Ausgabe 
12.8.1938
 
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usdruck, die

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Mit dem Abbau des skandinavisch-baltischen Hoch-

im Rahmen der notwendigen Sicherheitsmatznah- druckgebietes hat die GesamtlageVerschlechte­

rung erfahren. Don Westen schiebt sich eine Tief-

Unsere

men vielerorts seinen Mann gestanden.

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das Zusammenführen verschiedenartig temperierter

ergreifen

Kommunismus geworden ist.

nis genommen.

Prag, 11. August. (DRB.) Das Presseamt der Sudetendeutschen Partei teilt mit: Der Politische Ausschuß der SDP. hat am 11. August unter dem Vorsitz des Stellver­treters Konrad Henleins, des Abg. Karl Hermann Frank, den Bericht der mit den Verhandlungen mit der R e g ie r u ng und Lord R u n c i m a n beauftragten Delegation, bestehend aus den Abge­ordneten Kundt, Peters, Rosche, Sebekovski und Schicketanz entgegengenommen. Die Abordnung be­richtete über die Gespräche mit Lord R u n c i m a n und seinen Mitarbeitern, die die Darstellung und " grundsätzlichen sudetendeutschen

Nach Schluß der Parade hielt Mussolini fol­gende Ansprache:Offiziere, Unteroffiziere, Korpo­rale, Soldaten, Schwarzhemden! Seine Majestät der König und Kaiser hat mich beauftragt, euch sein hohes Lob auszusprechen. Ihr alle, Aktive und Reservisten, habt dieses Lob voll ver­

dient. Während dieser Uebungstage habt ihr euere straffe Disziplin, euere Ausdauer und den hohen Stand euerer Ausbildung bewiesen. Es war nicht anders zu erwarten, denn ihr gehört der neuen, im Zeichen des Llktorenbündels eingegliederten ita­lienischen Jugend an, die das Imperium erobert hat. Wie euere Kameraden habt auch ihr nur den einen Ehrgeiz und das besondere Vorrecht: die Waf­fen zur Verteidigung des Vaterlandes zu tragen. Es ist Wahnsinn, sich Illusionen hinzu­geben; ein Verbrechen, sich nicht vorzu­bereiten, während in so vielen Teilen der Welt die Kanonen donnern. Wir machenuns keine Illusionen und bereiten uns vor."

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Flugzeit !5 deutschen M eien neue Modch i.lcherseits nicht A iichen Leistung J

waten gebe. Das sei die Theorie, schreibt Hlinka, die man Europa seit 20 Jahren vortäusche.Diese Theorie müssen wir begraben. Mit Freuden eröff­nen wir eine neue Welt, in der die Slowaken den ihnen zustehenden Platz unter den freien Völ­kern der Welt einnehmen. Wir stehen auf der Wacht und schlagen jeden, der unsere Volksgrundlage berührt, nieder. Ich hoffe, daß alle nach solch einem Schlage ernüchtern. Sonst werden wir ganz Europa zu Hilfe rufen. Wir erklären öffentlich: Die Slowakei ge­hört uns, und niemand darf nach ihr greifen. Wir sind nun allein geblieben, aber wir hüben das Gefühl, daß die amerikanische Delegation für unsere Sache auf amerikanischem Boden lebhaf­tes Interesse weckt und daß uns das s l o w a k i s ch e Amerika auch jetzt hilft.

auptgeräte- rrdnet sind. lScherl-M.)

ausgerechnet die K o m m u n i st e n als Hüter der Demokratie in die Brust werfen und tschechischen Kommando st ellen ihre tiefe Ergebenheit versichern. Im übrigen bestätigt das Schreiben erneut, daß die Kommunisten was immer wieder von tschechischer Seite geleugnet mürbe um den 21. Mai herumvielerorts ihren Mann gestanden" haben, wobei man allerdings um die Sicherheit der tschecho-slowakischen Demokratie besorgt sein sollte. Dor allem aber beweist auch dies kleine Beispiel wieder, wie sehr die Tscheche»- Slowakei heute zu einem Vorposten des

Prag, 11. Aua. (DRB.) Eine Abordnung des Kommunistischen Jugendbundes stattete dieser Tage dem Kommandanten der Leit- meritzer Garnison einen Ergebenheitsbesuch ab. Die Kommunisten, die von dem Kommandan­ten auch tatsächlich empfangen wurden, überreichten diesem ein Schreiben, das die tschechischeRote Fahne" heute veröffentlicht und alsherrlich" bezeichnet. In dem Schreiben heißt es u. a.:Wir find aber nicht nur mit Worten für den Frieden und die Demokratie. Am 21. Mai hat unser Bund

zeugen.

