Ausgabe 
11.1.1938
 
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I Handtuchhalter Löffel Kalter, Sand-Seife-Soda- Garnituren, Schlüsselhalter | verchromt o. vernickelt

Stadttheater Gießen

150D

Donnerstag, 13. Januar 1938, 20 Uhr Einmaliges Gastspiel;

MeistersSextett Comedian Harmonists

Preise:

RM, 0.60,1-, 1.25, 1.50, 2.-. 2.50. 3-

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Reichsbundvereine halten WresMchau

Nach den Spielen des vergangenen Sonntags Zeigt die Tabelle-der Bezirksklasse Gießen folgenden

Stand:

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2.

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154 G

1900 Wetzlar Sinn Burg Steinberg Naunheim Bissenberg Frohnhausen Butzbach Lollar Steindorf

BORRMANNg:

Gießen, Neustadt 5 - Ruf 4165

Pkte. 23:5 22:6 18:8 16:12 14:14 12:12 11:17 11:17 7:17 6:18 6:20

entfalten. Die Gäste erschienen mit einem Mann Er­satz, die Platzbesitzer mußten drei ihrer Spieler er­setzen. Die Heuchelheimer zeigten von ihrem bis­herigen Können nicht viel, während die Gastgeber säst ausschließlich das Spielgeschehen diktierten und weit überlegen waren. Das Endergebnis entsprach dem Spielverlauf. Es gab einen harten aber doch fair geführten Kampf um den Ball. Die einheimische Elf zeigte die geschlossenere Leistung, das Führungs­tor war bald fällig und der Halblinke Michel konnte, nachdem er im Strafraum gelegt worden war, durch Elfmeterball für seine Mannschaft erfolgreich sein. Wenig später erhöhte der Linksaußen 0. Stecker nach vorausgegangenem gutem Zusammenspiel auf 2:0.

2luch nach der Pause spielten die Alten-Busecker überlegen und zeigten ein Können, art das die Gäste nicht heranreichten. Der Sturm war mit dem 2:0

Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. In Vertretung: gez. H. Bgcke

MeineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Taulenden beachtet und qelelru.

die Obstbäume mit übermäßig hohen Baumkronen, an denen die Durchführung dieser Maßnahme nicht

Oie Kämpfe der Kußball-Kreisklaffen am Sonntag.

1. Kreisklasse:

Klein-Linden I. VfB. -Reichsbahn Gießen I.: Die VfB.er waren in Klein-Linden, jedoch verzichteten die Klein-Lindener auf Punkte und Spiel.

Alten-Buseck Heuchelheim 4:0. Das höhe Resultat bedeutet eine Ueberraschung.

Die Spiele Großen-Buseck Alten-Buseck, Lollar N. SA.-Kampfgemeinschaft und 1900 Gießen II. VfB. Gießen II fielen der schlechten Platzverhält- lüsse wegen aus.

Großen-Linden Garbenteich 5:1. Die Großen-Lindener waren in ganz großer Form und gewannen verdient, auch in dieser Höhe."

2. Kreisklasse:

Oppenrod Flensungen 6:2. Die Flen- sunger verloren erwartungsgemäß in Oppenrod.

Grünberg Göbelnrod: Die Grünber­ger mußten sich auf eigenem Platze geschlagen be­kennen.

Lehn heim Müschen heim: Die Platz­besitzer verzichteten auf Punkte und Spiel.

Alten-Buseck I Heuchelheim I 4:0.

Die Alten-Busecker sicherten sich auf eigenem Platz gegen die Mannschaft von Heuchelheim einen ein­deutigen Sieg. Der bis jetzt als gefährlich geltende Sturm der Gäste hatte keine Möglichkeit, sich zu

mehr möglich ist, zu entfernen, wenn sie nicht mehr zu verjüngen sind.

(2) Bei der Durchführung der im Abs. 1 genannten Betämpfungsmaßnahmen sind die vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft erlassenen Richt­linien zu beachten.

§2.

