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änderliche Made.

GLORIn

I Heute Donnerstag:

Süddeutsche UrauKiibrang! g

nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen.

10. August 1938

2. ZiehungStag

In der heutigen DormlttagSzlehung wurden gezogen

Gießen (Seltersweg 6), den 10. August 1938.

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Am Dienstag, 9. August 1938, verschied plötzlich unser lang­jähriges Mitglied, Kamerad Adolf WclZ, Seltersweg 6.

Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 12. August, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. - Um zahlreiche

verdienst) suchen, melden sich am Freitag, dem 12.Angust,zwisch.l5 u. 17 Uhr, i.Bahrisch. Hof, (Ziehen oder unter 03625 a. d. Gieß. Anz.

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Mit der Berflachung des nordischen Hochdruck- gebietes stellt sich eine sehr gleichförmige Luftdruck. Verteilung her, die vornehmlich über dem emo- päischen Festlande die Ausbildung von Tiefdruck, störungen begünstigt. Die Witterung wird daher zum zeitweiligen Auftreten von Regenfällen, teil, weise gewittriger Natur, neigen und nur noch ge. legentliche Aufheiterungen bringen.

Vorhersage £'" Ä ; *

Lpd. Franksurt a. M., 10. Aug. Am Mittwoch wurde in Anwesenheit des Gauleiters und Reichs­tatthalters Sprenger das 1. Wandergesellen­heim im Gau Hessen-Nassau in Frankfurt, der Stadt des deutschen Handwerks", vom Leiter des Deutschen Handwerks in der DAF., Sehnert, eingeweiht und dem Landeshandwerksmeister Ga­me r übergeben. . , .

Der Feier, die in dem neuen Wandergesellenhelm, Zimmerweg 12, stattfand, wohnten der Abteilungs­führer für Gesellenwandern, Petersen (Berlin), der Gauobmann der DAF-, Willi Becker, der Gaufachgruppenwalter für Gesellenwandern in der DAF., von Harlessem, sowie zahlreiche Ver­treter der Partei, der Behörden, der Wehrmacht, die augenblicklich im Heim anwesenden Wanderge­sellen und eine Gruppe von Urlaubern bei, die aus Mitteln der Adolf-Hitler-Spende zur Zeit in dem neuen Heim untergebracht sind.

Landeshandwerksmeister (3a m er begrüßte die Gäste und ging dann auf den Zweck des neuen Heimes ein.

Es solle nicht nur eine Ställe der Erholung für die wandernden Gesellen sein, sondern auch ein Ort, wo sie sich in weltanschaulicher Hin­sicht die Eigenschaften erwerben könnten, die sie in den Stand setzten, als wahre deutsche Volksgenossen zum Wohle des Handwerks und des Vaterlandes zu wirken.

Pg. Gamer dankte dann dem Gauleiter für feine dem Handwerk gewährte Förderung und dem Ober­bürgermeister derStadt des deutschen Handwerks", der durch eine Spende wesentlich zur Erstellung des Heims beigetragen habe.

Der Leiter des Deutschen Handwerks in der DAF., Pg. Sehnert, gab dann die Richtlinien bekannt, die sich das Deutsche Handwerk in bezug auf das Gesellenwandern gestellt habe.

Das planlose Umherziehen sei zugunsten des Wan­derns von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz erheblich ein­geschränkt worden, nicht zuletzt mit Rücksicht auf die Aufgaben, die auch dem Handwerk aus dem Dier- jahresplan erwüchsen. Man habe das Gesellenwan­dern aber nicht vollkommen abschaffen wollen, denn wenn einmal die Aufgaben des Dierjahresplanes erledigt seien, biete das Gesellenwandern, nach nationalsozialistischen Grundsätzen geleitet, eine aus» gezeichnete Schulung für den jungen Gesellen.

