Ausgabe 
12.9.1938
 
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wählte:Entartete Kunst!" Der Führer habe Sen-1 fationslustige doppelt enttäuscht: Erstens indem er ihnen keineInformationen" gegeben habe und \ zweitens, weil ihm niemand die schweren auf ihm lastenden Bürden angesehen habe.Daily Mail" berichtet, der Führer habe nicht gealtert ausgesehen. Seine Augen hätten vergnügt geblickt, als er über moderne Kunst gesprochen habe.

Aus aller Welt.

Neue Hochwassertveile in Schlesien.

Während noch überall an der Beseitigung der durch das Hochwasser der letzten Wochen her­vorgerufenen Schäden gearbeitet wird, sind die Grafschaft Glatz und die Gegend um das Eulen­gebirge nun zum dritten Male von -einer Hochwasserwelle heimgesucht worden. Wolkenbruch­artige Regenfälle in der Nacht zum Sonntag brach­ten innerhalb weniger Stunden 50 bis 80 und um Glatz herum sogar über 100 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter. Bei Bad Altheide durchbrach

die Weistritz zwei Dämme, bildete einen reißenden! Strom und überschwemmte 70 bis 80 Grundstücke' zum Teil meterhoch. Fast sämtliche Brücken wurden beschädigt. Arbeitsdienst und Feuerwehr wurden alarmiert. In Ober- und Niederschwedeldorf wurden die Bewohner von den Fluten im Schlaf überrascht, so daß es ihnen nur mit knapper Not gelang, sich und das Vieh in Sicherheit zu bringen. Auch in Ober-, Mittel- und Niedersteine, in Ober- und Nieder­rathen stehen die an der Neiße gelegenen Wirtschaf­ten im Wasser. In Rengerdorf, wo ein großer Teil des Dorfes abermals unter Wasser steht, wurde ein Motorradfahrer von den Fluten umgerissen. Er wurde von einem Einsatztrupp der Technischen Not­hilfe gerettet, ebenso zahlreiche Dorfbewohner und eine Menge Vieh. Schwer betroffen wurde auch die Stadt Frankenstein. In zwei anderen Ortschaften mußten freiwillige Helfer und die Feuerwehr, bis fast zur Brust "im Wasser stehend, in der Nacht Frauen und Kinder in die oberen Stockwerke der Häuser schaffen. Auch im Kreise Reichenbach wur­den wieder große Ueberschwemmungen angerichtet.

Idas ja alle Flüssigkeit sofort verdunsten läßt, nicht lohne weiteres aus; es muß eine besondere Behand­lungsweise erfunden werden.

Auch ist die Natur der Elektronenstrahlen an sich anders als die der Lichtstrahlen; bei diesen kommt es vor allen Dingen auf die Farbe an, bei den Elektronenstrahlen auf den Widerstand, den sie bei ihrer Bewegung finden., 9m gewöhnlichen Licht kön­nen wir beispielsweise ein Stück Glas im Wasser nicht sehen, während es sich bei den Elektronen­strahlen sofort verrät. Umgekehrt erkennen wir ver­schieden gefärbtes Glas in Lichtstrahlen ohne wei­teres, dagegen nicht in Elektronenstrahlen. Genau wie seinerzeit beim Mikroskop ist also auch beim Uebermikroskop die Entwicklung einer beson­deren Technik erforderlich.

Hiervon nur ein Beispiel! Je stärker beim ge­wöhnlichen Mikroskop die gewünschte Vergrößerung, desto heller muß das Objekt beleuchtet werden. Ganz entsprechend muß beim Uebermikroskop die Dichte der Elektronenstrahlen mit wachsender Ver­größerung immer stärker werden. Aber üben solche mächtigen Elektronen-Hagelschauer nicht eine zer­störende Wirkung aus? Sie tun dies in der Tat, aber dicke Schichten sind mehr gefährdet als dünne; neuerdings ist es gelungen, als Objektträger Häut­chen von nur einem Hunderttausendstel Millimeter Dicke zu erzeugen. Man erhält sie, indem man geringe Mengen Kollodium in einer leicht flüchtigen Flüssigkeit löst, nach deren Verdunstung das dünne Kollodiumhäutchen zurückbleibt. Im Ganzen wird man sagen können, daß das Uebermikroskop in den 5 bis 6 Jahren seines Bestehens den fast drei­hundertjährigen Vorsprung des gewöhnlichen Mikro­skops zum großen Teil bereits eingeholt hat.

