (1:4) (4:3)
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Der gestrige Sporttag der SA.-Standarte 116 Dir in zwei Hauptgruppen geteilt, und zwar in Lehrsport und leichtathletische Wettkämpfe. Zu dem L ehrwettkampf zählte ein
SA.-Mann Mayer, 14/116, in 12,0 Sek.: 2. Sturm- mann Mootz, 2/116, in 12,2 Sek. Klasse C: Sieger Sturms. Zinn, 25/116, in 15,5 Sek.
1500-Meter-Lauf. Klasse A: 1. Rottens. Schneider, 13/116, in 5:13,6 Min. Klasse B: 1. Rottenführer Heim, 26/116, in 5:44 'Min. Klasse C: 1. Trupps. Knopper, 26/116, in 6:07 Min.
Die 4X100-21lefer-$taffd
bot einen sehr schönen und spannenden Kampf, der um Handbreite vom Sturm 11/116 (Krüger, Koch, Mieritz, Riemann) in 49,4 Set. vor der Staffel des Sturmes 14/116 gewonnen wurde.
Während auf dem 1900er-Sportplatz die Leichtathleten um den Sieg rangen, lösten die Pi.-Stürme auf dem Depotplatze die ihnen gestellten nicht leichten, vier pioniertechnischen Aufgaben. Hierbei konnte der Pi.-Sturm 2/116 mit einer Gesamtpunktzahl von 440 mit einer Zeitdauer von 1:29,30 Std.
Klasse A: 1. Schmidt, Klasse B: 1. Dietz, 2/116, C: 1. Trupps. Stark, (Einzel). Klasse A: 1.
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Rab, 14/116, mit 5,81 Meter. Klasse B: Sieger Kreiling, 11/116, mit 5,36 Meter.
Keulenweitwurf.
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■w 60 Ähre Schützenverein Gießen.
Zubiläumsschießen. — Fernwettkampf. — Gruppenschießen. — Volksschießen
Wer-Ägend im sportlichen Leistungskamps
Das Bannsportfest auf dem Universitätssportplatz.
beten Eindruck. Schade war es nur, daß die Kreise nicht ihre stärksten Vertretungen zur Stelle hatten. Die zum Austrag gekommenen Spiele zeitigten
folgende Ergebnisse:
~ 8 A — Kreis 8 B
(1:3)
Kreis 8 B — Kreis 7 kampflos für 8 B.
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20-kilomeler-Gepäckmarsch.
w dessen Verlauf die Marschteilnehmer auch Neben- ar [gaben zu lösen hatten. Bereits um 6 Uhr waren Einheiten auf dem Hofe der Standarte an» z^reten, und um 6.15 Uhr ging die erste Mannest, ausgerüstet mit 25 Pfund Gepäck, Klein« m-ibergewehren, Spaten und Brotbeutel, auf die Wegstrecke. In Abständen von 20 Minuten folgten 7- beiden anderen Marschgruppen. Die Wegstrecke von Gießen zum Schießstand der SA.-Reserve bie Marschteilnehmer eine Schießübung zu er- ?Men hatten), weiter über Launsbach, Wißmar und Wellersburg nach Wieseck. Kurz hinter Wieseck Nlllte sich den Marschteilnehmern ein Grabenhinder- oi- entgegen, das im Sprunge genommen werden in^ßte. Dann nahm der Wald die Marschgruppen Ft Der Weg führte weiter durch die Schießstände, kv, noch einmal ein Zaunhindernis den Weg sperrte, ^id dann über den Kugelberg zum Trieb. Hier vKrden fünf Minuten Pause eingelegt und bann pm letzten Ansturm angesetzt. In kurzen Abständen lmßten ein Drahthindernis überwunden, ein fünft« 9 angelegter Wassergraben übersprungen und ein ^lechhmdernis durchkrochen werden. Sodann forderte sich jeder Marschblpck zum Keulenzielwurf. :L'ele Hebung stellte in allen ihren Teilen eine
Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen und Keulenweitwurf ausgetragen. Den Abschluß bildeten eine 4X100-Meter- und eine 10X60-Meter-Pendelstaffel, sowie ein Handballspiel.
