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Volkslieder warenr egert, Hachenberger,
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von Mi Truppen nie nur zur hälft? .Schottener Männer- tit um so größerem nippe Knoche ihre Stunbe Chorgesang. Nm unb Männer- Ratten fty ju cim. ippe Bereinigt, b(e meisters Fredrich schöner, alter und i brachten. Knoche einem einheitlichen der die meist kur« edsätze sein und ge- der Stimmung ver> rden, wie man auch >e mit ganzer Seele •en. Das verbürgte fast das ganze Pro- >urde. Dankbar muß Zanger den Ausfall sfolge durch einige -n verstanden. Die
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Radsahrerweg Gießen—Steinbach in Vorbereitung
Katzenelnbogen, 10. Juli.
Aus der engeren Heimat
Oberst a. O Naumann 89 Jahre att.
* Wieseck, 11. Juli. Einen schweren Unfall er-
Auf der Hessen-Tlafsau-Fahrt.
Unseren Hitlerjungen aus dem Aann 116 geht es gut.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Volk und Wirtschaft. Der Ur* laubsanspruch der Jugendlichen. 12: Aus den Frank- chen Eisenwerken, Dillenburg: Werkskonzert. 13* Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 1410: Komponisten der Gegenwart unterhalten ! uns (VIII). Heute: Ralph Maria Siegel. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Aus einem rassebiologischeni Institut: Zwillingsforschung — Eheberatung. 165 Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 185 Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 18 45: Fliegendes Deutschland. 19: Nachrichten. 19.10: Klang der Landschaft: „Es steht ein Baum im Odenwald", Hörbilder. 20: Bunter Tanzabend. 21: Stunde der jungen Nation: Durch Deutschland I kreuz und quer, dem Rundfunk fällt nichts schwer,
h rranoes, ryren »eigen unu uucu
’ Mit der Bevölkerung im nassauischen Land in zu führen. Während wir uns m ist^em Bann auf allen Städten und Dörfern sind wir bisher sehr Wanderung befinden ist em großer Teil von ihnen gut ausgekommen. Bestes Einvernehmen mit den sauf Fahrt tn den Odenwald.
(131,80).
Im Freiverkehr blieben die Umsätze genug. Dinglerwerke stellten sich etwas höher mit 93,50 bis 94 (92,50), anderseits Ufa 75,50 (76,50) und Klatz & Klumpp 102,75 103). Tagesgeld unv. 2,50 v. H.
Abendbörse weiter schwach.
An der Abendbörse lag erneut Angebot vor, dem wiederum kaum Aufnahmebereitschaft gegenüber- stand. Auch die Banken zeigten Zurückhaltung. An den meisten Gebieten des Aktienmarktes stellten sich I daher neue Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H. ein. Teilweise wurden die tiefen Berliner Schlußkurse noch unterschritten. Am Montanmarkt fielen Mannesmann auf 109,25 (110,50), Verein. Stahl auf 104,13 (104,65), Rheinstahl auf 140 Brief (140,50) und Hoesch auf 110,25 (110,50). JG.-Farben senkten sich auf 154,13 (154,65), ferner gaben Daimler auf 133,75 (134,50), Eßlinger Maschinen auf 106 (107), Schuckert auf 169,50 (170,50), Gesfürel auf 135 (135,50), Westdeutsche Kaufhof auf 96,25 (96,75), Zellstoff Aschaffenburg auf 123 (124), Bekula auf 158 (158,50) und Rheinmetall auf 103,25 (130,75) nach. Etwas höher gefragt wurden Licht und Kraft mit 140,75 (140,50), Feinmech. Jetter mit 93 (92,50) und Deutsche Linoleum mit 158,50 (158,25). Bankaktien blieben unverändert. Der Rentenmarkt war sehr ruhig. 5,50 v. H. Meininger Liquid. 101,25 (101,30), 5,50 v. H. Younganleihe unv. 100,75. Korn-
I munal-Umschuldung nannte man mit 95,80.
Frankfurter Getreidebörse.
