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Die

dem Bestreben, die Privatwirtschaft als

Tokio, 12. DEL (DNB. Funkspruch.) Die japa-

verlausende große Ser t e t) rs ft rca fee von Han- r-ih t werden^ Besonder- sollen auch di°jeni^ er- kau über Siannach So^°'rufe-°nd !°s?r d77n st'zurück?ehren und keine Arbeitenden.

Bedeutung rst schließlich, daßi nun em. ;nre.^r ' 2>ie Arbeitsformationen werden nach den Grund»

tionen erhalten Kost, Quartier, Ausrüstung, Uni«

nur von Norden und Nordosten her be«

fällt der Anspruch der Arbeitslosenunterstützung.

ü r a f l e i n f a h des japanischen Volkes. Außerdem

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bedeute die japanische Expedition nach Südchina in- haltschwere Maßnahmen gegen die Interesse n-l

d e t e n l a n d e s wieder einmal habe unter Beweis

nur von morsen u n o Jt o r v o ji enge r oe Personen, dre in die Arbeitsformationen ein,

zwun^en werden kann. Man ist der Ansicht, daß greifst sind, sind durch Dienstpflicht gebunden. Mäh.

1 rend der Einreihung in die Arbeitsformationen ent»

Propagandawaffe erster Ordnung

Der nationalsozialistische Rundfuul im Kampf um Sudetenland.

im Frühjahr 1940 stattfinden. Die Wahlkampagne beginnt erfahrungsgemäß fast ein Jahr vor dem Wahltermin, also etwa im Sommer nächsten Jahres. Es ist aber eine bekannte Sache, daß wahrend der Wahlkampagne die Regierungstätigkeit mehr oder weniger ruht. Die von fast allen Kreisen für not­wendig erachteten Kraftanstrengungen zur Wieder- aufrichtung Frankreichs auf Grund des von dem ehemaligen Minister F r o s s a r d erfundenen Schlag­wortesil faut refaire la France man muß Frankreich wieder aufbauen würden also spätestens im nächsten Sommer unterbro­chen werden müssen; so wollen es nun einm-al die parlamentarischen Gebräuche in Frankreich. Der Temps" nennt dies dieUnterbrechung, ja das un­vermeidliche Vergessen der wahren Lebensinteressen Frankreichs" durch die Parlamentarier nämlich während ihrer Wahlkampagne. Die von der gegen­wärtigen Regierung geplanten Anstrengungen wür­den also nicht fortgesetzt werden können, d. h. ihr Erfolg würde in Frage gestellt werden.

Diese Kreise fordern daher als Au'tatt für den Wiederaufbau Frankreichs Neuwahlen; denn

zwischen Tungwan und Tschentschau unterbra­ch e n ist. Ebenso wird die westlich der Bahnlinie

von Sinyang aus ein weiterer Vorstoß nac W e st e n unternommen werden wird, um die Han­delsstraße nach der Sowjetunion zu unterbrechen. Gleichzeitig werden neue Kampfhandlungen bei Sin- tien, östlich von Sian, erwartet. Die chinesische Stel­lung im Macheng-Sektor soll infolge des Vormar­sches von Armee und Marine am Jangtse-Fluß bereits gefährdet sein. Ebenso erscheint bei weiteren japanischen Erfolgen südlich des Jangtse die Ver­teidigung von Hankau gefährdet, deren letzte Bahn­verbindung und Rückzugsmöglichkeit nach Süden durch die südlich von Hankau voraehende japanische Armee in Frage gestellt wird. Man ist jedoch in militärischen Kreisen Japans der Ansicht, daß die Einnahme von Hankau erst durch langwie­rige Kämpfe erzwungen werden kann.

In Straßen des Prager Stadtteils Weinberg haben große antijüdische Kundgebungen stuttgefunden. Polizei schritt gewaltsam gegen die Kunogeber ein, wobei mehrere von ihnen durch Säbelhiebe verletzt wurden. Mehrere Demonstranten wurden verhaftet. Besonders entschiedene Formen hat die antijüdische Einstellung der Bevölkerung in der Slowakei angenommen, wo einige gW jüdische Firmen bereits ihre Unternehmungen nach der Schweiz, nach Holland und England verlegt haben. Mehrere Buchoerlage, die sich in jüdischen Härchen befinden, bereiten ihre Uebersiedlung nach Paris vor. Das Prager BlattPrazsky List" stellt fest, daß die arischen tschechischen Rechtsanwälte nur 10 v. H. der Prager Rechtsanwälte ausmachen, während 90 v. H. der Advokaten Juden sind.

