Ausgabe 
11.11.1938
 
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Rom, 10. Nov.

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Paris, 10 Nov. (DNB.) In dem in eine Ka­pelle umgestalteten Raum in der deutschen Botschaft hat am Donnerstagabend im Beisein der Eltern des verstorbenen Gesandtschaftsrates vom Rach eine interne Xrauerfeier für die Mitglieder der deutschen Botschaft stattgefunden. Die Gehilfen des Militär­attaches hielten in Uniform die Ehrenwache. Der Botschafter, der die Mutter des Verstorbenen zum Katafalk führte, widmete in bewegten Worten feinem treuen Mitarbeiter und Freund im Namen der deut­schen Botschaft einen tief empfundenen Nachruf. Der Landesgruppenleiter Gesandtschaftsrat Dr. Ehr ich rief dem im Auslande gefallenen Parteigenossen und Kameraden im Namen der Deutschen in Frankreich, die sich in Ehrfurcht vor seinem großen Opfer und dem Schmerz seiner Eltern neigen, ebenfalls em letztes Lebewohl zu. Die offizielle Trauer­feier wird unter Teilnahme der Regie- rüng und deq Diplomatischen Korps am Samstag, 12. November, mittags um 12 Uhr, in der Deutschen Evangelischen Kirche in Paris (25. Rue Blanche) stattfinden. Von der Kirche aus wird dann der Sarg mit kleinem Trauer- I geleit zum Bahnhof befördert, von wo er nach

Deutschland übergeführt wird.

Zahlreiche ftanzösische Persönlichkeiten und Mit­glieder des Diplomatischen Korps in der französi­schen Hauptstadt haben sich in die in der deutschen

Das halbamtlicheGiornale d'Jtalia" schreibt, durch diese Beschlüsse hätten die in der Rassenfrage nach und nach getroffenen Maßnahmen den juristi­schen Rahmen erhalten. Italien besitze nun ein Rassengesetz mit seinen Normen, mit seiner Eigenart und seinen Grenzen und mit einem unbeugsamen, aber immerhin verstehenden Geist.

Italienischer Oiplomotenschub.

Rom, 10. Nov. (Europapreß.) Hier wird folgen­der umfassender Diplomatenschub bekanntgegeben: | Der Botschafter in Rio de Janeiro, Vincenzo L o j a c o n o , wird nach Brüssel versetzt, der Bot- schafter von Brüssel, Gabriele Presiosi, nach Buenos Aires. Der Botschafter in Buenos Aires, Raffaele Guariglia, kommt nach Paris. Fürst Ascanio Colonna, italienischer Kommissar der ägyptischen Staatsschuld, wird zum B o t s ch a f -

geht als Gesandter nach Luxemburg.

Dor Neuregelung des Verkehrs in der Karvacho Ukraine.

Prag, 10. Nov. (Europapreß.) Da nach der Be­isetzung von Uzhorod und Munkacz durch IUngarn die direkte Bahnverbindung zwi-

Oer Kampf am Ebro.

Salamanca, 9.Nov. (DNB. Funkspruch.) Der nationale Heeresbericht meldet: An der Ebro-Front wurde der Vormarsch fortgesetzt. Bei nachlas-

Italiens Iu-engesehe.

Genehmigung durch den italienischen Ministerr^at.

An der Bahre des Gesandtschastsrats vomRach Allgemeine Teilnahme des amtlichen Frankreichs.

daß er das Zusammengehen der Türkei mit denk Mittelmächten für unrichtig halte. Im Abwehrkampf auf Gallipoli gegen'die anglo-australische Lan­dungsexpedition zeichnete er sich unter dem Ober-1 kommandierenden Liman v. Sanders als kluger und I tapferer Divisionskommandeur aus, sein erster ent­scheidender Waffenerfolg war die Zurückweisung des Angriffs auf die Anafarta-Höhen im April 1915. Nach Abbruch des Gallipoli-Unternehmens erhielt Mustafa Kemal ein Kommando an der Kaukasus- front, wo er sich vor allem rastlos bemühte, die sehr im Argen liegenden Zustände bei der Truppe und dem Nachschub zu bessern. Hier trat sein Talent als Organisator bei beschränkten Mitteln hervor,! das er später als Führer im Unabhängigkeitskrieg aufs höchste entfalten konnte. I

