Römisches Vermächtnis.
Von unteiem (sonberberid)tcrftatter
Gerhard Bohlmann
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Rom. 8. Mai 1938
Seit bem 26 April bin ich in Italien unterwegs Ich t>abe das Land von Norden nach Süden durchreist und konnte d e allmählich beginnende und zuletzt gewaltig anjchwellende Woge der Begeisterung und des Enthusiasmus verfolgen, die jeden einzelnen Angehörigen der italienischen Nation mit sich gerissen und erhoben hat Jetzt, da der Führer im Begriffe ist, Rom zu verlassen und nach Florenz zu fahren, da der Schauplatz der Ereignisse von der Ewigen Stadt m die Kapitale der Renaissance verlegt wird, findet sich ein Augenblick zur Besinnung und zur rückichauenden Betrachtung.
Da ist es nun wunderbar, wie sich jetzt alle Be- aebenheiten dieser Tage, die zuerst so zusammenhanglos erschienen, zu einem sinnvollen Ganzen ordnen Bon Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde wurde die Erwartung des Imperiums fieberhafter und leidenschaftlicher, wurde die Atmosphäre des Landes heißer und südlicher, bis sich an dem Abend des 3. Mai, an dem der Führer in Rom einzog, die elektrische Spannung eines ganzen Volkes in den Donnerschlag eines Jubels ohne gleichen entlud. Dann folgten die Tage in Rom und Neapel, die uns allen unvergeßlich bleiben werden. Nicht nur uns. den Erwachsenen Als in Neapel in einer Nacht eine Beleuchtungsprobe der Triumphstrahe stattfand haben Väter und Mütter ihre Kinder auf die Schultern gehoben, damit auch die Kleinen eine Erinnerung an die Feste des Lichtes in ihr späteres Leben mitnehmen möchten, einen Abglanz des Goldes und der Helligkeit, von der Adolf Hitler in den Städten, Italiens umstrahlt worden ist.
Dem Betrachter, der die verwirrende Vielfältigkeit dieser Tage rückschauend überblickt, wurde es zu einem bewegenden Ereignis, daß die Jugend des gesamten Landes aufgeboten worden war. um unserem Führer zu huldigen und diese großen Tage mitzuerleben Nicht nur die faschistische Jugend Roms, sondern die Jugend des ganzen Imperiums und seine Kolonien, eine ganze junge Generation ist vor dem Schöpfer des Dritten Reiches erschienen und hat die Freundschaft zwischen Eitler und Mussolini in ihren begeisterungsfähigen Herzen mitempfunden Die Jugenb, die immer die Zukunft und die Erfüllung gewesen ist, sie trägt von Rom her ihre Erinnerungen in das Imperium und in die Kolonien hinaus, sie durchsetzt das ganze Land mit ihren Berichten und Schilderungen über die germanisch-italische Verbundenheit. Die Jugend ist es, die den festen und unwandelbaren Bestand dieses Bündnisses als das heilige Vermächtnis der Führer in ihren Herzen bewahren wirb.
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Wer sich in diesen Tagen auch einmal abseits der großen Fe st st raßen und Militärparaden bewegt, sah mancherlei, das den Betrachtern der offiziellen Ereignisse verborgen blieb. Wenn man vor einigen Jahren zur Peterskirche ging, mußte man sich durch eine Wirrnis von dpnklen und engen Gassen hindurcharbeiten. Dieses Viertel, ein Gänge- viertel, wie etwa das Hamburger, ist heute verschwunden. Der ganze Stadtteil ist abgerissen worden und zwei breite Alleen, der alte und der neue Borgo, führen heute zum Vorplatz des Pe- tersdoms Wenn man aus der Stadt nach Süden herausfährt, gelangt man in die römischen Vorstädte. zwischen deren Komplexen schon die Landschaft der Campagna, mit ihren Wasserleitungen aus der altrömischen Zeit sichtbar wird Auch hier ist das Alte und Verbrauchte abgefallen. Neben den antiken Aequadukten stehen die neuenArbeiterwohn- Häuser die neuen Gemeindeschulen und die modern eingerichteten Spitäler Neben den sagenumwobenen Ruinen, die vom Faschismus ehrfürchtig behütet werden, richtet das neue Imperium seine sozialen Denkmäler auf. Die Kadetten der A c a - demia Fascista haben hier ihre Hörsäle ihre Sprechzimmer und ihre neue große Schwimmhalle. Als wir diese Anlagen besichtigten wurde ich an die Münchener Architekturausstellung erinnert Der gleiche baumeisterliche Geist dort und hier, dort und hier das gleiche Bestreben nach einer einfachen, klaren Formsprache die ohne verschnörkelte Ornamente deutlich und gelassen ausdrückt, was sie zu sagen hat Was wir auf der Münchener Ausstellung an Modellen gesehen haben, die Heime der Hitler- Jugend und die Führerschulen mit ihren Kampfplätzen und Sportfeldern, das ist in dieser Akademie Wirklichkeit geworden, weil die nationalsozialistische und die faschistische Bewegung von dem gleichen Willen und dem gleichen Geist beseelt sind.