Die Erfolge find denn auch erstaunlich! Schon jetzt lassen sich mit dem Uebermikroskop etwa 20mal stärkere Vergrößerungen erzielen als mit dem ge­wöhnlichen Mikroskop; 30000 fache Ver­größerungen sind schon gelungen. Besonders wertvoll ist dies für die Erforschung der großen Zähl ansteckender Krankheiten, die man bisher einemVirus" zuschrieb, worunter man einen wegen seiner Kleinheit nicht mehr sichtbar zu machenden, wie man sagte,ultravisiblen" Keim ver­stand. Das Uebermikroskop hat das bisherUltra­visible" sichtbar gemacht. Ungeheuer groß ist die Zahl der wissenschaftlichen und technischen Fragen, deren Lösung vom Uebermikroskop erhofft werden kann. Hocherfreulich ist, daß sich nunmehr die Firma Siemens & Halske des Uebermikrofkops angenom­men hat, so daß unbedingte Gewähr für die ziel­sichere Weiterarbeit gegeben ist.

Professor Dr. P. Kirchberger.

Rhein-Mainische Börse.

Im verlaufe fester.

Frankfurt a. M., 10. Sept. Da der Auf­tragseingang nach beiden Richtungen auch zum Wochenschluß überaus klein war, bewegte sich das Geschäft weiterhin in sehr ruhigen Bahnen. Unter dem Eindruck der ruhigen Auffassung der weltpoli­tischen Lage blieb die Grundtendenz am Aktien­markt freundlich. Die wenigen zunächst notierten Werte wiesen wiederum nur kleinste Abweichungen auf, wobei Besserungen überwogen. In einzelnen Spezialwerten war das Geschäft zeitweise lebhafter. Im Vordergrund standen am Elektromarkt Sie­mens mit 190 bis 192 (187,75), ferner AEG. auf den Großauftrag mit 109,75 (108,50). Don Mon­tanwerten setzten Hoesch, Verein. Stahl und Man­nesmann unverändert ein, nur Rheinstähl 0,50 v. H. ermäßigt auf 133,50. IG.-Farben notierten unv. 147,25, ebenso Metallgesellschaft unv. 125,13. An

Maschinenaktien lagen Demag 0,75 v. H. niedrige? mit 141,25, auch Daimler bröckelten auf 129,50 (130) ab, andererseits Rheinmetall 124,50 (124,25). Sonst kamen noch Bemberg mit 126,75(126), Reichsbank mit unv. 179,50, Conti Gummi mit 198 (198,25) und Feinmech. Ietter nach Pause mit 87,50 (89) zur Erstnotiz.

Im Verlaufe verstärkt sich die freundliche Hal­tung, ohne daß es aber zu größeren Umsätzen ge­kommen wäre, wie auch die Nachfrage im wesent­lichen auf einzelne Spezialwerte beschränkt blieb. AEG. weiter fest mit 110,25 nach 109,75. Demag stiegen auf 142,50 nach 141,25, ferner Hoesch auf 106,50 nach 105,50, AG. für Verkehr auf 117 nach 116,50, Daimler wieder 130,50 nach 129,50. Die erst später notierten Papiere lagen zwar nicht einheit­lich jedoch überwiegend 0,50 bis 1 v. H. höher. Verein. Deutsche Metall kamen nach Pause der gestrigen Schätzung entsprechend mit 161 (155) wie­der zur Notiz. Niedriger lagen Scheideanstalt mit 203,50 (205). .

Am.Rentenmarkt waren die Umsätze klein bei größtenteils gut gehaltenen Kursen. Don Liqui- dationspfandbriefen zogen die beiden Frankfurter auf 101 (100,70) an. Stadtanleihen notierten ebenso wie die meisten Staatspapiere unverändert, wäh­rend Industrie-Obligationen die üblichen leichten Schwankungen verzeichneten. Von den variablen Werten lagen Reichsaltbesitz mit 130 unverändert, Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. höher mit 123,90. Im Freioerkehr befestigten sich Wiederaufbauzuschläge auf 80,65 bis 80,75, Kommunal-Umschuldung nannte man 5 Pfennig höher mit 94,35.

Von unnotierten Werten wurden Dirig­ier mit 85 bis 87, Katz 6- Klumpp fester mit 90 bis 92 (88 bis 90), Rastatter Waggon mit 46 genannt. Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Wetterbericht

Nach meist freundlichem Ablauf am Sonntag hat mit dem Eintreffen der Störungsfront der nord- europäischen Wirbeltätigkeit am Montag wieder un­beständiges Wetter eingesetzt. Da wir für die Folge aber auf der Grenze zwischen Hoch- und Tiefdruck­gebiet verbleiben werden, ist für vorübergehend der Durchbruch freundlichen Wetters zu erwarten.