25, iiuniuiui uv u 13 • V, «>;<,„
bis 15, % kg 15 bis 18, Rhabarber 10 bis 15 Pilze 45 bis 50, Kartoffeln, alte 5, 5 kg 44 50_k? 3 '^
bis 3,90 Mark, neue, kg, 8A bis 9 Pf., 5 kg 85 bis 90, Pfirsiche, kg, 50 bis 60, Himbeeren o0, Sauerkirschen 50, Stachelbeeren 25 bis ^-Johannisbeeren 35 bis 45, Erdbeeren 45 bis 65, Blumenkohl, das Stück, 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Sala - gurken 30 bis 45, Einmachgurken 5 bis 8, Oberkoyl- rabi 5 bis 8, Suppengrün 5, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel, 3 bis 10 Pf,
Rundfunkprogramm
Mittwoch, 13. Juli.
Das 16. Sonderkonzert im Cafe Leib wurde in ~ ' den Männergesangvereinen f „Eintracht" Groß - Bie - Z
NSV. hilft der unwetlergeschädigten Bevölkerung des Kreises Büdingen-Schotten.
NSG. Im Kreis Büdingen-Schotten, der am 8. Juli von einem schweren Unwetter helmgesucht wurde, hat auf Veranlassung des Kreisleiters die NS.-Volkswohlfahrt sofort die nötigen Hllssmatz- nahrnen eingeleitet. Die Bevölkerung der am schwersten betroffenen Gemeinden wurde zunächst von der NSV. mit Lebensrnitteln versorgt, da der Anbau in den Gärten zum Teil vernichtet ist. Die Gemeinde Breungeshain, in der der Hagelschlag i besonders schwere Schäden verursacht hat, erhielt auch das Stroh, das auf der Rennstrecke „Rund | um Schotten" Verwendung fand.
Bei Staufenberg einen Keiler erlegt!
± Staufenberg, 11. Juli. In der jüngsten Zeit haben sich in unserer Gemarkung Wildschweine unangenehm bemerkbar gemacht Sie richteten verschiedentlich in den Fluren erheblichen
17. Sonderkouzerl im Sladtthealer.
Wohl mit einen der größten Eindrücke vermittelte das 17. Sonderkonzert im Stadttheater, in welchem Chorleiter Heinrich Schocker, Wiesbaden, zwei in ihrer Stimmenzahl gänzlich entgegengesetzte Vereine mit Triumph zum Siege führte. Der Männergesangverein „Mainzer Frouenlob" brachte eine Folge der schönsten Männerchöre von Schubert 3U1 Gehör. Die ewige Gültigkeit der Schubertschen Lied- kompositionen, des Inbegriffes des deutschen Liedes überhaupt, wurde in dieser bis in die kleinsten Nuancen ausgefeilten Wiedergabe deutlich erwiesen.
Mit dem stimmgewaltigen Männergesangverein „Einigkeit", Gonsenheim, der über prachtvolle hohe Tenöre und sehr schöne, ausgeglichene wie Gecken klingende zweite Bässe verfügt, führte Herr S ch a k- ke r eine sehr anspruchsvolle Vortragsfolge vor. Die satztechnischen Schwierigkeiten der Chöre A. v. Othe- graven scheinen diesen außerordentlich disziplinier- ten Sängern keinerlei Hindernisse zu bereiten.
Dr. Heinrich R o e s e.
Schaden an. Der hiesige Jagdaufseher Wilhelm Geißler hatte sich deshalb mehrere Nach.e hintereinander auf die Pirsch begeben, um den Schwarzkitteln aufzulauern. Am Sonntagmorgen gelang es ihm, einen Keiler zu erlegen der aus- geweidet das stattliche Gewicht von etwa 120 Pfund .hatte. Unser Bild zeigt den Jäger und seine Beute. L- (Aufnahme: Becker, Staufenberg.)
bestand auf den Kopf der Bevölkerung errechnet sich auf 236 (221) Mk. Die Anzahl der Sparbücher wuchs erneut auf 651 209 (629 386), die der Depositen-, Giro- und Kontokorrentkonten auf 44 364 (43 032). Die Kontokorrentkredite einschließlich > Schuldscheindarlehen betrugen 38,77 (49,70) Mill. Mark, die Realkredite 163,61 (161,97) Mill. Mk. Die Kreditbewilligungen der hessischen Sparkassen betrugen 17,799 (14,52) Mill. Mk. im Jahre 1937 bei 9617 (8980) Einzelkrediten. Ausgezahlt waren I davon 5852 Kredite im Betrage von 11,19 Mill.
