finanzen sehrgünstig gewesen. Der neue Staatshaushalt ist mit 563 Millionen Kronen ausgeglichen. In der Besteuerung sind keine Aenderungen vorgeschlagen worden mit Ausnahme der E r d ö l st e u e r, die leicht erhöht wurde, um mehr Mittel für den Bau von Straßen zu erhalten. Der V e r t e i^d i - gungshaushalt weist keine ^großen Veränderungen aus, während der auswärtige Dienst durch die Ernennung von norwegischen Gesandten in Bukarest und Mexiko verstärkt wurde.
Lialien.
Die neue li nie, die Zeitschrift des Verlages Otto Beyer, Leipzig, die sich durch ein besonders eindringliches Zusammenwirken von Bild und Wort auszeichnet, hat ihr Januar-Heft ganz dem Thema „Italien" gewidmet. Dem Heft sind Bilder des Königs und Kaisers Viktor Emanuel und der führenden Persönlichkeiten des politischen Lebens der italienischen Nation vorangestellt. Der Duce selbst begrüßt in einer Widmung den Zweck des Heftes, die schöpferische Kraft des neuen Italien dem befreundeten deutschen Volk näherzubringen, und auch Reichsminister Dr. G o e b b e l s ist mit einem Grußwort vertreten. Dem Herausgeber der neuen linie hat der italienische Minister für Volkskultur, Dino Alfieri, in einem Gespräch eine Darstellung der faschistischen Kultur gegeben, die besonders im Hinblick auf den deutsch-italienischen Kulturaustausch interessant ist. Aus der Fülle der Beiträge heben wir den hervorragend illustrierten Aussatz Henry Benraths: „Der .apulische Traum" hervor, in dem diesqr ausgezeichnete Kenner der frühitalienischen Geschichte die Stätten verklungener deutscher Kaiserherrlichkeit in ihrer Größe und Schönheit uns eindringlich nahebringt. Der bekannte Architekt Peter Behrens bespricht an Hand zahlreicher interessanter Illustrationen neue italienische Bauten. Ricarda Huch plaudert über die „Gentilezza", die Anmut und Haltung des Italieners, fein Gefühl für die Schönheit des Geordneten als Ausdruck vornehmer Gesinnung. R i -
sozusagen demokratischsten Lander in Wirklichkeit ausfieht. Die Verdrehungen amerikanischer Blätter sind also nichts als böswillige Sensationshascherei.
Krifenstimmung in Paris.
Die sozialpolitische Aussprache vorerst gescheitert.
Paris, 12. Jan. (DNB.) Die Sozialpolitische Konferenz im Matignon-Palast fand unter Vorsitz des Ministerpräsidenten Chautemps im Beisein des stellvertretenden Ministerpräsidenten Blum und des ArbeitsminPers statt. Der Leiter der französischen CGT.-Gewerkschaft, I o u h a u x, erklärte nach Schluß der Konferenz, daß eine grundsätzliche Qryiigung nicht habe erzielt werden können. Jouhaux habe den Standpunkt der CGT.- Gewerkschaft zu'der augenblicklichen Lage und zu dem Arbeitsstatut dargelegt.. Die Regi'erungsmit- glieder hätten ihm geantwortet, daß sie sich noch mit anderen interessierten Organisationen in Verbindung setzen würden. In einer Verlautbarung heißt es, Ministerpräsident Chautemps habe betont, daß das neue Schlichtungsgesetz einfach in seiner Form gehalten und beschleunigt in Kraft gesetzt werden solle. Um gefällte Schiedssprüche der Nichtbeachtung oder Sabotage zu entziehen, seien Strafvorschriften vorgesehen.
