Ausgabe 
12.6.1938
 
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Aus -er engeren Heimat.

398 Jahre Laubacher Ausschuß.

$ Laubach. 10. Juni. Unser Städtchen rüstet wieder einmal zum sog.A u s s ch u ß", der vo-m kommenden Sonntag bis Dienstag in altherge­brachter Weise würdig begangen wird. Das Fest, das an den alten germanischen Heerbann erinnert, führt seinen Ursprung auf die im Jahre 1540 ge­gründeteBoxen-Schützen-Gesellschaft" zurück. Der Ausschuß stellte die ausgeschossene (ausgewählte) Mannschaft der Laubacher Bürgerschaft dar, die all­jährlich am 2. Sonntag im Juni durch einen Haupt­mann besichtigt wurde. Als Fest echter Volksge­meinschaft hat der Ausschuß bis auf den heutigen Tag seine Urform erhalten. Am Montagmorgen dem Hauptag stellen sich die 13 Sektionen (Ab­teilungen von etwa 30 bis 40 Mann) mit ihren Hauptführern auf dem Marktplatz auf und mar­schieren in den Schloßhof, wo der Hauptmann in diesem Jahre ist es Glasermeister Hermann Her - t e l dem Grafen Georg Friedrich zu Solms für den gestifteten Hammel und der Grä­fin für die Hommelsgabe (Kleid) dankt. In einer Rede wird der Graf antworten. Sodann fetzt sich der traditionelle Umzug mit Hammel und Gaden durch die Stadt nach , dem Festplatz in Bewegung. Das Schießen der mehr als 400 Teilnehmer dauert bis gegen Abend. Nach der anschließenden Preis­verteilung wird dem Hammelschützen im Schloßhof eine von dem Grafen gestiftete Denkmünze über­reicht.

Hundert Jahre

MännerchorOrpheus-Eintracht-'.

pb. Butzbach, 10. Juni. In diesem Jahre, am 2. November 1938, sind es 10 0 Jahre her, daß sangesfteudige Butzbacher Bürger zusammen­traten, um einen Sinaverein zu gründen. Aweckmäßigkeitsgründe bestimmten die Tage vom 11. bis 13. Juni zur Abhaltung der Jubelfeier.

Als Gründer werden im Protokollbuch angegeben: Jakob Steinhäuser III., Louis Bogt, Johs. Grüninger VII., Moritz Kuhl, die als Vor­stand gewählt wurden. Weiter traten über fünfzig Mitglieder bei, so daß der Sinaoerein von vorn­herein über eine stattliche Sängerschar verfügte. Der erste Dirigent war Lehrer Bauer. Auf Lehrer Bauer, der schon im nächsten Jähre versetzt wurde, folgten Konrektor Thurn und Kantor Eck­hardt, die dann von Reftor Algeier, einem hochbegabten und sehr musikalisch veranlagten Diri­genten, abgelöst wurden. Im Jahre 1839 nahm der Singverein am Laubacher Sängerfest, in 1840 auf Einladung der Mainzer Liedertafel api Gesangsfest zur Gutenbergfeier (Säkularfeier) teil. Das Jahr 1841 bradjtß dem Butzbacher Verein viel Arbeit, galt es doch, das dritte Wetterauer Sängerfest in Butzbach durchzuführen. Erwähnt sei, daß der Ver­ein am Marburger Sängerfest im Juli 1845 und im Dezember 1845 an der 25jährigen Wiederkehr der Derfassungsfeier des Grotzherzogtums Hessen teilnähm. Es kam dann die gärende Zeit der Revo- lutjonsjahre um 1848. Erst im Jahre 1857 weist das Protokollbuch wieder eine größere Dereins- tätigkeit nach. 1860 wurde, hauptsächlich auf Be­treiben des hiesigen Vereins, ein Sängerbund ge­gründet, der sich zunächst den NamenDeutscher Sängerbund" beilegte, später inLahntalsänger­bund" abgeändert wurde. Das erste Sängerbundes­fest fand am 7. und 8. Juli 1861 hier statt. Einer der Mitbegründer des Vereins, ein äußerst viel­seitiger Mann, Redakteur, Landtagsabgeordneter usw. Kollektor Kuhl, verschied am 5. Sept. 1876; in ihm verlor derOrpheus" eine verdienstvolle Stütze. An weiteren Männern, die sich um den Verein als Vorsitzende oder als Schriftführer ver­dient gemacht haben, seien genannt: Louis Vogt, Ehr. Heil, Karl G i m b e l, Bernhard Grü­ninger, Karl Wenzel und andere.