1917 begleitete er den Thronfolger, Prmz Wahid- eddin, nach Deutschland und an die Westfront, wo-I bei er mit Hindenburg und Ludendorff in Berüh-I rung kam. Nach der Türkei zurückgekehrt, erhielt Atatürk ein Kommando an der arabisch-palästinen­sischen Front bis zu deren Zusammenbruch. Liman v. Sanders übertrug ihm, als dem fähigsten türn* 1 schen Offizier, Oktober 1918 beim Rückzug den Ober­befehl über die Heeresgruppe Yildirim.

Nach der Rückkehr nach Istanbul begann Kemal die Aufstandsbewegung als einzig mögliche Re­aktion gegen den Vernichtungswillen der Entente zu schmieden. Ihre Verwirklichung wurde durch seine Ernennung zum Generalinspekteur der IX. ana- tolischen Armee begünstigt. Mit ferner am 19. Mai 1919 in Samsun erfolgten Landung beginnt em neuer Abschnitt in der Geschichte des türkischen Volkes. Kemal wurde nicht nur Organisator einer I nationalen Revolution, sondern Führer seines Volkes.

Er leitete im Spätjahr und Winter 1919 die beiden I ersten Revolutionskongresse in Erserum und Siwas, die den Grund zur nationalen Erneuerung legten, zog dann in Ankara ein, das die im Gegensatz zum Sultanssitz Istanbul -stehende neue Hauptstadt der nationalistischen Revolution wurde. Hier trat dann am 24. April 1920 die erste Nationalversammlung zusammen, deren Präsident Atatürk war. Der Krieg gegen die Alliierten, später gegen die Griechen hob an. Im August 1920 wurde Atatürk Oberbefehls­haber der Revolutionsarmee und schlug unmittelbar darauf die 23tägige Schlacht am Sakariyafluß, der erste große, entscheidende Waffenerfolg gegen die Griechen. 'Die Nationalversammlung, die nicht immer bedingungslos hinter dem Führer stand, verlieh ihm den ehrenden TitelGasi" (der Sieg-1 reiche) und den Rang eines Marschalls. Nach -ein­jähriger Ruhepause, ausgefüllt mit einer Zusammen­raffung der letzten Kriegsmittel und der letzten waffenfähigen Männer konnte der Gasi den großen Schlag gegen die Griechen wagen. Am 26. August 1922 begann dieSchlacht des Oberbefehlshabers um Afion Karahissar-Dumlupinar, die mit einer fast völligen Einkesselung der Griechen und schließlich mit dem stürmischen türkischen Vormarsch nach dem Mittelmeer und der Einnahme von Smyrna am 9. September 1922 ihr siegreiches Ende fand und auch das Ende des Unabhängigkeitskrieges herbei- führte.

Seit dem 29. Oktober 1923, dem Tag der Ver­kündigung der republikanischen Verfassung und dem nationalen Feiertag der Türkei, hat Atatürk nt drei­maliger Wiederwahl ununterbrochen den Posten eines Staatspräsidenten inne. Das Namensgesetz des Jahres 1936 brachte auch ihm eine Namens­änderung. Die Nationalversammlüng trug ihm, | dem Gasi Mustafa Kemal, den NamenAtatürk an, Vater der Türkenheit, den er zu Recht tragt. Wiewohl die neue Türkei staatsrechtlich die Form einer demokratischen parlamentarischen Republik, mit einer staatlichen Einheitspartei, hat, so ist doch in allem wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Fortschritt der Wille des Staatspräsidenten allem ausschlaggebend.

Deutschlands Teilnahme.

Der Führer zum Hinscheiden Atatürks.