Än der Zwischenzeit war auch Kreisleiter Backhaus eingetroffen, der am Vormittag schon am Sportfest der SA.-Standarte 116 und beim Jubi- läumsschießen des Schützenvereins war, dann die Grundsteinlegungen in Gießen und Annerod vorgenommen hatte und auch beim Sängertag in Steinbach die Sänger zur weiteren Mitarbeit mit einer mit aroßem Beifall aufgenommenen Ansprache auf« gerufen und erfreut hatte. Bevor er zu der Feier des 100jährigen Bestehens des Gesangvereins nach Butzbach fuhr, wohnte er noch der Siegerverkündigung durch Bannführer Rohrbach bei.
Hierzu waren HI. und ID. in mehreren Säulen mit ihren Fahnen und den Musikzügen vor dem Universitätssportplatz aufmarschiert. In ihrer Mitte hatte die ^-Abordnung mit der Sturmbannfahne Ausstellung genommen. Die Marine-HI., die schon am Vormittag bei der Grundsteinlegung dem Gebietsführer durch ihre Haltung aufgefallen war, gab durch die Besetzung der Treppe und eine vor den Einheiten eingenommene Frontstellung in Linie dem Bild eine belebende Rote.
Bannführer Rohrbach beglückwünschte die Sieger zu ihren Erfolgen und hob hervor, daß dieses Sportfest ein Beweis dafür sein solle, daß in der Erziehung der Jugend die körperliche Ertüchtigung eine große Bedeutung habe. Er betonte die enge Zusammenarbeit mit der ff, in erster ßinie durch eine gleichgerichtete Schulungsarbeit und dankte den Stürmen der Standarte für die Unterstützung. Dann überreichte er den Siegern die Preise des Hoheitsträgers des Kreises Wetterau und schloß die Kundgebung mit dem Treugelöbnis zum Führer.
Rach einem Marsch durch die Straßen der Stadt nahmen der Kreisleiter Backhaus, Bannführer Rohrbach und Iunabannführer T a e s l e r den Vorbeimarsch der Gefolgschaften und Fähnleins ab.
Die Ergebnisse.
Schwimmen.
100- Meter - Brustschwimmen: 1. Ortwein, 16/116, 1:30,4; 2. v. Jaschke, Marine-HI., 1:46,0 Min.; 3. Eidmann, Marine-HI., 1:46,2; 4. Götz (Flieger-HI.) 1/116, 1:46,4 Minuten.
2 0 0 - Meter - Brustschwimmen: 1. Ortwein, 16/116, 3:22,8 Min.; 2. v. Jaschke, Mar.- HI., 3:43,5; 3. Matern (Flieger-HI.) 1/116, 4:17,2 Minuten.
100 ° Meter - Kraulschwimmen: 1. Hofmann, Feldscher-Gef., 1:17,5 Min.; 2. Albold, 3/116, 1:17,6; 3. Oswald, Marine-HI., 1:26,2; 4. Kleinke, 4/116, 1:46,5 Minuten.
200 - Meter - Kraulschwimmen: 1. Hofmann, Feldscher-Gef., 2:57,6 Min.; 2. Albold, 3/116, 3:05,4 Minuten.
4 00 - Meter - Kraulschwimmen: 1. Hofmann, Feldscher-Gef., 6:29 Min.; 2. Albold, 3/116, 6:46.8 Minuten.
100 - Meter - Rückenschwimmen: 1. Amend, Feldscher-Gef., 1:34,8 Min.; 2. Oswald, Marine-HI., 1:40 Minuten.
(Weitere Ergebnisse folgen!)
: sichrer Hermann Freund (Gießen) mit 35 Ringen und 2. (Befreiter Trabant, 14./IR. 116, mit gleichfalls 35 Ringen. 34 Ringe erzielten nur vier . Schützen, 33 nur einer, 32 sechs und 31 Ringe acht ; Schützen. Alle anderen Schützen kamen nur auf 30 Ringe und darunter.
In den Vormittaasstunden stattete auch der Ho- heitsträaer des Kreises Wetterau, Kreisleiter Backhaus dem Schützenverein auf feinen Schießstän« den einen Besuch ab, um sich von der regen Beteiligung am Schießsport zu überzeugen.
Oie Siegerehrung.