Tokio, 12. Off. (DNB. Funkspruch. Oftafien- dienst.) Amtlich wird bekannlgegeben, daß die ja­panische Armee und die Marine militärische Operationen gegen Südchina, entlang der Küste der Provinz kwanlung, begonnen haben. Mittwoch früh wurden die ersten japanischen Abteilungen in der Bias-Vucht gelandet. Dort liegen etwa 60 japanische Transportschiffe mit Truppen. Das nächste Ziel ist anscheinend die Un­terbrechung der Hongkon gk a n t o n - Bahn. Der Sprecher des Auhenamtes unterstrich,

nächst werden besondere Arbeitskolonnen ausgestellt werden, in die d i e Arbeitslosen eilige-

K r i e g l e r über Rundiunkoropaganda. Kriegler ging von den politischen Ausgaben aus, die der nationalsozialistische Rundfunk im Zus am»

betendeutschen von aller Welt abgeschnitten gewe­sen. In der Abwehr habe der Rundfunk alle Falsch­meldungen der internationalen Hetzpresse in dem gleichen Augenblick, da sie das Licht der Oef^entlich- feit erblickten, richtigstellen können. Durch die In­tensität seines Einsatzes sei eine Verschärfung der durch die Falschmeldungen erfolgten Panikstimmung in der Welt verhindert worden und habe die Wahr­heit zu ihrem Recht kommen können. Damit habe der Rundfunk sich als Helfer des Friedens erwielen, als der Künder der Wahrheit und als Propaganda­waffe erster Ordnung.

Bei den zur Gewinnung neuer Hörermassen er­forderlichen rundfunkpropagandistischen Maßnahmen kam Präsident Kriegler auch auf die neue« Volksgeräte zu sprechen. Der Deutsche Klein­empfänger 1938", der bereits feine Bewährungs­probe in breiten Käuferfchichten bestanden habe, werde für diejenigen Volksgenossen, die nicht an einem Stromnetz angeschlossen seien, fünft i fl auch a l s Batterieempfänger hergestelu werden. Es sei an vorläufig 30 000 Stück gedacht, deren Auslieferung am 1. Dezember beginnen soll. Der neue VolksempfängerVE 301 Byn" würde ao 15. Oktober ausgeliefert.

Half England am Teilungsplan fest?

London, 12. Oft. (DNB. Funkspruch.)

Die gestrichelte Linie zeigt die Grenze des englischen Pachtgebietes. (Scherl-Bilderdienst-M.)

daß die japanischen Maßnahmen rein militärischer Natur seien und die Unterbrechung des Hauptweges für die chinesische Waf­fen- undMunitionsversorgung bezwecke. Die japanische Politik, die Rechte und die Interessen dritter Mächte zu achten, bleibe unverändert. Japan hoffe, daß die Mächte die wirklichen Absichten Ja­pans verstehen, und an den Bemühungen der japa­nischen Militärs Mitarbeiten möchten, um Jo un­erwünschte Zwischenfälle zu vermeiden. Militärische kreise unterstreichen, daß die Besetzung Kan­tons, der wichtigsten Handels- und Vcrkehrsstadk Südchlnas, die letzte Widerstandskraft des Tschiangkaifchek-Regimes brechen soll. Rach Besetzung Kantons würde die militärische Versorgung Tschiankaischeks ausschließlich auf die beschwerliche und unsichere Zufuhr aus Jndochina, Burma und Sowjetruhland angewiesen sein. Die Erweiterung des Kampfgebietes verlange selbstver­ständlich auch einen erheblich größeren

blieben sei. Der Ausschuß erklärte aber zugleich, daß er mit der Politik der Regierung und den Handlungen des Premier­ministers vollkommen einver standen fei Der Ausschuß halte sich im übrigen nicht für befugt, jetzt bereits eine Entscheidung über die nächste Wahl zu treffen.

etwa 15 000 Mann, während alle nicht organisierten Araber freiwillig Hilfsdienste leisten. An verschie­denen Stellen des Landes feien regelrechte ara­bische Militärübungslager eingerichtet worden. Ferner feien Sonder gerichte eingesetzt, die Landesverrat und ähnliche Verbrechen sühnen, aber auch zivile Streitfälle schlichten. Kennzeichnend dafür, daß es bei dem Freiheitskampf sich nicht um religiös-mohammedanische, sondern um eine natio­nale arabische Kampfidee handelt, sei die Tatsache, daß die arabischen Christen den Sonntag als Feiertag aufgegeben hätten, fo daß nunmehr im ganzen arabischen Palästina nur noch der Freitag als Feiertag gelte.

