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Das am Montag um 0 Uhr von der „Friesenland" < im Hasen von Neuyork abgeschleuderte Flugzeug der Lufthansa „N 0 r d st e r n" erreichte bereits um 12.44 Uhr Horta (Azoren), womit die bisher schnellste Flugzeit erzielt wurde.
Schweres Flugzeugunglück bei Soest.
In der Nähe von Soest am Möhnesee in Westfalen verunglückte das ausländifche Verkehrsflugzeug OO = AGT der Strecke Brüssel—Berlin. Die Ursache des Unglücks konnte noch nicht geklärt werden. Hierbei kamen die Fluggäste Fischer, Piepenstock Lucher Diemer, Kappes, Menzen, Rysner, Bergh, Dr. Witt und Maurauh sowie die Besatzung u m s L e b e n. Mit dem Paddelboot von Hamburg nach Hongkong.
Auf seiner Fahrt im Paddelboot, die um die ganze Erde führen sollte, erkrankte der 35jähriqe deutsche Sportsmann Heinz Peppen- berger, nachdem er sieben Jahre lang mancherlei Gefahren und Abenteuer überstanden hatte, bei seiner Ankunft in der südchinesischen Hafenstadt Hongkong an Tropenruhr. Er wurde ins dortige französische Krankenhaus eingeliefert, wo er nach einigen Wochen der tückischen Krankheit erlag. Peppenberger hatte gemeinsam mit einigen Freunden 1931 Hamburg im Paddelboot verlassen. Drei Mann ertranken im Sturm auf der Höhe von Aden, ein vierter kam päter in Indien ums Leben. Trotz aller bösen Erfahrungen paddelte Peppenberger allem auf den Indischen Ozean hinaus und gelangte nach Zuruck- lequng einer Strecke von 23 000 Seemeilennach Hongkong. Die deutsche Kolonie in Hongkong bereitete dem tapferen Sportsmann eine würdige Ruhestätte.
Drei holländische Heringsfischer ertrunken.
Bor Scheveningen ereignete sich ein Schiffsunglück. Ein Scheveninger Heringslogger ve^ suchte während des starken Südweststurmes durch die gefährliche Brandung in die Hafeneinfahrt zu gelangen. Wenige Meter vor der Mole wurde er jedoch von einer gewaltigen Grundfee ergriffen, aus feinem Kurs geworfen und auf eine Sandbank geschleudert. Gleich darauf war der Logger gesunken. Die Besatzung hatte sich in die Wanten geflüchtet. Nach langem Kampf und imter vollem Einsatz des Lebens gelang es der Besatzung des Rettungsbootes „Zeemannshoop" elf Fischer zu retten, während drei in unmittelbarer Nähe des Heimathafens den Seemannstod fanden Aller Wahrscheinlichkeit nach hatten sie sich beim Unter- gang des Loggers in die Schiffsnetze verwickelt. Eine große Menge beobachtete vom Strand aus den Vorgang.
Drei tödliche Abstürze in den Dolomiten.
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Erstaufführung:
Eine Frau wie Jutta
Lustspiel in drei
Akten v. Möller und Lorenz
Dr. August Horch 70 Jahre alt.
Am 12. Oktober vollendet Dr. August Horch, der bekannte Konstrukteur und Mitbegründer der deutschen Automobilindustrie, das 7 0. Le bens» fahr. Horch wurde 1868 in Winningen (Mosel) geboren. In der väterlichen Schmiede, die schon seit Generationen im Besitz der Familie war, lernte er das Schmiedehandwerk, das ihm die Grundlagen für feinen Werdegang gab. Nach abenteuerlichen Lehr- und Wanderjahren wurde er Maschinenbauer und ging als Konstrukteur wieder in die Praxis. 1895 wurde er Mitarbeiter bei Carl Benz, bei dem er das Kraftfahrzeug in feiner allerersten Entwicklung kennenlernte. Um eigene Konstruktionsideen ungehemmter verwirklichen zu können, gründete er 1899 in Köln-Ehrenfeld seine erste selbständige Firma, die bereits ein Jahr später den ersten Horch-Wagen auf den Markt brachte. Das Unternehmen wanderte 1902 nach Reichenbach/V. und 1904 nach Zwickau, wo es bald großen Aufftieg nahm. Horch gründete dann 1909 die AUOI-Werke, in denen er bis in die Nachkriegszeit blieb. Als 1932 die Horch- und Audi-Werke mit zwei weiteren sächsischen Kraftfahrzeug-Erzeugungsstätten zur Auto- Union AG. zusammengefchlosfen wurden, übernahm August Horch einen Sitz im Aufsichtsrat. August Horch ist einer der letzten noch lebenden Mitbegründer der deutschen Automobilindustrie. Sein Leben war reich an Arbeit und an schönen Erfolgen.
