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Leibesübung im BDM

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Aus der engeren Heimat

Großveranstaltung der Gießener Schwerathleten

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menen geboten wurde, Dank.

ks wird von allgemeinem Interesse sein, einmal Verfahren, welch große Anzahl von Kindern m her letzten Monaten durch die NS.-Volkswohlfahrt »«ichickt werden konnte. Im Gau Hessen- jDQr-f f an wurden in diesem Sommer bis jetzt rund 500 Kinder aus den Gauen Baden, Berlin,

neksamkeit verfolgt.

L^eisberufsreferent für das Baugewerbe, D e r n Aßen), wies in kurzen Worten auf die Notwen- >ig'it hin, daß in Gießen eine besondere Lehr-

PSG. In allen Gauen des Reiches rollten tn er letzten Monaten die Kindertransporte e NS. -Dolkswohlfahrt und brachten Wißende erholungsbedürftige Kinder in Landpflege- :et-n. Lebensfreude und Dankbarkeit spricht aus O Augen der Kinder, und auch die Eltern wissen NS.-Volkswohlfahrt für das Erlebnis, das ihren

stellt eine Vorstufe des Führerinnen-Fünfkampfes dar.

Die aus dem Führerinnen-Fünfkampf hervor- aegangenen 15 besten Führerinnen des Reiches werden alljährlich auf dem Reichsparteitag durch den Reichsjugendführer dem Führer vorgestellt. So wird auch der nächste Sonntag im Zeichen des Führerinnen-Kampfes stehen.

e müsse einer müsse die Frage r:: n in seiner Arbeit c:|

in der Nähe wng in der

Gefängnis verurteilt. Den Angeschuldigten wurde zur Last gelegt, daß sie seit Jahren fortgesetzt in einer größeren Anzahl von Fällen bei ihren Lieferungen ihre Kunden geschädigt haben, was auch durch die Vernehmung von sech­zehn Zeugen erwiesen wurde.

Landkreis Gießen

* Großen-Linden, 11. Aug. In der Frank­furter Straße st i e ß e n heute ein Personen­auto und ein Lastkraftwagen zusammen. Zum Glück kamen die Autofahrer mit leichten Haut­abschürfungen davon, während an den Fahrzeugen geringer Sachschaden entstand. Der Unfall ist auf die große Glätte der Straßen zurückzuführen.

<Y Beuern, 11. Aug. lieber unserem Orte kreiste dieser Tage ein Segelflugzeug. Lange zog der große Vogel seine Kreise über unserer Gemarkung, um in größere Höhe zu gelangen. Es gelang dem Segelflieger jedoch nicht, Hohe zu ge­winnen, vielmehr mußte er landen unb ging etwa 300 Meter vom Dorfe entfernt auf einer Wiese nieder. Die Landung vollzog sich glatt. Zahlreiche Volksgenossen zogen hinaus auf die Wiese, um sich das schöne Flugzeug anzusehen.

I Saasen. 11. Aug. Nachdem in der vorigen Woche ein schweres Unwetter über unserem Orte tobte, gingen inzwischen weitere h e f tig eG e- witter über der Gemarkung nieder. Die Gewit­ter brachten starke Regenfälle, die die Wieseck star- ker anschwellen ließen, als zu Zeiten der Schnee- schmelze

115500 Mark Steuerstrase

^«n-Nassau 8500 Kinder in die Gaue Kurmark, i^eswig-Holstein, Baden, Westfalen-Nord und im j<!c nen Gau verschickt. 500 Kinder sollen m den htatttn Wochen außerdem noch eine Reise auf das 2nb ontreten, unb etwa 1000 Kinder werden noch ,h uns im Gau Hessen-Nassau eine Erholungs- Me finden. Diese Zahlen liefern wiederum einen dafür, wie rege fmmer mieber das Enter­ben Maßnahmen der NS.-Volkswohlfah/ wie sehr die Bevölkerung das Verständnis

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Berufsverbot für betrügerischen Kohlenbänbler !, Lpd. Herborn, 11. Aug. Die Große Straf- ^lnimer Siegen tagte in Herborn und verurteilt 2 Kohlenhändler R. zu 9 Monaten Gesa n g-

Auf die Dauer von 5 Jahren wurde lhm die . usubung seines Berufes untersagt Der ; '°bn des Angeklagten wurde zu 6 Monaten

noiienizundung (L. der Mühlen ist ° dos (betreibe im der wegen vorhu m Mahlraum ar

