Ausgabe 
12.1.1938
 
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Oer 2Bi(re zum Leben.

CinVortragEtaatsratBörgers inFrantfniE

tipi). Jranf juii c. M., 11. Jan. Staatsrat Profesiur Ißilh 'Böiger, Reichstreuhänder der Arbeit (Kv'i'^ sprach auf einer Äertrauensratsschu- lung im .fyppobrom über pazifistische und national/ ozialistische Politik. Der Redner behandelte an ir attischen Beijpielen die verschiedenartigen Auf- ajungen über die BegriffeEigentum, Gemein- chaft und Vaterland". Die wahnsinnige Lehre des Karl Marx stelle den Erdball auf den Kopf und erschüttere die soziale Ordnung der Volker. Die Fol­gen sähen wir heizte iri (Spanien und Rußland. Pa­zifistische Politik paßte das Volk dem vorhandenen Raum an, die nationalsozialistische Politik aber passe den Raum d e m V o l k e an. Der na­tionalsozialistische deutsche Mensch müsse an den Widerständen wachsen. Worte wieEs geht nicht" kenne er nicht. Die verheerenden Folgen der pazi­fistischen Lebensauffassung fük unser Volk seien ge­kennzeichnet durch Geburtenrückgang, Auswande­rung und eine falsche Auffassung von Handel und Export. Demgegenüber habe jetzt das deutsche Volk den Glauben an Deutschland wiedergewonnen und besitze den Willen, das Leben zu^mei­stern. Reste eines»pazifistischen Denkens müßten ausgerottet werden. Es sei eine große Aufgabe, den deutschen Menschen zu dem kategorischenHilf dir selb ft" zu erziehen.,Wo der Deutsche steht, (ist er für Deutschland verantwortlich." Dieser Satz müsse Leitstern unseres Handelns werden.

Seefahrt tut not!"

Generaladmiral Raeder

über das Verhältnis zwischen Kriegs- und Handelsmarine.

Hamburg, 12. Jan. (DRB. Funkspruch.) Der hamburgische VereinSeefahrt" hielt an Bord des SchnelldampfersCap Arcona" der Hamburg- Südamerika-Linie seine Hauptversammlung ab. Re­gierender Bürgermeister Krogmann sagte, eine der wichtigsten Aufgaben des Vereins fei die H e r a n b i ld u n-g eines tüchtigen see­männischen Nachwuchses. Nicht'die Maschi­nen, die die Schiffe antrieben, oder die Kunonen, die einen Seeweg sichern, sei das Entscheidende, sondern der Mensch, der unter dem Einsatz seines Lebens den Kampf mit den Elementen auf­nimmt. Ein Volk, das auf die Seefahrt verzichte, höre auf, eine Weltmacht zu sein. Deshalb müsse es Aufgabe aller beteiligten Kreise sein, die Blicke der deutschen Jugend auf die See zu lenken und in den jungen Menschen die Liebe zum Meer zu wecken.

Der Oberbefehlsbaber der Kriegsmarine, General­admiral Dr. h. c. Raeder, zeigte.dann die enge Verbundenheit zwischen Handelsma- r in e und Kriegsmarine. Die drei Se­gel s ch u l s ch i f f e der Kriegsmarine würden im kommenden Sommer Fahrten über den Atlantik zurücklegen. Der Nachwuchs der Offiziere und Un­teroffiziere müsse auf Segelschiffen ausgebildet wer­den. Sowohl für die Kriegsmarine als auch für die Luftseewaffe würden Hochsee-Segeljachten gebaut werden. Sein besonderer Dank gelte der Handelsmarine dafür, daß sie in Zeiten der Not der Kriegsmarine in kameradschaftlicher Weise einen Teil des Offiziersnachwuchses zur Verfügung ge­stellt habe.

Die unterstützende Arbeitslosenhilfe.

Lin Dokument bolschewistischer Bestialität.

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Bei einem von den nationalspanischen Truppen gefangenen Bolschewisten wurde dieses Bild­dokument gefunden. Mitglieder der Internationalen Brigahe ließen sich mit den Köpfen der von ihnen abgeschlachteten Nationalspanier photographieren. Ein erschütterndes Dokument bolschewistischer Humanität. (Scherl-Vilderdienst-M.)