Vorhersage für Dienstag: Vielfach dun­stig, sonst wolkig bis aufheiternd, aber strichweise auch etwas Regen. Temperaturen wenig geändert, Winde meist um West.

VorhersagefürMittwoch: Fortdauer der wechselhaften und unbeständigen, aber nicht un­freundlichen Witterung.

Lufttemperaturen am 11. September: mittags 20,4 Grad Celsius, abends 13,8 Grad; am 12. September: morgens 13,4 Grad. Maximum 20,7 Grad, Minimum heute nacht 13 Grad Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. September: abends 15,8 Grad; am 12. September: morgens 14,1 Grad. Sonnen­scheindauer 6,4 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lang^ Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Sin­nigen: Theoder Kümmel. D.21. VIII. 38: 8916. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis NM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig

Das Uebermikroskop entschleiert Geheimnisse.

OieLichlwellen sind zu grob.- Elettronenwunder. - Das Unsichtbare wird sichtbar

Es war seinerzeit eine recht schmerzliche Erkennt­nis, daß das Mikroskop, das uns tiefer als irgend­ein anderes Forschungswerkzeug in die Geheimnisse des Lebens eingeführt hatte, das uns die Zelle als Urbaustein alles Lebens, kleine Lebewesen als Träger gefährlicher Krankheiten, und sogar die win­zigen Gene als Träger der Vererbung hatte er­kennen lassen, seine unübersteiglichen, in der Natur der Sache liegenden Grenzen hatte. Denn es hat als erste und unumgängliche Voraussetzung die, daß das Licht sich geradlinig fortpflanzt.

Aber das Licht ist eine 2ßeIIenberoegung, und inwieweit Wellen sich geradlinig fortpslanzen, das hängt, wie leicht zu sehen, von den Größen­verhältnissen ab. Denn auch der Schall ist, wie all­gemein bekannt, eine Wellenbewegung. Und doch wissen wir, daß wir zwar nicht um die Ecke sehen, wohl aber um die Ecke hören können, daß es zwar einen Lichtschatten, aber keinen Schallschatten gibt; der Schall läßt uns also von der geradlinigen Fort­pflanzung nichts erkennen. Dieser Unterschied beruht aber nur darauf, daß die Schallwellen ungefähr eine Million mal länger sind als die Lichtwellen, so daß sie diesen gegenüber ungemein grob wirken. Könnten wir im Mittelmeer ein Getöse veran­stalten, das in ganz Europa hörbar wäre, würden wir uns wohl auch über die Schärfe des Schall­schattens wundern, den die Bergriesen der Alpen und Pyrenäen werfen würden. Nur der Kleinheit der Welle wegen zeigt das Licht geradlinige Fort­pflanzung noch in Größenverhältnisfen, die eine Million mal kleiner sind als die zur Erzeugung eines Schallschattens nötigen.

Aber einmal, nämlich, wenn wir zu immer klei­neren und kleineren Größenverhältnissen übergehen, hört auch die geradlinige Fortpflanzung des Lichtes auf, und dann nutzt alle Vergrößerung nichts mehr, sie gibt keine scharfen Bilder, wodurch sie natürlich ihren Zweck verliert. Die Lichtwellen sind je nach ihrer Farbe etwas verschieden, etwa gleich dem 2000. Teil eines Millimeters. Wol­len wir also Gegenstände sehen, die ebenso klein oder noch kleiner sind, so brauchen wir feinere Hilfsmittel als die Lichtwellen.

Ein solches Hilfsmittel sind Elektronen- strahlen, wie sie von der Kathode einer Vaku­umröhre ausgehen. Es- muß aber noch das Gerät gefunden werden, das dem Mikroskop für Licht­str gh len entspricht. Wie bekannt, besteht dieses im wesentlichen aus Linsen, die die Lichtstrahlen so brechen, daß sich ejne Verzögerung ergibt. Höchst merkwürdigerweise hat sich nun gezeigt, daß Draht­spulen, durch die ein elektrischer Strom geschickt wird, auf Elektronenstrahlen genau so wirken wie Linsen auf Lichtstrahlen. Auch das Zusammenwirken mehrerer Linsen, deren wichtigste Objektiv und Okular heißen, ist hier gänzlich ähnlich wie beim Mikroskop. Danach konnte das ganze Vergröße­rungsprinzip des Mikroskops glatt auf diese an sich andersartigen Verhältnisse übertragen werden.