Finanzminister Bonnet besuchte den Mnister- präsidenten. Er soll auf den Schaden, der durch die neuen Fabrikbesetzungen auf dem Binnen- und Außenmarkt und auf dem Devisenmarkt hervorgerufen werde, hingewiesen haben. Nach seiner Besprechung mit Chautemps hatte er eine Aussprache mit dem Gouverneur der Bank über technische Maßnahmen zur Unterbindung der Franken-Spekulation. In den Wandelgängen der Kammer gingen Gerüchte über eine Kabinettskrise um. Bonnet soll Chautemps bereits sein Rücktritts gesuch ein- oereicht haben. „Epoque" glaubt, daß auch der Kammerpräsident Herriot bei der Aussprache zwischen Chautemps und Bonnet zugegen war. Der heutige Ministerrat dürfte Ueberraschungen bringen.
Die britische Lustrüstung.
Der Ruf nach dem starken Mann.
London, 12. Jan. (DNB.) Vor kurzem hatte ein Londoner Linksblatt Luftfahrtminister Lord Swinton der Schlamperei bei der Durchführung des Aufrüstungspropramms für die Luftwaffe beschuldigt. Die „Daily Mail" will wissen, ein neues Amt solle das System der Lieferungen für die britischen Luftstreitkräfte rationalisieren. Ein bekannter englischer Geschäftsmann solle zum Leiter ernannt werden.
„News Chronicle" berichtet, täglich kämen aus Kreisen der Luftfahrtindustrie Beweise für die Verzögerung des nationalen Luftaufrüstungsprogramms. Tausende von Motoren könnten nicht eingebaut werden, weil die Flugzeuge dafür fehlten. Niemand scheine sich darum gekümmert zu haben, daß die verschiedenen an dem Bauprogramm beteiligten Industriezweige zusammen arbeite- t e n. Die Schwierigkeiten, mit dem Ministerium über Typ, Menge und Preis zu einer Vereinbarung zu kommen, seien ungeheuer. Die Arbeitsmethoden seien veraltet. Darüber hinaus würden auf Wunsch des Ministeriums unnötige Dinge für viele Tausende von Pfunden e i n g e - führt werden. Dieser Zustand könne nur dadurch behoben werden, daß man einen starken Mann an die Spitze stelle.
England sichert den Seeweg um das Kap
London, 12. Jan. (DNB.) „Daily Herald" berichtet, daß England Schritte ergreife, um den Seeweg nach dem Fernen Osten über das Kap der Guten Hoffnung in „Verte i d u n g s z u st a n d" zu setzen. Diese Maßnahme stelle eine Antwort auf die angebliche Schließung des Mittelmeer - Suez - Kanal - Weges in Notfällen dar. Man werde den Hafen von Freetown, der 60 000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Kronkolonie Sierra Leone in Westafrika, zu einer großen Flottenbasis umbauen, desgleichen K a p - st a d t. Man werde große Küstenbatterien anlegen, die ebenso stark sein würden wie diejenigen von Singarpore (16-Zoll - 40,6 cm - Batterien). Der Ausbau des Hafens von Kapstadt, der 15 Millionen Pfund (180 Mill. RM.) kosten werde, habe b e - r e i t s begonnen.
Oie Schiffahrt auf dem Jangtse.
Schanghai, 13. Jan. (DNB. Funkspruch.) In Berichtigung der Londoner Auffassung, daß die Jangtse-Schiffahrt für nicht japanische Handelsschiffe gesperrt sei, teilte der japanische Sprecher mit, die japanischen Behörden verlangten nur die Anmeldung jeder Fahrt, um Sicherheitsfahrzeuge für das Passieren stellen zu können. Der Seniorkonsul von Schanghai sei entsprechend unterrichtet worden. Im übrigen hätten die Japaner bei Beginn der Feindseligkeiten die Mächte darauf hingewiesen, daß die Jangtse- Sperren des chinesischen Militärs den internationalen Abmachungen zuwiderliefen. Die Sperrung sei jedoch protestlos hingenommen worden, woraus die Japaner nunmehr die Berechtigung ihres gegenwärtigen Verhallens herleiteten. In London wird amtlich mitgeteilt, England könne Japan nicht das Recht zugestehen, sich in die britische Schiffahrt auf dem Jangtse einzu- mischen.
Schließung ausländischer Konsulate in Leningrad.