Botschaft ausgelegte Beileidsliste eingetragen Jo der französische Arbeitsrninister Pornaret, der ita­lienische Geschäftsträger P r u n a mit dem geJamUn Personal der Botschaft, der amerikanische Geschäfts­träger Wilson, der apostolische N u n t i u s m Paris, der luxemburgische Geschäftsträger, die augenblicklich in Europa weilende chilenische Militar- mifsion, das Comite Fran?e-Al lern aflne» Justizminister Marchandeau, der frühere Mi­nister Senator Caillaux, der Präfekt des De­partements Seine, Viley, ferner der ungari che Gesandte in Paris Rollin sowie der diplomatische Vertreter Irlands in Paris O'Kelly.

Der Mörder des deutschen Gesandtschastsrats vom Rath ist am Donnerstagnachmittag aus dem Ge­fängnis in Fresnes vor den Untersuchungsrichter Tesniere geführt worden. Dieser teilte ihm amt= lieh den Tod seines Opfers mit und stellte ihn gleichzeitig unter die Anklage des Mordes mit Vorbedacht, lieber das weitere Schicksal des Onkels und der Tante des Mörders, die bisher nur wegen Vergehens gegen die Ausländerbestim- mungen angeklagt sind, ist noch kein weiterer Be­schluß gefaßt worden. Es ist möglich, daß sie der Mittäterschaft angeklagt werden. Der Richter hat drei Irrenärzte beauftragt, den Geisteszustand des Mörders zu prüfen.

regierungen kennt.

Nie Palästina-Konferenz.

London, 10. Nov. (DNB.) Im Unterhaus er­klärte Kolonialminister Macdonald, daß zu der Palästina-Konferenz Aegypten, der Irak, Saudl- Arabien, der fernen und Transjordanien außer den Juden und Arabern Palästinas eingeladen wer­den sollen. Allerdings lehne es die Regierung ab, mit Arabern zu verhandeln, die Gewalttaten be­gangen hätten. Aus diesem Grunde sei für sie auch der augenblickliche Mufti von Jerusa­lem untragbar, weil er seit einer Reche von Jahren für gewisse Gewaltakte verantwortlich ge­macht werde. Die Konferenz werde in London stattfinden. Die britische Regierung erwarte, daß nunmehr jede gesetzwidrige Betätigung in Palästina aufhören werde. In London sei man sich auch dar­über klar, daß die Vereinigten Staaten an dem Palästina-Problem interessiert seien. Man werde sorgfältig prüfen, ob die Verhandlungen Der- fragliche Rechte Amerikas berühren und werde dann sofort mit den Vereinigten Staaten in Verhand­lungen eintreten.

lieber den Woodhead-Bericht und die Regie­rungserklärung macht sich in arabischen Krei- s e n eine ft arte Erbitterung bemerkbar. Die Ablehnung erstreckt sich auch auf arabische Kreise, die sich politisch bisher mrückgehalten haben. So er­klärte ein arabischer Aezt, er sei tief empört über die Verschleppungstaktik. Jetzt könne fein Araber mehr an den guten Willen der Engländer glauben. Die Engländer würden sich selbst ungeheuren Scha- den zufugen und vor allem werde auch das eng­lische Prestige durch die Vorschläge immer mehr in- Mitleidenschaft gezogen. Man müsse nun damit rechnen, daß die blutigen Vorfälle weiter an­

bauerten.

Der Waffenstillstandstag stand für Palastian im Zeichen des Kriegszustandes. Die üblichen Feiern der englischen Behörden sind abgesagt worden. Man will jede Herausforderung vermeiden Sowohl auf eng­lischer, als auch auf arabischer Seite macht sich eine unverkennbar gedrückte Stimmung bemerkbar. Bei den Engländern scheint man Zweifel an dem Ge­lingen der geplanten Konferenz zu hegen, nachdem das Arabertum Palästinas sich eindeutig gegen die- en Plan ausgesprochen hat. Aber auch auf arabi- cher Seite beginnt man die Gefahren zu erkennen, die für sie in dem Zustandekommen einerRounb- Table-Konferenz" liegen könnten. Man wartet an­scheinend auf die Entscheidung des in Syrien in der Verbannung" lebenden Groß-Muftis von Je­rusalem. Sein Wort dürfte maßgebend sein für die Haltung der noch in Palästina verbliebenen Araber­führer Die Erklärung Macdpnalds. wonach die Teil­nahme des Groß-Muftis an der Konferenz für die englische Regierungunannehmbar" sei, hat in Je- x- rusalem ihre Wirkung nicht verfehlt.

