ttior dieser Auseinandersetzung, die mit leiden-
fichbrr Adeni
LI an das Volk in seiner Gesamtheit.
DerZiihrerübergibtdenDiskuswerfervonJllyron
Der Führer besichtigt die Ausstellung
mm
zu verewigen. ,
Der kleine Unverstand glaubt, daß für die Kunst ousgegebenes Geld herausgeworfenes Geld sei: Er meint, es würde besser gespart ober in materiellen Werten angelegt. Die Systemzeit ist von 1919 bis 1933 nach diesen Prinzipien verfahren. Es ist darum aber w e d e rXB e l d gespart, noch angelegt worden. Das Volk wurde dabei nicht reicher, sondern ärmer, und was noch schlimmer war: sein ganzes nationales Dasein wurde glück- und freudeleer, verkümmerte in jeder Beziehung und die Zeit, die angeblich wenigstens die materiellen Bedürfnisse befriedigen wollte und sollte, wurde in Wirklichkeit zum Ruin auch unseres wirtschaftlichen Lebens. Um so tiefer ist die Daseinsberechtigung der Kunst, je mehr sie sich nunmehr unmittes- baraufdasganzeVolkbezieht. Sie, mein Führer, haben durch Ihre Lehre und mehr noch durch Ihr praktisches Beispiel der Tat das deutsche Volk wieder zu dieser Auffassung erzogen. Ihre großen Baupläne, die in Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Weimar, Dresden und in vielen anderen Städten in Angriff genommen worden sind, werden einmal steinerne Zeugen dieser großen Gesinnung sein. Es muß Sie mit tiefer Befriedigung erfüllen, daß die Anteilnahme des Volkes in feinen breiten Schichten an diesen auf das Monumentale, Erhabene und Schöne eingestellten Plänen eine ständig wachsende ist.
Die Voraussetzungen für ein weiteres Blühen und eine gedeihliche Entwicklung unseres deutschen Kunstlebens sind geschaffen. Die deutschen Künstler sind von den Tribünen parteipolitischer Auseinandersetzungen heruntergestiegen und wieder in ihre Ateliers zurückgekehrt. Von diesen Ateliers führt ein direkter Zugang zum Volke. Die Kunst lebt nichtmehrimluft leeren R a u tn. Ohne gemein zu werden, ist sie allgemein geworden. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen zum Anbruch eines großen deutschen Kulturzeitalters, das sich würdig an die Seite unseres monumentalen politischen und wirtschaftlichen Neubaues stellen kann.
Die Welt schimpft uns Nationalsozialisten Kultur- barbaren. Sie mag das tun. Wir wollen ihr nicht widersprechen, da sie offenbar eine andere Auffassung von Kultur hat als wir. Unser.Gegenbeweis ist die Leistung. Wir stehen souverän auf dem festen Boden unserer jahrhundertealten deutschen Kultur und haben es nicht nötig, uns gegen diese laut schreienden Zivilisationsverteidiger zur Wehr zu setzen. Sie ergreifen im Namen von Systemen das Wort, von deren Existenz man noch nichts wußte, als das deutsche Volk schon einen Albrecht Dürer und Lukas Cranach hervorgebracht hatte. Unsere deutsche Kultur, wie unser Volkstum sie geschaffen hat, und wie wir sie nach besten Kräften zu vermehren suchen, beschützen wir selbst, und zwar -am energischsten geaen die, die sich am lautesten in der Welt als ihre Kronzeugen aufzugeben belieben.