Mark bis zum Jahresende. Eine besondere Pflege galt dem Wohnungsbau und dem Siedlungswesem
Ortsgruppenleitern und Bürgermeistern ermöglichtes es, daß alle Junggenossen gute Quartiere fanden. Die Unterbringung geschieht auf die Weise, daß die Hitlerjungen, nachdem sie bei den Ortseinwohnern zu Abend gegessen haben, in Massenquartieren zur Uebernachtung zusammengefaßt werden. Am andern Morgen werden nach dem Kaffeetrinken bei den Quartierleuten die „Affen" ausgenommen und dem
gewonnenen Raum wird der Radfahrerweg angelegt. Die Fahrbahn für die Radfahrer wird 2 Meter breit und ganz in Beton ausgeführt. Dieser Rad- fahrerweg wird nicht unmittelbar neben der Fahrbahn verlaufen, vielmehr bleibt der Straßengraben erhalten, und zwischen dem Graben und dem Radfahrerweg wird noch ein einen Meter drei- ter Rasen st reifen geschaffen. Auch auf der rechten Seite des Radfahrerweges (von Gießen aus gesehen) wird ein solcher Rasenstreifen angelegt, so daß also die Radfahrer nicht unmittelbar neben den Bäumen des Waldes zu fahren brauchen.
Die Betondecke für die Fahrbahn der Radfahrer wird eine Stärke von 10 Zentimeter erhalten. An Auf- und Abfahrten wird die Fahrbahndecke auf 20 Zentimeter verstärkt. Der Radfahrerweg verläuft von Kilometer 1,131 (unmittelbar vor der Landes-Heil- und Pflegeanftalt beginnend) bis Kilometer 6,181 und mündet damit in der Kurve vor dem Steinbruch, kurz vor dem Dorfe Steinbach, wieder auf die Hauptstraße em.
Frankfurt a. M., 11. Juli. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 210, W 16 213, W 19 217, W 20 219; Roggen R 12 180, R 15 183, R 18 187, R19 189, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,10, W 16 29,20, W19 29,20, W 20 29,55; Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50, do. Bafistype 1150 0,50 Mark niedriger (alle Mehlpreise plus 0,50 Mark Frachtausgleich). ! Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, >W16 10,90, W18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber —, Trockenschnitzel —, Heu —, Weizen- und Roggenstroh —.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 12. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 661 Kälber, 82 Härnrnel, 39 Schafe, 2200 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Härnrnel 34 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 50 bis 57 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Häm* rnel und Schafe mittel.
seinem ersten Teil von i
Groß-Umstadt und „Eintracht' „ betau ausgeführt. Unter ihrem Chorleiter Georg Kehr mann (Groß-Umstadt) fangen die beiden Chöre Kompositionen von Scheffler, Lißmann, Hans; Heinrichs, Ernst Wendel, M. Neumayn, G. Wohl- gemuth und Bearbeitungen von Ferd. Noack und Adolf Clemens. Auch diese Chorgruppe verdient für ihr diszipliniertes Singen bei guter Tongebung und klarer Aussprache Lob und Anerkennung.
Mit der Vortragsfolge des zweiten Teils, biß neben einer Komposition von Lißmann Werke der großen Oesterreicher Franz Schubert und Anton Bruckner enthielt, fand die „Chorgruppe Langen (unter Leitung von Heinrich Langen, Mainz) für ihr klares, ijn Gesamtklang wohlabgerundetes Singen verdienten Beifall. Erwin V ö 1 s i n g.