Am Abend nahm bann auf dem Schützenhaus der Vereinsführer Willi Georg die Siegerehrung vor. Auch diesmal wieder waren die Räume zu klein für die vielen Zuschauer und Teilnehmer. Der Dereinsführer konnte mit Freude feststellen, daß die Beteiligung an der ganzen Veranstaltung des Schützenoereins, wie auch die am Schießsport selbst und die dabei erzielten Leistungen denen der Vorjahre nicht nachstanden. Die Teilnahme der vielen auswärtigen Mannschaften war wiederum ein Beweis für das fchießsportliche Ereignis dieses nunmehr 5. Gruppen- und Volksschießens des Vereins. Mit den Dank an alle Teilnehmer verband her Vereinsführer den Dank an die Spender der Preise und Gönner der edlen Schießsache und nahm dann die Preisverteilung vor. Im Gruppenschießen, an dem sich 28 Mannschaften beteiligten, gewann das RSKK, 1/M. 147 mit 845 Ringen endgültig den Wanderpreis im Wehrmannschießen, den RSKK- Standartenführer Nagel mit stolzer Freude ent» gegennahm. Die weiteren Mannschaften bekamen Ehrendiplome und der beste Einzelschüße Willi Schilling eine Plakette.
3m Kleinkaliberschießen erhielt die 1. Mannschaft des Schützenvereins Marburg einen Wanderpreis, die anderen Teilnehmer Diplome und der beste Einzelschütze Mangold (Marburg) gleichfalls eine Plakette.
3m Volksschießen erhielten NSKK.-Sturm- sührer Hermann Freund als Sieger ein großes Bild des Führers und (Befreiter Trabant von her 4. Komp. 3R. 116, der die gleiche Ringzahl 35 hatte und an zweiter Stelle stand, ein Fahrrad als Ehrengeschenk. Auch den weiteren Teilnehmern wurden eine Reihe wertvoller und praktischer Gegenstände überreicht.
Das Jubiläumsschießen, das noch am heutigen Montag durchgeführt wird, ist erst, wie der Vereinsführer bekanntgab, um 19 Uhr beendet. Am Abend findet dann im „Schützenhaus" die Verteilung der Ehrengaben statt. Vereinsführer Willi Georg schloß die Siegerehrung mit dem Treu- grüß an den Führer.
Die Ergebnisse:
Gruppenschießen: Wehrmann: 1. RSKK. 1/M 174, 845 Ringe; 2. Schützengesellschaft Gießen 804; 3. Schützenoerein Gießen 802; 4. Schützenoer- ein Marburg, 2. Mannsch., 772; 5. Schützenvercm Marburg, 1. Mannsch., 769; 6. Schützengilde Bad- Nauheim 758 Ringe. Bester Einzelschüße: Willi Schilling, 229 Ringe.
Kleinkaliberschießen: Schüßenv. Marburg, 1. Mannsch., 595 Ringe; 2. Schützenverein Gießen 588; 3. Schützenverein Marburg, 2. Mann» choft, 580; 4. RSKK. 1/M 147 Gießen, 578; 5. Knegerkameradschaft Annerod 576; 6. 1. Komp. MG.-Batl. 564; 7. Schützenverein Steinbach 554; 8. 2. Komp. 3R. 116 .553; 9. Postsporto. Gießen 552; 10. Schützengesellschaft Gießen 544; 11. 2. Kompanie MG.-Batl. 2 542; 12. 1. Komp. MG.-Batl 2 535; 13. SA. 42/116 Gießen 531; 14. Schützengilde Bad-Nauheim 528 Ringe. Beste Einzelschützen: Man« gold, Marburg, 158 R.; Sieger durch Stechen; Richard Koch, Gießen, 158 Ringe.
Dolksschießen: 1. Hermann Freund, (Bie« feen und 2. (Befr. Trabont, 14. Komp. IR. 116, mit je 35 Ringen; Herrn. Paul, Earl Dem (2f< Lestern), LaWgarL uyd Peis (Große^S^eck), fr
Jun auch ein Bergfest des Kreises 8 Gießen?
Dem lang ersehnten Wunsch des heimatlichen Riichsbundkreises, ein eigenes Bergfest zu bekom- mm, scheint nun Erfüllung zu werden. Wie wir hören, sind Vorbereitungen im Gange, noch in diesen 3ahre ein Kreis-Bergfest zu Füßen der Ruine Greifenstein durchzuführen. Greifen« ften ist eine glückliche Wahl. Der Ort ist wie ge- säaffen für ein Bergfest und wird bestimmt auch eie starke Anziehungskraft ausüben.
handballwerbetag im Kreis Gießen.
