Zeichen sowie 104 Sturmfahnen des NSFK angetreten. Das Dröhnen der Salutbatterien begleitet die symbolische Handlung. Nach der Standartenweihe tritt der Stabschef neben den Führer auf die Kanzel und richtet an ihn u. a folgende Worte: Durch die Berührung der Standarten mit der Blutfahne haben wir das Vermächtnis unserer Toten übernommen, unserer Kameraden, die einst in Reih und Glied mit uns marschierten und die ihre Treue zur Idee und ihren Glauben an Sie, mein Führer mit ihrem Blute besiegelten. Würdig dieser Toten haben diese Männer in den vergangenen Jahren des Kampfes und des Sieges gestanden, gearbeitet, gekämpft und geopfert. Wenn Sie Idealisten brauchten, mein Führer, hier standen sie, und wenn Sie Idealisten brauchen, mein Führer, hier
st e h e n siel Freiwillig, uneigennützig und einsatzbereit. Sie haben Ihren Glauben, mein Führer, diesen Männern gegeben, und die Männer haben ihn in ihre Herzen ausgenommen, woraus ihn keine Macht der Welt wieder herausreißt. Meine Kameraden! Unsere Parole heißt heute wie immer: Unser Führer! Unser Glaube und unser Gruß und unser Gelöbnis gilt heute wie immer unserem Führer. Adolf Hitler — Sieg-Heil!
Begeistert wird das Sieg-Heil auf den Führer von den Hunderttausenden aufgefangen Dann spielen die Musikzüge das Lied des Sängers der nationalsozialistischen Revolution, Dietrich Eckart, „Deutschland erwache!" Der Führer blickt noch einmal über das Feld. Er grüßt die Blutfahne und unter erneuten unbeschreiblichen Kundgebungen verläßt er den Luitpoldhain.
Marsch durch Mrnberg.
Der Marsch der SA. durch die Stadt über die Fleischbrücke. —- (Scherl-Bilderdienst-M.)
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. Seit den frühesten Morgenstunden umsäumte bereits ein millionenköpfiges Spalier den weiten Marschweg, den die Kolonnen der Formationen der Bewegung nach Beendigung des Appells im Luitpoldhain zum Vorbeimarsch am Adolf-Hitler-Platz durchziehen. Am Adolf-Hitler-Platz ist jedes Fenster mit Teppichen geschmückt, die in ihrer zarten Farbgebung in roten und braunen Tönen, bald mit goldenen Kränzen und den Symbolen des Rei- ch.es, bald mit den alten Nürnberger Insignien, den Blick immer wieder gefangennehmen. Hierzu kommen noch die golddurchwirkten Tannengirlanden und bir prächtige Blumenschmuck, der sich an jedem Hause harmonisch dem Gesamtbild anpaßt. Aus den Erkern und Giebeln wallen lange Banner des Reiches und die alten Stadtfahnen der Reichsstadt in Rot-Weiß und dem Reichsadler herab. Ein besonders eisdrucksvolles Bild bietet die Frauenkirche mit ihrem schlichten Schmuck. Alt-Nürn- berger Fahnen wehen auch hier von dem Altan, der mit rot-violettem Samt verkleidet ist und gleichfalls den Schmuck frischer Blumen trägt. Jedes Fenster, aus dem sich ein Blick auf den Platz bietet, jeder Mauervorsprung, jedes Erkerchen ist Kopf an Kopf besetzt. Seit Stunden schon sind die drei Tribünen
bis auf den letzten Platz gefüllt. Hier sieht man neben zahlreichen Mitgliedern des Diplomatischen Korps besonders die Abordnungen der Faschistischen Partei und der Falangisten. Kriegsopfer haben besondere Ehrenplätze erhalten. Zu stürmischen Kundgebungen kommt es, als gegen 11 Uhr Hermann Göring eintrifft, der die Uniform eines SA.- Obergruppenführers trägt. 11.40 Uhr zeigt die Uhr, als vom Rathaus her donnernde Heilrufe die Ankunft des Führers künden. Hermann Göring tritt vor den Wagen des Führers Der Vorbeimarsch beginnt.