Moskau, 12. Ian. (DNB.) Wie aus diplomatischen Kreisen verlautet, richtete der stellvertretende Außenkommissar Potjemkin an die Leiter der hiesigen diplomatischen Missionen Großbritannien, Schweden, Dänemark, Norwegen, Lettland und Estland das Ersuchen, ihre konsularischen Vertretungen in Leningrad zu liquidieren, da die Sowjetregierung die Wechselseitigkeit der Konsularbeziehungen zwischen der Sowjetunion und den genannten Staaten herzustellen wünsche. In Leningrad werden nur noch zwei aus-
Die polnischen Minderheiten
Das deutsch-polnische Abkommen und das
Warschau, 13. Jan. (DNB.) Im Außenaus- schuß des Sejm ging der polnische Außenminister auf die Lage der t m Ausland lebenden Polen ein. Hinsichtlich Deutschlands habe er bereits darauf hinaewiesen, daß beide Regierungen die gleichen Grundsätze in der Behandlung ihrer Minderheiten auf ihrem Staatsgebiet festgelegt hätten. Diese Lösung werde naturgemäß auch einen Einfluß auf die Haltung der polnischen Regierung gegenüber der deutschen Minderheit in Polen haben. Die Besprechungen seien in einer Atmosphäre des Vertrauens geführt worden, das sich aus der Sorge zu beiden Seiten der Grenze ergeben habe, aus einem negativen Zustand positive Werte zu schmieden.
Die Lage der Polen in der Tschechoslowakei gebe keinen Anlaß zu größerem Optimis- mus. Mit großer Sorgfalt müsse darauf geachtet werden, ob die Prager Regierung wirklich ihre unfreundliche Polittk gegenüber den in der Tschechoslowakei lebenden Polen fortzusetzen beabsichtige. Auch die Lage der polnischen Minderheit i n Litauen gebe zu Beunruhigungen Anlaß. Die von Marschall Pilsudski aus gegangene Initiative im Jahre 1927 habe zu keinen praktischen
Verhältnis zu Danzig.
Ergebnissen geführt. Die Sowjetunion erkenne im Gegensatz zu allen anderen Staaten nicht eine besondere nationale Kultur für die Volksgruppen an. Dies erleichtere die Beziehungen mit der Sowjetunion nicht.
Die polnischen Rechte in Danzig seien ein beständiges _ und unantastbares Element. Er könne keine Veränderung zum Nachteil Polens feststellen. Mit sachlichen Methoden sei man bemüht gewesen, die Schwierigkeiten zu meistern. Der Minister verwies auf die Verlängerung des Vertrages über die Ausnutzung des Danziger Hafens um drei weitere Jahre, auf das Sozialversicherungsabkommen, auf die Erledigung der Frage der polnischen Schulkinder. So wie Polen feine wirtschaftlichen Interessen in der Freien Stadt Danzig verteidigen werde, so hege es doch keinerlei Unfreundlichkeit. Mit vollem Verständnis für die wirtschaftlichen Interessen Danzigs wünsche Polen posttive Auswertungen zu suchen. Die Schwierigkeiten fänden ihre Erledigung jetzt nicht mehr auf dem Wege von Prozessen oder Klagen in Genf oder im Haag, sondern auf dem Wege von Abkommen, im Vergleich mit der Vergangenheit ein grundsätzlicher Fortschritt.
Das Ergebnis der Budapester Konferenz Bekräftigung der Achse Berlin—Nom, des Zuliabkommens und des Antikominternpakts, - Anerkennung Francos. - Vorbehalt gegenüber Genf. - Ungarns Wiederaufrüstung. - Das Verhältnis zu Rumänien.