(1) Die Überwachung der angeordneten Maßnah­men obliegt neben den Ortspolizeibehörden den Pflan­zenschutzämtern und deren Beauftragten; ihren Wei­sungen über die Art der Durchführung der ungeord­neten Maßnahmen ist Folge zu leisten.

(2) Kommen die im § 1 Abs. 1 genannten Personen den ihnen obliegenden Verpflichtungen trotz besonderer Aufforderung durch das Pflanzenschutzamt nicht nach, w können diese Stellen die Bekämpfungsmaßnahmen auf Kosten der Verpflichteten selbst vornehmen oder vornehmen lassen.

(3) Das Pflanzenichutzamt kann mit Zustimmung der obersten Landesbehörde die Bekämpfungsmaß­nahmen allgemein auf Kosten der Verpflichteten selbst vornehmen oder vornehmen lassen. Die Verpflichteten haben die erforderlichen Hilfsdienste zu leisten. Die Höhe der zu erstattenden Kosten wird durch die unteren Verwaltungsbehörden festgesetzt.

§3.

Die obersten Landesbehörden werden ermächtigt, mit Zustimmung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft die zur Bekämpfung örtlich oder gebietsweise auftretender Krankheiten oder Schädlinge und die zur Verhütung ihres Auftretens erforderlichen wettergehenden Vorschriften zu erlassen und Maßnah­men zu treffen.

8 4.

Die obersten Landesbehördert oder die von diesen bestimmten Verwaltungsbehörden können nach An­hörung des Landesbauernführers mit Zustimmung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft Ausnahmen von den Vorschriften dieser Verordnung zulassen.

n . § 5.

An die Stelle der obersten Landesbehörden treten in Preußen die Regierungspräsidenten (in Berlin der Polizeipräsident), im Saarland der Reichskommissar für das Saarland.

8 6.

Wer den Vorschriften dieser Verordnung zuwider­handelt, wird nach §13 des Gesetzes zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen bei vorsätzlicher Begehung mit Gefängnis bis zu 2 Jahren und Geld- trafe oder mit einer dieser Strafen, bei fahrlässiger Begehung mit Geldstrafe bis zu RM. 150, und mit Haft ober mit einer dieser Strafen bestraft.

8 7.

(1) Die Verordnung tritt am 15. November 1937 in Kraft.

(2) Die vor dem 1. September 1937 erlassenen landesrechtlichen Vorschriften über die Schädlingsbe­kämpfung int Obstbau treten gleichzeitig außer Kraft.

Berlin, den 29. Oktober 1937.

81.

(1) Zur Bekämpfung und Abwehr von Krankheiten und Schädlingen der Obstbäume und -sträucher sind bie Eigentümermnb Nutzungsberechtigten von Obst­bäumen ober -sträuchern verpflichtet, spätestens bis zum 1. März jeben Jahres

1. die abgestorbenen oder im Absterben begriffenen (abgängigen) Obstbäume und -sträucher, ferner die Obstbäume und -sträucher, die von Krankheiten (5- B. Krebs) oder Schädlingen (z. B. Blutlaus, Borkenkäfer) so stark befallen sind, daß Bekämp- sungsmaßnahmen nicht mehr zweckmäßig sind, zu beseitigen;

die Obstbaüme und -sträucher sachgemäß auszu- lichten, dürre, absterbende Aste und Astteile, Misteln und Kirschenhexenbesen zu entfernen sowie die Obst­baume und -sträucher von Moosen, Flechten und alter Borke zu säubern;

3. Raupennester und Fruchtmumien zu entfernen und sofort zu verbrennen.

i sprachen werden. Im Kleinkaliberschießen belegte 1 die Gxuppe des Postsportoereins unter 27 Mann- ' schäften den 9. Platz. Bei dem sich anschließenden i Volksschießen errang ein Schütze des Vereins den ersten Preis.

