Ausgabe 
11.11.1938
 
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aufpassen. Schlafen kann vom Rade aus zu führen, ist wirklich ein unbeschrerb-

lernt man, man muß nur

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! <ßon anberen bis zu sieben Jahr-n ° u I e. n ° m b °, ° n

Zu st and halten!" rlbstverständlichkeit, daß

Veterinärmedizinische Gesellschast Gießen

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heim auf dem 1900-Platz aus. Bei den Nachwuchs­spielern der Vlauweißen wird es wohl noch nicht

Deutsche Schwerathleten in Linderkämpsen

Im Ringer: Deutschland Estland

SJ.Jport

Wilke gegen den erfahrenen Sobkowiak und schließ- heimische lich auch von Büttner II gegen den großen Techniker abgeben. Czortek. Dom Leichtgewicht ab werden unsere Aus-1

Wirtschaft

Srabänder zum Tode verurteilt

Handballkämpse des Sonntags

Aussichten.

Kreisklasse.

g getötet zu Mich en Ermitt-

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des er»

Ueberraschung riecht. L v augenblicklichen Mannschaft in Katzenfurt

sichten besser. Man rechnet mit sicheren Siegen von Nürnberg, Vogt und Runge, mit wahrscheinlichen von Murach und Baumgarten.

licher Leichtsinn. . x

.,91 ur ein Erwachsener darf ein 5ttno

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zu einem Sieg reichen.

Kurze <?-portnotizen.

Eine Kunsteisbahn wird setzt auch in Mannheim gebaut. Sie soll am Weihnachtsfest tm Friedrichspark eröffnet werden.

Belgien hat als 13.Nation zu den Schiwelt- Meisterschaften im Februar in Zakopane gemeldet. Damit nehmen die Belgier zum erstenmal an den Titelkampfen der FIS. teil.

Donald B u d g e, der Weltranglisten-Erste im Tennis, ist jetzt, wie Gerüchte schon lange antun« digten, zum Berufssport übergetreten. Er wird 50 Kämpfe mit Bines austragen und für Die 'vchau- kampfreise durch die USA. eine Garantiesumme von 75 000 Dollar erhalten.

n62)ie Ila. HJ.-Mannschaft der Spieloereinigung fährt mit geringen Aussichten nach Lollar mn dort das fällige Verbarcklsspiel gegen die I..-Mann­schaft des SB. Lollar zu bestreiten.

Die neuaufgestellte Ilb. HJ>Mcmnschaft der Spiel-

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man zu Hause ... , ..

Ra b f a I) r e r winken ab, wenn sie ein- biegen!" 2lls ob das so schwer wäre! V"" z'MhnM Verkehrsteilnehmern wird es auch verlangt, nur der Radfahrer machte bislang nicht recht mit. Warum eigenllich nicht? Es geschieht doch nur zu seiner eigenen Sicherheit!

.Kraftfahrzeuge und Straße nb ah ° nen vorfahren lassen, wenn du nlcht auf gekennzeichneter Haupt st raße fährst!" Das ist eine Selbstverständlichkeit, denn immer die schnelleren Fahrzeuge haben Vorfahrt, und so schnell wie diese, lieber Freund, bist du nun einmal nicht, und sollst es auch nicht sein!

N i ch t a n h ä n g e n , k e i n V i e h v o m R a d e a u s f ü h r e n !" Das erstere gilt für jung und all gleichermaßen. Und das letztere, Pferde oder Kühe

sachsen.

Gruppe 3: Westfalen, Niederrhein, Mittel- rhein, Hessen, Südwest.

Gruppe 4: Baben, Württemberg, Bayern, Ost­mark, Sudetenland.

Olympia Vorbereitung der Bahnfahrer

To. DillenburgTv. Grüningen Tv. NaubornTv. Atzbach Luftwaffe GießenSA.116 Gießen Lützellinden IISA. 1.33 Wetzlar. Wenn wir auch in Grüningen den Sieger Dillenburger Treffens sehen, so soll trotzdem wähnt werden, daß der Sieg sicherlich erst erkämpft werden muß. Denn der Neuling ist zu Hause, wie schon bas Ergebnis gegen Dutenhofen besagt, nicht so leicht zu schlagen. Das Nauborner Spiel sollte ausgeglichen sein und einen knappen Sieg der einen oder anderen Partei ergeben. Die SA. ist sicher­lich nicht stark genug, um gegen die Flieger zu ge­winnen. Lützellivden kann auf eigenem Platz gegen die Wetzlarer SA.-Mannschaft gewinnen.