Budapest, 12.Ian. (DNB.) Die gemeinsame Erklärung, mit der die Budapester Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Römischen Protokolle beendet wurde, besagt: Die Vertreter der drei Regierungen haben neuerdings mit Genugtuung die positiven Ergebnisse und die günstige Entwicklung auf Grund der Römer Protokolle festgestellt. Sie haben gemeinsam ihren Willen neuerlich bekräftigt, ihre politische und wirtschaftliche Tätigkeit und ihre herzliche Zusammenarbeit im Geiste dieser Römer Protokolle zu verstärken. In diesem Zusammenhang haben die Vertreter Oesterreichs und Ungarns ihre Sympathie für d i e innige Zusammenarbeit mit oen beiden ihnen befreundeten Großmächten — Italien und D eutschland — zum Ausdruck gebracht, die in der Achse Rom — Berlin verankert ist und ein neues und wichtiges Unterpfand des Friedens und des Wiederaufbaues darstellt. Die Vertreter Oesterreichs haben ihre Politik, die sie auf das Zusammenwirken der Grundsätze der Römer Protokolle und des ö st erreicht sch-deutschen Abkommens vom 11. Juli 1936 gründen, dargelegt. Die Vertreter Italiens und Ungarns haben ihre volle Befriedigung über diese Politik erklärt.
Die Vertreter Oesterreichs und Ungarns haben ihre eindeutig ablehnende Stellungnahme gegen denkommunls- mus wiederholt und daher mit Sympathie den italienifch-deutfch-japanischen Antikominternpakt — der auf den gleichen Grundsätzen beruht — begrüßt. Sie haben ihren Entschluß bekräftigt, die kommunistische Agitation in ihren Ländern mit allen Kräften zu bekämpfen. Die Vertreter Oesterreichs und Ungarns haben dem Vertreter Italiens ihren Entschluß bekannt- gegeben, zu der formellen Anerkennung der Regierung des Generalissimus Franco als der legitimen Regierung Spaniens und aller seiner Besitzungen und Kolonien zu schreiten. Die Vertreter der drei Regierungen haben ihrer übereinstimmenden Auffassung Ausdruck ge
geben, daß ein solcher Entschluß einen tatsächlichen Beitrag zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Spanien und den anderen Nationen sowie zur Befriedung Europas darstelle.
Die Vertreter Oesterreichs und Ungarns haben die gewichtigen und billigen Gründe, 'die die italienische Regierung zu ihrem Austritt aus dem Völkerbund bewogen haben, zur Kenntnis genommen, sie haben die weitgehenden Folgen dieses Entschlusses für die Zusammensetzung, die Ziele und die Möglichkeiten des Völkerbundes feslgesiellt und erklären, daß der Völkerbund den Charakter einer ideologischen Gruppierung weder annehmen könne noch dürfe. In einem solchen Falle behielten sich Oesterreich und Ungarn vor, ihre Beziehungen zum Völkerbund einer neuerlichen Prüfung zu unterziehen.
Die Vertreter Oesterreichs und Italiens haben neuerlich beftätigt, daß ihre Regierungen die vollkommene Gleichberechtigung Ungarns hinsichtlich der militärischen Wiederaufrüstung anerkennen. Die Vertreter der drei Regierungen erachten die ehebaldige Verwirklichung dieses Grundsatzes als notwendig.
Die Vertreter Oesterreichs und Italiens haben erklärt, daß ihre Regierungen mit großem Interesse die Entwicklung der Beziehungen zwischen Ungarn und Rumänien verfolgen. Sie sind der Auffassung, daß ein befriedigendes Ergebnis der ungarisch-rumänischen Verhandlungen in beträchtlichem Maße zur Befestigung des Friedens im Donauraum beitragen würde.
Die Vertreter der drei Regierungen haben die wirtschaftliche Lage geprüft und stimmen darin überein, auf jede Weise den Handelsverkehr zwischen den drei Staaten auf der geschaffenen Grundlage zu verstärken.
Die Vertreter der drei Regierungen haben ihren gemeinsamen Willen zur Zusammenarbeit mit allen Staaten bekräftigt, deren poli- ttsche Tättgkeit auf reale Ziele des Friedens und des Wiederaufbaues sowie auf ein besseres Verstehen unter den Nationen gerichtet ist.
ländische Konsulate bleiben: das finnische und ein polnisches Generalkonsulat. Mit der Auflösung der Leningrader ausländischen Konsularvertretungen will die Sowjetunion offenbar eine möglichst weitgehende Abschließung Leningrads, des größten sowjetrussischen Seehafens und der zweitgrößten Stadt der Sowjetunion, vom Auslande erreichen.