Vereinsmeister im militärischen A n- schlag (Kleinkaliber) wurde Kurt Strack mit 153 Ringen. Die Vereinsmeisterschaft im beliebigen Anschlag, die zum ersten Male durchgeführt wurde, errang Werner Scheller mit 162 Ringen. Beim Schießen um bie Unterkreismeisterschaft kam die 2. Mannschaft unter dreizehn Vereinen auf den 2. Platz, beim Kreisschießen sicherte sich die 1 Mann­schaft den 4. Sieg.

Im Vereinspreisschießen wurden von den nachfolgenden Schützen folgende Ergebnisse er­zielt: Willi Weber 34 Ringe, Kurt Strack 33 Ringe, Otto Scheller 32 Ringe, Sa hm 32 Ringe, Heinrich Schmier 32 Ringe, Helmut Scheller 32 Ringe, Heinrich Kern 31 Ringe, Fritz Hill 30 Ringe, Karl Müller 29 Ringe, Willi Flach 29 Ringe, Ludwig Friedrich 29 Ringe, Adolf Müller 28 Ringe, Bau­mann 28 Ringe, Martin 27 Ringe, Volkert 27 Ringe.

Zahlreiche Mitglieder, insbesondere Jugendliche, beteiligten sich an leichtathletischen und turnerischen Wettkämpfen. So war der Verein bei dem Leichtathletischen Mehrkampftag, bei den Kreismeisterschaften der Jugend, bei den Kreismeisterschaften der Mädchen und bei den Gau- kämpfey der Mädchen in Marburg gut und erfolg­reich vertreten worden.

Außerdem, war der Postsportoerein mit zahl­reichen Mitgliedern und Jugendlichen bei den hei­mischen Turnfesten vertreten. Das Weidig-Berg- turnfest in Butzbach, das Feldbergturnfest, das DRL.-Kreissest in Dillenburg, das Hoherodskopf- Bergfest und das Unterkreisturnen in Grünberg sah die Kameraden vom Postsportverein mit in den Wettkämpfen. Postamtmann Seibel konnte aus der Fülle der Ergebnisse 44 Sieger nennen.

Einen schönen und besonderen Erfolg errang Kamerad Fischer im 1000 - Meter - Lang­st reckenschwimmen in der Lahn, indem er in der Altersklasse B 1. Sieger werden konnte.

Oie Polizei erhält eine Skischule.

Der Skisport der Polizei gehörte besonders in den süddeutschen Ländern in den dienstlichen Aus­bildungsplan, zumal hier vielfach für den Polizei­beamten im Winter der Dienst nur auf Schnee­schuhen möglich ist. Rach der Neubelebung des Polizeisportes durch die Initiative des Generals D a I u e g e erwarb bie Polizei eigene Skihütten, in denen Polizeibeamte aus dem ganzen Reich dem weißen Sport gewonnen wurden. Mit der Ueber- führung der Landespolizei in die Wehrmacht ging der größte Teil der Skiunterkünfte der Polizei ver­loren. Es ist dem Polizeisport gelungen, mehrere Polizei-Skiheime mit Hilfe des Kameradschafts­bundes Deutscher Polizeibeamten neu zu schaffen, so Erlenbruck im Schwarzwald, weiter die Polizei- Skihütte Schöneck im Vogtland, Balderschwang im Hochallgäu und Zinnwald im Osterzgebirge. Die erste dienstliche P o l i z e i - S k i s ch u l e ist so­eben am Oberjoch bei Hindelang im Allgäu sertiggestellt. Für den Bau Ijat der Führer das größte Interesse bekundet. Er ließ sich über alle Einzelheiten unterrichten und machte selbst wichtige Vorschläge. Nach ihrer Einweihung am 17. Januar 1938 wird die neue Polizei-Skischule Hauptquartier der Po lizei-Skimei st erschuften vom 23. bis 25. Februar sein. Die Ausschreibungen sehen einen Langlauf über 18 Kilometer, einen Abfahrts­und einen Torlauf sowie als Hauptwettbewerb einen Mannschafts-Streifenlauf vor. Beim Mannschafts- Streifenlauf werden die Erfahrungen der vorjähri­gen Polizei-Skiwettkümpfe dahin ausgewertet, daß die Mannschaftsstärke auf 20 Mann unter einem Führer erhöht wird, so daß sich dieser Wettbewerb auf dem Gedanken der Kameradschaft und der Ge­meinschaftsleistung aufbaut.

