„W baue aus Luch fest und zuversichtlich."
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Unser Bild zeigt den Vorbeimarsch der HJ.-Fahnen vor dem Führer. Links von ihm (vom Beschauer aus gesehen) Baldur von Schirach und rechts Rudolf Heß.
(Bildtelegramm Scherl-Bilderdienst-M.)
rechNgung erwiesen für ein Jahrtausend. Aber ich glaube, daß dies er ff der Beginn des segensreichen Wirkens unserer Bewegung ist. Unermeßlich sind die Aufgaben, die uns gestellt sind. Wie immer es aber auch sein möge: Gelöst zu werden vermögen sie nur durch einen geschlossenen Volkskörper, der nicht durch Wünsche und hoffen entsteht, sondern nur durch die Erziehung. Nur durch sie allein können wir uns das Volk schaffen, das wir brauchen, und das jene benötigen, die nach uns Geschichte gestalten wollen. Dieses Volk aber wird nicht in den allen Generationen erzogen, sondern immer aufs neue in seiner Jugend. Und deshalb bin ich so slolz und so glücklich, wenn ich euch sehe!
Don Jahr zu Jahr formt sich euer Bild schöner. Es ist wirklich eine stolze Freude, jetzt an die deutsche Zukunft zu denken. Was an alten erprobten Männern heute in Deutschland vorhanden ist, das wissen wir. Daß die deutsche Jugend aber dem besten deutschen Mannestum und dem besten deutschen Frauenideal nachleben wird, dos ist unser aller stolze Gewißheit. Und damit — weil das deutsche Volk sicher und fest stehen wird — weiß ich auch für alle Zukunft das Reich sicher und geborgen! Es ist ein anderes Volk als jenes, das ich selbst in meiner Jugend erlebte und kennenlernte. Stärker zusammengefügt wie jemals zuvor, ein Volk, das seine große Lebensaufgabe nunmehr begriffen hat und eine Schicksalsgemeinschaft bildet auf Leben und Tod, um diese Aufgabe zu lösen. In diese Schicksalsgemeinschaft seit ihr hineingestellt! In sie werdet ihr hineinwachsen und sie selbst einmal tragen. An eurer Festigkeit wird einmal die Festigkeit Deutschlands gemessen werden. Und ich baue>auf euch fest und zuversichtlich. Wenn mich einmal die Vorsehung von meinem Volk wegnehmen wird, dann werde ich dem kommenden Führer ein Volk hinterlassen, das fest zusammenge- fügt und eisern zusammengeschlossen ist, das niemals mehr getrennt und zerrissen werden kann, unerschütterlich zusammenstehend, glücklich in Freudenzeiten und trotzig im Leid! Dafür seid Ihr, Junge um Junge, Mädchen, um Mädchen, die lebenden Garanten! Der hat noch immer in deutschen Landen am besten gebaut, der vertraute auf das eigene deutsche Volk! Und das seid Ihr!
Die Vereidigung der parieianwä'tter.
Anschließend singen die Jungen und Mädel gemeinsam das Lied „Run laßt die Fahnen fliegen!". Es folgt dann der feierliche Augenblick der Ver
eidigung der jungen Parteianwärter, die der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, mit einer kurzen Ansprache vornimmt. Der Führer tritt nach der Vereidigung an das Mikrophon und grüßt mit einem „Heil, meine Parteigenossen!" die vereidigten Hillerjungen, die mit einem kräftigen „Heil, mein Führer!" antworten. Während dann das Deutschland- und Horst-Wessel-Lied, gemeinsam gesungen wird, wird am Fahnenmast zum Symbol der Verbundenheit zwischen Partei und Hitler- Jugend die Parteifahne gehißt. Es erklingt dann das Lied der Jugend „Vorwärts, vorwärts, schmettern die hellen Fanfaren". Nach dem Kommando Baldur von Schirachs, „Stillgestanden!" schreitet der Führer die Front der HI.-Formationen ab. Mit dem Fanfarenruf klingt die Feier aus. Unter nicht endenwollenden Heilrufen verläßt der Führer die Kampfbahn.