Wetzlar hat mit seiner ' - ct keine

teilnehmen.

Um die erste deutsche Aasletball-Meisterschast.

Mit der wachsenden Beliebtheit des Basketball­spiels ergab sich auch die Notwendigkell, der neuen Sportart durch Meisterschaftsspiele melieren Auf­trieb zu geben. Bereits in diesem Winter wird die erste Deutsche Basketball - Mei st er­schuft entschieden. Die besten Mannschaften sollen in den einzelnen Gauen in Turnieren den Gaumei­sler ermitteln. Dabei spielt jeder gegen jeden. Bis zum 15. März 1939 sollen die Gaumeister feststehen. Sie werden dann im Laufe des Monats Aprll nach Ermittlung der Gaugruppensieger um die Meister- mürbe in einem vorn Reichsfachamt ausgerichteten Turnier antreten. Die Einteilung der Mannschaften in den Gauen kann erst nach ben bis zum 1. Dezem­ber erforderlichen Nennungen vorgenommen werden. Motor-HZ. wünscht Jugend-Kraftrad.

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BOM. - Werkgruppe 1/116

Heute, Freitag, abend um 20.15 Uhr beginnt bie erste Gymnastikstunde im Handarbeitssaal der Schll- lerschule.

Fußball um die Banumeisterschast.

Lokalkampf der HZ.'Mannschaften 1900 VfB. R.

Weller geht es im Kampf um die Bannmeister­schaft. Die nächsten Punkte sind zu erkämpfen. Das zweifellos schwerste Spiel hat die la HF.-Mann- schaft der Spielvgg. 1900 zu bestreiten. Bon der I. HJ.-Mannschaft des DfB.-R. hörte man nach der Sperre fast nichts. Doch als die Derbandsspiele be- nannen, war diese Jugendmannschast plötzlich da. Wenn auch die la..-Mannschaft von 1900 m letzter Zeit mehr von sich reden machte, muß man

Bei den Arbeitsbesprechungen der Gebietsinsvek- teure der Motor-. in Goslar sprach Bannführer Borchert, der Hauptreferent der Motor-HI. im Amt für körperliche Ertüchtigung. Bannführer B o r- d) er t erhob die Forderung nach einem Jugend- Kraftrad, das für die Äugend die gleiche Bedeutung haben soll wie der Volkswagen für das gesamte Bolk. Gedacht wirb dabei an eine 200-ccm-Mafchine,

Nach der Absage des nach Riga voraeschmen Länderkampfes gegen Lettland haben unsere znin« ger nur das Treffen gegen Estland am fommenDert Montag in Reval vor sich. Gekämpft wird im^klas­sischen, also im griechisch-römischen Stil, und er­freulicherweise war es möglich, Eine sehr ftarfc! Mannschaft auf die Ostlandreise zu schicken, so daß mit einem schönen Sieg gerechnet werden kann. Der» Gastgeber bietet mit Väli, Puusepp, Neo, Kotkas usw. sehr starte Ringer auf, von denen $otfa5 bei ben letzten Europameisterschaften in Reval Sieger im Schwergewicht wurde. Die Mannschaft wird m heimischer Umgebung sicher einen starken Gegner

isicht des Vorttagenden in erster Linie in einem Vitamin­mangel der Haut liegt. Ähre Behandlung ist schwie­rig zumal es kein Allgemeinhellmlltel gibt, und verspricht um so bessere Aussicht auf Erfolg je früh­zeitiger sie einsetzt. Im zweiten Vortrag beschäftigte sich Prof. Ä a k o b mit derCompressio medullae spinalis einschließlich der sogenannten TeckellAme , ihrer Entstehung durch verschiedenartige Rucken­markskompressionen, den zu beobachtenden Kram- heitserscheinungen und ihren Behandlungsaussich- ten. Bezüglich derTeckellähme", einer Nachhand- lähmung beim Dachshund, konnte Prof. Jakob auf feine schon vor 28 Jahren vertretene Ansicht ver­weisen, daß der ungünstige Bau des Dachhundes,