Soll Stalin offiziellesStaatsoberhaupt der Sowjetunion werden?
Moskau, 12. Jan. (DNB.) Am Mittwochnachmittag trat der „Oberste Rat der Sowjetunion", der im ganzen 1143 Mitglieder zählt, im Moskauer Kreml zu seiner ersten Sitzung zusammen. Die beiden Kammern des Obersten Rates, die sogenannten^ Bundessowjets und die Nattonalitäten-Sowjets, versammelten sich zunächst getrennt. Donnerstag wird wahrscheinlich eine gemeinsame Sitzung anberaumt werden, um den Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Rates, 11 stellvertretende Vorsitzende sowie 24 Mitglieder des Präsidiums zu wählen. Man hält es für möglich, daß Stalin selbst, der bisher ja nur Parteiämter und niemals ein leitendes Staatsamt bekleidete, zum Vorsitzenden, also zum offiziellen Staatsoberhaupt der Sowjetunion gewählt werden könnte.
Günstige Staatsfinanzen in Norwegen.
Oslo, 12. Jan. (DNB.) Der norwegische Storfing wurde durch König Haakon VII. eröffnet. Der König erklärte, daß die internationalen Spannungen zugenommen hätten und das Tätigkeitsfeld der Genfer Liga durch den Austritt Italiens verringert worden fei. Die Nationen müßten im Interesse des aügemeinen Friedens nach der Wiederherstellung der internationalen Zusammenarbeit streben. Norwegen werde alles tun, um an dieser Aufgcche mitzuarbeiten, während es gleichzeitig stets bemüht sein müsse, sichvonKriegensern- z u h a l t e n. Das Jahr 1937 ist für die Staats-
chartz Hamantt, ber Kunsthistoriker unsere? Nachbaruniversität Marburg, gibt in dem Aufsatz „Italia Sempiterna" eine Vorstellung von dem Wechsel des Jtalienbildes der großen Deuffchen in den verschiedenen Epochen, von Karl dem Großen über Friedrich II., Dürer und Goethe bis zu den Romantikern. Die Fülle der Anregungen, die dieses hervorragend ausgestattete Heft bietet, ist mit diesen kurzen Angaben auch nicht annähernd erschöpft.
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Kleine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Präsidenten von Argentinien anläßlich des Flugzeugunglücks, dem auch der Sohn des Präsidenten zum Opfer gefallen ist, drahtlich feine Anteilnahme übermittelt.
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Die Besserung im Befinden der Königin von D ä n e ma r t schreitet fort. Die Mitteilung, es werde erst am nächsten Tage wieder eine ärztliche Verlautbarung veröffentlicht werden, ist ein Zeichen, daß eine baldige Genesung der Königin von beit Folgen der am vergangenen Sonntag vorgenommenen Operation zu erwarten ist. Der Führer und Reichskanzler hat dem König drahtlich Wünsche für baldige Genesung der Königin übermittelt.
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Bei dem deutschen Botschafter in Wien und Frau von Papen fand ein Empfang mit musikalischen Darbietungen statt, der unter der Devise „Musikalisches Bukett" stand. Die künstlerisch? Leitung hatte Prof. Carl (Fleming von der Berliner Musikhochschule. Zu dem Empfang waren Bundespräsident Miklas mit Gemahlin, Mitglieder der Regierung, des Diplomatischen Korps und zahlreiche Freunde des Hauses erschienen.
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Reichsminister Darre hat mit Staatssekretär Backe die italienische Hauptstadt verlassen. Beide sind mit dem Großkreuz des italienffchen Kronenordens ausgezeichnet worden.
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Der polnische Außenminister hat Warschau verlassen, um sich nach Genf zu begeben. Er wird sich unterwegs in Berlin aufhalten.
