Ausgabe 
10.8.1938
 
Einzelbild herunterladen

s . AW

AM:

/, Mi 1 W;,x v- -ML- -.

ff; j*' j ''" ' s

SJt.-tfport

gen.

n

Deutschlands Kanusportler holten vier Weltmeistertitel.

bekannt, daß er mit dem Gegner wachst, und ein Gegner von großem Format wird der amerikanische Meister bestimmt sein. Auf eine Menge von Gut­punkten dürfen wir bei den vier letzten, technischen Disziplinen rechnen. Wenn wir Glück haben, könnte es hier vier deutsche Siege geben, auf zwei rechnen wir bestimmt: im Hammerwurf und hier sogar mit einem Doppelerfolg! mit ..Hein und Blask und im Speerwurf durch Stock. Ob Lam­pert und Schröder dagegen die amerikanischen Diskuswerfer P. Zager und Ph. Levy bezwingen können, die beide schon über 50 Meter gekommen sind, ist sehr fraglich. Unser Olympiasieger im Kugel­stoßen, Hans Wöllke, hat am letzten Sonntag mit einem Wurf von 16,02 Meter bewiesen, daß er wieder im Kommen ist. Er wird es aber auch in bester Form nicht leicht haben gegen Francis Nyan und William Watson, die auch an die 16-Meter-

Leichtathletik-Kamps an drei Ironien

Das Berliner SroßereigniS: Deutschland-USA.

Der Stand der Deutschen rNotorrad-Meisterschoft.

250c cm: 1. Ewald Kluge (Auto-Union-DKW ) 15 Punkte; 2. Bernhard Petruschke (Auto-Umon- DKW.) 9 P.; 3. Karl Lottes-Marburg (DKW.) 2 P.; 4. Hermann Gablenz-Karlsruhe (DKW.) 1 Punkt.

3 50 c cm: 1. Walfried Winkler (Auto-Union- DKW.) 8 Punkte; 2. Karl Bodmer (NSU.) 5 P.; 3 Johannes Bungerz (DKW.) und Heinrich Fleisch­mann (NSU.) je 3 P.; 5. Siegfried Wünsche (Auto- Union-DKW.) 2 P.

500 ccm: 1. Georg Meier (BMW.) 13 Punkte; 2. Karl Gall (BMW.) 8 P.; 3. Wilhelm Hertz-Lam­pertheim (DKW.) und Georg HiDebrandt-Hamburg (BMW.) je 1 Punkt.

Pon den 14 Nationen, die an den ersten Weltmeisterschaften der Kanu­fahrer in Stockholm-Waxholm teil- nahmen, war Deutschland nach dem gastgebenden Schweden das erfolg­reichste Land, indem es vier Welt­meistertitel eroberte. Don den er­folgreichen deutschen Kanufahrern zeigen wir hier den Wiener Poli­zisten N e u m u l l e r (rechts), der im Einer-Kanadier der Beste war, und die deutschen Weltmeister im Zweier- Kanadier Proisl-Weinstabl (1. und 2. von links) nach ihren Sie- (Schirner-M.)

Die Dreizehn tat ihm nichts!

Aus dem Leben des Pour-le-merite-Slieger« von Schleich.

^si-Eck, bas uni \ sirnn bannt un) rtengnippen, dir . Tie haben eint

Linz und p schöneres wvh! 'täbter, Telnhäii' Nabel haben in ib alles an Ach psers hat sie dop [ wieder Hesse'. \ tmart zu trejic bann Passau b* 5 mit seinem [tf; ib, bas malerisV >ite, wohlhabeck 15 wechselvollC^ )ffensein für hi-' i bem Spiel nt ber Welt B fast unbegrenzte mwerkes, bas dir Wbmerfe mit der fjen Gmpfinbens binnen in ben »rucksvolle Pilb X, war

Lot M Erleb' ms. E.P.

arten eröffn«! Nachdem erst oor m konnte, daß bei Sou Sje|iwMln its heute von ber berichten, ber m 1 im Steife W übergeben m* nbad) »erden d elmäfeig tuen lassen.__

Torraum verhängt werden. Gerade diese neue Bestimmung, die im Zuge der vom Reichsfochamt betriebenenReinigungsaktion getroffen worden ist, wird ihr Teil zu einer wesentlichen Beruhigung der oft sehr stürmischen Atmosphäre beüragem Es ist allerdings notwendig, daß eine mißbräuchliche Anwendung unterbleibt. ,

^um Schlüsse wurden dann noch Fragen aus Der Praxis besprochen und die Arbeitstagung in der | üblichen Weise geschlossen.

Manfred von Richthofen, Lärzer und Harry von Bülow.

*

In der Nachkriegszeit finden wir Schleich als Fluqleiter bei der Süddeutschen Lufthansa m Mun- chen 1929 wird er Fluglehrer und AusbÜdungs-j leiter beim ehemaligen Leichtflugzeugklub München, und man darf ruhig behaupten, daß fast feder Münchner Sportflieger jener Zeit von s-chleich per- sönlich geschult und ausgebildet wurde. Zusammen mit seinem ehemaligen Kriegsbeobachter, Rittmeister Sch mal schlüge r, und Major H af n e r stellte Schleich die ---Fliegerstaffel Sud aus, deren Führer er wurde. Schleich gelang es auch als erstem mit einer Staffel von sechs Flugzeugen, das Hakenkreuz am Tragdeck, durch Deutschland zu fliegen und sur die Idee Adolf Hitlers zu werben Bei einem Wahl­flug unseres Führers gab diese Staffel demHitler- Flugzeug" das Ehrengeleit.

Als Obergebietsführer und Ehrenführer der Flieger-HI. leitete von Schleich nun, zusammen mit Rittmeister Schnmtfchtäger, die giugausbi biwg der Hitler-Jugend von 1933 bis Anfang 1935. Er schildert die Aufgaben, die seiner und aller alten Kriegsflieger harren:Trotzdem sind mir Knegs-

©fötDet! durch kure Mitgliedschaft ,ur

NSV. deren vorsorgeoedeit für die 6t- funüerlioltung des deutschen Menschen.

^lei: a.,. I tllnet hN

ÄK \ »in* mH11*

M Möi

"rQb Sich»

'lonnenroth

Wim Hubel«, Preise: Dtti er. Nockenber«' Knorr. PirN«.

flieqer mit 40 Jahren nicht altes Eisen, wir haben uns unseren Idealismus bewahrt, doch haben wir andere nicht weniger ideale Aufgaben als unsere jungen Kameraden. Wir haben die Aufgabe, als alte' Frontkämpfer ein inniges Band mit der Jugend zu knüpfen, wir haben die Pflicht, unsere Begeiste­rung für unseren herrlichen Beruf aus die Jugend zu übertragen ... So wie die deutsche Jugend der Träger des neuen Deutschlands geworden ist, wird sie auch der Träger des kommenden Flugwesens werden, denn sie ist das wertvollste Material ,edes Sports, jo auch des Flugsports!

Heute ist Ritter von Schleich Kommandeur eines Jagdfliegeroerbandes. Walter Zuerl.

Grenze herankommen.

Alles in allem ist mit einem knappen Sieg der Amerikaner zu rechnen. Aber die Deutschen haben schon bei den Olympischen Spielen in Berlin eine Bresche in die Front der Yankees geschlagen, und warum soll dieser Vorstoß nicht erneuert werden?

Bor einem Sieg gegen Belgien?

Zum zweiten Male erst stehen sich am Wochen­ende, ebenfalls an zwei Tagen, m Brussel die Athleten Deutschlands und Belgiens in einem Lan­derkampf gegenüber. Wir rechnen sicher mit einem deutschen Siege, auch wenn Deutschland nur durch einezweite" Besetzung vertreten sein kann.

Die bekanntesten Leute in der deutschen Mann­schaft sind: Riether, Mellerowicz (Sprintstrecken) Rodens (400 Meter), Jakob, Strößenreuther (la00 Meter), Scheele (400 Meter Hürden), die beiden Hochspringer Langhoff und Gehmert sowie im Stab­hochsprung Müller und Sutter. Don unseren Geg­nern ist nur der Weltrekordmann Mostert große Klasse, der über 800 Meter und 1500 Meter starten wird.

DeutschlandPolen der Frauen.

Gleichfalls zweitägig ist der Länderkampf, den unsere Frauen in Posen gegen die Polinnen be­streiten Es geht dabei um den endgültigen -vesttz des vom polnischen Botschafter in Berlin gestifteten Ehrenpreises. Obwohl die deutschen Leichtathletinnen gerade in letzter Zeit mit ganz überragenden Lei­stungen und neuen Weltrekorden aufwarteten, dürfen wir die Polinnen nicht unterschätzen, die ihre , überragende Kraft in Stella Walasiew.cz haben die in nicht weniger als fünf Wettbewerben startet. Bei der unbeschreiblichen Härte der Polln durste sie [ auch durchhalten und überall eine gute Rolle spielen.

hUorgen hin!*

gtfyi e 6*. nhe ,chen @n*" «"

MNlSvoU v . s

ten Lauf zur Deutschen Meisterschaft für Kraft­räder. Wenn auch das Marienberger Dreiecksrennen am 4. September als letzte Prüfung gilt, so ist doch die Entscheidung schon so gut wie gefallen. Ewald Kluge (Auto-Union-DKW.) ist in der 250-ccw-Klasse mit 15 Punkten bereits Meister. Walfried W i n k - ter führt in der 350-ccw-Klasse auf DKW.^mit einem Dorsprung von drei Punkten vor dem NSU- Fahrer Bodmer und dürfte sich die Meisterschaft nicht nehmen lassen. Er hat schon gewonnen, wenn er in Marienberg nur Zweiter wird. Wie im Vor­jahr, hat sich BMW. die Meisterschaft in der Halb- literklasfe gesichert. Der junge Georg Meier fuhrt hier nach einer eindrucksvollen Erfolgsserie mit 13 Punkten. Der Dorjahrsmeister Karl Gall liegt trotz seines Unfalls bei der Englischen TT. mit acht Punkten an zweiter Stelle

Regelbesprechung. Die alsdann vorgenommene schriftliche Beantwortung der wichtigsten und hau- Haften xur Entscheidung stehenden Fragen bewiesen wie dringend notwendig eine planmäßige Aus- und Fortbildung der Schiedsrichter ist. Bestehende Un­klarheiten wurden eingehend besprochen und so die Voraussetzungen für eine einheitliche Handhabung des Regelwerkes geschaffen. Ab 1. August 1938 wird auch ein IZ-Meter wegen grober und roher Verstöße gegenüber einem Gegner auch in der eigenen Spielhäfte ursprünglich nur im eigenen

Krei-schied-richtertag in Dillenburg. 1

Am vergangenen Sonntag tagten di- Schi-ds- richter des Kreises 8 in Dillenburg unter Te.lnahme de« Gauschiedsrichterabmannes Wi n g-ns el» IJuIda,. Kreissutzballiachwart Henkel W" - Kreisschiedsrichterobmann Gutmanns«« sawie der Grupp-nleittr der Sch.edschAk°m°-°S Mafien von Gießen, Wetzlar und Dill, Nahezu Echiedsrichter und Anwärter hatten M den, um bereits am Vormittag auf dem -P^S des Reichsbahn-Turn. und Sportvereins Dill-nbu g die vorgeschriebenen Pslichtubungen.

Laus, Weitsprung und Kugelstoßen, IN verschiede Altersklassen abzulegen. Nach ;'uer kurzen spräche durch Kreisfußballfachwart H e ähn; ßen) begannen die Wettkämpfe m d n annftf}af= ten Disziplinen, dazwischen spielten die c?enö ten von Wetzlar gegen die Gruppe anschUetze traten die nächsten Paarungen: Untergrupp bera und die Gruppe Gießen zu einem 4 .

30-Äinuten-Fußballwettkarnpf Zusammen. Es wu vereinbart, daß der Sieger aus diesen b° deni Sm£ l°n am Nachmittag zum Endspiel Suf°ni-n°"tr°tt sollte, das dann von der Wetzlarer Grupp 9 9 Gießen mit 3:0 Toren gewonnen wurde.

Im Anschluß an di- sportlichen Kamps »urd die weitere Tagung im Hotel Thier abg sch wobei die Kameraden Wingenfeld, Henkel un mann noch über viele wichtige Frage ref ' Kamerad Wingenfeld stellte mit besonderer V f bigung fest, daß er in feiner Kreisschiedsnchter- kameradschaft eine derartige Beteiligung und solch befriedigenden Verlauf gefunden habe u könne nur sagen, daß wir ein großes ^uck in ier Beziehung weitergekommen ^'^n. Versch Kameraden erhielten das schwarze Führer abz ) des Reichsbundes für Leibesübungen, sowie JCiwem bes Bundes.

Als der Reichsjugendführer Baldur von Schirach im Jahre 1933 den bekannten Pour-le-merite«9lieger Major Eduard R i t - ter von Schleich zum Ehrenfuhrer der HI. ernannte, mag das wohl eine der schön­sten Auszeichnungen für Schleich gewesen sein. Seine Berufung zum Stab per YJ. iciqte so recht die Verbundenheit dieses alten Kämpfers mit der deutschen Jugend, per er immer als Vorbild dienen wird. In diesen Tagen wurde Ritter von Schleich 50 Jahre alt. Aus dem Leben und den Schicksalen dieses Fliegers bringen wir im folgenden einige packende Ausschnitte.

Von Schleich wurde am 9. August 1888 als Sohn des .bekannten Kunstmalers in München geboren. Seine aktive Dienstzeit verbrachte er beim 11. In­fanterie-Regiment in Regensburg und meldete sich nach Heilung seiner Verwundung vom 25. August 1914 im Jahre 1915 sofort zu den Fliegern, deren tapferster und schneidigster einer er wurde.

Vom Mai 1915 ab ist er bei der Flieger-Ersatz- Abteilung I (Fea I) in Schleißheim und Schneide­mühl, übernimmt dann die Führung der öliger, schule Schleißheim bis zum 20. November^ 1915. Von Mitte 1916 bis 12. Februar 1917 ist er Führer der Fea I, Schleißheim, wird dann Führer der Schutzstaffel 28 und kommt anschließend zur^Jasta 1 in Valenciennes, deren Führer der 1928 als Ver­kehrsflieger abgestürzte Hauptmann Zander ist. End­lich wird der junge Oberleutnant selbst Führer der preußischen Jasta 21 und schießt am 25. Ma. 1917 seinen ersten Gegner, den bekannten Franzosen G o r m e, der schon 30 Luftsiege hatte, über Moron- Petit-Dillers ab.

Der schwarze Ziffer.

Ministerialrat Ludwig Pietz f.

Lpd. Darmstadt, 9. Aug. Vor einigen Tagen war auf der Reichsautobahn ein von einer Frau gesteuerter Personenkraftwagen mit einem Lastauto zusammengestoßen, wobei die 61 Jahre alte rfrau Ion Bechtold (Frankfurt) sofort gelotet wurde. Ihr mitfahrender Schwiegersohn, Ministerialral Lud­wig Pietz aus der Bouverwaltung der hessischen Landesregierung, war mit schweren Verletzungen ms Heidelberger Krankenhaus eingeliefert worden, wo er nun gestorben ist.

Ministerialrat Pietz war 26 Jahre lang an ver­antwortlicher Stelle der Bauverwaltung tätig. Eine qrofte Reihe von Bauplanungen und Ausführungen im Bauwesen des Staates und der Gemeinden waren das Ergebnis feiner baukünstlerischen Tätig­keit im Außendienst. Sein Arbeitsgebiet umfaßte ferner die Bearbeitung und Ausführung der zahl­reichen nach Kriegsende erstellten staatlichen Wohn­gebäude. Zu erwähnen ist insbesondere noch seine Tätigkeit für die jüngste bauliche Gestaltung der Staats der Bad-Nauheim und Bad Salzhausen, sowie jeinc Mitwirkung^ beim Umbau der Mainzer Straßenbrücke. Er war Mitglied des Technischen Oberprüsunasamtes sowie als Vertreter der hessischen Bauverwaltung Mitglied des Deutschen Hochbau-Normen-Ausschusses.

Professor Dr. Gustav Klemm f

Lpd Darmstadt, 9. Aug. Kurz nach Doll- enbung seines 80. Geburtstages ist in Darmstadt der frühere Direktor der Hessischen Geologischen Landes­anstalt Oberbergrat Professor Dr. Klemm, ge­storben. Am 8. Juli 1858 in Dresden geboren, war er seit 1892 an der Geologischen Landesanstalt tätig und von 1915 bis 1924 ihr Direktor. Als freiwilliger Mitarbeiter hat er feine reichen Erfahrungen und hervorragenden Kenntnissen auf dem Gebiete der Mineralogie und Geologie in dankenswer­ter Weise der Geologischen Landesanstalt zu Verfü­gung gestellt. Einige Jahrzehnte hat Professor Dr. Klemm auch an der Technischen Hochschule Darm­stadt Vorlesungen gehalten. Sein wissenschaftlicher , Ruf ist über die deutschen Grenzen hmausgedrungen; von seinen vielen Arbeiten sind besonders die über : den Od iiwald, Spessart, Schwarzwald und einige : Alpengebiete bekannt geworden.

Drcifompf der Brigade 147 gegen Standarte 116.

Am gestrigen Dienstagabend standen sich auf dem llnioersitätssportplatz die Kampfmannschaften der SA.-Brigade 14 7 und der SA. - Stan - darte 116 im Dreikampf gegenüber. An den Leistungen der einzelnen Kampfarten (75-Meter- Lauf, 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen) konnte man die gute Durchbildung der SA.-Führer erkennen. Schon in den vorangegangenen Fußball- und Handballspielen war äußerster Kampfgeist klar zu ernennen.

An den Sportkämpfen der Brigade und Stan­darte beteiligen sich nicht nur junge Sportler, son­dern jeder SA.-Führer, gleich welchen Alters und ungeachtet seiner früheren sportlichen Ausbildung. Gerade das ist der Zweck des Sportgedankens in der SA., daß jeder SA.-Führer und SA.-Mann in sportlicher Hinsicht eine Ausbildung erfährt, feinen Körper stählt und widerstandsfähig macht und erhält und somit den Sport auf breitester Basis ausdehnt. Spitzenleistungen sollen unter keinen Umständen gezüchtet werden, vielmehr geht es bei dem SA.-Sport darum, jeden einzelnen in möglichst vielen Sportarten gut durchzubilden.

Um die Deutsche Motorrad-

Meisterschaft.

Das Rennen um den Großen Preis von Europa

Recht unterschiedlich sind auch die Aussichten in Sprung, Wurf und Stoß. Während im Stabhoch­sprung ein amerikanischer Doppelerfolg sicher ist, konnte es W e i n k ö tz im Hochsprung wenigstens auf den zweiten Platz bringen aber auch hier wäre ein Doppelsieg der Gäste keine Ueberra|d)ung. Un er neuer Rekordmann Kotratschek und auch Möllner sollten im Dreisprung für einen deut­schen Sieg gut sein. Mit größter Spannung wird im Weitsprung der Zweikampf Lang "T ^efielb erwartet. Der Leipziger ist m diesem ^hre noch nicht in seine beste Form gekommen, aber es ist

Am kommenden Wochenende stehen Deutschlands l Leichtathleten wieder vor großen Aufgaben. In drei < Länderkämpfen treten unsere Männer und Frauen ! gegen mehr oder weniger starke Gegner an. Das ] wichtigste Ereignis ist natürlich die Begegnung : Deutschlandim Berliner Olympiastadion. Daneben trifft eine zweite Auswahl unserer Ath­leten in Brüssel auf Belgien, während Deutsch­lands beste Frauen nach Polen reifen und dort auf einen nicht zu unterschätzenden Gegner stoßen.

Die Betreuer der deutschen Leichtathleten haben es verstanden, die Kämpfer der ersten Garde zur rechten Zeit in beste Form zu bringen. Schon Breslau legte Zeugnis davon ab, auch wenn die Zeiten und. Weiten damals noch nicht überragend waren. Inzwischen aber gab es eine Reihe sehr guter Leistungen und Rekorde. Es sieht so aus, als ob unsere Vertreter am Samstag und Sonntag in Hochform den starken Amerikanern gegenübertreten würden. Und in diesem Falle sind Deutschlands Aussichten selbst gegen die stärkste Leichtathletik- Nation der Welt nicht schlecht!

In den beiden Sprintstrecken wagen wir nicht mit einem deutschen Sieg zu rechnen; Ben Johnson bzw. Perrin Walker werden kaum zu schlagen sein. Aber schon ein zweiter Platz märe eine angenehme Ueberraschung für uns. Wesentlich beßer sind unsere Aussichten m den beiden Mittel­strecken, in denen Hardig und L l n n h o s s unsere besten Waffen sind und selbst die Amerikaner schlagen können. Mit Charles Fenske als ©tarier über 1500 Meter dürfte auch der Sieger gegeben sein Dagegen rechnen mir mit dem alten Kämpen Sn ring auf der 5000-Meter-Strecke, und auch über 10 000 Meter müßten Schön rock und Bera eine gute Rolle spielen. Ganz sicher sind den Amerikanern Walcott, Tolmich und ^tterson die beiden Hürdenstrecken, lediglich über 400 Meter hosfen wir auf einen zweiten Platz für Deutschland. Auch die beiden Staffeln dürsten den Gasten aus Ueberfee nicht zu nehmen fein. Der ^000-Meter- Hindernislauf fällte zu einem spannenden Kamps zwischen dem Münchener Kaindl und McClus-

(einer erraten 3 iobel st n ihn 0* 11 nb schn^,

östlich-" i

aeivaiWn, § , als /.fei«** den W l sie > bs in tioi"'

-5M w ,r Jil*

Ö-iD

auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal am vergangenen Sonntag bildete gleichzeitig den drit-1

Einmal hatte Schleichs Staffel einen nagelneuen französischen Spad erbeutet, der auf unseren Linien iur Landung gezwungen worden war. schleich wollte nun, nachdem er sich ordentlich daraus em- geflogen hatte, mit der Maschine nut deutschem ÄbZeichen über die Front fliegen. Als er gegen die Mittagszeit in 4000 Meter Höhe flog, sah er fünf Spads ankommen, die von ihm keine besondere Nvti, nahmen. Schleich hängte sich nun seinen Kollegen als sechster an und flog ungefähr drei Minuten mit diesen Franzosen zusammen.Wie mir zumute war", schreibt Schleich darüber sag ich nicht gerne; auf jeden Fall so dämmerig, daß ich mein Herz am Halse klopfen spürte!"

Gott sei Dank, der andere!"

Endlich gab er sich zu erkennen indem er vor den Kollegen" flog und fortwährend Kurven drehte, damit diese die Eisernen Kreuze sehen formten, so­fort griffen nun die fünf an, aber Schleich war höher unb daher im Vorteil. Als der erste gefallen war war auch seine Munition zu Ende, und so mußte er heimfliegen, wo eben die Meldung kam, daß ein Spad einen anderen abgeschossen hatte. Gott sei Dank war es der andere!" berichtet Schleich.

Nach dem 25. Abschuß erhält er am 5. Dezember 1917 den Po u r le merite und übernimmt dann die Führung der 32. Jagdstaffel in der Jagd- aruppe VIII. Kurz nach seiner Beförderung zum Hauptmann wird Schleich zum Ritter- des M'litar- Mar-Josef-Ordens ernannt (6. Juli 1918) und kurz vor Kriegsende (30. September), nachdem er seit 15. März Führer der Jagdgruppe selbst geworden i war, Kommandeur des Jagdgeschwaders Iv 3 5 Abschüsse konnte Major von Schleich im Kriege erzielen. Seine teuerste Erinnerung aus per Front- > -eit ist ein Zigarettenetui mit eigenhändig emgra- i viertem Namenszug der Flieger Göring, Udet,

In Schleichs 21. Staffel flogen auch Vizefeld­webel Thom und Leutnant T h u y , beides spatere Pour-le-merite=3lieger. Nach einer erfolgreichen Tätigkeit in der Gegend desToten Mann ver­legte die Staffel ihre Tätigkeit nach Verdun. Hier hatte Schleich, allem Aberglauben trotzend, am 13. September mit Flugzeug Nr. 13 fernen 13. Gegner in 800 Meter Höhe abgeschoffen. Seme Maschine streicht er nun schwarz an, und so nennen ihn die Engländer den black kmght (schwarzen Ritter), wie sie Richthofen den "Noten Ritter Göring denLächelnden Ritter und Udet den Tollen Ritter" (wegen seiner tollen Kunstfluge) nannten. Dieser Name Schleichs hatte auch viele Jahre nachher wieder Bedeutung erlangt, als er von einem englischen Kampfflieger, Mafor Drö­per, feinem früheren Gegner, im ©omnier 1932 nach drüben eingeladen wurde und, dieser Em- ladung Folge leistend, in der schwarzen Uniform der -- nach England flog.

gelungenen Kreisschiedsrichtertag. <

Lehrarbeii im Fachami Handball. ,

3u einer ersten, der Vorbereitung für die neue ; Runde dienenden Arbeitstagung, trafen sich am Sonntag die Handball-Schiedsrichter m Dutenhofen, um zunächst einmal die richtungweisenden Aussich. rungen und Belehrungen des Krelsschiedvrichter^ obmanns entgegenzunehmen und dann durchs den Kreisfachwart die Parole für die kommende Spiel­zeit zu empfangen.

Obwohl der Zeitpunkt nicht gerade günstig ge­wählt war, hatte sich eine stattliche Anzahl Schieds- richter aus dem gesamten Kreisgebiet zusammen- gefunden, die eingangs durch Kreisfachwart L u h begrüßt wurden. Zur Tagesordnung übergehend, machte er dann auf den Wert der Schiedsrichter- Bewegung aufmerksam und unterstrich immer wie­der daß mit dem guten Schiedsrichter gerade das Handballspiel stehe und falle. Bis jetzt s^en m un­serem Kreis kaum Klagen zu verzeichnen gernefen o daß die Aussichten für tue Zukunft ebenfalls als qünstig bezeichnet werden konnten. Ein guter Stamm und genügender Nachwuchs seien ledensalls vorhanden Das alles gebe die Gewißheit, daß auch hie neue Runde, die wahrscheinlich noch Orofeere Anforderungen an die verantwortlichen Manner stellen werde, dank des penonlichen Eustatzes der Schiedsrichter wieder unter Dach und Fach gebracht Serben könne. Dringend notwendig allerdings s.i

Handball- und Fußball-Schiedsrichter lagen.

' Ein kameradschaftlicher Teil beschloß den wohl-