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fen werden. Diese Auffassung vertreten gegenwärtig NSDAP., Präsident der Reichsrundfunkkammer nicht nur weite bürgerliche Kreise, sondern auch in - - - ~ 1 ' * ----K -

der linksbürgerlichen rabikalsozialistischen Partei gewinnt diese Auffassung an Boden. Der

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die 130 Kilometer nördlich von Hankau liegt, als ben .Jf 3 *r"*u*rnf' Aat

tau? mit ben chinesischen Truppen am Gelben Fluß !r<?r£

Japanische Offensive in Güdchina

Tschiangkaischeks Waffen- und Munitionsversorgung soll durch Besetzung Kantons unterbunden werden.

Wird Frankreich wählen?

Von unserem H. B.-Korrespondenien.

nen Versuche sind aber bisher immer gescheitert.

Es ist vorauszusehen, daß die Idee von Neu­wahlen mit oder ohne Aenderung des Wahlsystems in nächster Zeit an Boden gewinnen wird. Minifter- präsident D a l a d i e r hat bereits ziemlich offen damit gedroht, falls die Kammer ihm Schwierig­keiten machen sollte. Bei dem Ansehen, das Dala- dier und Bonnet gegenwärtig im Lande haben, kann die Radikalsozialistische Partei einen Wahl­erfolg mit Recht erhoffen. Auf der äußersten Linken hat sich L6on Blum nicht gegen biefe Idee aus­gesprochen, er hat geschrieben, daßin den gegen­wärtigen Umständen Neuwahlen den Charakter der Ehrlichkeit" haben würden. Die Sozialisten hoffen wohl auf Kosten der Kommunisten, die gegenwärtig ziemlich ratlos den Ereignissen gegenüberstehen, Gewinne zu erzielen. Ueberraschenderweise hat sich nun auch der Kommunistenführer D u c 1 o s für Neuwahlen ausgesprochen, aber, so hat er Hinzu­ge fügt, auf der Grundlage des Verhältniswahl­systems. So glaubt Duclos die Verluste, die die Kommunisten bei der gegenwärtigen Stimmung im Lande einstecken würden, einigermaßen ausgleichen zu können. Denn im Mai 1936 haben in erster Linie die Kommunisten und mit Abstand die Sozia­listen auf Kosten der Rabikalsozialisten von den

Dem polnischen Außenminister Beck wurde die höchste polnische Auszeichnung, das Groß- kreuz des Weißen Adlers, verliehen. Der Ueberreichung des Ordens durch den Staatspräsi­denten wohnte Marschall Rydz-Smigly und Mi­nisterpräsident Skladkowski mit sämtlichen Regie­rungsmitgliedern bei. *

Staatssekretär Generalforstmeister Alpers hat sich einer Einladung schwedischer Forstkreise folgend, zu einer mehrtägigen Reise nach Schweden be­geben, um die fachlichen Verhältnisse Süd- und Mittelschwedens kennenzulernen.

Wahlbündnisien tm zweiten Wahlgang profitiert. Die Volksfront besteht aber heute höchstens noch auf dem Papier.

Das Dekret zur Auflösung der Kammer und zu Neuwahlen wird vom Präsidenten der Republik im Ministerrat unterzeichnet, muß aber vom Senat beftätigt werden und erhält erst da­durch Rechtsgültigkeit. Eine Ablehnung des Dekrets durch den Senat würde nicht nur eine Minister-, sondern auch eine Präsidentenkrise zur Folge haben. Deshalb hat seit Bestehen der Republik noch kein Staatspräsident einen derartigen Beschluß auf sich genommen. Es ist anzunehmen, daß mit den oben entwickelten Argumenten der gegenwärtige Senat, der übrigens Ende dieses Monats zu einem Drittel erneuert werden wird, einem Auflösungsbeschluß keine allzu großen Schwierigkeiten entgegensetzen würde. Diese Frage kann allerdings erst bei Wieder- Zusammentritt des Parlamentes spruchreif werden. Die kommenden Senatsersatzwahlen werden viel­leicht einen Fingerzeig für die derzeitige Stimmung im Lande und die Möglichkeiten einer Kammer­auflösung geben. Neuwahlen würden dann frühe­stens im nächsten Frühjahr, also ein Jahr vor dem verfassungsmäßigen Termin stattfinden können.