Der japanische Vormarsch in China.

Unsere Karte gibt eine ungefähre Darstellung des bisher von der japanischen Armee besetzten Gebietes auf Grund der vorliegenden Meldungen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

ÄUSSERE MONGOLE!

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Berlin, 11. Jan. (DNB.) Der Reichsarbeits- minifter hat am 22. Dezember 1937 eine Verord­nung über die unterstützende Arbeits­losenhilfe erlassen, die u. a. bestimmt, daß das Arbeitsamt bei Gewährung der von der Hilfs­bedürftigkeit abhängigen Arbeitslosenunterstützung nicht mehr an die Beurteilung der Hilfsbedürftigkeit durch die Ge- meinde gebunden ist. In Richtlinien, nach denen in Zukunft die Unterstützungen von der sie­benten Unterstützungswoche ab festzuietzen sind, werden die Gemeinden angewiesen, bestimmte Be­züge des Arbeitslosen oder seiner Angehörigen bei der Prüfung der Hilfsbedürftigkeit außer Acht zu lassen. Die Aufzählung folgt dabei den Vor­schriften über die Familienunterstützung. Das Ar­beitsamt soll prüfen, ob das an fürforaerechtliche Grundsätze gebundene Gutachten der Gemeinden der sozialen Stellung des Arbeitslosen oder der Erhaltung seiner Arbeitskraft gerecht wird. Soweit hiernach erforderlich, kann eine höhere Unterstützung festgesetzt werden auch dann, wenn es besondere Umstände geboten er­scheinen lassen. Dadurch werden die Härten besei­tigt, die für zahlreiche Arbeitslose dadurch entstan­den waren, daß mit der Neuregelung der Arbeits­losenunterstützung im Sommer 1937 die bis dahin unabhängig von der Hilfsbedürftigkeit gewährte Winterzulage fortgefallen war.

Mißlungene Legitimisten- Beranstaltungen in Oesterreich.

Wien, 12. Jan. (DNB. Funkspr.) Die Legi- ti mist en hatten am Dienstag in Wien und in einigen anderen österreichischen Städten Werbe- Veranstaltungen angesetzt, die sich in den meisten Fällen in anti-legitimistische Kundgebungen verwandelten. Bei allen Ver­anstaltungen machte sich bald starke Opposition gegen die legitimistischen Bestrebungen bemerkbar. Es kam vielfach zu Zusammenstößen. Die Polizei nahm viele Verhaftungen vor. Unter den Rednern befand sich auch der Halbjude Wiesner, der in der üblichen Weise für die Restauration der Habs­burger agitierte und dabei auch die volkspolitischen Referenten angriff. Im 3. Wiener Bezirk trat ein früherer sozialdemokratischer Landtagsabgeordneter als monarchistischer Agitator auf. Die antilegiti- mistischen Demonstrationen pflanzten sich auf die Straße fort. Eine Gruppe antilegitimistischer Ver­sammlungsbesucher brach in Pfui - Rusie auf Otto von Habsburg aus. Zwischen ihnen und den Legitimisten kam es zu Tätlichkeiten. Auch hier nahm die Polizei Verhaftungen vor. Auch in Graz gingen die Worte des legitimistischen Ver­sammlungsredners im Orkan des allgemeinen Wider­spruchs unter.

Holland zur de kacto-Anerkennung des Imperiums bereit.

Den Haag, 11. Jan. (DNB.) Der niederlän­dische Außenminister teilte in der Ersten Kammer der Generalstaaten mit, daß die Regierung bereit sei, die unleugbare Tatsache der Besetzung Aethiopiens durch Italien und die Herr­schaft Italiens über dieses Gebiet anzuerken - nen. Die Anerkennung einer Tatsache bedeute

Nie Kaiserkonferenz in Tokio.

Die Vorschläge zur Beseitigung der Zentralregierung gebilligt.