Der vom Fachamt Handball ausgeschriebene Urrbetag nahm einen in allen Teilen wohlge- (ir.genen Verlauf. Die Spiele, bie sich über eine large Zeitspanne erstreckten, konnten reibungslos aheroicfelt werden unb hinterließen den denkbar
Turniersieger: Kreis 8A unb Kreis 11 mit je Mei gewonnenen und einem verlorenen Spiel. (Wir kommen auf die Veranstaltung noch ausführlich zurück.)
Das Wiederholungsspiel Ehringshausen - Aßlar 1:0.
Bei schönem Wetter hatten sich etwa 1000 Zuschauer auf dem Waldsportplatz des VfB.-Reichbahn Gießen zu diesem Spiel eingefunden. Zu Beginn des Spieles schien es so, als wenn Aßlar das Spiel gewinnen würde. Aßlar stellte eine leichte Mannschaft, bie technisch besser war, als die körperlich überlegene Mannschaft der Ehrinashäuser. Aber der Siegeswille und auch bie Ruhe der Ehrings- häufer brachten es mit sich, daß die Ehringshäuser ein besseres Zusammenspiel zeigten. Kurz vor Halbzeit konnte dann auch Ehringshausen den Siegestreffer anbringen. Ein Spieler von Aßlar mußte auf Geheiß des Schiedsrichters den Platz verlassen. 18 Minuten vor Schluß drangen Zuschauer von Aßlar in das Spielfeld unb hinderten den Schiedsrichter an der ordnungsmäßigen Fortführung des Spieles. Der anwesende Kreisfachwart für Fußball, Hugo Henkel (Gießen), gab dem Schiedsrichter auf, das Spiel abzubrechen. Das Spiel ist nicht nur für Aßlar verloren, der Kreisfachwart hat vielmehr auch bie Fußballabteilung des VfB. Aßlar vorläufig gesperrt.
Radfahrstreifen, denen ebenfalls auf ihrer 25-Kilometer-Fahrt ge« ländesportliche Aufgaben gestellt waren und ihre Zielsicherheit im Ballonschießen beweisen mußten. Der Nachrichtensturm/116 konnte hierbei mit 380 Punkten den ersten Sieg und Sturm 11/116 den zweiten Sieg erringen. — Der
Mannschafts-Fünfkampf (100-Meter-Lauf, 400-Meter-Hindernislauf, Keulenweitwurf, 8X50«Meter-Schwimmstaffel und Kleinkaliberschießen) konnte ebenfalls vom Nachrichten- fturm/116 mit 204 Punkten gewonnen werden. — Den
Mannschafts-Orientierungslauf,
der über eine Wegstrecke von 6 Kilometer führte und als Nebenaufgaben Keulenzielwurf und Ballon- fchießen hatte, gewann Sturm 2/116 an erster und Sturm 25/116 an zweiter Stelle. — Den
Deutschen Wehrwellkampf (12Xl/»Rundenstaffel, Keulenweitwurf, 3000-Meter- Lauf unb Kleinkaliberschießen) konnte Sturm 22/1 IQ
harte Anforderung an die Männer, und trotzdem wurden, wie aus dem Ergebnis zu ersehen ist, sehr gute Punktwertungen erzielt. An erster Stelle steht Sturm 11/116 mit 386 Punkten, ihm folgt Sturm 2/116 mit 362,5 Punkten, unb an Stelle konnte Na/116 mit 216,6 Punkten Ziel gehen. — Um 8 Uhr starteten die
Der Schützenoerein Gießen kann in diesem Jahre auf ein 60jähriaes Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß entschloß sich der Verein, eine größere Schützenveranstaltung durch^uführen, die auch zu einem großen Erfolg wurde. Die Veranstaltung wurde am Samstag mit einem
Kameradschastsabend
eingeleitet, der bie Schützen des Vereins zu einigen unterhaltsamen Stunden im Schützenhaus vereinigte.