Im Jahre 1888 beging der Verein sein 50jähriges Jubiläum. Die noch lebenden Gründer Johs. Grü­ninger. Georg M a r g u t h , Ehr. Rumpf,

Wilh. Wiehler sowie die Sänger, die 25 Jahre und länger dem Verein zugehörten, wie H. F o r bad), C. I. Melchior, G. Kaiser und I. Gg. Liebri ch, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im Jahre 1894 schloß sich die Sängerriege des Turnvereins demOrpheus" an, wodurch eine größere Stimmenzahl und bessere Leistungen er­zielt wurden. Der erste Dirigent war Reallehrer Kammer, dem später Reallehrer F e l s i n g. folgt. Nach Felsing folgte Reallehrer Stroh als Diri­gent, nach dessen Wegzug Chormeister Gg. Har­nisch von Watzenborn-Steinoerg, der bis zur Neu- bildung des Chors dirigierte. Nach dem unglück­lichen Ausgang des Krieges konnte im Jahre 1920 wieder ein Mitgliederbestand von 124 Sängern fest- gestellt werden. Im Juli 1922 verstarb unerwartet und plötzlich der verdienstvolle langjährige Vor­sitzende Rektor August Storch, dessen Ableben für den Verein ein schwerer Verlust bedeutete. Sein Amt übernahm Kaufmann Ludwig Schmidt.

Nach der nationalen Erhebung gliederte sich der außerdem noch bestehende Männergesangverein Eintracht" dem VereinOrpheus" an, beide ver­einigten sich ab 1. Oktober 1933 unter dem Namen: Vereinigte MännerchöreOrpheus-Eintracht". Als Dirigent wurde Musikdirektor Willi Jost, der feit 1908 Chorleiter ift, gewählt. In den Tagen vom 11. bis 13. Juni oegeht nun Butzbach das hundert­jährige Bestehen des Jubelvereins.

Spar- und Dorschußverein Homberg.

Homberg, 10. Juni. Im Saale des Gast­wirts Ludwig Helm fand die Generalversammlung des Spar - und Vorschußvereins, verbun­den mit der Feier des 80jährigenBe stehens der Kasse statt.

Der Direktor, Pfr. Praetorius, gedachte zu­nächst der im letzten Geschäftsjahre verstorbenen Mitglieder. Danach erstattete er den Geschäftsbe­richt und betonte einleitend, daß die Verwaltung jefcteine größere Arbeit erfordere (Verband, Lan­desbauernkasse, Entschuldungsamt, Finanzamt, grö­ßerer Umfang), die jedoch auch ein Zeichen des Ver­trauens fei, das man der Kasse entgegenbringe. Der Stand der verschiedenen Konten wurde bekanntge­geben, aus dem die erfreuliche Tatsache ersichtlich war, daß das Mehr an Einlagen 30 000 Mark be­trug.

Rechner (Silier trug anschließend die Jahres­rechnung und Bilanz vor. Die Summe der Aktiva betrug 383 575,92 Mark, die der Passiva 382 185,72 Mark, der Reingewinn 1390,20 Mark. Außerdem besteht ein Bankguthaben von 44 882 Mark und ein Bestand an Wertpapieren von 23 534 Mark.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, L. Gnif- kowski, berichtete über dessen Sitzungen (Kassen- Prüfungen). Dabei haben sich keinerlei Becmstan-, düngen ergeben. Der Mitgliederstand betrug Ende 1937: 136.

