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Internationale Motorrad- Sechstagefahrt.
Deutschland allein strafpunktfrei.
Zum dritten Male wird im Gebiet von Llandrin- dod in Wales die Internationale Motorrad-Sechs- tagefahrt, die mit dem Kampf um die „Internationale Trophäe" der Nationalmannschaften, die international bedeutendste Prüfung dieser Art im Motorsport ist, durchgeführt. Schon zwei Wochen vorher war die deutsche Streitmacht mit ihren 40 Fahrern in England eingetroffen und hatte sich im Donington-Park mit der Strecke vertraut gemacht, die für die abschließende Geschwindigkeitsprüfung vorgesehen ist.
Alle Fahrer hatten sich gut vorbereitet, denn die sechs Tage stellen doch hohe Anforderungen, besonders an die Maschinen. So hat DKW. alle wichtigen Maschinenteile durchröntgen lassen, um Ma- te'rialfehler festzustellen. Besonders empfindliche Teile wurden durch Metallrohre geschützt oder mit Stahlblech verkleidet.
In den letzten sechs Jahren gab es im Kampf um die Trophy fast nur noch einen Zweikampf zwischen Deutschland und England. Die Deutschen wollen versuchen, den Pokal zurückzugewinnen, der im Besitz von England ist. Zur allgemeinen Uebcr- raschung erschien Deutschland mit drei 175-ccm- DKW.-Solo-Maschinen und einem 600-ccm-BMW- Gespann mit Kraus und Müller. Die „Kleinen" lind in der Geschwindigkeitsprüfung günstiger dran, oa entsprechend niedrigere Durchschnittsgeschwmdig- feiten verlangt werden. Neben England ist in der Trophy noch die Tschecho-Slowakei vertreten. Gleich auf der ersten Teilstrecke gab es eine gewisse Ent
scheidung. An einer Bergauffahrt verstopften steckengebliebene Fahrer den Hohlweg und es gab unfreiwillige Aufenthalte. Das deutsche BMW.-Gsspann konnte nach einer grandiosen Fahrt von Kraus den Zeitverlust bis zur nächsten Kontrolle gutmachen und die 430 Kilometer ebenso wie Sch e r - zer, Fühler und Demmelbauer strafpunktfrei hinter sich bringen. Der tschechische Seitenwagenfahrer Zuhan blieb dagegen hängen, schaffte die Zeit nicht mehr und erhielt Strafpunkte. Ebenso erging es dem englischen Gespann von Waycolt, das gleichfalls zu spät das Ziel erreichte.
Erfreuliches aus Hamburg.
Deutsche Frauensiege bei den Tennismeisterschaften.
Hatte der Sonntag mit der Niederlage Henkels der deutschen Tennisgemeinde eine große Enttäuschung gebracht, so waren am Montag bei den internationalen Tennismeisterschaften von Deutschland in Hamburg einige für Deutschland erfreuliche Ergebnisse zu verzeichnen. Nach dem Eintreffen der Australierinnen und der Holländerin Rollin-Cou- querque konnte die Vorrunde im Fraueneinzel endlich unter Dach und Fach gebracht werden. Erfreulicherweise spielten die deutschen Vertreterinnen im Kampf gegen die Ausländerinnen eine sehr gute Rolle. Frau Aenne Schneider-Peitz (Berlin) gelang es, die südafrikanische Meisterin Frau Bobby- Heine-Miller zu schlagen und auch Frl. Enger und Frau Fabian warteten mit Siegen gegen ihre überseeischen Gegnerinnen auf.
Jrn Männereinzel spielten sich die Wiener Hans Redl und Georg von Metaxa unter die „letzten Acht", wobei Redl den Berliner Beuthner bezwang und Metaxa in drei Sätzen gegen den Polen Hebda gewann.
DieMiilerschastrn der deutschen Schwimmer.
Ueberraschungen am Samstagnachmittag.