Sportfest des SDN in Samberg
Bamberg, 12. Sept. (DNB.) Den Abschluß des Reichstreffens 1938 in Bamberg bildete das Spor t- f e st des B D M. im Stadion. Seine besondere Bedeutung erhielt das Sportfest durch die Anwesenheit des Reichsjugendführers, des Reichssportführers und von Jugendführern aus Spanien, Italien, Ungarn, Japan, Bulgarien und Rumänien.
Nach dem Einzug der Wimpelträgerinnen hieß Jutta Rüdiger den Reichsfugendführer herzlich willkommen und betonte, daß der BDM. mit diesem Sportfest Ausschnitte aus seinem sportlichen Können zeigen wolle. Anschließend erfolgten die sportlichen Vorführungen. Hierauf ergriff zunächst der Reichssportführer von Tschammer und Osten das Wort. Er betonte, daß der BDM. auf seine
sportlichen Leistungen, die er in emsiger Arbeit und durch vollen Einsatz hervorgebracht hat, stolz sein könn5. Daß die Leistung auf dem Gebiet der Leibes» ertüchtigung und -erziehung in der breiten Front der weiblichen Jugend einen gewaltigen Fortschritt gemacht habe, erfülle uns mit Freude und Glück, denn ein mutiges Mädel werde auch einmal eine mutige Frau, und eine mutige Frau werde allen Fährnissen des Lebens widerstehen.
Der Reichsjugendführer sprach von der tiefen Wandlung, die sich in unserem Volke vollzogen hat. Das frühere deutsche Mädchenideal, die sogenannte höhere Tochter, kenne man heute gottlob nicht mehr. Eine gesunde und anmutige Jugend ist das neue Ziel der Deutschen geworden. Daß das vor einigen Monaten ins Leben gerufene Werk „Glaube und Schönheit" von den Mädeln richtig verstanden worden sei, das habe dieses Fest gezeigt.
Korpsführer Hühnlein ehrt die Giegerstürme im Heichsweiikampf. Nürnberg, 10. Sept. (DNB.) Der Führer des NS. - Kraftfahrkorps, Reichsleiter H u h n l e i n , nahm in dem Zeltlager des NSKK. die Ehrung der aus dem diesjährigen Wettkampf des Korps als Sieger hervorgegangenen Stürme vor. Der Korpsführer teilte mit, daß diejenigen Sturmangehörigen, die ein zweites Mal aus dem Wettkampf siegreich hervorgegangen sind oder hervorgehen werden, die silbern umrandete Raute am linken Unterarm für drei Jähre tragen können und während dieser Zeit an dem Wettkampf außer Konkurrenz teilnehmen. Dann rief Hühnlein die Führer der siegreichen Stürme vor und überreichte ihnen außer seinem Bild mit Widmung die Urkunden, mit denen die Stürme auch in den Besitz des Preises, eines Motorrades, kamen. Der Abend vereinigte den Korpsführer mit seinen Männern beim Biwak.
Oie Werkscharen vor Adolf Hitler.
Nürnberg, 10. Sept. (DNB.) Am Samstagnachmittag nahm der Führer von dem „Deutschen Hof" den Vorbeimarsch einer Abordnung der DAF.- Werkscharen ab. Trotz des regnerischen Hetters hatte hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden. Als der Führer auf den Balkon hinaustrat, empfing' ihn ein brausender Begeisterungssturm der Massen. Mit klingendem Spiel rückten die Werkscharen an. An der Spitze marschierte der Leiter der DAF., Reichsorganisationsleiter Dr. L e y. Ihm folgten die Arbeitsfrontfahnen der NS.« Musterbetriebe und die Betriebsobmänner. Als die ersten Werkscharmänner den „Deutschen Hof" erreicht hatten, begab sich Dr. Ley zum Führer auf den Balkon und erstattete Meldung. Der Führer nahm gemeinsam mit Dr. Ley den Vorbeimarsch ab, wobei die Menge dem Führer immer wieder begeistert zujubelte.
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