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Kämpfe sich in einem hügeligen Gelände abspielten,

motorisierter Einheiten nur in geringem Umfange

getragen werden.

Leiter des Dr. - 3ng.

der Sorbonne, der Professot für arabische Sprachen und Literatur der Universität Rom, Professor Gidi, Pater V o c a von dem Missionsorden der Weißen Väter, der Generalsekretär des Institutes für Ita­lienisch-Afrika, Professor Rossetti und Professor A m b r o s i n i von der Universität Rom. Zum Pro­blemDie Sozialpolitik gegenüber den Einge­borenen und die Zusammenarbeit mit ihnen" äußerte sich Luftmarschall B a l b o über seine Erfahrungen als Generalgouverneur von Libyen. Balbo schloß mit der Feststellung, daß es auf Grund

Neuwahlen in Jugoslawien

Belgrad, 10. Oft. (Europapreß.) Eine könig­liche Verordnung bestimmt die Auflösung des Ab­geordnetenhauses. Die Neuwahlen sind auf den 11. Dezember festgesetzt. Das aufgelöste Parlament ist am 5. Mai 1935 unter der Regierung Jeftitsch

Der Führer hat der Kameradschaftlichen 23er» eimgung der Offiziere der Wehrersatzinspektion Berlin für das Landwehrkasino ein von Professor Rickelt (Köln) gemaltes großes Porträtgemälde zum Geschenk gemacht, das im Landwehrkasino durch Staatsminister Dr. Meißner, den Chef der Präsi­dialkanzlei, im Rahmen einer Feier, an der der Kommandeur der Wehrersatzinspektion Berlin, Ge­neralleutnant Bock von Wülfingen, sämtliche Wehrbezirkskommandeure Berlins und die Mit­glieder des Vorstandes der Vereinigung teilnahmen, diesem übergeben wurde.

getreten. Generaloberst von Brauchitsch zunächst von Ziegenhals aus in den abschnitt IV.

Der Reichsverkehrsminister hat dem

Am zweiten Tage des Internationalen Kongresses für Singen und Sprechen in Frankfurt begannen die Vorträge. Alle Vorträge

Attentat auf den bnloanschen Keneralstakschef.

Sofia, 10. Oft. (Europapreß.) Der Chef des bulgarischen Generalstabs, General Pejeff, wurde das Opfer eines Reoolveranfchlags. General Pejeff befand sich in Begleitung seines Adjutanten, des Obersten S t o j a n o f f, auf dem Wege zum Kriegs­ministerium. Als die beiden Offiziere das Justiz­ministerium erreichten, sprang ein Mann auf sie zu und feuerte aus zwei Revolvern fünfzehn Schüsse ab. General Pejeff wurde von zwei Schüssen getroffen und auf der Stelle getötet. Oberst Stojanoff wurde in hoffnungslosem Zustand ins Krankenhaus gebracht, wo er gestorben ist. Rach Verübung der Tat richtete der Mörder, der bulgarische Major Stojuzossitoff, die Waffe gegen s i ch selbst und verletzte sich lebensgefährlich. Er wurde sofort auf das Kom­mando der Gendarmerie gebracht und einem Verhör unterzogen. Es verlautet, der Attentäter habe er­klärt, die Revolver von einem Mann bekommen zu haben, dessen Namen er nicht nennen könne. Er war vor drei Monaten aus dem Gefängnis ent­lassen worden, wo er wegen Mordversuchs eine Strafe abzubüßen hatte. General Pejeff war erst vor einigen Monaten zum Generalstabschef der bulgarischen Armee ernannt worden.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg tele­graphisch Glückwünsche zum 65. Geburtstag über­mittelt.

schädlichen Fächer noch nicht genügend eina-ordnet ist, gelten entweder die Bestimmungen für die svrachliche Form der Oberschule für

Oie schriftliche Neikeprüsuna.