Für die Führerinnen des BDM. und des IM.- Bundes hat der Reichsjugendführer jetzt entsprechend dem Führer-Zehnkampf der HI. die Durchführung eines Führerinnen - Fünfkampfes x>er= fügt. Die große Aufgabe, die der Bund ^out'cher Mädel mit der Leibeserziehung der wewlichen Jugend zu erfüllen hat, verlangt Führerinnen, die auf allen Gebieten, insbesondere aber aus dem Gebiete der Leibesübungen, Vorbild ihrer Madel sind. Der Führerinnen-Fünfkampf stellt an alle Teil­nehmerinnen vielseitige Anforderungen und umsatzt folgende Hebungen: 7S.Meter-L°us.

Weitsprung, Schleuderballweitwurf, 100 Meter Brustschwimmen. Der Führerinnen-Fünfkampf wird im Jahre 1938 erstmalig ausgetragen .

Von der Mädel- und Iungmadelgruppenfuhrerln bis zur Führerin des Obergaues sind sämtliche in der Führung der nationalsozialistischen Madelorga- nisation tätigen Mädel zur Teilnahme verpflichtet, eingeschlossen sind die Mitglieder der Stabe ab Gruppenreferentin und BDM.-Werkgruppensuhrerln, Stellenleiterin in den Untergauen, in den Ober- nauen und in der Reichssugendführung ab Referen­tin Außerdem haben sämtliche Führerinnen, die in ihrem Dienstrang ab IM.- und BDM.-Gruppen­führerin bestätigt sind, die Aufgaben des Fünf­kampfes zu erfüllen. Jede Teilnehmerin muß m ihrem Gesundheitspaß den Vermerktauglich be­sitzen und das 17. Lebensjahr erreicht haben.

So haben in unserem Untergau am vergangenen Sonntag etwa 50 Führerinnen ihren Führerinnen- Fünfkampf erfüllt. Die besten Leistungen waren: Hochsprung: 1,27 Meter: Weitsprung: 4,60 Meter; 75-Meter-Lauf: 10,6 Sekunden: 100 Meter Brust- schwimmen: 1:47,7 Minute: Schleuderballweitwurf: 30,80 Meter. . , ... o .,

Weiterhin hat der Beauftragte rur die Leibes­erziehung der deutschen Jugend, Obergebietsfuhrer von Tschammer unb Osten, die Ableistung eines Unterführerinnen - Dreikampfes angeorbnet. 3ur Teilnahme am Dreikampf find sämtliche Führe- rinnen unter 17 Jahren: jebe IM.- unb BDM.- Schafts- unb Scharführerin sowie alle Referentinnen , in ben Scharen unb BDM.-Wxrk-Schafts- unb Scharfuhrerinnen verpflichtet. Mit seinen Bedin- . gungen: 75-Meter-Lauf, Hochsprung unb Schleuder- i ballweitwurf sowie seiner altersmäßigen Staffelung > baut der Dreikampf in der Höhe seiner Anforde­rungen auf dem BDM.-Leistungsabzeichen auf unb

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1. Kraft- unb Sportklub 1893" morgen mit einer Werbeveranstaltung an bie Oeffentlichkeit. Im Mit­telpunkt bieser Veranstaltung steht bas Auftreten des Deutschen Meisters und Weltmeisters 1937 im Federgewicht, Georg Liebsch (Düsseldorf). Dieser ausgezeichnete Heber vollbringt bei einem Körper­gewicht von nur 120 Pfund kaum glaubliche Lei­stungen und wird von bewährten Fachleuten als der zukunftsreichste deutsche Gewichtheber neben Man-. ger bezeichnet. Liebsch hält den Weltrekord im beid­armig Drücken der Federgewichtsklasse nut 193 Pfund. Sein Aufstieg ging verhältnismäßig schnell oonftatten, denn noch 1936 war Liebsch neben Wal­ter (Saarbrücken), der zweite deutsche Vertreter im Federgewicht bei den Olympischen Spielen m Ber­lin Er kam mit 580 Pfund im Dreikampf auf den fünften Platz. In vielen anderen Kämpfen hat er sich bewährt. Beim Deutschen Turn- und Sportfest 1938 in Breslau wurde Liebsch ungefährdet mit 615 Pfund Deutscher Meister.

Als Gegner von Liebsch für den morgigen Kampfabend tritt der Gaumeister im Leichtgewicht,' Wetzlar antreten.

