Ausgabe 
9.9.1938
 
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(Weserstraße 6), Berlin, im September 1938.

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Wetterbericht

Das auf dem Ostatlantik gelegene Hochdruckgebiet hat sich weiter verstärkt. Wir verbleiben an fernem Ostrande, gleichzeitig aber auch im äußersten Ein­flußbereich flacher Tiefdruckstörungen, so daß trotz häufiger Aufheiterung auf ständiges Schonwetter nicht gerechnet werden kann. Vorerst ist jedoch nicht mit dem Auftreten irgendwie nennenswerter Nieder- schlüge zu rechnen.

Dorher-sage für Samstag: Besonders morgens vielfach dunstig oder neblig, sonst wolkig bis aufheiternd. Temperaturen wenig geändert, ver­änderliche Winde.

Lufttemperaturen am 8. September: mittags 16,6 Grad Celsius, abends 10,9 Grad: am 9. September, morgens 10,8 Grad, Maximum 20,2 Grad, Minimum heute nacht 8,1 Grad. - Erdtemperaturen ,n 10 cm Tieft am 8. September: abends 14,6 Grad am 9. September: morgens 12,3 Grad. Sonnenschein- dauer 5,7 Stunden.

ftnuntfdirmietter vr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- fch °n Lantwortlich sllr Politik und für die Bilder: Dr Fr W. Lange; für Feuilleton: Or Hans Thynot; für'den'übrigenTeil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter: fians Beck Verantwortlich für den Inhalt der,An- keinen Theoder Kümmel. D.A.VIH.38: 8916. Druck und Verlag- Brühlsche Universttatsdruckerei R.Lange, K -G sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2 05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu- ftrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf-, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr our 2ei? ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültip v

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die Funde der Auffüllungsschicht, die aus dem e (.;$ ,um frühen 5. Jahrhundert stammen. Ihre Lage ließ deutüch erkennen, daß sie.einst ohne M Rücksicht an dieser Stelle fortgeworsen waren, daß man also vor einemantiken Müllhaufen" stand Aber dieser Müllhaufen enthielt Kostbarkeiten, die für den Archäologen von großer Bedeutunasind, Dr Roland Hampe zählt sie in einem Bericht derForschungen und Fortschritte einzeln aus.

Unter den Fundstücken waren: Eisengeräte und Eisenwaffen, allein über 200 Lanzenspltzen; bron­zene Rüstungsteile, darunter 22 Helme von denen einer der älteste bisher bekannte Helm korinthischer Form ist; reliefgeschmückte Zierbänder vom Schild- innern, große bronzene Schildzeichen, die emst aus hölzerne Rundschilde genagelt waren; Reste von Kesseln und Dreifüßen; kostbare Beschlagbleche, mit frühen Sagenbildern und anderen zum Teil ganz neuartigen Motiven verziert; Zierglieder abgetra­gener Bauten, darunter ein ganz einzigartiges weib­liches Terrakottaköpfchen mit noch ganz frischen Farben; ansehnliche Proben der für Olympia bisher fast unbekannten Keramik. Eine Reihe von Funden waren Weihgaben von Siegern in den sportlichen Wettkämpfen; bei der überraschenden Menge der FunÄstücke muß man annehmen, daß eines Tages ältere Weihgeschenke wegen ihrer Ueberfülle abgeräumt und fortgeworfen wurden. Darunter befindet sich eine feine Bronzestatuette eines startenden Wettläufers von 10 Zentimeter Höhe, die aus dem frühen 5. Jahrhundert stammt; eine kurze Zuschrift auf dem Schenkel und der Stil der Statuette sind argivisch, und man kann an­nehmen, daß der Stifter ein argivischer Wettläufer öiefer Zeit, Dandis von Argos, war, der 476 und 472 in Olympia gesiegt hat.________________

Leichtsinn kann das Leben kosten!

Eine jugendliche Hausaehilfin wurde mit Rrini- aungsarbeiten in einem Wasserpumpenraum beschäf­tigt und säuberte die dort angebrachte Schalttafel. Sie bat den Hausdiener, den Strom abzustellen, der daraufhin nur das Licht im Raum ausschaltete. Als das Mädchen mit einem nassen Lappen die Ruckwand der Hauptschalttafel zu reinigen versuchte wurde es bei der ersten Berührung stromführender Teile durch elektrischen Schlag getötet und in die Maschine der Wasserpumpanlage geschleudert.

Ein Steindrucker kratzte sich während der Arbeit einen Pickel im Gesicht auf. Die kleine Wunde ent­zündete sich und führte zur Blutvergiftung und zum Tode. Aerztliche Hilfe war zu spat m Anspruch^ge­nommen worden. Ein Presser stieß sich den Ellen-, bogen an einer Maschine. Als fid) nach drei Tagen Schmerzen im ganzen Arm und in der Achselhöhle einstellten, ging er zum Arzt. Sieben Tage nach dem Unfall starb der Verletzte an Blutvergiftung.

Ein Malergehilfe war mit dem Streichen von Straßenbahnleitungsmasten beschäftigt. Don der Werksleitung hatte er den Auftrag erhalten, die Masten jeweils bis auf eine Hohe von 1 Meter unter den Auslegern zu streichen, die die ström- jährenden Leitungen trugen. Die Spitzen und d,, Ausleger der Masten sollten m den D-triebspaus n, nach Ausschalten des Stromes gestrichen werden. Bei seiner Arbeit stieg der Maler entgegen dem aus- drllcklichen Verbot hoher die Leiter hinaus um ine Mastspitze mitzustreichen. Dabei kam er^ftromfuhre^

den Teilen eines Schalters zu nahe Er erlitt einen elektrischen Schlag und fiel rückwärts von der Vet­ter zu Boden. Ein doppelter Schade bruch war die tödliche Folge des Leichtsinns des Malergehilfen.

Einern Arbeiter wurde sein Fahrrad. welch-- sich nicht in einem betriebssicheren Zustand b-I-nd.zum Verhängnis. Er stürzte mit dem Rade, nachdem er auch noch einen Arbeitskameraden unt-rw°gs anjuhr. tnhiirh Bei der Unfalluntersuchung stellte sich yer

tQnb 9 Ein »antiker Müllhaufen".

Bei den neuen deutschen Au^r°oungen m Olym^ le6teÄ^m 8r°fe,S^l39Ä" E-KroLhu'els. e7m?M Meter noällch nom Stadionablaus, in eSm durch abströmendes Regenwasser gegrabenen ckluchtartigen Bett eine Schicht, die eine reiche Nisbeute ergab. Erzgießer hatten im 6. Jahrhundert den Platz afs Arbeitsstätte gewählt dann war das Gelände künstlich aufgeschüttet und früher ?)teber rin Werkstattbetrieb eingerichtet zum Schluß war das ganze vom Wall des großen Stadions über­schnitten? lieber die Bronzewerkstatt, in der fur eden Guß rin besonderer Gießofen je nach 1 einer Größe eingerichtet wurde und die hier zum ersten Male nach den vorhandenen Resten und nach Dajen- bildern rekonstruiert werden konnte, ist bereits be­richtet worden. Nicht weniger wichtig aber waren

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