Für die Reform der Reifeprüfung an höheren Schulen hat der Reichserziehungsminister Bestim­mungen über die schriftliche Prüfung erlassen. Von Ostern 1939 an werden die Prüflinge an O b e r ° schulen zunächst einen deutschen Aufsatz und eine geschichtliche ober erdkundliche Arbeit anzufertigen haben. An dem sprachlichen Zweig der Oberschule kommen zwei fremdsprachliche Ar­beiten hinzu. Für die Art der Arbeit in den leben­den Fremdsprachen behalten die bisherigen Sonber- beftimmungen ber Länder Geltung; im Lateinischen wird einheitlich eine Uebersetzung aus bem Lateini­schen in das Deutsche gefordert. Am naturwis­senschaftlich-mathematischen Zweig ber Oberschule für Jungen tritt eine mathe­matische Arbeit hinzu, in der das Anwendungsgebiet der Naturwissenschaften mit zu berücksichtigen ist, und nach Wahl des Schülers eine physikalische ober chemische Arbeit. An der Aufbauschule für Jungen treten zum deutschen Aussatz und einer geschichtlichen oder erdkundlichen Arbeit Arbeiten aus dem Gebiete der Physik ober Chemie nach Wohl des Schülers hinzu. Die Reifevrüflinge des Gym­nasiums haben eine deutsche, lateinische, griechi­sche und mathematische Arbeit anzufertigen, für die die bisherigen Bestimmungen gelten. Für die Reife­prüfungen der hauswirtschaftlichen Form der Mädchenoberschulen erhalten bie Prü­fungsbestimmungen der bisherigen dreijährigen Frauenschule allgemeine Geltung. Für die Rene» nrüfungen der Mädchenaufbauschulen, bie sich in Umwandlung zur hauswirtschattlichen Form befinben, an benen jedoch bie Pflege ber Hauswirt-

Japanische Srsolae vor Ha" kau.

Die zweite chinesische Verteidigungslinie durchstoßen.

Schanghai, 10. Oft. (Europapreß.) Chinas Zweite Verteidigungslinie um Hankau ist während Les Wochenendes an drei verschiedenen Stellen von Len vorrückenden japanischen Truppen gesprengt roorben. Am Sonntag fiel Kitschu am Nordufer Les Jangtse, etwa 120 Kilometer östlich von Hankau entfernt. Weiter im Norden haben die Japaner bei Linhing die Eisenbahnlinie PeipingHankau unter» Drachen. Eingang, an der nördlichen Spitze der chinesischen Verteidigungslinie gelegen, ist in japa­nischer Hand. Schließlich wurden die Chinesen aus Len Tapieh-Bergen, über die die chinesische ...Maginot-Linie" führt, nach schweren Kämpfen zu- rückgeworfen Die Japaner sollen bereits im Besitz Öes Tapieh-Passes, des Schlüsselpunktes zu dem chinesischen Hauptquartier Mentscheng fein.

Südlich des Jangtse konnten die Japaner nach schweren Verlusten auf beiden Seiten Aikowkai, zwischen Singse und Teian, nehmen. Dadurch sind große chinesische Truppenabteilungen angeschnitten roorben. Durch den Fall Sinyangs ist ber nördliche Flügel der chinesischen Armee mit Umfassung be­droht. Die Kämpfe der letzten Tage haben auf Leiden Seiten sehr schwere Verluste ge­fordert. Dies erklärt sich zum Teil daraus, daß die

Reichs - Kraftwagenbetriebsverbandes, Scholz, den erbetenen Abschied erteilt und zum Präsidenten dieses Verbandes den Kommandierenden General der Panzertruppen a. D. Lutz berufen.

Oer beste Klub der Wett."

Auf daß Mr. Ehamberlaiu die Sonne nicht blende ... Merkwürdiae Einrichtungen im Unterhaus.

Europäische Zusammenarbeit in Afrika

Oie Beratungen des Bolta-Kongreffes.

I überzeugt, bei den Wahlen eine überwältigende | Mehrheit zu erhalten, da der Verlauf der letzten europäischen Krise den bisher verfolgten außen­politischen Kurs des Ministerpräsidenten vollauf gerechtfertigt hat. Am Montag wurden z w e i n e u c

Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, hat am 10. Oktober eine Besichtigungsreise, in das von Truppen des deutschen Heeres besetzte Sudetenland an« ~ ..... begibt sich

König als junger Marineoffizier in Kanada. Da­mals besuchte er gleichzeitig die Westindischen In­seln und Neufundland. Die Reise wurde auf dem SchlachtschiffComberland" zurückgelegt. Als Her­zog von Port stattete er 1924/25 Ostafrika und 1927 Australien und Neuseeland einen Besuch ab. Der spätere König Eduard VII. suchte Kanada im Jahre 1860 auf. 1908 bereiste her spätere König Georg V.,. Kanada und der spätere König Eduard VIII. Der jetzige Herzog von Windsor weilte im Jahre 1927 in Kanada.

den Ministern die in diesen Augenblicken uner­wünschte Sonne fern.