Vor dem Führer am Adols-Httler-Plah.
Erhobenen Armes grüßt der Führer den an der Spitze marschierenden Stabschef Lutze. Die $Iut« fahne folgt In schneidigem Paradeschritt ziehen die Hauptamts-, Amts- und Abteilungschefs sowie die z. V.°Führer der Obersten SA. - Führung vorüber. Ihnen schließen sich zunächst in buntem Wechsel der Uniform die aktiven Teilnehmer der nationalsozialistischen Kampfspiele,
SI.-Gruppe Alpenland marschiert an Adolf Hitler vorüber. Vor dem Wagen des Führers: SA.-Oberfuhrer P f e f f e r, SA.-Obergruppenführer Göring und SA.-Gruppenfuhrer Gießler von der SA.-Gruppe Alpenland. — (Scherl-Bilderdienst-Ar.)
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so Männer der Wehrmacht, der einzelnen Gliederungen der Dartei, der Polizei und des Reichsarbeits- dienstes, deren Führung der Reichssportführer von Tsch am in er und Osten übernommen hat, an. Schnell sind auch die Kolonnen der Reichsführerschulen am Führer vorbeigezogen. Und nun müssen die O st m ä r k e r kommen. Die SA.-Gruppe Donau macht Den Beginn. Endloser Jubel begleitet ihren schneidigen Marsch. Den 2600 Kämpfern der Gruppe Donau.folgen mehr als 200 Männer der Gruppe Alpenland und über 1900 Kämpfer der SA.-Gruppe Südmark. Neben dem Führer stehen zunächst Obergruppenführer Reschny, dann Gruppenführer Gieß- ler und Brigadeführer Nibbe. Erhobenen Armes grüßt Adolf Hitler die Söhne seiner Heimat Dann ist die SA.-Gruppe Franken an der Reihe, erkenntlich an den schwefelgelben Mützenaufschlägen. Wieder wechselt das Bild. Blaue Kragenspiegel und blaue Ränder der SA.-Mützen: Mit dem blauweißen Schellenbaum schwenkt der Musikzug der Gruppe Bayerische Ostmark gegenüber dem Führer ein. Es folgen die Gruppe Ostland und die Gruppe Nordsee, in deren Reihen man besonders starke Marschblocks der Marine-SA. sieht. Als nächste folgen die Berliner und Brandenburger. Heller Jubel braust über den Platz, als Hermann Göring ihren Kolonnen entgegengeht und mit der Gruppe Berlin-Brandenburg marschiert, die Obergruppenführer vön Jagow vorbeiführt. Dann folgen die Gruppen Hansa und Hessen, Mitte, Sachsen und Niederrhein in mustergültiger Disziplin und dröhnendem Marschtritt. Die Gruppe Hochland, teils in weißen Kniestrümpfen, teils in dunkelgrünen Hosen, begleitet besonderer Beifallssturm. Der Marsch der Westmärker beschließt den fast dreistündigen Zug der braunen Bataillone, nach dessen Abschluß der Führer Hermann Göring längere Zeit ins Gespräch zieht.
ASM. und ASFK.
Nach kurzer Pause vermittelt der nun einsetzende Vorbeimarsch der Männer der motorisierten Gliederungen der Partei ein völlig neues und eindrucksvolles Bild. Den Kolonnen der 12 000 NSKK.-Männer fuhren langsam und geräuschlos kleine graue Beiwagen-Motorräder voraus. Im ersten hielt ein Jungvolkpimpf stehend die schwarze Fahne seiner Formation, während im zweiten eine Fahne der Motor-HI. am Führer vorbeigefahren wird. Korpsführer Reichsleiter Hühnlein schreitet mit seinem Stabe den Männern des NSKK. voraus und nimmt dann, vom Führer herzlich begrüßt, an dessen Seite Aufstellung. Helle Hörnerklänge begleiten die in prachtvoller Geschlossenheit mit schwarzem Sturzhelm marschierenden Männer. Heil!-Rufe begrüßen auch hier wieder das Erscheinen der motorisierten Einheiten der O st m a r k, unter Führung von Obergruppenführer Ritter von Städtler. Die Einheiten aus allen Gauen des Alt- reiches schließen sich an, gefolgt Don einer dreihun
dert Mann starken Motorgruppe des NSKK.-Der- kehrserziehungsdienstes. Die den Abschluß bildenden Lehrtnänner der Motorsportschulen symbolisieren die Arbeit des Korps für die motorische Jugendertüch- tigung. .