Wenn man von Rom nach Neapel fährt, kam man noch vor einigen Jahren an den P o n t i n i - sch en Sümpfen vorüber, an einer verrufenen Landschaft, die seit Jahrhunderten eine Brutstätte der Malaria gewesen ist. Diese Sümpfe sind jetzt verschwunden An ihrer Stelle breiten sich zu den Selten der Bahnstrecke fruchtbare Aecker Wiesen und Obstgärten aus, und in der Ferne schimmern zwischen blühenden Bäumen die neuen Häuser der Stadt Litton a. die der Duce aui diesem wiedergewonnenen Gelände gegründet hat Was hier geschah und geschieht wiederholt sich in Deutschland hundertfach Unser Arbeitsdienst entwässert die Moore und verwandelt die Watte der Nordsee in fruchtbares Siedlungsland Diese parallelen Entwicklungen in beiden Ländern sind ganz selbstverständlich und natürlich geworden Da die Ziele der beiden Bewegungen die gleichen sind, so wenden auch ihre Führer die gleichen, von der Natur gegebenen Mittel an. um ihre Völker zum Glück und zur Wohlfahrt zu geleiten.
Der gleiche Geist und der gleiche W'lle— sie drücken sich auch aus in allen Einzelheiten der faschistischen und der nationalsozialistischen Parteiorganiiatonen sie drücken sich aus in den Erscheinungen in dem festen Marschtritt und der kühn entschlossenen Haltung der Iungfaschisten Ein neues Geschlecht wächst heran das — wie die Hitler- Jugend in Deutschland — das Erde der Führer im gleichen S'nne verwalten und ihren Geist weiter tragen wird in die nächste Generation.
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Alle Feste gehen einmal zu Ende. Auch die römischen Tage Adoli Hitlers sind abgeschlossen. Die Fremden und Ausländer verlassen Rom. die Truppen die an den Paraden und Manövern teilnahmen, sind wieder in ihre Garnisonen abgerückt, das Landvolk ist wieder in seine Provinzen zurückgekehrt, die Angehörigen der Faschistischen Jugend sind zu ihren Familien heimgesahren Die Menschenströme, die die Stadt mit ihren Wogen überschwemmten, fluten wieder >n >hr Bett zurück und dos Straßen- leben Roms wird fortan um viele Grade stiller und farbloser wirken Der Berichterstatter, der jetzt zehn Tage durch Italien gereist ist, betrachtet diese Zeit
als eine der schönsten seines Lebens Denn hier war er nicht nur Berufsmensch, hier war er ein Menich mit offenen Augen und empfänglichem Herzen Er brauchte nur aufzuschreiben, was er hörte und sah. Er konnte sich ohne Vorbehalt von der Stimmung dieser Tage ergreifen und treiben lassen Er brauchte nur von seinen menschlichen Eindrücken zu berichten und durfte gewiß sein, von den Lesern in der Heimat verstanden zu werden.
Gestern stand ichandem Grabmal der Cä- cilia Metella, einem grauen verwitterten Rundbau an der Via A p p i a , die immer noch mit den gleichen Lavaquadern gepflastert ist wie vor Jahrhunderten Auf diestr Straße, auf der einst die römischen Legionen marschierten, auf der die iegreichen Imperatoren in die Hauptstadt des Römischen Reiches heimkehrten, zogen gestern Abteilungen der faschistischen Arbeiter m ihren dunkelblauen Uniformen und die Kohorten der Aoanguar- disten zur Stadt hinaus. Wir Haden in Deutschland eine Via Appia nicht aufzuweisen, aber durch die Straßen Nürnbergs, der Stadt Albrecht Dürers, und der Meistersinger, marschieren in den Septembertagen jeden Jahres die Bataillone der ff, der SA., des Arbeitsdienstes, der Hitler-Jugend auf das Reichsparteitaggelände hinaus. In Italien und
Am 14. uni) 15. Mcri findet der Reichs- Werbe- und Opfertag des Reichsverbandes für Deutsche Jugendherbergen statt. Unser Sonderberichterstatter nahm aus diesem Anlaß an einer von Obergebietsführer Rodatz geleiteten Bereisung einer Anzahl moderner Jugendherbergen am Rhein teil.