der länger als hoch ist, die Ursache bzw. Grundlage für die ziemlich häufig vorkommenden Lähmungen bildet. Schließlich ging Prof. I a k o b noch auf die Frage ein:Gibt es sogenannte Visitenkarten zur sicheren Erkennung von Krankhellen oder Fehlern? , die er mit einem entschiedenen Nein beantwortete. Zahlreiche Lichtbilder erläuterten die Ausführungen zu den drei Themen. frjf. t .

Prof Dr. C. Krause führte abschließend eine .große Anzahl pathologisch-anatomischer Präparate und Bilder vor, die teils die klinischen Darstellun­gen von Pros. Dr. I a k o b ergänzten, teils andere Fragen betrafen. _ _ .

Zum Schluß überbrachte der Obmann des Krei­ses Gießen, Prof. Dr. Standfuß, der Gesell­schaft die Glückwünsche und Grüße der Tierärzt­lichen Bezirksvereinigung zum Beginn chres zwei­ten Arbeitsjahres, und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß durch die regelmäßigen Veranstal­tungen der Veterinärmedizinischen Gesellschast unter ben Berufskamercüien des Bezirkes reges wissen- schaflliches und kameradschastliches Leben unterhal­ten werde, das beiden Vereinigungen in gleicher Weise zugute komme.

Der weitere Verlauf des Abends sah die Teil­nehmer der Sitzung bei einem gemeinschaftlichen Wendessen und kameradschaftlichen Beisammensein in den Bahnhof-Gaststätten. Dabei waren auch die Damen anwesend, die Prof. Dr. H. Jakob in humorvollen Worten feierte.

Mannschaften noch unerprobt ist. Der Vorteil des eigenen Platzes sollte aber auch hier den Mtoern ein Plus geben.

Nachmittags stehen die beiden aktiven Mannschaf­ten im Gefecht. Die Reserve verfügt augenblicklich über ausgezeichnetes Spielermaterial, und es ist, im Kampf gegen Tv. Lich, mit einem anregenden Spiel zu rechnen, zumal Lich eine starke, ausdauernde und auch spieltechni'fch gute Mannschaft stellen kann.

Allgemein gespannt darf man auf den Ausgang des Treffens der 1. gegen die gleiche Elf der Luft­waffe fein. Nach den Spielen der vorhergehenden Sonntage zu urteilen, stehen sich hier wohl die beiden stärksten Mannschaften der Staffel gegen­über. Der Mtv. führt dabei feine Mannschaft aufs Feld, die ihn am vergangenen Sonntag m Mar­burg fo gut vertrat, und bei der vor allem der Sturm eine Glanzleistung vollbrachte. Es fpielen also: Strack: Krausch II, Winter: Pfeifer, Klein,

Nach mehrmonatiger Pause nahm mit dem Be­ginn des Studienhalbjahres auch die Veterinär­medizinische Gesellschaft Gießen chre ömterarbett auf. Am 5. November versammelten sich tm r)öv- faal der Medizinischen Veterinarklmik zahlreiche Tierärzte von Gießen und aus der Umgebung, so­wie viele Studierende der Veterinärmedizin zur 8 wissenschaftlichen Sitzung der Gesell­schaft, die der Vorsitzende, Prof. Dr. E. Krause, mit einem Rückblick auf die jüngsten poütifcf)en Er­eignisse und einem Treuegelöbnis zum Werke Des Führers eröffnete.

Prof. Dr. Heinrich Jakob, Direktor der hie­sigen Medizinischen Veterinärklinik, sprach über drei Themen. Zunächst ging er auf dieDemodicosis her Hunde ein, eine Hautkrankheit vor allem bet jungen Hungen, deren Ursache nach Ansicht des .V. ... -... ;v. ninrwi-i Vbtrrmrrre

durchaus nicht sicher.