Korpsführer Christiansen meldet dann dem Führer die 3000 Männer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps, die nun in ihren hechtgrauen Uniformen vvrbeidefilierem Unter den Fahnen, die dem Marschblock der Flieger oorangetragen werden, ziehen zum ersten Male die 16 Feldzeichen und die 104 Sturmfahnen am Führer vorbei, die beim Appell im Luitpoldhain geweiht worden sind.
Das Schwarze Korps marschiert.
Reichsführer ff Himmler führt die 25 000 Mann des Schwarzen Korps am Führer vorüber. Die Spitze der Kolonnen bilden die Stabsstürme der drei Hauptämter. In einem einzigen gewal- tigen Block zusammengefaßt folgen dann sämtliche Standarten der ff. Und nun marschiert Marschblock auf Marschblock der ff heran. Dumpf dröhnen die Schritte der in Zwölferreihen vorbeiziehenden Kolonnen. Der ^-Oberabschni tt Donau bildet die Spitze; in seinen Reihen marschiert die Wiener Standarte, die den Namen „Der Führer trägt. Es schließen sich die Polizeiverbände an, die General D a l u e g e führt. Ähre Paradeuniformen mit dem weißen Koppelzeug und den verschiedenfarbigen Tschakos ergeben ein prächtiges Schauspiel. Mit besonders begeisterten Kundgebungen werden die ^-Derfügungstruppe und die Totenkopfoerbände der ff begrüßt, im Stahlhelm und mit aufgepflanztem Seitengewehr. Den Abschluß bildet die Leib st and arte ff „Adolf Hit - l e r". Der Badenweiler Marsch kündet ihr Erscheinen. Voran die Standarte, die des Führers Namen trägt, die Sturmbannfahne des 1. Bataillons. In blendend weißem Koppelzeug, das Gewehr geschultert, so zieht des Führers Leibgarde über den Platz. Bald steht Obergruppenführer Sepp Dietrich nach herzlichem Händedruck neben dem Führer. Ein Ehrensturm begleitet die Blutfahne, die sich den letzten Reihen der Leibstandarte angeschlossen hat. Der Vorbeimarsch ist beendet. Unbeschreiblicher Jubel begleitet Adolf Hitler und die bald nach ihm abfahrenden Führer durch die von Menschenmauern umsäumten Straßen 'der Innenstadt zum „Deutschen Hof".
Während noch die letzten Formationen auf dem Adolf-Hitler-Platz defilierten, waren einige der vorausmarschierten Kolonnen bereits auf dem Marsch zum Bahnhof, um am Abend oder in der Nacht die festliche Stadt der Reichsparteitage in Sonderzügen zu verlassen. In den Straßen der Altstadt aber wogte in den Abendstunden ein bewegtes Leben und Treiben, das'durch die verschiedenen Uniformen und die bunten Trachten der zahlreichen Mädel und Frauen aus der Ostmark von einem großartigen farbenfreudigen Reiz war.
Prag liquidiert die Mhrisch-Ostrauer Vorfälle.
SDP. zur Weiterverhandlung bereit.