Jugendburg S t a h l e ck, im Mai.
Drei Tage sind wir den Rhein entlang durch moderne deutsche Jugendherbergen gezogen, geführt von Obergebietsführer R o d a tz , dem Chef des Amtes für Fahrten und Wandern der Reichsjugend- ührung und Leiter des Reichsverbandes für Deut- che Jugendherbergen. Drei Tage, an deren Ende man sich, bestürmt von Eindrücken und Gefühlswallungen stärkster Art, allmählich wieder zurück- inden möchte in die Pflichten des Werktages, und rach denen man dann sich schließlich noch einem olchen Ergebnis ausgesetzt sieht wie dem Aufent- )alt auf dieser Iugendburg Stahleck. die elbft der kühnsten Jugenromantik gegenüber immer noch mit neuen Schönheiten aufzuwarten weiß
In Düsseldorf beginnt die Reise, nicht weit von der Stadt ragt als immerwährende Mahnung jenes schlanke hohe Kreuz empor, das in der Golzheimer Heide dem Andenken Schlageters und seines tapferen Todes vom 26 Mai 1923 gewidmet ist Und etwas weiter stromab birgt Das alte Wesel das Grab der elf Schillschen Offiziere, die einen nicht weniger tapferen Tod am 16. September 1809 zu sterben wußten Aber wo im rheinischen Lande ist überhaupt ein Fuß Boden, an dem nicht Erinnerungen aus der deutschen Gesch chte haften!
Düsseldorf empfängt uns mit einer der größten und schönsten deutschen Jugendherbergen Breit hm- jelagert, mit vielen hohen lichtspendenden Fenstern tehen die drei Hauptgebäude der I o s e 1 - ® o e b » bels-Jugendherberge da Nicht weniger als 600 Betten stehen in ihren Hellen luftigen Schlafräumen bereit, und was sie bescheiden hier „Notlager" nennen, das sind weitere 100 Betten im ebenso Hellen und peinlich sauberen Saal des
Deutschland das gleiche Schauspiel: Zwi- schen den ehrwürdigen Rumen und den Denkmälern einer großen Vergangenheit dröhnt heute der soldatische Schritt jener Kohorten und Sturmscharen, die von Benito Mussolini und Adolf Hitler geschaffen worden sind. In Deutschland und Italien der gleiche Vorgang: zwei Völker sind von ihren Führern zum Selbstvertrauen» erweckt, zum Ehrgefühl, Aur Lebensfreude und zu allen Tugenden der Wehrhaftigkeit erzogen worden, zwei Völker haben sich verjüngt Während in Moskau die Henker Stalins arbeiten, während Spanien von den bolschewistischen Banden verwüstet wird, wahrend die falschen Demokratien in peinlicher Ratlosigkeit dem festlichen Schauspiel des Führerbesuchs zusehen, haben die beiden jungen Nationen Europas sich rusammenge- schlossen In der Welt der veralteten Verfassungen und der greifen Politiker haben sich die beiden verjüngten und ihrer jugendlichen Kraft sich bewußten Nationen mit schicksalhafter Notwendigkeit miteinander verbünden müssen. In diesen Tagen haben die beiden Führer unter ein Kapitel der Weltgeschichte den Schlußstrich gesetzt Auch das ist eine der erhebenden und großen Gewißheiten, die wir aus diesen römischen Tagen in die Heimat mitnehmen werden.