Stärker als Deutschland sind die Polen in den unteren Gewichtsklassen. Unser Mellter Obermauer (Köln) wird gegen den polnischen Fliegengewichtler Rotholc einen schweren Stand haben und kaum zu einem Punktgewinn kommen. Das gleiche gilt von

Frankfurter SchlachtviehrnarN.

Frankfurt a.M., lO.Nov. Auftrieb: Rinder 1340 (gegen 1244 am 3.11.), Darunter 263 (282) Och­sen, 119 (89) Bullen, 680 (563) Kühe, 278 (310) Fär­sen. Kälber 226 (231), Schafe 221 (221), Schweine 296 (149). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in NM.- Ochsen a) 43,5 bis 46,5 (44 bis 46,5), b) 40,5 bis 42h (40 bis 42,5), c) 35 bis 37,5 (36 bis 37,5). Bullen a) 42,5 bis 44,5 (43,5 bis 44,5), b) 40h (40 bis 40,5), c) 35,5 (35). Kühe a) 43,5 bis-44,5 (42,5 bis 44L), b) 38 bis 40,5 (37 bis 40,5), c) 28 bis 34h (27 bis 34,5), d) 20 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 42,5 bis 45,5 (42,5 bis 45,5), b) 40 bis 41,5 (40 bis 41h), c) 33 bis 36h (35 bis 36,5). Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (56 bis 59), c) 48 bis 50

(41 bis 50), d) 35 bis 40 (35 bis 39). Hämmel b2)

48 bis 52 (46 bis 51), c) 41 bis 45 (42 bis 45), d) 36 bis 40 (34 bis 40). Schafe a) 38 bis 42 (38 bis

42), b) 33 bis 37 (33 bis 37), c) 20 bis 29 (26 bis

32). Schweine a) 59.(59), bl) 58 (58), b2) 57 (57)> c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 58 (58). Markt- verlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe lebhaft.

Bingel; Meh'ler, Menges, Wagner, Brenner, Döpfer. D gern

Utz: Fch« L^ mutz d>- «

Spielleitung immer noch auf den verletzten Seipp . . cn«; x«» wnAmHA

verzichten. Sein Fehlen wird sich in der Hinter­mannschaft etwas bemerkbar machen. Die Läufer­reihe und der Sturm verfügen über em solides Können, so daß es dem Gegner schwerfallen wird, durchzustoßen oder aufzuhalten. Vor allem Die Schußkraft des Sturmes Dürfte dem gegnerischen Torhüter schwere Arbeit geben.

Deren Sitz mitnehmen 1" Wer von den Rad­lern es jetzt noch nicht begriffen hat, daß ein Fahrrad keine Familienkutsche ist, auf der die ganze Familie unterkommt, lernt es nie.

Und Die zehnte Pflicht:D e t n F ahrra d st e t s in verkehrssicherem Das ist eine so dringliche ©eL, jeder, der sie außer acht laßt, Kopf und Kr^aen riskiert. n u-

Wenn auch Rückschlüsse auf die Aussichten der einzelnen Mannschaften etwas verfrüht sein Dürf­ten, so kann man dock) heute schon Übersehen, in­wieweit sich Bewerber für den ersten Tabellenplatz in beiden Staffeln herausgeschält haben. Da ist in Der Staffel 4 zunächst Der MTV., Der in diesem Jahre eine recht gute Vertretung hervorgebracht hat, Da ist aber auch Die Luftwaffe, die als ernst­hafter Anwärter gilt; von den anderen Mannschaf­ten, Die bis auf Die beiden Marburger Vertreter ebenfalls günstig stehen, gar nicht zu sprechen. In Der Staffel 5 ist durch Die höhere Zahl oer ab­solvierten Spiele Der Ueberblick naturgemäß weit eher möglich. Hier liegt Lützellinden mit einem Punkt vorn, dicht gefolgt von Dem Neuling Katzen­furt und Dem Tv. Hörnsheim. Die restlichen vier Vereine Dürften hier wohl kaum eingreisen können, weil sie bereits eine Reche von Verlustpunkten haben. Es wird also einen scharfenDrei"kampf

Lpd. Mainz, 10. Nov. Das Schwurgericht in Mainz hatte sich am Donnerstag mit Der Anklage gegen Den 25jährigen unverheirateten und gering­fügig vorbestraften Heinrich Br abänder aus Mainz-Ginsheim wegen Mordes zu befassen.