Nach Beendigung der mehr als einstündigen Vor­führung nahm Generalfeldmarschall Göring mit seinem Gast ein Frühstück im Kreise der Flieger­kameraden des Fliegerhorstes Barth ein. Dabei gab der Höhere Kommandeur der Lehrtruppen, Gene­ralmajor Förster, in seiner Begrüßungsansprache seiner Freude über den Besuch Ausdruck. Es sei für die Lehrtruppen eine hohe Ehre und eine besondere Auszeichnung, vor dem Marschall der italienischen Luftwaffe den Leistungsstand der deutschen Luftwaffe gezeigt zu haben. Marschall Balbo dankte dem Feldmarschall dafür, daß er nicht nur den Vorführungen beiwohnen, sondern auch eine Stunde im Kreise der Fliegerkameraden von der deutschen Luftwaffe verbringen konnte. Er gab dabei seiner Bewunderun' £" k :' deutsche Luftwaffe beredten ihm als alten Freund Deutschlands und vor allem als Freund des Generalfeldmarschalls Göring be­sonders ans Herz gewachsen sei.

Der Erste Lord der Britischen Admiralität, Duff Cooper, traf auf seiner Küstenreise mit der Admiralitäts-JachtEntchantreß" zu einem in« offiziellen Besuch auch in-Danzig em. Der eng­lische Marineminister stattete dem Senatspräsi­denten Greiser einen Besuch ab, den dieser auf der Jacht erwiderte. Hier sieht man Duff Cooper (links) im Gespräch mit dem Senats-

Präsidenten. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Zayanische Bomben ans Hankan.

H a n k a u , 11. Aug. (Ostasiendienst des DRB.) In Verfolg der Operationen gegen H a n k a u rich­tete die japanische Luftwaffe am Donners­tagnachmittag den bisher schwersten Luftan­griff gegen die Wuhan-Städte, jenen Komplex, der die Städte Hankau, Hanjang und Wutschang umfaß. Bei dem Luftangriff griffen über 100 japa­nische Flugzeuge die Wuhan-Städte und ihre Um­gebung an. 63 Flugzeuge warfen Über Wutschang und Hanjang nahezu 200 Bomben ab. Eine große Zahl wichtiger Gebäude wurde zerstört.

Wetterbericht

Marschall Balbo bewundert die deutsche Lustwaffe.

Balbo erklärt: prächtige Berufsauffaffung und bester stiegerischer Geist der deutschen Flieger

Oie französischen Alpenmanöver.

Paris, 11. Aug. (DRB.) Staatspräsident Le- brun und Ministerpräsident Daladier wohnten am Donnerstag in Brian?on der Truppenparade bei, die die Alpenmanöver beschlossen. An ihr nahmen 20 000 Mann teil. Daladier erklärte den Pressevertretern, daß die an den Manöoern betei­ligten Truppen ein prächtiges Beispiel von Hart­näckigkeit, Ausdauer und Begeisterung gegeben hat­ten. Auch der Generalissimus, General Gamelin, zeigte sich mit den Leistungen der Truppen äußerst zufrieden.

Bei'den großen Hebungen der französischen Alpen- divisionen an der französisch-italienischen Grenze wurde diese Aufnahme gemacht. Sie zeigt den deut­schen Militärattache in Paris, Generalleutnant Kühlenthal, im Gespräch mit dem Stabschef

General Gamelins, General C o l f o n.

Besuch des englischen Königspaares in Washington?

London, 12. Aug. (Europapreß.) Ein Besuch des englischen Königspaares in Wa­shington im Laufe des nächsten Jahres ist, nach einer Meldung desDaily Herold", in den Bereich der Möglichkeit gerückt. Wie das Blatt wissen will, soll der amerikanische Botschafter in einem Privat- gespräch eine solche Möglichkeit erörtert haben. Der Besuch in Washington würde im Rahmen einer Reise nach Kanada erfolgen.

Duff Coopers Besuch in Danzig.

Während sich die SDP. andauernd bemüht, die schwebenden Versuche für die nationalpolitische Ord­nung nicht zu stören, veranstalten tschechische Organisationen und sogar Parteien der Re­gierung Kundgebungen im deutschenGe- biet, wodurch diese Organisationen neuerlich zur Verschärfung der Probleme beitragen. Für die Folge einer solchen tschechischen Handlungs­weise muß die SDP. jene P e r s ö n l i ch ke i t e n verantwortlich machen, die derartige Aktionen durchführen oder dulden.

Vorposten des Kommunismus.