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Der britische Unterstaatssekretär im Innenministerium, Geoffrey Lloyd, wird nach Deutschland reifen, um Einzelheiten der deutschen Luftschutzmaßnahmen zu studieren. Auf der Rückreise wird er auch Paris aus gleichen Gründen einen Besuch abstatten.
Letzter Termin für die Anmeldung zum Reichsberufswettkamps.
NSG. Bis zum Abschluß der Anmeldelisten für den Berufswettkampf aller schaffenden Deutschen bleibt noch kurze Zeit. Die organisatorischen und technischen Vorbereitungen bedingen es, daß die Anmeldung von Teilnehmern bis 15. Januar entgegengenommen werden kann. Die ersten Berichte der einzelnen Wettkampfgruppen lassen schon jetzt erkennen, daß der Arbeiternachwuchs fast vollzählig zu der einzigartigen Leistungsprüfung antreten wird. In vielen Betrieben marschiert der Betriebsführer auch beim Berufswettkampf an der Spitze. Zahlreich sind die älteren Gefolgschaftsmitglieder nertreten. Sicherlich wird mancher ältere Arbeiter und mancher ältere Angestellte gewisse Hemmungen zu überwinden haben, ehe er seine Unterschrift unter das Anmeldeformular setzt. Deshalb richtet sich auch der Appell, die letzte Anmeldefrist nicht ungenützt vorübergehen zu lassen, in erster Linie an die kelteren. Keiner ist für den Reichsberufswettkampf zu alt! Keiner braucht heute mehr den Gedanken mit sich herumzüschleppen, er gehöre eigentlich an einen anderen Platz. Was jeder wirklich kann, erweist dieser Wettkampf, den jeder aus eigenem Interesse mitmachen soll. Die Ortswettkämpfe werden vom 13. bis 27. Februar durchgeführt.
Kunst und Wissenschaft.
Magnesiumtagung in Frankfurt.
In Gegenwart von über tausend deutschen Ingenieuren wurde in Frankfurt die 2. Magne- fiumtagung eröffnet. In Vertretung des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger übermittelte der Leiter des Amtes Technik, Gauamtsleiter Böhm die Grüße des Gaues. Die Grüße des Veranstalters, des Vereins Deutscher Ingenieure, überbrachte Direktor Dr.-Jng. K ö l z o w. Er gedachte des Ministerpräsidenten Generaloberst G ö - ring, dem er zu seinem Geburtstag telegraphisch die Glückwünsche der Tagung übermittelte mit dem Gelöbnis, alle Kräfte der deutschen Technik für die großen Ziele der Sicherung unserer Rohstoffgrundlage einsetzen zu wollen. Auf der Tagung kamen führende Männer der deuffchen Wirtschaft und Technik über die Bedeutung des Werkstoffes Magnesium zu Wort. Dieser Werkstoff schaltet sich in die Bedarfsdeckung von Metall überall stärker ein. In Deutschland wird die Herstellung schon deshalb stark vorangetrieben, weil seine Ausgangsstoffe restlos aus deutschem Boden gewonnen werden können. Den Rohstoff bilden die Gesteinsformen Dolomit und Carnallit. Im Auftrage von Oberst Löb, Ches des Amtes für Deutsche Roh- und Werkstoffe, brachte Dr.-Jng. M. H. Kraemer dessen Ausführungen zur Verlesung. In Verfolgung der Ausgaben des Vierjahresplanes hätten die Leichtmetalle und da besonders die Magnesiumlegierungen eine große Aufgabe zu erfüllen.
Ein Geschenk der Statt Frankfurt an die amerikanische Wissenschaft.
Das Forschungsinstitut für Kulturmorphologie an der Universität Frankfurt übersendet am 1. Februar 1938 eine Kopie der Felsbilderdecke von Altamira (Spanien), des bedeutendsten Denkmals der europäischen Altsteinzeit-Kunst, als Geschenk an das Museum of Natural History in Neuyork, wo «s durch ein Mitglied des Institutes feierlich überreicht werden soll. Das in natürlicher Größe (6 :10
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