Sie, mein Führer, haben uns diese Sicherheit zurückgegeben. Als künstlerischer Staatsmann haben Sie die Kunst wieder 3U einer ech- ten Funktion unseres Volkslebens gemacht. In Ihrem Auftrage sind wir am Werke, um sie nach Ihrem Villen wieder in
Unser Bild berichtet von dem Akt in der Münchner Glyptothek, bei dem der Führer die Kopie des Diskuswerfers von Myron übergab. Neben dem Führer in der ersten Reche rechts Gauleiter Staatsminister Wagner und Frau Professor T r o o st, ganz links der bayerische Ministerpräsident Siebert. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Denn auch hier unterscheidet sich der Nationalsozialismus von der sogenannten Demokratie, die sich so viel auf ihre Verbundenheit mit dem Volke zugute tut, daß er keine Frage von Belang unter Ausschluß der Oeffentlichkeit zu lösen versucht, sondern im Gegenteil gerade dann das Volk zum Zeugen auf ruf t für die Richtigkeit seines Vorgehens. Das Volk selbst also hatte auch hier Gelegenheit festzustellen, ob die Verfahrensweise, mit der sich die nationalsozialistische Staatsführung mit den Erzeugnissen der entarteten Kunst auseinandersehte, richtig und notwendig war. Drastischer als je wurde sie erhärtet und begründet durch die Gegenüberstellung, die man der entarteten Kunst zuteil werden ließ: Denn am selben Tage, an dem sie in einer Ausstellung Millionen Volksgenossen zur Schau gebracht wurde, eröffnete der Führer im Haus der deutschen Kunst die erste große deutsche Kunstausstellung des nationalsozialistischen Reiches.
innerste Beziehung zum Volke selbst zu bringen. Ihre Politik ist für uns der h ö ch st e Ausdruck des künstlerischen Triebes unseres Volkstums. An ihr lesen wir immer wieder b i e ewigen Gesetze jeder Kunst ab: höchste Vereinfachung, die Gabe, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden. ein steter, roadier und zugreifender Instinkt, die tiefste psychologische Verankerung detz Notwendigen im Zweckmäßigen, kristallene Klarheit der Linienführung, Ablehnnna jeder vorgefaßten und voreingenommenen Meinung, ein gesunder Menschenverstand, höchste Liebe zum Schönen und Erhabenen und ein illuüons- toser Optimismus in der Gestaltung des öffentlichen Lebens.
Das ist die große Lehre, die Sie, mein Führer, durch Ihre Politik der deutschen Kunst geben. Wie auf allen anderen Gebieten, so beginnt sie auch hier Wurzel zu schlagen, Blüten zu treiben und Früchte zu tragen. Selbst eine große Zeit, aber welche großen Möglichkeiten auch in einer großen Zeit! Es liegt nun an den deutschen Künstlern, diese Möglichkeiten zu begreifen und zu er- fassen. Ihre bleibenden Taten und Leistungen werden dann ihr sichtbar st er Dank an Sie, mein Führer, sein. Zu Tausenden sind sie nach München in die Stadt der deutschen Kunst gekommen, um das Fest der deutschen Kunst mit Ihnen, mein Führer, zu begehen. Mögen auch diese Tage e i n e n neuen Anfang darstellen, möge von ihnen ein Segen ausgehen für die ganze deutsche Kunst, die neben der Politik und Wirtschaft blühen und gedeihen soll, um in fernsten Zeiten noch zu zeugen von der Größe unserer Zeit und vom tiefen Glück eines erwachten Volkes.
Dem Dank der deutschen Künstlerschaft gab Präsident Professor Ziegler Ausdruck in einem ju- belnd aufgenommenen Sieg-Heil auf Adolf Hitler. Mit dem Gesang der nationalen Lieder klang die eindrucksvolle Kundgebung aus. Die Münchener Bevölkerung brachte dem Führer bei der Abfahrt vom Deutschen Museum begeisterte Ovationen dar.
Eröffnung des „Ooerner-Instituts" für Mültechnik in München.
München, 9. Juli. (DNB.) Im Rahmen der dritten Jahresversammlung der Reichskammer der bildenden Künste wurde die Werkprüfung-Forschungsanstalt für Maltechnik „Doerner- I n st i t u t" ihrer Bestimmung übergeben. Der Präsident der Reichskammer der bildenden Künste, Professor Ziegs-er, zeichnete in seiner Ansprache die Aufgaben des Institutes, in dem in gemeinsamer Arbeit Wissenschaftler und Künstler alle bisher erzielten maltechnischen Ergebnisse prüfen und erforschen und neue Wege im Dienst der Kunst und der Künstlerschaft suchen sollen. Auch die Frage der Methode der Erhaltung, Konservierung und Untersuchung von alten Bildwerken und bedeutenden Kunstdenkmälern ist eine wichtige Aufgabe des Jn-
zugliedern in den großen Schaffensprozeß der Nation. Durch Ihren vorausschauenden Erlaß vom 22.5.1934, in dem Sie, Herr Reichsminister Dr. Goebbels, den in Frage kommenden Stellen der Partei und des Staates aufgegeben haben, b e i allen neuen Bauvorhaben und größeren Umbauten einen gewissen Prozentsatz zur A u s - gestaltung und Ausschmückung mit Kun st werken vorzusehen, haben Sie eine Arbeitsbeschaffung eingeleitet, durch die bis heute zusätzliche Mittel für die deutsche bildende Kunst im Werte von zirka 12 Millionen Mark ausgegeben wurden.