Die Nachmittagskämpfe begannen am Samstag bei den Großdeutschen Schwimm-Meisterschaften in Darmstadt mit zwei Staffel-Entscheidungen, die beide mit einer großen Ueberraschung endeten. Rund 4000 bis 5000 Zuschauer hatten sich im Großen Woog eingefunden, als die Kämpfe mit dem Aufmarsch der Schwimmer-HI. eingeleitet wurden, bei der sich auch Abordnungen der Jugendgruppen, aus Finnland und Jugoslawien befanden. Ministerialrat
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Ön Darmstadt waren die besten deutschen Schwimmer und Schwimmerinnen zur ersten Großdeutschen Schwimmeisterschaft versammelt. Unsere Aufnahme zeigt ein Bild vom zweiten Vorlauf im 100-Meter- Kraulen. — (Schirner-M.)
Löwer begrüßte die Teilnehmer und den wieder anwesenden Reichssportführer von Tschammer und Osten.
Zuerst wurde die 4X200-Meter-Kraulstaffel entschieden. Der als Favorit ins Rennen gegangene Bremische SV. wurde überraschend von Schwaben Stuttgart geschlagen. In 9:47 siegten die Schwaben vor Bremen mit 9:47,6 und Spandau (9:50,4).
Mit einer Ueberraschung endete auch die zweite Staffel, die 400-Meter -Lagen st affel der F r a u e n. Hier galt Nixe Charlottenburg als Favorit. Der 1. Frauen - SV. Duisburg kämpfte aber taktisch ganz hervorragend und schlug die Charlottenburgerinnen klar.
Eine klare Sache für Europameister Heinz Schlauch (Poseidon Erfurt)/waren erwartungsgemäß die 1 0 0 M e t e r R ü ck e n. In 1:09 Minuten siegte er überlegen vor dem Stettiner Nüske, der 1:11,6 benötigte, und Gerstenberg (Magdeburg). Eine weitere kleine Ueberraschung gab es auch in der 4X100-Meter-Kraul - Entscheidung der Vereine ohne Winterbad. In Abwesenheit des Vorjahrsiegers Allenstein galt Poseidon Worms als voraussichtlicher Sieger. Doch gewann Lübeck 96 in 4:32,6 vor Worms (4:35,1).
Die beiden nächsten Entscheidungen fielen in den Sprungwettbewerben. Einen spannenden Kampf brachte das Kunstspringen der Männer zwischen dem erfahrenen Dresdener Erhard Weiß und dem überraschend gut nach vorn gekommenen Berliner Hafter. Weiß siegte mit 159,81 Punkten vor Haster mit 154,48 Punkten. Auch im Turmspringen der Frauen verteidigte die Meisterin, Suse Heinze vom Frauen-SV. Schöneberg, ihren Titel erfolgreich gegen Gerda Daumerlang.
Wer erwartet hatte, daß es im 4 00 . Me t e r - Kraulschwimmen der Frauen einen Zweikampf zwischen der Titelverteidigerin Ruth Halbs- g u t h (Nixe Charlottenburg) und der jungen Spam bauerin Inge Schmitz geben würde, wurde enttäuscht. Die Charlottenburgerin schwamm wieder einen überaus flüssigen Stil, war nie gefährdet und siegte überlegen in 5:43,9 Min. Inge Schmitz kam fast sieben Sekunden später ans Ziel.
Auch die Entscheidung der Männer über 100 Meter Kraul endete mit einem klaren Siege des Titelverteidigers Helmuth Fischer (Bremischer SV.), der damit zum 6. Male Meister auf dieser Strecke wurde. Bemerkenswert war die Geschlossenheit des fünf Mann starken Feldes, das
von Fischer klar distanziert wurde, aber untereinander nur geringe Zeitunterschiede aufwies.
Die 4X200,-Meter-Brust st affel der Männer ging ohne den Titelverteidiger SV. Gladbeck 13 vor'sich. Das Rennen endete nach wechselvollem Verlauf mit einem doch noch recht klaren Siege von Hellas Magdeburg. — Einen der ivannendsten Kämpfe lieferten sich anschließend über 400 Meter Kraul der Männer der Titelverteidiger Werner Plath (Wiking Berlin) und der junge Heinz Arendt (Poseidon Berlin), den Arendt mit nur acht Zehntel Sekunden Vorsprung in 4:59,9 Minuten zu seinen Gunsten entschied.