Am Stuhl desSprechers" ist an versteckter Stelle ein Knopf angebracht Durch einen Druck auf diesen kann der Sprecher die Deckenlichter regulieren. Nur ein leichter Druck und die Lichter beginnen so sanft zu leuchten, daß man ihr Auf- flammen kaum bemerkt. Es gibt aber auch ver­schiedene Arbeiter, die nichts anderes zu tun ha­ben, als darüber zu wachen, daß sich keine Staubwolken im Hause bilden; sie kontrollie­ren die Ventilation. Wenn ihnen gemeldet wird, daß es irgendeinem Mitglied zu kalt oder zu warm wird, bann können sie die Luft an seinem Platze abkühlen oder erwärmen, und das geschieht alles nur durch das Drücken auf Schalter.

An einer anderen Stelle sind zwei Reihen von Zeigerapparaten angebracht, die aussehen wie die Schalttafeln für Klingelzeichen in einer Hotelküche; sie hängen aber nicht mit Klingeln zusammen, sondern durch einen Blick auf sie können die Be­amten erkennen, wieviel freie Sitze noch auf den Galerien sind. Einen umständlichen Dienst erfordern die Fahnen. Jedesmal, wenn eine Fahne vom Turm des Hauses der Lords herab» genommen wird, muß sie genäht werden. Die übliche Flagge mißt 8:11 Meter; wenn es aber sehr windig ist, wird eine kleinere Flagge gezogen, und es ist schon vorgekommen, daß an einem Tage drei Fahnen in Stücke gerissen wurden. Zwei Leute haben nur den Dienst mit den Fahnen zu versehen, sie haben dazu Nähmaschinen zur Aus­besserung, die zur Ausrüstung des Unterhauses ge» hören. Auch der Fensterdienst erfordert viel Ar­beit, denn es gibt so viele Fenster, daß niemand ihre Zahl genau kennt.

Ein ganzer Stab von Elektrikern bedient die 10 000 elektrischen Lampen, mit denen ein ganz zauberhaftes Spiel entfaltet roirb, wenn der König das Parlament eröffnet. Dann fitzt ein Mann in einem Schalterraum und wartet auf die Fanfare, die chm die Ankunft des Königs anzeigt. Er wartet noch auf ein zweites imb ein drittes Signal, das der Chefingenieur ihm in dem Augenblick gibt, wenn er die Gestalt des Königs erblickt, und nun hat der Mann im Schalterraum Knöpfe zu drücken, Schalter zu ziehen, und es beginnt ein sanftes Auf glüh en des Lichts,- zuerst kaum zu spüren, dann immer heller und wärmer werdend, bis schließlich in dem Augenblick, in dem der König die Parlamentseröffnung vornimmt der ganze Saal wie vom hellsten Sonnenschein über«

Rom, 7.Ott. (Europreß.) Auf dem Volta-Kongreß sprachen über bas ThemaVerhalten der Eingedore- nen gegenüber der europäischen Zivilisation" Direktor 1 im Ministerium für Jtalienisch-Ostafrika, M or e n o, und der nationalspanische Philosoph, d'Ors, die wertvolle Erfahrungen über die Entwicklung der Eingeborenensprachen bei der Berührung mit der europäischen Zivilisation austauschten, ferner das Mitglied des französischen Obersten Kolonialrates, Professor L e n e v e u , der Direktor des vatikanischen Völkerkundlichen Missionsmuseums, Pater Wilhelm Schmidt, und der Gouverneur der belgischen Kongokolonie, Ryckmans. lieber das Thema Probleme der Religionsoerbreitung unter den heid­nischen Völkerschaften Afrikas" sprachen Professor M a s s i g n o n vom Institut für islamische Studien

Ms den ,ch e st e n K 1 u b in d e r W e 11" be­zeichnen die Engländer selbst seit langem das U n - terhaus, und das will bei ihnen etwas heißen. Es ist aber auch ein sehr kostspieliges Haus, auf das in diesen Tagen die Augen der Welt gerichtet waren, und es birgt eine Fülle von Einrichtungen, von denen die Engländer im allgemeinen nichts wissen, so daß Stuart Martin inAnswers" sie genauer darüber belehren muß. Das Unter­haus kostet der Nation jährlich etwa 800 000 Pfund, also nahezu 10 000 000 Mark; die Arbeit in ihm hort nie auf, auch wenn die Mitglieder in Ferien sind. Es gibt ihrer 615, aber es sind 400 Arbeiter und Angestellte nötig, bas Haus in Ordnung zu halten.