Dachgeschosses. Also siebenhundert Betten? Ein riesenhaftes Hotel? Stimmt, wenigstens dem äußeren Umfang nach. Aber wenn man bann hört, daß selbst solche Jugendherbergen rote die dort in Düsseldorf ober wie hier auf ber Burg Stahleck und viele anbere immer noch oft genug in Platznöte kommen, wenn man sich weiter sagen läßt, daß die 148 Jugenbherbergen des Rheinlanbes im vergangenen Jahr 1110 710 dlebernadjtun- gen verzeichneten, unb baß es' 1937 in sämtlichen beutschen Jugendherbergen sage unb schreibe a ch t Millionen gab, unb wenn man bann an einem Wochenenbe etwa einmal bas fröhliche Gewimmel ber Jungen unb Mädel auf ben Jugenbherbergen unb auf ben Wanberwegen selbst erlebt — bann wirb man boch sehr nachbenklich. Denn blitzarttg sprinat an solchen einleuchtenben Beispielen ber Praxis ganz selbstverstänblich die Erkenntnis von ber bringenden Notwenbiakeit eines möglichst biet)- ten Netzes unserer Jugenbherbergen auf. Man strebt eine Netzbichte an bei ber etwa alle 20 Kilometer ber junge Wanderer ein hygienisch einwandfreies, aber auch anheimelndes Unterkommen In einer Juaendherberge findet (die Distanz selbstverständlich nicht mit dem Metermaß ausgemessen). Die Gröhe einer Jugendherberge und ihre Bettenzahl ergibt sich meistens ja schon aus der Anziehungskraft eines bestimmten Gebietes Aber nicht daraus allein Denn die Großherbergen, wie etwa die in Düffel darf, bergen fast immer noch besondere, für sich abgeteilte Führerschulen oder enthalten eine Reihe von notwendigen Derwaltungsräumen für den mannigfachen Bedarf eines so großen Arbeitgebers, wie es das Deutsche Jugendherberg-werk ist
Nach etwas anderes wird eindringlicher klar, immer am praktischen Beispiel Schon am ersten Tage dieser Bereisung hören wir von Obergebietsführer R a d a tz in sehr betonter Form das Wort von dem erzieherischen Wert der deutschen Jugendherbergen heutiger Gestaltung, unb mit bleiern Wort.tut sich hinter bem frisch-frohen Wirbel bes gleichwohl so planvoll gelenkten deutschen Ju- flenroanbern ber bedeutsame große Hmtergrunb auf
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1937 ANSTEIGEN DER ÜBERNACHTUNGEN IN DEN DEUTSCHEN JUGENDHERBERGEN
Achtung Kurve! — im Film
Im Deutschen Museum in München wurde ein Erweiterungsbau mit neuen automobil» technischen Abteilungen eröffnet, ber einer Anregung des Führers zu verbauten ist. Man sieht hier alle wesentlichen Neukonstrukionen des Automvbilbaues. Befonbers bemerkt von ben Besuchern würbe biefer We r s u ch s st a n b, auf bem jeder seine Fahrsicherheit nachweisen kann: Vor ben Augen bes Fahrers rollt ein Film ab, bei dessen „Gefahrenpunkten" der Kraftfahrer seine Geistesgegenwart und Geschicklichkeit selbst nachprüfen kann. (Scherl-M.)
Mit der HZ. durch rheinische IH.
So notwendig sind die Jugendherbergen! - Verblüffende Zahlen und erzieherische Werte.
In der Tat, wenn es apch in Zukunft keinen Acht« zehnjährigen mehr geben soll, der nicht sein Vaterland aus unmittelbarem Erleben in feinen landschaftlichen, geschichtlichen, kulturellen, menschlichen Werten studiert hat, so ist dies doch nicht Alleinzweck. Wer wie wir in diesen Tagen solche Jugendherbergen ah wie in Düsseldorf oder „Roemrykeberge" bei Burg a. d Wupper ober bie Peter-staffel-Iugend- herberge von Asbach im Westerwalb ober bie von Brobenbach unb bie hier auf ber Burg Stahlect, ber muß zugeben baß biefe Häuser mit ihrer äußeren Gestalt unb mit ihrem so sorglich gewählten Gehalt eine ungewöhnlich starke erzieherische Wirkung auf das Heimatgefühl, auf das Gefühl für Boden- tänbigfeit, für Formschönheit, für lanbschaftsbebing- tes Bauen haben müssen. Gar nicht zu reben von ben erzieherischen Werten, bie aus bem Gemeinschaftsleben, aus ber Achtung vor bem Gemeinschaftsgut, aus selbstverstänblicher Sauberkeit ufro entstehen