Kommunisten Arm in Arm mit tschechischem

Truppenkommandeur.

Wir machen uns keine Illusionen

Ansprache Mussolinis am Schluß der römischen Manöver.

Kleider von den Spuren von Schmutz und von Blut reinigte. Ein Mantel Ma- tuschkas wurde von der Gendarmerie als Beweis­stück für seine Teilnahme an der Tat beschlagnahmt.

pater Hlinka warnt Prag.

Die Slowakei gehört uns."

Prag, 12. Aug. (DRB.) Der Führer der slowa­kischen zlutonomiften, Pater Hlinka, veröffent­licht imS l o w a k" einen Artikel zur Abreise Dr. Hletkos, des Führers der slowakischen Delegation aus Amerika. Pater Hlinka zitiert zunächst einen Satz aus einem Artikel der ZeitungZlin", die der tschechische Großindustrielle Bata herausglbt, wonach es in der Tschecho-Slowakei keine Slo-

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kühler.

Vorhersage für Sonntag: Wechselnde Bewölkung und einzelne Niederschläge, mäßig

Lufttemperaturen am 11. August: mittags 22,1 Grad Celsius, abends 17,6 Grad; am 12. August: morgens 15,8 Grad. Maximum 24,9 Grad, Mini­mum heute nacht 15,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. August: abends 20,8 Grad; am 12. August: morgens 18 Grad. Niederschläge 0,4 i mm. Sonnenscheinbauer 2,9 Stunden.

Prager Vorschläge nunmehr endgültig

Aus dem politischen Ausschuß der SDP.

Rom, 11.Aug. (DNB.) Den Abschluß der gro­ßen taktischen Hebungen des römischen Armeekorps bildete am Donnerstag die Abnahme der Parade der Division Torino in ihrer neuen kriegs­mäßigen Zusammensetzung durch den König und Kaiser, sowie anschließend durch den Duce in der Nähe von Tivoli. Die beweglicher gewordene neue Division, die sich im Verlauf der Manöver besonders bewährte, setzt sich zusammen aus zwei Infanterie-Regimentern mit vier Bataillonen, einem Divisions-Ersatzbataillon, leichter Feldartillerie und einer Mörserkompanie, aus einem Artillerie-Regi­ment, einer Batterie Luftabwehrgeschütze, einer Kompanie Feuerwerker, einer Kompanie Blinker, einer Kompanie Telegraphisten und Radiotele­graphisten, sowie aus dem zugehörigen Train- und Sanitätspersonal. Die besondere Eigenart der Di­vision besteht in einem Autopark von 600 gelände- I gängigen Lastwagen, die sämtliche Abteilungen mit ihren verschiedenen Waffen und Tieren aufnehmen I und befördern können.

Sudelendeutsche und Koalitionsparteien am Verhandlungstisch

Nächsten Mittwoch Fortsetzung der Verhandlungen.

Prag, 12. Aug. (Europa".) Em m den ! späten Abendstunden des Donnerstags ausgegebe= i ner amtlicher Bericht besagt, daß unter dem Vorsitz I des Ministerpräsidenten Dr. Hodza eine gemein- same Sitzung der Regierung und der Abord­nung der Sudeten deutschen Partei statt- qefunben hat. Zu dieser Sitzung wurden auch Ver­treter der Klubs der Koalitionspartelen zuqezogen. Da auch die Vorsitzenden der beiden K a m m e r n der Nationalversammlung zu der Be­sprechung beigezogen waren, betrug die Zahl der Koalitionsvertreter nicht sechs, wie dies der Zahl der Koalitionsparteien entsprochen hatte, sondern aC£)ie Sitzung stellte die Fortsetzung der Beratun­gen dar, die am 25. Juni zwischen der Abordnung der Sudetendeutschen Partei und der Negierung stattgesunden hatte. Zu Beginn der Sitzung teilte Dr. Hodza den Standpunkt der Regie­rung und des Koalitions-Sonderaus­schusses zu einigen Grundsätzen der der Sudeten­deutschen Partei überreichten Regierungsvorschlage und des von der Sudetendeutschen Partei der Re­gierung übergebenen Memorandums mit. Die Ver­treter der Koalitionsparteien ergänzten die Aus­führungen des Regierungschefs. Die Beratungen werden am M i 11 w o ch , 1 7. A u g u ft f o rt ge­setzt werden. An diesem läge miri) die Abord­nung der Sudetendeutschen Partei lhre Auffassun­gen zu den Darlegungen Dr. Hodzas und den Ver­tretern der Koalitionsparteien bekanntgeben.