Es gibt in diesem Hause viele Dinge, die der gewöhnliche Besucher niemals sieht, von manchen wissen sogar nicht einmal die Mitglieder. Zwischen dem Unterhaus und dem Oberhaus liegt ein Wan­delgang, unter dem sich die Keller befinden, die jedesmal vor der Wiedereröffnung des Parlaments durchsucht werden, weil einmal in alten Tagen Guy Fawkes mit feiner Pulverver­schwörung Unfug darin getrieben haben" soll. Es gibt heute keine tiefen Kerker, wohl aber eine wvhlausgestattete Schmiedewerkstatt mit Amboß und Ofen und allem Werkzeug, das man für die Bearbeitung des Eisens braucht.' Weiter findet man dort Maler- und Zimmererwerkstätten und Keller mit Vorräten von Holz, Tauwerk und allem Möglichen. An jedem Morgen steht auch ein Mann um acht Uhr an einer Ecke in ber Nähe des Wan­delganges und wartet darauf, daß man ihm mel­det, daß irgendwo eine Tür nicht geöffnet oder geschloffen werden kann. Es ist der Schlosser, der alle Arten von Schlüsseln blitzt, aber auch Schlösser machen oder umändern kann.

Weiterhin steht eine Art Schilderhaus, in bas sich ein Mann stellen kann. In einer Seitenwand ist hier ein Schlitz eingeschnitten, durch den ein Mann dem Sitzunassaal beobachtet; wenn bie De­batten sehr lange Dauern, kann er sich auch setzen, aber er selbst wird nicht gesehen. Seine Aufgabe ist es, das Gesicht des Premierministers zu beobach­ten, und er hat sicher auch in diesen Tagen sorg­fältig darauf geachtet, daß Mr. Chamberlain die Sonne nicht blenbet; denn er hat über die Jalousien zu wachen und damit für den nötigen Schatten für die Ministerbank zu sorgen. Wenn die Sonne sinkt und ihre Strahlen tiefer in den Saal hineinreichen, dann läßt er durch eine auto­matische Vorrichtung die Jalousien herab und hält

der umfassenden sozialen Tätigkeit der italienischen Behörden in Kürze in Libyen nur noch katholische und mohammedanische Italiener geben werde, die gleichermaßen stolz daraus seien, Glieder des mächtigen faschistischen Imperiums zu sein.

Die 15 deutsche Referate fanden eine sehr günstige Aufnahme. Besonderen Eindruck machten die objektiven Arbeiten über das Mandatsrecht (Frei­herr von Freytagh-Loringhoven) und bie Gesetzgebung im Mandatsgebiet Tanganjika (Gun- zert) sowie die Studien zur Eingeborenen-Gerichts- barteit von SB i n fei mann und SBengler, die dem Kongreß vom Kolonialrechtsausschuß der Akademie für deutsches Recht überreicht wurden in dem Gedanken, daß Deutschland, heute noch seiner Kolonien beraubt, bereit ist, die Aufgabe der Kolo­nisation wieder zu übernehmen, und daß die deutsche juristische Wissenschaft die Forschungen eifrig ro eiter» führt, die das koloniale Deutschland bis zum Kriege entgegen allen kolonialen Scyulblügen in so hervorragender Weise getrieben hat. Das auf dem Kongreß zutagetretende Bewußtsein von ber Not­wendigkeit der europäischen Zusammen­arbeit in Afrika steigerte sich gelegentlich zur klar ausgesprochenen Vertretung des deutschen Anspruches auf Rückgabe der Kolonien durch Kongreßredner aus verschiedenen Staaten.