Präsident Ziegler gab dann einen Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Reichskammer, in dem es heißt: Erfreulich ist die Feststellung einer durchschnittlichen Einkommens st eigerung der Kammermitglieder gegenüber 1936 um zirka 17 v. H. Besonders erfreulich ist dabei die Feststellung, daß die Einkommenssteigerung nicht nur auf besonders bedeutende Künstler beschränkt bleibt, sondern daß sie auf dem Gebiete künstlerischer Betätigung allgemein bemerkbar ift An Ausstellungen von Kunstvereinen, Künstlervereinen, Museen und Städten wurden rund 970 durchgeführt. V e r - fäufe wurden hierbei im Wert von 2 200 000 RM. erzielt. An Wettbewerben wurden für Maler, Graphiker, Bildhauer und Architekten 170 ausgelobt. Die Summe der dafür ausgesetzten Preise betrug rund 1,5 Millionen. Aus der Stiftung „K ü n st l e r d a n k" hat der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda an rund 1000 ältere bildende Künstler und bedürftige Angehörige 300 000 RM. verteilt. Insgesamt sind für die bildende Kunst rund 7,5 Millionen in der Berichtszeit ausgegeben worden. Durch die Werkprü- f u n g s - und Forfchungsanstalt für Maltechnik soll der deutschen Künstlerschaft ein einwandfreies Arbeitsmaterial gesichert werden. Neben der Erforschung geeigneter Konservierungsmethoden hat sie die Aufgabe, zuverlässige Gutachten über die Echtheit von Kunstwerken zu erstatte^, sowie bei der Einführung neuer Werkstoffe > für künstlerische Zwecke mitzuhelfen.
Die dritte Fahresiagung der Neichskammer der bildenden Künste.
ftampfformatH ift Schlußapocheofe E, NSFK., PoM i' n den Maffchbiocksr Wchsminifier Dr. Goebbels,
Die Voraussetzungen für den Anbruch eines großen deutschen Kulturzeitalters sind geschaffen"
Kunst wieder zu sich selbst zurückge- f u n d e n hatte.
Der neue Stil unseres bildnerischen Schaffens beginnt sich überall durchzusetzen, und das Wesentliche daran ist, daß er keine gewollt moderne Kunst- auffaffung oarstellt, sondern die Rückbesinnung des deutschen künstlerischen Schaffens auf die bleibenden Werte und Triebkräfte der Kunst selbst zum Inhalt hat, wie ja die Kunst überhaupt und seit je danach strebt, das Ewigwahre, das Ewig sich öne und du s Ewigerhabene in den einer Zeit gemäßen Ausdrucksformen vollendet in Erscheinung zu setzen. So auch nur kann die Kunst in Wirklichkeit eine Angelegenheit des ganzen Volkes werden. Sie hat die Aufgabe, die Tugenden zu wecken und nicht die Laster zu verherrlichen. Sie muß den Geschmack eines Volkes veredeln, nicht aber ihn unsicher und gemein machen.
Dafür zu sorgen, daß es immer Ziel und Zweck der Kunst ift, diesen hohen Idealen zu dienen, das obliegt einer verantwortungsbewußten Staats- und Dolksführung, die darüber zu wachen hat, daß die Funktionen des nationalen Lebens die Kraft des Volkes stärken, nicht aber sie schwächen. Allerdings muß die Staatsführung sich darüber im klaren fein, daß sie auf solche Weise Kunst nicht schaffen, sondern sie nur anregen, fördern und begleiten kann. Und was das Wesentliche ist, daß es ihre Aufgabe fein muß, den Auftrag dazu zu geben. Denn auch die Kunst lebt nicht im luftleeren Raum; sie muß ein Ziel haben, dem sie nachstrebt, und dieses Ziel wird im einzelnen durch den Auftrag skizziert. In unserer Auffassung hat die bürgerliche Meinung keinen Platz, daß die Kunst nur in einer reichen, schönen, glücklichen und sorgenlosen Zeit eine Daseinsberechtigung besitze. Für uns ist die Kunst kein Mittel gegen Langeweile und kein bequemer Zeitvertreib.