Diese amtliche Mitteilung bestätigt bis zu einem gewissen Grade die Nachricht der '.Narodny Lisch". Danach wurde der zwischen der Regierung auf der einen und den Klerikalen und den Links­parteien auf der anderen Seite entstandene Gegen­satz in der Frage beseitigt, wer bei den nationali­tätenrechtlichen Verhandlungen der Sudeten- deutschen Partei gegenüber als Der h a n d l u n g s p a r t n e r auftreten solle. Der sechs­gliedrige Koalitions-Sonderausschuß wurde de - nach, den Wünschen der Klerikalen und d r Links­parteien entsprechend, in die Verhandlungen 8 schaltet. Den Vorsitz in diesem gremium behält jedoch der Ministerpräsident Dr. Hodza.

Tschechischer Beamter Anführer der Mörder paierles.

eine prächtige Berufsauffassung, sondern besten fliegerischen Geist bewiesen.

Ein Sonderlob endlich verdiene die ausgezeichnete Durchführung der einzelnen Vorführungen und das Zusammenwirken aller Teile, das einen außer­ordentlich hohen Grad der Ausübung oorausfetzte. Eine Feststellung, erklärte Marschall Balbo, die ihn deshalb nicht weiter wundernehme, weil er wisse, daß die ganze Arbeit des Generalfeldmarschalls da- hinterstecke, die auch die schwierigsten Probleme einer so raschen Lösung zuzuführen vermocht habe.

Als das tiefste Erlebnis feines jetzigen Aufent­haltes in Deutschland aber bezeichnete Mar­schall Balbo die einmütige und einheitliche Begeisterung des ganzen Volkes für die Idee Adolf Hitlers und die völlige Durchdringung der deutschen Nation mit dem nationalsozialisti- scheu Gedankengut.

Die für den Besuch auf dem Darß vorgesehene Zeit ist weit überschritten, als der Marschall von seinem Gastgeber und Freunde herzlichen Abschied nimmt. Auf dem Fliegerhorst Barth ist, wie beim Empfang, eine Ehrenkompanie mit Spielmanns- und Musikzug angetreten. Dann besteigt der Mar­schall mit seiner Begleitung die Sonderflugzeuge, um in den frühen Abendstunden in die Reichs- Hauptstadt zurückzukehren.

Zingst, 11. Aug. (DNB.) Am Donnerstagvor­mittag wohnte der Luftmarschall des Imperiums Italo Balbo mit dem Reichsminister der Luft­fahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe General- seldmarschall Göring auf dem Luftwaffenübungs­platz Zingst an der pommerschen Küste Ge­fecht s v o r f ü h r u n g e n größerer Ver­bände der Lehrtruppen der Luft­waffe bei.

Auf dem Bevbachtungsstand des Luftwaffen­übungsplatzes gab der Feldmarschall selbst seinen Gästen eine Erläuterung der Hebungen, die mit einem Zielschießen der schweren Flak­artillerie auf hohe Ziele und der leichten Flak­artillerie auf Tiefangriffe begannen. Ehe die an­gegriffenen Flugzeuge mit dem bloßen Auge aus­zumachen waren, lagen sie schon im Bereich des Ab­wehrfeuers, das durch die Sprengwolken deutlich zu erkennen war. Ein prachtvolles militärisches Spiel waren die Angriffe derKampfflugzeuge auf ein Ziel aus beträchtlicher Höhe. Auch hier waren die Angreifer mit dem unbewaffneten Auge zunächst kaum zu erkennen. Um so stärker war die Trefferwirkung durch gewaltige Detonatio­nen und haushohe Erdfontänen und einen weithin lodernden Brand festzustellen. In pausenloser Folge schloß sich ein Tiefangriff e r Kampf­flieger an, der durch leichte Flakartillerie und Jagdflugzeuge in hervorragender Zusammenarbeit abgewehrt wurde. Wie die Raubvögel schossen die Jagdflugzeuge aus dem wolkenlosen Himmel auf die Angreifer, die sie mit zäher Verbissenheit bis weit auf die See hinaus verfolgten. Den Abschluß der Vorführungen bildete ein Sturzkampf­fliegerangriff mit Abwurf, ebenfalls unter Abwehr von leichter Flakartillerie und Jagdflug-

Erläuterung des grundsätzlichen | Standpunktes zum Gegenstand hatte _

Es wurde welker mitgekeilk, daß TUirnfferpra- sidenk Dr. hodza am 10. August die bisher in Teilstücken der Abordnung übergebenen Ent­würfe als die nunmehr vollendeten Vorschläge der Regierung erklärt hat.