Preisausschreiben
„Deutsche Werkstoffe im Handwerk".
In seinem Organ „Deutsches Handwerk" gibt der Reichsstand des Deutschen Handwerks unter der Losung „Wer arbeitet mit?" ein Preisausschreiben für die Verwendung neuer Werk- stoffe im Handwerk bekannt. Die Vorschläge können behandeln handwerkliche Erzeugnisse, Arbeitsverfahren, Maschinen, Geräte und Werkzeuge. Es sind dabei die Produktionsverhältnisse kleiner und mittlerer handwerklicher Betriebe zu berücksichtigen, bei denen eine Werkstoffumstellung mit dem geringsten Aufwand erfolgen kann. Die Vorschläge müssen eine praktische Verwendbarkeit aufweisen und Vorteile im Sinne des Dierjahresplanes gewährleisten. Sie werden gewertet nach ihrer Bedeutung für die Werkstosfumstellung und Wert- stoffeinsparung sowie ihrer praktischen Einsatzmöglichkeit ttn Handwerksbetriebe. Die Vorschläge müssen bis 31. Dezember beim Reichsstand des Deutschen Handwerks, Berlin NW 7, Neustädtische Kirchstraße 4/5, eingegangen sein. Im Preisgericht ist außer den Führerstellen des Reichsstandes auch die Reichsstelle für Wirtschaftsausbau vertreten Die Preisträger werden anfangs März 1939 in d"
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glücklich, daß ihm der Bremshebel mit voller Wucht in den Bauch drang. Er erlitt schwere innere Der. letzungen. Der Verunglückte wurde in ein Kreuz» nacher Krankenhaus gebracht, wo er nach der sofort vorgenommenen Operation seinen schweren Der» letzungen erlag.
Eisenbahnunfall in Westfalen.
Auf dem Bahnhof Siedlinghausen (Westfalen) ent» gleiste ein Wagen des Personenzuges der Strecke Bisten—Frankenberg. Durch diesen Unfall wurde ein Reisender getötet unb 15 Reisende wurden leicht v e r l e tz t. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt.
Schwere Feuersbrunst in einer französischen Stadt.
In der Nähe der Stadt Dreux (etwa 70 Kilometer westlich von Paris) wurde eine Kautschukfabrik ein Opfer der Flammen. Gewaltige Mengen von Kautschuk und verschiedene chemische Erzeugnisse ver- brannten. Trotz den Bemühungen der Feuerwehr griffen die Flammen auf die umliegenden Wohn» Häuser über, die ebenso wie die Fabrik völlig ver- nichtet wurden. Der Schaden beläuft sich auf nahezu 10 Millionen Franken.
Hotelbrand in einem dänischen Seebad.
Nord-West-Jütland wurde von einem schweren Unwetter heimgesucht. In Skagen einem der bekanntesten Seebäder Dänemarks zündete der Blitz im Badehotel. Das Feuer nahm rasch einen großen Umfang an. Ein Teil des Hotels mit 125 Zimmern brannte nieder.
Eine Katze legt 100 Kilometer zurück.
Aus Norwegen wird gemeldet, daß ein Bauer aus Vardal nach Jernaker umgezogen fei, und dabei auch seine zweijährige Hauskatze mitgenommen hatte. Der Katze schien es aber in dem neuen Wohnort nicht zu gefallen und eines Tages war f^..Det* fchwunden. Ein Brief aus Vardal löste das Rätsel. Bald nach dem Umzug des Bauern ist die Katze 1 n ihrem Heimatdorf wieder aufgetaucht und von den Bewohnern freudig empfangen worden. Sie hatte einen Orientierungsmarsch von etwa 100 Kilometer zurückgelegt.
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Zwei Innsbrucker Seilschaften, bestehend aus je drei Teilnehmern, unternahmen die Besteigung der Südwand der Grohmannspitze, eine der schwierigsten Kletterfahrten im Sellagebiet. Dabei stürzten die Teilnehmer der zweiten Seilschaft, der Kaufmann Willi Held, der Handelsvertreter Sepp Bauer und der 24jährige Arnold Tie send ae ck aus Innsbruck, 500 Meter tief ab und blieben am Futz der Wand zerschmettert liegen.