Die turnusmäßig ausscheidenden drei Mitglieder des Aufsichtsrats wurden einstimmig wiedergewählt. Der vom Verband bearbeitete Revisionsbericht wurde von dem Direktor verlesen.

An die Erledigung der geschäftlichen Angelegen­heiten schloß sich eine schlichte Feier an. Der Vor­sitzende gab einen kurzen geschichtlichen Bericht von der. Gründung der Kasse und ihrer Verwaltung bis zur Gegenwart. Auf Anregung des Lokolgewerbe- und Handwerkervereins wurde am 14. März 1858 der Spar- und Dorschußverein gegründet, dessen er­ster Direktor Steuerrat Langsdorf von 1858 bis 1888 war. Sein Nachfolger wurde Rechnungsrat Gutfleisch von 1889 bis 1912. Seit 1912 ist Pfarrer Praetorius Direktor. Bemerkt fei, daß damals schon eine Spar- und Kreditkasse bestand, die 1833 gegründet worden war, aber infolge der In­flation liquidierte. Als Rechner amtierten Balthasar Schildwächter bis 1880, Karl Friedrich Deeg (Finanzamtsgehilfe) von 1880 bis 1902, Gottfried Ludwig Repp von 1902 bis 1904, Theodor Metz (Gerichtsvollzieher) von 1904 bis 1916, Gottfried Seibert (Justizsekretär) aushilfsweise nach dem

Tods von Theodor Metz während des Krieges, Willi D e e g , gestorben 1909, Karl (Biller, Kaufmann, seit 1920. Kontrolleure waren: Distrikseinnehmer Velten von 1858 bis 1861, Ortseinnehmer Stie - b e l 1862, Distriktseinnehmer Hechler von 1863 bis 1879, Dietrich Repp von 1880 bis 1892, W. Fleischhauer, Gerichtsvollzieher-Aspirant, von 1892 bis 1899, Geometer Bock von 1899 bis 1907, Wilhelm Schweiker 1907, Gottfried Repp V., Bürgermeister, von 1908 bis 1911, Georg Heinrich Kuhl, Spenglermeister, 1912 bis 1925, Georg Erbe, Bahnbeamter i. R., seit 1925.

Unfälle auf hem Lande.

Die 49 Jahre alte Ehefrau Katharine Böcher aus Saasen stürzte, als sie mit dem Wagen auf den Acker zur Arbeit wollte, vom Fahrzeug ab, da die Pferde unruhig geworden waren. Die be­dauernswerte Frau erlitt einen Unterschenkelbruch und mußte in ärztliche Behandlung gebracht wer­den. Das vierjährige Töchterchen Emmi des Installateurs Bergt aus Leihgestern zog sich eine schwere Handverletzung zu. Dem Kinde war ein Beil in die Hand geraten, mit dem es sich er« heblich verletzte. Der 42jährige Kriegsinvalide Karl Singel aus Holzheim kam bei der Ar­beit auf dem Felde zu Fall und erlitt einen Knie- bruch. Erst nach geraumer Zeit wurden Nachbarn auf fein Rufen aufmerksam und brachten ihn nach Hause. Der Arzt veranlaßte seine Ueberführung in die Klinik nach Gießen. Bei Arbeiten an der Reichsautob ahn wurde der Arbeiter Ernst K a a f von Büdingen durch einen Autounfall erheblich am Kopfe verletzt. Durch einen unglücklichen Sturz von der Treppe zog sich die 39jährige Luise Volk aus Allendorf (Lahn) einen Unter- schenkelbruch des linken Beines zu. Der Arbeiter Willy Gilbert von Dutenhofen kam, als er mit feinem Fahrrad unterwegs zu feiner Ar­beitsstelle war, zu Fall und zog sich dabei einen Armbruch zu. Sämtliche Verunglückten mußten in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

Landkreis Gießen.

f 1 Beuern, 10. Juni. Der hiesige Kirchen- ch o r machte unter der Leitung von Pfarrer Dietz einen Sommerausflug an den Rhein. Zu früher Morgenstunde führte die Fahrt über die Reichsauto­bahn nach Bad Homburg, wo man die Sehens­würdigkeiten besichtigte. Auch in Wiesbaden wurde Halt gemacht und die Trink-, und Kuranlagen be­sichtigt. Vom Neroberg aus sah man weit in das Land. Im weiteren Verlaus der Fahrt wurde in Mainz der Dom besucht und dann eine Rheinsahrt mit dem Dampfer unternommen, die allen Teil­nehmern ein schönes Erlebnis wurde. Die hiesige NSD.-Kinderschwester rief dieser Tage die Mütter der von ihr betreuten Kinder zu einem Mütterabend zusammen, bei dem in einer kleinen Ausstellung zweckmäßiges Kinderspielzeug gezeigt wurde. Ferner trug die Schwester schöne Kinderlieber vor. Da das alte Spritzenhaus für die Unterbringung der Löschgeräte nicht mehr ausreichend ist, wird es nun­mehr abgebrochen und ein größeres erstellt. Das alte Spritzenhaus soll allerdings im Steinbruch wieder aufgestellt werden und bann als Unter­bringungsraum für eine Stein klopfmaschme dienen, die von der Gemeinde angeschafft wird.

Kreis Friedberg.

Butzbach, 10. Juni. Gestern abend hielt die Ortsgruppe der Partei im großen Saale des Hessischen Hofes" einen Monatsappell ab. Der Ortsgruppenleiter, Dr. Mörschel, sprach eingangs über verschiedene interne Angelegenheiten. Dann sprach der Gemeindegruppenführer im Reichsluft­schutzbund, Dalchau, über den Zweck und die Ziele des Bundes. Der Ortsgruppenleiter gab im Anschluß an die Ausführungen eine größere Anzahl Mitgliedskarten an Parteianwärter aus.

Kreis Wetzlar.

* Krofdorf, 10. Juni. Der 74 Jahre alte Landwirt Philipp Pfaff von hier wurde heute von einem umfallenden Arbeitswagen getroffen. Der bedauernswerte Mann mußte

mit schweren Brust- und Rückenverletzungen feef Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden.

(D Krofdorf-Gleiberg, 10. Juni. Nach einem langen, arbeitsreichen Leben entschlief die älteste Einwohnerin unserer Gemeinde Frau Witwe Katharina KTuß, geb. Schäfer, Hausnummer 301. Im April vollendete sie ihr 9 2. Lebensjahr. Aus Erda gebürtig, lebte sie feit ihrer Schulentlassung in Krofdorf, verheiratete sich hier und war bis zu ihrem 78. Lebensjahr in- 1 der Gailschen Zigarrenfabrik tätig, in der sie sich durch Fleiß und Gewissenhaftigkeit die Achtung und Wertschätzung der Betriebsführung und der Gefolg­schaft erwarb. Bis in die letzte Zeit machte sie sich im Haushalt ihrer Tochter und deren Angehörigen nützlich. Vor einigen Tagen erlebte sie die Gebur* ihres 16. Urenkels.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

B. in G. Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder fahr­lässig die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so hat er dem Dritten den daraus ent­stehenden Schaden zu ersetzen. Fällt dem Beamten nur Fahrlässigkeit zur Last, so kann er nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Verletzte nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag. Voraussetzung des Schadensersatzanspruchs ist somit ein schuldhaftes Handeln im Hinblick auf die Ver­letzung der Amtspflicht. Der Beamte muß sich also bewußt über gesetzliche ober Dienstvorschriften hin­weggefetzt, ober er muß bei gehöriger Aufmerksam­keit, bei Beobachtung der für einen Beamten im Verkehr erforderlichen Sorgfalt in der Lage gewesen fein, feine Handlungsweise als einen Verstoß gegen die Amtspflicht zu -erkennen. Hatte der Beamte nach feinem pflichtmäßigen Ermessen zu entscheiden, ob eine bestimmte Handluyg zweckmäßig sei, so kann ein Verschulden nur unter ganz besonderen Voraus­setzungen angenommen werden, wie etwa, wenn ei; ohne jede Prüfung der Sachlage ober rein willkürlich gehanbelt hat. Die von Ihnen beabsichtigte Klage ist gegen bas Deutsche Reich, vertreten durch ben Ober­finanzpräsidenten Hessen in Darmstadt, zu richten.