Frontkämpfer fordern eine Negierung der nationalen Union.

Paris, 11. Ott. (Europapreß.) Der Führer der Föderalen Union der Vereinigung ehemaliger Fronte kämpfer, Henry P i ch o t, hat in einem Presse, empfang die sofortige Bildung einer Regierung der nationalen Wohlfahrt und der Ng. tionalen Union gefordert. Diese Regier^ müsse Vollmachten bis zu den Kammer« wählen 1940 erhalten, um in Ruhe einen Ak­tion s p l a n zum Wiederaufbau Frankreichs durch- führen zu können. Falls das Parlament diese Voll­machten verweigern sollte, müsse die Kammer auf­gelöst und sofortige Neuwahlen ausgeschrie- ben werden. Pichot fordert alle ehemaligen Front­kämpfer auf, sich tatkräftig an dem unbedingt not­wendigen Wiederaufrichtungswerk zu beteiligen.

Probeflug über London. DieseEndign" genannte viermotorige Großflugzeug-Type wird im euro­päischen Verkehr 40 Fluggäste, im Fernverkehr nach den britischen Dominions 20 Fluggäste befördern können, yür den Weltreichsdienst wird das Flug­zeug mit Schlafkabinen und einem Promenaden­deck ausgestattet. Die Reisegeschwindigkeit wird mit 320 Stundenkilometer, die Flugstrecke ohne Zwi- chenbandung mit 1600 Kilometer bei 65 Stunden­kilometer Gegenwind angegeben. Bei dem Bau des Flugzeugs ist besonderer Wert auf eine Isolierung der Fahrgasträume gegen das Motorengeräusch ge­legt worden. Der Baufirma sind bereits 14 Flug­zeuge dieses Typs in Auftrag gegeben worden.

Kleine politische Nachrichten.

Exminister Duff Cooper gab vor feinem Londoner Wahlkreis Erklärungen über die Gründe eines Rücktritts. Danach gab der Exekutivausfchuß eines Wahlkreises eine Mitteilung aus, in der es hieß, daß der Ausschuß zu der Erkenntnis gekom­men fei, daß Duff Cooper nichts anderes übrig ge-

Paris, 11. Oktober 1938. Idie jetzige Kammer mit ihrer immer noch weitig-

Die ernsten internationalen Ereignisse der letzten stens theoretischen Volksfrontmehrheit kann Monate und ihre Rückwirkungen auf die politischen nach Ansicht vieler Kreise ihre Politik nicht radikal und wirtschaftlichen Verhältnisse in Frankreich haben ändern. Die Voraussetzung einer neuen Politik in fast allen Lagern die Frage aufkommen taffen, "" 1,0 *

ob vorzeitige Kammerwahlen notwendig und wünschenswert sind. In bürgerlichen Kreisen Frankreichs wurde zuerst die Forderung auf Neu­wahlen gestellt. Diese Kreise, die imTemps" einen mächtigen Wortführer haben, sind der Ansicht, daß Frankreich eine g a n 3 neue Außenpolitik verfolgen und infolgedessen in starkem Maße auch seine Innenpolitik ändern müsse. Mit München sei ein außenpolitisches System zusammen­gebrochen, und zwar ohne jede ernsthafte Aussicht auf Wiederaufrichtung dieses Systems in absehbarer Zeit. Die Neuorientierung in der Außenpolitik be­dinge aber gleichzeitig eine Neuorientierung der Innenpolitik. Eine aus Jahre zu berechnende Kraft­anstrengung sei notwendig, um die französische Wirtschaft wieder auf solide Grundlagen zu stellen.

Die Kammerwahlen sollen verfassungsgemäß erst

Arbeitsdienst in der Tschecho-Slowakei.

Anwachsen der antijüdischen Bewegung.

Prag, 12. Ott. (DNB.) Das Tschechoslowakische Preßbüro veröffentlicht eine Meldung, die für die Wirtschaftslage bezeichnend ist. Nachdem man dem Zusammenbruch der sudetendeutschen Industrie Jahre hindurch zugesehen und die Absichten der sudetendeutschen Jugend, die sich in Arbeitslagern sammelte, unmöglich gemacht hatte, greift man nun den Gedanken des Arbeitsdienstes wieder auf. In

gebiete Englands und Frankreichs und besonders die in unmittelbarer Nachbarschaft liegende britische Kronkolonie Hongkong. Der starke chi­nesische Widerstand um hankau habe jedoch diese Bedenken zu Gunsten einer radikalen Durch­führung des Ehinaseldzuges überwunden.