Am morgigen Mittwoch, 13. Juli, kann Oberst a. D. I Naumann, Kejllerstraße 7 wohnhaft, m guter Rüstigkeit seinen 89. Geburtstag begehen. Oberst a. D. Naumann ist aus dem früheren Hessischen Artillerie. . korps hervorgegangen, in das er am 13. April 1867 I eingetreten war. Später wurde er zu dem damaligen I 2. Hessischen Infanterie-Regiment den nachmaligen llßern, versetzt, mit denen er den Krieg von 870/71 1 mitmachte. In der Schlacht bei Gravelotte-St. Privat I wurde er als Fähnrich bei der Erstürmung der Ferme Champenois schwer verwundet; diese Karnps- hanbhmg ist in einem Schlachtengernalde barge- ftellt, das im Gießener Offiziersheim Jemen Platz erhalten hat. Am 25. August 1870 wurde der junge Krieger zum Leutnant befördert, am 16. Oktober 1879 kam er als Premierleutnant zum Infanterie-1 Regiment 88, später war er Kommandeur des SeWts Mainz. Im W-ltkneg dwrck- Oberst a. D. Naumann als stellv. Bezirkskom I manbeur und als Gießener Bahnhofskornmarckrant wiederum dem Daterlande. Die.Wiedererstehung unserer Wehrmacht durch den Führer Hadder alte Offizier mit freubiger Begeisterung begrüßt Wie sehr das Herz des verdienten alten Soldaten den jungen Kameraden im Ehrenkleid des deichen Soldaten gehört, wurde u. a. auch dadurch wieder erkennbar, daß der alte Herr, trotz feines hohen Alters und der immerhin nicht leichten Anstrengung eines heißen und staubigen Sommertages trotzend,! vor einigen Wochen der großen Parade unseres1 Regiments 116 anläßlich dessen 125-Jahrfeier beiwohnte und dem Vorbeimarsch der aktiven und ber ehemaligen Soldaten mit starkem Interesse folgte. Der Standortälteste, Generallautnant O ß w a l d, nahm bei dieser Gelegenheit Veranlassung, den hochbetaqten alten Kameraden Oberst a D. Nau mann besonders zu begrüßen. Dem Jubilar gelten am morgigen Tage die herzlichen Wunsch- me er alter Soldaten, denen auch wir uns mit bestem
nächsten Quartierort entgegenmarschiert.
Frohsinn und Heiterkeit herrschen in einem Dorf, wenn unsere Hessen-Nassau-Fahrer einmarschiert sind. Am Abend kommen unsere Jungen meistens mit Kameraden und Kameradinnen der dortigen HI. und ihren Quartierleuten zu Volksgemeinschaf t s a b e n d e n zusammen. „Aecht owerhes- sisch Humor", unsere Gedichte in Mundart, zackige Fahrtenlieder und schöne aste Volkstänze, bie ja1 von HI. und BDM. bestens gefördert werden, schaffen die schönste Verbundenheit zwischen der Bevölkerung des Lahntales und der oberhessischen Hitler-Jugend. n „
Die Hitler-Jugend aus dem Bann 253 (Lahntal) läßt es sich nicht nchmen, ihre Kameraden von Gießen und Umgebung zu den Schönheiten ihres Landes, ihren Bergen und alten historischen Burgen
sand bie Veranstaltung ihren Abschluß.
Folgenschwere DerkehrSunfälle.
(Eine lofe, mehrere Schwer- und Leichlverlehle.
LPD. Marburg, 10.Juli. Samstagnachmittag ereigneten sich in der Nähe von Marburg mehrere folgenschwere Verkehrsunfälle, bei denen eine Frau getötet und mehrere Manner schwer bzw. leicht verletzt wurden. Beim Passieren des Bahnüberganges der Strecke Marburg—Frankenberg bei Sarnau verlor ein Autofahrer aus Köln die Gewalt über die Steuerung feines Wagens, der sich mehrmals überschlug. Die Frau des Autofahrers erlitt dabei einen doppelten Schädelbruch und starb auf der Stelle. Der Autofahrer trug nur einige Hautabschürfungen davon, während das dreijährige Kind des Ehepaares völlig unverletzt blieb. ,
Weiter ereignete sich auf der Straße oberhalb des Stadtteils Ockershausen ein schweres | Kraftwagenunglück, das wahrscheinlich auf Trun-1 kenheit des Lenkers zurückzufuhren ist. Bei der Heimfahrt von einem Richtfest kam der mit Arbeitern besetzte Kraftwagen von der Fahrbahn der Straße ab und fuhr eine Böschung hinab. Der Kraftwagen schlug nach hinten um und begrub bie Insassen unter sich. Ein Arbeiter erlitt dabei so schwere Beinverletzungen, daß in der Klinik die sofortige Amputation eines Beines notwendig wurde. (Ein zweiter Arbeiter trug einen Schadelbruch davon, während drei weitere Arbeiter mit leichteren Verletzungen daoonkamen.