Nach dem gerichtlichen Eröffnungsbeschluß wurde der Angeklagte beschuldigt, am 9. August 1938 m Mainz-Ginsheim vorsätzlich Die siebenjäh­rige A. K. mit U eb er! e gun g getötet zu haben. Auf Grund der staatsanwaltlichen Ermitt­lungsergebnisse wurde Brabänder diese Straftat als Sexualmord zur Last gelegt. Für die Haupt- Verhandlung war, dem Antrag des Anklagevertre­ters entsprechend, die Oeffentlickkeit wegen Gefähr­dung der Sittlichkeit ausgeschlossen worden.

Der Vertreter der Anklagebehörde sah nach ein­gehender Verhandlung einen Mord, also Die vor­sätzliche und überlegte Tötung des Kindes, als er­wiesen an und beantragte gegen Brabänder Die Todesstrafe unter Aberkennung Der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit, sowie die Einzichung Des zur Tat benutzten Messers.

Der Verteidiger stellte Die EntscheiDung in das Ermessen Des Gerichts und begründet diesen Antrag mit Dem Hinweis, daß Die jetzt von den früheren Angaben teilweise abweichenden Erklärungen Des Angeklagten Die überlegte Begehung Der Tat zwei­felhaft erscheinen ließen.

Der Angeklagte wiederholte Die Behauptung, ef habe ohne lleberlegung gehandelt.

Nach Der Beratung verkündet Der Vorsitzende fol­gendes Urteil: Der Angeklagte ist schuldig des Mordes im Sinne Des § 211 StGB, und wird deshalb zum Tode verurteilt. Die bürger­lichen Ehrenrechte werden ihm auf Lebenszeit ab­erkannt. Das bei Der Tat benutzte Messer wird ein- gezogen. Die Kosten Des Verfahrens fallen Dem Angeklagten zur Last. . .

Anschließend gab Der Vorsitzende eine eingehende Begründung des Urteils. Der Angeklagte nahm das Urteil mit völliger Ruhe auf.

Frauen Vereinsmeisterschaftskämpfe

Die Teilnahme ist für alle DRL.-Vereine, die das Frauenturnen pflegen, verbindlich. In Der Reichs­klasse besteht jede Mannschaft aus fünf Turnerinnen; in allen übrigen Klassen ist die Stärke einer jeden Mannschaft auf vier Turnerinnen begrenzt. Für alle Klassen sind jedoch folgende Uebungen festgesetzt: Gymnastik (Haltungsschulung), Gymnastik (Hupf- übungen), Barren, Schwebebalken, Fechterkehre am Pferd, Korbballwurf. Die Gruppen-Ausscheidungs- kämpfe der bis zum 12. März ermittelten Gaumei­ster finden am 26. März statt. Die Vereinsmelster- schäft zwischen den vier Gruppensiegern wird am 22. und 23. April entschieden. Für Das Jahr 1939 ist nachstehende Gruppen-Einteilung getroffen worden:

Gruppe 1: Ostpreußen, Pommern, Branden­burg, Nordmark.

Gruppe 2: Schlesien, Sachsen, Mitte, Nieder-

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MH

Boxlanderkampf Deutschland Polen.

Eine Jublläums-Veranstallung unserer Amockeur- borer gibt es am Sonntag, 13. November, in Bres­lau. In Der Jahrhunderthalle geht es zum zehltten Male gegen unseren östlichen Nachbarn Polen, Den Gewinner Des Preises Der Nationen bei Den letzten Europameisterschaften in Mailand. Don beiden Sei­ten wird Der Kampf ernst genommen; jeder will siegen. Deutschland hat von Den bisherigen neun Begegnungen sieben gewonnen und nur zwei ver­loren. Ein weiterer Erfolg ist zu erwarten, aber

bei einem Lokalderby jeden Optimismus zurück« stellen, zumal das Spiel noch auf dem Felde des VfB.-R. stattfindet. In diesem Kampf, der bestimmt bart und zähe durchgeftihrt wird, möge die belfere und beständigste Jugendmannschaft Sieg und Punkte daoontragen! Die Äugend Der Blauwerßen tritt m stärkster Aufstellung an.