Ausnahmezustand in Hongkong.

Hongkong, 12. Ott. (Europapreß.) In der bri­tischen Kronkolonie Hongkong wurde am Mitt­woch derAusnahrnezustand ausgerufen. Heber die letzte Entwicklung herrscht hier große Unruhe. Verschiedene englische Regimenter sind um die Stadt herum postiert worden, um sie vor dem zu erwarten­den riesigen Flüchtlings ström der Chine- s e n abzusperren. Hongkong ist bereits feit Monaten mit Flüchtlingen überfüllt und hat weder Raum noch Lebensrnittel genug, um weitere Flüchtlinge aufzunehmen, zumal die Gefahr des Aus­bruchs von Seuchen dadurch noch erhöht würde. Der Oberkommandierende der in Südchina stehenden ja­panischen Truppen erklärte, die Offensive hätte das Ziel, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Die japanischen Soldaten hätten Anweisung erhalten, die ausländischen Interessen voll und ganz zu respek- tteren.

Aach dem Fall von Sinyana.

D ü f f e I b o r f, 11. Oft. (DNB.) Auf einer Kund- -..... -----------:----- -.. f gebung der Reichsrundfunkkammer auf der Gau­

musse eine neue Mehrheit fein urtb ÖW. tuIturroo bes ©aues Düsseldorf sprach der Amts- neue Mehrheit könne nur durch Neuwahlen gelchas- Ieit6r Rundfunk der Reichspropagandaleitung der «TM «r« or.. «v» «Arkthn n o iwnmfl Ft t A '______- ~ ..... . ' . V - _______-

Times" erörtert wieder die Lage in Palästina. Die notwendig gewordene Verstärkung der bri­tischen Garnisonen in Palästina sei der beste Beweis für die fortschreitende Verschlech­terung der Situation seit dem Sommer. Klar sei, daß vor jeder politischen Lösung des Pa­lästina-Problems die Ordnung wieder hergestellt werden müsse. In Palästina schweige heute das Ge­setz. Die letzten Ereignisse in Palästina hätten die Argumente zugunsten einer Teilung eher ge- tärft als geschwächt. Trotz aller offensichtlichen Ge- ahren scheine eine Teilung Palästinas weniger ge- ährlich zu sein, als eine mechanische Einigung. Bei einer Trennung der beiden Volksgruppen brauche man jedoch nicht den Empfehlungen der Palästina- Kommission in jeder Einzelheit zu folgen. Vielleicht erörterten der Kolonialminister und der Palästina- Kommissar einmal andere Methoden zur Er­reichung desselben Zieles, etwa auf kantonaler, oder, was noch wahrscheinlicher sei, auf föderalistischer Grundlage.

Das Blatt vergleicht das Problem im Nahen Osten mit den Verhältnissen, wie sie sich vor kurzem in der Tschecho-Slowakei gezeigt haben. England müsse sich auch in Palästina an das Grundprinzip der ©elbftbeftimmung der Völker und Rassen halten, ganz abgesehen davon, ob Palästina in zwei souveräne Staaten geteilt, ob es fantonifiert werde ober nach föderalistischen Prinzipien umgewandelt werde. England hätte die Pflicht, hierin mit Frankreich zusammen- zuarbeiten, denn ein Bundesstaat, zusammen­gesetzt aus einem syrischen Staat Libanon, ben beiben palästinensischen Staaten (bem jüdischen und dem arabischen) und Transsordanien, würde ben syrischen Arabern bie gewünschte Einheit geben, gleichzeitig aber bie Errichtung kleiner unabhängi­ger Staaten vermeiben.

Die Unruhen halten an.

Jerusalem, 12. Ott. (Europapreß.) Die Aus­schreitungen in ganz Palästina halten weiter an. Aus allen Teilen des Lanbes werden Zwischenfälle gemeldet. Am Mittvochabend kam es i n Nablus zu schweren Zusammenstößen, wobei wieder acht Arader getötet würben. Auch ber Bezirk von Jerusalem war in den letzten Tagen Schau­platz zahlreicher blutiger Vorfälle. Bei bem Dorfe Walajeh, südwestlich von Jerusalem, entspann sich am Dienstagnachmittag ein Kampf mit Freischär­lern, bei dem die Engländer Flugzeuge und Panzerwagen einsetzten. Tote und Der- mundete gab es auf beiden Seiten. In der Nähe von Haifa wurden Araber erschossen, im Bezirk von Galiläa sind Telephon- und Lichtleitungen zerstört, in Nazareth der Direktor einer Bank durch Schüsse schwer verwundet und auf der Cisenbahnstrecke LyddaHaifa eine Draisine von Freischärlern an- gehalten und verbrannt worden. Die Stabt Ramleh würbe mit einer hohen Strafe belegt, da dort bei einem Raubüberfall ein größerer Geldbetrag geraubt worden ist.

Endgültiger Schiedsspruch im Ehaco-Konflikt.

Buenos Aires, 11. Ott. (DNB.) Unter dem Vorsitz des argentinischen Außenministers trat das Schiedsrichterkollegium, bestehend aus Vertretern Argentiniens, Brasiliens, Chiles, Perus, Uruguays und ber Vereinigten Staaten in Buenos Aires zu­sammen, um ben Svruch über bie endgültige Chaco-Grenzziehung den Bevollmächtigten Boliviens und Paraguays bekanntzugeben. Gegen die Entfcheibung, bie auf Grund topographischer Feststellungen in bem umstrittenen Gebiet gefällt wurde, ist ein Einspruch unmöglich Ein jahrzehntelanger Streit ist damit endgültig bei» gelegt. Auf Grund der Grenzziehung fällt ein großer Teil des nördlichen Chaco an Para­guay, zwar nicht das ganze beanspruchte Gebiet, aber weit mehr, als frühere Schiedssprüche diesem Lande zuerkannten. Um Konfliktsmoalichkeiten aus» zuschließen, wurde einNiemandsland" ge­schaffen, das von keiner Partei befestigt werben darf.

Transportarbeiter-Streik in London.

London, 11. Oft. (Europapreß.) Eine Streik­bewegung auf zwei Londoner Bahnhöfen zieht weitere Kreise. Obgleich der Transportarbeiter- Verband den Streik für ungesetzlich erklärt hat, haben die bem gleichen Verband angehörigen Marktarbeiter auf bem Lonboner Haupt- fleifdjmarft in Smithfielb unb auf bem Fisch­markt in Billingsgate es abgelehnt, bie von ben beiden Bahnhöfen kommenden oder dorthin gehen­den Fleisch- unb Fischsenbungen zu oerlaben. Um­leitungen dieser für die Versorgung von London und anderer Ortschaften wichtigen Sendungen auf die Linien ber vorläufig von bem Streik nicht be troffenen London and Northeastern Railways sind ins Auge gefaßt, aber es ist noch nicht sicher, ob es daburch nicht zu Symp^tthiestreiks unter ben An­gestellten biefer Eisenbahngesellschaft kommen wirb. Ein weiterer Streik, ber bie rechtzeitige Eröffnung ber Lonboner Automobilausstellung zu aefährben brohte, scheint rasch beigelegt warben zu fein. 3800 an bem Aufbau ber Stände beteiligten Maler, Zimmerleute, Tischler und Elekttomonteure legten plötzlich die Arbeit nieber mit ber Begrün­dung, baß nicht gewerkschaftlich organisierte Ar­beitskräfte beschäftigt würben. Nachbem bie Zusage geaeben war, baß bie Nichtorganisierten Arbeiter entlassen werben würben, würbe bie Arbeit wieder aufgenommen.

Ein neues

englisches Großverkehrsflugzeug.

London, 11. Okt. (Europapreß.) Ein neues Flugzeug der Armstrong-Witworth-Flugzeug-Werke machte mit 27 Pressevertretern an Bord einen

ehemalige Mimster und raiitaIWtW Abg-ard- ' b7r Be frei ung de, Su.

nefre Lamoureux hat sich am Sonntag für biefe hetenlandes wieder einmal habe unter Beweis Lösung ausgesprochen. M-ele Besurworter von Neu- fteUen fönnen Der deutsche Rundfunk habe in diesen wählen sind gleichzeitig für eine Aenderung bes schicksalsschweren Tagen, ba bas ganze deutsche Volk bisherigen Mehrheitswahlsystems durch E i n f u l)» biß Lautsprecher geschart war, im Zeichen rung bes V er h a 11 nisw a h ls y st e m s im bßr yl u f k l ä r u n g ' u n b ber Abwehr ge» Rahmen ber bisherigen Wahlkreise, b. h. tm roe= rtan^en ^nb mit einzigartigem Erfolg auftlärenb sentlichen ber Departements. Die schon mehrmals! gegenüber unseren subetenbeutschen Brüdern ge» von ben Anhängern dieses Systems unternomme- Denn ohne ben Runbfunk wären die Su*

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