Der Führer hat die Kunst einmal als eine erhabene Wissivn gefeiert, die zu Fanatismus verpflichte. Ja, man kann sagen, daß die geistige höhe eines Zeitalters an feinem Verhältnis zur Kunst abgemessen werden kann. Die wirklich bedeutenden Staatsmänner waren auch immer die überragenden Kunstfreunde, Baumeister und TNäzene. Die große säkulare Erscheinung ist von dem dämonischen Trieb besessen, sich nicht nur in geschichtlichen Taten, sondern auch in steinernen Bauwerken, die dem Verfall der Jahrhunderte trotzen.
nmI1TunUe ®eranl H
°SrPräsident der Reichskulturkammer, machte dann "M Ausführungen:
) fujrt die stoße vc jiß ^a^re6fagUng her Reichskammer der bitt)en» Künste 1937 in München stand im Zeichen der bonnungsfrope ^teinrbnung unseres deutschen Kunstlebens und Nation werden von., mit dem „Tag der deutschen Kunst" den k mitgelungen.,21k (rOimrfigen Auftakt zu einer Entwicklung künstle- teoolten Schaffens, wie sie in diesem Ausmaße da-
Subel Der freuojg JU selbst Don den Optimisten nicht für möglich Milten worden war. Diese Entwicklung wunde ' nHeitet durch die Bereinigung einer Frage, die od aus der Systemzeit übriggeblieben war, und «seiner schnellen und gründlichen Lösung zuzu- il)i”n die Situation gebieterisch verlangte. Die so- en: nnte entartete Kunst war das Haupt-
3m Anschluß an di- feierlich- Eröffnung der Großen Derschen Kunstausstellung 1938 am Sonntagvormittag unternahm der Führer mit ,einer B°gl°Uung und denEhrengästen einen ersten Rundgang durch die schönen Raume des Hau es der Deutschen Kuns inMünchen, in denen die Auslese des deutschen Kunstschaffens gezeigt wird. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
iaibeit sollte herbeigeführt werden durch Zur- W; iS/Ä iL huustellung her Gegensätze selb st, sie sich her Miw ^e verbunden mit einem drastischen Ap°
“.....
!be sodann als Erster dem Führer für den den er der deutschen Kunst angedeihen ließ.
■ haben in kurzer Zeit die organisatorische Ein- P]nnh . ....„J der deutschen bildenden Künstler geschaffen,
iifprr -i-u öWs. jBn den jüdischen Einfluß in der bildenden Kunst l«rmlhlfchen Bundamsiffchaltet und haben sie von allen unzuverläs- ilj-er Elementen gereinigt. Wir haben weiter den * ihren gewMMchen bildenden Künstler herausgeholt aus der Modellen der MonMS des Ateliers und ihn hineingestellt in die 'M reis. Der m.Wche Volksgemeinschaft. Wenn es dann hin und ustchen Kunst wird W-k immer noch einige Unbelehrbare gibt, die Meinen die HreM iüauben, sie könnten nur für sich schaffen ohne iouwerke der Stabt Wiinmg an bas Volk, so kann man ihnen eben iese, Kongreßhalle Lrid): helfen. Der Nationalsozialismus aber unb die tigern Andruck ist' Wiche Kunst werben über sie hinweg ruhig zur ochbrücke. Echw-i-ox sordnung übergehen.
Sannern der Bewezr C ist auch gelungen, ben bUbenben Künstler ein» stzuges, her in bet t'
Niemals war der Besuch einer beutschen Kunstausstellung so groß, niemals würben auch so zahlreiche Verkäufe getätigt wie hier. Eine Kunstausstellung, früher nur Angelegenheit einer kleinen interessierten Schicht von Kunstbeflifsenen, würbe hier zu einem wahrhaft nationalen E r - e i g n i s. Die Menschen gingen zehntaufendfach burch die Ausstellung der entarteten Kunst, um noch einmal die kulturelle Auflösung der Systemzeit in Augenschein zu nehmen, und schritten dann erhobenen Herzens durch die weiten Räume des Hauses der deuffchen Kunst mit einem wahren Glücksgefühl darüber, daß endlich, endlich nach
!