Spareinlagenzuwachs in Hessen.
# Staufenberg, 11. Juli. Auf der Heimfahrt mit dem Fahrrad von ihrer hiesigen Arbeitsstätte nach Sichertshausen fam die Näherin Elise I Dietz schwer zu Fall. Die Bedauernswerte erlitt einen Schädelbruch und mußte bewußilos inI ärztliche Bchandlung nach Gießen gebracht werden.
# Mainzlar, 11. Juli. Am Samstag händigte der Betriebsobmann Ernst Schlapp in den hiesigen Didier-Werken den Arbeitskameraden Karl Koch, Wilh. Muth, Karl Fritz ges und Hch. Schön je eine Ehren-Urkunde aus für I gute Leistungen in der Wettkampfgruppe „Stein und Erde" beim Berufswettkampf aller schaffenden Menschen. Gleichzeitig empfingen die Arbeitskameraden Robert Will und Philipp Schneider aus Treis (Lumda) Ehrenurkunden für 25jährige treue Mitarbeit in der Betriebsgemeinfchaft.
OO Beuern, 11. Juli. Der hiesige Krieger- und Schütz enverein, der jetzt auch dem Soldatenbund angegliedert ist und unter der Leitung von Lehrer Möller steht, führt gegenwärtig fein Preisf chießen auf dem Schießstand Beier durch. Dabei wurde auch ein Chrennadelschießen veranstaltet, an dem Schützengruppen aus Bersrod und Großen-Buseck teilnahmen.
—/— Holzheim, 10. Juli. Unsere Gemeinde feierte in Anwefenheit von etwa 2000 Mifsionsfreun-1 den von hier und aus den Nachbarorten ihr 75. Mif- sionsfest als Missions-Jubiläumsfeier. Der Posaunenchor unb'ber Gemischte Chor bereicherten die Fejer im Gottesdienst durch schöne musikalische und gesangliche Darbietungen. In den Ansprachen wurde das segensreiche Missionswerk den Zuhörern vor Augen geführt. Zu einer Kaffeepaufe waren die Besucher von auswärts Gäste in den hiesigen Familien, wo überall in herzlicher Weise bewirtet wurde. Mit einer Nachfeier am Nachmittag
Vor einigen Tagen hat das Hessische Straßenbauamt die Arbeitsvergebung für die Schaffung eines Radfahrerweges Gießen—Steinbach ausgeschrieben. Das bedeutet also, daß in absehbarer Zeit ein Radfahrerweg neben der verkehrsreichen äußeren Licher Straße entstehen wird. Mit diesem Vorhaben kommt das Straßenbauamt einem dringenden Bedürfnis entgegen. Bei dem stark gesteigerten Verkehr, der sich durch die Reichsautobahn für bie Licher Straße ergeben hat, erwies es sich als notwendig, bie Fahrbahn der Straße ausschließlich für Kraftfahrzeuge und Fuhrwerke vorbehalten sein zu lassen, d. h. den Radfahrer auf einen anderen Weg zu verweisen.
Für den Radfahrerweg sind schon bie ersten Vor- I arbeiten im Gange. An der rechten Straßenseite, I vor dem Gelände der Landes-Heil- und Pflege- I anftalt, wurden auf einem Streifen von 5 Meter I Breite sämtliche Bäume entfernt. Das gleiche wird I entlang bie ganze Licher Straße — jeweils auf der I rechten Straßenseite — geschehen. Auf dem dadurch
Der zweite und dritte Tag brachte für unsere Hessen - Nassau - Fahrer weitere erlebnisreiche und froste Tage. Wenn auch manchmal der Wettergott uns nicht günstig gestimmt war, so konnte bas unsere Fahrt nicht ün geringsten beeinträchtigen.