Kausm. Verein

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Wir verweisen unsere Mitglie­der auf bie am Hiitlroo«fl,öeni2. MM, 8 Hör,

In öer Kula burch Herrn llmtsfleriölsroi

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u. erwarten, baß Sie Ihr Inter­esse burch zahl­reichen Besuch bekunden. i63d

Betr.: Verorbnung zur Schäblingsbekämpfung im Obstbau vom 29. 10. 1937.

Bekanntmachung.

Die nachstehenbe Reichsverorbnung zur Schäb­lingsbekämpfung im Obstbau vom 29. 10.1937, burch welche bie Polizeiverorbnung bes Kreisamts Gießen übet Schäblingsbekämpfung im Obstbau vom 26.Febr. 1934 ersetzt worben ist, bringen wir zur allgemeinen Kenntnis. Alle Eigentümer und Nutzungsberechtigten Don Obstbäumen unb Obststräuchern weisen wir auf bte Wichtigkeit ber Verorbnung besonbers hin unb empfehlen ihnen genaue Beachtung. Eigentümer unb

Nutzungsberechtigte,bie bie Reinigung ihrer Obstbäume unb -sträucher bis 1. März jeben Jahres nicht durch- geführt haben, haben Strafanzeige zu gewärtigen, außerbem werben bie erforberlichen Maßnahmen auf Kosten ber Verpflichteten burchgeführt werben.

Gießen, ben 7.Januar 1938.

Der Oberbürgermeister:

I. V.: Nicolaus.

Verordnung zur Schädlingsbekämpfung im Obstbau. Vom 29. Oktober 1937.

Auf Grund der §§ 2, 16 des Gesetzes zum Schutze der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen vom 5. März 1937 (Reichsgesetzbl.I S.271) wird hiermit verordnet:

Obst- unö Gartenbauverein Gießen Am 12 Januar 1938, 20 Uhr, spricht unser Mitglied Herr Amtsgerichtsrat i. R. Gros in der Neuen Aula über

Ernstes und heiteres Alt-Gießen mit Lichtbildern. Der Gesangverein Lieber­kran; wirkt mit. Der L.-B. Volkstum und Hennat, Ortsring Gießen, labet hierzu ein. Unkostenbettrag RM. 0.20. i64d

______________ Junker, Vereinsführer.

Fünfziger

aller Jahrgänge 156D besucht den Vortragsabend für Volkstum und Heimat

Mittwoch, den 12. Jannar, abends nm 8 Uhr in der Neuen Änla

Es spricht

Herr Amtsgerichtsrat Gross über

Giefoener Originale und Giebener Volksleben

Unkostenbeitrag nur 20 Pf.

Die vereinigten Fünfziger-Vorstände

weil nabM und billig!

Frisch wie aus dem Netz: Seelachs ohne Kopf, 500 g 25 $ Kabeljau ohne Kopf, 500 g 28.) SChelhlSdl ohne Kopf, 500 g 35-) geschuppt

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Oie deutschen Eiskunstlauf- Meisterschaften.

Titelträger wieder erfolgreich.

Die Eiskunstlauf-Meisterschaften 1938 wurden am Sonntagabend im Kölner Eis- und Schwimm­stadion beendet. Sämtliche Titelträger des Vorjahres behauptete auch diesmal wieder ihre Meisterwürde. Nachdem am Samstagabend bei den Frauen Lydia Beicht über Maxi Herber triumphiert hatte, holte sich am Sonntag erwartungsgemäß unser Weltmeisterpaar Maxi Herber/Ernst Baier den Titel im Paarlaufen und Ernst Baier, der außerdem wieder die Einzelkonkurrenz der Männer bestritt, wiederholte auch hier seinen Vorjahresersolg mit der Wiedergewinnung des Titels.

erteilt werden. Eine Neubesetzung wurde nicht er­forderlich.