Minister in die Regierung aufgenommen, der . - v

Führer der Jugoslawischen Volkspartei, Swetislaw Mädchen ober für die Aufbauschule für Jungen.

gewählt worden. Die Neuwahlen werden voraus-! H o d j e r a , als Minister ohne Portefeuille und der ___,ri, ...................... ........ ... sichtlich nach dem alten Wahlgesetz stattfinden. Im bisherige Abgeordnete Ante Mastrv witsch als, i n welchem mit dem Einsatz'schwerer Artillerie und Augenblick lassen sich die Wahlfronten noch nicht Minister für Körperkultur. Dieser (Ernennung (^jnacn tltlb (?prerf*Cn Üt ^Mnffurf. motorifierter Einheiten nur in geringem Umfange übersehen, da die Bereinigte Opposition noch feinen kommt im Hinblick auf bie Wahlen zur Skupschtina operiert werden kann. Deswegen mußte die Haupt- endgültigen Beschluß darüber aefaßt hat, ob und in Bedeutung zu, da die beiden neuen Minister aus Taft des Angriffes von den japanischen Fußtruppen welcher Form sie sich am Wahlkampf beteiligen ben Reihen ber Rechtsopposition kommen.

getragen werden. will. Die Regierung Stojadinowitsch ist davon1 --------

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Weitere englische Truppenverstärrungen.

London, 10. Oft. (DNB.) Das Kolonialministe- rium teilt mit, daß weitere T r u p p e n v e r - stärfungen nach Palästina geschickt werden sol­len, und zwar vier Bataillone Infanterie, eine Bat- terie Artillerie und einige Panzerwagen. Damit wird die englische Militärstärke in Palästina auf 17 Ba­taillone Infanterie, zwei Kavallerie-Regimenter, eine Batterie Artillerie und einige Panzerwagen an« wachsen. Weiter werden frühere Soldaten für den Polizeidienst in Palästina angeworben. Die Bespre- chungen zwischen dem Oberfommissar für Palästina und' dem Kolonialministerium werden fortgesetzt werden. Man rechnet damit, daß der Oberkommis, sar Mitte ber Woche nach Palästina zurückfehren roirb.

Ueber den weiteren Gang der Entwicklung in Palästina ist man sich in London noch nicht ganz im flaren, zumal der Ausschuß unter Leitung von Sir John Woodhead feinen Bericht noch nicht ver­öffentlicht hat. Sicher scheint es jedenfalls, daß die Vorschläge des irakischen Außenmini­sters, die auf Gründung autonomer Teil­st a a t e n in Palästina hinausgehen/.bei den letzten Gesprächen eine Rolle gespielt haben. Don den Arabern, die sowohl der Stellung Palästinas unter ein Mandat, als auch der Balfour-Erklärung star­ken Widerstand geleistet hatten, wird der irakische Vorschlag mit Sympathie aufgenommen. Die^zio- nistische Bewegung hat dagegen den Vorschlag in seiner jetzigen Form bereits abgelehnt. Man hält es für möglich, daß der nächste Vorschlag der eng­lischen Regierung ein Kompromiß zwischen dem Vorschlag der Lord-Peel-Kommission und dem irakischen Entwurf darstellen wird.Daily Tele­graph" stellt fest, daß der Palästinakommissar mit der vollen Ermächtigung der Regierung nach Pa­lästina zurückkehren werde, entschiedene Maßnah­men zur Wiederherstellung des Frie­dens und des Vertrauens in allen Teilen Palä­stinas durchzuführen. In immer stärkerem Maße glaube man, daß die Teilungspolitik zugunsten des Planes für ein geeintes Palästina aufge­geben werde Der völlige Zusammenbruch der Auto­rität in Südpalästina zeige, daß die Lage noch ernster sei, als man allgemein angenommen habe. Es würde zwecklos sein, die Auaen vor dem Schlag , zu schließen, den das britische Prestige nicht nur in Palästina, sondern auch in anderen Teilen des mitt­leren Ostens erlitten habe.News Chronicle" schreibt, die Regierung sei seit vielen Jahren zur Genüge gewarnt worden, daß derPalästina-Tops" eines Tages überkochen würde. Das zö­gernde Verhalten der Regierung in der Palästina­frage habe zu einem nicht geringen Teil zu der gegenroärtigen Krise beigetragen.

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