Der letzte Entscheidungskampf des Samstag brachte die 3 X 200 - Meter - Brust st affel her ffrauen. Mit dem Titelverteidiger, 1. Frauen- SV. Duisburg 1910, ging auch der Sieger an den Start. Eine Ueberraschung bereitete Poseidon Worms, ein Verein ohne Winterbad, der auf den zweiten Platz kam.
Die Entscheidungen des Hauptkampftages.
Das Wetter war am letzten Tag der Deutschen Schwimmeisterschaften in Darmstadt wenig günstig. 10 000 Zuschauer sahen die besten deutschen Schwimmer und Schwimmerinnen in den entscheidenden Wettbewerben. Vor dem Beginn der Kämpfe marschierte die Nationalmannschaft auf. Kreissührer Ministerialrat Löwer begrüßte die Schwimmsportgemeinde, und auch Gauleiter Sprenger würdigte in großer Sicht die Bedeutung der Meisterschaftskämpfe.
Der Bremische SV. konnte auch in der 4X100- Meter - Kraul - Staffel seinen Titel nicht erfolgreich verteidigen. Es gab einen harten Kampf zwischen dem Titelverteidiger, der aussichtsreichen Mannschaft von Spandau 04 und Schwaben Stuttgart. Beim zweiten Wechsel führte Spandau vor Stuttgart und Bremen. In dieser Reihenfolge wurde auch zum letzten Male gewechselt. Fischer als Schlußmann der Bremer hatte drei Meter gegenüber dem letzten Schwimmer der Svandauer, von Eckenbrecher, gutzumachen. Der Meister konnte es nicht schaffen. Er verdrängte zwar die Stuttgarter auf den dritten Platz, aber v. Eckenbrecher schwamm für Spandau einen sicheren Sieg in 4:10,1 Minuten nach Hause.
Das 100-Meter-Kraulschwimmen der Frauen sah in der Titelverteidigerin Gisela Arendt, Inge Schmitz und Ursula Pollack drei Schwimmerinnen am Start, die schon oft ihre Gleichwertigkeit bewiesen hatten. Inge Schmitz hatte bei 50 Meter schon einen sichtbaren Vorsprung und verteidigte ihn sicher bis ins Ziel.
Das 200-Meter-Bru st schwimmen der Frauen wurde ein Kampf unserer Nachwuchsschwimmerinnen, in den die Titelverteidigerin Trude Wollschläqer, die noch am Vortag ein gutes Rennen in der Staffel geschwommen hatte, überraschenderweise nicht eingreifen konnte. Vom Start weg lag die junge Berlinerin Edith Busse an der Spitze und wurde neue Meisterin in 3:05,7 Minuten vor der überraschend guten Duisburgerin Pichaida und der Dessauerin Heidemann. Trude wurde nur Vierte.
Unser Olympiadritter und vielfacher Deutscher Meister Erwin Sietas mußte sich über 2 0 0 Meter Brust der Jugend beugen. Sein alter Rivale Joachim Balke wurde in 2:43,2 Minuten nach einem überaus spannenden Kampf Deutscher Meister.
Der Titelverteidiger Werner Plath hatte über 200 Meter Kraul keinen Gegner zu fürchten. In 2:18,2 Minuten schlug Plath an mit beträchtlichem Vorsprung vor dem Bremer Freese.
Im Kun st springen der Frauen verteidigte Gerda Daumerlang Ihren Titel erfolgreich vor Suse Heinze und Tatarek. Die Meisterin ist gegenüber dem vergangenen Jahr noch sicherer geworden.
Im Turmspringen der Männer bestach Erhard Weiß wieder durch die Ruhe und Eleganz seiner Sprünge. Er wurde ungefährdet wieder Deutscher Meister.