Brasilien.

Rio de Janeiro, 10.Nov. (DNB.) Staats­präsident Vargas erklärte am Vorabend des Jah­restags der Errichtung des neuen Staates der Presse, daß er an eine straffe Durchführung der Verfassung denke, im Augenblick müßten alle Kräfte zur Der- teibigung ber Fahne zusammengefaßt werden. Braß- lien habe die ernsthafte Zusammenarbeit mit allen zivilisierten Völkern gesucht, es dulde aber keine : Beeinträchtigung seiner Souveränität. Wer Bra- 1 silien in die minderwertige Stellung eines Be- . schützten drängen wolle, muffe mit schärfster Zurück­weisung rechnen. Die Gefahren der Abhängigkeit - Brasiliens von der Ausfuhr von Rohstoffen und der

scheu der Karpatho-Ukraine und der Slowakei bzw. den Ländern der Wen^elskrone (Böhmen und Mäh- ren) ohne Überschreitung ausländischen Gebietes n i ch t m e h r m ö g l i ch ist, hat die Postverwaltung verfügt, daß in Zukunft Postsendungen für die Kar­patho-Ukraine erst nach Eperjes in der Ostslowakei gebracht und von dort mittels Militärkraft­wagen nach der Karpatho-Ukraine weiter befördert werden. Auf den der Karpatho-Ukraine verbliebenen Bahnstrecken, die von dem übrigen Eisenbahnnetz der Tschecho-Slowakei abgeschnitten sind, wurde der Eisenbahnverkehr eingeschränkt Die rumänische Staatseisenbahndirektion teilt mit, daß der Eisenbahnverkehr mit der Stadt Marma- roschsighet unterbrochen werden mußte, weil die Strecke, die von ber rumänischen Grenz­

station Halmi bisher Über tschecho-siowakisches Ge- biet geführt hatte, in einer Lange von 11 Kilometer in ungarischen Besitz Übergegangen ,st S°. lange bie Verhandlungen mit der ungarischen Elsen- bahndirektion nicht zu einem neuen Ueberemkommen geführt hätten, könne der Eisenbahnverkehr auf die- er Strecke nicht aufrechterhalten werden Die Stadt Marmoroschsighet könnte bis dahin nur auf Um­wegen erreicht werden.

Wer hat schuld?

Untersuchung über die Außenpolitik des Benesch-Kurses.

Prag, 10. Nov. (Eurovapreß.) Der tschecho-slo- wakische Außenminister C y v a l k o o s k y hat einen Schritt unternommen, der zur 2liifrollung be Schuldfrage an der verfehlten Prager Außenpolitik der Vergangenheit führen kann. Chvalkoosky, der bis zu seiner Ernennung zum Außenminister Ge- sanüt-r in Rom war. hat dem Borfttzenden der Koalitivnsparteien ein Memorandum vorgelegt, in dem es heißt: ,Zch habe die Entwicklung unserer Außenpolitik vom Ausland her verfolgt. Als Ge­sandter höbe ich immer meine Berichterstatter- Pflicht erfüllt und in den letzten zwei Jahren Die tjchecho-slowakische Regierung und insbesondere das Außenministerium über die Lage unterrichtet. D 11 habe i ch auch gewarnt, ja sogar beschworen. Aber u m s o n st. Meine Berichte wurden durch andere Informationen unwirksa m ge­macht. Meine Ratschläge hat niemand be solgt. Die Unterlagen für meine Tätigkeit be­finden sich im Außenministerium. Ich werde sie jetzt dem Parlament vorlegen." Der Pariser tschecho-slowakische Gesandte Osusky hat bereits gegen sich ein Disziplinarverfahren be­antragt. Er hält sich seit einiger Zeit Zmecks Durchführung dieses Verfahrens in Prag zur Ber-

Am Mittwochabend wurde die sterbliche Hülle des ermordeten Gesandtschaftsrats vom£ aig Im Empfangssalon der Botschaft feierlich aufgebahrt. Der Landesgruppenleiter Ehr ich und Botschaftsrat Or. Bräuer hielten die erste Totenwacht. - (Bildtelegramm - Scherl-M.)