Eine gleich schwere Aufgabe bat Die Ib.

schäft von 1900 zu meistern. Noch steht Die Ib.-Ju« genD Der Blauweißen am besten in der Gruppe II. Sollte sie es tatsächlich schäften, die I. Jugend von Teutonia" Watzenborn-Steinberg auf eigenem Ge­

lände niederzukämpfen, dann wird sie mit dem Titelverteidiger Großen-Linden Schritt halten ton-

Rhein-Mimische Börse.

rMltagsbörse schwacher.

Frankfurt a. M., 10. Nov. Die Börse zeiate j sich gegenüber kleinem herauskommenden Angebot nur wenig aufnahmebereit, zumal Kaufaufträge ; wieder fast völlig fehlten. Der Aktienmarkt > war daher bei kleinsten Umsätzen weiter schwacher, wobei durchschnittliche Rückgänge von 0,50 bis 1 vom Hundert eintraten. Spater erfolgten in einzel­nen Werten auf dem ermäßigten Stand kleine Rückkäufe, so daß eine teilweise Erholung vorlag. Die Gesamchaltung blieb indessen lustlos. Den stärk­ten Rückgang hatten AG. für Verkehr auf 121,50 125). Von Montanwerten stellten sich Hoesch auf 116,40 (118,25), Ilse Genuß auf 135,75 (137), Man­nesmann auf 112 (112,50) und Verein. Stahl auf 107,13 bis 108 (109,40). JG.-Farben gaben zunächst auf 150,65 nach und erholten sich dann auf 151,50 (152,25). Maschinenaktien lagen bis 1 v. H. schwä­cher. Am Elekromarkt büßten Felten 1,25 v. H., Gessürel 1,50 v. H. und RWE. 1,75 v. H. em, fer­ner gingen Westdeutsche Kaufhof, Metallgesellschaft, Zellstoff Waldhof bis 1 v. H. zurück. Behauptet tagen Reichsbank mit 193,50.

Arn Rentenmarkt war das Geschäft rul)ig und die Kursentwicklung weiterhin etwas unencheit- lich. Reichsaltbesitz 130,75 (130,90), anderseits Reichsbahn-VA. 126 (125,75). Der Pfandbriesmarkt lag ruhig und behauptet. Stadtanleihen bröckelten z. T. bis 0,25 v. H. ab, auch Industrie-Obligationen behaupteten nicht überall Die letzten Kurse. Im Freiverkehr nannte man Kämmunal-UmschulDung uno. 93,60, weiter nachgebend 4 v. H. Rentenbank- Ablösung auf 90,75 (90,90).

Im weiteren Verlaufe stockte Das Geschäft nahezu vollkommen und die Kurse bröckelten eher etwas ab. Verein. Stahl 107,50 nach 108, Hoesch 116,75 nach 117, Mannesmann 111,25 nach 112, Reichs­bank 193 nach 193,50 usw. Die erst später festge­stellten Kurse lagen durchschnittlich 1 bis 1,50 v. H. schwächer, Holzmann verloren 2 v. H. auf 151 und : Conti Gummi nach Pause 4,50 auf 202.

Am Markt Der unnotierten Werte

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Das Fachamt Radsport arbeitet auf weite Sicht. Gilt es doch für die Olympischen Spiele 1940 in Helsinki geeignete Nachfolger für unsere Goldmedail- len-Gewinner Toni Merkens, Lorenz und Jhbe zu finden. In den nächsten Wochen werden etwa 20 unserer besten Nachwuchsfahrer in einem besonderen Lehrgang unter Leitung des Olympiatrainers Mar- ~~*-1,<« tin Schmidt in Der Dortmunder Westfalenhalle ge- die etwa 150 Mark kosten soll.

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Den zahlreiche westdeutsche Fahrer am Lehrgang

Jugend.

Tv. HolzheimTv. Hausen Tv. Lang-GönsTo. Grüningen Tv. DornholzhausenTv. Hochelheim Tv. HörnsheimTv. Lützellinden Tv. KrofdorfTv. Wißmar Tv. GarbenheimTv. Ätzbad) Tv. Wetzlar-NiedergirmesTv. Wetzlar.