Die 3X100 -Meter -Kraul st affel der Frauen war wieder eine sichere Angelegenheit der Charlottenburger Nixen, die überlegen in 3:44,6 Minuten vor den tüchttgen Breslauer Schwimmerinnen und Düsseldorf 98 siegten.
. ®Aan3 Zerlegen holte sich Heinz Arendt über 1 500 aneter Kraul wiederum den Titel. Wohl konnte der Bremer Freese bis 500 Meter mitbatten, dann aber zog Arendt unwiderstehlich
-?bren Zweiten Titel hotte sich Jnqe Schmitz über 100 Meter Rücken. Hier galt sie von vorn- herem als Favoritin, da die Titelhalterin Christel Rupke nicht gemeldet hatte,
In der Lagenstaffel der Männer kam es zu dem erwarteten großen Kampf zwischen dem Titelverteidiger Gladbeck 13 und dem Bremischen SB. Heibel und Schulte als Schlußleute sprangen gleichzeittg von den Blöcken. Heibel schwamm den sicheren Sieg für Bremen in 5:02,6 Minuten nach Hause. *
Die besten deutschen Vereine.
In der Vereinswertung konnte der Bremische SV. bei den Männern klar den ersten Platz behaupten, dagegen mußten die Charlottenburger Nixen bei den Frauen dem 1. Frauen-SV. Duisburg den Vortritt Überlassen.
Deutsche Wahrer gut im Renne«.
Sechste Etappe der „Tour".
Bet der Frankrelch-Radrundfahrt spielte am Mon» tag auf der 6. Teilstrecke zwischen Bordeaux und Bayonne (223,5 km), die der Italiener Rossi gewann, der Deutsche Heinz Wengler eine ganz ausgezeichnete Rolle. Er war stets im Dordertreffen und sicherte sich in der Gesamtwertung mit nur 26 Sekunden Rückstand hinter dem Franzosen ße« ducq den zweiten Platz- Maserus (Luxemburg), der bisher das „gelbe Trikot" trug, fiel auf den dritten Platz zurück. Auch die übrigen deutschen Fahrer waren, mit Ausnahme von Oberdeck, in der Hauptgruppe zu finden.
Die Kämpfe um die Handball-Wellnieisterschast.
Oie Vorschlußrunde.
Die beiden Vorschlußrundenspiele der ersten Handball-Weltmeisterschaft brachten am Samstag in Berlin die erwarteten Siege von Deutschland und der Schweiz.
In der Trostrunde schlug Polen die Holländer 12:5 (5:1), und die Vertreter der Tschecho-Slowakei zeigten sich Dänemark 6:5 (2:2) überlegen.
Deutschland unerreicht
Auf dem Platze des Berliner SC. standen sich vor rund 3000 Zuschauern die Mannschaften von Deutschland und Ungarn gegenüber. Dieser Dorschlußrundenkampf wurde von der deutschen Elf ganz überlegen mit 14:3 (5:3) Toren gewonnen.
Das Weltturnier der Handballspieler endete mit einem überlegenen Siege der deutschen Mannschaft, die im Entscheidungsspiel die Schweiz mit 23:0 besiegte. Unser Bild zeigt Reichssportführer Tschammer und Osten, wie er den deutschen Spielführer Klingler beglückwünscht. Zwischen beiden der neue Präsident des Internationalen Handballverbandes Brigadeführer Hermann und Dr. Karl Ritter von Halt. — (Scherl- Bilderdienft-M.)
Knapp, aber verdient war der voraufgegangene Sieg der sudetendeutschen Elf als Vertreter der
Tschecho-Slowakei mit 6:5 (2:2) über Dänemark. Allerdings war die Niederlage der Dänen etwas unglücklich.
Die Schweiz stärker als Schweden.
Im Polizei-Stadion zu Berlin waren naVezu 1000 Zuschauer erschienen, um dem zweiten Dor« schlußrundenkampf zwischen der Schweiz und Schwe- den beizuwohnen. Die Eidgenossen siegten dank besserer Technik und geschlosseneren Zusammenspiels verdient 5:2 (2:1).