Wim Nationalen Kulturrat vereinigten tschecho­slowakischen Schriftsteller, unter ihnen Jaroslaw Durych, dessen Werke zum Teil auch ms Deutsche übersetzt wurden, ferner General a. D. M e D e k, ber Verfasser des nahezu als Nationaldrama gelten­den SchauspielsOberst Sveo", fordern die so- sortige Wahl des Präsidentende r R e publik.Wir lassen nicht zu", heißt es in ihrem Aufruf,daß wegen der Nachlässigkeit einzelner das Vaterland noch größere Verluste erleidet als es bisher zu verzeichnen hat. Genug damit. W t r rufen das Volk au f!" In Prag rechnet man damit, daß in den Beratungen zwischen den führen­den tschechischen und slowakischen Politikern eine Einigung über die Präsidentenwahl und die provisorische Verfassung erzielt werden wird Be­reits morgen solle der Name des Präsidentschafts­kandidaten bekanntgegeben werden. Die Wahl werde dann binnen 14 Tagen stattfinden. Die Wahl des Präsidenten wird eine provisorische fern. Die provisorische Verfassung, die schon in der näch­sten Zeit von dem jetzigen Rumpfparlament ange­nommen werden wird, wird besonders die Ausgabe haben, den bundesstaatlichen Charakter ber Republik und bie Rechtsstellung der Slowakei zu-regeln. Die Tätigkeit der slowakischen Regierung erfolgt bisher ohne verfassungsrechtliche Stütze, da die tschechische Verfassung von 1920 keine Landes-

Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

Der Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei t sprach dem türkischen Botschafter, Exz. Hamdi Ar- pag, das Beileid des Führers und Reichskanzlers aus. Ferner hat der Reichsminister des Auswär­tigen d. Ribbentrop an den türkischen Außen-! Minister Rüschtü Aras das nachstehende Bei­leidstelegramm gesandt:Euere Exzellenz bitte ich anläßlich des unersetzlichen Verlustes, den die tür­kische Republik durch das Hinscheiben ihres großen Begründers, S. E. des Herrn Präsidenten Kemal Atatürk erlitten hat, meiner und der deutschen Reichsreaierung wärmsten Anteilnahme versichert zu sein. Als Zeichen ber Trauer um das verstorbene Staatsoberhaupt der türkischen Republik haben die Präsidialkanzlei des Führers und Reichskanzlers, die Reichskanzlei, das Auswärtige Amt und ber Reichstag ihre 'Dienstflaggen für heute und morgen auf Halbmast gesetzt.

türkischen Volk mein unb

Volkes schmerzlich st es Mitgefühl an­läßlich des Hinscheidens Atatürks, des Präsi­denten der türkischen Republik aus. In ihm ist ein großer Soldat, ein genialer Staats­mann und eine geschichtliche Persön­lichkeit dahingegangen. In der Errichtung des neuen türkischen Reiches hat sich Atatürk ein Denk­mal gesetzt, dessen Bestand die Generationen über-

R°m, 10. N°v. «Europapreß) Der italienische besitzen; Häuser deren Steuerwert aus über 20000 Ministerrrat HM das @=i=6 ;ium Schutze derHauspersa- nal arischer Rasse in ihren Diensten haben. Heber- tretungen werden mit Geldbußen von 1000 bis 5000 Lire bestraft. Hinsichtlich der Ausübung des jüdischen Gottesdienstes und der Tätigkeit der ,udi- chen Gemeinden wird nichts geändert. Die Juden können außerdem mit jüdischen Lehrkräften eigene Schulen für jüdische Kinder unterhalten.