-Lpd. Gladenbach, 11. Aug. Ein Einwohner JH hier befand sich mit feinem Fahrrad auf

' ps-Gladenbach. Er fuhr vor . .. a^bc.. ein ihm entgegenkommendes

Miuto und wurde durch den Anprall so schwer ^er- Ii'Dt, daß er einen dreifachen Scha de - Z^uch erlitt An den Folgen der Verletzung ist er L der Marburger Klinik gestorben, ohne oas Z^wußtsein wiedererlangt zu haben.

hierfür durch bie Tat beweist. Die Ktnderland- Verschickung zählt zu ben ersten Einrichtungen ber NSV.; sie hat sich hervorragenb bewährt unb soll wegen ihrer ibeellen unb praktischen Erfolge für immer aufrechterhalten werden. Nicht nur, daß Kindern aus bedürftigen Volksschichten zu ihrer Kräftigung eine Erholung gewährt wird, ebenso wichtig ist es, daß diesen Kindern das Erlebnis von Volk und Vaterland zuteil werden kann.

Neben der Kinderlandverfchickung wird außer­dem noch bie Kinderheimverschlckung durchgeführt, durch die erholungsbedürftigen Kin­dern ein mehrwöchiger Aufenthalt in Heimen ber NS.-Volkswohlfahrt gewährt wird. Bis jetzt wurden durch die Kinderheimoerschickung 2500 Kinder erfaßt. In ben nächsten Monaten finden noch 1800 Kinder in gaueigenen Heimen, Heimen an ber See und in Oesterreich Aufnahme. Die Kinderheimverschickung hat im Gegensatz zur Kin- derlandverschickuna vorwiegend die Aufgabe, wirk­lich erholungsbedürftigen Kindern durch Ernährung, Ruhe oder zweckmäßige Beschäftigung Kräftigung w bieten. Das bekannte Knabenübungslager Rim- bibim ist in erster Linie für körperbehinderte Knaben eingerichtet, so daß auch bei diesen Kindern für ihre spätere Entwicklung unb Kräftigung gesorgt

Die ersten beiden Plätze im Kunstspringen um die Europameisterschaft in London fielen klar an Deutschland. Der Dresdner Erhard Weiß, den wir hier auf dem Sprungbrett zeigen, wurde mit 148 02 Punkten Europameister vor feinem Lands­mann Hafter - Beilin (137,50 Punkte.).

(Scherl-Archiv-M.)

Europa-Meisterschasten der Schwimmer.

Die Europameisterschaften in London brachten am Donnerstagnachmittag zunächst durch Schlauch (1:09,4 und Nüske (1:12,0) zwei deutsche Siege in den Zwischenläufen über 100 Meter Rucken ber Männer. Im Kunstspringen der Frauen führte nach den Pflicht- und den beiden ersten Kurspringen Heinze (Berlin) vor Daumerlang (Nürn­berg) und zwei Engländerinnen. Die beiden ersten Wasserballkämpfe des Tages endeten mit Siegen der Holländer über England (4:3) und der Belgien über Frankreich (3:2).

Die Wettkämpfe beginnen am Donnerstag, dem 25. August, mit den verschiedenen Dorausscheidun- gen, bie Endentscheidungen finden am Sonntag dem 28. August, statt. Zu den Endwettkämpfen und der Siegerehrung, bie in Anwesenheit von Gauleiter Sprenger vor sich gehen, werben ber Reichs- jugendführer Baldur von Schirach und der Reichssportführer v ojt Tschammer unb O st e n erwartet.

Neumann, Gießen fährtBund um Frankfurt -

Der Große Straßenpreis von Frankfurt für Amateure wirb am kommenden Sonntag anomer 180 Kilometer langen Odenwald-Schleife von Frank- furt über Darmstadt, Bensheim, Erbach, Michel- stabt, König, Groß-Umstadt, Dieburg nach Frank- urt zurück ausgefahren. Die Besetzung ist recht gut ausgefallen. In der A^laffe findet man u. a ben Zweiten in ber Deutschen Meisterschaft Balling (Schweinfurt), den starken Aachener Kropp und den nicht minder guten Gießener Neumann, bie beibc an der Meisterschaft teilnahmen, am Start. Auch der Frankenthaler Hilbert verdient Beach-. tung. Die Frankfurter Streitmacht mit Bar, E. Linnemann, Fritz Eichhvrst und Karner wird den Vorteil der genauen Streckenkenntnis ge­wiß auszunutzen wissen. Während dieV-Klasse schwach besetzt ist, haben m ber E-Klasse 44 Fahrer ihre Meldungen abgegeben. Die Jugend- und Al­tersfahrer messen ihre Kräfte über 50 Kilometer.