Unsere Junggenossen, die in Nassau den Sonder- zuq verließen, gingen gleich für drei Tage in bas Zeltlager Mühlvachtal. In dem bemal« I beten Talkessel von Nassau zweigen schöne Seitentäler ab, darunter das romantische Mühlbachtal. Hier ist für alle Hessen-Nassau-Fahrer des Bannes 116 ein Zeltlager eingerichtet worden. Jede Fahrtengruppe hat während der zehntägigen Fahrt drei Tage im Lager zu verbringen. Der Lagerleiter unb feine Mitarbeiter sind altbewährte, erfahrene Kräfte I aus der Führerschaft des Bannes 116. Das Lager > soll natürlich keinen anstrengenden Dienst bringen, sondern es soll ein Ort der Sammlung und der Ausrichtung fein. Während unsere Junggenossen daheim in der Woche nur in einigen Kurzstunden geschult werden können, besteht hier die Gelegenheit, I ihnen körperlich und geistig das nötige Rüstzeug für den weiteren Dienst in der Hitler-Jugend zu
Chorgruppe fang mit abgerundetem Ehorklang. ausgeglichen — wenn auch die Tenöre eine Auf-1 , frifchung vertragen können — mit gutem zlusorua I unb burchweg reiner unb sauberer Intonation. Viel-1 leicht benutzt ber Chormeister einmal die Gelegen-1 jjeit, in einer offenen Singstunde seine Chorgruppe der Heimatöffentlichkeit vorzustellen.
Niebergall, Kreischormeister Worms. '
14. Sonbcrfonjerf
in der Turnhalle der Oberrealschule.
a) Sängervereinigung Egelsbach. Die Folge I enthielt Stücke der Romantiker Schumann, Schubert unb Weber, dazwischen Werke der neuzeitlichen Komponisten W. Rein und W. Weismann. Der Chorklang der Vereinigung besitzt schöne Rundung und Fülle, besonders in den Bässen. Hie nnb da erschien die Vokalisation zu dunkel. Die Sprache ist recht deutlich, doch stört ein wenig das zu starke Betonen. Die romantischen Stücke wurden recht gefühlsinnig vorgetragen, die Tongebung hätte bei Schumann durch mehr Zurückhaltung in den Stimmen mehr gedient. Die herben neuzeitlichen Lieder von Rein und Weismann wurden durch G. V. Vrei- bert gut ausgebeutet.
b) Chorgruppe Abrian. Mit einer einzigen Ausnahme (Reiterlied v. Zahn) mürben hier nur] Werke ber Neuzeit geboten. In gutem Aufbau hellte sich die Folge von den ernsten Chören von Lang und ©rahner immer mehr zu den lieblichen und feingliebrigen Stücken von A. Clemens, F. Ludwig und P. Graener auf. Das Zahnfche Reiterlied gab den wirkungsvollen Abschluß. Herr Adrian sang mit seinem Chor schlicht und sachlich. Eimiqe lln- genauigfeiten in der Intonation konnten nicht sehr ins Gewicht fallen. Heinrich Blass.
16. Sonderkouzerl im Cafe Leib.
Wirtschaft.
Mein-Mamische Börie.
Mittagsbörse: Aktien schwächer.