Rundfunkprogramm

Sonntag, 12. Juni.

6 Uhr: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.10: Evan­gelische Morgenfeier. 8.50: O wie schön ist ein Feier­tag! 9.30: Chorgesang. 10: Oberrheinisches Musik- fest in Donaueschingen. 10.30: Kammermusik. 11: Reichssendung: Aus Schlochau (Kurmark): Grund- fteinfegurtgsfeier für 300 Heime der Hitler-Jugend. 12: Mittagskonzert. 14: Unterhaltungskonzert. 16: Nachmittagskonzert. Als Einlage: 17 bis 17.10: Sportereigniffe des Tages. 18: Aps Michelstadt (Odenwald):Un alleweil rappelts am Scheierboor". Froher Dorffonntag. 18.30: Das Herz ber Zeit. 19: Nachrichten. 19.10: Aus dem neuestem Schlager­album. 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 20: Or­chesterkonzert. 20.50: Von München: Kalif Storch. Ein Funkspiel nach Wilhelm Hauffs Märchen. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht. 22.30: Zu Tanz und Unterhaltung. 24 bis 3: Nachtkonzert: Händel- Zyklus.

Montag, 13. 3unt

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Mor­genspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpaufe. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 9.50: Häusliche Rechtschreibhilfe. 10: Schul­funk. Dorfteichgeschichten. 11.45: Volk und Wirt­schaft. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch... 15: Für unsere Kin­der. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10: Der Türmer. Eine Hörfolge um alte Turmstuben. 20: Unterhaltung und Tanz. 21: Plaudereien von Heinz Steguweit. 21.15: Kammermusik. 22: Nach­richten. 22.15: Kamerad wo bist du? 22.45: Nacht­musik.

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Einladung zur

General-Versammlung

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werben hier­durch zu der am 25. 3uni 1938, 19 Uhr. im Saal bes Gastwirts Philipp Schaum in Grohen-Linden, ftattfinbenben ordentlichen Generalversammlung ein» geladen.

Tagesordnung:

1. Bericht des Vorstandes und Aufsichtsrates über bas Geschäftsjahr 1937. Vorlage ber Bilanz, sowie ber Gewinn- und Verlustrech­nung für 1937.

2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und über die Verteilung bes Reingewinns.

3. Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.

.4. Wahl des Bilanzprüfers.

5. Wahl des Aufsichtsrates.

6. Neufassung ber Satzung.

7. Verschiedenes.

Hur Teilnahme an der Generalversammlung sind biejentgen Aktionäre berechtigt, die ihre Inhaber- Aktien zu RM. 100. ohne Gewinnanteil- unb Er­neuerungsscheine bis spätestens am 20. Juni 1938 in Großen-Linden bei der Gesellschaftskasse oder bei einem deutschen Notar hinterlegen. Im Falle der Hinterlegung bei einem Notar ist die Bescheinigung des Notars in Urschrift oder in Abschrift spätestens einen Tag nach Ablauf der Hinterlegungsfrist bei der Gesellschaft einzureichen. Die Hinterlegung gilt auch dann als ordnungsmäßig erfolgt, wenn eine Bank Aktien mit Zustimmung der Gesellschaftskasse für sie bis zur Beendigung Der Generalversammlung in Sperrdepot genommen hat.

Großen-Linden, den 24. Mai 1938. 3987V

Spar- und Dorschußverein Aktiengesellschaft.

Der Vorstand:

gez.: Keßler, Direktor, gez.: Keßler« Rechner.

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