Lpd Frankfurt a. M., 11. August Wie das Finanzamt betanntaibt, wurde ber Hoch- und Tief- bauunternehmer Philipp Siegel, Frankfurt a. M., külielltraße 74, wegen Einkommensteuer- hinterziehung für bie Jahre 1935 unb 1936 mit 87 000 Mark unb ® e m e r b e ft e u e r Hinte r- 7jehung für die Jahre 1936 und 1937 mit 9Q500 Mark, zusammen 115 500 Mark Geld­strafe belegt Es liegt hier eine besonders ver- mprffidie Handlungsweise vor, weil ber Tater bie ihm aus Reichsaufträgen ^geflossenen hohen Ge­winne burch Vornahme falscher Buchungen der Be­steuerung entzogen hat.

Oie Fruffff aut dem Felde verbrannt.

b-ld- mit ihren Rnuchgewnhnheiten Volksgut sSkSsä fe » S * >K= völligvernichtetwurde.

Deutscher Doppelsieq im Kunstspringen

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werkstätte für das Baugewerbe geschaffen werden müsse.

Betriebsführer Pfeifer ließ wissen, baß die Vorarbeiten für die Schaffung einer Lehrwerkstätte im Gange seien unb machte bann eine Reihe von Vorschlägen zur Verwirklichung des Gedankens. Er - schilderte dabei Eindrücke von der Besichtigung einer solchen Werkstätte in Neu-Isenburg. Dort seien die jungen Leute lagermäßig erfaßt. Für Gießener Ver­hältnisse könne man wohl auf bie lagermäßige Zu­sammenfassung verzichten, vielmehr genüge eine große gedeckte Halle, ein eingefriebigter Arbeits­platz unb ein Lehr-Raum. Die Iugenb könnte bann vielseitig beschäftigt werben unb an die verschieden­sten Aufgaben heranwachsen. In seinen weiteren Darlegungen gab Betriebsführer Pfeiffer wertvolle Anregungen für bie Form der Arbeit in einer sol­chen Lehrwerkstatt Der Redner schloß mit der Auf­forderung, mit dazu beizutragen, daß auch im Bau­handwerk Lehrlinge herangebildet werben könnten, die als Fachleute im Sinne bester beutscher Hand- werkstradition angesprochen werben könnten.

Baurat G r a v e r t gab als Vertreter ber Stadt­verwaltung zu wissen, baß bie Stadt unterstützend erst bann eingreifen könne, wenn ber Plan für diese Lehrwerkstätte greifbare Form angenommen habe. Grundsätzlich sei bie Stabt bereit, willens­mäßig unb praktisch ber Sache alle Unterstützung zu leihen.

Kreishanbwerksmeifter St ü h l e r wies in kurzen Worten darauf hin, baß man sich in ber Kreishanb- werkerfchaft unb in ben Innungen feit zwei Jahren lebhaft mit bem Gedanken ber Schaffung von Lehr­werkstätten, nicht allein für bas Baugewerbe, be­schäftigte. Er gab ber Hoffnung Ausbruck, baß es bald möglich werbe, zu einer umfaffenben Lösung zu kommen.

Zum Abschluß ber Versammlung regte ber Reb- ner der Versammlung, Pg. Eilers, die Bil­dung eines Ausschusses an, ber bie weitere Vorbe­reitungsarbeit für bie Schaffung einer Lehrwerk­stätte in die Hänbe nehmen soll. Dem Ausschuß sol­len Vertreter ber Kreishanbwerkerschaft, ber Stabt- Dermaltung, ber Berufsschule, Hanbwerksmeister l unb Betriebsführer angeboren. Mit ben besten . Wünschen für ein Gelingen bes Planes schloß er bie - Versammlung mit bem Gebenken bes Führers.

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Unfälle auf dem Lande.