Denn alle biefe Häuser, sie mögen im meber« rheinischen Stil ober in bergischer Fachwerkan ufro. erbaut sein, wirken auf ben Ankömmling so, baß er vor heller Freube sofort lange Beine machi um unter ein so gastlich winkendes Dach zu kommen, bas als bie architektonische Verkörperung ber um- gebenben Lanbschaft selbst erscheint. Drinnen aber nimmt bie heitere Orbnung ber Hallen, ber muitcr» gültigen Schlafräume, bie urgemütliche Wohnlichkeit ber ganz schlichten unb boch schönen Tagesräume die blitzenbe Sauberkeit ber Wasch- unb Duschabteilun- gen ben Wanberer auf, ber mit strahlenb frohen Augen bas Haus burchstreift. Unb halb bekommt er aus bampfenber Schüssel eine Belehrung beliebigen Umfanges- barüber, was bie mit allen mobernen technischen Schikanen arbeitenben Küchen unserer heutigen Jugenbherbergen zu leisten vermögen Aber neben biesen Hauptküchen gibt es außerbem noch be* sonbere Kochräume, bie mit einzelnen, meistens zwei- flammigen Kochern, etwa 6 bis 8 Stück in einem Raum, ferner mit Wasserleitung unb sonstigem 3u* behör versehen sinb, wo einzelne Trupps sich nach ihrem Gusto bie Mahlzeit selbst bereiten können
Man streift immer roieber burch bie Hellen Räume unb freut sich an ber gebiegenen hanbwerklichen Kunst, bie mit einfachsten Mitteln hanbfeste, form« schöne Möbel, vorbildliche Beleuchtungskörper, Schalen unb Geräte schafft. Wer noch bie Uranfänge ber „Stubenten- unb Schülerherbergen" lange vor bem Krieg als Iungwanberer erlebt unb alle ihre Kümmerlichkeit unb Mängel am eigenen Leibe er* fahren hat, ber kann vielleicht am besten ermessen, welch ungeheure Entwicklungsstrecke zwischen dem Damals und dem Heute liegt, kann aber auch ermessen, mit welcher frohen Zuversicht deutsche Eltern von heute ihre Kinder in die Jugendherbergen schicken können, die im wahrsten Sinne des Wortes Heime für gesunde, ausgeschlossene, junge Menschen sind.
100 Zähre Oevffckes Sänaerfeff.
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Zur Erinnerung an bas vor 100 Jahren in F r a n k- f u r t a. M veranstaltete Deutsche Sängerfest fand aufbem Römerberg in Frankfurt unter Mitwirkung von 1000 Sängern eine volkstümlich» Weihestunbe statt. — <Scherl-Bilberbienst-M.)
Sahungserlaß
der Wirtschastskammer Hessen.
Fwb. Aus Grunb ber Ersten Verorbnung zur Durchführung bes Gesetzes zur Vorbereitung des organischen Aufbaues der deutschen Wirtschaft der Anordnung des Reichswirtschaftsministers über die Abgrenzung von Wirtschaftsbezirken und die Bildung von W'rtschaftskammern hat die Wirtschaftskammer Hessen nach Anhörung des Engeren Beirats und mit Genehmigung des Reichswirtschasts* ministers ihre Satzungen erlassen. Nach § 1 dieser Satzung ist die Wirtschaftskammer Hessen die gemeinsame Vertretung der im Wirtschaftskammerbezirt Hessen vorhandenen sachlichen Gliederungen der Organisationen der gewerblichen Wirtschaft, Industrie- unb Hanbelskammern Hanbwerkskammern. foroie ber Organisation bes Verkehrsgewerbes Sie umiaßt bas Lanb Hessen unb bie Provinz Hessen-Nassau (ohne bie Kreise Biebenkopf Dillenburg unb Herrschaft Schmalkalben unb ohne bie im Kreise St Goarshausen gelegenen Orte Oberlahnstein, Nieberlahnstein, Braubach Friebnchssegen, Nievern unb Fachbach sowie ohne ben Unterroefter» walbkreis) Die Wirtschaftskammer Hessen hat ihren Sitz in Frankfurt a M Sie ist rechtsfähig.
Rundfunkprogramm
Donnerstag, 12. 2Ual
5 Uhr: Frühmusik 5.45: Ruf ins Lanb 6: Gymna- stik 6.30: Frühkonzert 7: Nachrichten 8.10: Gymnastik 8.30: Froher Klang zur Werkpause 9 40: Kleine Ratschläge für Küche unb Haus 10 Schulfunk Dolksliebsingen 1140 Volk unb Wirtschaft. 11.55: Offene Stellen 12 Mittagskonzert 13 Nachrichten 1315: Mittagskonzert 14: Nachrichten. 14 10: Lustige Finger 15 Bilberbuch ber Woche. 15.30: Für unsere Kinber 16: Nachmittagskonzert. 18 Zeitgeschehen 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 18.50' Allerlei vom Sport ber Woche 19 Nachrichten 1910 Volk singt, spielt unb plauberf 20: Hexenmeister auf ber Tonleiter 20 30 Frische Mai- bowle 22: Nachrichten 22 20* Unsere Kolonien. 22 30: Unterhaltung unb Tanz. 24 bis 1: Nachtmusik.
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