Als Angehöriger der jüdischen Rasse wird betrach­tet, wer von zwei Elternteilen jüdischer Rasse ab stammt, auch wenn^ diese einer anderen als der jüdischen Religion angehören; wer von Eltern stammt, von denen ein Teil jüdischer Rasse und der andere Teil Ausländer ist; wer von einer Mutter jüdischer Rasse und einem unbekannten Vater ab» stammt; wer von italienischen Elternteilen ab­stammt, von denen nur ein Teil Jude ist, aber der jüdischen Religion angehört. Als nicht ber jüdischen Rasse angehörig wird derjenige betrachtet, der von zwei italienischen Elternteilen abstammt, von denen nur einer jüdischer Rasse ist und sich bereits vor dem 1. Oktober 1938 zu einer von der jüdischen Religion verschiedenen Religion bekannte. Ausnahme­bestimmungen können angewandt werden auf An­gehörige der Familien von Gefallenen des Weltkrieges und der Kriege in Libyen, Aethiopien und Spanien und der für die faschistische Revolution Gefallenen; auf jüdische Kriegsbeschädigte, Kriegsfreiwillige sowie Teilnehmer dieser Feld­züge, die das Kriegsverdienstkreuz erhalten haben; Verwundete der faschistischen Revolution, Ange­hörige der Faschistischen Partei, sofern sie vor 1925 beigetreten sind; Fiume-Freiwillige und Juden mit außergewöhnlichen Verdiensten.

-- - , . . ,,x .. . - . .ter in Washington ernannt als Nachfolger

fendem feindlichen Widerstand wurden Suvich der den Vorsitz einer italienischen wichtige Stellen aus dem Kamm des Aauila-Gebir- übernommen hat. Der Le-

ges erobert Der Feind erii t hohe Verluste. Es mur- ' e'jn Bukarest, Ugo Sola, geht als Botschaster den 486 Gefangene gemacht. | nQ$ gane(r0. Zum Gesandten in Bukarest

wird Pellegrino C h i g i ernannt, ber Gesandte in Luxemburg, Marchese Pasquale Diana, geht nach dem Haag. Generalkonsul Antonio Tamburini

Berlin 10 Nov (DNB.) Der F ü h r er u n b italienischen Rasse gegen jüdischen un

Reichskanzler hat an ben Präsidenten der ausländischen Emfluß gemäß den Beschlüssen des Großer? ^Nationalversammlung der türkiichen Re- Grobrats des^Fasil> smus vom « «**&>«** ! pEk in Ankara folgendes Zeileidstelegramm ZA wZend,eJÜd-n'°°n iedemAuter- -

türrU Volk mein und b... >».n |

toten wird verboten. Für die Kinder jüdischer Rasse werden auf Staatskosten besondere Volksschulen eingerichtet. Die nach dem 1. Januar 1919 in Italien eingeroanberten Juden haben das Gebiet des Königreichs, Libyens und der Besitzungen im Mittel­meer bis zum 12. März 1939 zu verlassen, wweit sie nicht 65 Jahre alt ober mit einem italiemfchen Ehepartner verheiratet sinb.

Ehen von Italienern mit Angehörigen einer anberen Rasse sind verboten. Für Ehen mit Aus­ländern muß vorher die Bewilligung des Innen- rninisteriurns eingeholt werden. Uebertretungen wer­den mit Freiheitsstrafen bis zu dxei Monaten und Geldbußen bis zu 10000 Lire bestraft. Angestellte der Zivil- und Militärverwaltung, des Staates, der Provinzen, Gemeinden und der Parteiorgani­sationen dürfen keine Ausländerinnen hei­raten. Im Falle der Uebertretung ist neben den anderen Strafbestimmungen Entziehung der An­stellung und des Dienstgrades vorgesehen. .

Kirchliche Ehen zwischen einem italienischen Staatsangehörigen arischer Rasse mit einer Person anderer Rasse können keine gesetzliche Gültigkeit erlangen. Geistliche, die solche Ehen schließen sollten, werden mit Geldstrafen belegt.

Italienische Staatsangehörige indischer Rasse können nicht Militärdienst leisten; das Amt eines Vor­mundes von Nichtjuden ausüben; Inhaber oder Leiter von für die Landesverteidigung wichtigen Betrieben sein, oder von anderen Betrieben, die mehr als 100 Angestellte beschäftigen. Auch können sie in solchen Betrieben keine leitenden Stellungen bekleiden; Boden im Werte von über 5000 Lire

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