Beim Holzfahren tödlich verunglückt.
Das Opfer eines gräßlichen Unfalles wurde der 58jährige Landwirt Philipp Gerhardt aus So- bernheim, der mit feinem Fuhrwerk in den Wald gefahren war, um Holz zu holen. Beim Herum- j heben des Wagens rutschte er aus und fiel so un-
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Handelsdüngerkongreß in Rom.
In Gegenwart des Korporationsministers Lan- tini fand in Rom die Schlußsitzung des Internationalen Handelsdüngerkongres- s e s statt. Es wurden die zusammenfassenden' Referate und Empfehlungen der einzelnen Abtrilunge-n entgegengenommen. Dabei erläuterte Dr. Schmidt die Ergebnisse der Arbeiten über Rohstoffragen und Düngemittelerzeugung, während der Führer der deutschen Abordnung, Dr. Li ehr, die beachtenswerten Ergebnisse der Wirtschaftsabteilung vortrug. Die Kongreßmitglieder stimmten dem Vorschlag zu, die Kongresse alle drei Jahre in Rom abzuhalten. Auf Antrag Dr. Liehrs richtete der Kongreß ein Danktelegramm an den Duce. Anschließend besichtigten die Teilnehmer das Gebiet der ehemaligen Pontinischen Sümpfe, wo sie Gelegenheit hatten, sich ein Bild von den großartigen Leistungen des faschistischen Regimes auf dem Gebiet der Melioration zu machen.
„Symphonie des Nordens."
Das in Müncheberg in der Mark von dem fünf Jahren verstorbenen Züchtungs- und Der- erbungsforscher Professor Erwin Baur ins Leben gerufene Kaiser-Wilhelm-Jnstitut für Züchtungsforschung, das als einzige derartige Forschungsstelle in Deutschland bahnbrechend für die wissenschaftliche Pflanzenzuchtung geworden ist, beging sein zehnjähriges Bestehen. Der Institutsdirektor Profes|or Rudorf gab einen Ueber- blick über die zehnjährige Arbeit, die im Geiste des Gründers wirksam fortgesetzt werden konnte und dankte für die Unterstützung durch Staat und Wirtschaft. Der Generalsekretär der Kcriser-Wilhelm-Ge- sellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Dr. Telsch 0 w , verkündete die im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen erfolgende Umbenennung der Forschungsstätte in „Erwin-Baur-J n st 1 - tut" um das Andenken des Gelehrten am Platz feiner Lebensarbeit zu bewahren. Staatssekretär Backe würdigte die außerordentliche Forschungs-
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qeqnete der Vortrag von Dr. Bose (Berlin) über ,00 bleibe nur der Weg der Familienforschung mit Alangstile als Rassenmerkmale. Was die Musik der > all seinen bekannten Schwierigkeiten.
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Die Großwetterlage befindet sich in einer Umgestaltung, daher wird der Einfluß auf unser Wetter erheblich nachlassen, so daß mindestens zeitweise freundlicher Witterungscharakter zum Durchbruch kommen wird. ,
Vorhersage für Mittwoch: Morgens vielfach dunstig oder neblig, sonst aufheiternd und meist trocken, nachts frisch, tagsüber wisder etwas wärmer. Meist westliche Winde.
Vorhersage für Donnerstag: Stellenweise Frühnebel, sonst im wesentlichen freundlich, doch nicht besonders beständig.
Lufttemperaturen am 10. Oktober: mittags 13 Grad Celsius, abends 9,8 Grad; am 11. Oktober: morgens 8,2 Grad. Maximum 19,8 Grad, Minimum heute nacht 7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. Oktober: abends 12,7 Grad; am 11. Oktober: morgens 10,4 Grad. — Niederschläge 3,6 mm.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynotr für den übrigenTeil: ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 38 : 9143, Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis » 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Jllu- - strierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig-
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In Bremen fand- die reichsdeutsche Uraufführung des Fllmwerkes „Symphonie des Nordens' in einer vom Bremer Kontor der Nordischen Gesellschaft veranstalteten Morgenfeier statt. Ellmor Hamsun, die Tochter des Dichters, sprach über ten Land und Leute Norwegens. Der Film zeigte die der | norwegische Flotte und die Werften. Er gab em
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