Neben den laufenden Gesprächen mit dem Mi­nisterpräsidenten hat bisher ein einziges Mal am 23. Juni eine Besprechung der sudetendeutschen Ab­ordnung mit der Regierung stattgefunden.

Der Politische Ausschuß nahm zur Kenntnis, daß über Einladung des Ministerpräsidenten am 11. die­ses Monats wiederum eine Aussprache zwischen der SDP.-Abordnung und der Regierung stattfinden wird. Wie nach Feststellung des Ministerpräsidenten vom 15. Juni d. I. klargestellt ist, sind die Grund- lagen dieser Besprechungen sowohl das am 7. Ium übereichte Memorandum der SDP., als auch Die feit dem 30. Juni nacheinander der SDP. von der Regierung übergebenen Entwürfe.

Der Politische Ausschuß billigt die Hal­tung der SDP.-Delegation, welche von allem Anfang an den Standpunkt vertre­ten hat, daß Gespräche und Verhandlungen nur mit der Regierung und mit ihrem Vorsitzenden so lange zu führen sind, bis eine gemeinsame Auffassung über die Grundsätze der Neuordnung gefunden ist. Da­her wurde die A b l e h n u n g g e s o n d e r t e r Verhandlungen mit Ressortministern, oder dem Sonderausschuß der tschechischen Soalitionsparteicn z u st i m m e n d zur kennt-

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Hartrnanitz (Böhmerwald), ^' ^6- (DNB.) An der gemeinen Ermordun g hes©u , schen Paierle war, wie jetzt authentisch festgestellt ist, der tschechische Finanzbeame Ja- roslaw Matuschka führend b e teil t g t Bei Matuschka handelt es sich um einen jener me len tschechischen Finanzbeamten, biß tn rein oeui- schem Grenzgebietamtieren". Matuschkas ffuf) 0 war schon früher äußerst fragwürdig, ha er der aus Rumburg wegen Teilnahme an Schlagerei gegen die SDP. versetzt werden mußte, bezeichne ist es, daß er ausgerechnet wieder einen Posten v - kam, wo er, wie das Verbrechen geigt, Jemen alten Leidenschaften, und zwar noch besser, froyne konnte

Wie wenig ernst es den Tschechen um die Austla- rung des Verbrechens an Paierle ist, ben>ei|t Tatsache, daß sich Matuschka heute noch auj freiem Fuß befindet und er lediglich vom Dienst suspendiert wurde. So wurde Matuschka am frühen Morgen nach der Mordtat beobachtet, wie er an der Wasserstelle neben seiner Wohnung feine

Don Barth aus brachte die MotorjachtKarin II" den Feldmarschall und seine Gäste nach dem kleinen Hafen von Born, wo ihm Angehörige des BDM. aus dem Freizeitlager des Obergaues Thüringen und die ganze Jugend Borns einen jubelnden Emp­fang bereiteten. Eines der Mädchen überreichte Marschall Balbo einen prächtigen Feldblumen­strauß, für den er sichtlich erfreut dankte. Unter den Feriengästen, die die Marschälle begrüßten, befand sich auch der Reichssportführer, der durch den Feld­marschall Marschall Balbo vorgestellt wurde. Im Kraftwagen ging es dann durch das romantische Waldgebiet des Naturschutzgebietes zu dem unmit­telbar am Meer gelegenen Jagdhacks Darß, von dem aus man einen wundervollen Blick über die Ostsee hat.

Marschall Balbo

gewährte hier dem Vertreter des Deutschen Nach­richtenbüros eine Unterredung. Um den Eindruck, den die Vorführungen der deutschen Luftwaffe auf ihn gemacht hätten, wiederzugeben, erklärte der Marschall, genüge ein einziges Wort: den b e ft e n. Er hob dabei die erstaunlichen Fortschritte der Flak­artillerie hervor, die ein ganz ausgezeichnet ge­lungenes Schießen vorgeführt habe und die sofort mit ihren Treffern im Ziel gelegen und dabei die Ziele in kürzester Zeit zerstört habe.

Die jungen deutschen Flieger hätten nicht nur

Man sollte allerdings annehmen, daß vielleicht s Luftmassen zu: unbeständigem-Wetter Anlaß gibt, dem Herrn Kommandeur die Hände zitterten, als : Es kann mit Abkühlung gerechnet werden.

er dieses Schreiben zur Kenntnis nahm, in dem sich Vorher sage für Sa me t a g ^rander- Qusaeredmet die Kommunisten als Hüter lich, doch meist bewölkt und zestwei e auch Regen, QU u teilweise gewittriger Natur, bei westlichen Winden

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