Weiler trage man sich mit dem Gedanken, zwei , Millionen junger Handwerker wenigstens ein­mal in ihrem Leben an eine andere Arbeits-

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Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (in Urlaub), i. V.: Ernst Blum- schein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theod. Kümmel. D.A. VII. 38: 9034. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr« Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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Wir geben unseren Mitgliebern bekannt, daß am 15. August 1938 bie Frist zur Antragstellung über bie Herabsetzung der Zinsen für bie Hauszinssteuer-l Sondersteuer) Hnvotbeken aus Anlaß der Grund- steuererhöhung abläuft. Anträge auf Erlaß ober Ermäßigung ber Grunbsteuer müssen bis zu biesem Termin eingereicht sein. 5242D

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stätte zu bringen, damit sie dort ihre Berufs­kenntnisse erweitern könnten.

Als dritte Maßnahme führte Pg. Sehnert den Auslandsaustausch von Gesellen an. Da­durch sei es möglich, Hunderten von deutschen Ge­sellen und Jungmeistern Einblick in aus län­dische Arbeitsoerhältnisse zu verschaf­fen.

Ferner plane man das Werkstattwandern in der Metallindustrie dergestalt, daß z. B. em Schlosser­aeselle einmal in eine Automobilfabrik oder ein Feinmechaniker in eine Schreibmaschinenfabrik ver­setzt würden, um unter vollkommen anderen Ar­beitsbedingungen dort ihre Fertigkeiten zu ergan« z Weitere Maßnahmen seien das Werkstattwandern der weiblichen Gesellen und schließlich Vorkehrungen zur Betreuung der volksdeutschen Gesellen und Lehrlinge. Man wolle diese jungen Leute mit deut­schen Arbeitsmethoden vertraut machen; sie wür­den dadurch die besten Erhalter deutschen Volkstums und somit deutsche Kulturträger. Ausländsdeutsche sollten die Möglichkeit haben, ihre Kinder in Lehr­stellen im Reich unterzubringen, wo sie handwerks­beruflich hervorragend ausgebildet würden.

Zum Schluß dankte der Leiter des Deutschen Handwerks in der DAF., Pg. Sehnert, dem Gauleiter und der Stadt Frankfurt für die vor­bildliche Unterstützung und Förderung, die sie dem Handwerk zuteil werden ließen.

Im Auftrag des Oberbürgermeisters derStadt des deutschen' Handwerks", Staatsrat Dr. Krebs, überbrachte Bürgermeister K r e m m e r die Glück­wünsche und betonte, daß Frankfurt sich stets be­wußt sei, was es seinem Ehrentitel schulde. Bür­germeister Kremmer übergab dann als Geschenk der Stadt ein Ehrenbuch, in das sich die Wandergesel­len eintragen werden.

Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger dankte Pg. Sehnert für seine Ausführungen und versicherte, daß seine Haltung gegenüber dem Hand­werk auch in Zukunft die gleiche bleiben werde. Er werde sich immer des Titels eines Ehrenhandwerks­meisters würdig erweisen.

Dann nahm der Gauleiter die Ehrung der Gausieger aus dem Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen vor. Er übergab den 18 ' Siegern die Ehrenurkunde und Adolf Hitlers Buch Mein Kampf". In Fällen, wo sie nicht weiter wüßten, sollten sie dies Buch um Rat fragen, es werde ihnen immer den rechten Weg zeigen.

Ecerwinsk a u f G r u n d. Er trug ein so großes Leck davon, daß er zu s i n t e n begann. Die 150 Pass^ niere konnten von anderen Schiffen gerettet und nach Warschau weiterbefördert werden.

Starke Elch-Vermehrung in Polen.

Die in den Schutzgebieten der polnischen Forste gehegte^ Elche haben sich in letzter Zeit außer­ordentlich stark vermehrt. Vor kurzem wurden 1373 Stück dieses seltenen Wildes gezahlt, von dem sich der größte Teil in der Heide vgn Bialowieza be­findet. Daraufhin wurden 35 Bullen zum Abschuß , freigegeben.

Verheerende Feuersbrünste in Polen.