Frankfurt a. M., 11. Juli. Die Börse war auf fast allen Gebieten des Aktienmarktes schwächer, da sich die nichtarischen Abgaben m verstärktem Maße fortsetzten, während anderseits Käufe nur zögernd erfolgten und auch sonst die Aufnahmeneigung unbedeutend war. Nach den ersten Notierungen wurde bie Haltung etwas widerstandsfähiger, unb teilweise stellten sich kleine Besserungen ein. Im Durchschnitt lagen die ersten Kurse 1 bis 1,50 v. H. unter dem Samstagsstand. Etwas stärkere Einbußen erlitten AG. für Verkehr mit 121,90 (124), Deutsche i Erdöl mit 128 (130,50), Th. Goldschmidt nach Pause mit 132,75 (135,25), ferner Kali Westeregeln mit 102,50 (104,25). Gedrückt waren insbesondere wieder Montanwerte, von denen Hoesch und Verein. Siahl je 1,25, Klöckner 1,40, Mannesmann 1,50 und Rheinstahl 1 v. H. verloren. Auch Maschinenaktien gingen im gleichen Ausmaß zurück, nur Adlerwerks gut behauptet mit 114 (113,75). Verhältnismäßig gehalten waren auch Zellstoffaktien, ferner gut behauptet Gement Heidelberg mit 155,75. Don Bau-
I werten waren Berger 1,75 und Holzmann 1,50 v. H. niedriger gefragt. Am Elektromarkt kamen zunächst nur RWE. mit 120,90 (121,75) zur Erftnotiz. IG.»
I Farben hatten bei verhältnismäßig lebhaften Um- I sätzen mehrfache Schwankungen mit 154 bis 154,75 (154,75), Scheideanstalt verloren 1 und Metallgesell-
I schäft 2 v. H.
Am variablen Rentenmarkt ermäßigten sich Reichsbahn-VA. bei einigem Angebot auf 124,50 (124,75), auch Kommunal-Umschuldung niedriger mit 95,80 (95,90). Reichsaltbefitz nannte man mit । 131,65 (131,80). Am Pfandbriefmarkt waren Liquidationswerte vereinzelt etwas höher, sonst war das i I Geschäft still. Stabtanleihen schwankten bis 0,25 v. 11 H., Hanauer 0,50 v. H. niebriger mit 98. In Jndu- r ftrie-Obligationen lag eher etwas Angebot vor. Für J Dekosama III (Saar-Ausgabe) hielt die Nachfrage zu HO an, Angebot fehlte weiterhin. Kommunal-Um- I schuldung stellten sich später auf 95,85 nach 95,80, Reichsaltbesitz notierten schließlich mit 131,50
Fwd. Nach dem Bericht des Hessischen Sparkassen- und Giroverbanbes verfügten die ihm an- qeschlossenen 35 öffentlichen Sparkassen des Landes Hessen zu Ende 1937 über einen <5paretnlagen- beftanb von 334,7 Millionen Mark also um 21,4 Mill Mk. mehr als Ende 1936. Das sind 79,4 W) hÄ/ £ W121.30: 22: Nachncht-N. 22.304
“ÄWftÄ 1936. D°r GpUlW -US äSien. 24 6iS & Nachtmusik. ,
Glückwunsch anschließen.
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 12. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Feine Molkereibutter, % kg, 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Vf. Käse, das Stück, 4 bis 9, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12^, klaffe B 11K, Klasse D 10^, Gnteneter 11 % J?ts 12 A, lau ben 50 bis 60, Pf., junge Hahne, Vi kg, 1,10 bis 1,15 Mark, Suppenhühner — ,90 bis 1,05JDtarf, Wir- Landkreis Gießen
sing, grün, 10 bis 15 Psi. * Wieseck, 11. Juli. Einen schweren Unsall er-
8 bis 12, Bohnen, grün, 25 bis 55, Erbten 15 ms F e i, cy m Jnb schwere Kalk-
?5°Tkg 15 bis 18,R^°b°rbL10 bis l5 Pilze - °^u n g °N"°m ganzen Körper ^oontrug^^^ 'ic ^nrfnffprn aIte 5* 5 kfir 44 50 kg 3"' 0*üterg'bte Grenzen des Vilsecker Tales hinaus be
kannte Postagent Heinrich Pfeffer konnte gestern seinen 8 0. Geburtstag feiern. Trotz semes hohen Alters versieht der Jubilar auch letztnoch die hiesige Postagentur. Seit 38 Jahren steht er in diesem Dienst, den er allezeit mit graß^ Gewissenhaftigkeit versah. Der hochbetagte Mann ge- Inie&t im Orte allgemein hohe Achtung.