Einen Trostrundenkampf bestritten, ebenfalls int Polizei-Stadion, die Mannschaften von Polen und H o l l a n d. Die Polen spielten technisch bedeutend besser und schlugen die eifrigen Niederländer sicher mit'12:5 (5:1) Toren.
Kämpfe der Trostrunde.
Auf dem Berliner Tiergarten-Sportplatz wurdS am Sonntagvormittag bereits die Trostrunde zur ersten Handball-Weltmeisterschaft entschieden. Rus mänien traf im Kampf um den fünften Platz, wie! schon in der Vorrunde, auf Luxemburg, und erneut lautete das Ergebnis 12:6 (5:3), womit der Siegeider Trostrunde feststand. Die Tschecho-Slowakei, vertreten durch die Mannschaft des Sudetendeutschen Turnverbandes, erkämpfte sich durch einen 12:10 (5:7)-Sieg über Polen den sechsten Platz. Polen nahm den 7. Rang ein. Um den 8. Platz standen sich zuletzt noch Dänemark und Holland gegenüber» Dänemark gewann sicher mit 9:3 (3:3) Toren.
Ungarn auf dem dritten Platz.
Das Olympiastadion wies am Sonntagnachmittag zu den Endspielen mit über 30000 Zuschauern einen! guten Besuch auf, als zum ersten Kampf um den dritten Platz Ungarn und Schweden antraten. Ungarn gewann verdient 10:2 (4:2) und sicherte sich damit den dritten Platz.
Endspiel: Deutschland-Schweiz 23:0
Deutschland als Vorkämpfer für dieses rassigS Kampfspiel behauptete seine Stellung als Weltbeste Nation. Im Endspiel gegen die Schweiz zog die deutsche Mannschaft alle Register ihres Könnens. Mit 23:0 (12:0) fiel der Sieg für einey Entscheidungskampf fast zu deutlich aus.
Wie schon das Ergebnis besagt, gab es in diesem Entscheidungsspiel um den ersten Platz nur eine Mannschaft auf dem Felde. Von der ersten Minute an klappte das Zusammenspiel, und der wurfgewaltige Sturm schraubte das Ergebnis nach Belieben hoch. Vereinzelte Durchbrüche der Schweizer wurden von der sicheren Verteidigung aufgehalten, die wenigen, mitunter recht gefährlichen Würfe hielt Tormann Lüdicke. In der Fünferreihe zeichnete sich bas Jnnentrio aus, aber auch die Außenstürmer machten sich um den Aufbau und in der Vorbereitung der Torgelegenheiten.verdient. Die übrigen Torschützen waren: Ortmann (8), Theilig (5), Klingler (4), Brüntgens (3), Zimmermann (2) und Hamme- rich (1). .
Die deutschen Wehrmachi-Meisterschasten.
Heer besiegt Lustwaffe im Fußball.
Zu Beginn des Fußballspiels zwischen den Auswahlmannschaften des Heeres und der Luftwaffe war die Zuschauermenge auf 40 000 Personen an- gewachsen. In einem flotten Kampf siegte die Hee- resmannschaft mit 2:1 (1:0) Toren. Die Heeres- mannschaft zeigte sich im Feldspiel überlegen.
Leichtathletik-Entscheidungen.