Von einem schweren Schadenfeuer wurde die Stadt Losice bei Siedlce in Ostpolen heimgesucht. Der Brand entstand durch einen schadhaften Motor beim Dreschen und äscherte mehr als 100 Wohn- und Wirt­schaftsgebäude ein. In dem in der Nähe gelegenen Dorfe Lipiny brannten infolge Unachtsamkeit 10 Wohnhäuser und 27 Scheunen nieder.

Fünf Menschen vom Blitz erschlagen.

Seit zwei Tagen werden Bosnien, Kroatien und Slowenien von schweren Unwettern heimgesucht. Blitzschläge töteten fünf Personen und verursach­ten allein im Bezirk Pettau (Slowenien) sechs grö­ßere Brände. In der Umgebung von Sarajevo richtete der Hagel schweren Schaden an.

Fünf Kinder

von explodierendem Blindgänger gelötet.

Zu einem schweren Unglücksfall kam es in einem Dorf bei Luzk in Wolhynien. Mehrere Knaben fan­den auf dem Felde ein altes Artilleriegeschoß, mit dem sie in unvorsichtiger Weise umgingen. Plötzlich explodierte die Granate und t ö t e t e fünf Jun­gen auf der Stelle. Zwei weitere Kinder wurden schwer verletzt.

Feuer auf einem britischen Dampfer in Kanada.

Auf dem im Hasen von Montreal (Kanada) lie­genden 13 950 Tonnen großen DampferAndania" der Cunard White Star Line brach F e u e r in einem Laderaum aus. Drei Feuerwehrleute sind mit Gas­vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Flugzeugunglück in Ungarn fordert elf Todesopfer.

Ein schweres Flugzeugunglück, dem neun ungarische Journalisten und die aus zwei Mann be­stehende Besatzung zum Opfer fielen, ereignete sich in der Nähe von Debreczin. Die Journalisten hatten sich in einem, ungarischen Verkehrsflugzeug nach De­breczin begeben, um über einen Ausflug zu berich­ten, den die aus Anlaß des internationalen St. Ste­phan-Flieger-Treffens in Ungarn weilenden aus­ländischen Sportflieger unternommen hatten. Das Unglück ereignete sich auf dem Rückflug nach Buda­pest. Das Flugzeug stürzte aus noch nicht geklärter Ursache ab. Sämtliche Insassen konnten nur als Leichen geborgen werden.__

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WiiiemngSvorhersage

für die Zeit vom 11. bis 20. August.

Herausgegeben von der Forschungsstelle für lang­fristige Witterungsvorhersagen des Reichswetter­dienstes in Bad Hornburg v. d. H. .

Der mit einigen heftigen Unwettern eingeleitete Witterungsumschlag zu kühlerem, bewölktem und vielfach regnerischem Wetter, der zu Beginn dieses Woche im Westen und Südwesten des Reiches ein­setzte, wird nur ganz allmählich auch auf das übrige Reich übergreifen. Oeftlich der Elbe kann daher bis etwa zum Ende dieser Woche mit Fortdauer des vorwiegend sonnigen, sehr warmen unh meist trocke­nen Wetters gerechnet werden, doch ist jetzt auch in diesem Gebiet vermehrte Gewittertätigkeit zu er- warten. Im Süden und Westen dagegen wird un­beständiges, zeitweise schwüles, aber doch nur mäßig warmes Wetter, nicht gerade sehr häufige, stellen- weise aber kräftige Regenfälle herrschen. In der nächsten Woche im größten Teil des Reiches unbe- ständige, im ganzen aber nicht unfreundliche Witte- rung. Wechsel bewölkter, teilweise regnerischer Tage mit aufgeheiterten, trockenen Tagen; mäßig warm bis warm, aber nicht heiß. Jm.Westen zeitweise, be­sonders in der zweiten Hälfte des Dorhersaaezeit- raumes, kühl. Am längsten wird sich das schöne Wetter in Ostpreußen halten.

Wetterbericht

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Adolf Welz