P er 3Zjahrige Arbeiter Karl Alban aus Alten- L<(f kam mit seinem Fahrrad,.als er sich auf bem k zu seiner Arbeitsstätte befand, schwer zu Fall L zog sich innere Verletzungen zu. Als die Kahre alte Witwe Marie Dürr von Atzbach vor Lm Gewitter nach Hause fluchtete, kam sie w der w Fall und erlitt einen Bruch des rechten Ar-

L _ Der Landwirt Heinrich Nau aus Kefen- bl geriet bei der Arbeit zwischen zwei Fuhrwerke hm. erlitt dabei Prellungen, einen Rippenbruch und Ki-letzungen im Unterleib. Mit schweren Dergif- l-d qserscheinungen hervorgerufen durch einen ^ettenftid) mußte der 35 Jahre alte Landwirt Krrl Zimmer von Ilsdorf in ärztliche Behand- ling gebracht werden. Beim Sturz von einem tad)belabenen Erntewagen zog sich die 54iat)rtge t:mi)mirtgeliefrau Elisabeth Wech aus Atzenhain freig Gießen) einen Unterschenkelbruch zu. Samt- lche Verunglückte wurden in die Chirurgische Kunik Gießen gebracht.

Vom Blitz erschlagen.

Lpd. Marburg, 11. Aug. In der Mhe des M seine Malerkolonie bekannten Dorfes Wil- bmgshausen wurde ein 26jahrlges - n bei der Feldarbeit vom Blitz getrost

»id sofort getötet.

?ei der Erntearbeit tödlich verunglütki

Lpd. Marburg, 11- Aug. Eine Frau- aus dem ^eisort Mardorf bei Amöneburg fiel beim rneinfahren v o m W a g e n und geriet ufiter d

Jierbc, wobei sie so schwere Verletzungen erlitt, ß

!' nach ihrer Einlieferung m die Marburger kiinik starb

Dom Auto tödlich überfahren.

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Deutsche Iugendmeisterschasten in Frankfurt.

NSG. Dorn 25. bis 28. August werden im Sport­feld der Stadt Frankfurt am Main die Deutschen Iugendmeisterschaften 1938 ausgetragen. Die Deut- scheu Iugendmeisterschaften, die erstmalig im vorigen Jahr ausgetragen wurden, werden in diesem Jahr da sie wegen ihres großen Umfanges aus dem Programm des Reichsparteitages herausgenommen werden mußten in der Gauhauptstadt des Gaues Hessen-Nassau durchgeführt. 2000 Wettkämpfer, die sich in den Bann- und Gebietsmeisterschaften der Hitler-Jugend durchgesetzt haben, kommen nach Frankfurt a. M. An vier Tagen werden die Besten der deutschen Jugend in Leichtathletik, Schwimmen, Handball, Fußball, Hokey, Tennis und Rollsdiuh- laufen und im Führer-Zehnkampf um die Meister- schäft ringen. Die oberste Leitung der Wettkampfe hat der Beauftragte des Jugendführers des Deut- schen Reiches für die Leibeserziehung der deutschen Jugend, Obergebietsführer von Ts ch a mm er und Osten, die Durchführung liegt.in den Händen des Amtschefs, Obergebietsführer Dr. S ch l u n d e r.

t auf diese MW snarbeit mit allen > Organisationen i ire Beseitigung h

m »Zaugewerbe eine Notwendigkeit. Es werde da- >inkommen müssen, daß Lehrlinge nur noch solchen Belieben überwiesen werden könnten, die eine giDähr für bie richtige Ausbildung «ei n könnten. Es werde dabei eingesehen, daß die .-M' im Baugewerbe für die Lehrlingsausbildung 'Wn untergebiH 2 schwierig sei. Deshalb werde dahin zu wirken dnen an unb f 'E für die Lehrlinge des Baugewerbes eine G e - n( nschafts-Lehrwerk statt zu _ schaffen, ler den Lehrlingen das vermittelt werden könne, vl ihnen im Betrieb selbst schwerlich zu geben mnue sei Der nationalsozialistischen Betriebsführung sei Heu; nur {aJ hic bie große Aufgabe gestellt, leistungsfähige Mit- ielbstentzünduna 1 iter heranzubilden am großen Aufbauwerk des der Mühlen is' frjrers. Der Vortrag wurde mit größter Auf-