Allerdings ergaben sich auch manche Aenderun- gen: Beispielsweise sind die Linsen des Elektronen­mikroskops nicht unveränderlich; sie wirken stärker, wenn der hindurchgehende Strom ansteigt, und hier­aus ergibt sich die Aufgabe, den (Strom mit einer Genauigkeit unveränderlich zu halten, wie dies bis­her noch niemals verlangt wurde. Ein weiterer Unterschied, ist,, daß wir die Elekttonenstrahlung an sich nicht sehen können, sie muß also erst künst­lich sichtbar gemacht werden. Dies geschieht durch einen fluoreszierenden Schirm, wie wir ihn von Röntgenstrahlen her kennen, oder durch die ge­wöhnliche Lichtbildplatte, die in ihrer das Auge übertreffenden Vielseitigkeit nicht nur sichtbares Licht aufnimmt, sondern auch unsichtbares sichtbar macht.

Es mußten noch viele Fragen gelöst werden, bevor das Uebermikroskop praktisch verwendar wurde. So bewegen sich die Elek­tronen nur in einem Raum, in dem die Luft bis auf den .hundertmillionsten Teil ausgepumpt ist, und wenn auch dessen Herstellung, wie bekannt, heute nicht mehr schwierig ist, so müssen doch Ein­richtungen erfunden werden, um die zu vergrößern­den Gegenstände in diesen luftverdünnten Raum hinein und wieder heraus zu bekommen; auch halten feine organische Gewebe ein solchesHochvakuum",

sein.

04173

Frau Elisabeth Krumm, geb. Klein

Gießen (Bahnhofstraße 40), den 9. September 1938.

5858D

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

Frau Käthchen Stein, geb. Gerhard

10. September 1938

29. Ziehungstag

Vn der heutigen Schluß-Ziehung wurden gezogen

Gießen (Johannesstraße 9), den 10. September 1938.

77950 89864 96693 96726 97830

5854D

SELTERSWEG 62

Die Beerdigung findet auf Wunsch der Entschlafenen in der Stille statt Beileidsbesuche und Blumenspenden dankend verbeten.

216998 218653 222623

305640 319927 335602

244210

335921

15169

140963

201364

265198

311826

372322

270861

342305

25052

283694

380124

31851

131683 186325 242733 307026 352752

132891

191804

262892

309654

368150

104938

167793

211487

284024

328659

390546

48580

259360

353286

120939

173899

215265

287847

338506

121753 183197 220092 288875 348724

Meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

ist uns nach kurzer, schwerer Krankheit durch den Tod ent­rissen worden.

Unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Ur­großmutter und Tante

ist an den Folgen eines Schlaganfalles im 84. Lebensjahre für immer von uns gegangen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Anna Stein

Emma Schüßler, geb. Stein

Heinrich Jughardt u. Frau Paula, geb. Stein,

46 Gewinne zu 500 RM. 5012 21255 37723 72396 83470 97980 111678 155497 164783 188753 206943

Die Beerdigung findet in der Stille statt. Vqn Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Eduard Krumm.

Junges Mädchen in kleinen Haus­halt tagsüber ge­sucht. Dasselbe hat Gelegenheit imDamenschnei- dern behilflich zu

Außerdem wurden 1818 Gewinne zu 150 RM. genößen.

Die Ziehung der 1. Klasse der 52. Preußisch- Süddeutschen (278. Preußischen) Klassen-Lotterie am IS. uub 20. Oktober 1338 statt.

Gewlnnauszug

5. Klasse 51. Preußisch-Süddeutsche (277. Preuß.) Klasseu-Lotterie

2 Gewinne zu 1000000 RM. 380864

2 Gewinne zu 10000 RM. 323484

2 Gewinne zu 5000 RM. 25765

4 Gewinne zu 2000 RM. 76364 136008

34 Gewinne zu 1000 RM. 31616 43571 85029 104158 105150 117625 154671 278564 335574 335783 340440 346395 375306 395507

92 Gewinne zu 300 RM. ----- -----

36852 38066 44532 46673 52646 63853 73216

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J.B.HAUSER

Gießen, am Oswaldsgarten (Parkplatz)Fernruf Nr. 2145/2146

Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Klein-Linden für Has Rechnungsjahr 1938 liegt vom 12. September lfd. 3. ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei da­hier zur Einsicht der Interessenten offen. Einwen­dungen dagegen können innerhalb der Offenlegungs­frist schriftlich oder mündlich vorgebracht werden. Es ist eine Umlage beschlossen, zu der auch die Aus­märker beizutragen haben. 58590

Klein-Linden, den 10. September 1938.

Der Bürgermeister: Fischer.

Stimmbegabte Damen und Herren

zur

Chorverstärkung

gesucht Vorstellung: Dienstag, den 13. September 1938, von 19 bis 20 Uhr auf der Probebühne des Stadttheaters, Johannesstraße 3, HL Stock.

58680 -