Prag, 10. Sept. (DNB.) Am Freitagabend empfing Ministerpräsident Dr. Hodza die Abgeordneten der SDP. Kundt und Dr. Rosche. Er teilte ihnen die auf Grund eines Beschlusses der Regierung zur Liquidierung der mährisch-ostrauer Vorfälle angeordneten Maßnahmen mit, und zwar:
1. Jene Polizeiorgane, die nachweisbar Gefangene geschlagen haben, werden im Wege eines beschleunigten Gerichtsverfahrens bestraft werden. Gegen den Polizeibeamten Dr. Malac wurde bereits Suspension von seinem Amte verhängt und das Strafverfahren gegen ihn eingeleitet, wobei die gesetzlichen Bestimmungen strengste Anwendung finden werden. Das gleiche gilt für die mitschuldigen Polizeiorgane.
2. Der Polizist, der den Asig. May mit der Reitpeitsche schlug, wurde auf eigenes Ansuchen vom Dien ft suspendiert und gegen ihn das Disziplinarverfahren eingeleitet.
3. Auf eigenes Ansuchen wurde gegen den Polizeidirektor von Mährisch-Ostrau ein Disziplinarverfahren eingeleitet, um festzustellen, ob und inwieweit er die Vorfälle mit zu verantworten hat. Bis zur Erledigung dieses Verfahrens wurde der Polizeidirektor vom Amte suspendiert.
4. Die Untersuchung gegen die im mährisch- oftrauer Kreisgericht befindlichen sudetendeutschen Häftlinge wird mit besonderer B e- schleunigung durchgeführt, um die Haftentlassung selbst bei einer etwa notwendig erscheinenden Fortführung eines Strafverfahrens möglichst bald zu ermöglichen.
Die Vertreter der Sudetendeutschen Partei nahmen diese Erklärungen unter Vorbehalt einer Kontrolle der restlosen Durchführung dieser Maßnahmen zur Kenntnis und betrachten hiermit die Vorfälle von Mährisch-Ostrau formell als liquidiert. Aus Kreisen der SDP. wird mitgeteilt, daß Ministerpräsident Dr. Hodza am Samstag 11.15 Uhr Vertretern der SDP. die von der SDP. gewünschten Erläuterungen zu dem letzten Dor- schlag der Regierung bekanntgeben wird. Diese Erläuterungen konnten nicht früher überreicht werden, weil durch die mährisch-ostrauer Vorfälle die Unterbrechung der Verhandlungen veranlaßt worden war. Die Verhandlungen über die Lösung der Nationalitätenfraae in der Tschecho-Slotvakei zwischen der SDP. und der Prager Regierung wer- den nunmehr am Dienstag fortgesetzt werden.
Die Trauerfeier für Alfred Knoll
Jägerndorf stand im Zeichen der Trauer um Alfred Knoll. Alle Häuser trugen Trauerschmuck. Die Turnhalle mar in würdiger Weise geschmückt Der Sarg ruhte in einem Blumenhain, umgeben von den Fahnen der Sudetendeutschen Partei. Turner hielten die Ehrenwache. Kreisleiter B a r - wig nahm im Namen Konrad Henleins und der Hauptadteiluna der Sudetendeutschen Partei das Wort. „Wir sichen heute", so führte der Redner u. a. aus, „tieferschüttert am Grabe eines Kameraden, über den der amtliche Bericht meldete, daß er bei der Einlieferung in die Haft durch Selbst- mord geendet hat. Der Hergang des Märtyriums wurde durch den Sargdeckel für immer verheimlicht. Das Grab jedoch, das stumm vor uns liegt, wird zur himmelschreienden, nie verstummenden Anklage. Es ist ein bitteres Los, zu wissen, daß einem der Siea nicht mehr entrissen werden kann, und dennoch, bevor dieser Sieg erschaut, im Ungewissen von hinnen achen zu müssen. Alle jene, die so um Leben und Sieg gerungen und den Tod dabei gefunden, sind m dieser Stunde mitten unter uns. Es sind die Helden der Nation, die fallen
mußten, damit wir leben können. Wir Lebenden jedoch haben die heilige Verpflichtung, alles zu tun, damit die Opfer der Toten nicht umsonst gewesen sind. Opfer auf Opfer haben wir bisher in unserem Kampfe bringen müssen, und immer waren wir die Schuldigen, waren wir die Angeklagten, die, mochten sie auch hundertmal Recht haben, immer Unrecht hatten. Heute aber ist das anders. Wir find zu Anklägern geworden und erheben unsere Stimme vor aller Welt und fordern. Wenn wir in diesem Staate leben sollen, dann muß man uns das bieten, was wir zum Leben brauchen. Dieses Recht treibt uns auch von diesem Grabe wieder fort zum Kampf um jene Ideale, die auch diefes Leben erfüllten, das wir begraben, zum Kampf für Recht und Freiheit, gegen Knechtschaft und Tyrannei."