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Lei« Prüfung werde auch in den höheren Schulen IlliCführt. Besonders befähigte junge Menschen Lilien alle Förderung erfahren, nicht ober gehe Eehr an, daß Eltern aus reiner Eitelkeit einen Liiierbefähigten Sohn zum Studium an der Uni» Ejf-at drängen dürften, der bann schließlich hoch V ein unterdurchschnittlicher Wissenschaftler men lentönne. Die Arbeitsfront werde dazu übergehen, Arbeitsplatzbesichti gungen jungen Aschen den Weg zu ihrer Berufstätigkeit zu Kim. Es werde ferner für die Zukunft keine Ent- i^dung in der Berufswahl mehr geben, ohne daß wer Der Arzt gehört worben wäre. An Hand Lj jeljr sinnfälligen Beispielen bewies ber Redner, fljfl'jm in der Berufswahl neue Wege beschritten f£en müssen.

fe Berufs ausbildung fei nicht allein eine Wc desFachmannes"; vielmehr muffe der Fach­en, dem Lehrlinge anvertraut würden, Päd- = unb'öL^I Wie' und vor allem Vorbild fein! Erziehungs- oon Dr-ll^UlMt fei mehr als nur Facharbeit schlechthin; sie flug uus g., nfc vor allen Dingen planvoll erfolgen.

-rhitzung ung » i | Lehrverhättnis sei als ein treuhänderisches ^Msen, un-1 I Verhältnis anzusehen.

utdjbroc ' jjet junge Mensch dürfe nicht nur als Spezialist hin«? ulDorlit- M|u$.-ebili)et werden, vielmehr solle er eine Grund- tenoe o^otr^l Bildung erhalten, auf dem sich Spezialkönnen J. ei.ne, i-1 miauen könne. Diese Grundausbildung sei auch Ofenringe, ' «».« nc- *

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pischen Dreikampf erreicht hat unb mit bieser Lei- ftung ben Weltmeister zur Hergabe seines ganzen Könnens zwingen sollte. Außerbem treten an: An­ton Gary (Marburg), Gaumeister im ^wer- gewicht: Georg Herrmann (Marburg), Reichs­sieger beim Deutschen Turn- und Sportfest in Bres- lau im Rasenkraftsport (Federgewicht). Herrmann ist auch ein ausgezeichneter Gewichtheber und Gau- meister im Mittelgewicht. Willi Bellos (Gießen), Gaumeister im Halbschwergewicht und Fritz Funk, 2 Gaumeister im Federgewicht.

Außerdem gibt es ein Ringerturnier im Weltergewicht unter Teilnahme von Steinbach (Alsfeld), Lamprecht unb Siegler (Hanau 1860), Heinr. Müller (Eiche, Hanau), Kumpf (Friedberg), sowie Unteroffz. Vetter, Becker und Klotz (Gießen).

Auch der Boxsport kommt zur Geltung. Gegen bie Gießener Boxer Alois F u n k, E b e r , M u ch a unb Ferger werben Kämpfe besSportv. 05

I Weklar antreten.

38 Meldungen für die Grotzdeutschen Vudermeistei schaffen.

Zu ben Ersten Großdeutschen Rudermeisterschaften am 21. August auf dem Neckarkanal in Heilbronn gingen die' Meldungen überaus zahlreich ein. Aus der' Ostmark kommt der Wiener Skuller Hasenöhrl, der auch der große Favorit für bie Einer-Meister­schaft ist. Dagegen vermißt man die bekannten Lin­zer Ruderer. Am stärksten ist ber Vierer m. St. be­setzt, zu bem neun Boote gemeldet wurden. Zum Einer gingen acht Nennungen ein, zum Achter lie­ben, zum Vierer o. St. sechs, zum Zweier m. unb o. St. je drei und zum Doppelzweier zwei. Man findet alle Vereine und Namen vertreten, die im deutschen Rudersport Ansehen haben.

NSM.'Angehöriger fließt internationalen Segelskngrekord.

Der Segelflugzeugführer Huth von derNSFK.- Gruppe ifi Nordwest hat am 10. August in einem doppelsitzigen Segelflugzeug einen Zielflug von Hamburg-Altona nach Hannover und zurück ohne Zwischenlandung durchgeführt und damit einen internationalen Segelflugrekord aufgestellt. Die Gesamtflugstrecke beträgt 260 Kilometer. Dieser Zielflug mit Rückkehr zur Startstelle im Dovpelsitzer bedeutet eine ungeheure Leistung, ba bisher solche Flüge boppelsitzig über 100 Kilo­meter noch nicht gelungen sind. Huth hat mit seinem Flug bewiesen, daß im deutschen Segel­flug immer wieder neue Großleistungen vollbracht werden.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 dts 17 Uhr. Samstagnach. mittag geschloßen.

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