Der Haushaltsvoranschlag für 1938 wurde geneh­migt. Einige bevorstehende Veranstaltungen, ins­besondere bie Winterhilfsoeranstaltung am 22. Ja­nuar, bedurfte einer längeren Aussprache. Die Ge- sangsabteilung erfreute noch durch einige schöne Lieder.

Turnverein Wieseck.

3m Rahmen einer unterhaltsamen Veranstaltung im Katholischen Vereinshaus hielt der hiesige Postsportoerein Gießen Rückschau auf die Jahresarbeit, die 1937 geleistet worden war. Die Familienfeier vereinigte die Mitglieder mit ihren Angehörigen und nahm einen ausgezeichneten Ver­lauf. Der finanzielle Ertrag des Abends wurde dem Winterhilfswerk Angewiesen. Die sportlich und tur­nerisch tätigen Abteilungen des Vereins fanden Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, und ernteten für ihre Darbietungen alle Anerken­nung. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand bie Siegerehrung aller derer, die im vergangenen Jahre bei sportlichen und turnerischen Wettkämpfen Er­folge verzeichnen konnten. Postamimann Seibel, ber Leiter des Vereins, gab seiner Freude über die geleistete Arbeit Ausdruck und verlas dann eine umfangreiche Siegerliste, der wir folgendes ent­nehmen:

Der Schießsport, der im Postsportoerein eine be­sondere Pflegestätte hat, konnte eine Reihe schöner Erfolge verzeichnen. An Schießauszeichnun- gen wurden errungen: die kleine Auszeichnung in Bronze von Walter Jung mit 134 Ringen. Otto Scheller errang die große Auszeichnung in Silber und in Gold mit 158 Ringen. Ferner konnten sich die Kameraden Heinrich Kern, Helmut Scheller, Heinrich Sann und Werner Scheller die große Aus­zeichnung in Gold erringen.

Auch auf Ehrenscheiben war geschossen worden. Die Ferdinand - Mohr - Gedächtnisscheibe wurde von Willi Weber errungen. Die übrigen Ehrenscheiben sicherten sich die Kameraden Heinrich Kern, Kurt Strack, Kurt Strack, Otto Scheller, Helmut Scheller und Alfred Strack.

Bei Mannschaftsmehrkämpfen konnte der Verein ebenfalls beachtliche Erfolge verzeichnen. Beim Gruppenschießen um den Herausforderungs­preis im Wehrmannschießen wurde die Mann- des Postsportoereins Gießen (die Schützen Heinrich Kern, Kurt Strack, Werner und Helmut Scheller) unter 14 Mannschaften 4. Sieger. Das Ergebnis mit 780 Ringen durfte dabei als sehr gut ange-

Postsporiverein Metzen.

Der Turnverein Wieseck hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Vereinsführer Daupert begrüßte die zahlreich erschienenen Kameraden. Reichsbundkreisührers Dr. Schäfer (Gießen) nahm als Gast teil. Der Kreisführer konnte eine besondere Ehrung vornehmen, indem er zwei verdiente Kame­raden des Vereins, Aug. Lotz und Ludw. Lotz, den Kreisehrenbrief des DRfL. verlieh. Aug. Lotz dankte auch im Namen feines Kameraden für die Ehrung, und versicherte, auch weiterhin mitzuhelfen, fei ihnen eine heilige Pflicht. Vor Eintritt in die fol­gende Tagesordnuna ehrte die Versammlung die im letzten Jahr durch Ableben von ihnen, gegangenen sechs Vereinskameraden durch eine Minute stillen Gedenkens.

Der dann folgende Geschäftsbericht des Dereins- führers war sehr ausführlich. Der Vereinsführer wies darauf hin, daß die Jugend des Vereins künf­tig restlos der HI. angehören müsse. Der Abschluß des Jahres konnte in jeder Beziehung als ein Er­folg dargestellt werden.