Nach der Beisetzung kam es beim Rückmarsch der Amtswalter der SDP. und des Fahnenzuaes vom Friedhof zur Turnhalle zu einem Zwischenfall, der, Dank des sofortigen Eingreifens sudetendeutscher Abgeordneter und Der besonnenen Haltung der Teilnehmer, rasch beigelegt werden konnte. Der tsche- chische Bezirksarzt Mencl, der die Obduktion Knolls im Beisein deutscher Aerzte verweigert und die polizeiliche Einäscherung des Leichnams ange- ordnet hatte, fuhr in provokatorischer Absicht mit seinem Kraftwagen in den Fahnenzug hinein. Die empörte Menge drang darauf auf den Wagen ein. Bei dem Ansturm gingen einige Scheiben in Trümmer. Die Menge leistete jedoch den Weisungen der Abgeordneten Folge und zog sich sofort zurück. Der Generalinspektor Der Polizei, Regierungsrat Dr. Kracmar sicherte den intervenierenden Abgeordneten sofort strenge Untersuchung und Genugtuung zu.
Erneut schwere Provokationen.
Der Sonntag reich an Zwischenfällen.
Eger, 11. Sept. (DNB.) Auch am letzten Sonntag ist es in der Tschecho-Slowakei wieder zu zahlreichen Zwischenfällen gekommen, die die unhaltbaren Zustände, die insbesondere auf tschechischkommunistische Provokationen zurückgehen, kennzeichnen. In Eger hielt es die tsckeckische Motorradwehrorganisation aus dem gesonnen tschechischen Gebetet für zweckmäßig, die Durchfahrt durch die rein deutsche Stadt Eger zu einer gemeinsamen Provokationsfahrt mit anschließender Flag- genhissung, Ansprache und Parole zu benutzen. Im Zusammenhang mit dieser unerhörten Provokation kam es zu Zusammenstößen, in deren Verlaus G e fi- bar m e r i e mit aufgepflanztem Bajonett gegen die Sudetendeutschen vorging. Aus das Einschreiten des sudetendeutschen Senators Ludwig Frank aus Marienbad wurde die Staatspolizei zurückgezogen. Die danach wieder eingetretene Ruhe benutzten die Tschechen jedoch wiederum, drohend und ausfällig gegen die deutsche Bevölkerung zu werden. So Durchfuhren die tschechischen Motorradfahrer, unter ihnen auch ein Polizist, mit erhobenen Fäusten die erregte Menge, nachdem auch bereits vorher der Kommunistengruß als Provokation ausgenutzt worden war. Bei den Zwischenfällen kam es zu zahlreichen Verletzungen. Es wurde fest- gestellt, daß zwei an den Auseinandersetzungen beteiligte bekannte Kommunisten mit Revolvern uno Messern bewaffnet waren.
In der Nacht zum Sonntag wurden in Wallhof bei Neukirchen, BeUrk Wildstem, beim Nachhause- gehen auf einem Pferdewagen drei Sudetendeutsche meuchlings überfallen. Alle drei wurden dabei verletzt. Der Sudetendeutsche Adam Heinz er- hielt allein 13 Messerstiche, darunter auch einen Lunaenstich, so daß er schwer verletzt in das Egerer Krankenhaus überführt werden mußte An der Ortsgrenze von Konstantinsdad wurden von einem