Tokio, 11. Jan. (DNB.) Die Konferenz beim japanischen Kaiser, die eine Stunde gedauert hat, wird von der japanischen Presse als ein hochbedeut­sames Ereignis gewertet. Die Vertreter von Heer und Marine, die Regierung sowie hie Angehörigen des Geheimen Staatsrates hätten an der'hufeisen- förmigen Konferenztafel im Kaiserpalast in Grup­pen geordnet den Bericht des Ministerpräsidenten Fürst Konoy-e angehört. Der Ministerpräsident habe Japans Haltung gegenüber China eingehend erläutert und die Vorschläge der Regierung, 'die in derBeseiti tzn ng der japanfeindlichen 3 e n t r a I r e g<i e r u n g mit allen Mitteln" gip­feln, Dorgetragen. Nach eingehenden Beratungen und nach ergänzenden Erläuterungen von militäri­scher Seite hätten die Vorschläge der Regierung die Billigung des Thrones gefunden. Hierüber werde in den nächsten Tagen eine Erklä­rung der Regierung veröffentlicht werden. Anschlie­ßend wurden Ministerpräsident Fürst Konoye und Kriegsminister'S u g i y-a m a vom Kaiser in Audienz empfangen. Kurz darauf fand eine Son­dersitzung des Berater st abes unter dem Vor­sitz von Fürst' Konoye statt.

Die Presse faßt die Bedeutung des Staatsaktes dahin zusammen, daß diese feit dem Beginn der

Meiji-Zeit fünfte Kaiserkonferenz ein neues Ka­pitel der japanischen Geschichte einleitet. Gleichzeitig teilen die Blätter mit, daß die Aushebungsverord­nung dahingehend geändert wurde, daß die Dienstzeit der Infanterie allgemein zwölf Jahre beträgt und daß die Zulassungsbestimmungen für die Offizierslaufbahn erleichtert werden.Ko- fumin Schimbun" verlangt die Abberufung des japanischen Botschafters und die Kriegserklärung an die Zentralregierung. Tokio Asahi Schimbun" weist darauf hin, daß d i e poften der neuen kriegerischen Maßnahmen mehr als vier Milliarden Yen betragen würden, aber die sofortige Zustimmung der Finanz- und Jndustriekreise zeigten, wie notwendig endgültige entschlossene Maßnahmen seien, wie sie vom Kabinett beschlossen würden.

Das Bahnneh Schantungs unter japanischer Kontrolle.

Peking, 12. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die in Schantung operierenden japanischen Truppen haben die Stadt W e i h s i e n besetzt. Eine andere japa­nische Abteilung ist in Süd-Schantung in die strate­gisch wichtige Stadt Tsining einmarschiert, die an der Bahnverbindung JentschouGroßer Kanal liegt. Japan hat nunmehr die g e s a mt en Eisen­bahnlinien cher Provinz Schantung unter seine Kontrolle gebracht.

nicht, daß Vorgänge, die zum Entstehen dieser Tatsache geführt hätten, gut geheißen würden. Da­her dürfe diese Anerkennung nicht in Gegensatz zur bisherigen Haltung der Regierung in der Aethio- pien-Frage gebracht werden. Die Regierung sei fer­ner der 'Meinung, daß Holland die Genfer Ideen so weit wie möglich aufrechterhalten müsse.

König Gustav eröffnet den schwedischen Reichstag. Stockholm, 11. Jan. (DNB.) Heute erfolgte in althergebrachter feierlicher Weise im großer, Marmorsaal des Schlosses die Eröffnung des Reichs­tages durch König Gustav V. In feiner Thronrede erklärte der König, die internationale Un­ruhe ermahne zu einer internationalen Wachsamkeit, doch gleichzeitig auch zur Mit­arbeit an der Stärk u-n g d e r Friedens- k rxs f t e. Schweden sei bereit, an dieser Zusammen­arbeit teilzunehmen. Die Ausgabenseite des neuen Haushaltsplanes weise eine beträchtliche Erhöhung auf. Dann kündigte König Gustav eine Umlegung der Einkommens- und Vermögenssteuer zugunsten einer Erleichterung der Familienbe­steuerung an, ferner ein neues See-Arbeitszeit- gesetz und ein Gesetz zur Verstärkung der Luftabwehr, schließlich Staatsunterstützung zu­gunsten kleinerer Bauernwirtschaften. Der Haushalts­plan weist auf der Einkvmmenseite 1227 Millionen Kronen auf. Die Ausgaben belaufen sich auf 1208 Millionen Kronen. Auf der Ausgabenseite weist her Sozialetat die höchste Ziffer auf,.nämlich 317,6 Mil- lionen Kronen. Dann folgt der Etat des Kultus-