Der erste Haupttag fror Lei ch t athtt ti k-Meisterscha f- ten der Wehrmacht im Düsseldorfer Rheinstadion hätte besseres Wetter verdient gehabt, zumal sich allen Wetterunbilden zum Trotz zahlreiche Zuschauer eingefunden hatten. In allen elf Entscheidungen sah man harte Kämpfe und gute Leistungen. Mühelos gewann der deutsche Rekordmann Uoffz. Linnhoff die 400 Meter in 48,5 Sekunden. Ein prächtiges 10 000-Meter-Rennen lief Uoffz. Jakob in 31:42. Einen packenden Endkampf gab es über 400-Meter- Hürden zwischen Altmeister Feldwebel Scheele und Lt. Hölling (Breslau). Der Hamburger durchlief das Ziel in 54,9 als Sieger mit Brustbreite Vorsprung vor Hölling. Im Handgranatenweitwurf übertraf Feldw. Bratta seine Vorkampfleistung (68,79 Meter) ganz beträchtlich. Er verbesserte sich auf 74,87 Meter und hatte damit den Titel errungen. Uoffz. Riether lief die 200 Meter in schönem Stil und benötigte als Sieger 22,1 Sekunden. Der Sieg im Hochsprung fiel an Martens, der 1,92 Meter übersprang. Oberfeldwebel Blask schraubte seine Vorkampfleistung im Diskuswerfen auf 46,68 Meter. Im Stabhochsprung blieben die Leistungen etwas zurück. Feldwebel Endres genügten schon 3,60 Meter zum Siege. Im Dreisprung blieb es bei der von Haardt mit 13,98 Meter erreichten Vorkampfleistung. Die während eines Platzregens gelaufene 4X1500-Meter- Staffel war nach dem zweiten Wechsel für die schnelle Mannschaft der See-Fliegerhorst-Kompanie Püttnitz in 17:20 entschieden. Einen jubelnden Empfang bereiteten die Zuschauer dem mit weitem Vorsprung eintreffenden ersten Marathonläufer Uoffz. Weber (1. Flak 24). Der Sieger des schweren Laufens hatte beretts nach dem' 22. Kilometer die Spitze übernommen und seine Führung in gleichmäßigem Lauf vergrößert. Drei Mann gingen nach ihm geschlossen Hand in Hand über die Ziellinie.
Oberleutnant Cemp Funfkampfsieger.
Mit dem Gelänhelauf wurde am Sonntag in Düsseldorf der Moderne Fünfkampf in beiden Klassen entschieden. Der Lauf auf der 4000 Meter langen Strecke wurde bei Regen und Wind ausgetragen. Die beste Zeit hatte Lt. Pinkert mit 14:48 Min. vor Feldw. Garvs 14:52 Min. Oberlt fiemp benötigte 16:13 Min., aber fein Platz reichte aus, um den Endsieg und Meistertitel mit 51 Punkten vor Lt. Frhr. von Schlotheim (54 P) und Feldw. Garvs (62 P.) davonzutragen
Obergefreiter Straßen Zehnkampfsieger.
Den wertvollen Sieg im leichtathletischen Zehn- kamps eroberte Obgsx. Straßen, dex schon nach deL
ersten Hebungen die Führung übernommen hatte, mit der guten Gesamtleistung von 6427 Punkten vor Heeressporttehrer Böhme (6105 P.) und Oberzahlmeister Kukuk (5984 P.).
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Am Schlußtag der überaus glanzvoll verlaufenen Deutschen Wehrmachtsmeisterschaften hatten sich rd. 20 000 Zuschauer im Düsseldorfer Rheinstadion eingefunden.
Leichum Doppelsieger.
Feldwebel Leichum holte sich mit einer Weite Dort 7,35 Meter den erwarteten Sieg im Weits Sprung. Bei einem prächtigen Sprung von 7,50 Meter Hatte er das Pech überzutreten. Eine knappe Stunde später kam der Stettiner zu seinem zweiten Meistertitel. Ueber 10 0 Meter schlug Leichum in 10,5 Sek. feinen jüngeren Kameraden Riether und den Fähnrich Hornung sehr sicher.
Drei Titel für Oberfeldwebel Vlask.
Drei Meistertitel gewann Oberfeldwebel Blask, Seinem Vortagserfolg im Diskuswerfen reihte et am Sonntag zwei weitere Siege im Kugelstoßen mit 14,94 Meter und im Hammerwerfen mit der überragenden Leistung von 56,14 Meter an.
Der stark besetzte Marathonlauf bei den Großdeutschen Wehrmachtmeisterschaften in Düsseldorf wurde von Unteroffizier Weber gewonnen, dem General der Flieger Milch hier seine Anerkennung für die große Leistung ausspricht. — In der Mitte General« major Andrae. «(HArl-BildeMeG'Mtz