de' n>"'
« iM’Jl
> W
«ich ( i ' 8s! tj, München. 9. 3uli. (DNB.» Die Anwesenheit
1 üi!s Führers gestaltete auch die 3. Jahresversanun- N». 3m S' hiing der Reichskammer der bildenden Kunst- zu 'M HaUnÄ' 'e«: eindrucksvollen Demonstration des wieder- ' 'M ausVWdjten deutschen Kulturwillens. Die Ehrenhalle deutschen Museums erstrahlte in einer Farben- von Gold. Rot und Bi ber. Die Brüstung Men goldgestickte Teppiche mit den Wappen der
Sinnt Vor der Stirnwand erhob sich aus hohen L"s *"il b m K^Ytolmmtnlen, weit die Schwingen breitend, ein Mmm/m Adler, Symbol des neuen Reiches, zu
Mn uns 5." btldm Seiten ihn umgebend riesige silbern glän- ben Fahnen mit den roten Wappenschildern dieses
unb örfw uw,Lu Die große Musikbühne war mit goldenem Ä eingefaßt. Der Führer betritt, geleitet
fiohpik^, dem Präsidenten der Reichskulturkammer,
■an. VJ* WtÄif:sminifter Dr. Goebbels, sowie dem Präsi- )er der Reichskammer der bildenden Künste,
t mit S eJf»o-*nor Ziegler, den Saal. Von dessen Höhe >ie Lock erklingen die hellen Fanfarenstöße der
lut unb® v6rbe- Mrc.de. Feierliche Musik setzt ein. Professor Oswald o f -öoöen. f{ja:afta (Wien) dirigiert den Ersten Satz der 'Mn w^^dtatMÄnfonie Beethovens.
bM6i 6, M Oer Präsident der Reichskammer öi r bildenden Künste Adolf Ziegler
"nJV?
Z? e,nem gliW Ä“ü3 bcr W mnob bC5 3uots. j
sHg * - Taler verbüß r fl u r e i . u.ck. mahlt
le M
S'feī (ein
i-ZZ ' Die Kunst I Angelegenheit des ganzen Dolles geworden
Diesen nationalen Instinkt eines Volkes für die Größe einer künstlerischen Aufgabe kann man nur wecken durch die demonstrative Zurfchau- stellung der Kun st selbst. Das ist auch der eigentliche Sinn der glanzvollen Tage der deutschen Kunst, die mir in diesem Jahre zum zweiten Male in der festlichen Stadt München begehen. Sie vollziehen sich in den Mauern einer Stadt, die vom Jahren ' furchtbarsten' Niederbruchs' die deutsche Genius der Kunst sichtbar gesegnet ist.
? Geldbeträge, fonbq als Propagandisten^ bat yv. midj um wck bu Muntz werbe ----------------- ..
ba a«plant fei, für Weltlichem Für und Wider ausgetragen wurde, bie deutsche AngemiMm das Ausland hat mit polemischer Heftigkeit m-« keim ZU schaffen, sni z.T. abseits aller Unvoreingenommenheit und ig-s y-im« Li|(»iDität Jn bie|c Diskussion eingegriffen. Miß- m OhidfldtlO. | firüige Kreise einer deutschfeindlichen Propaganda r y i seriichten dabei die deutsche Kulturführung bloß-
tLanrMüOWsllllen. In Wirklichkeit handelte es sich hier um tier. v 5 öffentliche Bereinigung eines Notstandes, der »Krhof. eb^terisch nach Abhilfe verlangte; denn die Säube- Wend An. der deuffchen Kunst von den Machwerken bei aanstMsemzeit war unabdingbare Voraussetzung nkiinstg-hrt-S-'^ gen Neuaufbau der deutschen
De aus /Mr - Ium ft überhaupt. Es mußte Klarheit ge-
nfifle Kuasutry idfen werden auf einem Gebiet, auf dem bis n unb ßnben ö 9 noch Zustände hatten fortbestehen können,
Breitungen WJL jie^er nationalsozialistischen Auffassung von Volk, Setter diesem A . jjnt und Kultur direkt ins Gesicht schlugen. Diese , bei weitem nw i sollte herbeigeführt werden durch Z ur-