Als technischer Leiter berichtete Dbertummart Heller über den Turnbetrieb im abgelaufenen Jahr. Der Turnbetrieb war sehr rege und hatte 96 Uebungsstunden und eine Gesamtbesucherzahl von 2592 zu verzeichnen. Eine Veranstaltung löste die andere ab. Verschiedene Lehrgänge wurden durch Turner bzw. Turnerinnen besucht. Auch die Teilnahme an auswärtigen Veranstaltungen brachte verschiedenen Turnern den besten Ruf ein. Auch die neu eingeführten Turnstunden von SA., Jungmädel und Jungvolk wurden besonders erwähnt. Der Ober» turnwart ging noch auf die einzelnen Sportarten ein und brachte zum Ausdruck, daß alle Kräfte ein­gesetzt werden müssen, um auf allen Gebieten wei­ter vorwärts zu kommen.

Auch der Fußballeiter Hch. Hoffmann gab einen Ueberblick über die von ihm- betreute Abtei­lung. 42 Spiele wurden ausgetragen, wovon die meisten gewonnen wurden. Die Jugend errang im Fußball den Untergruppenmeistertitel.

Der Gesangswart Gust. Weller betonte, daß er mit den Leistungen der Sänger zufrieden fein könne, nur wäre zu hoffen, daß sich noch einige jüngere Kameraden finden möchten.

Kassenwart Karl Pausch brachte einen vorläu­figen Auszug der Vermögensverhältnisse, aus dem hervorging, daß im abgelaufenen Jahr größere Auf­wendungen notwendig waren. Die Prüfung der Kasse kann erst später erfolgen. Dem Vereinsführer und seinen Mitarbeitern konnte hierauf Entlastung

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Seltersweg: 18 Ruf 2467

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Sport der Giehener Studenten.

Das neue Jahr stellt die Sportler der Universität gleich vor schwere Ausgaben.

Durch einen Sieg über die Hochschule für Lehrer­bildung Weilburg hat sich die Handballmannschaft bie Teilnahme am Endspiel um die Gaumeisterschaft bes Gaues Südwest gesichert. Ihr Gegner steht noch nicht fest. Zur Vorbereitung hat sich die Universität bie Mannschaft der Hochschule für Lehrerbildung Darmstadt zum morgigert Mittwoch eingeladen. Doch muß sie auf Grünig, Krausch und Hüfner verzichten, so daß em gleichwertiger Kampf zu erwarten ist. Für das Spiel sind ausgestellt: Mayer, Seipp, Bork, Weigel, Sturm, Wenzel, Götzelt, Rittershausen, Haibach, Geppert, Ringk.

Rach dem Handballspiel begegnen sich auf dem Universitätssportplatz die Fußballmannschaften der beiden Hochschulen zu einem Freundschaftsspiel. Hier dürfte Gießen, obwohl es mit einem Ersatztormann spielen muß, den Sieger stellen. Für Gießen wer­den spielen: Spohr, Oehlmann, Becker, Weyer, Pon- tani, Jüngst, Folger, Lenz, Hanfland, Jäger, Hen- kelmann.

Oer Tabellenstand

der Fußball-Bezirksklasse Gießen.

noch nicht zufrieden, vielmehr brachten erst zwei weitere Tore von K. Stecker und Walther das End­ergebnis. Der Sieg der Platzbesitzer war in jeder Hinsicht verdient. Dem Gästesturm blieb selbst Ehrentor vrsagt.

Audi Sie sollten jetzt Seefische

L-B. Volkstum und Heimat

Mittwoch, den 12. Januar, um 20 Uhr in der Neuen Aula der Universität Amtsgerichtsrat i.R. FRANZ GROS:

Ernstes und heiteres

Alt-Giefeen

(mit Lichtbildern) 151D

Der Gesangverein Liederkranz wirkt mit

Die Gießener Bürgerschaft ist herzlich eingeladen 20 Pfennig Unkostenbeitrag, HJ. und BdM. 10 Pf.

und zum Bauen A b e r m a n n