Handball-Großkampftag

auf dem MTB.-Vlah.

mto. 1 £u Iroaffe I.

Der kommende Sonntag bringt für Den Mto. eine außerordentliche Leistungsprobe. Nicht weniger als

vier Handballmann schäften stehen im Kampf. Die beiden Jugendmannschaften spielen bereits am Vor­mittag. Beide werden ihr Aeußerstes ^ergeben müs­sen, wollen sie Den jeweiligen Gegner VsB.-R. unD Klein-Linden mit einer Niederlage nach Hause schicken. Während es der 1. Jugend gelingen sollte, ist Der Ausgang Des Treffens zwischen Der 2. und Mein-Linden ungewiß, da die Kampfstärke beider

Sfotcrftttittibcn vc** ftoit.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnachi

mittag geichlojjen.

geben, bevor Der Stafjelsieg vergeben werden kann.

Hier und Da Dürften sich am nächsten Sonntag schon einige weitere interessante Treffen entwickeln, Die aufschlußreich sein können. Es roerDen spielen:

MTV. GießenLuftwaffe Gießen

Ockershausen1900 Gießen MarburgHeuchelheim Tv. GaroenheimNieDergirmes Tv. HörnsheimTo. Münchholzhausen

Tv. KatzensurtTv. Wetzlar.

Wenn auch Ockershausen zu Hause sicherlich stär­ker als auf fremden Plätzen ist, so wird es trotz­dem nicht zu einem Sieg langen. Wir rechnen viel mehr Damit, daß Die Gießener Mannschaft sicher ge­winnen wird. Das gleiche gilt auch für Heuchel­heim. Zwar sind Die Aussichten hier nicht ganz so groß. Zu einem knappen Vorsprung wird es aber trotzdem reichen. Niedergirmes hat in Garben­heim keine Chancen, zumal die Mannschaft an­scheinend auch etwas außer Tritt gekommen ist. Wenn Hörnsheim nicht auf der Hut ist und nicht von vornherein auf Sieg spielt, sollte es Münch­holzhausen gelingen, gleichauf zu bleiben und viel­leicht ogar ein Ergebnis zu erzielen, Das nach

herrschte Geschäftsstille bei tellweise rückläufigen Kurien. Dingler 100 bis 102 (100,65 bis 103), Katz & Klumpp 100 bis 102 (101 bis 102), Verein. Fränk. Schuh 77,50 bis 79 (78 bis 80), Ufa 85,75 (86,25). Tagesgeld uno. 2,25 v. H.

Abendbörje ruhig und behauptet.

Die Abendbörse nahm einen ruhigen Verlauf. Die Grundhaltung war auf Dem ermäßigten Stand behauptet. Soweit noch kleine Abgaben erfolgten, fanden sie eine willigere Ausnahme, da sich seitens der Kulisse etwas Rückkaufsneigung bemerkbar machte. Kundsd-aftsaufträge lagen noch kaum Dar. Die meisten Der nur wenig notierten Papiers lagen uiweränDert Von Montanwerten erholten sich Hoesch auf 117,50 (116,75), Mannesmann auf 112 (111,75); Buderus blieben mit 111,50 gehalten, während Verein. Stahl auf 107,75 (108) abbrödel« ten. Nicht ganz behauptet lagen auch JG.-Farben mit 151,13 (151,50). Etwas höher notierten Deutsche Erdöl mit 129,50 (129), AG. für Verkehr mit 122,25 (121,50), Gesfürel mit 137 (136,50) und Rheinmetall mit 137,50 (137,25). Sonst kamen noch bei unveränderten Kursen Adlerwerke mit 109,50, MAN. mit 143,25, BMW. mit 146,25, Moenus mit 127, Reichsbant mit 193, Commerzbank mit 114, Deutsche Bank mit 119,75 und Dresdner Bank mit 112,75 zur Notiz. Von Renten gingen Reichsaltbe­sitz wenig verändert mit 130,80 um, Farben-Bonds waren zum Mittagsturs von 120,75 gefragt.

ii. a.