miküsters mit 214,6 Millionen Kronen, an dritter Stelle folgt der Wehretat mit 180,4 Mill. Kronen.

Die Zukunst der Philippinen.

Verstärktes amerikanisches Interesse. .

Washington, 12. Jan. (DNB. Funkspruch.) Präsident Roosevelt hatte Besprechungen mit dem Chef des Admiralstabes, mit Außenminister Hüll und dem amerikanischen Kommissar von Ma­nila über die Rückwirkungen der japanischen Aktion in China auf die Lage der Phi- l i p p i n e n. Die Philippinen wünschen zwar nach wie vor eine baldige politische Souveräni­tät, sind aber durch die Entwicklung der letzten Monate anscheinend zu der Ueberzeugung gekom­men, daß sie auf das Fortbe stehen von en­geren Beziehungen zu den Vereinig­ten Staaten noch auf Jahre hinaus nicht v e r z i ch t en können. Anderseits verschließt sich die amerikanische Regierung nicht der Erkenntnis, daß die im Unabhängigkeitsgesetz für die Philippinen estgesetzte Loslösung der philippinischen Wirt- chaft vom amerikanischen Markt schwere wirt- chaftliche Schädigungen für die Philip­pinen haben wird, die auch unerwünschte poli­tische Folgen zeitigen könnten.

Präsident Roosevelt wird deshalb dem Bun­deskongreß eine Abänderung des Unab­hängigkeitsgesetzes für die Philippinen vor- schlagen. An Stelle einer fünfjährigen Periode, die von 1941 bis 1946 die philippinische Einfuhr nach USA. stufenweise belastet, bis die Philippinen 1946 bei Erlangung voller Souveränität den norma­

len amerikanischen Zolltarif zahlen müssen, soll eine schon jetzt beginnende und bis 1960 ganz allmähliche Angleichung der Zollsätze an den amerikanischen Zolltarif treten. Für weitere 14 Jahre soll den Philippinen die gleiche Vorzugsstellung eingeräumt werden, wie sie Kuba jetzt einnimmt.

Die marxistische Wernalionale.

Moskau, 11. Jan. (DNB.) Das Präsidium des Zentralrates der Sowjetgewerkschaften veröffent­licht einen Beschluß, in dem die unlängst mit den Vertretern der Amsterdamer Gewertschastsinter- nationale in Moskau geführten Besprechungen gut­geheißen werden. Das Präsidium bestätigt ferner die Bedingungen, die für die Vereinigung der Sow­jetgewerkschaften mit der Amsterdamer Gewerk­schaftsinternationaleaus der Grundlage des Kampfes gegen Krieg und F a - schismus in der ganzen Welt" aufgestellt wurden.

Die Ratifizierung der zwischen Jouhaux und der kommunistischen Gewerkschaftsinternationale getrof­fenen Abmachungen durch Moskau, bevor die Amsterdamer Brüder in Marx sich mit dem Pro­blem befaßt haben, beweist die Eile, die Moskau angesichts der Ereignisse in Spanien, aber natürlich auch im Zusammenhang mit der inner­politischen Lage in Frankreich hat. Moskau liegt daran, aus dem Stadium des Verhandelns herauszukommen und diep raktische Arbeit" aufzunehmen. Daßdiese Arbeit" voll und ganz im Zeichen der Kommuni st en stehen wird, bedarf keines Beweises. Die FrageWer hat wen, geschluckt?", die insbesondere in Frankreich die Gemüter erregt, wird an dem Tage zu Dimitroffs Gunsten entschieden sein, an dem er die Möglichkeit erhält, in nunmehr vergrößertem Rahmen mit der bewährten Volksfrontpolitik, seineTaktik des troja­nischen Pferdes" durchzuführen.