Dereinsführer Georg hielt eine kurze Ansprache und wies daraus hin, daß die Arbeit des Schützenoereins 60 Jahre Arbeit am Vaterland bedeute. Er erinnerte habet kurz an bie Tätigkeit während des Krieges, an b'ie Zeit nach dem Kriege, in der der Verein getreu seiner Sache weiterhin, auch gegen feindliche Strömungen, der Wehrhaftigkeit diente, und - schloß seine Ansprache mit dem Gedenken des Führers, der dem deutschen Volke wieder eine starke Wehrmacht gegeben fjabe. Im weiteren Verlauf des Abends verlas er noch Glückwünsche, die von verschiedenen Seiten zum Jubiläum eingegangen waren.
Ehrenvorsitzender Nikolaus gab dann in interessanten Darlegungen einen gedrängten Heber« blick über die Geschichte des Schützenvereins, insbesondere aber über deren Vorläufer, die Schützengesellschaft, deren Gründung auf das Jahr 1560 zurückgehe und deren Erbe die Schützengesellschaft Gießen eigentlich angetreten habe. Zum Abschluß erinnerte der Redner noch an verschiedene alte Kameraden, die dem Verein über Jahrzehnte bienten. Nachdem noch ein Vertreter der Gießener Schützengesellschaft 1926 herzliche Glückwünsche überbracht hatte, blieb man bei manchem gemeinsam gelungenen Liede noch geraume Zeit beisammen.
Im Laufe des Samstagnachmittags beteiligten sich die Schützen an einem Fernwettkampf, bei dem beachtliche Ergebnisse erzielt wurden.
Gruppenschießen.
Der Sonntaa brachte eine lebhafte Beteiligung am Jubiläumsschießen des Schützenoereins. In erster Linie fand das Gruppenschießen rege Beachtung. Die Beliebtheit, deren sich diese schießsportlichen Veranstaltungen des Gießener Schützenvereins im weiteren Umkreis erfreuen, ging auch aus der Beteiligung des Schützenvereins Marburg, der Schützengilde Bad-Nauheim und der Schützenvereine und Kriegerkameradschaften der näheren Um- ebung hervor, die, wie z. B. Steinbach (trotz des Sänaerfeftes) und Annerod sich wiederum beteiligten. Recht erfreulich war die Teilnahme der 1. und 2. Komp, des MG.-Bataillons 2 Wetzlar, die einige Mannschaften entsandt hatten, die wiederum gute Plätze belegen konnten. Das Gruppenschießen wurde ausgetragen mit Wehrmannbüchsen, 175 Meter, auf die 20er Ringbrustscheibe und in Kleinkaliber auf 50 Meter auf die 12er- Ringbrustscheibe.
Sieger im Wehrmannschießen wurde der Sturm 1/M. 147 mit 845 Hingen, der damit den Wanderpokal zum dritten Male gewann und ihn jetzt in Besitz nehmen konnte. Der Sieger von 1937, der Schützenverein Marburg, belegte nur den 4. und 5. Platz. Bester Einzelschütze wurde Willi Schilling mit 229 Ringen.
Im Kleinkaliberschießen errang der Schützenverein Marburg (1. Mannschaft) den Wanderpreis mit 595 Ringen, während der Titelverteidiger, die Kriegerkameradschaft Annerod nur an 5. Stelle kam. Die beste Einzelschützen waren M a n e g o l d (Marburg) und Richard Koch (Gießen) mit 158 Ringen. Im Stechen wurde dann Mannegold (Marburg) der Sieg zugesprochen.
Volksschießen.
Auch das Volksschießen auf 50 Meter auf die 12er Ringscheibe mit Kleinkaliber erfreute sich wieder : reger Beteiligung. Sieger »nrde NSKK.-Sturm-
den ersten Sieg erringen vor dem Pi.«Sturm 17116 mit einer Gesamtpunktzahl von 415 unb einer Zeit» dauer von 1:50,30 Std. Die Pioniere zeigten mit dieser Lösung der ihnen gestellten Ausgaben wieder einmal ihren guten Ausbildungsstand.
Die Hauptzeit des Nachmittags wurde durch das
Fußballspiel
DfV.-R. I — SA.-Kampfgemeinschaft 3:2
ausgefüllt. Sofort nach dem Anpfiff zeigte das Spiel eine große Lebhaftigkeit und Angriffsfreudigkeit, das Aich schon in den ersten Minuten zu einem Tor für die SA.-Kampfgemeinschaft führte, das aber noch im Laufe der ersten Halbzeit durch einen gut gezielten Treffer der Mannschaft des VfB.-R, ausgeglichen werden konnte. Mit dem Ergebnis von 1:1 ging das Spiel in die zweite Halbzeit. Die SA.« Kampfgemeinschaft erhöhte noch einmal das Ergeb« nis auf 2:1, mußte aber im Verlaufe der zweiten Halbzeit dem Leder noch zweimal den Lauf ins Tor lassen, so daß das Spiel mit einem 3:2-Siege für die 1. Mannschaft des DfB.-R. endigte. Das Spiel der SA.-Kampfgemeinschaft war von Anfang bis zu Ende ein eifriges und geschlossenes, unb bie technische Leistung blieb hinter der her Mannschaft des VfB.-R. kaum zurück. Obergruppenführer B e ck e r l e , der während des Fußballspieles auf dem Sportfeld eintraf, verfolgte das Spiel der SA.- Kampfgemeinschaft mit großem Interesse.
Zum Abschluß des sportlichen Teiles wurde von den Stürmen Reiter 147, Na. 116, Pi. 3/116, Pi. 2/116 unb Pi. 1/116 eine Sonder st affel gelaufen, die von dem Reitersturm 147 mit 1:37,2 Minuten gewonnen wurde.
Während ben sportlichen Vorführungen am Nach- mitag unterhielt der SA.-Musikzug der Standarte 116 mit guter Musik.
Abschluß und Siegerehrung.
Nach Beendigung der sportlichen Wettkämpfe marschierte ein Ehrensturm mit Standarte unb Fahnen ein. Nachdem die Kampfmannschaften Aufstellung genommen hatten, verkündete Standartenführer Lutter bie einzelnen Ergebnisse unb wandte sich in kurzen Warten an seine SA.-Kameraden und dankte den Kampfmannschaften, die auch heute wieder Unter Beweis gestellt haben, daß sie gewillt sind, Körper unb Geist trainiert zu halten, um stets einsatzbereit zu sein. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Standarte auch demnächst auf dem Gruppensportfest ebenso gute Erfolge erzielen möge wie heute. Nach dem „Sieg-Heil" auf den Führer marschierten die Einheiten unter Dorantritt des MZ. unb SZ. durch die Stadt zum Standartenhof zur Einbringung der Standarte und der Sturmfahnen.
mit 187 Punkten für sich entscheiden, an zweiter Stelle lag Sturm 12/116 mit 86 Punkten.
3m Deutschen Meh r k amp f (Einzel) wurden Sieger: in Klasse A (bis zu 30 Jahren): Rottenführer Pfeiffer, Na/116, mit 793 Punkten; in Klasse B (30 bis 40 Jahre): Sturmführer Napora, 44/116, mit 591 Punkten.
400-Meter-Hindernislauf: 1. Rottenführer Harbach, 15/116, in 1:24,0 Min.; 2. Sturmmann Wagner, 15/116, in 1:31,0 Minuten.
3000 - Meter - Lauf (Einzel): Klaffe A: 1. Sturm mann Rieb, 31/116, in 10:30,0 Minuten; 2. SA.-Mann Menz, 15/116, in 11:17,0 Minuten; 3. SA.-Mann Grölz, 2/116, in 11:27,0 Minuten. Klasse B: 1. Rottenführer Kraustopf 6/147, in 10:59,6 Minuten; Klasse C (über 40 Jahre): 1. Rottenführer Hahn, 25/116, in 12:15 Minuten.
Speerwerfen (Einzel): Klasse A: 1. SA.- Mann Jakob, 11/116, mit 51,70 Meter; Klasse B: 1. Scharführer Butz, 11/116, mit 42,37 Meter.
Kugel stoßen (Einzel): ' Klasse A: 1. Scharführer Lindenstruth, 14/116, mit 10,72 Meter vor SA.-Mann Jakob, 11/116, mit 10,63 Meter; Klasse B: 1. Dietz, 2/116, mit 10,60 Meter; Klasse C: 1. Truppführer Bocher, 25/116, mit 7,91 Meter.
Stein stoßen (Einzel): Klasse B: 1. SA. Mann Jakob, 11/116, mit 6,71 Meter; Klasse C: 1. Truppführer Böcher, 25/116, mit 5,29 Meter.
Hochsprung. Klasse A: 1. Ob.-Scharf. ßin« denstruth, 14/116, mit 1,61 Meter. Klasse B: 1. Rottens. Dietz, 2/116, mit 1,41 Meter.
Weitsprung. Klasse A: Sieger SA.-Mann
Das Sportfest des Bannes 116 der HI. und des Imgbannes 116 wurde am Samstag mit ben Schwimmwettkämpfen unter der Leitung dk> Stellenleiters für Leibeserziehung Opfer- tti2 n n in Anwesenheit des stellvertretenden Bann- fibrers der HI., Dr. Schneider , eröffnet Neben bti Schwimmwettbewerben wurden Springkon- fi*rennen und Staffelläufe ausgetragen. In Anbe- tv-cht dessen, daß der Bann größtenteils über Land- Holgschaften verfügt, die keine Gelegenheit für Schwimmübungen haben, waren sowohl die 23etei« licung, wie auch die erzielten Leistungen als gut oiZusehen. Im nächsten Jahre wird mit größeren (qolgen zu rechnen sein. Die Einzelwettbewerbe selost brachten insofern eine Ueberraschung, als dies- Ml die Feldscher-Gefolgschaft vier der ersten Plätze in einzelnen Wettbewerben besetzen konnte. Es gab sörnnende Kämpfe, vor allem in der 4X100-Meter- zhiftftaffel, die bie Marine-HI. mit einer halben Achn Vorsprung für sich entscheiden konnte. Schon Mm Start weg holte der erste Mann einen Vor- sp'ung heraus, den der zweite halten konnte, der bitte Schwimmer ausbaute, so baß der Schluß- Mnn sicher den Endsieg herbeiführte unb eine gute Ait herausholen konnte. Die Leistungen der Schwimmer sind um so beachtlicher, als die Wende lene Startbretter aufweist. Als Starter wirkte Prscoe vom Gießener Schwimmverein mit
Oie Mannschasts-Oreikämpfe.
2lm Samstagnachmittag wurden bann in der Turnhalle des VfB.-Reichsbahn die Hebungen an bn Geräten durchgeführt, die einen Teil der Mannstaftsdreikämpfe bildeten. Die vorgesehenen Hebun- ijn im Ringen, Boxen unb Gewichtheben mußten öi_gen unzureichender Anmeldungen ausfallen.
.sonntag um 7 Hhr wurden die Mannschaftsdrei- kcmvfe auf dem Hnioersitätsfportplatz fortgesetzt. C- herrschte ein buntes Treiben, da an vielen Äel- £ei zugleich die einzelnen Hebungen durchgeführt Mrden mußten. Die Wettkämpfe zogen sich bis zur Mittagsstunde hin, weil auch die Dorläufe für die Enzelkämpfe und die Zwischenläufe ausgetragen Derben mußten.
Oie Meisterschastslämpfe.
Zu den Meisterschaftskämpfen am Sonntagnachnittag hatten sich viele Ehrengäste, darunter der trfie Kreisleiter des Kreises Gießen, Adam Lotz, Vertreter der ff, SA., des NSKK., der Wehrmacht urb auch zahlreiche Eltern eingefunden. Es gab iiige spannende Kämpfe unb gute Leistungen, joischendurch bot ein „Bunter Rasen" Ausschnitte Qis der vielseitigen körperlichen Ertüchtigungsarbeit in den einzelnen Gefolgschaften unb Fähnlein.
Für die' HI. wurden ausgetragen: ein leichtathle- ücher Fünfkampf, 100-Meter- und 1000-Meter- Lcufe, Hoch- unb Stabhochsprünge, Weitsprung, Kugelstoßen, Keulenweitwurf, Speer- und Diskuswerfen.
, Für den Jung bann, der in gleicher Stärke ! De der HJ.-Bann an den Wettkämpfen beteiligt Dir, bestanden die vorgeschriebenen Hebungen aus eiiem 60-Meter-Lauf, dem Weitsprung unb dem i Lillweitwurf. Für Führer aus beiden Bannen virden außerdem ein 100- unb ein 400-Meter-Lauf,
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