Hongkong, Vorposten der britischen Reichsverteidigung. Don unserem Or. B.-Äerichferstatter.
Hongkong, Frühsornmer 1938.
Hongkong wird eine der edelsten Perlen in der Krone des britischen Weltreiches genannt, und diese Auszeichnung verdient es wegen seiner außerordentlichen Naturschönheit. Von einem anderen Standpunkt aus betrachtet, dem des Wirtschaftlers, ist es ein ungemein wertvoller Handelshafen. Dem reichen südlichen China vorgelagert hat der Handels-, Hasen Hongkong einen Rang erworben, der ihn unter die ersten Welthäfen einreiht. Der japanisch-chinesische Krieg hat ein übrigens getan und seit Mitte August 1937 das große Schanghai, die Seepforte zum gesegneten Jangtsetal, fast völlig lahmgelegt. Schanghais Schaden aber ist der Nutzen Hongkongs geworden: die Stadt blüht in diesem Kriege wie nie zuvor. In Hongkong fließt der Strom unermeßlichen Reichtums durch eine enge Schleuse; Schleusenwächter aber ist England!
Von einem dritten Standpunkt betrachtet, dem des Machtpolitikers, ist Hongkong das vorgeschobenste, fernöstliche Bollwerk der britischen Reichsverteidigung. Ein Bljck auf die Karte genügt, begreiflich zu machen, daß Hongkong nicht an einer der Hauptadern des Weltreiches liegt, an der das Empire tödlich verwundbar wäre. Seine politisch-militärische Bedeutung ist tatsächlich die der vorgeschobenen, befestigten Stellung und nur zu ermessen im Hinblick auf das mächtige Singapur, dessen „Außenwerk" Hongkong ist. Singapur ist die Hauptstellung, die stärkste Seefestung der. Welt, der bestausgebaute Flottenstützpunkt des Empire, das Panzerschott, das die westlichen Meere mit dem östlichen Weltmeer verbindet — und sie voneinander trennen kann.
Die Tatsache, daß Hongkong nicht zum Hauptver- teidigungsgürtel des britischen Reiches gehört, schmälert seine militärpolitische Bedeutung nicht. Ein gut „placierter", befestigter Vorposten kann von der größten Wichtigkeit sein. Hongkongs strategischer Wert liegt darin, daß es von einem aus dem Osten vorstoßenden Feind nicht einfach liegen gelassen werden kann. In seinem Rücken wäre es gefährlich: es muß also genommen werden, ehe man an Singapur Herangehen kann. Das bedeutet eine wesentliche Verzögerung >des Angriffs auf die britische Hauptstellung, eine Verzögerung, die im britischen Aufmarschplan als unbedingt notwendig vorgesehen ist. Hongkong soll den Feind im Anmarsch Hinhalten, chm Zeit rauben, nicht seinen Ansturm auffangen und seine Wucht ganz brechen. Die Zeitspanne des Hinhaltens ist sogar ziemlich genau festgelegt, nämlich auf mindestens einen Monat; bis dahin soll dann der britische Aufmarsch bei der Hauptstellung Singapur durchgeführt sein, insbesondere also die Heranziehung einer starken Flotte.
Entsprechend dieser ihm zugedachten Aufgabe ist Hongkong mit Verteidigungsmitteln ausgestattet. Ortsfest sind die mit schweren und schwersten Schiffskanonen, aber auch mit Steilfeuerhaubitzen und einer außerordentlich starken Luftabwehr bestückten Forts, die auf den von der Natur wie zu einer Festungsanlage geschaffenen steilen Bergen und anderen Hängen liegen. Von diesen Bergen aus, mit diesen Geschützen, ist die See bis weit
hinaus zy beherrschen; einer noch so starken Flotte würde der Versuch, die Einfahrt in einer der vielen Buchten oder gar die Landung von Truppen erzwingen zu wollen, teuer zu stehen kommen. Es ist sogar anzunehmen, daß ein solcher Forcierungsversuch selbst unter den größten Opfern zum Scheitern verurteilt wäre; denn man weiß ja, wie es den alliierten Flotten im Jahre 1915 vor den Dardanellen ergangen ist, deren Befestigungen und Geschütze mit denen des modernen Hongkong überhaupt nicht zu vergleichen waren. Von See her kann Hongkong als gesichert gelten.
Anders auf der Land feite, wo das Festlandsgebiet der Kolonie in die chinesische Provinz Kwangtung übergeht. Hier grenzt Hongkong an die Bezirke Sanon und Waiyeung. Sanon, im Nordwesten von Hongkong, am riesigen Delta des Kantonflusses, hat zwei gute Buchten, die Hauhoi Wan oder Tiefe Bucht und die Taichan-Bucht. Waiyeung, im Nordosten, besitzt die große, inselreiche Mirs-Bucht und die noch bessere Bias-Bucht, Sowohl im Nordwesten wie im Nordosten Hongkongs, besonders auf chinesischem Gestlandsgebiet, wären Truppenlandungen sehr wohl möglich. Der britische Generalstab hat diese Möglichkeit natürlich in Rechnung gestellt und seine Maßnahmen entsprechend getrosten. Nach einer Landung bietet Hongkongs Festlandsseite einem Angreifer schwieriges, dem Verteidiger günstiges Gelände. Die Ketten hoher Berge sind durchzogen von tief eingeschnittenen, unregelmäßigen Tälern. Das Gelände ist besonders gut geeignet zur Anlegung von „Fallen", betonierten Maschinengewehrnestern, Geschützstellungen, Gräben und Verhauen, und ist entsprechend gut. ausgenützt.
In allen Richtungen ist das Hongkonger Gebiet von ausgezeichneten Schnellverkehrsstraßen durchzogen. Sogar übet die hohen Berge führen feste Fahrwege, nur zu militärischen Zwecken gebaut, und leicht kann es dem Spaziergänger, der „so für sich hin" geht, begegnen, daß er unversehens von einem „Herrn in Zivil" angehalten und freundlichst darauf aufmerksam gemacht wird, daß er besser daran täte, umzukehren; denn hier dürfte man nicht „ungestraft unter Palmen wandeln". Daran merkt dann der bisher Unbefangene, daß er wohl ganz nahe bei einer wichtigen Festungsanlage fein müsse. Das geht alles ganz unauffällig vor sich, so wie es dem Engländer liegt. Ebenso unauffällig ist die Modernisierung der Festung Hongkong in den letzten Jahren vor sich gegangen. Vor kurzem noch plauderte eine der Hongkonger Zeitungen vergnügt darüber, wie man doch so gar nichts von dem Einbau der schweren Schiffs- geschütze gemerkt hätte: bei Nacht wären sie entladen, bei Nacht auch von dem fernen Hafenbassin in Leichtern bis nahe zu chrem Bestimmungsort und von da aus auf die hohen Berge transportiert worden: kein Hongkonger hätte eine Ahnung davon gehabt!
Die Landverteidigung Hongkongs ist einer Streitmacht von knapp 10 000 Mann anoertraut. Sie setzt sich zusammen aus Festungsartillerie und Jngemeur- truppen, Gebirgs- und mittelschweren Haubitzbatterien, Signalkorps, regelmäßig fünf Bataillonen In
fanterie, und dem Hongkonger Freiwilligen-Ver- teidigungskorps. Dieses letztere besteht aus zwei Feldartillerie-Batterien, fünf Maschinengewehrkompanien, Kraftfahrkolonne, Signalkorps, Pionier- korps, Eisenbahnhilfstruppe, u. a. m. Geführt wird das Freiwilligenkorps, wie auch jede seiner Einheiten von britischen Offizieren; seine Mannschaften und Unteroffiziere aber setzen sich zusammen aus Briten, Chinesen und Portugiesen, es sind sogar Ausländer anderer europäischer Nationalitäten darin. Seit Ausbruch der Feindseligkeiten mit Japan hat ein außerordentlich starker Zustrom von Chinesen eingesetzt, die eine militärische Ausbildung genießen und im Notfälle ihre Hongkonger Heimat mitverteidigen wollen.
Die Luftverteidigung Hongkongs hat ihr Hauptquartier im Hauptflughafen Kai Tak, auf der Festlandseite, unmittelbar östlich von Kowloon, der eigentlichen Hafenstadt Hongkongs. Neue Flugplätze sind im Inland teils fchon fertiggestellt, teils noch im Ausbau begriffen. Eine Schätzung über die in Hongkong stationierte Luftwaffe ist kaum möglich; es wurde vor einiger Zeit von rund 150 Flugzeugen gesprochen, jedoch dürfte diese Zahl über die nüchternen Tatsachen hinausgehen. Die Erdverteidigung gegen Luftangriffe ist zweifellos vorzüglich ausgebaut. Bei zwei nächtlichen Luftschutzübungen Anfang dieses Jahres war insbeosndere der Eindruck der Scheinwerferarbeit stark; ihrem rastlos suchenden Kreuzfeuer entging keines der motorlos-leise „an- schleichenden" Flugzeuge. Batterien traten bei diesen Uebungen nicht in Tätigkeit, doch sind schon weitere Hebungen größeren Ausmaßes angekündigt, bei denen auch neueste Brandbomben vorgeführt werden sollen.
Hongkongs Verteidigungszustand wurde auch in diesem Jahre in ausgedehnten Manövern einer rigorosen Prüfung unterzogen. Die Stärke der Landungstruppen wurde mit zwei Regimentern (sechs Bataillonen) angenommen. Von der Tief bucht stieß der Feind landeinwärts vor und kam erst nach Einbruch der Dunkelheit mit Hongkongs Derteidi- gungsmacht in Fühlung, konnte aber ihre Stellungen nicht durchbrechen. Am gleichen Nachmittag landete ein weiteres feindliches Bataillon im Tolo- Hafen, zu dem man von der nordöstlichen Mirs- Bucht durch den Tolo-Kanal gelangt, einen an der schmälsten Stelle etwa 1200 Meter breiten Meeresarm. Durch blitzschnelles Heranschasten von Verstärkungen, insbesondere durch Einsetzen von Panzerwagen und der motorisierten Maschinengewehrabteilung des Freiwilligenkorps, konnte die durch die unerwartete nordöstliche Landung ensttandene schwere Gefahr gebannt werden.
Am darauffolgenden Tag traten dann auch die Küstenbatterien in Tätigkeit, und zwar bei Fort Shelter, das an der südöstlichen, inselreichen Bucht des Hongkonger Festtandes liegt. Dort wurden unter dem Schutz feindlicher Seestreitkräfte Truppentransporter herangebracht. Da sich Kriegsschiffe wie Transporter unter der Feuerdeckung der hohen Küste hielten, gelang das Manöver, die Landbatterien waren machtlos, die Küstenwache zu schwach. Es wurden Truppen gelandet, sie stießen energisch einige Meilen ins Innere vor, bis Taipo Tsai, wo sie auf stark befestigte Maschinengewehrnester stießen und später von den Kumaon-Schützen (einer Truppe aus dem indischen Pundjab) im Gegenangriff geworfen wurden. An den beiden letzten Manövertagen machte der Feind an den verschiedenen Fronten noch eine Reihe Tages- und Nachtangriffe, wurde aber an allen Stellen in Schach gehalten. Flotteneinheiten griffen die Forts am äuße
ren östlichen Haseneinang an, während andere Einheiten mit den ortsfesten Batterien der Festung zusammenarbeiteten. In der Kritik wurden die Manöver als äußerst befriedigend bezeichnet. Das britische Kommando ist überzeugt, daß Hongkong die ihm vom Reichsgeneralstab gestellte Aufgabe erfüllen, d.h. sich selbständig auf mindestens einen Monat verteidigen kann.
Oberkommandierender aller Streitkräfte des Britischen Reiches im Fernen Osten ist der jeweilige Oberkommandierende der Marinestation China, ein Admiral, gegenwärtig Sir Percy Noble, der in der britischen Marine einen so großen Ruf 'genießt, daß es heißt, er wäre im Kriegsfälle zum Oberkommandierenden der gesamten Flotte ausersehen. Zur China-Flotte gehören zur Zeit das vierte Kreuzergeschwader, ein großer Flugzeugträger, eine Zerstörer-Flottille, fünf Geleitschiffe, das U-Boot- Mutterschiff „Medway" mit einem Begleitzerstörer und fünfzehn U-Booten, ein Vermessungsschiff, fünf Flußkanonenboote auf dem Westfluß (Kantonfluß), und fünf Hilfsschiffe. Das vierte Kreuzergeschwaüer besteht aus sechs großen Kreuzern, von denen jedoch gegenwärtig drei auf Heimatwerften liegen, und zwei leichten Kreuzern, von denen einer die „Birmingham" ist, der gerade in Dienst gestellte, modernste Kreuzer der Flotte. Es , wird angenommen, daß die britische Admiralität im Falle eines kriegerischen Konfliktes mit Japan das Hongkong-Geschwader auf Singapur zurücknehmen wird, daß also Hongkong sich ohne Unterstützung durch Seestreitkräfte halten soll, bis starker Entsatz herangezogen ist.
Die Versorgung Hongkongs ist auch auf den Fall einer länger dauernden Blockade insoweit gesichert, als es sich um Kriegsmaterial, Brennstoffe und — Wasser handelt. Hongkong lebt nur von Regenwasser, das in großen, offenen Bassins gesammelt wird, die an vielen Stellen auf den Anhöhen und in Bergeinschnitten angelegt sind. Befürchtungen, daß diese Bassins im Kriegsfall durch Bombenangriffe zerstört werden könnten, sind nicht sehr ernst zu nehmen. Ein Luftangriff auf die Wasserbassins hätte nur am hellen Tage einige Aussicht auf Erfolg, und da ist die starke gut verteilte Luftabwehr zu ihrem Schutze bereit. Eine andere, viel ernstere Frage ist, wovon zwei Millionen Menschen leben sollten, die jetzt auf Hongkonger Gebiet wohnen, wenn die Kolonie von der Seeseite blockiert und durch eine Landung starker Truppenkräfte von dem sie versorgenden chinesischen Hinterland abgeschnitten werden sollte. Dieses Problem mag auch dem britischen Stab zu denken geben.
Wetterbericht
Die Schönwetterlage in Mittel- und Ostdeutschland, die am Donnerstag ihren Höhepunkt erreichte, kann als beendet angesehen werden. Von Westen eindringende immer kühlere Staffeln feuchter Meeresluft brachten auch in unserem Bezirk nach anfänglicher großer Schwüle vielerorts gewittrige Niederschläge mit beachtlicher Abkühlung. In größerem Ausmaße kommen die Niederschläge besonders in Süddeutschland vor. Wohl wird sich von Westen her rasche Wiederaufheiterung durchsetzen, doch ist das Aufkommen niederschlagsfreien Schönwetters und starker Erwärmung vorerst unwahrscheinlich.
Vorhersage für Samstag: Veränderlich mit häufiger Aufheiterung, aber noch Neigung zu einzelnen schauerartigen Niederschlägen, mäßig warm, westtiche Winde.
Vorhersage für Sonntag: Vielfach aufheiternd, aber nicht beständig.
Frau Marie Schäfer, geb. Textor
im 53. Lebensjahr von uns gegangen.
Leihgestern, den 9. Juni 1938.
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Die Beerdigung findet am Samstag, dem 11. Juni, 13% Uhr statt Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen.
In tiefer Trauer:
Obersteuerinspektor Wilh. Schäfer und Kinder.
Todesanzeige.
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist heute meine liebe Gattin, unsere herzensgute, treubesorgte Mutter und Schwiegermutter
Krofdorf, den 9. Juni 1938.
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Die Beerdigung findet Samstag, den 11. Juni, nachmittags 2 Uhr statt.
In tiefer Trauer: Familie Heinrich Amend nebst allen Angehörigen.
Am 9. Juni, 8% Uhr, verschied nach schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter
Frau Anna Amend, geb. Jung
im 56. Lebensjahre,
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