Die Verjüngung

des britischen Offizierkorps.

London, 11. Jan. (DNB.) Das englische Kri,egsministerium gab eine Reihe von Er- nennungen höherer 'Offiziere bekannt, die sämtlich im Zeichen der umfassenden Aende- rungen stehen, die Kriegsminister Höre Belisha kürzlich an den höchsten Stellen der Armee vorge­nommen hat. Damals war das Charakteristische an der Neubesetzung des Armeerats die starke Ver­jüngung. Das Durchschnittsalter im Armeerat wurde von 63 auf 52 Jahre herabgesetzt. Auch die jetzigen Neuernennungen zeigen das gleiche Be­streben. Das Alter der neuernannten Generale liegt zwischen 46 und 53 Jahren. Zu Generalleutnanten wurden u. a. ernannt der militärische Sekretär des Kriegsministers, Generalmajor Brownrigg, Generalmajor Sir Ronald F. Adam,, der stell­vertretende Chef des Generalstabes, und General­major H a i n i n g, der das Kommando der briti­schen Streitkräfte in Palästina und Transjordanien übernimmt.

Kleine politische Nachrichten.

Eine Studienkommission, die im Rahmen des Ley-Cianetti - Abkommens aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern der italienischen Industrie ge­bildet wurde, hat sich nach Deutschland be­geben, wo sie die bedeutendsten nationalsozialisti­schen Organisationen und besonders die sozialen Einrichtungen besichtigen wird. Die Reise geht von München über Augsburg, Ulm, Stuttgart, Frank­furt a. M., Köln,. Burg Vogelsang, Düsseldorf, Leverkusen und Berlin nach Nürnberg.

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Der behandelnde Arzt der holländischen Kronprinzessin Juliana veröffentlichte am Dienstag eine Verlautbarung, wonach das freudige Ereignis im Hause Oranien entgegen vielfach ver­breiteten Auffassungen er st nach ein bis zwei Wochen eintreten dürfte. Der Gesundheits­zustand der Prinzessin sei vorzüglich.

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Der nationalspanische Heeresbericht meldet: An der Teruelfront konnte ein bolschewistischer Tank- an griff gegen die nationalen Stellungen mit Leichtigkeit abgewiesen werden. An den an­deren Frontabschnitten waren die nationalen Trup­pen damit beschäftigt, ihre, vorder st en Linien auszurich.ten und auszubauen.

Wetterbericht.

Die vom Atlantik ausaehende Wirbeltätigkeit setzt sich fort. Dabei wird mehr als seither ausgesprochen mildere Meeresluft. zu uns verfrachtet, wodurch unsere Mittelgebirge vom Tauwetter erfaßt werden. Die Schneesportmöglichkeiten verschlechtern sich rasch. Unsere Gewässer werden einen raschen und starken Wasserzugang erfahre». Die unbeständige milde Witterung hält an.

Aussichten für Donnerstag: Wolkig bis bedeckt, weiter Regenfälle, milder, lebhafte west­liche Winde. / ,

Lufttemperaturen am 11. Januar: mittags 3,2 Grad Celsius, abends 2,4 Grad; am 12. Januar: morgens 5,4 Grad. Maximum 3,4 Grad, Minimum 1,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. Januar: abends0,1 Grad; am 12. Januar: morgens0,1 Grad. Niederschläge 1,2 mm.

Winkersporl-Lvetlerbericht.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Regen, 0 Grad, 80 cm Gesamtschneehöhe, Pappschnee, Ski und Rodel mäßig.

Rhön. Wasserkuppe: Bedeckt,2 Grad, 115 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Pappschnee, Ski und Rodel mäßig.

Taunus. Großer Feldberg: Bedeckt, + 1 Grad, 35 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Papp­schnee, Ski und Rodel gut.

Schwarzwald. Feldberg: Leichter Schneefall, 2 Grad, 150 cm Gesamtschneehöhe, 10 cm Neu­schnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristletters: Ernst Blum* schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. ßange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt her Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig,